Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Wandern durch den Harz

Oktober 21, 2010 Von: Ruebke Kategorie: Deutschland Kommentare deaktiviert

Text: Horst Rübke, Fotos: Harzer Fremdenverkehrsverband, Horst Rübke

Die Wälder leuchten in satten Rottönen und dann sind es wieder die dunklen Nadelwälder und tiefen Schluchten, sowie einige in die Landschaft eingefügte Stauseen, die den Harz prägen. Spätsommerliche Wärme verwöhnt die Sinne: Der Herbst zeigt sich im Harz, in Norddeutschlands beliebtesten Wandergebiet, von seiner schönsten Seite.

Der Harzer Hexenstieg

Der Harzer Hexenstieg

Besonders im Herbst verzaubern die vielen großen und kleinen Seen am Harzer Wasserregal immer wieder die Menschen. Entlang diesen Seen und Wasserläufen führt mit 94km Länge der Harzer Hexen-Stieg von Osterode am Harz bis Thale. Wer jedoch alle Schleifen mitwandern will, der schafft es sogar auf 149km. Es handelt sich um einen durch ein Hexensymbol gut ausgeschilderten Wanderweg in West-/Ostrichtung oder umgekehrt und führt durch interessante Gebiete des nördlichsten deutschen Mittelgebirges. Er verbindet ehemals getrennte Gebiete in Niedersachsen mit denen in Sachsen-Anhalt. Entlang des Weges sind große und kleine Informationstafeln aufgestellt. (weiterlesen …)

Street View von Google – Eingriff in die Privatsphäre?

Juni 01, 2010 Von: Tekook Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Von Horst Rübke

Street View heißt die neue Attacke von Google. Ganze Straßen sollen Haus für Haus ins Netz gestellt werden. Viele Bürger fühlen sich dadurch ausspioniert und meinen, dass es gegen den Schutz der Privatsphäre verstößt. Unsere Politiker in Berlin denken deshalb bereits laut darüber nach, ob durch gesetzliche Maßnahmen die Pläne von Google durchkreuzt werden sollten. Bisher sind über Google Street View noch keine Bilder aus Deutschland abrufbar. Die Veröffentlichung war ursprünglich für 2010 vorgesehen, soll aber erst nach Abarbeitung aller Widersprüche gegen die Erfassung der Bilder und Daten erfolgen. (weiterlesen …)

Das Geheimnis des Polarlichts

Juni 01, 2010 Von: Tekook Kategorie: Ausland, Reisen Noch keine Kommentare →

Von Horst Rübke, Fotos: Icelandair

Das Polarlicht leuchtet am Nachthimmel. Keiner konnte sich früher diese atmosphärische Erscheinung erklären. Das ging so weit, dass im Mittelalter geglaubt wurde, über den Wolken würden Kerzen brennen. Wissenschaftler und Forscher ließen in ihrem Bemühen nicht nach, dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Es war den Menschen ein völliges Rätsel, was die Ursache sein könnte. Diese außerirdische Erscheinung wurde als ein böses Ohmen gehalten. Erst die moderne Technik half, der wahren Ursache auf die Spur zu kommen. Die Satellitentechnik ermöglichte es, diese Erscheinung aus dem Weltall zu beobachten. Dabei stellte man fest, dass das Polarlicht gleichzeitig am Nord- und Südpol erscheint. Die Frage stellte sich deshalb, wie dieses Licht an zwei so weit auseinander liegenden Punkten der Erde zur gleichen Zeit zu sehen ist. (weiterlesen …)

Lena

Mai 30, 2010 Von: Tekook Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Von Horst Rübke

Alle lieben Lena Meyer-Landrut: Wir sind Eurovision Song Contest

Eindrucksvoll und mit klarem Abstand hat unsere Lena den Eurovision Song Contest gewonnen. Alle sind stolz auf Lena. Die Freude ist überall in Deutschland zu spüren. Sie zeichnet etwas aus, das die Menschen anspricht. Sie hat eine Natürlichkeit, sieht gut aus, ist erfolgreich, hat einen natürlichen Charme, ist frech und doch authentisch dabei. Das konnte man deutlich nach ihrem Sieg in Oslo sehen. (weiterlesen …)

„Heute wollen wir nach Amerika gehen.“

März 28, 2010 Von: Tekook Kategorie: Ausland 5 Kommentare →

Von Horst Rübke
IcelandWir waren doch auf Island und der Reiseleiter Björn schlug vor, heute nach Amerika zu gehen? Wusste er denn nicht, wie weit Amerika entfernt ist? Island ist doch eine Insel im Nordmeer auf dem halben Weg zwischen Europa und Nordamerika. Björn sah uns unsere verdutzten Gesichter an und bestätigte deshalb noch einmal, dass es jeder aus der Gruppe schaffen wird, und wir sollten uns einmal überraschen lassen, fügte er mit einem verschmitzten Gesicht hinzu. Wir stiegen also in den Geländerwagen und es ging los. Über Island gibt es viel zu berichten. Immer wieder wurden uns die Besonderheiten erklärt. Es gibt keine Nachnamen und Familiennamen. Die Namen bestehen aus dem Vornamen und Tochter/ Sohn vom Vater wird angegeben (Bsp. Veronika Wolfgangs Dottir). Beim Sohn heißt es Son statt Dottir. Sie sprechen noch eine Nordgermanische Sprache (Wikingersprache). Die Sprache hat sich seit 1000 Jahren nicht verändert. Die Isländer sind sehr auf ihre Sprache bedacht; sie lassen keine Fremdwörter zu, z. B. der Computer, auf Isländisch heißt er Zahlenprophet. (weiterlesen …)

Sag es mit Blumen

März 03, 2010 Von: Woehlke Kategorie: Freizeit und Hobby Noch keine Kommentare →

Von Horst Rübke (Text und Foto)

Nach dem langen und kalten Winter freuen wir uns, dass er nun endlich bald vorbei ist und deshalb warten wir sehnsüchtig auf die ersten Frühlingsboten. Die ersten Blumen im Garten sind oft die Krokusse, die deshalb besonders beachtet werden. Überraschen Sie doch einmal Ihre Frau nach dem Motto: Sag es mit Blumen. Schreiben Sie den Namen Ihrer Frau mit Blumen in den Rasen Ihres Vordergartens. Stechen Sie den Rasen im Herbst so weg, dass Buchstaben entstehen. Bei den Discountern und Baumärkten können Sie preiswert Blumenzwiebeln erwerben, die Sie in den ausgestochenen Rasen einstreuen. Anschließend wird der Rasen wieder an den ursprünglichen Platz festgetreten und die Überraschung im Frühjahr ist Ihnen gewiss. In der Abbildung war die Strichstärke der Buchstaben so breit wie ein Spaten und 3/4m hoch. Pro Buchstabe wurden 100 bis 150 Krokusse benötigt. Es ist ein ganz persönliches Geschenk und die Krokusse kommen jedes Jahr wieder. Auch mit Narzissen ist das sehr eindrucksvoll.

Foto: Horst Rübke

Osterladekop – ein Dorf kämpft für seinen idyllischen Charakter

Februar 24, 2010 Von: Woehlke Kategorie: Politik 1 Kommentar →

Protestaktion der Anwohner

Von Horst Rübke

Tumultartig ging es auf der Ratssitzung von Jork zu, als über den Ausbau der Straße Osterladekop beraten und abgestimmt werden sollte. Die Bürger haben rebelliert und wollen nicht, dass ihr Dorf zerstört wird. Die Ratssitzung war von zahlreichen Bürgern besucht worden. Immer wieder mussten erneut Stühle in den Saal gebracht werden, damit alle sitzen konnten. Worum geht es jedoch?

Verträumt liegen einige Bauernhäuser wie in einem Dornröschenschlaf an dieser Straße

Auf dem Lande, da ist die Welt noch in Ordnung. Fast jeder kennt jeden und oft helfen sich die Nachbarn auch untereinander. Wenn dann die Gemeindeverwaltung zu einer „Dorferneuerung“ aufruft, hört sich das gut an. Gemeint ist aber eine ganz andere Sichtweise, denn es handelt sich hierbei nur um einen Deckmantel.
Osterladekop ist ein Straßendorf, das zur Gemeinde Jork gehört. Eine fast 2km lange Sackgasse, die zum Erhalt der Fachwerkhäuser, aber auch wegen der sehr schmalen Straße auf 30 km begrenzt worden ist. Für Touristen lohnt es sich allemal langsam durch dieses Dorf zu fahren, denn es gibt viele idyllische Häuser, Fachwerkhäuser, die reetgedeckt sind und die man sich nicht nur im Vorbeifahren ansehen sollte. Fast 400 Jahre ist das älteste Haus alt. Die jetzige Straße ist so schmal, dass sich zwei Fahrzeuge nicht begegnen können. Es muss der Seitenstreifen dazu genutzt werden. (weiterlesen …)

Weihnachtliches Crossoverkonzert in Stade

Dezember 16, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Kunst und Kultur 2 Kommentare →

Von Horst Rübke

Wer am 12. Dezember in Stade einen Spaziergang durch die Fußgängerzone gemacht hat, vorbei am alten Rathaus, der konnte den Duft von gebratenen Mandeln riechen, aber auch schöne Weihnachtsmusik hören. Im alten Rathaus wurde kurz vor dem geplanten Konzert noch einmal geprobt. Aber auch während des offiziellen Konzerts blieben viele stehen, wärmten sich ihre Hände an einem Glas Weinpunsch und lauschten der Musik, die aus dem Rathaus drang.

Klassik trifft Pop, kombiniert mit volkstümlichen Weihnachtsliedern. So könnte man das Programm bezeichnen, das am 12. Dezember im alten Rathaus in Stade im Koenigsmarcksaal aufgeführt wurde.

In dem gut besuchten Saal des Rathauses gelang es dem gemischten Klassikchor Singspiration in Verbindung mit der Popacademy und einigen professionellen Solisten die Weihnachtsbotschaft von Komponisten unterschiedlicher Epochen aus verschiedenen Blickwinkeln musikalisch zu interpretieren. In festlicher Kleidung präsentierte sich der Chor Singspiration und bei den ersten Tönen merkte man sofort: volle Stimmen, reiner Klang. Die Noten sind nur Beiwerk, der Schwerpunkt liegt auf Klang und Ausdruck. Die ausgebildete Opernsängerin und Leiterin des Chors Sam Eu Jakobs hat professionelle Arbeit geleistet. Mit vollem Körpereinsatz dirigierte sie diesen Chor. Mit den Liedern „In mir klingt ein Lied“ von Chopin, das „Laudate Dominum“ von Mozart und das „Abendlied“ von Rheinberger begann das Konzert. Bereits in diesen Werken fiel die Geschlossenheit des Chores auf. Die Intonation war blitzsauber, die Textverständlichkeit hervorragend und die Höhen gerieten makellos. Der Chor folgte dem engagierten Dirigat seiner Chorleiterin Sam Eu Jakobs aufmerksam und entschieden. Still wurde es auch als Klaus Weidtmann solistisch am Flügel spielte. (weiterlesen …)

Nie wieder keine Ahnung: Malerei

November 22, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Von Horst Rübke

Immer beliebter werden die Sendungen im Fernsehen, die Bildung vermitteln oder den geistigen Horizont erweitern. Ob das jetzt die Sendung mit der Maus ist, Quizsendungen im Fernsehen, politische Talkshows oder so wie der SWR es jetzt plant mit der Sendung: „Nie wieder keine Ahnung! Malerei“ Viele Besucher einer Galerie oder eines Museums bleiben vor einem Bild stehen und fragen sich wie dieses Bild einzuordnen ist, aus welcher Epoche es stammt, was der Maler zum Ausdruck bringen wollte und viele andere Hintergründe, die dazu beitragen, ein Bild richtig zu verstehen. Muss man aber dazu wirklich studiert haben? Der SWR hat das Thema Malerei aufgegriffen und will es in 4 Folgen verständlich erklären. Die Fernsehmoderatorin Enie van de Meiklokjes unterhält sich in einer herzerfrischenden Art mit den Professoren Raimund Wünsche, der für die Bilder der älteren Zeit Fachmann ist, beginnend vor 18.000 Jahren mit den Höhlenmalereien unserer Vorfahren. Für die moderne Malerei konnte der SWR den Professor Wolfgang Flatz gewinnen. Es werden Fragen gestellt und von den beiden Professoren ruhig und verständlich mit entsprechenden Beispielen erklärt werden. Hier einige dieser Fragen: Wieso haben die Damen auf Picassos Porträts oft zwei Nasen? Welcher Sinn steckt hinter abstrakten Bildern, wenn man gar keine Formen mehr erkennen kann? Warum hat man im Mittelalter Menschen so ungelenk und hölzern gemalt, obwohl 1000 Jahre früher die antiken Maler in der anatomischen Darstellung bereits perfekt waren? (weiterlesen …)

Osterladekop – die Straße, die uns verbindet

November 13, 2009 Von: Woehlke Kategorie: Politik Noch keine Kommentare →

Von Horst Rübke

OsterladekopAuf dem Lande, da ist die Welt noch in Ordnung. Fast jeder kennt jeden und oft helfen sich die Nachbarn auch untereinander. Wenn dann die Gemeindeverwaltung zu einer „Dorferneuerung“ aufruft, hört sich das gut an. Gemeint ist aber eine ganz andere Sichtweise, denn es handelt sich hierbei nur um einen Deckmantel.
Osterladekop ist ein Straßendorf, das zur Gemeinde Jork gehört. Eine fast 2km lange Sackgasse, die zum Erhalt der Fachwerkhäuser, aber auch wegen der sehr schmalen Straße auf 30 km begrenzt worden ist. Für Touristen lohnt es sich allemal langsam durch dieses Dorf zu fahren, denn es gibt viele idyllische Häuser, Fachwerkhäuser, die reetgedeckt sind und die man sich nicht nur im Vorbeifahren ansehen sollte. Fast 400 Jahre ist das älteste Haus alt. Die jetzige Straße ist so schmal, dass sich zwei Fahrzeuge nicht begegnen können. (weiterlesen …)