Aus für Ursula Caberta

Hamburger Senat schliesst „Arbeitsgruppe Scientology“
Von Hans-Peter Kurr

Die „Arbeitsgruppe Scientology“ der Hamburger Innenbehörde unter Leitung von Ursula Caberta wurde in diesen Tagen geschlossen.Damit ist eine eine bundesweit einmalige Beratungsstelle zum Thema Scientology den Sparplänen des Hamburger Senats so problemlos zum Opfer gefallen, wie wir das an genau dieser Stelle vor ebenfalls genau zwei Jahren unter der Überschrift „Scientology ’seitenverkehrt?‘ “ vorausgesagt hatten, nachdem Redakteure des Südwestdeutschen Rundfunks einen angeblich hochrangigen Aussteiger, den Caberta den Medien als Opfer präsentiert hatte, als rechtskräftig vorbestraften Betrüger Christian Markert ( 39) entlarvten.
Durch die Schliessung der Arbeitsgruppe spart der Senat satte € 140.000. Zuletzt hatte die SPD mithilfe eines eigenen Antrages in der Bürgerschaft noch versucht, die Position zu erhalten, aber jener Antrag wurde mit den Stimmen der schwarz-grünen Regierungsmehrheit abgeschmettert.

Ein Gedanke zu „Aus für Ursula Caberta“

  1. Es ist unglaublich, dass einer mutigen Frau wie Ursula Caberta buchstäblich der Stuhl für die Tür gesetzt wird. Sie war diejenige, welche die Machenschaften der angeblichen Scientology „Kirche“ enthüllt und mit viel Courage an den Pranger gestellt hat. Was soll man von einem Senat halten, der Millionen von Euro verbrennt (u.a. die immer teurer werdende Elbphilharmonie), aber mit lächerlichen 140.000 Euro spart.
    Danke für den Eintrag, lieber Hans Peter.
    Deine
    U t a

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