Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Artikel der Kategorie ‘Ausland’

Bischkek , die Hauptstadt von Kirgisien.

Dezember 22, 2011 Von: Tekook Kategorie: Ausland 1 Kommentar →

Von Dr. Ferenc Horvath

Plötzlich ist es sehr kalt geworden, der erste Schnee liegt auf den Dächern. Dir Blätter sind noch nicht gefallen, es ist aber nur die Frage der Zeit.

Die Einkaufszentren, die Supermärkte , die Apotheken sind sauber und gefüllt wie in Europa. Auffallend ist die Dominanz der bei uns auch bekannten Marken auf den Regalen. Die Menschen konsumieren, wie überall in der Welt in Kirgisien gerne.

Die Jugend surft, chattet , telefoniert wo sie kann. Orte mit W-LAN Versorgung sind besonders geliebt. Sie ziehen die Anwender wie ein Magnet in die Passagen. Geschickt wird der Zugang von den großen internationalen Mode Marken gesponsert. Gewiss wird es sich längerfristig auszahlen.

Die Wahlen sind gestern zu Ende gegangen. 4-5 Kandidaten haben eine Chance für die Präsidentschaft. Die Zählungen können noch eine Woche andauern, bis dahin bleibt alles hoffentlich ruhig, sagt man hier. (weiterlesen …)

New Yorker Freiheitsstatue: Auf deutschem Zement gegründet

Oktober 19, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Geschichte Noch keine Kommentare →

Von Dr. Manuel Ruoff

Vor 125 Jahren wurde die New Yorker Freiheitsstatue eingeweiht

Für das Fundament und den Sockel der Freiheitsstatue in New York lieferte die 1864 von Wilhelm Gustav Dyckerhoff gegründete Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne 8000 Fass Portlandzement. Die daraus hergestellte Betonmasse war die bis dahin größte der Welt. Und das war nicht der einzige Weltrekord. Mit einer Figurhöhe von 46,05 Metern und einer Gesamthöhe von 92,99 Metern war die Freiheitsstatue die höchste der Welt.

Abgesehen von dem, was Lady Liberty mit Füßen tritt beziehungsweise ihr einen sicheren Stand in bewegter Zeit gibt, ist allerdings kaum etwas deutsch. Vielmehr handelt es sich bei dem Objekt ganz bewusst um eine französisch-amerikanische Co-Produktion als Symbol der französisch-amerikanischen Freundschaft, basierend auf dem gemeinsamen Ideal der Freiheit. (weiterlesen …)

Das Naturhistorische Museum in Wien

September 28, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Geschichte, Kunst und Kultur 1 Kommentar →

Von Johanna R. Wöhlke

Eine unerwartete Betrachtung nach einem Museumsbesuch

Wer könnte das Wiener Naturhistorische Museum besser beschreiben als die Texter auf der Museumsseite im Internet unter http://www.nhm-wien.ac.at/museum: „Das Wiener Naturhistorische Museum ist eines der bedeutenden naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Seine frühesten Sammlungen sind über 250 Jahre alt. Heute werden 25 Millionen Objekte wissenschaftlich betreut. (weiterlesen …)

Vor allem monumental sollte er sein!

August 28, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Geschichte Noch keine Kommentare →

Von Dr. Manuel Ruoff

Nach drei Jahrzehnten Bauzeit wurde der 50 Meter hohe und 45 Meter breite Arc de Triomphe am 30. Juli 1836 eingeweiht

Nach der Dreikaiserschlacht von Austerlitz vom 2. Dezember 1805 entstand beim Kaiser der Franzosen Napoleon I. der Wunsch, seine Siege in seiner Hauptstadt durch zwei Triumphbögen zu verherrlichen. Im Frühjahr 1806 verfügte er deren Errichtung. Beide stehen noch heute. Der eine ist der Arc de Triomphe du Carrousel, der andere der Arc de Triomphe auf dem Place de l’Étoile, dem heutigen Place Charles-de-Gaulle. Beide sind symptomatisch für das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung des Emporkömmlings. (weiterlesen …)

Kuwaits Unabhängigkeit von Großbritannien

August 09, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Geschichte, Redaktionelle Beiträge Noch keine Kommentare →

Von Dr. Manuel Ruoff

Ende eines Schutzabkommens

Vor 50 Jahren erlangte Kuwait mit einem Notenwechsel die Unabhängigkeit von Großbritannien

Mubarak war von seinem Bruder, dem kuwaitischen Scheich Mohammed, als „Emir der Beduinen“ vor die Tore der Stadt verbannt worden – und beide wussten warum. Mubarak war ein scharfer Kritiker von Mohammeds Anlehnung an den großen osmanischen Nachbarn und stürzte ihn deshalb schließlich auch. In einer Nacht des Jahres 1896 ritt Mubarak mit einer kleinen Schar von Getreuen vor die Tore der Stadt, ließ absitzen, schlich sich durch das Stadttor zu seinem Vaterhaus und erschoss seinen Bruder. Anstandshalber weckte er vorher den Scheich, damit dieser noch mitbekam, wer ihn mit einem gezielten Schuss ins Jenseits beförderte. Das ist nun mal so Sitte. (weiterlesen …)

Stift Klosterneuburg

Mai 14, 2011 Von: Tekook Kategorie: Ausland Noch keine Kommentare →

Das Stift Klosterneuburg liegt umgeben von Weinbergen vor den Toren Wiens

Von Angelika Fischer
Fotos: Stift Klosterneuburg

Schatzkammer erstmals öffentlich zugänglich

Erschienen in der PAZ vom 07.05.11

Der Erzherzogshut ist nicht nur die Krönung der Schatzkammer des Stifts Klosterneuburg vor den Toren Wiens. Er ist so etwas wie die „heilige Krone“ der Habsburger und des Erzherzogtums Österreich. Die Krone wird seit 1616 im Stift beim Grab des heiligen Leopold aufbewahrt, so wie es die Stiftungsurkunde von Erzherzog Maximilian III. verlangt. Nur zur „Erbhuldigung“, das heißt der Bestätigung eines Herrschers zum Erzherzog von Österreich, darf sie für maximal 30 Tage das Grab des heiligen Leopold verlassen und nach Wien gebracht werden. Gesehen haben das Prunkstück nur Wenige, denn die Schatzkammer war bis dato für die allgemeine Besichtigung nicht zugänglich. (weiterlesen …)

Tea- Time im Märchenpalast aus Tausendundeiner Nacht

März 07, 2011 Von: Tekook Kategorie: Ausland Noch keine Kommentare →

Eine Stippvisite im Luxus: Zu Gast im Emirates Palace Hotel in Abu Dhabi

Text & Fotos: Angelika Fischer

Leise Harfentöne durchwehen die Halle des Palastes, der anmutet wie aus Tausendundeiner Nacht. Man versinkt in riesigen Sesseln, die um Säulen herum gruppiert sind und genießt stilvoll seinen Tee. Allerdings keinen simplen Beutelaufguss im Glas oder Kännchen. Das wäre zu profan, denn schließlich ist man zu Gast im Emirates Palace Hotel in Abu Dhabi, das als eines der luxuriösesten Häuser der Welt gilt. Hier wird ausschließlich „High Tea“ nach englischer Tradition zelebriert –  das heißt diverse Sorten Tee à la carte mit Häppchen, wahlweise herzhaft wie das berühmte Gurkensandwich oder süß wie die nicht minder berühmten Scones. Diese werden laut Auskunft des livrierten Obers nach Originalrezept in der palasteigenen  Bäckerei hergestellt und mit einer Auswahl an Konfitüren und Clotted Cream, einer Art dickem Rahm, gereicht. Diverse französische Kuchen und Pasteten rundet das Angebot um den „High Tea“ ab, den man ohne zu übertreiben als eine nachmittägliche Hauptmahlzeit bezeichnen kann. Kostenpunkt des Vergnügens: 180 arabische Dollar pro Person, was mit den obligatorischen zehn Prozent Service plus sechs Prozent Touristensteuer auf eine Summe zwischen 40 und 45 Euro hinausläuft. Möchte man zum Auftakt oder krönenden Abschluss noch ein Glas Champagner genießen, kommen weitere 20 Euro hinzu. Serviert wird der „High Tea“ täglich zwischen und 14 und 18 Uhr, wobei eine vorherige Reservierung obligatorisch ist unter restaurants.emiratespalace@kempinski.com (weiterlesen …)

05.03.2011 – Ogoh Ogohs, Nyepi, Ngrupuk

März 06, 2011 Von: Knoke Kategorie: Ausland, Reisen Noch keine Kommentare →

Fremd anmutende Buchstabenkombinationen formen Wörter, deren Sinn sich uns nicht erschließt. Wörter aus einer fremden Welt, aus einem anderen Kulturkreis. Was verbirgt sich dahinter?

Des Rätsels Lösung liegt auf Bali, jenem paradiesischen Teil der Inselwelt Indonesiens, der zu Recht als die Insel der Götter bezeichnet wird, und bei jedem Besucher bleibende Eindrücke hinterlässt.

Bali ist geprägt von Religion, in diesem Fall der hinduistischen Religion, vermischt mit animistischen Elementen. Sie bestimmt das Leben der Bevölkerung durch eine Vielzahl von Verhaltensregeln, Riten und Feiertagen, die genau einzuhalten sind. Ein solcher Tag ist Nyepi, der Tag der Stille und zugleich der Beginn des neuen Jahres nach balinesischem Kalender.

In der Nacht vor Nyepi werden Ogoh – Ogohs in Prozessionen, den Ngrupuk, durch die Straßen getragen, Abbilder mystischer Monster.

An Strassenkreuzungen und Weggabelungen werden diese jeweils dreimal gegen den Uhrzeigersinn gedreht, um sie zu verwirren, damit sie den Rückweg nicht finden. Denn sie sollen vor Beginn des neuen Jahres die Insel verlassen und nicht mehr zurückfinden. Das erreicht man mit Nyepi, dem folgenden Tag. An diesem Tag darf keine Aktivität verrichtet werden, der Verkehr ruht komplett, es wird nur flüsterleise gesprochen, man bleibt in den Häusern, ohne jeden Lärm, ohne Licht, ohne Feuer. (weiterlesen …)

Auf Erfolgskurs – 50 Jahre Color Line

November 30, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Ausland, Deutschland, Redaktionelle Beiträge, Schiffsreisen Noch keine Kommentare →

Von Renato Diekmann

Die norwegische Reederei feiert Geburtstag. Feiern Sie mit! Passagiere, die im Mai 2011 ihren 50ten Geburtstag feiern, beschenkt Color Line mit dem halben Kreuzfahrtpreis. Und wer während der Reise 50 Jahre jung wird, reist ebenfalls für die Hälfte.

Magic Fantasy Tour

Fährverkehr mit Kreuzfahrt-Charakter von Kiel nach Oslo und zurück

Kreuzfahrten werden immer beliebter. Die norwegische Reederei Color Line profitiert kräftig vom Kreuzfahrtboom und ist gleichzeitig auch selbst dafür verantwortlich, denn keine Reederei wirbt so intensiv für Mini-Kreuzfahrten wie die norwegische Color Line, die 2011 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert. Ein halbes Jahrhundert hat die (Schiffs)Verbindung zwischen Kiel und Oslo mit dazu beigetragen, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Norwegen voranzutreiben und zu vertiefen. Am 5. Mai 1961 startete die Reederei mit MS Kronprins Harald die erste Überfahrt, die 19 Stunden dauerte. Schon damals überquerten 54.212 Passagiere und 8.286 Lkw die Ostsee zwischen Kiel und Oslo. Seit dem Start der Fährverbindung sind fast 20 Millionen Menschen und viele Millionen Tonnen Fracht auf dieser Route zwischen Deutschland und Norwegen hin und her befördert worden – eine echte Erfolgsgeschichte, die mit MS Kronprins Harald und MS Prinsesse Ragnhild begann und mit MS Color Fantasy und der baugleichen MS Color Magic erfolgreich fortgeführt wurde.

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Schätze im Herzen Bulgariens

November 04, 2010 Von: Diekmann Kategorie: Ausland, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge 2 Kommentare →

Aleksander-Newski-Kathedrale

Von Renato Diekmann

Bulgarien hat mehr zu bieten als Badeurlaub an endlos langen Sandstränden entlang der Schwarzmeerküste. In der Heimat des Aktionskünstlers Christo ( geboren in Gabrovo) und Literatur-Nobelpreisträgers Elias Canetti (geboren in Russe an der Donau) gibt es viele kulturhistorische Schätze von hohem, künstlerischem Wert.

Bollwerk der Assendynastie

Früher hielten die dicken Mauern der gewaltigen Festungsanlage oberhalb des Jantra-Flusses feindliche Truppen davon ab, die Region zwischen Balkangebirge und Donauebene zu erobern. Sie waren für die Verteidigung so wichtig, dass Zar Iwan Asen II. die Mauern gegen die Angriffe der Thraker, Makedonier und Tataren mehrfach verstärkte. Die strategische Lage der Felsenfestung auf dem Zaren-Hügel Carevec schützte die Siedler von Veliko Tarnovo und sicherte die Macht der Assendynastie. Ihre rigorosen Herrscher waren nicht zimperlich und stürzten Widersacher und Verräter kurzerhand vom Hinrichtungsfelsen an der Nordspitze in die Schlucht. Unter Iwans Herrschaft stieg Veliko Tarnovo zur stärksten Macht auf dem Balkan auf und genoss eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte. Iwans Einfluss reichte von der Schwarzmeerküste im Osten bis zur Ägäis im Süden und Adria im Westen, was durch den Bau zahlreicher Kirchen, Klöster und Paläste noch aufgewertet und gefestigt wurde. Veliko Tarnovo, die ehemalige Hauptstadt Bulgariens, war zugleich das politische und geistliche Zentrum des Zweiten Bulgarischen Reiches (1186-1393). In der Festungsanlage konzentrierte sich die gesamte Staats- und Kirchenverwaltung. Die 6.000 m² große Bastion besaß ein ausgeklügeltes Fortifikationssystem und in ihrem Inneren gab es Handwerker- und Wohnviertel, Schulen, Kapellen und Klöster. Auf dem höchsten Teil des Plateaus standen die repräsentativen Paläste des Zaren und des Patriarchen. Und auf dem benachbarten Hügel Trapesiza vis á vis bewohnten Klerus und Aristokraten prachtvolle Besitztümer.

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