Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
Subscribe

Pulnitz und seine Lebkuchen

September 20, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Geschichte, Kunst und Kultur, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Pulnitz und seine Lebkuchen

Von Hartmuth Seitz

Wenn Kuchen zum Erlebnis wird.

Alles in Form

Zimt, Nelken, Anis – ein Duft wie in der Weihnachtsbäckerei liegt über dem kleinen sächsischen Städtchen  Pulsnitz. Und das Anfang September. Und nicht in einem Supermarkt. Es duftet nach Mandeln,, Orangeat und Zitronat. NACH Marmelade; Konfitüre und Schokolade. Pfefferkuchenduft! Ansonsten wird die Nase nur mit diesen Aromen verwöhnt, wenn man eine Tüte Pfefferkuchengewürz öffnet.

Seit 1558 soll das so gehen. Seit dieser Zeit wird bester, lange gelagerter Honig- und/oder Sirupteig, mit beigegebenen Gewürzen, die im Mittelalter unter dem Begriff „Peffer“ zusammengefasst wurden, zu Lebkuchen verbacken.

Acht Werkstätten und eine Lebkuchen GmBH sorgen dafür, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Jede Lebküchlerei hat eigene (mehr …)

Emanuel Jahreis – The Piano Killer

September 19, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Humor, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Emanuel Jahreis – The Piano Killer

Von Hartmuth Seitz

Ein Mann, ein Piano und sein Publikum

Voller Temperament: Er ist der „Pianokiller“

Da steht er am Flügel, lächelt, setzt sich und läßt die Tasten sprechen. Demzufolge wäre er in der Kategorie Schnellredner gut aufgehoben. Der Boogie, der Barrelhouse-Man Boogie, spricht für sich – und Emanuel Jahreis spricht für den Boogie – und den Barrelhouse Man. Das waren noch Zeiten, damals, als in den Bars, die man Barrelhouse nannte. Gute Zeiten. „Let the good times roll.“

Welch ein fulminanter Einstieg. „Der ist richtig gut, den haben wir schon mal erlebt,“ raunt mir mein Nachbar zu.“ Es stellt sich heraus, dass er die 70 schon überschritten hat. Man merkt es ihm und seiner Frau nicht an. Schon mit den ersten Takten zucken die Finger, wippen die Füße mit. (mehr …)

MG3 – „Die Sehör-Musiker“ !

Juni 25, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für MG3 – „Die Sehör-Musiker“ !

Von Hartmuth Seitz

Konzertreihe  „Musik(T)Räume“ im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals

Massoud Godemann

Im Allgemeinen bezeichnet die Presse Massoud Godemann als den Poeten unter den Jazzgitarristen. Diese  Bezeichnung trifft sicherlich für ihn zu, doch sie bezieht seine „Zuspieler“ nicht mit ein. Der Sohn persisch-französisch-deutscher Eltern war und ist immer auf der Suche nach dem Besonderen.

Genau das Richtige für den Start der der Konzertreihe  „Musik(T)Räume“ im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals.

Suchen und Entdecken – das ist das eigentliche Motto des Gitarristen und „Erfinders“ Godemann. Er hat gesucht, entdeckt und gefunden. Da ist Michael Pahlich, seines Zeichens „Schlagwerker“. Er bringt alles zum Schwingen und Klingen, was nicht vor ihm wegläuft. Musik ist für ihn Sprache, Ausdrucksweise. Sein Spiel pendelt zwischen sanft, leise, phantasievoll, unerwartet und kraftvoll. (mehr …)

Zwei Partner – ein Konzert

August 30, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Zwei Partner – ein Konzert

Von Hartmuth Seitz

Konzert im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals

Hartmuth Seitz mit Hamburgs berühmtem ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg, Professor Hermann Rauhe, Namensgeber und Schirmherr des Festivals

Die Kooperation zwischen dem „Hermann-Rauhe-Festival“ und der „Musikschule an der Oste e.V.“ ist noch jung. Aber jung und schwungvoll haben sich diese Partner zusammen mit der Prof.-Hermann-Rauhe-Grundschule zu einem nächsten Ereignis verabredet.

Am 02. September stellen sich um 19:00 Uhr in der Pausenhalle der Prof.-Hermann-Rauhe-Schule  in Wanna beide Partner einer interessierten  Öffentlichkeit. Den Großteil des Programms bestreitet die Musikschule, die sich mit 3 Gruppen vorstellen wird.

Das Jazz-Ensemble und das Pop-Orchester stehen mit Stücken von Michael Jackson, Tina Turner und Supertramp sowie einigen Jazz-Klassikern für den beschwingten Teil des Abends. Das Klassik-Ensemble ehrt den Namensgeber des Festival,  Prof. Hermann Rauhe mit drei Stücken aus seinem Musical „Gesang der Sterne“. (mehr …)

Zwischen Curry-Wurst und Senf-Salon

Juli 31, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Deutschland, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Zwischen Curry-Wurst und Senf-Salon

Von Hartmuth Seitz

Berlin ist noch immer eine Reise wert. Auch nach mehrjähriger Pause ist dieser Satz zu bestätigen. Gut – der Kuhdamm ist eher eine First-Class-Baustelle. Sehr attraktiv – die  Hop-on-hop-off Busse, die in Spitzenzeiten im Minutentakt zu fahren scheinen und so Berliner  Selbsterkundung  ermöglichen. Traditionelle Rundfahrten zu Lande und zu Wasser bringen die willigen Touristen  weiterhin scharenweise  zur zu Stein gewordenen Bildungslücke nebst daneben liegendem Haushaltsloch. (mehr …)

Wenn der Jamie mit dem Heinrich. Erfahrungsbericht mit einem Diabetiker-Kochbuch

Juni 27, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Buchrezension, Lifestyle, Medizin, Gesundheit Kommentare deaktiviert für Wenn der Jamie mit dem Heinrich. Erfahrungsbericht mit einem Diabetiker-Kochbuch

Von Hartmuth Seitz

Wer die Kochbücher von Jamie Oliver nicht nur gelesen, sondern auch eine Vielzahl seiner Rezepte ausprobiert hat, freut sich über die  Hauptaussage „Man nehme, was man hat“. Zumal wenn es um das Anmischen von Soßen jedweder Art geht. Hauptarbeitsgerät ist ein verschließbares Glas, das die  flüssige Mischung aufnimmt. Des Weiteren sollte ein starker Arm die Schüttelei aufnehmen.

Ausreichende körperliche Belastung  ist nicht nur für jeden Diabetiker unabdingbarer Lebensbestandteil.  Neben der  natürlichen Kalorienverbrennung geht oftmals eine  Ernährungsumstellung einher. (mehr …)

Professor-Hermann- Rauhe Tag 2011

Juni 23, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Professor-Hermann- Rauhe Tag 2011

Von Hartmuth Seitz

Jedem Landwirt ist bewusst, dass seine Ernte nicht alleine von der Saat abhängig ist, sondern auch vom Zusammenspiel vieler Faktoren. Genau deswegen ist der Zeitraum von den Saatvorbereitungen bis zur Ernte immer wieder spannend.  Somit ist es kein Wunder, wenn vom Säen bis zum Ernten durch aus mehr als ein Jahr vergehen kann. Wenn zwischen Saat und Ernte auch noch eine Hofübernahme eingebettet ist, blicken Altbauer und Jungbäuerin mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Zukunft.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im April des Jahres 2010 entstand im Rahmen der Vorbereitungen für die Namensgebung der jetzigen Prof.- Hermann-Rauhe-Schule in Wanna die Idee eines regelmäßig wiederkehrenden Hermann-Rauhe-Tages. Gesät – getan. Pardon: Gesagt – getan. Doch dann kamen die Unwegbarkeiten der Wachtstumszeiten dazu.  Eine einfache Serie von Windpocken verhinderte den Start im April. (mehr …)

Das „Hermann-Rauhe-Festival“ unseres Mitgliedes Hartmuth Seitz

April 21, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Kunst und Kultur, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für Das „Hermann-Rauhe-Festival“ unseres Mitgliedes Hartmuth Seitz

Von Hartmuth Seitz

5 Zylinder, 6 Personen und eine Axt

Das geht zusammen. Ganz klar. Man braucht lediglich die Gruppe „5 Zylinder 5 Takt“, die 2004 als Quintett entstanden ist, inzwischen aber als Sextett auftreten – und die entsprechenden Stücke. Natürlich sollte der Ort des Auftrittes den Pastoren und Organisten der Gruppe angepaßt sein. Was kann es da besser geben, als die gute Akustik einer Kirche?

Das Publikum des im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals in der St. Severin Kirche in Otterndorf stattfinden A-Capelle-Konzertes staunten dann auch nicht schlecht, als sich die Herren aus Büro und Labor, Pastorat und Orgelbank musikalisch vorstellten. (mehr …)

Reifeprüfung – einmal anders: Hermann-Rauhe-Festival

April 19, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Reifeprüfung – einmal anders: Hermann-Rauhe-Festival

Von Hartmuth Seitz

Man erinnert sich gerne an den Film.  Was bei uns vor nunmehr gut einem Jahr als Schnappsidee begonnen hat, kann sich doch tatsächlich sehen lassen. Getreu dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ entwickelte sich etwas im stillen Kämmerlein, was sich – das kann man nach einem Jahr wirklich sagen, nicht sehen, sondern vor allem hören lassen kann.

Von einem Festival haben wir geträumt, einem Festival zu Ehren des Ehrenpräsidenten er Hamburger Hochschule für Musik und Theater, Professor Hermann Rauhe. Zu einem anständigen Festival gehört ein besonderer Schirmherr. Schon nach einer Anfrage und einer beruflich bedingten Bedenkzeit war ein prominenter Schirmherr gefunden: der nunmehr niedersächsische Ministrepräsident David McAllister hielt auch nach seiner Vereidigung Wort und übernahm die Schirmherrschaft.

Das erste Konzert im April 2010 wurde von zwei wichtigen Gruppen getragen. Die Hochschule unterstützte uns bei der Suche, wurde fündig und präsentierte uns Nikos Titokis mit seiner Jazzpottery. Dem gelungenen Abend folgte ein ebenso gelunger Tag, als Mitglieder von Jazzpottery Prof. Rauhe bei seiner Namensgebungsfeier an der nunmehr gleichnamigen Schule in Wanna, überraschen konnte. (mehr …)

Alte Bräuche: Übr dr Gosch

Februar 21, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Alte Bräuche: Übr dr Gosch

Von Hartmuth Seitz

Wenn man als eingefleischter Norddeutscher Richtung Süden fährt, beginnt das „dialektische Ausland“ spätestens hinter Kassel. Dieses linguistische Problem weitet sich aus, schließt den Umgang mit Speisenamen ein und endet irgendwann bei Sitten und Gebräuchen.

Mich zum Beispiel haben über 15 Jahre deutscher Süden mitgeprägt. Was macht man aber mit einer Familie, der beim Thema Karneval primär Mainz und Köln einfällt, dieses Fest lediglich als „lustige Verkleidungsmaßnahme“ einstuft? Man packt sie ein, nutzt die nächst beste Gelegenheit und sucht die Region auf, in der Hanoi nicht mit einer Landeshauptstadt gleichgesetzt wird, sondern als Beginn einer klärenden Antwort genutzt wird.

Also – ab in den Süden. Auf zum Ringtreffen 2011. Da hat man alles gebündelt – quasi ein Drei-Tage-Kurs in Sachen süddeutscher,  jahreszeitlich bedingter,  Sitten und Gebräuche.

Das ANR-Treffen bezeichnet die Zusammenkunft einer  Vielzahl von „närrischen Mitgliedern“ der Regionen Allgäu, Bodensee und Oberschwaben / Donau. Alte Bräuche, die Einhaltung bestimmter Regeln und Vorgaben, die Lehre über die doch recht lange Entstehungsgeschichte der schwäbisch-allemannischen Fasnet, oder kurz:  Süddeutscher Karneval. Dieses Ringtreffen findet jedoch nur alle 4 – 5 Jahre statt. An einem Wochenende wie  diesem wird dem geneigten Publikum ein geballter  Eindruck von Brauchtum und Tradition vermnittelt. Man erfährt vieles über die Geschichten und Kreativität, die sich hinter den einzelnen Gruppen verbirgt. (mehr …)