Der unsichtbare Feind

Von Renato Diekmann
In Deutschland leben 12 Millionen Menschen zwischen 35 und 65 Jahren mit einem unsichtbaren Feind. Schlägt er zu, wird der Körper schwer geschädigt. Die Folgen: 300.000 Menschen erleiden jährlich einen Herzinfarkt, mehr als die Hälfte enden tödlich. Hinzu kommen 200.000 Schlaganfälle pro Jahr. Mangelnde Bewegung und falsche Ernährung sind der Auslöser und verursachen Adipositas, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus. Bereits Jugendliche befinden sich auf dem Weg zu Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und so ist zu befürchten, dass Deutschland dem Trend der USA folgt, wo sich der Anteil der übergewichtigen Kinder seit den sechziger Jahren mehr als verdreifacht hat. Nikotin ist das Gefäßgift schlechthin! Kommen zum Rauchen noch Bluthochdruck und Übergewicht hinzu, drohen Gefäßverkalkung und Gefäßverschluss. Herz und Kreislauf bleiben auf der Strecke.
Um Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen, muss frühzeitig vorgesorgt werden mit einem gesunden Lebensstil:

*  Ernähren Sie sich ausgeglichen. In Maßen ist alles erlaubt. Allein die Dosis macht das Gift.
*  Bewegung ist das „A und O“. Ideal für Herz und Kreislauf sind Walking, Wandern, Fahrrad fahren oder Schwimmen. Empfohlen werden 30 Minuten, fünf mal die Woche. Wer negativen Stress abbaut, kann sein Risiko um bis zu sechzig Prozent senken. Sport ist gesund und hält den Kreislauf fit.
* Sparen Sie das Geld für Alkohol und Zigaretten lieber für den Urlaub! Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss fördert die Gefäßverkalkung. Die Blutwettwerte steigen rapide an und wirken sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus.
* Verwenden Sie zum Kochen Oliven-, Soja-, Mais- und Sonnenblumenöl. Essen Sie weniger Fleisch, Wurst und Käse und dafür häufiger Fisch, Obst und Gemüse. Omeg -3-Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe schützen Herz und Kreislauf. Verzichten Sie auf große Mengen Kochsalz und würzen sie stattdessen mehr mit  Kräutern. Ungesättigte Fettsäuren (Margarine), Knoblauch, Schnittlauch, Zwiebeln und Porree helfen aktiv, „schlechtes“ Cholesterin (LDL) und hohen Blutdruck zu senken.

Leider reicht es häufig nicht mehr aus, nur den Lebensstil zu ändern. Wer bereits unter Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und/oder Übergewicht leidet, sollte mit seinem Hausarzt über die Einnahme geeigneter Medikamente sprechen. Bewährt hat sich (in Verbindung mit anderen Medikamenten) der Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Er erteilt den Blutplättchen eine Art „Verklumpungsverbot“. Das Blut wird entsprechend „verdünnt“, kann ungehindert zirkulieren und so Herz, Hirn und alle lebenswichtigen Organe mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Heute wird der Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf der ganzen Welt erfolgreich zur Blutverdünnung und zur Sekündärprohylaxe von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt – bei empfindlicher Magenschleimhaut auch mit einer speziellen Ummantelung, die gegen die ätzende Magensäure resistent ist.
Besuchen Sie die bundesweite „HerzProtect“-Aktion 2006 in einem Einkaufszentrum in Ihrer Nähe. Informieren Sie sich über Herzinfarkt und Schlaganfall und machen Sie den „HerzProtect“-Gesundheitscheck. Denn Wissen hilft Schützen.

–  Siegen am 21./22. April in der City-Galerie
–  Wolfsburg am 28./29. April in der City-Galerie
–  Erfurt am 05./06. Mai im Anger 1
–  Hoyerswerda vom 18.-20. Mai im Lausitz-Center im Rahmen der „Gesundheitstage“
–  Chemnitz am 02./03. Juni in der Sachsen-Allee
–  Magdeburg am 23./24. Juni im Allee-Center
–  Wuppertal am 14./15. Juli in den City-Arkaden
–  Leipzig am 28./29. Juli im Allee-Center
–  Bautzen am 18./19. August im Kornmarkt-Center
–  Kassel am 25./26. August im City-Point
–  Dresden am 01./02. September in der Altmarkt-Galerie
–  Potsdam am 08./09. September im Stern-Center
–  Bitterfeld am 23. September im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ der Bayer Bitterfeld      GmbH
–  Plauen vom 12.-14. Oktober in der Stadt-Galerie im Rahmen der „Gesundheitstage“
–  Neu-Isenburg am 20./21. Oktober im Isenburg-Zentrum
–  Bremen am 27./28. Oktober im Roland-Center
–  Karlsruhe am 03./04. November im Ettlinger Tor
–  Köln-Weiden am 07./08. November im Rhein-Center
–  Augsburg am 10./11. November in der City-Galerie.

Gesunde Zähne durch schonende Reinigung

Dr.Best_Gelkopf75 Prozent der Deutschen putzen ihre Zähne weniger als zweimal täglich und nur 90 Sekunden statt der empfohlenen drei Minuten. Zu kurz und zu selten, um Plaque zu entfernen. Karies und Parodontose sind die Folgen. Was liegt deshalb näher, als die Zahnbürste so zu optimieren, dass Zahnflächen und Zahnzwischenräume beim Putzen immer besser erreicht und damit auch gründlicher gereinigt werden können?
Noch vor zehn Jahren gab es eine klare Vorstellung, wie ein gute Handzahnbürste auszusehen hat: kurzer Kopf, ebenes Borstenfeld mit vielen Borstenbüscheln und parallel stehende endgerundete Kunststoffborsten. Nun gibt es eine neue Zahnbürste, deren BorstenBürstenkopf_ZP beweglich in einem speziell entwickelten flexiblen Gelbett gelagert sind. Dieser neue, elastische Bürste passt sich dem Zahnbogen individuell an, ermöglicht mehr Zahn-Kontakt und garantiert effizientes und sicheres Putzen. Die sorgfältig abgerundeten Borsten gewährleisten eine gründliche Reinigung der Zähne und die schonende Pflege des Zahnfleisches. Die spezielle Federung gibt bei zu starkem Druck nach und schützt so das Zahnfleisch vor Verletzungen. Die neue Gelkopf-Zahnbürste gibt es ab sofort in Apotheken, Drogerie-Märkten und im Lebensmittelhandel. Infos: www.dr-best.de

Pflaster hilft gegen Parkinson

Mehr als 250.000 Parkinson-Patienten gibt es in Deutschland. Die medikamentöse Therapie gegen die im Volksmund genannte „Schüttellähmung“ beschränkte sich bislang auf die Einnahme von Tabletten oder relativ komplizierte, invasive Verfahren. Ein neuartiges Parkinson-Pflaster lässt nun auf innovative Hilfe hoffen: Der speziell für die Pflaster-Therapie entwickelte Wirkstoff Rotigotin (aus der Klasse der Dopamin-Agonisten) wird über 24 Stunden durch die Haut gleichmäßig abgegeben und erspart den betreffenden Patienten den oft lästigen Tablettenkonsum. Das leicht anwendbare Pflaster kann direkt zu Beginn der Erkrankung als Monotherapie eingesetzt werden. Laut Professor Oertel belegen aktuelle Studien, dass das Pflaster die Parkinsonsymptome lindern kann, dabei einfach anzuwenden und gut verträglich ist. Infos: www.parkinson-aktuell.de

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