Spurensuche

Von Renato Diekmann

Radfahren und Wandern im Lieblichen Taubertal Foto: Peter Frischmuth, argus-foto.de

Der erste Tourist

Bereits 1865 war für den Kunsthistoriker Wilhelm Heinrich Riehl „der Gang durch das Taubertal ein Gang durch die deutsche Geschichte, durch das alte Reich“. Kurt Tucholsky, Eduard Mörike, Clemens von Brentano und Ludwig van Beethoven – sie alle erlagen dem Zauber des Lieblichen Taubertals, der jeden in seinen Bann zieht. Folgen Sie den Spuren Wilhelm Heinrich Riehls und erleben Sie das Taubertal von Rothenburg bis Wertheim oder Freudenberg am Main. Sie werden begeistert sein von der malerischen Schönheit und den romantischen Plätzen. Entdecken Sie Burgen, Schlösser, Klöster und Gärten. Erleben Sie unbeschwerte Urlaubstage beim Radfahren und Wandern und lernen Sie Land und Leute kennen. Genießen Sie die Vielfalt dieser Landschaft und probieren Sie den Taubertäler Wein und die Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

Bitte hier klicken, Ton (Boxen) anstellen und Flashanimation anschauen!

Willkommen im Lieblichen Taubertal

Weitere Infos: www.liebliches-taubetal.de

Produktion: tunefactory GMC. Sprecher: Eva Freese, Renato Diekmann,  Fotos: Touristikgemeinschaft Liebliches Taubertal (TGLT) & Renato Diekmann, Text & Interviews: Renato Diekmann, Quelle: TGLT

Der Trick der Unerbittlichkeit

Konstanze Ullmer inszeniert „Warten auf Clanton“ im Hamburger Sprechwerk
Von Hans-Peter Kurr

Kristina Bremer (Josie)

Es gibt die Anekdote um Erfindung und Verkauf des alkoholfreien Bieres im „Wilden Westen“, des „Ginger-Ale“, damit die harten Kerle nicht so schnell besoffen und dadurch schiesswütig würden wie beim Genuss des mit Whiskey vermengten alkoholischen Gerstensaftes.
Von diesem Schlag des Typus Westernheld sind die Männer, denen wir in Ellla Marouche’s und Huug van’t Hoffes „schräger Komödie“ begegnen mit dem assoziationsreichen Titel „Warten auf Clanton“.
Zwar ist Clanton kein literarischer Bruder von Godot, und deutsche Jung-Schauspieler, wenn sie Pistoleros darstellen, immer unfreiwillig karikierend (, sowohl auf der Bühe wie im Film!). Aber genau diesen zweitgenannten Umstand hat sich die vielseitig begabte Regisseurin Konstanze Ullmer, die schon so manches Kunststückchen in dem von ihr künstlerisch mitgeleiteten Off-Theater „Hamburger Sprechwerk“ zuwege gebracht hat, zunutze gemacht, nachdem sie – in guter alter amerikanischer Manier – ihre Inszenierung als „Off-off-try-out“ im Rahmen des Wilhelmsburger „Dockville“-Festivals ausprobiert und den dort offenkundigen Erfolg jetzt im Zentrum der Hansestadt wiederholen konnte.- „Der Trick der Unerbittlichkeit“ weiterlesen