Der Charme Westungarns

Urlaub und Kur am Balaton
Die Plattenseeregion bietet Berglandschaft, Binnensee und sandiges Flachland in einem.

Von Dr. László Lova
„Man nehme das Flugzeug in Berlin und lande in Sármellék am Balaton-Airport“. Das Angebot nahmen wir an. Nach einem angenehmen Flug von einer Stunde und fünfundzwanzig Minuten waren wir am Zielort. Schon am Flughafen wurde uns die berühmte ungarische Gastfreundschaft zuteil. Wir verließen den Airport, wo uns eine zauberhafte Landschaft empfing. So entschlossen wir uns, die Gegend gleich zu erschließen. Unterwegs lernten wir die hübsche kleine Stadt Bad Zalakaros kennen. Hier besichtigen wir gleich das Granit-Heilbad. Unser Interesse richtet sich ans Naturschutzgebiet Kis-Balaton mit seiner einzigartigen Vogelwelt, die sowohl für Ornithologen als auch Urlauber ein einmaliges Erlebnis darstellt. Man kann sich ausmalen, wie diese bunte Wasserlandschaft aussieht, wenn die Zugvögel aus Norden und Süden im Frühling und Herbst  hier ihre Rast verbringen. „Der Charme Westungarns“ weiterlesen

Neue Geschichten mit 87

Von Dr. László Kova

Immer neue Ideen, sichere Federführung, ein voller Terminkalender… Man würde nicht glauben, dass sie 87 Jahre alt ist. Ihre Lesung ist ein Genuss für den Zuhörer, sie spielt mit ihrer Stimme, sie erzeugt verbal Bilder… und das Publikum amüsiert sich.

ruth gedeRuth Geede wurde 1916 in Königsberg geboren. Schon mit 17 veröffentlichte sie Beiträge in diversen Zeitschriften und Magazinen, 1948 absolvierte sie ein Volontariat bei der Landeszeitung für die Lüneburger Heide und übernahm danach die Hamburg-Redaktion des Niedersächsischen Zeitungsverlages. 1989 wurde sie freie Schriftstellerin und Redakteurin der ´Ostpreußischen Familie´. Ihren langen und wechselhaften Werdegang kennzeichnen zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Sie schreibt Gedichte und Erzählungen, die in vielen Büchern zu lesen sind: „Neue Geschichten mit 87“ weiterlesen

Blankenese

Gesehen – erlebt – gemalt
Von Dr. László Kova
Bei Wind und Wetter im Freien zu malen ist besonders beschwerlich. Kein Sturm und Regen konnten die Norddeutschen Realisten  im Juni dieses Jahres erschrecken, sie wollten das 700 Jahre alte Blankenese mit ihren Pinsel festhalten: Nikolaus Störtenbecker (Gründer und Leiter der Gruppe), Tobias Duwe (Hamburg, St. Aulaire), Brigitta Borchert (Molfsee), Erhard Göttlicher Prof. (Hamburg), André Krigar (Berlin), Christopher Lehmpfuhl (Berlin), Lars Möller (Hamburg), Aleksandra Novák-Zemplinska (Warschau), Ulf Petermann (Kiel), Christoph Thiele (Kiel) und Till Warwas (Bremen). „Blankenese“ weiterlesen

„Kinderolymp“

Unsere Welt entdecken
Dr. László Kova
Das Altonaer Museum kümmert sich um den Nachwuchs. Mit der neuen Ausstellung zeigt das Museum eine neue interaktive Abteilung für Kinder und Jugendliche, die in den Bereichen Kunst, Kultur und Wissenschaft auf phantasievolle und spielerische Art neue Kenntnisse vermittelt und alte Kenntnisse vertieft. „„Kinderolymp““ weiterlesen

Ferien! Ferien! Ferien!

Von Dr. László Kova

Eidelstedt Mit lachendem Gesicht blickte die Sonne am 05. Juli auf die Grundschule Heidacker in Eidelstedt, wo der feierliche Abschluss des Schuljahres stattfand. Vor der Festhalle, die ca. vor zwei Jahren eingeweiht worden war, spielten die Schüler mit Bällen, sangen lustige Lieder, trugen Fangspiele aus oder besprachen ihre geplanten Ferienprogramme miteinander. Ihre Eltern waren auch dabei, trotz der Hitze feierlich gekleidet, einige mit Kinderwagen, vielleicht um den Nachwuchs für die Schule zu präsentieren. „Ferien! Ferien! Ferien!“ weiterlesen

Alles für die Bohne

Jetzt hat Hamburg auch ein Kaffeemuseum
Seminare über den Göttertrank für Fans und Profis
Von Ruth Vollmer- Rupprecht
Eigentlich braucht man nur der Nase nach zu gehen, wenn man in die stille Seitenstraße in Hamburg-Lokstedt einbiegt. Ein feiner Kaffeeduft ist es, der dem Besucher den Weg zu dem jüngsten Museum der Hansestadt Hamburg weist, und der Duft bestätigt es, sobald man das unscheinbare Gebäude im Hinterhof der Münsterstraße 23-25 betreten hat: Es ist ein Kaffee-Museum. Genauer eine Museums-Kaffee-Rösterei, denn hier wird vor Besucheraugen geröstet, und Zunge und Gaumen können anschließend das wundervolle Aroma aufnehmen, das der frisch gebrühte Kaffee verströmt. Er ist himmelweit von dem entfernt, was man gewöhnlich als Kaffee vorgesetzt bekommt und verdient wirklich die Bezeichnung „Göttertrank“, wie er früher besungen wurde. „Alles für die Bohne“ weiterlesen

Sagen und Märchen auf Sand gebaut

Am Travemünder Ostseestrand findet das 4. Deutsche Sandskulpturenfestival statt – 75 Künstler »buddeln« um die Wette
Von Ruth Vollmer- Rupprecht
Die Gebrüder Grimm hätten es sich nie träumen lassen, daß ihre Märchen einmal in den Sand gesetzt werden. Im wahrsten Sinn des Wortes: Am Travemünder Ostseestrand entsteht in diesem Sommer unter dem Motto „Fabelhaft und Märchenreich“ eine Sagenwelt aus Sand im Rahmen des 4. Deutschen Sandskulpturenfestival vom 8. Juli bis 4. September. Nicht im Miniformat, sondern mit Riesenfiguren bis zu zwölf Metern Höhe wie dem größten Froschkönig der Welt. Die Prinzessin, die ihn küssen will, müßte auf eine Feuerwehrleiter steigen – aber wer will schon den Mund voll Sand haben?  Die Erbauer stört es allerdings wenig, wenn sie einen Sommer lang überall nur Sandkörner finden, in den Schuhen, in den Ohren, im Bett. 75 Sandkünstler aus aller Welt gehen voll und ganz in ihrem Hobby auf, mit dem sie eine traumhafte Skulpturenwelt schaffen, die in Deutschland einmalig ist, und die das Festival „Sand World 2005“ auf dem Travemünder Priwall zum größten Europas werden läßt. „Sagen und Märchen auf Sand gebaut“ weiterlesen

Rundflug über Eberswalde

Von Harry Ostwaldt

Durch Zufall haben wir ihn entdeckt: Den Flugplatz in FINOWFURT:
Und den größten Doppeldecker der Welt. Die ANTONOW An 2
In der Ausführung als Militärmaschine
Kalt abgestellt, wie wir Eisenbahner sagen würden
Aber in einem recht ordentlichen Zustand. Und mitfliegen ?
Nun ja, am Samstag, den 24.Mai 03 ergab sich eine Gelegenheit:
Rundflug über Eberswalde und Niederfinow.  Mit einer Maschine in Zivil-
Ausführung. Äusserlich wirkt diese Maschine als Doppeldecker recht
Groß, der Innenraum dagegen wirkt eher klein und, man  muß sagen, auch
recht primitiv. Aber was soll´s, dieser Flug ist ein Erlebnis!
Mit mächtigen Motorenlärm rollen wir auf die Startpiste, stellen uns in Positur
Und heben nach einigen 100 Metern ab.
Wir gewinnen schnell an Höhe, und da wir an diesem Tage einen wunderschönen  Sonnentag haben, ist der Rundblick einfach superb!!
Unter uns erscheint das Schiffshebewerk NIEDERFINOW, EBERSWALDE
Wird überflogen, viele kleine Dörfer, eine herrliche deutsche Landschaft.
(Über den  Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein)
Nach knapp einer halben Stunde setzten vvir wieder zur Landung an.
Schade, die Zeit vergeht viel zu schnell Ich wäre gerne weiter geflogen

Quelle: Europäische Vereinigung der Eisenbahner (A.E.C)

Sektion Deutschland e.V. Regionalverband Buchholz/Hamburg-Süd

Ein wahrer Held

Von Dr. Ferenc Horvath

Gibt es Helden heutzutage? Gewiss . Obwohl einen Menschen als  Held zu bezeichnen ist nicht mehr „in“. Es gibt Alltags – Helden die in den Krankenhäusern, in den Schulen, hinter dem Lenkrad oder an eine Baustelle besonderes leisten. Es gibt aber Helden die sogar das eigene Leben nicht scheuen auf Spiel zu setzen, wenn es um eine richtige Sache geht. Von dieser Art gibt es zwar weniger und weniger, solche gibt es trotzdem immer noch. „Ein wahrer Held“ weiterlesen