Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Ameron Hotel in der Speicherstadt eröffnet

November 02, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Hotels, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Ameron Hotel in der Speicherstadt eröffnet

Erschienen in der Oktober-Ausgabe von „Das Gasthaus“

Von Angelika Fischer

Denkmalgeschütztes Kaffeekontor erstrahlt im Retro-Design der 1960er Jahre

.Die Gebäude des Ameron Hotels in der Speicherstadt sind durch eine verglaste Eisenbrücke über das Brooksfleet verbunden

Die Gebäude des Ameron Hotels in der Speicherstadt sind durch eine verglaste Eisenbrücke über das Brooksfleet verbunden

In der historischen Hamburger Speicherstadt hat nach rund zwei Jahren Bauzeit das Ameron Hotel Hamburg seine Pforten geöffnet. Mit einer rauschenden Einweihungsparty im Kreise von rund 800 geladenen Gästen wurde die Eröffnung im glanzvollen Rahmen gefeiert.

Das einzige Hotel in der Hamburger Speicherstadt befindet sich in dem denkmalgeschützten Kallmorgen-Bau sowie in der traditionsreichen ehemaligen Kaffeebörse. Beide (mehr …)

Das „goldene Prag“ hat viele Gesichter

Oktober 07, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Das „goldene Prag“ hat viele Gesichter

Erschienen in der PAZ vom 27.09.14

Von Angelika Fischer

Jubelruf im September 1989: 4.000 Deutsche feierten ihre Freiheit – Ein Besuch 25 Jahre danach

Postkartenblick zur „blauen Stunde“ vom Altstädter Brückenturm auf Karlsbrücke und Burg

Postkartenblick zur „blauen Stunde“ vom Altstädter Brückenturm auf Karlsbrücke und Burg

Am 30. September 1989 wurde in Prag Geschichte geschrieben: Kaum fiel am späten Abend aus dem Mund des damaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher auf dem Balkon der deutschen Botschaft das Wort „Ausreise“, übertönte ein Freudenschrei aus tausenden Kehlen den Rest seines Satzes. Dieser Jubelrufruf über die soeben erlangte Freiheit berührte damals die ganze Welt.
Für die Schönheit der Stadt Prag hatten die Bürger der ehemaligen DDR, die vor 25 Jahren im Spätsommer 1989 auf dem Gelände der deutschen Botschaft Zuflucht suchten, damals wohl kaum einen Sinn. Mitte August kampierten rund 120 Flüchtlinge im (mehr …)

Mutter der „Mumins“

August 14, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Mutter der „Mumins“

erschienen in der PAZ vom 9. August 2014

Von  Angelika Fischer

Tove Jansson zum 100. Geburtstag

Tove Jansson 1956

Tove Jansson 1956

Außerhalb Finnlands ist die Künstlerin Tove Jansson nur aus einem Grund bekannt: Sie ist die Schöpferin der „Mumins“. Mit ihren Bildergeschichten aus dem Leben der Familie Mumin, die in fast 50 Sprachen übersetzt wurden und über 20 Millionen Leser begeisterten, erlange Jansson Weltruhm. Ihre Heimatstadt Helsinki ehrt die 2001 Verstorbene zu ihrem 100. Geburtstag mit einer großen Retrospektive. Die umfassende Ausstellung im „Ateneum“ zeigt ein Lebenswerk, das beeindruckend ist, sowohl von seiner künstlerischen Qualität, als auch durch seine stilistische Bandbreite.
Am 9. August 1914 in eine schwedisch-stämmige Künstlerfamilie geboren, offenbart Tove früh ihr Talent. Ihrem Vater, Bildhauer Viktor Jansson, steht sie als Jugendliche mehrfach Modell, ihrer Mutter Signe, einer Buchillustratorin, hilft sie beim Zeichnen. Mit 16 Jahren geht sie zum Kunststudium nach Stockholm, ab 1934 studiert sie in Helsinki, 1938 für ein Jahr in Paris. (mehr …)

Von Jules Verne inspiriert: die Maschinen von Nantes

August 11, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Von Jules Verne inspiriert: die Maschinen von Nantes

erschienen in der PAZ vom 9. August 2014

Von Angelika Fischer

Ehemaliges Werftgelände wurde künstlerischer Freizeitpark

Alle haben Spaß, wenn der Elefant laut trompetet und Wasser aus seinem Rüssel spritzt

Alle haben Spaß, wenn der Elefant laut trompetet und Wasser aus seinem Rüssel spritzt

Nantes an der Loire galt seit Jahrhunderten als traditionsreiche Hafenstadt, die ihren Wohlstand Seefahrt, Handel und Schiffbau verdankte. In den letzten Jahren jedoch hat die Stadt ihr Image radikal gewandelt, hin zur Kunst- und Kulturmetropole. Das spektakulärste Projekt dieser Art wurde und wird auf dem ehemaligen Werftgelände der Loire-Insel verwirklicht: „Les Machines de l’île de Nantes.“ Künstlerische Avantgarde und moderne Technik sind hier eine Symbiose eingegangen und haben einen Freizeit- und Vergnügungspark geschaffen, bevölkert von phantastischen Tieren: beweglichen und begehbaren Kunstobjekten, die Besucher aller Altersklassen faszinieren. (mehr …)

Danzig – auf den Spuren von Ordensrittern, Hanse und Schlitzohr „Bowke“

Juli 05, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Politik, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Danzig – auf den Spuren von Ordensrittern, Hanse und Schlitzohr „Bowke“

Erschienen in der PAZ vom 5. Juli 2014

Von Angelika Fischer

Das mächtige Krantor am Hafenkai gilt als Wahrzeichen Danzigs

Das mächtige Krantor am Hafenkai gilt als Wahrzeichen Danzigs

Schlendert man als Tourist durch die engen Gassen der Danziger Altstadt mit ihren roten Backsteinmauern, glaubt man sich zurückversetzt in die Blütezeit der Hanse. Insbesondere die Hauptstraße Langer Markt, das gotische Rathaus mit seinem über 80 Meter hohen Turm, davor der italienisch anmutende Neptunbrunnen, die prächtigen Bürgerhäuser und die beiden mächtigen Torbauten, die Ein- und Ausgang markieren, legen Zeugnis ab vom einstigen Glanz und Reichtum der alten Hansestadt. Darüber hinaus bezeugen die Bauwerke die Kunst der polnischen Restauratoren, die mit Danzig ein Meisterstück vollbracht haben. Auch wenn man es der Stadt glücklicherweise nicht mehr ansieht, so war sie doch im 2. Weltkrieg nahezu vollständig (mehr …)

Licht und Schatten unterm Zuckerhut

Juni 16, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Journalistenreisen, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Sport, Wirtschaft 1 Kommentar →

Erschienen in der PAZ vom 14.06.2014

Von Angelika Fischer

 Rio de Janeiro vor dem Endspiel der Fußball-WM

Postkartenblick vom Corcovado auf Stadtpanorama und Zuckerhut

Postkartenblick vom Corcovado auf Stadtpanorama und Zuckerhut

Vorfreude sieht anders aus als das, was zur Zeit an Bildern und Berichten aus Brasilien über deutsche Bildschirme flimmert. Insbesondere in Rio de Janeiro, wo im legendären Maracanã-Stadion am 13. Juli das Endspiel der Fußball-WM 2014 angepfiffen wird, wächst die Unruhe. Und das sowohl auf Seiten der Bevölkerung, als auch auf Seiten der Veranstalter: Während die Gedanken Letzterer um verschärfte Sicherheitsvorkehrungen sowie die  rechtzeitige Fertigstellung der Spielstätten kreisen, dämmert es mittlerweile auch dem letzten Einheimischen, dass er an den Kosten der WM in geschätzter Höhe von mehr als 10 Milliarden Dollar über seine Steuern zwar indirekt beteiligt ist, er aber von den Gewinnen nicht einen einzigen Real abbekommen wird. Der Staat zahlt, die Fifa kassiert, und die Bevölkerung geht leer aus – so hat es sich ja bereits am Beispiel Südafrikas gezeigt. (mehr …)

Im Zwist vereint: die antiken Städte Segesta und Selinunt

April 14, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Geschichte, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Im Zwist vereint: die antiken Städte Segesta und Selinunt

Erschienen in der PAZ vom 12. April 2014

Von Angelika Fischer

 Tödlicher Konflikt auf Sizilien im Machtdreieck Athen, Karthago und Rom

 Vermutlich der Göttin Hera geweiht war der „Tempel E“ im antiken Selinunt

Vermutlich der Göttin Hera geweiht war der „Tempel E“ im antiken Selinunt

Wo sich heute Touristenscharen zwischen antiken Tempeln und Ruinen bewegen, tobte einst ein tödlicher Streit: Gemeint sind die beiden westsizilianischen Städte Segesta und Selinunt, deren über zwei Jahrhunderte währender Konflikt um etwa 580 v. Chr. begann. Seine Position im  Machtdreieck Athen, Karthago und Rom versuchte man mit immer wieder wechselnden Bündnispartnern zum eigenen Vor- und zum Nachteil des Gegners zu nutzen.

Beide Städte liegen nur 70 Kilometer voneinander entfernt und sind griechischen Ursprungs. Während Segesta der Überliefung Vergils nach eine gemeinsame Gründung von König Acestes und Teilen des aus Troja entkommenen Gefolges von Aeneas war, wurde Selinunt (mehr …)

Panamakanal – Schlagader des Welthandels

März 03, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Geschichte, Politik, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Schiffsreisen, Technik und Multimedia, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Panamakanal – Schlagader des Welthandels

Erschienen in der PAZ vom 1. März 2014

Von Angelika Fischer

 Mit dem Schiff vom Atlantik zum Pazifik durch den tropischen Regenwald Mittelamerikas

Culebra Cut mit Puente de Centenario

Culebra Cut mit Puente de Centenario

Die Passage durch den Panamakanal vom Atlantischen in den Pazifischen Ozean gehört zu den Höhepunkten einer Mittelamerika-Kreuzfahrt. Rund 80 Kilometer Wasserstraße führen zwischen den Städten Colón am Atlantik und Balboa am Pazifik mitten durch den üppig-grünen tropischen Regenwald, den man als Passagier auf dem Sonnendeck gemächlich an sich vorbei gleiten lässt. Streckenweise mutet der Kanal an wie ein großes Binnengewässer. Grund dafür sind zwei aufgestaute Seen, die in den Kanalverlauf einbezogen wurden: der Gatún-See auf der Atlantik-Seite und der Miraflores-See auf der Pazifik-Seite. (mehr …)

St. Petersburg – ein Wintermärchen

Februar 21, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für St. Petersburg – ein Wintermärchen

erschienen in der PAZ am 1. Februar 2014

Von Angelika Fischer

Eine Reise bei Eis und Schnee in die Stadt Peters des Großen

Der Winterpalast mit Alexandersäule

Der Winterpalast mit Alexandersäule

Von Ende Oktober bis Anfang April hält Väterchen Frost das Zepter in der russischen Metropole St. Petersburg fest in der Hand. Ein Nachteil: Die Bootsfahrt vom Anleger vor der Eremitage hinaus zum Peterhof mit seinen berühmten Wasserspielen muss ausfallen und stattdessen per Bahn und Bus erfolgen. Die Wasserspeier sind zwar zu sehen, aber außer Betrieb und gegen Frostschäden dick vermummt. Ein Vorteil: Um diese Zeit ist St. Petersburg so gut wie touristenfrei und gehört den Einheimischen. Ein weiteres Plus: Im Mariinskij-Theater mit seinem weltberühmten Ballett läuft die Spielzeit, und man bekommt im Vorfeld der Reise problemlos Karten über das Internet. (mehr …)

Den Zauber von 1001er Nacht erleben

Januar 09, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Freizeit und Hobby, Redaktionelle Beiträge, Reisen 1 Kommentar →

Von Angelika Fischer

Erschienen in der PAZ vom 4. Januar 2014

Eine Reise in das Sultanat Oman auf der Arabischen Halbinsel

 Hinter dem vergitterten Eingangstor mit dem vergoldeten Wappen des Sultanats Oman liegt der Königspalast

Hinter dem vergitterten Eingangstor mit dem vergoldeten Wappen des Sultanats Oman liegt der Königspalast

Im Sultanat Oman zeigt sich der Orient sowohl von seiner traditionellen, als auch von seiner modernen Seite. Während andernorts in den Arabischen Emiraten der Zauber des Orients unter den Betonmassen moderner Hochhausbauten begraben liegt, fühlt man sich im Oman hie und da noch wie in einem Märchen aus 1001er Nacht. Ankunftsort ist zumeist die Hauptstadt Maskat. Bereits auf den ersten Blick wirkt sie „menschlicher“ als die Hauptstädte der anderen Emirate, weitaus weniger von Bauboom und Größenwahn geprägt. Direkt hinter der Hafenpromenade „Corniche“ mit ihren zahlreichen Cafés liegt der Souk von Muttrah, eine der Hauptattraktionen Maskats. Die Händler bieten zwar (mehr …)