The English Theatre of Hamburg: Mrs Warren`s Profession

Von Uta Buhr

AN OLD NEW PLAY OR A NEW OLD PLAY AT THE ENGLISH THEATRE OF HAMBURG: GEORGE BERNHARD SHAW’S “MRS WARREN’S PROFESSION

“What a scandal – how shocking indeed!” This might have been the mildest criticism with regard to George Bernhard Shaw’s play about prostitution in Queen Victoria’s puritanical  Great Britain at the beginning of the 20th century. As it is, the play “Mrs Warren’s Profession”, written by the author in 1894, was staged in 1902 when the virtuous ruler – Queen of Great Britain and Ireland, Empress of India – had already been dead for a year. However, her high moral standards were still alive at all levels of society. What a cheek of a playwright – an Irishman at that – to stir up the hornet’s nest of dirt and prostitution which virtually did by no means exist at that time in the country. How daring! Anyway, under the severe theatre censorship of Her Majesty’s Lord Chamberlain the play was forbidden after its first performance. Later, when rules were a bit relaxed, Mrs Kitty Warren’s life as a “madam” of a string of brothels on the Continent became a great box-office success not only in Britain. „The English Theatre of Hamburg: Mrs Warren`s Profession“ weiterlesen

English Theatre of Hamburg: Mrs Warren`s Profession

Von Uta Buhr

THE ENGLISH THEATRE OF HAMBURG BRILLIERT MIT EINER NEUEN PREMIERE: GEORGE BERNHARD SHAWS „MRS WARREN´S PROFESSION“

(FRAU WARRENS GEWERBE)

Von Uta Buhr

Welch ein Skandal! „How shocking – really…” Das dürfte noch die mildeste Form der Kritik an George Bernhard Shaws Theaterstück „Frau Warrens Gewerbe” gewesen sein, das er im prüden England Anfang des 20. Jahrhunderts auf die Bühne brachte. Mit dem Gewerbe der Kitty Warren hatte der irische Autor ein ganz heißes Eisen angefasst, an dem er sich auch sogleich verbrannte. Denn sein Stück über Prostitution, die es im Vereinigten Königreich ja eigentlich gar nicht gab, wurde sofort vom ehrwürdigen Lord Chamberlain, seines Zeichens Theaterzensor Ihrer Majestät Königin Victoria,  mit  Acht und Bann belegt. Dennoch wurde das  in typisch Shaw’sche beißend sarkastische Sozialkritik verpackte Drama – oder besser Gesellschaftstragikomödie –  um die die kühl berechnende  geschäftstüchtige Bordellbesitzerin später zu einem sensationellen Erfolg. Mit spitzer Feder spießt GBS, so das Kürzel des genialen Autors, die besonders in den ganz feinen Kreisen jener Zeit weit verbreitete Bigotterie, Heuchelei und Verlogenheit auf. „English Theatre of Hamburg: Mrs Warren`s Profession“ weiterlesen

05.03.2011 – Ogoh Ogohs, Nyepi, Ngrupuk

Fremd anmutende Buchstabenkombinationen formen Wörter, deren Sinn sich uns nicht erschließt. Wörter aus einer fremden Welt, aus einem anderen Kulturkreis. Was verbirgt sich dahinter?

Des Rätsels Lösung liegt auf Bali, jenem paradiesischen Teil der Inselwelt Indonesiens, der zu Recht als die Insel der Götter bezeichnet wird, und bei jedem Besucher bleibende Eindrücke hinterlässt.

Bali ist geprägt von Religion, in diesem Fall der hinduistischen Religion, vermischt mit animistischen Elementen. Sie bestimmt das Leben der Bevölkerung durch eine Vielzahl von Verhaltensregeln, Riten und Feiertagen, die genau einzuhalten sind. Ein solcher Tag ist Nyepi, der Tag der Stille und zugleich der Beginn des neuen Jahres nach balinesischem Kalender.

In der Nacht vor Nyepi werden Ogoh – Ogohs in Prozessionen, den Ngrupuk, durch die Straßen getragen, Abbilder mystischer Monster.

An Strassenkreuzungen und Weggabelungen werden diese jeweils dreimal gegen den Uhrzeigersinn gedreht, um sie zu verwirren, damit sie den Rückweg nicht finden. Denn sie sollen vor Beginn des neuen Jahres die Insel verlassen und nicht mehr zurückfinden. Das erreicht man mit Nyepi, dem folgenden Tag. An diesem Tag darf keine Aktivität verrichtet werden, der Verkehr ruht komplett, es wird nur flüsterleise gesprochen, man bleibt in den Häusern, ohne jeden Lärm, ohne Licht, ohne Feuer. „05.03.2011 – Ogoh Ogohs, Nyepi, Ngrupuk“ weiterlesen

Hohenzoller an der Ordensspitze

Von Dr. Manuel Ruoff

Vor 500 Jahren wurde Albrecht von Brandenburg-Ansbach Hochmeister des Deutschen Ordens

Am 13. Februar 1511 wurde Albrecht von Brandenburg-Ansbach zum Hochmeister des Deutschen Ordens gewählt. 14 Jahre später wurde der Hohenzoller zum Totengräber des Deutschordensstaates, indem er ihn in ein profanes, erbliches Herzogtum von Polens Gnaden umwandelte.

Im Deutschordensstaat wurde wie in Preußen das Leistungsprinzip verfolgt. Statt Protektion und Beziehungen sollte die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft über die Besetzung von Staatsämtern entscheiden. So versuchte der Deutsche Orden denn auch über Generationen das Mitglied an die Spitze zu wählen, das sich bis dahin am besten im Dienst am Orden bewährt hatte.

Auf Anraten des Hochmeisters Johann von Tiefen kam man von diesem Prinzip jedoch ab. Der Ordensstaat sah sich nicht mehr in der Lage, alleine der polnisch-litauischen Union zu widerstehen, und wählte deshalb fortan Fürs­tensöhne zu Hochmeistern, in der Hoffnung, dass diese dann ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zum Wohle des Ordensstaates spielen lassen würden. „Hohenzoller an der Ordensspitze“ weiterlesen

Gastronomischer Frühlingsstart

erschienen im Hamburger Abendblatt am 1. März 2011

Von Johanna R. Wöhlke

 

Die Frage nach dem Frühlingsanfang lässt sich ganz leicht beantworten: Astronomisch liegt er im Jahr 2011 am 21. März um 0.21 MEZ. Das ist noch lange hin. Das hält uns aber auch nicht davon ab, uns Gedanken darüber zu machen, dass man den Frühlingsanfang auch ganz anders definieren könnte, ich sage könnte!

Meteorologisch liegt der Frühlingsanfang auf der nördlichen Halbkugel nämlich am 1. März, denn die Weltorganisation für Meteorologie der UN hat das so festgelegt. Danach werden jeweils drei Monate einer Jahreszeit zugeordnet und die Monate März, April und Mai sind Frühling! Mit dieser Einteilung, so sagen die Meteorologen, haben sie es einfacher, Statistiken zu erstellen und Klimavergleiche anzustellen. Sollen sie. „Gastronomischer Frühlingsstart“ weiterlesen

Naturkosmetik – ein Testbericht

Von Monika Landsky

NATURKOSMETIK findet immer mehr Anhänger. Einige der so vielen Produkte habe mir in einem großen Drogeriemarkt in Hamburg von einer Fachverkäuferin zeigen und erklären lassen.

Da waren zum Beispiel Produkte von Florena, Braukmann, Lunasol, Alwerde. Ich habe mich für die Produktpalette von WELEDA GRANATAPFEL entschieden. Wohl jeder kennt Granatapfel und Granatapfelsaft und weiß: er liefert unheimlich viel Feuchtigkeit, Vitamine und viele sehr gute Inhaltsstoffe, die die Kosmetikindustrie für sich entdeckt hat.

So ab 40 fängt die Haut an zu Trockenheit zu neigen, die Zellerneuerung schleppt sich so dahin und der Alterungsprozess beginnt gnadenlos. Weleda hat ein Regenerations Öl aus dem biologisch im Orient angebauten Granatapfel entwickelt. Dieses Öl soll die Haut vor Umweltschäden bewahren und dafür sorgen, dass die Haut ihre Elastitzität behält. „Naturkosmetik – ein Testbericht“ weiterlesen

Elb-viel-harm-o-nie

Glosse von Till  K u l i

Foto: T o b i a s G l o g e r

Jede Stadt, so scheint es derzeit , hat ihre Großbaustelle in der sie jeweils genüsslich Steuermillionen vergräbt. Berlin das Stadtschloss – noch in der Debatte, aber imgrunde schon beschlossen – Stuttgart den Bahnhof und Hamburg selbsverständlich die Elbphilharmonie. 531 Millionen Euro teuer inzwischen. Geld, welches viele Hamburger Theater, Museen und Künstler aller Sparten am Leben erhalten hätte. 531 Millionen zuviel für einen Bau, den die meisten Hamburger nicht wollen und viele inzwischen  hässlich und klotzig finden. Deshalb hier nun unser rettender Vorschlag (  Inspiriert vom Stuttgarter Bahnhofsprojekt ):  „Elb-viel-harm-o-nie“ weiterlesen