Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Satzung

Die AUSWÄRTIGE PRESSE e.V.

Internationale Journalisten Vereinigung
Hamburg

SATZUNG

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
§ 2 Zweck der Vereinigung
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 6 Organe der Vereinigung
§ 7 Veranstaltungen
§ 8 Mitgliedsbeiträge
§ 9 Auflösung der Vereinigung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Die Vereinigung führt den Namen DIE AUSWÄRTIGE PRESSE e.V. Die Vereinigung ist im Vereinsregister einzutragen. Ihr Sitz ist
Hamburg. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck der Vereinigung

2.1. Die Vereinigung ist eine Arbeits- und Interessengemeinschaft der für die auswärtige und ausländische Presse in Schrift, Wort und
Bild tätigen Journalisten sowie der unmittelbar an der auswärtigen und ausländischen Presse Interessierten
2.2. Die Vereinigung unterhält keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Zuwendungen dürfen nur für die unter § 2.3. aufgeführten
Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erwerben kein Recht am Vermögen der Vereinigung. Sie erhalten keine Anteile an etwaigen
Überschüssen.
2.3. Die Vereinigung möchte den Mitgliedern Arbeitserleichterungen schaffen durch ein reichhaltiges und vielseitiges Programm
regelmäßiger Vortrags- und Besichtigungsveranstaltungen, die Informationsbelange der Mitglieder gegenüber staatlichen und
nichtstaatlichen Stellen – insbesondere der Politik, der Wirtschaft, des kulturellen Lebens und des Sports – vertreten und als Mittler
zwischen diesen Stellen und den Mitgliedern dienen, aus eigener Initiative und in Zusammenarbeit mit anderen staatlichen und
nichtstaatlichen Stellen im Geiste der Völkerverständigung Begegnungen zwischen den Vertretern der deutschen und der
ausländischen Presse herbeiführen und in jeder geeigneten Weise Kontakt zwischen den Genannten fördern.


§ 3 Mitgliedschaft

3.1. Die Vereinigung kann Ordentliche Mitglieder und Fördernde Mitglieder aufnehmen sowie Ehrenmitglieder ernennen.
3.2. Ordentliches Mitglied kann nur eine natürliche Person sein, die die in § 2.1. umschriebene journalistische Tätigkeit ausübt.
3.3. Förderndes Mitglied kann eine natürliche oder juristische Person sein, die die Zwecke der Vereinigung gemäß § 2.3. unterstützt.
3.4. Ehrenmitglied kann eine natürliche oder juristische Person sein, die sich um die Belange der Vereinigung besonders verdient
gemacht hat.


§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

4.1. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist dem Vorstand vom Bewerber ein schriftlicher Aufnahmeantrag vorzulegen, in dem die Art der
gewünschten Mitgliedschaft sowie die Erfüllung der relevanten Satzungsbestimmungen dargelegt sind. Dieser Aufnahmeantrag muß
von zwei Mitgliedern befürwortet werden.
4.2. Über den Erwerb der Mitgliedschaft entscheiden Vorstand und Beirat in gemeinsamer Sitzung mit Zweidrittelmehrheit der
Anwesenden.
4.3. Der Vorstand teilt dem Bewerber die Entscheidung über die Aufnahme in angemessener Frist mit
Die Mitgliedschaftsrechte treten in Kraft, sobald die Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeitrag für das Kalenderjahr der Aufnahme
gezahlt sind.


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

5.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluß oder Tod.
5.2. Austritt:
5.2.1. Ein Austritt kann nur schriftlich und zum Schluß eines Kalenderjahres mit dreimonatiger Kündigungsfrist erfolgen.
5.2.2. Der Vorstand kann einem Mitglied – unter Mitteilung der Gründe – den Rat zum Austritt erteilen, das mit der Beitragszahlung von
mindestens einem Jahr im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung im Rückstand bleibt.
5.3. Ausschluß:
5.3.1. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es der Satzung, den Beschlüssen der Mitgliederversammlung oder den
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Interessen der Vereinigung zuwider handelt, das Ansehen der Vereinigung schädigt oder nachdem ihm der Rat zum Austritt erteilt
worden ist, nicht unverzüglich die dem Rat zum Austritt zugrundeliegenden Vorwürfe beseitigt.
5.3.2. Vorstand und Beirat beschließen auf gemeinsamer Sitzung über den Ausschluß mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden. Vor der
Beschlußfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich in angemessener Frist zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen zu
äußern.
5.3.3. Der Ausschluß ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen. Das ausgeschlossene Mitglied kann schriftlich
Einspruch gegen den Ausschluß innerhalb von 14 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses beim Vorstand erheben. In diesem Falle legt
der Vorstand die Angelegenheit der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vor. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit
Zweidrittelmehrheit der Anwesenden. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.
5.4. Nach Erlöschen der Mitgliedschaft ist der Mitgliedsausweis unverzüglich an die Vereinigung zurückzugeben.
§ 6 Organe der Vereinigung
6.1. Organe der Vereinigung sind:
1. Der Vorstand
2. Der Beirat
3. Die Mitgliederversammlung.
6.2. Vorstand:
6.2.1. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Schatzmeister.
6.2.2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister. Je zwei von Ihnen sind zur
Vertretung der Vereinigung berechtigt.
6.2.3. Jedes Vorstandsmitglied wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
6.2.4. Jedes Mitglied ist berechtigt, dem Vorstand Wahlvorschläge einzureichen. Wahlvorschläge müssen dem Vorstand spätestens
eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich vorliegen.
6.2.5. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, so müssen die anderen Mitglieder des Vorstandes gemeinsam mit
dem Beirat unverzüglich eine Ersatzperson berufen oder eine Mitgliederversammlung zur Neuwahl des ausgeschiedenen
Vorstandsmitgliedes einberufen.
6.2.6. Sofern eine Ersatzperson berufen wird, bleibt ihre Berufung bis zur folgenden Mitgliederversammlung wirksam.
6.2.7. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die die erforderlichen und geeigneten Regeln der Zusammenarbeit innerhalb des
Vorstandes und mit dem Beirat beinhaltet.
6.3. Beirat:
6.3.1. Der Beirat soll aus neun von der Mitgliederversammlung zu wählenden Mitgliedern bestehen. Zwei von Ihnen sollen für die
ausländische Presse tätige Journalisten sein, und zwei sollen dem Kreise der Fördernden Mitglieder angehören.
6.3.2. Die Wahl der Beiratsmitglieder erfolgt aufgrund einer von Vorstand und Beirat – spätestens eine Woche vor der Wahl –
aufgestellten Kandidatenliste.
6.3.3. Jedes Mitglied darf bis zu neun Beiratsmitglieder wählen. Jedes Beiratsmitglied wird einzeln gewählt. Gewählt sind die neun
Beiratsmitglieder, die die meisten Stimmen erhalten.
6.3.4. Der Beirat unterstützt den Vorstand in allen Angelegenheiten der Vereinigung. Er wird zu allen Vorstandssitzungen eingeladen,
auf denen über Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern entschieden werden soll. Bei den weiteren Vorstandssitzungen liegt die
Teilnahme des Beirates im sachlichen Ermessen des Vorstandes.
6.3.5. Die Regelung der § 6.2.3. bis 6.2.6. gelten entsprechend.
6.4. Mitgliederversammlung:
6.4.1. Die Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr, spätestens bis Ende März, zur Ordentlichen Mitgliederversammlung zusammen.
Bei Vorliegen besonderer Gründe kann der Vorstand jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen. Der Vorstand muß auf
schriftlichen Antrag von mindestens zwölf Mitgliedern unverzüglich eine Mitgliederversammlung einberufen.
6.4.2. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand mit 14-tägiger Frist unter Angabe von Ort
und Zeit, der Tagesordnung sowie Übersendung der Unterlagen, über die gemäß der Tagesordnung von der Mitgliederversammlung zu
entscheiden ist.
6.4.3. Die Mitgliederversammlung ist abschließendes Entscheidungsorgan für alle Angelegenheiten der Vereinigung. Insbesondere
obliegt ihr die Beschlußfassung über Geschäfts- und Kassenführung, Kassenprüfung, Mitgliedsbeiträge sowie Festsetzung und
Änderung der Satzung.
6.4.4. Zur Ordentlichen Mitgliederversammlung legt der Präsident den Geschäftsbericht, der Schatzmeister den Kassenbericht vor, und
die von der vorangegangenen Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer legen den Kassenprüferbericht vor. Soweit keine
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Gründe entgegenstehen, entlastet die Ordentliche Mitgliederversammlung den Vorstand und die Kassenprüfer.
6.4.5. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder der Ordentlichen
Mitgliederversammlung.
6.4.6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Nur anwesende Mitglieder sind stimmberechtigt.
Soweit die Satzung im Einzelfalle nichts anderes vorsieht oder die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit eine abweichende
Entscheidung trifft, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
des Präsidenten.
6.4.7. Ein Beschluß, der einer qualifizierten Mehrheit bedarf, kann nur gefaßt werden, wenn er zuvor auf der Tagesordnung (§ 6.4.2.)
angekündigt worden ist.
6.4.8. Der Präsident oder dessen Stellvertreter leitet die Verhandlungen mit Ausnahme der Wahlen des Präsidenten und des
Vizepräsidenten, die vom jeweils ältesten anwesenden Ordentlichen Mitglied geleitet werden.
6.4.9. Abstimmungen erfolgen mündlich (Handheben) und Wahlen erfolgen durch Stimmzettel, sofern die Mitgliederversammlung nichts
Abweichendes beschließt. Jedes Mitglied ist in gleicher Weise stimmberechtigt.
6.4.10. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll geführt, das von zwei Vorstandsmitgliedern und zwei
Beiratsmitgliedern unterzeichnet werden muß.
§ 7 Veranstaltungen
Zu den Veranstaltungen der Vereinigung sind alle Mitglieder einzuladen. Gäste dürfen nach Zustimmung eines Vorstandsmitgliedes
teilnehmen. Soweit bei Besichtigungen oder Einladungen eine bestimmte Teilnehmerzahl nicht überschritten werden darf, entscheidet
über die Teilnahme die zeitliche Reihenfolge des Einganges der Anmeldungen.
§ 8 Mitgliedsbeiträge
Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt und kann jährlich geändert werden. Auf
begründeten Antrag kann der Vorstand einem Mitglied Beitragsermäßigung oder Stundung gewähren. Im Falle der Ablehnung des
Antrages legt der Vorstand auf Verlangen des Mitgliedes die Angelegenheit der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vor.


§ 9 Auflösung der Vereinigung

Die Vereinigung kann von der Ordentlichen Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit aufgelöst werden. Im Falle der Auflösung
wird das vorhandene Vermögen einer noch zu benennenden Stiftung zugeführt.


Satzung in der Fassung des Änderungsbeschlusses vom 8. Mai 2003.