Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Im Osten viel Neues

November 22, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Deutschland, Redaktionelle Beiträge, Wirtschaft 1 Kommentar →

Von Renato Diekmann

Im Osten viel Neues

Krisenfässer für Haiti? Öldialyse für Lkw und Pkw? Im Osten Deutschlands entstehen innovative Produkte für den Weltmarkt. Ingenieurtechnische Spitzenleistungen in den neuen Bundesländern am Beispiel Sachsen-Anhalt, dem Land der Frühaufsteher.

Zukunft gestalten

Hugo Junkers JU 52 im Technikmuseum Dessau

Forschung und Innovation haben in Sachsen-Anhalt eine lange Tradition. Sie reicht vom erfolgreichen Versuch des ersten deutschen Ingenieurs aus Magdeburg, Otto von Guericke (1602-1686), mit zwei glatt aufeinander liegenden kupfernen Halbkugeln ein Vakuum herzustellen über den weltweit ersten Farbfilm der Firma ORWO in Wolfen bis hin zum Bau des ersten Ganzmetallflugzeuges, der JU 52, durch Hugo Junkers (1859-1935) in Dessau. Diese Tradition wird in Sachsen-Anhalt tagtäglich gepflegt und fortgeführt. Denn ohne Neugier, kreatives Potential, Erfinder- und Pioniergeist, Ausdauer, Fleiß und Mut, neue Wege zu beschreiten, wäre unser Alltag um etliche Erfindungen ärmer. Ob Windkraftanlage, Solarmodul oder Stromtankstelle, ob Impfstoffe aus Tabakpflanzen, Kunststoffe aus Carbon oder sauberes Wasser durch Hightech-Harze oder Aktivkohlefilter – in Sachsen-Anhalt entwickeln kreative, talentierte Köpfe – Forscher, Wissenschaftler und Unternehmer – gemeinsam wegweisende Ideen für die Zukunft  und überzeugen weltweit mit innovativen Produkten. Sei es im Bereich der Erneuerbaren Energie, in der Bio-Pharma, Chemie- und Kunststoffbranche, in der Automotive-Industrie oder im Maschinen- und Anlagenbau, dem größten und bedeutendsten Industriezweig in Sachsen-Anhalt. Im Land der Frühaufsteher werden bedeutende Entwicklungen erfolgreich auf den Weg gebracht. (mehr …)

Gigantische Baustelle

November 12, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Redaktionelle Beiträge, Wirtschaft Kommentare deaktiviert für Gigantische Baustelle

Das Kraftwerk Moorburg: Am Ende auch so sauber wie die Grafik aussieht?

Von Renato Diekmann

Baugenehmigung erteilt

Im Süden der Hansestadt Hamburg entsteht auf 300.000 Quadratmetern Baufläche eines der leistungsfähigsten, aber auch umstrittensten Kohlekraftwerke der Welt. Sowohl die Grün Alternative Liste (GAL) als auch der Umweltverband BUND bemängelten den viel zu hohen C02-Austoß von insgesamt 8,5 Millionen Tonnen jährlich und die zu erwartende Kühlwasserentnahme aus der Süderelbe – eine Belastung für die Umwelt, insbesondere für die Fische, denen man erhebliche Sauerstoffmengen entziehen würde. Nach Beilegung des Streits zwischen Hansestadt und Vattenfall und aufgrund verschärfter Umweltauflagen wurde nun von Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) die endgültige Genehmigung für das Kohlekraftwerk Moorburg erteilt.

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Arbeitsschutz in der Berufsausbildung

November 07, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Redaktionelle Beiträge 1 Kommentar →

Auszubildende im Baugewerbe müssen während ihrer Berufsausbildung umfassend über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz informiert und geschult werden. Die Schulungszentren und das Arbeitsschutzzentrum der BG BAU helfen dabei.

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Schätze im Herzen Bulgariens

November 04, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Ausland, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge 2 Kommentare →

Aleksander-Newski-Kathedrale

Von Renato Diekmann

Bulgarien hat mehr zu bieten als Badeurlaub an endlos langen Sandstränden entlang der Schwarzmeerküste. In der Heimat des Aktionskünstlers Christo ( geboren in Gabrovo) und Literatur-Nobelpreisträgers Elias Canetti (geboren in Russe an der Donau) gibt es viele kulturhistorische Schätze von hohem, künstlerischem Wert.

Bollwerk der Assendynastie

Früher hielten die dicken Mauern der gewaltigen Festungsanlage oberhalb des Jantra-Flusses feindliche Truppen davon ab, die Region zwischen Balkangebirge und Donauebene zu erobern. Sie waren für die Verteidigung so wichtig, dass Zar Iwan Asen II. die Mauern gegen die Angriffe der Thraker, Makedonier und Tataren mehrfach verstärkte. Die strategische Lage der Felsenfestung auf dem Zaren-Hügel Carevec schützte die Siedler von Veliko Tarnovo und sicherte die Macht der Assendynastie. Ihre rigorosen Herrscher waren nicht zimperlich und stürzten Widersacher und Verräter kurzerhand vom Hinrichtungsfelsen an der Nordspitze in die Schlucht. Unter Iwans Herrschaft stieg Veliko Tarnovo zur stärksten Macht auf dem Balkan auf und genoss eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte. Iwans Einfluss reichte von der Schwarzmeerküste im Osten bis zur Ägäis im Süden und Adria im Westen, was durch den Bau zahlreicher Kirchen, Klöster und Paläste noch aufgewertet und gefestigt wurde. Veliko Tarnovo, die ehemalige Hauptstadt Bulgariens, war zugleich das politische und geistliche Zentrum des Zweiten Bulgarischen Reiches (1186-1393). In der Festungsanlage konzentrierte sich die gesamte Staats- und Kirchenverwaltung. Die 6.000 m² große Bastion besaß ein ausgeklügeltes Fortifikationssystem und in ihrem Inneren gab es Handwerker- und Wohnviertel, Schulen, Kapellen und Klöster. Auf dem höchsten Teil des Plateaus standen die repräsentativen Paläste des Zaren und des Patriarchen. Und auf dem benachbarten Hügel Trapesiza vis á vis bewohnten Klerus und Aristokraten prachtvolle Besitztümer.

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Das Kreuz mit dem Kreuz

Oktober 15, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Medizin, Gesundheit, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Das Kreuz mit dem Kreuz

Von Renato Diekmann

Schmerzen müssen frühzeitig, fachgerecht, konsequent und effektiv behandelt werden. Wenn man zielgerichtet therapieren will, muss man das Ziel kennen, so der Tenor auf einer Pressekonferenz anlässlich des Schmerzkongresses 2010 in Mannheim.

Muskulärer Rückenschmerz

Wir leben in einer hochtechnisierten Welt, in der wenig Raum für Bewegung bleibt: Wir nehmen  lieber das Auto, statt zu Fuß zu gehen oder Fahrrad zu fahren, und den Fahrstuhl, statt Treppen zu steigen. Mangelnde Bewegung hat Folgen und hinterlässt häufig Rückenschmerz, der zu den großen Volkskrankheiten unserer Zivilisationsgesellschaft gehört. Muskulärer Rückenschmerz ist ein schwerwiegendes medizinisches Problem und verursacht hohe Kosten. Die Gesamtausgaben infolge von Schmerzen werden in Deutschland auf 49 Milliarden Euro beziffert, wovon 54 Prozent der Kosten auf Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung entfallen.

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Meisterwerke im Wochentakt

September 10, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Deutschland, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge 1 Kommentar →

Musikalische Söhne

Bachs Büste steht im Eingangsbereich des Bach-Museums im Bosehaus zu Leipzig.

Leipzig ist von Kopf bis Fuß auf (klassische) Musik eingestellt. Keine andere deutsche Stadt kann so viele bedeutende Komponisten vorweisen wie die Sachsenmetropole an Pleiße und Weißer Elster. Wer der 5 Kilometer langen Notenspur folgt, wird an das Leben der Musiker, die in Leipzig geboren, studiert, komponiert, gastiert oder gelehrt haben, auf vielfältige Weise erinnert. Etwa an Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Albert Lorzing, Max Reger, Richard Wagner, Edward Grieg, Gustav Mahler, Georg Philipp Telemann und selbstverständlich an den Meister der Barockmusik Johann-Sebastian Bach, der das musikalische Leben der Stadt 27 Jahre lang geprägt hat.

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Was für ein Theater!

August 26, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Pressemitteilungen Kommentare deaktiviert für Was für ein Theater!

Spielplan Ernst-Deutsch-Theater Oktober 2010

SPIELPLAN Oktober 2010

EINE FAMILIE

von Tracy Letts

Regie: Peter Hailer, Ausstattung: Etienne Pluss; Darseller: Claudia Amm, Wolf Aniol, Sonja Dengler, Isabell Fischer, Frank Jordan, Nana Krüger, Adriana Möbius, Karin Nennemann, Stefan Reck, Herbert Schöberl, Hartmut Schories, Hans-Christian Seeger, Isabella Vértes-Schütter

bis 01.10.2010 / Bühne

Beverly Weston, 69, pensionierter Hochschullehrer und Autor eines gefeierten Gedichtbandes, verschwindet spurlos. Seine Frau Violet überlässt er der Obhut der neu eingestellten Haushaltshilfe Johnna. Alarmiert kehren die drei Töchter, Barbara, Karen und Ivy mit ihren Lebenspartnern und der zur jungen Frau herangewachsenen Enkelin Jean ins Elternhaus zurück. Auch Mattie Fae, Violets jüngere Schwester, trifft mit ihrem Mann Charles und Sohn Little Charles ein. Unter einem Dach sind alle unweigerlich einer extremen Belastungsprobe ausgesetzt. Alte Konflikte brechen auf, zärtliche Momente des Bemühens um Verständnis wechseln mit rüden Attacken, sorgfältig verborgene Familiengeheimnisse werden ans Tageslicht gezerrt und das filigrane Beziehungsgeflecht mit seinen etablierten Lebenslügen zerreißt.

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Spurensuche

August 18, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Deutschland, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Spurensuche

Von Renato Diekmann

Radfahren und Wandern im Lieblichen Taubertal Foto: Peter Frischmuth, argus-foto.de

Der erste Tourist

Bereits 1865 war für den Kunsthistoriker Wilhelm Heinrich Riehl „der Gang durch das Taubertal ein Gang durch die deutsche Geschichte, durch das alte Reich“. Kurt Tucholsky, Eduard Mörike, Clemens von Brentano und Ludwig van Beethoven – sie alle erlagen dem Zauber des Lieblichen Taubertals, der jeden in seinen Bann zieht. Folgen Sie den Spuren Wilhelm Heinrich Riehls und erleben Sie das Taubertal von Rothenburg bis Wertheim oder Freudenberg am Main. Sie werden begeistert sein von der malerischen Schönheit und den romantischen Plätzen. Entdecken Sie Burgen, Schlösser, Klöster und Gärten. Erleben Sie unbeschwerte Urlaubstage beim Radfahren und Wandern und lernen Sie Land und Leute kennen. Genießen Sie die Vielfalt dieser Landschaft und probieren Sie den Taubertäler Wein und die Köstlichkeiten aus Küche und Keller.

Bitte hier klicken, Ton (Boxen) anstellen und Flashanimation anschauen!

Willkommen im Lieblichen Taubertal

Weitere Infos: www.liebliches-taubetal.de

Produktion: tunefactory GMC. Sprecher: Eva Freese, Renato Diekmann,  Fotos: Touristikgemeinschaft Liebliches Taubertal (TGLT) & Renato Diekmann, Text & Interviews: Renato Diekmann, Quelle: TGLT

Traumschiff-Parade

Juli 29, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Deutschland, Schiffsreisen 2 Kommentare →

Wenn die Traumschiffe Hamburg anlaufen, wächst die Sehnsucht nach Mee(h)r!

Von Renato Diekmann

Das Tor zur Welt

Elegante Luxusliner halten Bewohner und Gäste der Elbmetropole immer häufiger in Atem. Erst recht während der Hamburg Cruise Days, wenn faszinierende Ozeanriesen der Hansestadt wieder einmal die Ehre erweisen. Umjubelter Stargast ist verständlicherweise immer die QM2, die Königin der Meere, die diesmal gar nicht kam. Das viertgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt bleibt der Hansestadt aber treu  (etwa zum Hafengeburtstag) und eröffnete 2008 standesgemäß die Premiere der Hamburg Cruise Days – eine geniale Erfindung der Marketingstrategen und willkommene Gelegenheit, Hamburg und viele verschiedene Kreuzfahrtschiffe einmal aus nächster Nähe zu betrachten. Bei derart festlichen Anlässen liegt die „Queen Mary 2“ stolz und erhaben vor dem Hamburg Cruise Center in der neuen HafenCity, wo sich tausende Schaulustige einfinden, um ihre Kreuzfahrt-Sehnsucht zu wecken – oder zu stillen. Denn allzu häufig bleibt es mangels Geld beim „Traumschiff“ und Bestaunen der Luxusliner, die mit Feuerwerk und einer weit hin sichtbaren Lichtillumination in Hamburgs „Blue Port“ begrüßt bzw. verabschiedet werden. Stolze Kreuzfahrtschiffe wie die AIDAaura, AIDAcara oder AIDAluna, die MS Astor, MS Columbus, MS Deutschland, MS Europa oder TUI Mein Schiff sind ebenfalls gern gesehene Gäste in der Freien und Hansestadt Hamburg.

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Zu Gast bei den Göttern

Juli 20, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Ausland, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Zu Gast bei den Göttern

Von Renato Diekmann

Der Großmeisterpalast thront über der Stadt Rhodos

Man kann den Urlaub auf Rhodos auch als Bildungsreise betrachten. Auf der Insel wird Geschichte lebendig. Eine faszinierende Kombination aus Kultur und Urlaubsvergnügen, Okzident und Orient, Antike, Mittelalter und Neuzeit.

Ein Produkt der Liebe

Straßenschlachten in Athen, Imageschaden durch den Staatsbankrott: Die Wirtschaftskrise könnte in Griechenland auch für den Tourismus zur Katastrophe werden, befürchtete ein Hamburger Nachrichtenmagazin Anfang Mai 2010. Denn obwohl die Preise (bis auf den Sprit) derzeit günstig wie schon lange nicht sind, schreckt die Situation im Land Urlauber eher ab, was sich hoffentlich nicht bestätigen wird. Noch ist Griechenland genauso schön und gastlich wie früher und vor allem völlig ungefährlich für Touristen – zum Beispiel die Sonneninsel Rhodos, das Paradies antiker Götter, die auf Erden Landbesitz beanspruchten. Dem Mythos nach wurde Rhodos von Göttervater Zeus dem Sonnengott Helios zugesprochen. Und Pindar, der weiland in Griechenland lebende Dichter aus dem ägyptischen Theben, schreibt in einer seiner Oden, die Insel sei das Produkt der Liebe des Helios zur Nymphe Rhoda gewesen – ein schönes Ergebnis.

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