Er holte und vertrat Bismarck

Vor 150 Jahren wurde Albrecht Graf von Roon Kriegsminister

Von Manuel Ruoff

Stehen wir vor dem Bismarck-Nationaldenkmal am Großen Stern in Berlin, so finden wir unweit – quasi als Einrahmung – Denkmäler für Helmuth Graf von Moltke, aber auch für Albrecht Graf von Roon. Heute ist der Kriegsminister neben dem genialen Außenpolitiker Bismarck und dem nicht weniger genialen Militärstrategen Moltke etwas in Vergessenheit geraten, aber früher wurden sie gerne in einem Zuge genannt, wenn es darum ging, die Siege in den drei Eini­gungskriegen zu personifizieren.Albrecht_Graf_von_Roon
Wenn Roon auch kein so großer Regierungschef wie Bismarck und kein so großer Generalstabschef wie Moltke war, so war er doch ein recht erfolgreicher politischer General. Er konzipierte nicht nur für seinen König eine politisch umstrittene Militärreform. Er vertrat sie auch, durchaus mit Geschick, im Parlament. Und er sorgte dafür, dass sie umgesetzt werden konnte, indem er Bismarck nach Berlin holte.
Voraussetzung für das folgenreiche Wirken des Kriegsministers war seines Königs Vertrauen. Ein Jahrzehnt vor Roons Berufung an die Spitze des Kriegsministeriums lernten die beiden sich kennen. Roon war damals Generalstabs­chef eines der preußischen Armeekorps, mit denen Wilhelm die Badische Revolution niederschlug. „Er holte und vertrat Bismarck“ weiterlesen

„Lessing-Akzente“ in der Geburtsstadt des Dichters

Von Hans- Peter Kurr
Gotthold_Ephraim_Lessing_Kunstsammlung_Uni_LeipzigIn Kamenz, der Geburtsstadt Gotthold Ephraim Lessings, gibt es ein gut bestücktes , rühriges Lessing-.Museum, dessen Leitung seit Jahr und Tag ehrgeizig und profund nicht nur Lessing-Forschung betreibt, sondern deren Ergebnisse auch der Öffentlichkeit zugänglich macht. So plant die Leiterin, Dr. Sylke Kaufmann, auf den Spuren ihres wegweisenden Vorgängers, Dieter Fratzke, aus Anlass von Lessings 281. Geburtstag eine Veranstaltungsreihe, die am 22. Januar 2010 mit einer „fotografischen Spurensuche“ unter dem Titel „Lessing nachgereist“ beginnt, fortgesetzt wird mit einem Treffen der Lessing-Nachfahren, einem Schülerwettbewerb („Lessing zeilenweise“), einer Sonderausstellung von Künstlerbüchern , einem Vortrag des Kieler Literaturprofessors Dr. Albert Meier unter der spannenden Fragestellung „Was macht ein Dichter unter den Metaphysikern?“ und endet mit einer am 15. Februar zu eröffnenden Sonderausstellung  (Dies wiederum aus Anlass des 229. Wiederkehr Lessings Todestages) „Neuerwerbungen und ungewöhnliche Schätze des Lessing-Museums“.
Interessenten melden sich unter der örtlichen Telefon-Nummer 0 35 78 , das Museum ist ist von dienstags bis freitags geöffnet in der Zeit zwischen 09.00 und 17.00 Uhr, sonnabends und sonntags von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Bismarcks »objektivster Gegner«

Vor 200 Jahren kam Friedrich Ferdinand Graf von Beust zur Welt, Regierungschef sowohl Sachsens als auch Österreichs
Von Manuel Ruoff
Otto von Bismarck bezeichnete Friedrich Ferdinand von Beust als seinen „objektivsten und liebenswürdigsten Gegner“, und der Sachse wiederum betrachtete sich als Pendant zum Preußen. Angesichts ihrer gegensätzlichen politischen Ziele konnte es vielleicht auch gar nicht anders sein.Friedrich_Ferdinand_von_Beust_1860
Spätestens das Preußen des Ministerpräsidenten Bismarck strebte eine vergleichsweise unitarische kleindeutsche Lösung an, das heißt einen deutschen Bundesstaat unter Ausschluß des traditionell mächtigeren Österreichs und unter Leitung der dadurch einzigen Großmacht des Landes, Preußen. Das Sachsen des Regierungschefs Beust strebte die sogenannte Trias-Lösung an, das heißt einen vergleichsweise föderalistischen Staatenbund unter Einschluß Österreichs, in dem sich die beiden deutschen Großmächte die Waage halten und dem sogenannten dritten oder reinen Deutschland, sprich den deutschen Mittel- und Kleinstaaten, die Rolle einer dritten Kraft zukommt. Diese Trias-Lösung wurde seitens Sachsens durchaus nicht selbstlos präferiert, glaubte man doch, als neben Bayern mächtigster der Mittelstaaten für die Führung des dritten Deutschlands prädestiniert zu sein. Eine föderalistische Lösung der deutschen Frage strebte die Regierung des Königreichs Sachsens an, da man weder in einem von Österreich noch in einem von Preußen beherrschten deutschen Zentralstaat aufgehen wollte. Österreich schließlich war als Vielvölkerstaat jeder Form von unitarischem Nationalstaat abhold. Der traditionell mächtigste deutsche Staat strebte eine föderalistische, großdeutsche Lösung der nationalen Frage mit ihm als Führungsmacht eines deutschen Staatenbundes an. Zum Leidwesen Dresdens sah also weder die von Berlin noch die von Wien verfolgte Lösung eine Gleichberechtigung der Mittel- und Kleinstaaten als dritte Kraft vor. „Bismarcks »objektivster Gegner«“ weiterlesen

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