Bezaubernder Spielfilm: Der kleine Nick

Von Dr. Manuel Ruoff

„Ich bin ein Einzelkind, und das ist auch gut so.“  Dieses Wort, frei nach Klaus Wowereit, könnte vom kleinen Nick stammen, dem Ich-Erzähler der gleichnamigen bezaubernden französischen Spielfilmkomödie, die nach ihrem Debut in ihrem Heimatland vergangenes Jahr am 26. August nun auch in die deutschen Kinos kommt. Nick, ein richtiger Sympathieträger, widerspricht allen Vorurteilen gegenüber Einzelkindern. Weder leidet er unter seiner Geschwisterlosigkeit noch ist er sozial unverträglich. Vielmehr genießt er die ungeteilte Liebe seiner Eltern und ist ein integraler Bestandteil seiner Clique. Als er und seine Klasse zu Beginn der Handlung aufgefordert werden, in einem Aufsatz zu schreiben, was sie werden wollen, ist er ratlos. Er ist nämlich mit dem Status quo zufrieden: „Mein Leben ist doch prima, es muss sich nichts daran ändern.“ „Bezaubernder Spielfilm: Der kleine Nick“ weiterlesen

Wenn Frauen sich freuen

erschienen im Hamburger Abendblatt am 24. August 2010

Von Johanna R. Wöhlke

Dass Freundinnen zusammen einkaufen gehen, ist nichts Besonderes. Dabei geht es im Allgemeinen nett, freundlich, entspannt und überaus gelassen zu. Frauen können sich wunderbar miteinander freuen. Wer hat da eben gelacht? Egal – bei diesen beiden, von denen hier die Rede sein soll, ist und war das so. „Wenn Frauen sich freuen“ weiterlesen

Ausstellung unseres Mitgliedes Dr.László Kova

Sicht aus der Speichertadt

„Geständnisse mit Pinsel“ heißt die neue Ausstellung von Dr. László Kova in Hamburg. In der Galerie der Parkresidenz Alstertal zeigt er Landschaftsbilder, Ölgemälde und Radierungen.

Galerie Parkresidenz Alstertal

Karl-Lippert-Stieg 1

22391 Hamburg (unweit vom Alster Einkaufszentrum)

Vernissage: Donnerstag, den 2. September, 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers „Ausstellung unseres Mitgliedes Dr.László Kova“ weiterlesen

Rückkehr der vier Ringe. DKW F89 P – erster Nachkriegs-Personenwagen der Auto Union

Von Dr. Manuel Ruoff

Mittlerweile zählen die Autos mit den vier ineinander verschlungenen Ringen zum Prämiumsegment der deutschen Autobranche. Heute stehen die vier Ringe für Audi. Ursprünglich jedoch stand für diese Marke nur einer der Ringe. Die drei anderen symbolisierten DKW, Horch und Wanderer. Die vier zusammen bildeten ab 1931 die Auto Union und die vier Ringe deren Logo.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der sächsische Automobilkonzern von den Sowjets liquidiert. Ein Teil des Humankapitals, darunter der Vorstandsvorsitzende der Auto Union Richard Bruhn, wollte sich damit jedoch nicht abfinden. Er floh in den Westen und versuchte einen Neuanfang in der vergleichsweise wenig zerstörten Garnisonsstadt Ingolstadt, in der ehemalige Wehrmachtskasernen einer neuen, zivilen Nutzung harrten. „Rückkehr der vier Ringe. DKW F89 P – erster Nachkriegs-Personenwagen der Auto Union“ weiterlesen

Paradies für Ökofreaks und Naturfreunde – Samsø

Dieser Artikel erschien am 1. August 2010 im Magazin von „Schleswig-Holstein am Sonntag“

Von  Uta Buhr

Bereits die Überfahrt vom dänischen Hafen Hou-Saelvig mit einer Fähre der Nordic Ferry Services macht mit einer Spezialität der Insel Samsø vertraut. Das an Bord servierte Gemüse steht im Ruf, das beste weit und breit zu sein. Nahezu Kultstatus genießen die neuen Kartoffeln. Kein Wunder, das gerade einmal 112 Quadratkilometer große Eiland im Kattegatt setzt voll auf ökologischen Anbau. „Und auch unseren Strom erzeugen wir selbst“, erklärt Eva Kloch Norlyk vom Tourismusverband Samsø stolz. Die attraktive Blonde hat sich vor Jahren mit Mann und Kindern hier niedergelassen und kann sich kein anderes Leben mehr vorstellen als in dieser  unberührten Natur. „Paradies für Ökofreaks und Naturfreunde – Samsø“ weiterlesen

Glasmacher Otto Schott: Wissenschaftler, Industrieller und Wohltäter

Von Dr. Manuel Ruoff

Schon als kleiner Junge war der am 17. Dezember 1851 im westfälischen Witten geborene Otto Schott vom Handwerk in der väterlichen Glashütte fasziniert. Die Familientradition des Glasmachens begeisterte ihn so sehr, dass er nach der Reifeprüfung, die er an der Provinzial-Gewerbeschule in Hagen ablegte, an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Leipzig Chemie, Mineralogie und Physik studierte.

Nach der Promotion mit „Beiträgen zur Theorie und Praxis der Glasfabrikation“ im Jahre 1875 und Tätigkeiten in chemischen Fabriken in Haspe bei Hagen und im spanischen Oviedo kehrte er in sein Elternhaus zurück, wo er sich der Forschung hingab. Er begann, das Schmelz-, Glasbildungs- und Kristallisationsverhalten verschiedenster chemischer Verbindungen systematisch zu erforschen. Ihm gelang dabei die Entwicklung einer neuen Glassorte von einer Homogenität, die es ermöglichte, spektrometrische Messungen durchzuführen. „Glasmacher Otto Schott: Wissenschaftler, Industrieller und Wohltäter“ weiterlesen

Maschineller Münzschlucker

erschienen im Hamburger Abendblatt am 19. August 2010

von Johanna R. Wöhlke

Manchmal verlaufen Bankbesuche ganz anders als geplant. Das gilt wahrscheinlich für Besuche auf der Geldbank genauso wie für Besuche auf der Parkbank. In beiden Fällen wird das Leben so seine ganz besonderen Überraschungen bereit halten, nehme ich an. In beiden Fällen werden die Überraschungen so ihre Tücken haben. „Maschineller Münzschlucker“ weiterlesen

Spurensuche

Von Renato Diekmann

Radfahren und Wandern im Lieblichen Taubertal Foto: Peter Frischmuth, argus-foto.de

Der erste Tourist

Bereits 1865 war für den Kunsthistoriker Wilhelm Heinrich Riehl „der Gang durch das Taubertal ein Gang durch die deutsche Geschichte, durch das alte Reich“. Kurt Tucholsky, Eduard Mörike, Clemens von Brentano und Ludwig van Beethoven – sie alle erlagen dem Zauber des Lieblichen Taubertals, der jeden in seinen Bann zieht. Folgen Sie den Spuren Wilhelm Heinrich Riehls und erleben Sie das Taubertal von Rothenburg bis Wertheim oder Freudenberg am Main. Sie werden begeistert sein von der malerischen Schönheit und den romantischen Plätzen. Entdecken Sie Burgen, Schlösser, Klöster und Gärten. Erleben Sie unbeschwerte Urlaubstage beim Radfahren und Wandern und lernen Sie Land und Leute kennen. Genießen Sie die Vielfalt dieser Landschaft und probieren Sie den Taubertäler Wein und die Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

Bitte hier klicken, Ton (Boxen) anstellen und Flashanimation anschauen!

Willkommen im Lieblichen Taubertal

Weitere Infos: www.liebliches-taubetal.de

Produktion: tunefactory GMC. Sprecher: Eva Freese, Renato Diekmann,  Fotos: Touristikgemeinschaft Liebliches Taubertal (TGLT) & Renato Diekmann, Text & Interviews: Renato Diekmann, Quelle: TGLT

Der Trick der Unerbittlichkeit

Konstanze Ullmer inszeniert „Warten auf Clanton“ im Hamburger Sprechwerk
Von Hans-Peter Kurr

Kristina Bremer (Josie)

Es gibt die Anekdote um Erfindung und Verkauf des alkoholfreien Bieres im „Wilden Westen“, des „Ginger-Ale“, damit die harten Kerle nicht so schnell besoffen und dadurch schiesswütig würden wie beim Genuss des mit Whiskey vermengten alkoholischen Gerstensaftes.
Von diesem Schlag des Typus Westernheld sind die Männer, denen wir in Ellla Marouche’s und Huug van’t Hoffes „schräger Komödie“ begegnen mit dem assoziationsreichen Titel „Warten auf Clanton“.
Zwar ist Clanton kein literarischer Bruder von Godot, und deutsche Jung-Schauspieler, wenn sie Pistoleros darstellen, immer unfreiwillig karikierend (, sowohl auf der Bühe wie im Film!). Aber genau diesen zweitgenannten Umstand hat sich die vielseitig begabte Regisseurin Konstanze Ullmer, die schon so manches Kunststückchen in dem von ihr künstlerisch mitgeleiteten Off-Theater „Hamburger Sprechwerk“ zuwege gebracht hat, zunutze gemacht, nachdem sie – in guter alter amerikanischer Manier – ihre Inszenierung als „Off-off-try-out“ im Rahmen des Wilhelmsburger „Dockville“-Festivals ausprobiert und den dort offenkundigen Erfolg jetzt im Zentrum der Hansestadt wiederholen konnte.- „Der Trick der Unerbittlichkeit“ weiterlesen

DAP INTERN – DAP INTERN – DAP INTERN

DAP Weihnachtsfeier

Liebe Mitglieder, gerne veröffentlichen wir hier noch einmal den Einladungsbrief zu unserer Weihnachtsfeier und freuen uns über die rege Beteiligung: Wir haben schon 35 Anmeldungen!

Jetzt haben wir noch einen Platz frei!

Wir bitten um umgehende Anmeldung unter der Telefonnummer 040-58 65 19

Bitte denken Sie an das Geschenk im Werte von 10 Euro pro Person in festlicher Verpackung für unser beliebtes Würfelspiel!

WIR BITTEN SIE, DAS GELD FÜR DAS MENUE MÖGLICHST ABGEZÄHLT MITZUBRINGEN!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

alle Jahre wieder! Das Jahr vergeht wie im Fluge, und auf einmal steht Weihnachten vor der Tür. In Geschäften und Kaufhäusern warten bereits seit Oktober ganze Heere von Weihnachtsmännern aus Schokolade und Marzipan, Zimtsterne und andere für das Fest der Feste typische Leckereien auf Käufer.   „DAP INTERN – DAP INTERN – DAP INTERN“ weiterlesen