Schöne Zähne nur für Stars und Sternchen?

Von Günther Falbe und Renato Diekmann

Ohne makelloses Lächeln kein Erfolg – lautet das Credo von Heidi Klum. Gilt dies auch für andere? Schöne gesunde Zähne symbolisieren heutzutage Vitalität, Jugend, Gesundheit und Durchsetzungsvermögen – das jedenfalls ist die landläufige Meinung, wie auf der Pressekonferenz „Kuratorium perfekter Zahnersatz“ zu hören war, auf der Journalisten und Experten über Sinn und Unsinn in der Zahnästhetik diskutierten.

Bei der Zahnästhetik wird in den Medien nicht selten das Bild der makellosen Zähne propagiert und diese Modeerscheinung durch Verweis auf Ideale der Film- und Modeindustrie begründet. Analysiert man die vermeintlichen Vorbilder näher, muss man jedoch lange suchen, bis entsprechende Stars und Sterchen gefunden sind. Tatsächlich entpuppen sich die Zähne der vermeintlichen Ideale als keineswegs so strahlend weiß und makellos schön, wie dies gern in der Öffentlichkeit dargestellt wird. „Schöne Zähne nur für Stars und Sternchen?“ weiterlesen

Kein Leben ohne Enzyme

Von Renato Diekmann

In der Behandlung von Krebs, Typ-2-Diabetes, Harnwegsinfektionen, chronischen rheumatischen Beschwerden, aber auch bei vielen anderen Krankheitsbildern rücken Enzyme oft als begleitende Therapie immer mehr in den Blickpunkt. Trotz vielversprechender klinischer Erfahrungen steckt die Forschung hier in vielen Bereichen noch in der Entwicklungsphase. Um die Forschung auf diesem zukunftsweisenden Feld zu fördern, neue Denkmodelle anzustoßen und die Resultate dieser Arbeit einem breiten Publikum zugänglich zu machen, veranstaltete die Wissenschaftliche Gesellschaft zur Förderung der Enzymtherapie (WGFE) unter Leitung von Professor Dr. Dieter Adam Mitte Oktober in Hamburg ihr erstes wissenschaftliches Symposium zum Thema „Aktuelle therapeutische Optionen und Forschung mit proteolytischen Enzymen“. „Kein Leben ohne Enzyme“ weiterlesen

Spezifische Immuntherapie mit Adjuvanzien

Von Renato Diekmann

Die Nase juckt, die Augen brennen. Wenn die Pollen fliegen, müssen Allergiker viel ertragen. Die Zahl der Menschen mit Heuschnupfen steigt kontinuierlich. Allein in Deutschland leiden weit über 12 Millionen Menschen unter einem Heuschnupfen (Rhinitis) – Tendenz steigend. Heuschnupfen (Rhinitis)
Er kann sich auf obere und untere Atemwege ausdehnen. Der Etagenwechsel wird von Ärzten und Patienten leider allzu häufig unterschätzt. Bei mehr als 50% aller Fälle kommt es ohne angemessene Therapie zusätzlich zu einem Asthma bronchiale, zunächst nur während der Pollensaison und später auch ganzjährig, mit allen Beeinträchtigungen und Behinderungen, wie sie durch chronische Erkrankungen hervorgerufen werden können. Die meisten Betroffenen lassen sich zudem erst dann behandeln, wenn die ersten Asthmabeschwerden bereits vorhanden sind. Vorsorge ist unbedingt geboten. Neben der Nutzung aller Karenzmöglichkeiten wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Spezifische Immuntherapie (SIT) als kausale Therapieform bei klinisch relevanten Sensibilisierungen mit Allergenen empfohlen. Bei Heuschnupfen hat sich die integrative Therapie unter Nutzung aller Möglichkeiten sogar seit vielen Jahren bewährt. Dabei wird dem Patienten in der pollenarmen Saison zwischen Oktober und Januar Allergen in ansteigenden Dosen unter die Haut gespritzt. Diese Methode ist für den Patienten allerdings sehr zeitaufwändig, denn er muss für jede Injektion in der Praxis oder Klinik erscheinen. „Spezifische Immuntherapie mit Adjuvanzien“ weiterlesen

Besser leben durch gutes Hören

Von Renato Diekmann

Über unsere Ohren nehmen wir nicht nur die Sprache, sondern auch wichtige Geräusche und Informationen auf. Die Bedeutung des Hörens für zwischenmenschliche Beziehungen und das Verständnis zu unserer Umwelt ist lebenswichtig. Wer gut hört, genießt die Welt in ihrer ganzen Vielfalt.

Hören ist der zentrale menschliche Sinn für Kommunikation und damit unverzichtbar für den Austausch mit anderen Menschen. Aus diesem Grund ist Hören unmittelbar mit psychosozialen Vorgängen verbunden, sagt Professor Dr. med. Claudia Spahn. Die ausgebildete Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin mit der Professur für Musikermedizin an der Hochschule für Musik Freiburg spricht sogar von der psychischen Dimension des Hörens: In der Evolution hatte der Hörsinn die wichtige Aufgabe, Gefahrenquellen in der Umgebung zu orten und zu identifizieren. Aus dieser lebensentscheidenden Funktion erklärt sich, dass die Hörwahrnehmung nicht abgeschaltet werden kann – Hören also permanent stattfindet. Im Unterschied zu anderen Sinneswahrnehmungen, zum Beispiel dem Sehen, sind wir unseren Höreindrücken ständig ausgesetzt. „Besser leben durch gutes Hören“ weiterlesen