Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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60 Jahre DAP – Prominente Grußworte der Vorsitzenden der Hamburger Autorenvereinigung und des Hamburger Schriftstellerverbandes, Gino Leineweber und Reimer Eilers!

Dezember 08, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: DAP intern, Gastartikel, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert für 60 Jahre DAP – Prominente Grußworte der Vorsitzenden der Hamburger Autorenvereinigung und des Hamburger Schriftstellerverbandes, Gino Leineweber und Reimer Eilers!

Am 9. Dezember 2011 haben wir im Rahmen unserer jährlichen Weihnachtsfeier auch das Bestehen der DAP seit 60 Jahren gefeiert.Wir kooperieren mit der Hamburger Autorenvereinigung und dem Hamburger Schriftstellerverband und freuen uns deshalb besonders, an dieser Stelle die Grußworte ihrer Vorsitzenden für uns veröffentlichen zu können: Gino Leineweber und Dr. Reimer Eilers. Der Vorstand und die Mitglieder danken beiden prominenten Vertretern der „schreibenden Zünfte“ in Hamburg dafür, auch unsere Gäste gewesen zu sein!

Die drei Vorsitzenden

Die Präsidentin der DAP, Johanna Renate Wöhlke, dankt Reimer Eilers (links) und Gino Leineweber für ihre würdigenden und zukunftsweisenden Grußworte

Grußwort des Vorsitzenden der Hamburger Autorenvereinigung, Gino Leineweber

In diesen Tagen feiert Die Auswärtigen Presse e. V.  (DAP) ihr 60. Jubiläum. Die DAP ist somit fast doppelt so alt wie wir, die wir im Jahre 1977 das Licht der Welt erblickten. (mehr …)

Brandloch an der Elbe

Juni 01, 2010 Von: Woehlke Kategorie: Gastartikel, Geschichte, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Politik Kommentare deaktiviert für Brandloch an der Elbe

Gedanken zur Bücherverbrennung am historischen Ort

Vortrag von Dr. Reimer Eilers, VS Vorsitzender Hamburg, aus Anlass der Gedenkveranstaltung 2010 von Hamburger Autorenvereinigung und VS Verband der Schriftsteller zur Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933

Der 15. Mai 1933 war in Hamburg ein für die Jahreszeit zu kühler Tag. Trotzdem versammelte sich am späteren Abend eine etwa tausendköpfige Menge erwartungsvoll auf den Wiesen des Kaiser-Friedrich-Ufers. Denn wie formulierte der Reporter des „Hamburger Anzeigers“ am nächsten Tag unnachahmlich zum Anlass: „Feuer zieht die Menschen an. Ob es ein Schadenfeuer ist, ein Freudenfeuer oder ein solches, wie es die Studenten Hamburgs gestern Abend am Kaiser-Friedrich-Ufer veranstalteten.“

So begann der Frühling der Nationalsozialisten: Allerorten brannten im Deutschen Reich am 1o. Mai des Jahres dreiunddreißig die Scheiterhaufen mit den Büchern deutscher Schriftsteller. Hamburg machte eine bloß scheinbare Ausnahme: Hier fand die Bücherverbrennung einige Tage später, am 15. Mai, eine Stunde vor Mitternacht statt. Das Feuer am Kaiser-Friedrich-Ufer, übermannshoch, zog seine Nahrung aus über zweitausend Büchern. Und die Studenten, von denen im „Hamburger Anzeiger“ pauschal die Rede war, stellten sich als Mitglieder des Stahlhelms, der Burschenschaften und des SA-Sturms 6/76 dar. (mehr …)