Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Die Satanischen Verse/Liebeskonzil – Wortgefechte

Dezember 01, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für Die Satanischen Verse/Liebeskonzil – Wortgefechte

Eine Kritik von Ariane de Melo

Über einen gefallenen Engel und das Übel, das er nicht allein verursacht.

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In der dynamischen Inszenierung von Regisseurin Konstanze Ullmer springen die Schauspieler – Stephan Arweiler, Jasmin Buterfas, Lars Ceglecki, Sandra Kiefer, Thomas Krecker, Ines Nieri und Tom Pidde – gekonnt durch die Geschichten und ihre zahlreichen Figuren. Sie bringen dabei das Publikum dazu, Tränen zu lachen und beweisen damit sowohl Wandelbarkeit als auch Ausdauer. Hierfür ein großes Lob. (mehr …)

Der Tod und das Mädchen

Juni 16, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für Der Tod und das Mädchen

Von Ariane de Melo

Über Gewalt, Rechte und Rache
„Der Doktor, der Schubert gespielt hat!“

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Als ich das leere virtuelle Blatt an meinem Bildschirm anstarrte und überlegte, wie ich dieses Review zum – im monsun theater aufgeführten Stück – „Der Tod und das Mädchen“ anfangen sollte, kam mir immer wieder dieser eine Satz in den Sinn. Ich glaube, er hat sich dort eingebrannt. Ausgesprochen hat ihn Paulina Salas (Ines Nieri) in der festen Überzeugung, die Stimme des fremden Mannes im Nebenzimmer wiedererkannt zu haben. So beginnt der Albtraum im Strandhaus der Escobars. (mehr …)

„Noseland“

November 24, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Filmrezensionen, Freizeit und Hobby, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für „Noseland“

Von Ariane de Melo
Klassische Musik mal… zugänglich

Sebastian Leitner, Aleksej Igudesman, Sabina Hasanova - ChrisNemes Noseland

Sebastian Leitner, Aleksej Igudesman, Sabina Hasanova – ChrisNemes Noseland

Als nicht begeisterte Dokumentarfilm-Zuschauerin, betrat ich das gemütliche B-Movie Kino auf St. Pauli, um die hamburgische Premiere des Films „Noseland“ anzuschauen. Ein Dokumentarfilm. Über klassische Musik. Es waren gemischte Gefühle.
Dann wurde ich überrascht. Und zwar positiv.
Mit viel Witz, Ironie – und seine Freunde fast zur Verzweiflung treibend – leitet uns Regisseur und Violinist Aleksey Igudesman auf eine sehr sympathische Weise durch die Kulissen des klassischen Musik-Festivals „Julian Rachlin and Friends“, im märchenhaft schönen Dubrovnik, Kroatien. (mehr …)

Buch Erstling von Ariane de Melo

Mai 30, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Buch Erstling von Ariane de Melo

Von Hans-Peter Kurr und Ariane de Melo

Das Buch

Das Buch

ARIANE de MELO hat einen schönen Erfolg zu verzeichnen: Der brasilianische Verlag „Selo Jovem“ hat soeben ihren Buch-Erstling unter dem Titel „Banshee – Os Guardiões“ (Banshee – Die Wächter) in São Paulo – in portugiesischer Sprache also – heraus  und einen zweiten in Auftrag gegeben.

Ariane de Melo lebt in Hamburg, ist Buchautorin, Journalistin, Regisseurin und Schauspielerin aus Rio de Janeiro – eine originale Carioca also – in Hamburg –verheiratet – lebend, literarisches Deutsch akzentfrei sprechend, in zwei Sprachen schreibend. So schreibt sie inzwischen auch für die  „Die Auswärtige Presse e.V.“ in Hamburg.

Im ersten Roman, der im Jahr 2015 auch in ihrer Wahlheimat Deutschland erscheinen soll, fabuliert die Autorin (geplant ist eine dreibändige Ausgabe) über eine junge, an Schizophrenie erkrankte, (mehr …)

Zwei kreative Studenten auf dem Weg zum Schriftsteller

März 17, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Buchrezension, Freizeit und Hobby, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Zwei kreative Studenten auf dem Weg zum Schriftsteller

Von Ariane de Melo

Mathias Richter (links) und Markus Günther

Mathias Richter (links) und Markus Günther

Die Großen habe es vorgelebt: Büchner, Shakespeare und Goethe waren noch sehr jung, als sie ihre ersten Werke veröffentlichten und sich damit den Fahrschein ins Land der Geistesgrößen sicherten. „Das waren andere Zeiten, damals lebten die Menschen nicht lange“, könnte man als Antwort auf die Frage zulassen, warum junge Autoren heute nicht so ernst genommen werden wie die über vierzig.

Von diesem Vorurteil ließen sich zwei Freunde aus Hamburg nicht beeindrucken. Mathias Richter (24) und Markus Günther (26) veröffentlichten kürzlich einen gemeinsam geschriebenen Fantasy-Roman „Xorafedi“, erschienen im hamburgischen AP-Verlag. (mehr …)

Rudolf-Stilcken-Preis: Kultur als Teil der Menschwerdung

Januar 07, 2014 Von: Wöhlke Kategorie: Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Technik und Multimedia Kommentare deaktiviert für Rudolf-Stilcken-Preis: Kultur als Teil der Menschwerdung

Von Ariane de Melo

Preisverleihung des neuen Rudolf Stilcken Preises für Kultur-Kommunikation: „Kultur ist Kommunikation – Kultur braucht Kommunikation.“ sagt Rudolf Stilcken

Die Preisträger

Die Preisträger

Hamburg feierte im Albert-Schäfer Saal der Handelskammer eine Premiere, aber nicht etwa die Premiere eines neuen Theaterstückes, sondern die eines neuen Kulturpreises. Der „Rudolf Stilcken Preis für Kultur-Kommunikation“ – in drei Kategorien – wurde erstmalig von der Hermann Rauhe Stiftung ausgelobt.

Kunst trägt die Kultur fort, die Kultur ist ein wesentlicher Teil der Menschenbildung, deren Weiterentwicklung. Doch wie kann die Kunst den Menschen Kultur nahe bringen? Indem sie, in der Form wirkungsvollen Marketings weitergetragen wird. (mehr …)

Die absurden Zeichnungsmotive der Stimmungserzeugerin Kristine Schoepflin

November 27, 2013 Von: Wöhlke Kategorie: Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge 1 Kommentar →

Von Ariane de Melo

Benway, Bleistift auf Papier, 30 x 24 cm

Benway (2013) Bleistift auf Papier, 30 x 24 cm

In einer Zeit, in der  von Kunstinteressierten Geld dafür verlangt wird,  in einer Ausstellung einen aus buntem Schaumgummi gestapelten Wirrwarr zu begutachten – und das auch noch Kunst nennen muss – fiel mir die Arbeit einer wahrhaftig begabten Künstlerin sofort auf. So komme ich dazu, über die Zeichnungen der Hamburgerin Kristine Schoepflin zu schreiben.

Als ich mit bescheidenen Erwartungen die Türschwelle des Kino/Galerie „Projektor“ passierte, um mir dort eine Ausstellung Namens „Anderwand“ anzuschauen, wurde ich sogleich von Bildern begrüßt, die ich  nicht erwartet hätte: Zwei älteren Damen, die mit einem Bisamrüssler lachen; die Figur eines Romans, die auf leuchtende See-Anemonen starrt; eine als Clown verkleidete Hyäne, die einen auslacht. Die Bilder haben absurde Motive, sind aber klassisch realistisch gezeichnet – was mich, und meiner Beobachtung (mehr …)