Die Auswärtige Presse e.V.

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Artikel der Kategorie ‘Redaktionelle Beiträge’

„Othello“ by William Shakespeare – The New Play at the English Theatre of Hamburg

März 02, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Englisch, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „Othello“ by William Shakespeare – The New Play at the English Theatre of Hamburg

by Uta Buhr
Photos: Hans-Jürgen Kock

Are these two really buddies?

Are these two really buddies?

“Oh, bother that classical stuff!” At school, aged between 15 and 16, we preferred modern plays and despised “old stuff.” With one exception. Guess which play it was. Right – Othello! That play written by “the swan of Stratford” thrilled us youngsters, since everybody even at that young age already had their own experience of jealousy and rivalry. It goes without saying that no one among us even spent a thought on scheming like Iago, let alone killing an opponent. So far my own thoughts way back into my days as a teenage girl.

It was a wonderful idea to stage this great drama at the English Theatre which is known in town for the great variety of English and American plays. Six actors are on stage, two of them in three different roles. The stage set is elegant and simple, while the costumes reflect the fashion of the early 17th century. Perfect.

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„Othello“ von William Shakespeare – das neue Stück am English Theatre of Hamburg

März 02, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Englisch, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „Othello“ von William Shakespeare – das neue Stück am English Theatre of Hamburg

von Uta Buhr
Fotos: Hans-Jürgen Kock

Sind diese beiden wirklich Freunde?

Sind diese beiden wirklich Freunde?

Endlich wieder ein Shakespeare auf den Brettern der Bühne an der Mundsburg!

Und noch dazu eine Inszenierung, die von sich reden machen wird. Sechs Schauspieler, zwei gar in drei Rollen, zelebrieren jenes Stück, in dem es um Liebe, Eifersucht, verletzte männliche Eitelkeit und Rache geht. Ein allzu menschliches Drama, das – obwohl vor über vierhundert Jahren geschrieben -nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Der Stoff zu diesem Trauerspiel ist den „Degli Hecatommithi,“ den hundert Novellen des aus Ferrara stammenden Dichters und Philosophen Giraldi Cinzio entlehnt. Die knappe Form der Novelle beeinflusst den Aufbau des Dramas. Die Ereignisse sind auf wenige Tage zusammengedrängt. Für Shakespeare untypisch ist die kleine Zahl der agierenden Personen. Die sonst bei ihm so beliebten Parallel- und Kontrastfiguren fehlen in diesem Stück. Das Publikum konzentriert sich voll und ganz auf die große Leidenschaft des Othello. Diese Leidenschaft ist die Eifersucht, ein beliebtes Motiv in den Dramen des 17. Jahrhunderts. Othello – auch der „Mohr von Venedig“ – ist ein passiver Held, der von seiner krankhaften Eifersucht und dem damit einhergehenden Misstrauen getrieben, am Ende zum Mörder wird. Schuld an dem Unheil ist der Fähnrich Jago, dem Arthur Schopenhauer in seinen Schriften die „außergewöhnliche Bosheit eines Charakters“ attestierte. (mehr …)

Gesundheit – unser wichtigstes Gut

Februar 25, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hotels, Lifestyle, Medizin, Gesundheit, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Gesundheit – unser wichtigstes Gut

Das Vier-Sterne-plus Impuls Hotel Tirol kombiniert Erlebnisurlaub mit Kurangebot

von Angelika Fischer
Fotos: Impuls Hotel Tirol

Erschienen in „ganz-hamburg“ am 09.02.2017

Mit künstlerischer Note: Lobby und Rezeption des Hotels

Mit künstlerischer Note: Lobby und Rezeption des Hotels

Seiner Gesundheit Gutes tun, auf sich zu schauen und das eigene Leben in neue Bahnen zu lenken, rückt heutzutage immer stärker in das Bewusstsein der Menschen. Nicht erst im reifen Alter, sondern oft schon mit 30 oder 40 ändert sich der Blickwinkel … Viele beginnen dann zu begreifen, dass Gesundheit unser wichtigstes Gut ist, das es gilt, bis ins hohe Alter zu pflegen und zu erhalten.

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Aktivurlaub für ein gesundes Leben

Februar 21, 2017 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Geschichte, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Aktivurlaub für ein gesundes Leben

Hotel Hubertus

Hotel Hubertus

Wer sich in seinem Urlaub bewegt, hat mehr von seiner Freizeit: Mehr Wohlgefühl, mehr Gesundheit, mehr Erholung. Besonders entspannend ist ein Aktivurlaub in einem Hotel, in dem Bewegungshungrige aus einem großen Angebot wählen können, ohne sich selbst um etwas kümmern zu müssen. So im Alpin Panorama Hotel Hubertus****s im Pustertal. Wandern ohne Ende ist dort das Motto. Bis zu fünfzehnmal in der Woche laden die Aktiv- und Wanderguides des Hotels zu Ausflügen in die Natur ein. Am Fuß des Kronplatzes, die Dolomiten, die Rieserferner Gruppe und den Naturpark Fanes-Sennes-Prags zum Greifen nah, zieht es die Wanderer nach draußen. Das Wochenprogramm im Hubertus ist vielfältig. Genussradeln und Nordic Walking, Zipline und Segway, Sonnenaufgangswanderungen, Bauernhofbesuche und Rafting. Es gibt viele Wege, die Natur aktiv zu erobern. Der Fitness- und Gymnastikraum im Hubertus ist neu. Bei einem traumhaften Panoramablick macht das Training doppelt Spaß. Die Vitaltrainer und Aktivguides stehen gern zu Verfügung, um für jeden Gast ein individuelles Trainingsprogramm zu entwickeln. Dazu kommt ein betreutes Bewegungsprogramm von Acquagym über Zirkeltraining bis hin zu Stretching, Rückenschule

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Hafen und Kräne plus Büroturm

Februar 01, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Ausstellungen, Freizeit und Hobby, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Hafen und Kräne plus Büroturm

von Lilo Hoffmann

Fotoausstellung: Hamburg im Blickpunkt

Malte Muthesius stellt doppelt belichtete, analoge Schwarz/Weiß-Fotografien. Foto: L. Hoffmann

Malte Muthesius  stellt analoge doppelt belichtete Schwarz/Weiß-Fotografien vor.
Foto:  Hoffmann

Vor fast einem Jahr schlossen sich Daria Elagina, Florian Dahl und Nora Aust zusammen und gründeten Dorian-Projects. Das Ziel von „Dorian“ ist es, Kunstausstellungen – insbesondere im Bereich der Fotografie – zu realisieren. „Dabei möchten wir“, so Florian Dahl, „durch Ausstellungen in Büroräumen eine Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft, Kunst und Alltag sowie Kunst und Wirtschaft herstellen.“ Bei der Suche nach Räumlichkeiten für das aktuelle Projekt fiel die Wahl auf die Surcon GmbH, direkt am Hanseviertel gelegen. Dort stellen seit dem 27. Januar drei Fotografen ihre völlig unterschiedlich gestalteten Arbeiten zum Thema Hamburg vor.

So zeigt zum Beispiel der Fotograf Malte Muthesius klassisch analoge Schwarz/Weiß-Fotografien. Die Kompositionen von Hafen, Gebäuden und Straßen, die im Detail erst bei intensiver Betrachtung zu erkennen sind, entstanden durch Doppelbelichtungen. Der von der Insel Langeoog stammende Fotograf Deff (mehr …)

Das alte Schiff ist müde

Januar 30, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Das alte Schiff ist müde

Erschienen im Hamburger Abendblatt

Eine Glosse von Lilo Hoffmann

Seit meine Freundin Ines einen runden Geburtstag jenseits der Lottozahlen feierte, reagiert sie auf Bemerkungen, die das Alter betreffen, besonders empfindlich. Sie schafft es, jede noch so harmlose Äußerung zu diesem Thema auf sich zu beziehen. Der gesamte Freundeskreis hütet sich seit kurzem davor, irgendetwas, das in Richtung Alterungsprozess geht, nur im Entferntesten zu erwähnen. Doch nicht jeder nimmt so viel Rücksicht auf Ines Empfindlichkeiten. So beklagte sie sich neulich bitterlich über ihren Lieblingsradiosender.

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Spätmittelalterlicher Comic – Der Teppich von Bayeux

Januar 21, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Geschichte, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Spätmittelalterlicher Comic – Der Teppich von Bayeux

Dieser Artikel erschien am 13. November 2016 in SaS (Schleswig-Holstein am Sonntag)

von Uta Buhr

Andächtig verharren die Besucher des „Centre Guillaume le Conquérant“ (Zentrum Wilhelm des Eroberers) vor dem berühmten Bildteppich von Bayeux. Sie unterhalten sich im Flüsterton und schenken dem nunmehr 950 Jahre alten Kunstwerk bewundernde Blicke. Man kann eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Als eine Gruppe zehnjähriger Schüler des nahe gelegenen Lyzeums den Saal betritt, verändert sich die Szene schlagartig. Eine frische Brise durchweht den musealen Ort. „Regarde, Denis, une bande dessinée“, ruft einer aus der Runde seinen Kameraden zu und weist begeistert auf die teilweise drastischen Darstellungen der Schlacht von Hastings, die im Jahre 1066 zwischen dem Normannenherzog Wilhelm (französisch Guillaume) und seinem Vetter, dem englischen König Harald ausgetragen wurde. Der Lehrer der Jungen zeigt sich leicht irritiert. Eine „bande dessinée“ – ein Comic – welche respektlose Bezeichnung für dieses monumentale, ehemals siebzig Meter lange Bildwerk, das in fast zehn Jahre langer mühevoller Arbeit von Ordensfrauen auf Leinen gestickt wurde. Doch die Schüler sind Feuer und Flamme. Manche versuchen sich sogar in der Übersetzung der lateinischen Texte unter den Darstellungen. Darüber freut sich der Lehrer. Er nimmt sich vor, die Geschichte des Teppichs, der 2007 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, in der nächsten Geschichtsstunde gründlich durchzunehmen.   (mehr …)

Vom Sachbuch zur Faction: Die Autorin Brigitte Cleve

Januar 09, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Lifestyle, Literarisches, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Vom Sachbuch zur Faction: Die Autorin Brigitte Cleve

von Maren Schönfeld

Brigitte Cleve

Brigitte Cleve

„Was sollte es denn heute noch für eine Rolle spielen, welche Ängste sie als Vierjährige geplagt hatten? Ja, sie hatte mit ihrer Mutter erst eine schreckliche Reise machen müssen und war dann in einer fremden, von Flüchtlingen überquellenden Stadt angekommen, in der weder die Mienen noch die Worte der Menschen Freundlichkeit widerspiegelten. Das war aber nicht nur ihr so ergangen. Und davon soll man Jahrzehnte später Schlafstörungen bekommen?“ Diese Gedanken gehen der 72jährigen Lina, Hauptperson des Romans „Meerraben“ (Print: ihleo verlag Husum, 2. Auflage 2016; E-Book: Martin Bühler Publishing, Bredstedt 2015) von Brigitte Cleve, durch den Kopf. Schauplatz des Romans ist Flensburg, und er basiert auf tatsächlichen Begebenheiten. Faction heißt laut (mehr …)

Aktuelle Entwicklungen der Psychopathologie

Januar 05, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Buchrezension, DAP aktuell, Gesellschaft, Literarisches, Medizin, Gesundheit, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Aktuelle Entwicklungen der Psychopathologie

von Götz Egloff

Buchcover

Buchcover

Internationale wissenschaftliche Neuerscheinung
Den wissenschaftlichen Forschungsstand zu aktuellen Konzepten in der Psychopathologie präsentiert der neue im New Yorker Wissenschaftsverlag Nova Science erschienene Band „Psychopathology: Symptoms, Challenges and Current Concepts“, herausgegeben von Jeremy Williams. Der Band vereinigt eine Vielzahl von Forschungsergebnissen, mit Schwerpunkten auf klinischer Persönlichkeitsforschung und Gewaltentstehung. In acht Kapiteln werden Daten und Überlegungen vorgelegt und zukünftige Forschungsperspektiven ausgewiesen.

Nicole Schluep und Junaid Hassim untersuchen im ersten Kapitel „Prognosis in Context“ Prognoseperspektiven im Hinblick auf psychische Störungen. Dabei werden sowohl Faktoren zur Prognosestellung vorgestellt als auch kritisches Denken bei der klinischen Einschätzung in den Blick genommen. Es zeigen sich Notwendigkeiten von Kontextualisierungen, d.h. von Perspektivenrelativierungen, die schwierig, weil individuell anpassungsbedürftig sind, zumal soziale und persönliche Mechanismen psychisches Erleben in einem kulturellen Gefüge definieren. Die Prognosestellung, wie die Autoren es (mehr …)

Eine andere Einsamkeit – Hochsensibilität als Romanthema

Dezember 26, 2016 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Buchrezension, DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Literarisches, Medizin, Gesundheit, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Eine andere Einsamkeit – Hochsensibilität als Romanthema

von Maren Schönfeld

(c) Kadera Verlag

(c) Kadera Verlag

Während ich das Gefühl habe, dass unsere Welt immer lauter wird, immer voller mit Informationen und Nachrichten, stolpere ich über ein Buch, dessen Thema das genaue Gegenteil ist: Die Stille. Nicht die Stille in der Natur oder in der Nacht, sondern die Stille als ein Grundbedürfnis des Menschen. Es ist kein kontemplatives Sachbuch mit Anleitung zur Meditation, sondern ein Roman aus dem Hier und Jetzt, über eine Frau, die schon in ihrer Kindheit an dem Zuviel ihres Umfelds leidet. Als ihre Schwester geboren wird, melden die Eltern die dreijährige Xenia im Kindergarten an. Das Kind erlebt diesen Ort als die „Große Qual“ (S. 13), dessen Lärmmischung aus Geschirrgeklapper, Geschmatze, Geschrei und als Krönung der immer wieder erklingenden „Vogelhochzeit“ kaum auszuhalten ist. Ihre Versuche, sich innerhalb dieser Struktur zurückzuziehen, in Ecken zu verschwinden und allein zu spielen, scheitern an dem Eingewöhnungsprogramm der Erzieher. Xenia fühlt sich verkehrt, und dieses Gefühl soll ihr prägendes werden. Denn es wird nicht besser. (mehr …)