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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Lyrik</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<item>
		<title>Mein Buchtipp als Geschenk für Weihnachten: Handbuch für Songtexter</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna Renate Wöhlke Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten „Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna Renate Wöhlke</em></p>
<p><strong>Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten</strong></p>
<div id="attachment_12023" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Edith-Jeske-und-Tobias-Reitz.jpg"><img class="size-full wp-image-12023   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Edith-Jeske-und-Tobias-Reitz.jpg" alt=" " width="268" height="403" /></a><p class="wp-caption-text">Edith Jeske und Tobias Reitz</p></div>
<p>„Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet werden können und informieren umfassend über alles, was ergänzend dazu an Wissen für die Branchenpraxis benötigt wird wie zum Beispiel Urheberrecht, Werkschutz oder Verlagsverträge.</p>
<p>Geschrieben haben das Buch Edith Jeske und Tobias Reitz: Edith Jeske ist langjährige Dozentin für Textdichten und Coach, unter anderem im Popkurs Hamburg an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg. Tobias Reitz ist Germanist und Textdichter, Jahrgang 1979 und der jüngste hauptberufliche Textdichter Deutschlands. Gemeinsam leiten sie die „Celler Schule“, die einzige deutsche Masterclass für Textdichter, gefördert von der GEMA-Stiftung. Sie wurde 1996 von Edith Jeske ins Leben gerufen.<span id="more-12018"></span></p>
<p>Um gute Sprache geht es also. Spüre ich Angst, die Tasten meiner Tastatur  herunterzudrücken? Es könnte sein, ich mache einen Fehler. Dann schriebe ich vielleicht in schlechter Sprache etwas über ein Buch über gute Sprache und gute Reime, von dem ich nach dem Lesen sicher weiß, dass es in guter und lebendiger Sprache geschrieben worden ist &#8211; Wortspiele machen an dieser Stelle Freude, denn dazu hat das Buch überzeugend animiert!</p>
<p>Außerdem ist da noch der Satz von Bastian Sick in seinem Grußwort im Buch – er ist mit beiden Autoren befreundet: „Grammatische Fehler schmerzen mich genauso wie ein unsauberer Reim.“  Er fügt hinzu: „Ich liebe die deutsche Sprache, denn sie ist meine Muttersprache.“</p>
<p>Nach dem Lesen des Buches scheinen mir das die Grundlinien zu sein, an denen sich auch die Autoren aufgestellt haben, um diesen schweren Parcours zu bewältigen: die Liebe zur Sprache und damit verbunden gleichsam eine therapeutische Aufgabe wahrnehmend: Menschen eine erfolgreiche „Schmerztherapie“ in Sachen Reim und Sprache zu empfehlen, in ihrer Muttersprache deutsch.</p>
<div id="attachment_12028" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Celler-Schule.jpg"><img class="size-medium wp-image-12028" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Celler-Schule-300x188.jpg" alt="Im Seminarraum" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Im Seminarraum</p></div>
<p>Nicht jeder wird den Begriff des Schmerzes ins Feld führen, wenn es um unsaubere und schlechte Reime geht. Aber viele werden das Anliegen, das mit diesen Gedanken verbunden ist, uneingeschränkt teilen: Songtexte und deutsche Sprache – das ist ein Feld, das zu bestellen sich lohnt, denn es kann reiche Ernte eingefahren werden. Der deutsche Schlager hat nicht den besten Ruf, wenn es um gute Texte geht. Das soll sich ändern. Die Celler Schule, ihre beiden Dozenten und die Absolventen tragen nun schon 15 Jahre lang dazu bei.</p>
<p>Das Team Jeske-Reitz, professionell und erfolgreich im Markt, hat dieses Buch aber nicht nur für Profis geschrieben. Songtexten ist nur für wenige ein Hauptberuf, aber für viele nebenberuflich attraktiv. Der langjährige Profi findet hier genauso seine Lektüre wie der langjährig auf den Erfolg Hoffende und der Nachwuchs – hoffend auf den einen großen Erfolg, die eine erfolgreiche Single, die GEMA-Überweisung der Einspielsummen des erfolgreichen Hits.</p>
<div id="attachment_12031" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Thomas-Woitekwitsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-12031" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Thomas-Woitekwitsch-300x174.jpg" alt="Thomas Woitkewitsch" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der berühmten Dozenten der &quot;Celler Schule&quot; bei der Arbeit mit Tobias Reitz, Thomas Woitekwitsch</p></div>
<p>Dieses Buch ist ein ehrliches Buch. Es vermittelt fundiertes Wissen in Theorie und praktischen Beispielen, macht Lust auf Sprache und Reimen, ist von der ersten bis zur letzten Zeile ein fesselndes Lesevergnügen,  nimmt mit auf einen hoffnungsvollen Weg für alle, die Lust verspüren und ihre Begabung entwickeln wollen. Aber es  baut keine Wolkenkuckucksheime auf dem Weg zum Erfolg. Am Ende bleibt auch hier die Erkenntnis, dass man den Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten ansteuern kann und ansteuern muss. Der ganz große Erfolg bleibt ein Geheimnis, das zu ergründen wahrscheinlich den Reiz ausmacht, auf diesem Gebiet Professionalität zu erlangen.</p>
<p><strong>Mehr Informationen gibt es auf diesen Seiten im Internet:</strong><br />
<a href="http://www.autorenhaus-verlag.de/">www.autorenhaus-verlag.de</a><br />
<a href="http://www.songtexte-schreiben-lernen.de/">www.songtexte-schreiben-lernen.de</a><br />
<a href="http://www.celler-schule.de/">www.celler-schule.de</a><br />
<a href="http://www.musenlust.de/">www.musenlust.de</a><br />
<a href="http://www.tobias-reitz.de/">www.tobias-reitz.de</a></p>
<p>Kurzfilm zur Celler Schule: www.youtube.com/watch?v=6V-OzK1v3Ds</p>
<table style="width: 28%;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="100%">
<p><div id="attachment_12034" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover.jpg"><img class="size-full wp-image-12034" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover.jpg" alt="Cover" width="175" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">Das Cover</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Edith Jeske und Tobias Reitz</p>
<p>Handbuch für Songtexter.</p>
<p>Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten</p>
<p>Autorenhaus Verlag Berlin, 2011, ISBN 3-86671-096-2</p>
<p>Hardcover, 304 Seiten, 19,95 Euro</p>
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		<title>Der erste Frost!</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/11/der-erste-frost/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 16:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke An einem so strahlenden und kalten Herbsttag in Hamburg, an dem der Frost mit seiner ganzen Schönheit am Morgen sein Regiment angetreten hat, an einem solchen Tag also dürfen es auch einmal ein Gedicht und Bilder sein, die die kalte Jahreszeit &#8220;einläuten&#8221;. Hier sind sie! &#160; &#160; Der erste Frost Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p>An einem so strahlenden und kalten Herbsttag in Hamburg, an dem der Frost mit seiner ganzen Schönheit am Morgen sein Regiment angetreten hat, an einem solchen Tag also dürfen es auch einmal ein Gedicht und Bilder sein, die die kalte Jahreszeit &#8220;einläuten&#8221;. Hier sind sie!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11704" class="wp-caption alignleft" style="width: 513px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-1-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11704  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-1-klein.jpg" alt="Der erste Frost" width="503" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Der erste Frost 2011</p></div>
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<p><strong> <span id="more-11701"></span>Der erste Frost</strong></p>
<p>Sie hatte Appetit auf Zucker</p>
<p>und streute ihn sich selbst auf  Zunge, Mund und Hände.</p>
<p>Nun ist sie satt und lässt der Sonne ihren Teil.</p>
<p>Der Zucker schmilzt und tropft als klares Blut in schwarze Erde.</p>
<p>So füttert die Natur sich selbst an diesem Morgen</p>
<p>und macht mich glauben, dass ich ihre Wahrheit schaue.</p>
<p>( von Johanna R. Wöhlke)</p>
<div id="attachment_11710" class="wp-caption alignleft" style="width: 434px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Knospender-Flieder-im-Winter-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11710 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Knospender-Flieder-im-Winter-klein.jpg" alt="Der Frost legt sich auf Fliederknospen" width="424" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Der Frost legt sich auf Fliederknospen</p></div>
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<p><div id="attachment_11716" class="wp-caption alignleft" style="width: 478px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Laternen-frieren-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11716" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Laternen-frieren-klein.jpg" alt="Auch rote Laternen frieren..." width="468" height="630" /></a><p class="wp-caption-text">Auch rote Laternen frieren...</p></div><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kettenreaktion</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2008/05/kettenreaktion/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2008/05/kettenreaktion/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 09:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Diekmann Renato]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Renato Diekmann Das Ende heißt Anfang Und der ist am schwersten An Selbstmord denke ich selten Heute ist Sonntag Gott hat sich mir wieder nicht vorgestellt Ich rieche aus dem Mund Nach Kino, Kneipe und Tanz Unter der Hand schützender Allmacht Nur Türme von Melancholie-Wolken Nasskalt umnebelt Sei auf der Hut, Gemütsleben! Regen nützt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><em>Von Renato Diekmann</em></p>
<p>Das Ende heißt Anfang<br />
Und  der ist am schwersten<br />
An Selbstmord denke ich selten<br />
Heute ist  Sonntag<br />
Gott hat sich mir wieder nicht vorgestellt<br />
Ich rieche aus  dem Mund<br />
Nach Kino, Kneipe und Tanz<br />
Unter der Hand schützender  Allmacht<br />
Nur Türme von Melancholie-Wolken<br />
Nasskalt umnebelt<br />
Sei  auf der Hut, Gemütsleben!<span id="more-942"></span><br />
Regen nützt den baumlosen Steinghettos  wenig<br />
Hinter Mauern träum ich von<br />
Sonne und stürmischen Wüsten<br />
Trainiere  überleben so gut ich kann<br />
Allein bin ich so oder so<br />
So fängt es  an<br />
Kein Grund zu klagen!<br />
Frei sind die wenigsten<br />
Und Geld hab  ich auch keins<br />
Trotzdem fall ich drauf rein<br />
Also bleib ich im  Lande<br />
Reformiere mein Inneres<br />
Seele<br />
Tagtäglich<br />
Hindernislaufen  absurd<br />
Absurd bis zum bitteren Ende<br />
Wie ich höre<br />
Sind wieder  Männer gefragt<br />
Todesmutige Kerle<br />
Wie zu heroischen Zeiten<br />
Freiheit  und Abenteuer<br />
Wie üblich<br />
Auf Raten<br />
Alltagsphilosophen haben  weniger Chancen<br />
Von Beruf bin ich Lehrling<br />
Ich mache Fehler<br />
Mag  Wodka<br />
Frauen<br />
Luxus und Gaukler<br />
Hin und wieder<br />
Geh ich ins  Kino<br />
Besetze den Platz vor der Leinwand der Träume<br />
Wo eins und  eins drei ist<br />
Das Gefühl kommt ohnehin zu kurz<br />
Das war schon immer  so<br />
Nützt aber wenig<br />
Was schmerzt<br />
Ist noch lange nicht tot<br />
So  und nun erzähl mir von dir!<br />
Über Krankheiten spricht jeder gern.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles geht weiter</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2008/05/alles-geht-weiter/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2008/05/alles-geht-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 09:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Diekmann Renato]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Renato Diekmann Ich habe Träume Und meine Hände anzubieten Sie sind einmalig wie die deinen Deshalb komme ich selbst Lass uns gemeinsam am Glücksrad schmieden Oder einen Zirkus gründen In dem Ideen wie Bomben einschlagen Geheimnisvolle Welten auflodern Und sich Augen gleich Türen öffnen Jeder will lernen Sagt mir mein Kopf Und er hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Renato Diekmann</em></p>
<p>Ich habe Träume<br />
Und meine Hände anzubieten<br />
Sie  sind einmalig wie die deinen<br />
Deshalb komme ich selbst<br />
Lass uns  gemeinsam am Glücksrad schmieden<br />
Oder einen Zirkus gründen<br />
In dem  Ideen wie Bomben einschlagen<br />
Geheimnisvolle Welten auflodern<br />
Und  sich Augen gleich Türen öffnen<span id="more-934"></span><br />
Jeder will lernen<br />
Sagt mir mein  Kopf<br />
Und er hat recht:<br />
Meine Gefühle bestätigen das<br />
Und die  Erfahrung lehrt<br />
Immer an sich selbst zu glauben<br />
Dafür gibt es gute  Gründe<br />
Was wollen wir mehr?<br />
Wir könnten zum Beispiel die Gedanken  in<br />
Geschenkpapier wickeln<br />
Und die Sprache zu Bücher binden<br />
Damit  sie Geschichten erzählen<br />
Und falls wir in einsamen Nächten<br />
Eine  Träne verlieren<br />
Trotzen wir ihr ein Lächeln ab für<br />
Den morgigen  Tag<br />
Der ganz bestimmt kommt<br />
Lachen befreit<br />
Und die Freiheit  steckt in uns!<br />
Immer wenn eine Falsche Wodka geleert ist<br />
Erinnern  wir uns daran<br />
Was wir alles hätten machen können<br />
Und unsere  Wünsche rotieren wie Windmühlen<br />
Spätestens dann ist es Zeit,  aufzubrechen<br />
So weit können Gegenwart und Zukunft nicht sein<br />
Mit  der letzten Mark in der Tasche<br />
Adoptieren wir unsere Träume<br />
Reißen  den Kosmos aus dem Stumpfsinn<br />
Verwandeln den Erdball in ein  Volksfest<br />
Stellen die Stadt kopf<br />
Und organisieren Karnevalszüge<br />
In  denen Sagengestalten durch die Straßen toben<br />
Und Piano spielen<br />
Sobald  unsere Phantasie Kinder zeugt<br />
Wir Kleider von Charlie Chaplin erben<br />
Oder  wie Buster Keaton Herzblut verschütten<br />
Haben wir‘s geschafft<br />
Geliebt  zu werden<br />
Bei Gott, ja:<br />
Unsere Vorsätze gleichen  Feuerwerksraketen<br />
Die mit Pauken und Trompeten in<br />
Die Zukunft  jagen<br />
Es gibt so viel zu tun<br />
Und deshalb machen wir weiter<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bestandsaufnahme</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2008/05/bestandsaufnahme/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 09:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Diekmann Renato]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Renato Diekmann In meiner Wohnung gibt es nichts An Überfluss Statt dessen gibt es Geflügelte Worte Ein Bild Von meiner lieben Freundin Frische Blumen Und über meinem Bett an der Wand Winkt der Zauber der Musik AMADEUS Als Plakat für einen Film Ganz wenige Dinge also Mit denen ich Die Freundschaft eingegangen bin. Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><em>Von Renato Diekmann</em></p>
<p>In meiner Wohnung  gibt es nichts<br />
An Überfluss<br />
Statt dessen gibt es<br />
Geflügelte  Worte<br />
Ein Bild<br />
Von meiner lieben Freundin<br />
Frische Blumen<br />
Und  über meinem Bett an der Wand<br />
Winkt der Zauber der Musik<br />
AMADEUS<br />
Als  Plakat für einen Film<br />
Ganz wenige Dinge also<br />
Mit denen ich<br />
Die  Freundschaft eingegangen bin.<span id="more-920"></span></p>
<p>Aus purer Faulheit<br />
Schimpf ich  mich Künstler<br />
Mit<br />
Wenig Aufwand<br />
Wenig Risiko<br />
Erschaffe  ich Gedanken<br />
Geschichten<br />
Die ich plündere<br />
Fiebrig und völlig  berauscht<br />
Bis es knistert<br />
Dass es knallt<br />
Im Keller hab ich<br />
Weder  eine Bombe noch Atom versteckt</p>
<p>Wenn es sein muss<br />
Kann ich  richtig ackern<br />
Vier Tage hintereinander<br />
Drei Stunden am Tag<br />
Dann  setz ich mich<br />
An meinen Schreibtisch<br />
Erregt<br />
Mit Herzflattern  und zittrigen Fingern<br />
Voll Tatendrang<br />
Und beseelt<br />
Von dem  Wunsch<br />
Musik in die Zukunft zu tragen<br />
So sitze ich<br />
Ringsum<br />
Der  Himmel<br />
Das Leben<br />
Und die Ewigkeit<br />
Ein Ort zum Träumen.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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