„Lessing-Akzente“ in der Geburtsstadt des Dichters

Von Hans- Peter Kurr
Gotthold_Ephraim_Lessing_Kunstsammlung_Uni_LeipzigIn Kamenz, der Geburtsstadt Gotthold Ephraim Lessings, gibt es ein gut bestücktes , rühriges Lessing-.Museum, dessen Leitung seit Jahr und Tag ehrgeizig und profund nicht nur Lessing-Forschung betreibt, sondern deren Ergebnisse auch der Öffentlichkeit zugänglich macht. So plant die Leiterin, Dr. Sylke Kaufmann, auf den Spuren ihres wegweisenden Vorgängers, Dieter Fratzke, aus Anlass von Lessings 281. Geburtstag eine Veranstaltungsreihe, die am 22. Januar 2010 mit einer „fotografischen Spurensuche“ unter dem Titel „Lessing nachgereist“ beginnt, fortgesetzt wird mit einem Treffen der Lessing-Nachfahren, einem Schülerwettbewerb („Lessing zeilenweise“), einer Sonderausstellung von Künstlerbüchern , einem Vortrag des Kieler Literaturprofessors Dr. Albert Meier unter der spannenden Fragestellung „Was macht ein Dichter unter den Metaphysikern?“ und endet mit einer am 15. Februar zu eröffnenden Sonderausstellung  (Dies wiederum aus Anlass des 229. Wiederkehr Lessings Todestages) „Neuerwerbungen und ungewöhnliche Schätze des Lessing-Museums“.
Interessenten melden sich unter der örtlichen Telefon-Nummer 0 35 78 , das Museum ist ist von dienstags bis freitags geöffnet in der Zeit zwischen 09.00 und 17.00 Uhr, sonnabends und sonntags von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

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