Die Auswärtige Presse e.V.

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Klondike in Friesland – „Alarm in Hooksiel“, ein Kriminalroman von Michael Buschow

Oktober 11, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Buchrezension, DAP aktuell, Literarisches Kommentare deaktiviert für Klondike in Friesland – „Alarm in Hooksiel“, ein Kriminalroman von Michael Buschow

von Uta Buhr
Autorenfoto: Jürgen Heck

Michael Buschow

„Nach Golde drängt, am Gold hängt doch alles. Ach wir Armen!“ Dies lässt Goethe in seinem „Faust“ Margarethe seufzen, als sie das von Mephisto in ihr Zimmer geschmuggelte Geschmeide entdeckt.

Kennen Sie Hooksiel? Falls nicht, sollten Sie umgehend eine Spritztour dorthin unternehmen, um in diesem 2.127 Seelen-Ort in der Gemeinde Wangerland (Landkreis Friesland) Ihr Glück zu machen. Denn es könnte sein, dass Ihnen eine gute Fee oder einfach nur ein guter Mensch klammheimlich Goldmünzen aus der Kaiserzeit zusteckt. Ist Ihr Interesse geweckt? Na, dann lesen sie mal, wie es zu diesem Goldregen an der stürmischen Nordseeküste kam. (mehr …)

„I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT” by Peter Colley – The New Play at the English Theatre of Hamburg

September 14, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT” by Peter Colley – The New Play at the English Theatre of Hamburg

by Uta Buhr
Photos: Stefan Kock

Oh darling, please don’t be cross with me

Even if you already had the chance to see this fantastic thriller a couple of years ago, do not hesitate to enjoy Peter Colley’s play again. The English Theatre presents an entirely new version of this “spicy” plot, featuring four wonderful actors, imported from the UK.

No doubt, Alfred Hitchcock, the late “Master of Thrill” will jealously be watching – from orbit or wherever he may be – the action on the Hamburg stage, the more so as the plot will remind him of one of the best films of this genre ever – “The House of Lady Alquist”, realised as early as 1944 and featuring Ingrid Bergman und Charles Boyer. By the way, it was not Alfred who directed this chilling story, but his great American colleague George Cukor. Sorry, Hitch! (mehr …)

„I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT“ heißt das neue (alte) Stück am English Theatre in Hamburg

September 14, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Gesellschaft, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „I’LL BE BACK BEFORE MIDNIGHT“ heißt das neue (alte) Stück am English Theatre in Hamburg

von Uta Buhr
Fotos: Stefan Kock

Liebling, sei mir bitte nicht böse

Warum neues altes Stück? Dieser Thriller des britisch-kanadischen Autors und Theatermannes Peter Colley erfreut sich weltweit so großer Beliebtheit, dass auch die Bühne an der Mundsburg es bereits zum dritten Mal in ihr Programm aufgenommen hat – allerdings in sehr großen zeitlichen Abständen. Nach dieser langen Pause erschließt sich dem Zuschauer das Stück völlig neu, selbst wenn er noch die eine oder andere Szene im Kopf hat.

Eigentlich müsste diesem Thriller eine jener Warnungen an besonders zart besaitete Gemüter vorausgehen, wie wir sie aus dem Fernsehen kennen. Zumal in manchen Szenen scharf geschossen wird, und dies aus einer Jagdflinte, die dem Publikum bereits ins Auge sticht, sobald der Vorhang sich gehoben hat. (mehr …)

Entschleunigung im Land der tausend Seen

August 28, 2017 Von: Buhr Kategorie: Ausland, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Entschleunigung im Land der tausend Seen

von Uta Buhr
Dieser Artikel erschien bereits in SaS (Schleswig-Holstein am Sonntag)

typisches Herrenhaus

„Finnlines“ macht’s möglich. Eine der komfortabel ausgestatteten Fähren sticht am Abend in Lübeck-Travemünde in See und lädt ihre ausgeruhten Passagiere am nächsten Morgen in Helsinki aus. Ein Rundgang durch diese nordisch-kühle Stadt,  ein Blick auf den strahlend weißen Dom, der hoch über dem Senatsplatz thront, und weiter geht’s:

Unsere Reise kreuz und quer durch das „Land der tausend Seen“ – insgesamt 188.000 an der Zahl – führt uns zunächst nach Fiskars, ein im 17.jahrhundert gegründetes, inzwischen in ein Freilichtmuseum umfunktioniertes ehemaliges Eisenhüttendorf. Hier feiert das berühmte finnische Design fröhliche Urständ, das besonders eindrucksvoll in der „Schwarzen Halle, der einstigen Kupferschmiede des Ortes zu besichtigen ist. (mehr …)

Sommer, Sonne, Kegelrobben – Urlaub auf Helgoland

August 08, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Deutschland, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Schiffsreisen Kommentare deaktiviert für Sommer, Sonne, Kegelrobben – Urlaub auf Helgoland

Dieser Artikel erschien bereits in SaS (Schleswig-Holstein am Sonntag)

von Uta Buhr

Fischerboote

Fischerboote

Ein Gang durch die Bunkeranlagen auf Helgoland, in denen die Bevölkerung im April 1945 vor dem Bombenhagel der Engländer Schutz suchte, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Manchen schaudert es, wenn der Mann mit der blauen Schiffermütze erklärt, wie beengt die Menschen in den feuchten Gängen hockten. Lang, lang ist’s her, und gottlob präsentiert sich Deutschlands einzige Hochseeinsel heute als Freizeitparadies ersten Ranges.

„Mein größtes Vergnügen ist immer der Verkehrsfunk am Morgen“, schmunzelt der Führer durch die „Unterwelt“. „Hier gibt es weder Stress noch Staus.“ Auf „Deät Lun“ – so der friesische Name von Deutschlands einziger Hochseeinsel – verkehren nur wenige elektrobetriebene Fahrzeuge. Und Fahrradfahren ist auch verboten, denn dieses gerade einen Quadratkilometer große Eiland lässt sich „bummelig“ in zwei Stunden zu Fuß umrunden. Aber Rollerfahren ist erlaubt, und davon machen Einheimische und Touristen reichlich Gebrauch. (mehr …)

Eine Hommage an unsere Lyrik- Preisträgerin Maren Schönfeld

Juli 22, 2017 Von: hoffmann Kategorie: DAP aktuell, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Literarisches, Lyrik, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Eine Hommage an unsere Lyrik- Preisträgerin Maren Schönfeld

von Uta Buhr und Joachim Frank
Foto: Christin van Talis

Wolf-Ulrich Cropp, Maren Schönfeld, Sabine Witt (v. l.)

Wolf-Ulrich Cropp, Maren Schönfeld, Sabine Witt (v. l.)

Wir gratulieren unserer Preisträgerin Maren Schönfeld zu diesem hoch verdienten Lyrikpreis. Marens Gedichte sind sprachlich ausgefeilt und elegant.
Sie berühren jeden, der sie lesen oder – noch besser – ihrem Vortrag lauschen darf. Die Autorin ist ein Multitalent auf dem Gebiet der Literatur im weitesten Sinne. Sie ist in allen Sätteln des geschriebenen und gesprochenen Wortes gerecht. Neben Gedichten verfasst sie gelegentlich Kurzgeschichten, die durch Klarheit und Prägnanz bestechen. Zudem schreibt sie Sachbücher und konzipiert Pressetexte. Aber das ist noch längst nicht alles. Maren ist eine viel beschäftigte Lektorin. Mehr geht nicht. Die Auswärtige Presse e.V. ist glücklich, Maren Schönfeld zu ihren Mitgliedern zählen zu dürfen. (mehr …)

„April in Paris“- the Comedy by John Godber just premiered at the English Theatre of Hamburg

Mai 09, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Englisch, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „April in Paris“- the Comedy by John Godber just premiered at the English Theatre of Hamburg

by Uta Buhr
Photos: Stefan Kock

Bild 1

Unbelievable, Bet, how pornographic these Parisians are!

Do you remember Audrey Hepburn’s April in Paris, when she – the daughter of a chauffeur in Billy Wilder’s wonderful comedy “Sabrina” – is being sent to Paris to learn all about French cuisine to be later a cook at the rich Larrabee family in their luxurious home on Long Island? Good Lord, Sabrina is full of praise for the word’s most glamorous city. Come to Paris in April, she insists, when the chestnut trees in the Avenue Montaigne are in full flower, walk along the banks of the Seine and have a sun-downer in one of these marvellous places by the river. Wake up. The April in Paris as described by John Godber has nothing to do with Audrey/Sabrina’s story.

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Bei dem Stück „April in Paris“ von John Godber bleibt kein Auge trocken

Mai 09, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Englisch, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für Bei dem Stück „April in Paris“ von John Godber bleibt kein Auge trocken

Premiere am English Theatre of Hamburg

von Uta Buhr
Fotos: Stefan Kock

Bild 1

Unglaublich, wie pornografisch diese Pariser doch sind!

Nach der beeindruckenden Inszenierung von Shakespeares „Othello“ war am TET wieder eine Komödie fällig. Oder handelt es sich hierbei nicht eher um eine Tragikomödie? Das Stück leuchtet die deprimierende soziale Lage eines Ehepaars irgendwo in der englischen Grafschaft Yorkshire genau aus. Al, ein übergewichtiges Mitglied der englischen Arbeiterklasse, hat nicht nur seinen Job verloren, sondern auch jeglichen Mut, jemals wieder in Brot und Arbeit zu kommen. Profitbesessene Unternehmer haben ihn und seine Kollegen mit billigeren Arbeitskräften vom „Kontinent“ ausgebremst. Während Al am Anfang noch gekämpft hat, ist er inzwischen apathisch geworden und hat sein Schicksal akzeptiert. Seitdem lässt er sich hemmungslos gehen, schleicht in Schlappen und schmuddeligen Klamotten herum. Um sich irgendwie zu beschäftigen, malt er ein düsteres, stets in grau-weißen Tönen gehaltenes Bild nach dem anderen. Das Sujet ist immer das gleiche: Trostlose Industrieanlagen mit rauchenden Schloten. (mehr …)

Wolf-Ulrich Cropp – Abenteurer und Fabulierer par excellence

Mai 05, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Wolf-Ulrich Cropp – Abenteurer und Fabulierer par excellence

Wolf-Ulrich Cropp

Wolf-Ulrich Cropp

An dieser Stelle veröffentlichen wir in lockerer Folge Porträts von Mitgliedern der DAP, die sich durch besondere Begabungen hervortun. Heute möchten wir Wolf-Ulrich Cropp vorstellen, den Tausendsassa der Auswärtigen Presse.

von Uta Buhr

Wenn Wolf Cropp eine Lesung hält, kann man die berühmte Stecknadel zu Boden fallen hören. Dieser Mann schlägt mit seinen ebenso kenntnisreichen wie abenteuerlichen Geschichten sein Publikum in den Bann. Der Autor trägt seine eigenen Werke so souverän und anschaulich vor, dass der Zuhörer alsbald in die Handlung eintaucht. Nicht viele Schriftsteller können das. Als besonders gelungen kann man die jüngste Lesung im „Steigenberger“ Hotel aus seinem unlängst erschienenen Buch bezeichnen, das den ungewöhnlich langen Titel trägt „Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam“.  Diesem bei DuMont erschienenen, 347 Seiten starken Werk liegt eine Reise durch Teile des ostafrikanischen Tansania zugrunde, in dem  Cropp seine verwegene Reise mit der Geschichte einer orientalischen Prinzessin verquickt und Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Frau gewährt, die (mehr …)

Unterwegs auf der Deutschen Fachwerkstraße

April 17, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Deutschland, Freizeit und Hobby, Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Unterwegs auf der Deutschen Fachwerkstraße

Dieser Artikel wurde bereits in diesem Jahr veröffentlicht in der PAZ,
in Schleswig-Holstein am Sonntag, in der Neuen Woche in Sydney/Australien
und im Raushier Reisemagazin

von Uta Buhr

Blick von der Burg auf Dillenburg

Blick von der Burg auf Dillenburg

Dem Reiz der Deutschen Fachwerkstraße kann sich keiner entziehen. Sie verläuft über 3.000 Kilometer und erstreckt sich von der Elbe im Norden bis zu den Gestaden des Bodensees im Süden der Republik. 1990 gegründet, schließt sie heute hundert Fachwerkstädte zusammen – allesamt historische Orte, randvoll mit alter Bausubstanz und reich an Geschichte.
Angesichts der Fülle an Sehenswürdigkeiten fällt die Auswahl schwer. Mit seinen über 450 Fachwerkhäusern – manche aus dem 15. Jahrhundert – und dem Renaissanceschloss ist das niedersächsische Celle ein idealer Ausgangspunkt für eine Tour kreuz und quer über die Fachwerkstraße, auf die wir uns an einem sonnigen Herbsttag aufmachten. (mehr …)