Gigantische Baustelle

Das Kraftwerk Moorburg: Am Ende auch so sauber wie die Grafik aussieht?

Von Renato Diekmann

Baugenehmigung erteilt

Im Süden der Hansestadt Hamburg entsteht auf 300.000 Quadratmetern Baufläche eines der leistungsfähigsten, aber auch umstrittensten Kohlekraftwerke der Welt. Sowohl die Grün Alternative Liste (GAL) als auch der Umweltverband BUND bemängelten den viel zu hohen C02-Austoß von insgesamt 8,5 Millionen Tonnen jährlich und die zu erwartende Kühlwasserentnahme aus der Süderelbe – eine Belastung für die Umwelt, insbesondere für die Fische, denen man erhebliche Sauerstoffmengen entziehen würde. Nach Beilegung des Streits zwischen Hansestadt und Vattenfall und aufgrund verschärfter Umweltauflagen wurde nun von Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) die endgültige Genehmigung für das Kohlekraftwerk Moorburg erteilt.

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Attention English Speakers

von Uta Buhr

The English Theatre of Hamburg is happy to announce its new play „Don’t misunderstand me“, written by the famous British actor and playwright Patrick Cargill. Premiere on Thursday 25 November, 2010, at 7.30 p.m. This light-hearted comedy about Charles, the nice middle-aged family man, who desperately tries to escape his short-lived affair with a young American girl, is most amusing. Perfect entertainment for the dead of winter!

We shall come back on the play after the premiere.

Neues im „English Theatre“ von Hamburg

von Uta Buhr

Wie üblich, wartet  das Englische Theater an der Mundsburg zu Weihnachten und zum Jahreswechsel mit einer spritzigen Komödie auf. Am 25. November 2010 findet die Premiere des Lustspiels „Don’t misunderstand me“ des britischen Schauspielers und Bühnenautors Patrick Cargill statt. Beginn 19.30 Uhr. Diese leichtfüßige Verwechslungskomödie dreht sich um den gar nicht so braven Familienvater Charles, der einer New Yorker Affaire selbst im heimatlichen England nicht so leicht entkommen kann.

Wir werden über das Stück an dieser Stelle noch ausführlich berichten.

9. November 2010: „Gegen das Vergessen“

Von Johanna Renate Wöhlke

Gerne berichten wir an dieser Stelle im Anschluss an unsere Vorankündigung über die Veranstaltung „Gegen das Vergessen“.

Die Krypta des Mahnmals St. Nicolai, würdiger Veranstaltungsort, zog viele Besucher an zu einem Abend der Erinnerung und des Gedächtnisses, aber auch der Zukunftsperspektiven eines Versöhnens über die Gräber hinweg.

dier lesenden Autoren
Die lesenden Autoren ( von links) Dr. Reimer Eilers, Charlotte Ueckert, Gerlind Fischer-Diehl, Uwe Friesel, Wolf-Ulrich Cropp, Andreas Buschmann ( Harfe), Ellen Sell

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Kompetenzwirrwarr…

Von Johanna R. Wöhlke

Zugegeben: Kompetenz ist was sehr Feines! Wenn zum Beispiel ein Arzt meinen Bauch aufschneidet, dann kann ich mir nichts Schöneres vorstellen als das: Er ist kompetent und weiß, warum er etwas tut und warum nicht! So weit so gut. Allerdings komme ich auch nicht umhin, einen gewissen Kompetenzwirrwarr festzustellen. Es ist  manchmal so schwierig, die richtige parat zu haben. „Kompetenzwirrwarr…“ weiterlesen

Die Krone angetragen: Friedrich Wilhelm IV.

Von Dr. Manuel Ruoff

Eduard von Simson leitete gleich zwei Kaiserdeputationen, eine im Jahre 1849, eine 1870 – Präsident mehrerer Parlamente

Friedrich Wilhelm IV.

Eduard von Simson leitete als Präsident des Frankfurter Paulskirchenparlamentes die Kaiserdeputation, die 1849 Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiserkrone anbot. Der preußische König lehnte das „Hundehalsband, mit dem man“ ihn „an die Revolution von 1848 ketten will“, ab und brachte damit die Revolution von 1848/49 zum Scheitern.

Weniger bekannt dürfte sein, dass Simson als Präsident des Reichstages des Norddeutschen Bundes auch die Deputation leitete, die 1870 Fried­rich Wilhelms IV. Bruder Wilhelm I. die Kaiserkrone antrug – diesmal mit Erfolg. Otto von Bismarck hat diese Parallele als einen „Witz der Geschichte“ und „ein reizendes Spiel des Ge­schicks“ bezeichnet. Tatsächlich gibt es wohl keinen anderen Deutschen, der in einer vergleichbar exponierten Stellung sowohl an dem gescheiterten Versuch der Reichs­einigung der Jahre 1848/49 „von unten“ als auch am geglück­ten Versuch der Reicheinigung der Jahre 1870/71 „von oben“ beteiligt gewesen wäre. „Die Krone angetragen: Friedrich Wilhelm IV.“ weiterlesen

Das Lob kommt per Knopfdruck – Facebook

erschienen im Hamburger Abendblatt am 8. November 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Wie werden wir doch gerne von anderen gelobt! Wie freuen wir uns immer wieder daran, dass andere uns gern haben, so richtig gern haben! Lange Zeit gehörte das angewandte Wissen darum nur den Pfarrern, den Lehrern und Müttern – wie waren sie doch immer gut zu uns im Loben unseres Tuns und unserer Werke!

Das ist nun vorbei. Die Dreieinigkeit von Pfarrern, Lehrern und Müttern hat Konkurrenz bekommen. Starke Konkurrenz. Sie hat eine Konkurrenz bekommen, die so stark ist, dass sie alles andere weit überstrahlt. Diese Konkurrenz hat einen Namen. Sie heißt Facebook. Wer wahrgenommen werden will, der hat heute eine Seite in Facebook – egal, wie kritisch er diesem Internetportal gegenüber steht, egal, wie oft er schon den Verlust seiner Privatheit beklagt hat, egal. „Das Lob kommt per Knopfdruck – Facebook“ weiterlesen

Was Pantheon und Allerheiligen verbindet

Von Dr. Manuel Ruoff

Vor 1400 Jahren widmete Papst Bonifatius IV. den Römer-Bau den Märtyrern – der Ursprung des Kirchenfestes

Papst Bonifatius IV. verdankt Westeuropa nicht nur den Ursprung von Allerheiligen, sondern auch, dass das Pantheon in Rom, einer der eindrucksvollsten Bauten der Antike, erhalten blieb.

Pantheon
Pantheon in Rom

Bonifatius IV. erfreute sich ebenso wie sein Vorgänger Bonifatius III., dessen Nachfolge er 608 angetreten hatte, freundschaftlicher Beziehungen zum oströmischen Kaiser Phokas. Auf seine Bitte hin schenkte ihm der weltliche Herrscher das Pantheon. Dabei handelte es sich zu jenem Zeitpunkt noch nicht um eine christliche Kirche. Um 26 vor Christi Geburt hatte Marcus Vipsanius Agrippa zu Ehren seines Freundes, Förderers und Schwiegervaters Augustus einen Tempel errichten lassen. Anlass war der gemeinsame Sieg über Marcus Antonius und Kleopatra in der Seeschlacht bei Actium 31 v. Chr. Über ein Jahrhundert später wurde der Bau ein Opfer der Flammen, als 80 n. Chr. Rom von einem Großbrand heimgesucht wurde. In der Regierungszeit Kaiser Domitians von 81 bis 96 wurde das Gebäude wieder aufgebaut. 110 schlug der Blitz in den Sakralbau ein. „Was Pantheon und Allerheiligen verbindet“ weiterlesen

Arbeitsschutz in der Berufsausbildung

Auszubildende im Baugewerbe müssen während ihrer Berufsausbildung umfassend über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz informiert und geschult werden. Die Schulungszentren und das Arbeitsschutzzentrum der BG BAU helfen dabei.

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