Zur Psychologie der geschichtlichen Entwicklung der Mentalitäten

Zur Psychologie der geschichtlichen Entwicklung der Mentalitäten

Pressemitteilung zur Arbeitstagung der Heidelberger Arbeitsgruppe für Psychohistorie in Kooperation mit der Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie (GPPP) e.V. vom 4.-5.Mai 2013 in Heidelberg

Mit der Tagung Die Psychologie der Mentalitätsentwicklung soll ein wissenschaftlicher Durchbruch gewürdigt werden in der  Erforschung der historischen Entwicklung der  Mentalitäten von den Stammeskulturen bis zur modernen Industriegesellschaft, vom archaischen Bewusstsein zum modernen Bewusstsein. Dieser Durchbruch war möglich durch den Brückenschlag zwischen Tiefenpsychologie und Entwicklungspsychologie auf der einen Seite und Soziologie und historischen Wissenschaften auf der anderen Seite.

Zur Fragestellung der Geschichte  der menschlichen Gesellschaften, Kulturen und Mentalitäten gab es im 19. Jahrhundert große Entwürfe wie die von Auguste Comte, Herbert Spencer,  Max Weber u.a., die dann im 20. Jahrhundert in den Darstellungen von Wilhelm Wundt, Ernst Cassirer, Jean Gebser, Norbert Elias u.a. weiter ausgearbeitet wurden. Doch  gelang es dabei noch nicht ausreichend, die psychologischen und gesellschaftlichen Aspekte stringent aufeinander zu beziehen.

Dies ist nun in den zwei vollständig unabhängig voneinander entstandenen Konzepten des Psychoanalytikers W. Obrist und des Soziologen G. Oesterdiekhoff gelungen. Obrists Ausarbeitung einer systematischen tiefenpsychologischen Darstellung der historischen Mentalitätsentwicklung vom archaischen Bewusstsein zum Bewusstsein der Moderne und Oesterdiekhoffs Anwendung und Weiterentwicklung der Entwicklungspsychologie Piagets erfassen die Mentalitäten der traditionalen Kulturen in ihrer kognitiven und emotionalen Eigenart und in ihrer historischen Entwicklung stringent und mit empirischer Evidenz.

Die Tagung  Die Psychologie der Mentalitätsentwicklung der Heidelberger Arbeitsgruppe für Psychohistorie wird die neuen Modelle der psychosozialen Dimension des geschichtlichen Entwicklungsprozesses der menschlichen Gesellschaften und Kulturen darstellen und ihre Potentiale diskutieren.

Wir laden herzlich ein. Anmeldung und Tagungsprogramm über www.psychohistorie.de

Veranstaltungsort

Hotel „Schwarzer Adler“, Kleingemünderstr. 6, 69118 Heidelberg-Ziegelhausen

Tel. 06221 7354564, www.adler-heidelberg.de

Wissenschaftliche Leitung

Heidelberger Arbeitsgruppe für Psychohistorie

Ludwig Janus, Götz Egloff

Information u. Organisation

Axel Bischoff, Friedhofweg 8, 69118 Heidelberg, Tel. 06221 89 27 29, axel.bischoff@web.de

Anmeldung

Durch Überweisung der Tagungsgebühr  von 150 Euro (Studenten 50 Euro) auf das Konto des Instituts für pränatale Psychologie, Kto.Nr.1001965286, Sparkasse Heidelberg, BLZ  672 500 20 – Kennwort Psychohistorietagung – bis 15. 4. 2013, danach Tageskasse

Arbeitstagung der Heidelberger Arbeitsgruppe für Psychohistorie in Kooperation mit der Gesellschaft für Psychohistorie und Politische Psychologie (GPPP) e.V. vom 4.-5.Mai 2013 in Heidelberg

Götz Egloff, Heidelberg/Hamburg – Dr. Ludwig Janus, Heidelberg

 

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