Aquarelltriennale in Ungarn

Der Preisträger 2009 Géza Szily mit einer Mitausstellerin Magdolna Ványai

Von Dr. László Kova

Aus der Biennale wurde dieses Jahr eine Triennale. Über 40 Jahre lang veranstaltete der Verein der Ungarischen Aquarelllisten die Biennales, die demnächst in jedem dritten Jahr als Triennale die besten Arbeiten der „Wassermaler“ zeigt. William Turner war der erste bildende Künstler, der das Aquarell (Watercolor) auf den internationalen Rang erhoben hatte. Die Aquarellmalerei gilt als die schwerste Technik der Malerei schlechthin. Beliebt ist sie, aber mit ihr richtig umzugehen kann man nur nach jahrelangem Studium.

Die I. Ungarische Triennale wurde in der Stadt Eger, Bischoff- und Universitätsstadt, in der großräumigen Templom-Galerie veranstaltet. Der 6-köpfigen Juri gelang es aus der Vielzahl der eingesandten Arbeiten eine sehr attraktive Ausstellung zusammen zu stellen, die bis zum 18. September 2009 zu besuchen ist. Der erste Preis ging an den Kunstmaler Géza Szily, der auch in Hamburg bekannt ist, da er vor einigen Jahren in der Galerie Mensch regelmäßig ausgestellt hat.

Die Bilderpräsentation gewinnt dadurch auch einen internationalen Zulauf, dass die im Nordungarn am Fuß des Bükk-Gebirge liegende Stadt Eger einem wirtschaftlich bedeutenden Tourismus erfreuen kann. In der Stadtmitte erhebt sich eine Burg aus der osmanischen Zeit, die mächtige Kathedrale ist nicht zu übersehen, im historischen Liceum sitzt die Eszterházy Károly Universität und in den Weinkellern in der Stadt und auch in den umliegenden Tälern werden vorzügliche Weiß- und Rotweine aufgetischt.

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