Alpen News

Eat.Drink.Help: Schlemmen für einen guten Zweck

Text: Renato Diekmann, Fotos: mk Salzburg

Hinter der rätselhaften Wortkombination steckt ein „bissfestes“ Charity Event der Extraklasse. Der deutsche Starkoch Axel Hinkel von der Sansibar auf Sylt wird am 16. Dezember 2005 das neue „Kristall Menü 06“ auf der 2.147 m hohen Kristall HütteEat.Drink.Help auf der Kristallhütte in der Skiregion Hochfügen-Hochzillertal präsentieren, begleitet von erlesenen Weinen des Winzers Leo Hillinger. Seine exklusiven Kreationen „Small Hill 04“ und „Kristall 1“ sind ein guter Grund zum Anstoßen. Axel Hinkels Menü wird den ganzen Winter über auf der Kristall Hütte gekocht. Wer es genießt, erfreut damit nicht nur seine Sinne: Ein Großteil des Erlöses wird am Saisonende für die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) gespendet. Solche Patienten haben nämlich mit ganz besonderen Problemen zu kämpfen: Extrem lange Zeiten bis zur Diagnose, zu wenig Wissen und Forschung, das Fehlen von erfahrenen Ärzten, bewährten Medikamenten und Therapien sowie die zum Teil mangelnde Anerkennung der Krankheit in Fachkreisen erschweren den Genesungsprozess. Eat.Drink.Help soll nicht nur der Initiative Geld bringen, sondern durch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit den betroffenen Kindern und Erwachsenen helfen. Schirmherrin und Gründerin der ACHSE ist die Frau des deutschen Bundespräsidenten, Eva Köhler. Da sehr viele Deutsche die Skiregion Hochfügen-Hochzillertal besuchen, erwartet man sich von der Aktion Eat.Drink.Help auf der Kristall Hütte im Skigebiet Hochfügen-Hochzillertal entsprechend einen großen Erfolg. Infos: www.ski-optimal.at „Alpen News“ weiterlesen

Mit dem Rollstuhl nach Rom…

Joachim Friedrich erzählt von seiner Reise im Rollstuhl nach Rom! Das Interview wurde von Gunda Seeliger auf der Messe „Du und Deine Welt“ geführt.

Gunda Seeliger befragt Joachim Friedrich nach dem Reiseverlauf „mit dem Rollstuhl nach Rom“.

Herr Friedrich – Betroffener und Initiator der Deutschen Muskelschwundhilfe-  will mit seiner Reise im Rollstuhl nach Rom auf den Pflegenotstand in Deutschland aufmerksam machen.

Budapest – Badeort und Genussmetropole

Von Uta Buhr
Leise rieselt der Schnee und krönt die dunklen Haarschöpfe der beiden Männer im Außenbecken des Széchenyi-Bades mit weißen Häubchen. Das Duo steht bis  zu den Schultern in den warmen Fluten und widmet sich unbeirrt seinem Schachspiel. Die schwarzweißen Bretter scheinen über dem Wasser zu schweben. „Budapescht – des is koa Stoadt, des is a Philosophie“, lacht der gebürtige Wiener Max Lieber, der das königliche Spiel mit großem Interesse verfolgt. Er kommt regelmäßig nach Budapest und probiert bei jedem Besuch einen anderen Badetempel aus. Das Széchenyi mit seiner in Habsburger Ocker gehaltenen Barockfassade und den prächtigen Wandgemälden in den Fluren gefällt ihm am besten. Auch das Wasser hat nahezu magische Kräfte, erzählt er. Mit der Wirkung des Thermalwassers wird die Gebärfreudigkeit der Nilpferddamen im benachbarten Zoo erklärt. Denn die empfindlichen Riesen muffeln in der Gefangenschaft überall vor sich hin und verweigern jeglichen Nachwuchs. Nur hier in Budapest werfen sie „wie die Kaninchen“ und beliefern seit geraumer Zeit sämtliche Tiergärten der Welt mit ihren Jungen. „Budapest – Badeort und Genussmetropole“ weiterlesen