Zum 300. Geburtstag von Kritijanas Donelaitis

Von Dr. László Kova
Jubiläumsausstellung in Vilnius/Litauen

Zotán Pecze (li.), Botschafter der Republik Ungarn in Vilnius, Witka Kova und der Künstler László Kova (re.) mit seiner Skulpturenkomposition „Frühling“

Die Galerie ´Šv.Jono Gatves Galerija´ in Vilnius/Litauen fing rechtzeitig an, den großen Nationallyriker  in den Mittelpunkt des Kulturgeschehens zu stellen.  Im Kalenderjahr 2014 feiern die Litauen den 300. Geburtstag des namhaften  Poeten Kristijanas Donelaitis, der am 01. Januar 1714 (gest. 1780) geboren wurde.
Er war ein protestantischer Pfarrer einer deutsch-litauischen Gemeinde im ostpreußischen Preußisch-Litauen. Er predigte 37 Jahre lang in deutscher und in litauischer Sprache. Er war ein vielseitiger Gelehrter und lernte auch Griechisch, Hebräisch und Französisch. Seine Poesie schrieb er in Deutsch.  In der litauischen Sprache verfasste er sein Hauptwerk, das  den Titel „Metai“, deutsch „Die Jahreszeiten“ trägt.
Durch eine internationale Ausschreibung werden bis 2014 jährlich Ausstellungen für Bildhauer veranstaltet, die den Inhalt des Werkes „Matai“ von Donelaitis in Bronze oder in Stein gemeißelt darstellen. Zu diesem Werk schaffte László Kova eine dreiteilige Komposition mit dem Titel „Frühling“, die unter den 10 internationalen Künstlern am 19.11.2011  prämiert  und ausgestellt wurde. Zu der Ausstellung der Skulpturen erschien ein Katalog mit Texten in litauischer und englischer Sprache.
Bei der Vernissage waren die führenden Persönlichkeiten der Stadt Vilnius und Auslandsvertretungen anwesend. Unten anderen Friedrich-Wilhelm Nehl, der Kanzler der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Vilnius und auch der Botschafter Zoltán Pecze von der Botschaft der Republik Ungarn in Vilnius.
Die lukrative und rege besuchte Skulpturenausstellung in Vilnius wird nach 2014 in eine internationale Wanderausstellung für Europa umgewandelt, u.a. auch mit mehreren Stationen in Deutschland und planmäßig ebenso in Hamburg.

Ein Gedanke zu „Zum 300. Geburtstag von Kritijanas Donelaitis“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich komme aus der Donelaitis-Familie (Kristijonas Donelaitis war ein Vorfahre von mir) und würde gerne die Ausstellung in Deutschland besuchen. Können Sie mir die Orte nennen? Ich wohne in Bonn.

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