Im Land des Königs

Von Renato Diekmann

Hier oben ist die Aussicht traumhaft! Aus 1.284 Metern Höhe wandert der Blick weit über Pfarrkirchen und blinkende Türme, rotschillernde Dächer und einsame Höfe in geschwungener Landschaft bis zu den imposanten Dolomiten und der schneegepuderten Zuspitze, die majestätisch in den blauen HimmePfrontenl ragen und weiße Schäfchenwolken küssen. Wie grüne Matten liegen die gelb gesprenkelten Wiesen am Gestirn der Alpen zwischen dunklen Tannen und tiefblauen Bergseen in der wärmenden Sonne.
Seit dem 13. Jahrhundert ist Falkenstein, Deutschlands höchstgelegene Burgruine, heiß begehrt. Die Grafen von Tirol nutzten die optimale Höhenlage des Felssockels bei Pfronten strategisch als beeindruckendes Machtsymbol und drohten mit der Trutzburg dem Herzogtum Bayern. 1884 verliebte sich König Ludwig II. in diesen Platz. Er kaufte die Ruine und träumte fortan seinen letzten Traum, der als Alptraum im Starnberger See sein Ende fand. „Im Land des Königs“ weiterlesen

Momentaufnahmen

20 Jahre Gemeinsame Kommission und
Hochschulübergreifende Koordinationsstelle für Frauenstudien und Frauenforschung in Hamburg

Von Johanna Renate Wöhlke

Die erste „Leitstelle zur Gleichberechtigung der Frau“ in Deutschland wurde in Hamburg ins Leben gerufen. Das war im Jahr 1979 und die Leiterin hieß Eva Rühmkorf. Ein Modell staatlicher Frauenpolitik war geboren.

Was heute vielfach so selbstverständlich scheint, damals war es erstmals Gegenstand öffentlicher und politischer Auseinandersetzungen: Frauen in Institutionen und durch Projekte zu fördern, ihnen dabei zu helfen, einen gleichberechtigten Platz in allen Teilen der Gesellschaft zu erkämpfen und zu erhalten. Eva Rühmkorf: „Es scheint notwendig, immer wieder einmal daran zu erinnern, dass vieles, was uns heute selbstverständlich ist, in unverdrossenem, zähen Ringen gegen Widerstand und Unverstand erkämpft worden ist.“

Nun gibt es ein Buch, das sich gerade das zum Ziel gesetzt hat: zu erinnern, festzuhalten und damit auch gleichzeitig zu erneuern und den Punkt Frauenpolitik nicht von der Tagesordnung zu verlieren. Es heißt „Momentaufnahmen“ und enthält Portraits von 25 Hamburger Hochschulfrauen. „Momentaufnahmen“ weiterlesen

Tour die Ruhr!

Es gibt viel zu entdecken auf der Route der Industriekultur

Von Uta Buhr

Die „Route der Industriekultur“ verläuft auf einer Hauptstrecke von ca. 400 km durch das gesamte Ruhrgebiet.  Sie führt zu den touristisch attraktivsten Standorten – den sogenannten „Ankerpunkten.“ Diese sind mit einem weithin sichtbaren gelben Signalobjekt ausgestattet. Rund 1500 Schilder an Autobahnen, in Städten und Orten weisen Besuchern den Weg zu den Höhepunkten der Industriekultur im Revier.

Außerdem ist diese Route Teil der ERIH (European Route of Industrial Heritage), ein Netzwerk der wichtigsten Standorte des industriellen Erbes Europas. Wo stand die die größte Dampfmaschine des Alten Kontinents, wo die erste Fabrik? Antworten und weitere Infos unter www.erih.net ————

Schichtwechsel. Fünf Froschmänner entsteigen dem dunklen Schlund: „Inspiziert mal das Schiffswrack auf dem Grund “, rufen sie der nachfolgenden Gruppe „Tour die Ruhr!“ weiterlesen

Von der Zeichnung zum PopAkt

Der neue PopAkt-Kalender 2008 von Peter Gartz

Von Renato Diekmann

Der Blick auf den neuen Kunstkalender 2008 vermittelt dem Betrachter PopAkt in seiner schönsten Form und auf Anhieb fühlt man sich an die eigenwilligen PopArt–Schöpfungen der berühmten Künstler Roy Lichtenstein und Andy Warhol erinnert. Bei diesem Kalender handelt es sich jedoch um das Werk von Peter Gartz, einem starken Zeichner und fantasievollen Künstler aus Hamburg.

KalenderdeckblattPastellakt Zeichnung

„Im Grunde genommen sind alle Kalenderblätter aus den Zeichnungen meiner vielen Skizzen entstanden, ich hätte aber auch einen Fotoapparat nehmen können, habe darauf aber bewusst verzichtet“, so Gartz bei einem Besuch in seinem Atelier. „Von der Zeichnung zum PopAkt“ weiterlesen