Aufatmen in Davos

Davos_im_TalDie Geiseln unserer Zeit
Der Schweizer Urlaubsort Davos steht für Luxus und Exklusivität. Aber auch Menschen wie du und ich zieht es hierher. Versteckte Allergene in Lebensmitteln, Asthma bronchiale, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) und Neurodermitis haben das Leben der Patienten schwer belastet und sogar seelische Störungen zur Folge gehabt. Nun wollen sie nur eins: Endlich wieder tief durchatmen und gesund werden. In Davos ist das möglich. Zum einen wegen des gesunden Klimas, zum anderen wegen einer anerkannt guten Fachklinik zur Behandlung von Allergien.

Die Kinder vom Zauberberg
Allergische Erkrankungen der Atemwege und der Haut zählen zu den großen Volkskrankheiten. In Hochgebirgsklinik_DavosDeutschland sind ca. 20 Millionen Menschen von Allergien betroffen, also nahezu jeder Vierte. Meist beginnt die ErkrankungMenz_Portrait schleichend und wird kaum wahrgenommen. Vor allem wenn Beschwerden nur bei körperlichen Aktivitäten auftreten oder mit einer Allergie einhergehen. Leider machen sich viele Menschen das Atmen unnötig schwer. Am meisten die Raucher. Sie teeren förmlich ihre Atemwege, so dass die vielen Härchen die Schleimhäute nicht mehr reinigen können: eine Hauptursache für chronische Bronchitis. „Sie kann zu einer schweren Asthmaerkrankung ausarten“, so PD Dr. med. Günther Menz, Ärztlicher Direktor der Hochgebirgsklinik Davos. „Ist das Ende der Fahnenstange einmal erreicht, lässt sich die Erkrankung bei Erwachsenen später nur noch schwer therapieren“.
Mansfeld_PortraitAuch ganz junge Menschen leiden immer häufiger unter Allergien. „Dreißig Prozent der Kinder und Jugendlichen sind heute manifest erkrankte oder aber hochgradig gefährdete Atopiker“, ergänzt Kollege, Dr. med. Hans-Joachim Mansfeld, scheidender Chefarzt der Allergieklinik. Asthma ist eine Entzündung der Atemwege, die sich auf keinen Fall chronifizieren darf, warnt der Pädiater, Früherkennung und Frühintervention sind deshalb ausschlaggebend für eine Erfolg versprechende Therapie.

Schützt Dreck vor Allergien?
Lauener_PortraitKinder mit mehreren Geschwistern und Kinder, die früh in ihrem Leben Kinderbetreuungsstätten besucht haben, zeigten später ein niedrigeres Risiko, an Asthma bronchiale, Heuschnupfen und allergischer Sensibilisierung zu erkranken gegenüber Kindern, die in dieser Lebensphase weniger Kontakte zu anderen Kindern hatten, schlussfolgert Mansfelds Nachfolger, PD Dr. med. Roger Lauener. Drei unabhängige epidemiologische Studien aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zeigten beispielsweise für Bkuh_mit_Kind_Kopie_lowauernkinder ein reduziertes Vorkommen von Asthma und Allergien gegenüber Kindern aus denselben ländlichen Gegenden. Studien aus anderen Teilen Europas, aus Kanada und Australien bestätigen diese Befunde, so Roger Lauener. Seiner Meinung nach ist es wichtig, in welchem Alter die Kinder der Bauernhofumgebung ausgesetzt sind. Kinder, die im ersten Lebensjahr bereits in einen Stall genommen wurden, waren am besten vor Asthma und Allergien geschützt. Den aktuellen Forschungsergebnissen zufolge ist dieser Schutz sogar noch besser, wenn die Mütter bereits während der Schwangerschaft im Stall gearbeitet haben. Diese Kinder zeigten ebenfalls Veränderungen in ihrem Immunsystem. Anscheinend wird das Immunsystem der Kinder bereits während der Schwangerschaft durch die Umwelt, in der ihre Mütter leben, geprägt.

baby_mit_kuh_Kopie_lowDas Hochgebirgsklima hilft
Vor dem Hintergrund der drastisch gestiegenen Patientenzahlen bei Asthma und Allergien genießt die Therapie im Hochgebirge einen hohen Stellenwert. Besonders hervorgetan hat sich hier die Hochgebirgsklinik Davos, wo Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit Atemwegserkrankungen sowie allergischen Haut- und Augenerkrankungen eine kompetente und umfassende Betreuung erfahren. Die 1.600 m über den Meeresspiegel gelegene Klinik bietet eine ideale und für keine andere vergleichbare Fachklinik zutreffende Allergen-, HGK-Davos_Winter_VogelperspektiveKeim- und Schadstoffarmut. Davos ist frei von Hausstaubmilben, es gibt nur geringe Mengen an Pollen mit extrem kurzer Flugdauer. Niedrige Luftschadstoffbelastung, trockene Luft, viel Sonne und relativ gleichbleibende Temperaturen im Winter wie im Sommer unterstützen die Therapie. Außerdem ist die Hochgebirgsklinik Davos keine elitäre Schweizer Privatklinik, sondern eine deutsche Klinikeinrichtung in der Schweiz, so dass die nicht unerheblichen Therapiekosten auch von deutschen Kranken- und Rentenversicherungsträgern übernommen werden.

Die Genesung am Zauberberg
Schon Thomas Mann (Der Zauberberg) kurierte sein Asthma in Davos. Was dem berühmten Schriftsteller gut tat, ist auch gut für an Asthma und Allergien erkrankte Kinder, Mütter und Väter. Nach der Behandlung in Davos kann auch unter den heimatlichen klimatischen Bedingungen der Patienten eine

über Monate und Jahre anhaltende Stabilisierung allergischer Atemwegs- und Hauterkrankungen erzielt werden – selbstverständlich unterstützt durch eine sachgerechte moderne medikamentöse Therapie.

Infos: www.asthma-hilfe.de
www.hochgebirgsklinik.ch

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