Winter-Perspektiven

Von Renato Diekmann

 Mallnitz Hohe TauernAus Drei wird Eins

Die drei höchstgelegenen Kärntner Skigebiete Heiligenblut am Großglockner, Mölltaler Gletscher und Ankogel bilden die neue „Skizone Hohe Tauern Kärnten“. Garantierte Schneesicherheit bis über 3.000 m, sonnige Lage südlich des Alpenhauptkamms, legendäre Kärntner Gastfreundschaft und abwechslungsreiche Abfahrten bringen den Traum vom Winter auf den Punkt. Auch der Blick auf den Großglockner, Österreichs höchster Berg,Mölltaler Gletscher gemütliche Hütten und die gute Erreichbarkeit aus allen Himmelsrichtungen machen die neue Skizone zum Hit inmitten von 30 mächtigen Dreitausendern. Mit HLX fliegen Winterfans zu günstigen Preisen von Köln/Bonn, Hamburg, Hannover, Berlin und Leipzig nach Klagenfurt. Von dort gibt es einen Shuttle Service – entweder in das romantische Flattach am Fuße des Mölltaler Gletschers oder in den Luft- und Schrothkurort Obervellach oder nach Mallnitz am Nationalpark Hohe Tauern. Egal für welchen Ort Sie sich entscheiden: Herrlicher Pulverschnee verwandelt die Landschaft in ein Wintermärchen. Infos: www.skizone-hohetauern.at

Mario goes Mountain

In diesem Winter lässt Mario Lohninger die Mainmetropole Frankfurt kurz hinter sich und schwingt den Kochlöffel in der Kristall Hütte oberhalb von Kaltenbach in den Zillertaler Alpen. Hier ist das Motto Eat.Drink.Help zum fixen Begriff für ein Event geworden, das im Dienste von Deutschlands „First Lady“ Eva Köhlers Verein Achse (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen) steht. Der Frankfurter Starkoch vom Gourmetrestaurant „Silk“ wird am 15. Dezember persönlich auf der Kristall Hütte das „Kristall Menü“ zubereiten und einem ausgewählten Gästekreis präsentieren. Anschließend wird dieses Menü den ganzen Winter über auf der Kristall Hütte angeboten. Wer es bestellt, tut damit nicht nur sich, sondern auch anderen Gutes. Der Reinerlös geht am Saisonende an den Verein Achse. Mario Lohninger engagiert sich gern für einen guten Zweck: Als 2001 der Anschlag auf das World Trade Center verübt wurde, arbeitete er im New Yorker 2-Sterne-Restaurant „Danube“ – und versorgte die Hilfskräfte wochenlang mit Verpflegung.

Ski-Vergnügen

SkiSpaß HochfügenWährend die meisten den vorweihnachtlichen Slalom durch überfüllte Einkaufsstraßen und Geschäfte meistern, brettern Ski- und Snowboardfans im Parallelslalom über die Pisten in der Ferienregion Hochfügen-Zillertal. Möglich wird das durch die neue, zweite 8er-Gondelbahn, die ihre Gäste von der Talstation in Kaltenbach bis ins Skigebiet Hochzillertal schweben lässt – und das auf beheizten Sesseln! In glasklarer Höhe von bis zu 2.501 m zeigt sich der Winter von seiner besten Seite. 35 top-moderne Anlagen und rund 155 km Pisten sorgen für vielfältige Abfahrtsmöglichkeiten. Das Wedelvergnügen auf den Hauspisten von Lokalmatador, Olympia- und Weltcupsieger Stephan Eberharter beginnt Anfang Dezember in schneesicherer Natur, außerdem wird bis ins Tal beschneit. So sorgen die breiten Carverhänge und Gipfelabfahrten jenseits der Baumgrenze, die butterweichen Tiefschnee-Areale, Speed- und Renn-Strecken zur Winterzeit für sportliche Momente. Siehe Informationsbüro Hochfügen/Hochzillertal www.ski-optimal.at

Massage Hotel SilianBergsegen in den Dolomiten

Von der Piste geht es in den Pool oder auf die Massagebank. Die Dolomiten Residenz Sporthotel im Osttiroler Ort Sillian hat als eine der wenigen Adressen in Österreich ein hoteleigenes Skigebiet direkt vor der Haustür. Den Skipass für das Skizentrum Hochpustertal bucht man bequem an der Hotelrezeption – und schon geht es zu den Highlights südlich des höchsten Berges der Alpenrepublik, des Großglockners. Ski und Wellness: Mit dieser Mischung holt das Sporthotel Sillian mehr aus dem Wintererlebnis heraus. Nach jedem Schneezauber Bad im Siliian sorgen bodenständige und jahrzehntelang bewährte Osttiroler Hausmittel für Entspannung und Wohlbefinden. Vitalisierende Latschenkieferanwendungen in Form von Ölbädern, Inhalationen, Aromaöl- und Fußreflexmassagen sind hier besonders beliebt. Aus gutem Grund wird die Latschenkiefer in Osttirol „Bergsegen“ genannt. Das Öl dieses Baumes fördert die Durchblutung und ist ideal bei Muskel- und Gelenkbeschwerden. Es stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, belebt Körper und Geist und wirkt wohltuend auf Atemwege, Bronchien und Haut. Danach fühlt man sich wieder fit für die Verlockungen aus Küche und Keller – und für den folgenden Tag auf der Piste. Neben der Latschenkiefer kommen auch Milch, Honig, Heilerde und Pustertaler Gebirgsheubäder zur Anwendung. Zum erholsamen Schlaf tragen Zirbenholz-Scheiter in jedem Hotelzimmer des Hauses bei. Infos: www.sporthotel-sillian.at

Adventzauber im Salzkammergut

Wenn im Winter die Natur zur Ruhe kommt, ist auch für uns die Zeit gekommen, inne zu halten. Gerade dafür ist das Salzkammergut eine der schönsten Adressen. Zwischen Alpen und Alpenvorland, Wäldern, Wiesen und Seen zeigt sich der Winter so, wie ihn Groß und Klein besonders lieben: Tannenzweige tragen dicken Zuckerguss, der Schnee glitzert wie Kristall in der Sonne, der Himmel wölbt sich stahlblau über die sanft geschwungene Landschaft, die von einem weißen Mantel bedeckt wird. Leise schellend zieht der Pferdeschlitten seine Spur durch die romantische Winterwelt unweit von Salzburg. Es ist wie im Märchen! Seit es z. B. das Familienhotel Ebner’s Waldhof gibt, geht es zur Erholung an den Fuschlsee. Dort ist für alles gesorgt. Schon Hans Sachs rühmte diese Gegend als Schlaraffenland.Adventsingen in Ebners Waldhof Das edle Weidwerk hat hier große Tradition, der See vor der Haustür besitzt Trinkwasserqualität, die Fische sind frisch und die Flora zählt zu den Kraftquellen dieser einzigartig schönen Naturlandschaft. Hinzu kommen die vielfältigen Verlockungen des Winters: Langlaufen, Schneewandern, Eisstock schießen, Snow-Tubing, Eissegeln und echte Hüttenromantik auf der hoteleigenen Waldhof-Alm mit deftiger Kasspatzl-Jause in der warmen Stube vor dem knisternden Kamin. Unverfälscht zeigt sich der Advent im Salzkammergut bei einer winterlichen Schiffstour auf dem Wolfgangsee vor der Kulisse von tausenden Lichtern und der großen schwimmenden Friedenslaterne auf dem Wasser vor St. Wolfgang, beim Adventzauber in Fuschl mit dem Duft von Glühwein, Bratäpfeln, Lebkuchen und Zimtsternen oder auf dem illuminierten Christkindlmarkt in der nahe gelegenen Mozartstadt Salzburg, die schnell erreicht ist. Höhepunkt im weihnachtlich geschmückten Waldhof ist der stimmungsvolle Festabend mit jugendlichen Laiendarstellern, Sängern, Bläsern und andachtsvollen Geschichten von Karl Heinrich Waggerl, dem Heimatdichter Österreichs. www.salzkammergut.at

Vital am Achensee

Gehtechnik und Kondition sind die einzige Voraussetzung, um mit „Bärentatzen“ im Tiefschnee vorwärts zu kommen. Klare Luft und unberührte Bergtäler sind die Begleiter auf solchen „Trappertouren“. Vitalberg am AchenseeIn der Wildschönau beispielsweise geht es bei der geführten Schneeschuh-Wanderung auf den Thierbacher Kogel mit anschließender, uriger Einkehr im schnuckeligsten Dorf der Region. Die Trappertouren rund um den Achensee führen in die beschneiten Karwendeltäler oder hinauf ins Rofangebirge. Am Lagerfeuer sorgt eine deftige Jause aus dem Rucksack für Stärkung und neue Einsichten über die herrliche Natur, die sich auf Schritt und Tritt erkunden lässt. Schneeschuhwandern und Wellness schließen sich am Achensee nicht aus. Lange vor dem aktuellen Wellness-Trend wissen die Menschen, was gut tut. Seit über 100 Jahren wird hier das „schwarzes Gold“ gewonnen – Tiroler Steinöl aus dem Ölschiefer, ein heilsames Erbe des Meeres. Das wertvolle, ortsgebundene Heilmittel wird an Tirols größtem Bergsee in vielen Wellness-Hotels verwendet. Der hohe Gehalt an natürlich gebundenem Schwefel im Steinöl ist ideal bei Beschwerden des Bewegungs- und Stützapparates und bei rheumatischen Beschwerden, wie Ärzte, Heilpraktiker und zufriedene Kunden bestätigen. Das altbewährte Hausmittel hat auch eine pflegende Wirkung für Haut und Haar – und eine museale Heimat im Vitalberg-Museum der Familie Albrecht in Pertisau am Achensee. Infos: www.achensee.info

Schreibe einen Kommentar