Opernloft: Aida als Revoluzzer-Drama

Von Hans-Peter Kurr

Spannendes Experiment an der Fuhlentwiete

Zufall oder Inszenierung? Das war nicht auszumachen, aber gut war’s :Am Ende des Mini-Opern-Abends lehnte vereinsamt ein Demo-Tableau mit der Aufschrift „Freiheit“ an der Bühnenrampe. Die Rede ist von einem neuerlichen mutigen Experiment des Opernlofts, an das sich ein Team unter der Regie von Nicola Fellmann gewagt hatte:

Verdis „Aida“ als ( verantwortbare) Kurzfassung in einen diktatorisch regierten Staat unserer aktuellen Welt zu verlegen und dortselbst einen Freiheitskampf stattfinden zu lassen unter der Führung von Aida, die Radames, den Sohn des Diktators liebt…..und vice versus. „Opernloft: Aida als Revoluzzer-Drama“ weiterlesen

„Musikzentrum Augarten“: Neues Musikzentrum der Wiener Sängerknaben

Die Wiener Sängerknaben in Aktion.

Die Wiener Sängerknaben singen ab Jänner 2013 in einem neuen Konzertsaal in Wien. Noch ist das Musikzentrum Augarten im 2. Wiener Gemeindebezirk eine Großbaustelle, doch in einem Jahr hält die Musik Einzug in den ältesten Barockpark Wiens. Nicht nur, dass der wohl berühmteste Chor der Welt einen topmodernen Konzertsaal mit wunderbarer Akustik bekommt – das Musikzentrum Augarten wird ein Musik- und Theaterzentrum für Kinder und Jugendliche sowie ein österreichweites Kompetenzzentrum für Gesang, Musikpädagogik und Nachwuchsförderung. In ihrem neuen Domizil verfolgt die Institution der Wiener Sängerknaben ein primäres Ziel:  Die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus den sozialen Brennpunkten Wiens. Ihnen eine Teilnahme an der Musik zu ermöglichen, dadurch neue Perspektiven und Dimensionen zu eröffnen, ist der stete und nachhaltige „„Musikzentrum Augarten“: Neues Musikzentrum der Wiener Sängerknaben“ weiterlesen

Terra Incognita – Sibirien rüstet touristisch auf

Dieser Artikel erschien bereits in folgenden Objekten: Deutsches Ärzteblatt, Magazin für Psychologie (gehört zum Verlag Deutsches Ärzteblatt), Rhein-Neckar-Zeitung, PAZ,

Schleswig-Holstein-am-Sonntag, Pfälzer Anzeigenblatt,

Von  Uta Buhr

Der rundum "geliftete" Kreml von Tobolsk

Ein Himmel voller Sterne wölbt sich über der Taiga. Ihr Licht lässt das Wasser des Sees silbern aufblitzen. Aus der Tiefe des Waldes dringen Tierlaute an unser Ohr. Plötzlich raschelt es im Unterholz und ein Elch mit mächtigem Geweih betritt die Lichtung, nimmt Witterung auf und verschwindet im Dickicht des Waldes. Romantik pur im Herzen Sibiriens! Mit dem Hubschrauber sind wir vor Stunden aus Tjumen aufgebrochen, um im Angel- und Jagdparadies Kunjaks einen Kurzurlaub fernab jeglicher Zivilisation zu verbringen. Bereits der Flug macht mit der unendlichen Weite des Landes vertraut. Schier endlose Birkenwälder, unterbrochen von spiegelnden Teichen und Tümpeln, prägen die Landschaft, die nahtlos in einen dichten Nadelwald übergeht.  Hier wurde ein kleines Feriendorf erbaut.  Rund um einen „Terra Incognita – Sibirien rüstet touristisch auf“ weiterlesen

Jünger aussehen ohne Spritze und Skalpell

Von Monika Landsky

Erfahrungen eines „Eigenversuchs“

Behandelt mit Gefühl, Frau Stark

Von einer guten Bekannten wurde mir das no age FachInstitut „bel etage“ im feinen Hamburg Rotherbaum,sehr empfohlen. Dieses Institut gehört der Orthomolekular-Cosmetologin Frau Stark.

Frau Stark betreibt ihr Institut schon seit ca. 30 Jahren. Vor einiger Zeit wurde es in der“ Lifestyle“ als eines der 30 Besten auf desem Gebiet in Deutschland ausgewählt. „Frau Stark hat sich der Ursachenpflege für die Haut verschrieben und ein spezielles Studium absolviert.. Aus der Tiefe heraus wird die Haut gepflegt und verjüngt, die Zellteilung, wichtig für frisches Aussehen, angeregt. Das geht natürlich nur mit den richtigen Pflegeprodukten. Die Haut weist in unserer schnelllebigen Zeit häufig Nahrstoff- und Energiedefizite auf. Dem kann Abhilfe geschaffen werden mit der sonotar MATRIX-Therapy aus dem Hause Dr. Kleanthous. Seit über 20 Jahren ist die Firma führend im Bereich der Anti-Aging und Zellregeneration. „Jünger aussehen ohne Spritze und Skalpell“ weiterlesen

Wo ist nur der David Cameron der Deutschen?

Von Dr. Manuel Ruoff

Erleben wir mit England ein zweites Griechenland? Bezüglich der Bevölkerung sicherlich nicht. Selbstdisziplin und Arbeitsethos des protestantischen Inselvolkes ähneln eher den deutschen als den griechischen. Und wenn britisches Understatement und preußisches „Mehr sein als scheinen“ auch nicht identisch sind, so ist doch beiden Nationen die Protzsucht französischer Sonnenkönige fremd. Allerdings hat Großbritannien mit Premier David Cameron einen Regierungschef, der – wie weiland Giorgos Andrea Papandreou mit dem geplanten Referendum –, durch die Rück­sichtnahme auf Volkes Wille die Entwicklung der Europäischen Union Richtung totalitärer Überstaat zu stören droht. Darauf reagiert die EU in der aktuellen Schuldenkrise ähnlich gereizt wie 1968 das sozialistische Lager auf Alexander Dubcek, der damals auch aus der Reihe zu tanzen drohte. „Wo ist nur der David Cameron der Deutschen?“ weiterlesen

Königsbergs alte Stadthalle wird 100

Von Manuela Rosenthal-Kappi

Museum für Geschichte und Kunst plant umfangreiche Ausstellung

Die Stadthaalle

In diesem Jahr wird die alte Stadthalle in Königsberg 100 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums plant das dort untergebrachte Staatliche Museum für Geschichte und Kunst des Königsberger Gebiets eine Ausstellung. Die Stadthalle wurde 1911 von Oberbürgermeister Siegfried Körte initiiert und von dem Berliner Architekten Richard Seel erbaut. Einst besaß der damals moderne Bau die größten Konzert- und Veranstaltungssäle Königsbergs. 1600 Zuschauer fanden in ihnen Platz. Das 1912 „Königsbergs alte Stadthalle wird 100“ weiterlesen

Ein Parteiloser war der erste Bildungsminister der Bundesrepublik Deutschland

Von Dr. Manuel Ruoff

SPD-Linke, Bildungsföderalismus und fehlende Hausmacht beendeten Hans Leussinks Ausflug nach Bonn

In der ersten Reformeuphorie der Ära Willy Brandt war er dessen Minister für die Bildung, einem der liebsten Steckenpferde der studentenbewegten SPD-Linken. Und trotzdem war Hans Leussink ein Fachmann, ein „Technokrat“, der auf Vernunft statt auf Ideologie setzte.

Staat statt Markt lautet die Formel der Linken. Folglich wurde in der Bundesrepublik nach dem Wechsel von den bürgerlichen Nachkriegsregierungen über die Große Koalition zur SPD-geführten Regierung Brandt der Staatsapparat aufgebläht. Besonderer Aufmerksamkeit und finanzieller Förderung erfreute sich dabei der Bildungssektor. „Ein Parteiloser war der erste Bildungsminister der Bundesrepublik Deutschland“ weiterlesen

Festhalten an »Kaliningrad«

Von Dr. Manuel Ruoff

Westerwelle lehnt Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Mayer ab

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer abgelehnt, dass das Generalkonsulat in Königsberg auch den Namen Königsberg trägt. Zur Begründung seines Vorschlages hatte der CSU-Abgeordnete in einem Schreiben an den Minister vom 25. Oktober vergangenen Jahres angeführt: „Gerade im Zusammenhang mit der deutschen Benennung der deutschen Vertretungen in Breslau, Oppeln und Hermannstadt wäre es nur folgerichtig, auch das Generalkonsulat in Kaliningrad unter dem Namen Königsberg zu präsentieren.“ „Festhalten an »Kaliningrad«“ weiterlesen

Bereicherung der Gewaltenteilung durch Volkswahl

Von Dr. Manuel Ruoff

Bei der Wahl des Bundespräsidenten gibt die politische Klasse dem politischen System der Bundesrepublik gerne einen volksnahen Anstrich. Großzügig verzichten die Politiker auf das Exklusivrecht, alleine zu bestimmen, wer an der Spitze des Staates steht, wohl in der Absicht, dem Erwählten dadurch die Aufgabe zu erleichtern, die Rolle des Landesvaters zu spielen. „Bereicherung der Gewaltenteilung durch Volkswahl“ weiterlesen

Die Hamburger Staatsoper – eine Bestandsaufnahme Anfang 2012

Von Dr. Ferenc Horvath

Eine Meinung, eine Kritik ist immer persönlich. Sie basiert auf dem Geschmack und auf den Erfahrungen des Kritik stellenden. So entstand dieses kurze Schreiben nach einer langjähriger Beobachtung der durch öffentliche Gelder subventionierten Hamburger Staatsoper im Jahre 2012.

Wunderbare Musik, ein professionelles Orchester, brillante Sängerinnen und Sänger.

Hier  könnte man halt machen, man darf aber nicht! Warum? Weil man weiter reden muss, und zwar weil die Besucher langsam rar werden.

Ein Grund mag vielleicht sein:  die Inszenierungen! Und hier kann und sollte man bestimmt ansetzen. Diese sind mit einigen, den Regel bestätigenden ausnahmen ( wie zB. die Cerenterola), nämlich einfach schwach. Warum eigentlich- würde man fragen? „Die Hamburger Staatsoper – eine Bestandsaufnahme Anfang 2012“ weiterlesen