Freude am Singen für Alt und Jung

Der Chorverband Hamburg fördert Singen an Hamburger Grundschulen

„Wir wollen Kindern wieder zeigen, wie schön, gesund und aufbauend Singen ist und gleichzeitig Kulturgut durch Singen erhalten.“ Das sind Ziele, die sich der Chorverband Hamburg gesteckt hat und die zur Zeit an Hamburger Grundschulen umgesetzt werden. So unter anderem geschehen in Hamburg Neugraben in der Grundschule Schnuckendrift.

310 Grundschüler und ein Männerchor!

Für Peter Oelkers (68), seit 15 Jahren Erster Vorsitzender des „Männergesangverein Sängerlust Scheideholz von 1919 e.V.“ und seit 25 Jahren Mitglied dieses Chores, war es denn auch eine besondere Freude, mit den 310 Schülerinnen und Schülern der Schule zu singen. Einmal im Monat in der großen Pause gemeinsam singen, das soll nun eine feste Einrichtung werden.
Freude nach dem gemeinsamen Singen: Schulleiter Helmut von Eitzen  (Mitte), Dirigent „Didy“ Müller (links) und Peter Oelkers
„Wir steuern ein gemeinsames Konzert an“, freut sich Peter Oelkers und besonders auch darüber, dass er der Schule 120 Liederbuchkalender als Spende übergeben konnte. Jung und Alt, 310 Schüler und ein Männerchor, das ist für Schüler und Chorsänger eine tolle neue Erfahrung. Schulleiter Helmut von Eitzen: „Bei nur einer Wochenstunde Musik in den dritten und vierten Klassen freuen wir uns besonders über solche Aktivitäten!“
Ute Eckmann, Glücklich durch Chorgesang: Peter und Renate OelkersVorsitzende des „Kreis 4“ im Chorverband Hamburg: „Seit dem Jahr 2001 gibt es in Baden-Württemberg eine Stiftung „Singen mit Kindern“, deren Vorsitzende die Gräfin Sonja Bernadotte ist. Die Stiftung hat sehr schöne Liederkalender herausgegeben, die in den Klassenräumen aufgehängt werden sollen. Jedem Monat ist ein Lied zugeordnet, das die Kinder lernen.“ Es sind Volkslieder und zeitgemäße Kinderlieder. Eintausend dieser Kalender sind inzwischen durch Sponsoren gekauft worden. Noch weitaus nicht genug, aber wenn sich weitere Sponsoren finden, können immer mehr Kinder an Hamburger Grundschulen von diesem Projekt profitieren.

Peter Oelkers und seine Frau Renate übrigens sind als begeisterte Sänger ein Beispiel dafür, wie viel an Lebensfreude und Vernetzungen innerhalb örtlicher Gemeinschaften das Singen befördern kann. Beide singen seit 25 Jahren in ihren Chören, Renate Oelkers im „Damenchor Neugraben von 1951“, dessen Erste Vorsitzende sie nun auch schon seit sieben Jahren ist. Peter und Renate Oelkers: „Wir sind alle begeisterte Sänger, aber für uns ist das Singen auch eine soziale Aufgabe.“ Was für die Jungen erreicht werden soll, gelte auch für die Alten: „Hoch aus den Fernsehsesseln, das ist doch wichtig!“

Nähere Informationen unter www.chorverband-hh.de

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