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Artikel der Kategorie ‘Reisen’

Wenn Honoratioren Geburtstag feiern….

März 28, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, DAP intern, Ehrungen, Hotels, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Wenn Honoratioren Geburtstag feiern….

von Uta Buhr

Eingangsbereich von „The Fontenay“

An einem strahlend schönen, wenn auch kalten 24. Februar öffnete „The Fontenay“, das neue Luxushotel an der Außenalster, extra für die Geburtstagsfeier von Günther Falbe seine Pforten. Über 40 Gäste, alles Freunde des Jubilars, waren eingeladen, um mit dem inzwischen Neunzigjährigen dieses besondere Fest ebenso würdig wie fröhlich zu begehen. Denn – man verzeihe mir diese Binsenweisheit – 90 wird man nur einmal im Leben!

Die Eröffnung des „The Fontenay“ findet erst am 19. März 2018 statt. Doch Günther hatte mit dem ihm eigenen Charme durchgesetzt, dass für ihn eine Ausnahme gemacht wurde. Eigentlich war der 20. Oktober – Günthers offizieller Geburtstag – für die Feier geplant, die Einladungen an die Gäste schon lange verschickt. Aber wie das Schicksal so spielt, ergaben sich im Zuge der Bauphase mehrere Pannen und andere Missgeschickte, so dass der Termin der Eröffnung immer weiter hinausgeschoben werden musste. (mehr …)

Der Zahn war nicht immer hohl

Januar 24, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Deutschland, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Der Zahn war nicht immer hohl

Vor 127 Jahren wurde der Grundstein zum Altbau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gelegt

von Manuel Ruoff

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gehört zu den Sehenswürdigkeiten West-Berlins. Außer der „Puderdose“ (Hauptbau) und dem „Lippenstift“ (Turm) gehört zu dem Ensemble auch der „hohle Zahn“. Im Gegensatz zu den Nachkriegsbauten des Architekten Egon Eiermann reicht die Geschichte von Franz Heinrich Schwechtens Altbau bis in die wilhelminische Zeit zurück.

Wilhelm II. hatte ein gestörtes Verhältnis zu seinen Eltern, der Mutter Victoria und dem von ihr stark beeinflussten Vater Friedrich III. Der liberale Fried­rich III. verhielt sich zwar loyal zu seinem Vater, aber er verfolgte eine andere politische Linie als der konservative Wilhelm I., was ihr Verhältnis belastete. Da verwundert es nicht, dass Wilhelm II. seinen Großvater mochte. Anfänglich mochte er auch dessen Kanzler Otto von Bismarck, aber das hatte sich über die Zeit so sehr geändert, dass er diesen 1890 zum Rücktritt drängte. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass Wilhelm II. für seinen Großvater die Bezeichnung „Wilhelm der Große“ durchsetzen und ihn als Heros der neusten preußischen und deutschen Geschichte hervorheben wollte.

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2017 feiert Finnland hundert Jahre Unabhängigkeit

Januar 03, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Ausland, Geschichte, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für 2017 feiert Finnland hundert Jahre Unabhängigkeit

Dieser Artikel erschien unter der Überschrift „Ein Großfürstentum wird unabhängig und Republik“ am 1.  Dezember 2017 im Geschichtsteil der PAZ.  Der Schluss wurde von der Autorin etwas verändert.

von Uta Buhr

Der Dom

Finnland, das „Land der tausend Seen“ im nördlichsten Teil Europas, erstreckt sich über eine Fläche von knapp 340.000 Quadratkilometern. Es ist somit etwas kleiner als die Bundesrepublik. Während Deutschland eine Bevölkerung von 80 Millionen aufweist, ist Finnland mit lediglich 5,5 Millionen Menschen äußerst  dünn besiedelt. Das offizielle Idiom  ist finnisch, gefolgt vom Schwedischen als anerkannte zweite Amtssprache.

Der 6. Dezember war von jeher ein  besonderer Tag im Leben eines jeden Finnen. 2017 aber wird dieses Datum mit großem Pomp gefeiert, denn vor genau einhundert Jahren erlangte Finnland seine Unabhängigkeit. In den Wirren der Oktoberrevolution ergriff das Land die Gelegenheit beim Schopfe, sich vom zaristischen Russland loszusagen. Unter der Führung von Senatspräsident Evind Svinhufvud unterzeichnete das Parlament mit knapper Mehrheit von 100 zu 88 Stimmen die Unabhängigkeitserklärung, welche  am 31. Dezember 1917 von der neuen sowjetrussischen Regierung anerkannt wurde. (mehr …)

Wohnzimmerlesung zu verschenken

Dezember 14, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Deutschland, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Literarisches, Pressemitteilungen, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Wohnzimmerlesung zu verschenken

Lesungen für einen guten Zweck – Mitmachen noch bis zum 21.12.17 möglich

von Maren Schönfeld

Miniatur/Foto: Joy Schalunke,  Grafikdesign: Andrea Rick

Wer noch auf der Suche nach einem originellen Weihnachtsgeschenk ist, wird vielleicht hier fündig: Das Bündnis „Autoren helfen“, eine Initiative von deutschsprachigen Autorinnen und Autorinnen, die sich für humanitäre und soziale Anliegen einsetzt, unterstützt dieses Jahr die Hilfsorganisation „DocMobile – Medical Help e.V.“, die medizinische Hilfe in den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln organisiert.

Dafür bieten deutschlandweit Schriftstellerinnen und Schriftsteller an, gegen eine Mindestspende von 100 Euro im Wohnzimmer des Beschenkten oder des Schenkenden aus ihren Büchern zu lesen. Die Spender erhalten von „Autoren helfen“ einen schön gestalteten Gutschein, den sie auf den Gabentisch legen können – die Lesung selbst findet dann nach Absprache mit dem Autor im nächsten Jahr statt. Die Spenden kommen zu hundert Prozent der Hilfsorganisation „DocMobile – Medical Help e.V.“ zugute. Diese Aktion findet bundesweit statt, auf der Internetseite (Link s. u.) sind nach Regionen sortiert die Autorennamen zu finden. (mehr …)

Filmreifer Winter in „Slow Motion“ in Sils-Maria

November 09, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Ausland, Ausland, Hotels, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Filmreifer Winter in „Slow Motion“ in Sils-Maria

Silsersee bei Wintersonne (c) Hotel Edelweiss, Sils-Maria

Das Oberengadin ist bekannt für Berge von Schnee – und auch für die vielen Möglichkeiten, dem Winter auf leisen Sohlen entgegenzutreten. Gastgeberin Madeleine Petermann vom Hotel Edelweiss in Sils-Maria kennt die Gegend wie ihre Westentasche und hat einige Empfehlungen parat.

Auch wenn im Oberengadin die Zahl 350 auf dem „Pisten-Kilometerzähler“ steht und die höchste Bergstation auf über 3.300 Metern liegt: Skifahren ist nicht der alleinige Grund für einen Winterurlaub im Oberengadin. „Rund um Sils-Maria kann man auch abseits der Pisten viel versäumen“, versichert Madeleine Petermann vom Hotel Edelweiss. Das Loipennetz im Oberengadin ist rund 230 Kilometer lang und zum Großteil leicht bis mittelschwer. Sils-Maria liegt an der bekanntesten Loipe der Schweiz: der 42 Kilometer langen Marathonstrecke zwischen Maloja und S-chanf, auf der in diesem Winter bereits der 50. Engadin Skimarathon (11.03.18) mit mehreren tausend Teilnehmern über die Bühne geht. Der Abschnitt über den zugefrorenen Silsersee, den Silvaplaner- und den Champferersee ist wohl der schönste. (mehr …)

Holländisches Idyll zwischen Treene und Eider

November 03, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Deutschland, Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Holländisches Idyll zwischen Treene und Eider

Friedrichstadt: Grachten und romantische Bogenbrücken

von Lilo Hoffmann

Auf der Westseite des Marktplatzes können Besucher neun Gebäude im Stil der niederländischen Renaissance bewundern. Fotos: Hoffmann

Gut erhaltene Treppengiebelhäuser und schnurgerade Grachten – wer zum ersten Mal nach Friedrichstadt kommt, ist überrascht, wie sehr dieses idyllische Städtchen an Holland erinnert. Und das hat seinen guten Grund. Einst holte Herzog Friedrich III von Schleswig-Gottorf holländische Remonstranten ins Land, die in ihrer Heimat wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Er versprach ihnen Glaubens- und Steuerfreiheit und führte den Gulden als Währung ein.

Das alles geschah nicht ohne Hintergedanken. Herzog Friedrich III wusste, dass die Holländer hervorragende Schiffs- und Deichbauer waren. Für eine Siedlung, die nur zwölf Kilometer von der Nordsee entfernt entstehen sollte, erschien ihm dies sinnvoll. Darüber hinaus verfolgte der Herzog ehrgeizige Pläne. Er wollte eine Handels- und Hafenstadt von Weltgeltung schaffen. Der Landstrich zwischen Treene und Eider schien hierfür ideal zu sein. Friedrichstadt wurde 1621 gegründet, doch das hochgesteckte Ziel des Herzogs konnte nicht erreicht werden. Bis ins 18. Jahrhundert hinein sprachen die Einwohner von Friedrichstadt holländisch. Und das galt nicht nur für die Amts- und Kirchensprache, sondern auch für den alltäglichen Umgang.

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„Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen“ (Isaac Asimov)

Oktober 12, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Deutschland, Gesellschaft, Literarisches, Politik, Redaktionelle Beiträge, Soziales Kommentare deaktiviert für „Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen“ (Isaac Asimov)

Text und Fotos: Maren Schönfeld

Roswitha Quadflieg; Bilder der Ausstellung: Hanna Malzahn

Am 11. Oktober hat Roswitha Quadflieg in der Ausstellung „Ansichtssache“ (Kunstforum der GEDOK Hamburg) aus ihrem Buch „Das kurze Leben des Guiseppe M.“ gelesen und das Projekt vorgestellt. Verarbeitet Hanna Malzahn Urbanität aus ganz verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Entstehungsarten bildlich, so bringt Roswitha Quadflieg mit ihrem der Reportage nahen Buch eine (An-)Sicht auf die Geschehnisse in einer Großstadt – Berlin – ein, die Fragen aufwirft und betroffen macht: Welche Seiten hat die Stadt, von denen wir nichts mitbekommen? Welche Rolle spielen Parallelgesellschaften, die sich gebildet haben und derer die Politiker sich eher nicht annehmen? Wie ist es möglich, dass in unserer aufgeklärten Gesellschaft derart archaische Gewalttaten passieren, und zwar ständig? (mehr …)

Faszination Porträtfotografie

Oktober 06, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Ausland, Ausstellungen, DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Faszination Porträtfotografie

Bilder aus vier Kontinenten in der Galerie IMBA

von Lilo Hoffmann

Mit Fotografie beschäftigte sich Norbert Becke schon lange Zeit. Das brachte sein Beruf als Graphik-Designer so mit sich. Selbstverständlich war auch auf all seinen Reisen die Kamera dabei. Als er vor etlichen Jahren zum ersten Mal mit seiner Frau durch Afrika reiste, faszinierten ihn die Menschen, die dort leben. Er drückte auf den Auslöser und entdeckte  seine Liebe zur Porträtfotografie.

Stets aufs Neue zog es ihn nach Afrika. Insgesamt reiste er durch 15 afrikanische Länder und fotografierte unter anderem Menschen in Tansania, Äthiopien, Namibia und Marokko. „Ich führe zunächst ein kurzes Gespräch“, erklärt Norbert Becke, „frage um Erlaubnis. Manchmal genügt aber schon ein Lächeln oder eine Geste, um das Eis zu brechen.“

Stolz auf den Schmuck: Dassanech-Mädchen aus Äthiopien. Fotos: Hoffmann

Viele der Frauen, die der Heidelberger fotografierte, sind stolz auf den `Schmuck´, den sie tragen. Der besteht allerdings oftmals aus weggeworfenen Gegenständen, die sie auf der Straße finden, wie zum Beispiel  Flaschen, Plastikperlen oder Kronkorken. Auch das Mädchen auf unserem Foto trägt Kronkorken im Haar. Es gehört zu einem Hirtenvolk, das im Grenzgebiet von Äthiopien und Kenia lebt.

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Entschleunigung im Land der tausend Seen

August 28, 2017 Von: Buhr Kategorie: Ausland, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Entschleunigung im Land der tausend Seen

von Uta Buhr
Dieser Artikel erschien bereits in SaS (Schleswig-Holstein am Sonntag)

typisches Herrenhaus

„Finnlines“ macht’s möglich. Eine der komfortabel ausgestatteten Fähren sticht am Abend in Lübeck-Travemünde in See und lädt ihre ausgeruhten Passagiere am nächsten Morgen in Helsinki aus. Ein Rundgang durch diese nordisch-kühle Stadt,  ein Blick auf den strahlend weißen Dom, der hoch über dem Senatsplatz thront, und weiter geht’s:

Unsere Reise kreuz und quer durch das „Land der tausend Seen“ – insgesamt 188.000 an der Zahl – führt uns zunächst nach Fiskars, ein im 17.jahrhundert gegründetes, inzwischen in ein Freilichtmuseum umfunktioniertes ehemaliges Eisenhüttendorf. Hier feiert das berühmte finnische Design fröhliche Urständ, das besonders eindrucksvoll in der „Schwarzen Halle, der einstigen Kupferschmiede des Ortes zu besichtigen ist. (mehr …)

Sommer, Sonne, Kegelrobben – Urlaub auf Helgoland

August 08, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Deutschland, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Reisen, Schiffsreisen Kommentare deaktiviert für Sommer, Sonne, Kegelrobben – Urlaub auf Helgoland

Dieser Artikel erschien bereits in SaS (Schleswig-Holstein am Sonntag)

von Uta Buhr

Fischerboote

Fischerboote

Ein Gang durch die Bunkeranlagen auf Helgoland, in denen die Bevölkerung im April 1945 vor dem Bombenhagel der Engländer Schutz suchte, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Manchen schaudert es, wenn der Mann mit der blauen Schiffermütze erklärt, wie beengt die Menschen in den feuchten Gängen hockten. Lang, lang ist’s her, und gottlob präsentiert sich Deutschlands einzige Hochseeinsel heute als Freizeitparadies ersten Ranges.

„Mein größtes Vergnügen ist immer der Verkehrsfunk am Morgen“, schmunzelt der Führer durch die „Unterwelt“. „Hier gibt es weder Stress noch Staus.“ Auf „Deät Lun“ – so der friesische Name von Deutschlands einziger Hochseeinsel – verkehren nur wenige elektrobetriebene Fahrzeuge. Und Fahrradfahren ist auch verboten, denn dieses gerade einen Quadratkilometer große Eiland lässt sich „bummelig“ in zwei Stunden zu Fuß umrunden. Aber Rollerfahren ist erlaubt, und davon machen Einheimische und Touristen reichlich Gebrauch. (mehr …)