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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Lifestyle</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>Deutschlands erstes Krimihotel</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien bereits in folgenden Medien: Rheinische Post am 10. September 2011, Schleswig-Holstein am Sonntg (SaS) am 12. Dezember 2012 und  PAZ am 31. Dezember 2011 RENDEZVOUS MIT JAMES BOND UND DERRICK IN DEUTSCHLANDS ERSTEM KRIMIHOTEL Von Uta Buhr Oh schaurig ist’s, durch die Eifel zu wandern, möchte man angesichts der zahlreichen Krimis mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien bereits in folgenden Medien: Rheinische Post am 10. September 2011, Schleswig-Holstein am Sonntg (SaS) am 12. Dezember 2012 und  PAZ am 31. Dezember 2011<br />
<strong> RENDEZVOUS MIT JAMES BOND UND DERRICK IN DEUTSCHLANDS ERSTEM KRIMIHOTEL</strong><br />
<em> Von Uta Buhr</em></p>
<div id="attachment_12933" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4016_600x600_710KB.jpg"><img class="size-medium wp-image-12933" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4016_600x600_710KB-225x300.jpg" alt=" " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das Krimihotel</p></div>
<p>Oh schaurig ist’s, durch die Eifel zu wandern, möchte man angesichts der zahlreichen Krimis mit Eifeler Lokalkolorit ausrufen. Beim Lesen der spannenden Romane Jacques Berndorfs besteht laut Aussagen von Experten geradezu Suchtgefahr. Hobbydetektiv Siggi Baumeister, der die zum Teil grausigen Mordfälle zwischen geheimnisvollen Maren und verträumten Ortschaften mit Verstand und einer gehörigen Portion Humor löst, ist heute in aller Munde und sein geistiger Vater ein weit über die Landesgrenzen hinaus berühmter Autor.</p>
<p>Was lag da näher, als am Ort der fiktiven Verbrechen eine Eifel-Krimilandschaft zu erschaffen!  Hillesheim, ein romantischer, gerade einmal 2 800 Seelen zählender Ort mit mittelalterlicher Stadtmauer und berüchtigtem Hexenturm bot sich als Standort für das erste Krimihotel Deutschlands an. Das Gebäude an der Ecke der Hauptstraße mit <span id="more-12929"></span>verschnörkelter Fassade,  Erkern und Türmchen ist ein Déjà-vu für jeden Krimifan. Es erinnert auf Anhieb an das düstere Haus des Norman Bates aus Alfred Hitchcocks Kultschocker „Psycho.“ Einen jeden, der die knarrenden Holzstufen hinaufsteigt und die langen dunklen Gänge entlang schreitet, erfasst ein wohliger Schauder. „Das ist ja nur der Einstieg“, schmunzelt Hoteldirektor Christoph Böhnke und öffnet die Tür zu seiner Linken. Altmodische Tischlämpchen verströmen rosiges Licht, und aus dem Off erklingt jene Melodie, die stets die filmischen Abenteuer von Jane Marple ankündigt. Im „Miss Marple Zimmer“ ist alles so hergerichtet, als habe Agatha Christies Meisterdetektivin gerade den Raum verlassen. Schlapphut und Handschuhe liegen lässig auf dem riesigen Ohrensessel, und am Chippendale-Tischchen lehnt ihr Golfschläger. Die übrigen Zimmer sind nicht minder stilgerecht ausgestattet. Während sich neben James Bonds Bett eine laszive Blondine im goldenen Bikini räkelt, prangt bei Derrick ein gigantisches Foto des Hauptdarstellers Horst Tappert an der Wand. Und in Zimmer 33 hält „Der Pate“ Hof. Marlon Brandos düsterer Blick ruht auf dem Betonfuß neben der Tür, mit dem abtrünnige Mafiosi erbarmungslos in den Tiefen eines Hafenbeckens oder Sees „entsorgt“ wurden. Nach dieser Besichtigungstour tut ein Gin Tonic gut, der vor dem flackernden Kaminfeuer im herrlich plüschigen Salon eingenommen wird, bevor der Küchenchef zum 4-Gang Krimidinner bittet. Wie wäre es heute mit der „Verdächtigen Spur“ aus Perlhuhnbrust und Süßholzsoße, gefolgt von Poirots Lieblingsdessert mit geeisten Erdbeeren? Zu bestimmten Terminen werden die Menüs zur Freude des Publikums von Lesungen bekannter Krimiautoren begleitet.</p>
<div id="attachment_12936" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4024_600x600_710KB.jpg"><img class="size-medium wp-image-12936" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4024_600x600_710KB-225x300.jpg" alt=" " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das historische Hillesheim</p></div>
<p>Wer die erste Nacht im Krimihotel lebend überstanden hat, begibt sich am nächsten Tag mit Dane Spur, einer besonders ausgebufften Ermittlerin, auf die Fährte lokaler Verbrechen, die Jacques Berndorf erdacht hat. Ralf Kramp, ein inzwischen nicht minder bekannter Autor, ist auch  von der Partie. Die Tour führt kreuz und quer durch das Städtchen, vorbei an schönen alten Häusern im Windschatten der wehrhaften Stadtmauer, zu Siggi Baumeister und Herbie Feldmann, den Protagonisten der Eifel-Krimis, die mit ihren Spürnasen bislang jede böse Tat in der Region aufgedeckt haben. Welches Verbrechen wurde am Brunnen auf dem Marktplatz begangen, will Dane Spur, alias Brunhilde Rings, von ihren Gästen wissen.</p>
<div id="attachment_12939" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4017_600x600_710KB.jpg"><img class="size-medium wp-image-12939" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4017_600x600_710KB-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Spürnase Dane Spur und ihre Gäste</p></div>
<p>Hier sind die kleinen grauen Zellen der Gäste gefragt, die voller Begeisterung ihren Fragebogen ausfüllen. Ein großer Spaß  für alle  krimierprobten Teilnehmer, zumal die Chefermittlerin zuvor Passagen aus den Werken von Jacques Berndorf und Ralf Kramp verlas, in denen die Lösungen versteckt sind. Am Ende der Führung landet die Gruppe im „Kriminalhaus“, wo sich auch das „Café Sherlock“ befindet. Dieses urige Lokal verbindet auf reizvolle  Art die typischen Merkmale eines englischen Pubs mit denen eines  viktorianischen Tearooms. Gleich nebenan prunkt Hillesheim mit dem Deutschen Krimi-Archiv, das an die 26 000 Bände Krimiliteratur umfasst. Ein El Dorado für Liebhaber spannender Lektüre, die hier nach Herzenslust schmökern können.</p>
<div id="attachment_12942" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4026_600x600_710KB.jpg"><img class="size-medium wp-image-12942 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4026_600x600_710KB-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Autor Jacques Berndorf vor seinem Oldtimer</p></div>
<p>Gelegentlich trifft man im Rauchsalon des „Café Sherlock“ auf Jacques Berndorf.  Während er sein Pfeifchen schmaucht, nippt er an einer Tasse Earl Grey, plaudert jovial mit den Gästen und schreibt auch gern ein Widmung in eines seiner Bücher. Sein neuester Eifel-Krimi heißt „Die Eifel-Connection“ und behandelt einen besonders brisanten Fall aus der knallharten Geschäftswelt, der natürlich den Journalisten und engagierten Ermittler Siggi Baumeister sofort auf den Plan ruft. Mehr wird hier nicht verraten.</p>
<div id="attachment_12946" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4029_600x600_710KB.jpg"><img class="size-medium wp-image-12946" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_4029_600x600_710KB-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Das Kriminalhaus</p></div>
<p>Weitere ebenso spannende wie amüsante Krimi-Wandertouren warten auf jene, die ihren Aufenthalt in der Eifel voll auskosten wollen. Empfehlenswert ist die viereinhalbstündige Exkursion „zwischen malerischem Burgort, schaurigem Wasserfall und faszinierender Krimilandschaft“ unter der kundigen Führung von Ermittlerin „Klara Blick“, die in Kerpen ihren Anfang nimmt. Während einer Pause in einem Wald voll düsterer Tannen erklärt Klara – im bürgerlichen Leben Dorita Molter-Frensch – dass die verschiedenen Krimitouren rund um das Jahr stattfinden. Die hart gesottenen Eifel-Ermittler verfolgen halt bei jedem Wetter verdächtige Spuren. Selbst im tiefsten Winter bei Eis und Schnee.<br />
www.tatort-eifel.de<br />
</p>
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		<title>Dr. Oetker &#8211; Sein Backpulver verschaffte ihm den Durchbruch</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ruoff Dr. Manuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Manuel Ruoff Vor 150 Jahren wurde August Oetker geboren.  Den Tod seines einzigen Sohnes konnte der Unternehmensgründer nicht verwinden Wie kann die Welt wissen, dass Du etwas Gutes tust, wenn Du es ihr nicht anzeigst?“ Diese Suggestivfrage stammt von August Oetker, dem Gründer des Lebensmittelkonzerns „Oetker-Gruppe“ mit der berühmten Marke „Dr. Oetker“. Heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Manuel Ruoff</em></p>
<p>Vor 150 Jahren wurde August Oetker geboren.  Den Tod seines einzigen Sohnes konnte der Unternehmensgründer nicht verwinden</p>
<p>Wie kann die Welt wissen, dass Du etwas Gutes tust, wenn Du es ihr nicht anzeigst?“ Diese Suggestivfrage stammt von August Oetker, dem Gründer des Lebensmittelkonzerns „Oetker-Gruppe“ mit der berühmten Marke „Dr. Oetker“. Heute besteht ein weitgehender Konsens, dass es insbesondere Werbung und Marketing waren, die den Erfolg des Firmengründers erklären. Ein weiterer Faktor war seine fachlich-naturwissenschaftliche Qualifikation. Er war der Sohn eines Bäckermeisters und durch seine Mutter, eine Rechtsanwalts­tochter, Enkel eines Akademikers. Nach dem Besuch der Bürgerschule und dem Abitur machte der am 6. Januar 1862 in Obernkirchen geborene Niedersachse erst eine Apothekerlehre und studierte dann Pharmazie. Er schloss das Studium in Berlin mit der Note „sehr gut“ ab und promovierte anschließend in Freiburg über die Frage „Zeigt der Pollen in den Unterabtheilungen der Pflanzen-Familie charakteristische Unterschiede?“<span id="more-12801"></span></p>
<p>Schon früh trieb es Oetker in die Selbständigkeit. Mit der Beteiligung an einem Betrieb für Apotheken-Gerätschaften hatte er wenig Erfolg. Doch dann ermöglichte ihm die Mutter seiner 1889 geheirateten Ehefrau Caroline, sich etwas Eigenes aufzubauen, sein eigener Herr zu werden. Mit ihrer finanziellen Hilfe erwarb er 1891 in Bielefeld eine eigene Apotheke, ein Ereignis, an dem heute die Gründung von „Dr. Oetker“ festgemacht wird.</p>
<p>Oetker baute das Laboratorium seiner Apotheke aus und begann mit seinen naturwissenschaftlichen Fähigkeiten, an neuen Produkten zu experimentieren, die er dann – nicht ohne Erfolg – feilbot. Ein Gesundheitskakao gehörte ebenso zu den von ihm entwickelten und vertriebenen Produkten wie eine Fußcreme.</p>
<p>Der Durchbruch gelang ihm, als er sich einem Problem zuwandte, das er aus der väterlichen Back­stube kannte. In Oetkers Heimat wurden bis dahin Sauerteig oder Hefe verwandt, um den Brotteig aufzulockern – was allerdings mit Umständen verbunden war. In den Vereinigten Staaten war man auf diesem Gebiete bereits weiter. Dort wurde mit Backpulver gearbeitet. Der innovationsfreudige Oetker erfuhr davon. Inwieweit der Deutsche das Backpulver wirklich verbessert hat, ist umstritten. Unumstritten hingegen ist, dass er 1893 mit dem Vertrieb eines von ihm produzierten Back­pulvers namens „Backin“ begonnen hat und dass die Art der Vermarktung wesentlich zu dem Erfolg des Produktes beigetragen hat. Er verkaufte das Backpulver in kleinen Tütchen zu zehn Pfennig. Das war ein für breite Schichten erschwinglicher Preis, und viel falsch machen konnte man auch nicht, da die dafür erstandene Menge genau die richtige für ein Pfund Mehl war. Weitere Produkte folgten wie Vanillinzucker, Puddingpulver unterschiedlichster Geschmacksrichtungen und eine Speisestärke namens „Gustin“</p>
<p>Erfolgreich warb Oetker bei den Hausfrauen mit seinem Doktortitel um Vertrauen. Nicht umsonst heißt die Marke nicht „Oetker“, sondern „Dr. Oetker“. Dabei handelte es sich um eine der ersten gepflegten Herstellermarken überhaupt. 1903 wirkte er an der Gründung des „Verbandes der Fabrikanten von Markenartikeln“ mit. „Ein heller Kopf verwendet nur Dr. Oetkers Fabrikate“, lautete sein erster Werbespruch. Der daraus entwickelte sogenannte Hellkopf wurde 1899 als Wahrenzeichen eingetragen und ist noch heute Kernstück des Logos. Schon bald betrug der Anteil des Werbeetats am Umsatz mehr als ein Zwanzigstel.</p>
<p>Der Erste Weltkrieg brachte dem geschäftstüchtigen Unternehmer zusätzliche Profite. Das Militär trat als Großabnehmer auf, die Verwendung von Hefe für Backwaren wurde 1915 staatlicherseits verboten und der Import angelsächsischer Konkurrenzprodukte ging zurück. Wozu Oetker das Seinige beitrug mit Parolen wie: „Deutsche Hausfrauen! Kauft von jetzt an nur noch das deutsche Gustin statt des englischen Mondamin.“ Von 1914 bis 1918 verdoppelte sich Oetkers Umsatz.</p>
<p>Doch dieser betriebswirtschaftliche Nutzen des Völkerringens stand in keinem Verhältnis zum Verlust des einzigen Sohnes. Rudolf, so sein Name, war der Hoffnungsträger und wurde systematisch zum Nachfolger seines Vaters aufgebaut. Der 1889 geborene Filius besuchte das Realgymnasium, studierte und promovierte 1914 über „neue Ester einiger Monosaccharide mit Essigsäure, Benzoesäure, Zimtsäure und Kaffeesäure“, also ein durchaus einschlägiges Thema. Danach trat er in das väterliche Unternehmen ein, wo er sich bei Arbeitern wie Angestellten allgemeine Anerkennung erwarb. Doch dann kam der 8. März 1916. Wie so viele andere Deutsche fiel er in der Schlacht um Verdun. Der gebrochene Vater überlebte seinen Sohn um nicht einmal zwei Jahre. Noch vor dem Kriegs­ende starb August Oetker am 10. Januar 1918 in Bielefeld.  Mit den beiden Kindern seines Sohnes, einem Mädchen und einem Jungen, hatte er zwei Erben, die noch lange nicht so weit waren, das Unternehmen zu übernehmen. Die Folgen der Niederlage brachten weitere Belastungen für das Unternehmen. Überlebt hat „Dr. Oetker“ trotzdem, wie hierzulande wohl nicht nur jede Hausfrau weiß.<br />
</p>
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		<title>WAS IST AUS DEM 5-STERNE HOTEL BAGLIONI IN VERONA GEWORDEN?</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/was-ist-aus-dem-5-sterne-hotel-baglioni-in-verona-geworden/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 22:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Landsky Monika]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Monika Landsky Antwort: DAS  5- STERNE GRAND HOTEL &#8220;DUE TORRI&#8221; VERONA! Monika Landsky, hat das 5-Sterne-Grand Hotel „Due Torri“, ehemals 5-Sterne-Hotel Baglion, in Verona besucht. Nach ihrem Besuch antwortete sie auf Fragen. &#160; &#160; &#160; &#160; Waren Sie zum ersten Mal im Hotel Baglioni? Landsky: Vor circa 5 Jahren waren mein Mann und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Monika Landsky</em></p>
<p>Antwort: <strong>DAS  5- STERNE GRAND HOTEL &#8220;DUE TORRI&#8221; VERONA!</strong></p>
<div id="attachment_12326" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/18135x1b.jpg"><img class="size-medium wp-image-12326" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/18135x1b-300x119.jpg" alt=" " width="300" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">Due Torri Verona</p></div>
<p>Monika Landsky, hat das 5-Sterne-Grand Hotel „Due Torri“, ehemals 5-Sterne-Hotel Baglion, in Verona besucht. Nach ihrem Besuch antwortete sie auf Fragen.<span id="more-12319"></span></p>
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<p><em>Waren Sie zum ersten Mal im Hotel Baglioni?</em></p>
<p>Landsky:</p>
<p>Vor circa 5 Jahren waren mein Mann und ich in dem damals noch Baglioni heißenden Hotel. Wir konnten kaum glauben, daß dieses Hotel ein 5Sterne Haus sein sollte. Es hatte sehr wenig von einem Grand Hotel. Das war unser Eindruck. Nun waren wir wieder in diesem Hotel in Verona. Jetzt mit neuem Besitzer das &#8220;Due Torri&#8221;.</p>
<p><em>Hat sich Wesentliches verändert?</em></p>
<p>Landsky:</p>
<p>Durch das gesamte Haus ist ein großer Ruck gegangen. Es ist in keiner Weise mehr mit dem Haus zu vergleichen, welches es unter dem Vorbesitzer war.</p>
<p>Das Haus ist total neu renoviert und modernisiert worden. Aber man hat verstanden, den Charme eines großen italienschen Hotels wieder zum Leben zu erwecken.</p>
<p><em>Wie sieht das Hotel heute aus?</em></p>
<p>Landsky:</p>
<p>Die Zimmer sind mit italienschen, antiken Möbeln eingerichtet. Aber z.B. das &#8220;alte&#8221; Bett hat Matratzen, die es einem schwer machen aufzustehen, so gut.</p>
<p>Die Wände sind mit Stoffen bespannt und die Couchen, Sessel und Stühle passend dazu bezogen worden. Ebenfalls die Gardinen können einen Menschen ins Schwärmen bringen. So schön passend und voluminös gestaltet. Auch wenn man in seinem eigenen Zuhause alles etwas schlichter bevorzugt, diese Einrichtung begeistert. Sie strahlt eine gemütliche Eleganz aus. Natürlich wurde die Technik nicht vergessen. Im alten Stil aber das Innenleben im Bad, die Licht- und Telefonanlage und mehr auf dem neuesten Stand. Die Zimmer und Suiten, das gesamte Hotel ist sehr sauber und die Zimmermädchen sehr adrett.</p>
<p><em>Und das Essen?</em></p>
<p>Landsky:</p>
<p>Wir haben das Restaurant getestet. Momentan wird in der durchaus pompösen, imponierenden Halle serviert. Der Grund ist, der eigentliche Speisesaal ist noch nicht fertig renoviert worden. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, was der Gast aber nicht zu spüren bekommt. Wir fanden die Halle als Ersatz super geeignet. Die Küche ist eine kleine Sensation, einfach hervorragend. Sonderwünsche machen überhaupt keine Probleme und werden sofort erfüllt. Die Weine sehr exquisit. Das Frühstücksbuffet ist sehr reichhaltig und bietet eigentlich alles, was man in einem 5Sterne Haus erwartet. Aber die Auswahl und Qualität ist für Italien schon sehr bemerkenswert. Es könnte aber auch Schwarzbrot angeboten werden. Hätte man sonst gern etwas, was auf dem Buffet nicht zu finden ist, es wird schnellstens von dem überaus freundlichen Personal gebracht.</p>
<p><em>Waren Sie mit dem Personal zufrieden?</em></p>
<p>Landsky:</p>
<p>Überhaupt das Personal, angefangen bei der Reception und endend beim Wagenmeister/Kofferträger, sehr zuvorkommend und aufmerksam.</p>
<p>Das Hotel ist nahe der Kirche &#8220;Saint Anastasia&#8221; gelegen. Die Kirche ist wunderschön und man sollte sie besichtigen. Übrigens sind alle Sehenswürdigkeiten und die zahlreichen schönen Geschäfte,  sowie die Arena fußläufig in der sehr sauberen Stadt zu erreichen.</p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ein Traditionshotel erstrahlt in neuem Glanz</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/10/ein-traditionshotel-erstrahlt-in-neuem-glanz/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 22:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer Angelika]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Angelika Fischer Hotel Ritzenhof erstrahlt in neuem Glanz Ein Traditionshotel für ein halbes Jahr zu schließen, es in dieser Zeit komplett umzugestalten und danach in einer höheren Kategorie am Markt neu zu positionieren, beinhaltet nicht nur einen hohen Kostenfaktor, sondern auch ein hohes Risiko. Martina und Hannes Riedlsperger, Inhaber des Hotels Ritzenhof am Ufer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Angelika Fischer</p>
<p><strong>Hotel Ritzenhof erstrahlt in neuem Glanz</strong></p>
<div id="attachment_11399" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/RIMG7736-Hotel-Ritzenhof-Au%C3%9Fenansicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-11399" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/RIMG7736-Hotel-Ritzenhof-Au%C3%9Fenansicht-300x201.jpg" alt=" " width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Hotel Ritzenhof</p></div>
<p>Ein Traditionshotel für ein halbes Jahr zu schließen, es in dieser Zeit komplett umzugestalten und danach in einer höheren Kategorie am Markt neu zu positionieren, beinhaltet nicht nur einen hohen Kostenfaktor, sondern auch ein hohes Risiko. Martina und Hannes Riedlsperger, Inhaber des Hotels Ritzenhof am Ufer des Ritzensees in Saalfelden im Salzburger Land, sind dieses Wagnis eingegangen, und sie haben gewonnen: Mit einem Investitionsvolumen von rund 10 Millionen Euro haben sie ihr Haus von einem 3-Sterne-Hotel für Bustouristen in ein Vier-Sterne-Superior Hotel für Individualgäste verwandelt. Die Wiedereröffnung im neuen Glanz war im Oktober 2010. Nach einem Jahr können beide zufrieden aufatmen: „Die Mühe hat sich gelohnt. Bereits im Juli 2011 wurde uns die Zertifizierung zum Vier-Sterne-Superior-Haus offiziell verliehen!“<span id="more-11391"></span></p>
<p>Das Projekt einer Umgestaltung und Neupositionierung des Ritzenhofs ist über Jahre gereift. Bereits mit der Übernahme des elterlichen Betriebes 1996 gestalteten Hannes und Martina Riedlsperger das Hotel Schritt für Schritt um. „Unserem Haus fehlten einfach die Anreize für Individualgäste“, so Hannes Riedlsperger, „das zunehmend schwindende Gefühl, Gastgeber zu sein, ließ bei uns den Wunsch nach einer neuen Herausforderung entstehen.“ Gesagt, getan: Entstanden ist ein Haus mit zeitgemäßer Architektur, modernem Design und höchsten Ansprüchen an Komfort, Kulinarik und Wohlfühlambiente.</p>
<div id="attachment_11402" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/RIMG7738-Hotel-Ritzenhof-Schwimmbad.jpg"><img class="size-medium wp-image-11402" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/RIMG7738-Hotel-Ritzenhof-Schwimmbad-300x196.jpg" alt=" " width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schwimmbad</p></div>
<p>Während der sechsmonatigen Bauphase wurde das bestehende Stammhaus modernisiert, neu eingekleidet und um einen Neubau auf der gegenüberliegenden Seite erweitert. „Aufgrund der österreichischen Bauverordnung konnten wir nicht einfach anbauen, sondern mussten den Neubau auf ein bestehendes Haus aufsetzen“, so Riedlsperger, „eine Herausforderung dabei war die Umsetzung eines zusammenhängenden Konzeptes, das Stammhaus und Neubau verbindet. Dies wurde durch einen großzügigen unterirdischen Verbindungstrakt mit Tageslichteinfall von oben realisiert. Hier liegen die beiden 30 und 55 Quadratmeter großen Seminarräume sowie der 1300 Quadratmeter große Spa- und Wellnessbereich mit direktem Zugang zur Liegewiese am malerischen Ritzensee. Während der See im Sommer als Naturbad zum Schwimmen einlädt, lockt er im Winter als Eislaufparadies.“</p>
<p>Das Hotel verfügt seit der Wiedereröffnung über 67 Doppelzimmer in den Kategorien Business, Deluxe und Superior, zwei Familienappartements und vier Suiten. Sie verteilen sich auf das Stammhaus „Haus am Schloss“ und den Neubau „Haus am See“. Ja nach Lage geben die raumhohen Fenster den Blick frei auf den Ritzensee und die Pinzgauer Grasberge im Westen oder das Bergmassiv des Steinernen Meeres im Osten.</p>
<div id="attachment_11405" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/RIMG7737-Hotel-Ritzenhof-Restaurant.jpg"><img class="size-medium wp-image-11405" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/RIMG7737-Hotel-Ritzenhof-Restaurant-300x300.jpg" alt=" " width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das Restaurant</p></div>
<p>Außer den Hausgästen mit Halbpension haben auch Anwohner und Tagesgäste Zugang zum kulinarischen Angebot. Ein à la carte- Restaurant mit 24 Plätzen sowie drei Bereiche für Hausgäste laden zum Genießen regionaltypischer Menüs ein, die der junge Küchenmeister und zertifizierte Wellnesskoch Peter Weißer kreiert. „Gerichte mit Produkten von vorwiegend heimischen Produzenten, hausgemachte Backwaren, Marmeladen und Eingelegtes prägen unsere Speisekarte“, so Riedlsperger, „auf Geschmacksverstärker verzichten wir gänzlich. Dafür verwenden wir frische Garten- und Wildkräuter, die natürliche Würze verleihen, sowie eigens verfeinerte Salze.“</p>
<p>Detaillierte Informationen über Angebote und Preise sowie thematische Arrangements stehen auf der Homepage des Hotels im Internet unter <a href="http://www.ritzenhof.at/">www.ritzenhof.at</a>. Telefonische Auskunft erhält man unter der Nummer +43 (0)6582-73806.</p>
<p>Seit Juli 2011 als Vier-Sterne-Superior-Haus zertifiziert/ Spa- Bereich mit Zugang zum See</p>
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<p>Fotos: Hotel</p>
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		<title>Alles Käse oder was?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 15:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 19. September 2011 Von Johanna R. Wöhlke Was wäre der Mensch ohne Käse? Er wäre ein Nichts -  nun ja, nicht ganz. Zumindest aber wäre er total käselos, man könnte auch sagen käsefrei und – wer von uns möchte schon käselos und käsefrei sein! Der wichtigste Griff an einem gemütlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 19. September 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/digitaler-K%C3%A4se-006.jpg"><img class="size-medium wp-image-10951 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/digitaler-K%C3%A4se-006-263x300.jpg" alt=" " width="184" height="210" /></a></p>
<p>Was wäre der Mensch ohne Käse? Er wäre ein Nichts -  nun ja, nicht ganz. Zumindest aber wäre er total käselos, man könnte auch sagen käsefrei und – wer von uns möchte schon käselos und käsefrei sein!</p>
<p>Der wichtigste Griff an einem gemütlichen Abend – noch vor dem Knie einer schönen Frau – ist der Griff zum Käse, wenn der Rotwein dabei nicht fehlt. Das hörte ich neulich aus männlichem Mund. Ist ohne Käse alles nur halb so schön? Dieser Vertreter des männlichen Geschlechtes scheint das zu glauben. Gut für den Käse, traurig für die Frauen…<span id="more-10950"></span></p>
<p>Wenn wir weiter über die wundersamen Wirkungen und Freuden von Käse sinnieren, dann kann aber auch eines nicht unerwähnt bleiben: Wie die zwei Seiten einer Medaille gut und böse sind, so ist es auch beim Käse. Wir lieben und entbehren ihn und nennen ihn doch gleichzeitig in Zusammenhang mit etwas Schlechtem, das uns widerfährt oder es einfach nur ist. Wir sagen: So ein Käse! Jeder weiß, was damit gemeint ist.</p>
<p>Dinge, die wir oder andere tun, können so geraten, dass wir sie als Käse bezeichnen, sie können, sie können immer! Deshalb zum Beispiel wird es auch nicht mehr lange dauern, und man wird von digitalem Käse reden. Dieser Begriff wird in den Duden und die Wörterbücher der Welt eingehen. Diese moderne Erscheinungsform könnte man im Zuge der modernen gebräuchlichen Abkürzungsmode dann mit „dk“ abkürzen. Achtung also: Wenn Ihnen demnächst unter einer email oder einer Mitteilung über facebook das Kürzel „dk“ begegnet, dann haben Sie digitalen Käse geschrieben!</p>
<p>Wenn ich ein Käse wäre und eine Seele hätte, stürzte mich das in arge Nöte. Wahrscheinlich wäre der nächste Weg der zu einem Käsepsychologen und der Bitte, mich zu beraten. Wenn der dann vorschlüge, das bei einem Glas Rotwein zu tun, wäre wahrscheinlich schnell alles wieder in Ordnung und auch die Käseseele wieder gesund. Die Welt ist, wie sie ist. Käse jeder Art ist immer gut mit viel Rotwein zu verdauen!</p>
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		<title>Ländliche Umgebung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 14. September 2011 Von Johanna R. Wöhlke Wir sind alle lernfähig, hoffentlich! Lernen macht nämlich Spaß! Diese beiden Ausrufungszeichen zeigen schon ganz deutlich – nun  muss etwas kommen, das mich in Sachen lernfähig tief beeindruckt hat. Ja, das hat es auch – und das ganz plötzlich und unerwartet und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 14. September 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/L%C3%A4ndliche-Umgebung-14-9-2011-003.jpg"><img class="size-medium wp-image-10810 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/L%C3%A4ndliche-Umgebung-14-9-2011-003-200x300.jpg" alt=" " width="160" height="240" /></a></p>
<p>Wir sind alle lernfähig, hoffentlich! Lernen macht nämlich Spaß! Diese beiden Ausrufungszeichen zeigen schon ganz deutlich – nun  muss etwas kommen, das mich in Sachen lernfähig tief beeindruckt hat. Ja, das hat es auch – und das ganz plötzlich und unerwartet und ganz ohne mein eigenes Zutun.</p>
<p>Das ging so: In gemütlicher Runde saßen wir zusammen. Vor uns die weite grüne und bäuerliche Wiese, hinter uns das wunderschöne Fachwerkhaus mit einem großen, liebevoll angelegten Bauerngarten. Eine Ansicht und eine Aussicht wie im Bilderbuch. Aber da waren auch noch das Bier, der Wein und das Wasser auf dem Tisch. Sommerlich war es – ja, die Sonne schien – und fröhlich und heiter war deshalb auch die Stimmung.<span id="more-10808"></span></p>
<p>Auch der Bürgermeister des Ortes saß mit am Tisch und er war in Hochform. Was konnte er über sein Dorf nicht alles erzählen! Schrieb ich Dorf? Als Dorf bezeichnet man ja laut Wikipedia Enzyklopädie „eine zumeist kleine von Menschen bewohnte Gruppensiedlung mit geringer Arbeitsteilung, die ursprünglich durch eine landwirtschaftlich geprägte Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet ist.“</p>
<p>„Mein“ Bürgermeister ist aber nicht von gestern. Er ist einer von heute und hat noch sehr viel mehr als Wikipedia dazu beizutragen, das moderne Dorf zu charakterisieren. Er beeindruckt mich wirklich nachhaltig an diesem Tag und sorgt für den unterhaltsamen“ running gag“ des Tages, denn er sagt: „Wir sind nicht nur ein Dorf, wir sind ein Wohnort in ländlicher Umgebung geworden.“</p>
<p>Ja, es ist wohl so. Es gibt keine „reinen“ Dörfer mehr. Es gibt zunehmend Wohnorte in ländlicher Umgebung: Auf das Land gezogene Städter mit schön ausgebauten Resthöfen erhoffen sich ländliche Ruhe und Idylle, die es dort auch gibt. Sie erleben aber gleichzeitig, dass Kühe stinken bevor man frische Milch genießen kann, Trecker laut sind, Hühner gackern, Hähne krähen und Landwirtschaft insgesamt nicht steril zu haben ist. Einer der Konflikte, zu denen das Wohnen in ländlicher Umgebung nun mal führen kann. Aber: Wir sind ja alle lernfähig – in ländlicher Umgebung…</p>
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		<title>HOFFMANN Modenschau in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 11:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Landsky Monika]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Monika Landsky HOFFMANN, das exclusive Modehaus in Hamburg lud zu seiner Herbst/Winter Modenschau ins Grand Elysee Hotel. Wie stets waren die Eintrittskarten für das gesellschaftliche Ereignis heiß begehrt. Es kamen ungefähr 600 Personen. Meistens Damen aber auch einige Herren. Es wurde die tragbare, auch durchaus farbenfrohe Mode von charmanten Models, inszeniert von Ted Linow, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Monika Landsky</p>
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<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/hoffmann-modenschau-004.jpg"><img class="size-full wp-image-10800" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/hoffmann-modenschau-004.jpg" alt=" " width="400" height="302" /></a></dt>
<dd></dd>
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<p>HOFFMANN, das exclusive Modehaus in Hamburg lud zu seiner Herbst/Winter Modenschau ins Grand Elysee Hotel. Wie stets waren die Eintrittskarten für das gesellschaftliche Ereignis heiß begehrt. Es kamen ungefähr 600 Personen. Meistens Damen aber auch einige Herren.</p>
<p>Es wurde die tragbare, auch durchaus farbenfrohe Mode von charmanten Models, inszeniert von Ted Linow, vorgeführt.<span id="more-10798"></span></p>
<p>Frau Feldmann, Inhaberin der Firma Hoffmann, begrüßte die Gäste und wies bereits daraufhin, dass die Mode in diesem Winter doch viel Farbe zeigt, und nicht wie stets das typische Winterschwarz. Die Röcke werden etwas länger und die Jacken kürzer. So stimmen die Proportionen!</p>
<p>Der sensationelle Schmuck, wie immer aus dem Hause Wempe, wurde phantasievoll durch ein Tanzpaar gezeigt. Wempe hat nicht nur Schmuck, von dem die meisten Menschen nur träumen können, sondern auch durchaus wunderbare Schmuckstücke, sogenannt für &#8220;jedermann&#8221;.</p>
<p>Danach wurden klassiche Cashmeremäntel mit Pelzverbrämung und zum Abschluss die Abendkleider und Zobelmäntel gezeigt. Schlicht ein Traum!!<br />
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		<title>Hamburg: Sommerfest der DEHOGA</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 09:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kartseva Elvira]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Elvira Kartseva Das  Sommerfest der DEHOGA  im Anglo-German-Club Am 27. Juni feierte die  DEHOGA  ( Deutscher Hotel – und Gaststätten Verband) ihr Sommerfest in einem der nobelsten Clubs Hamburgs. In der schönen Villa mit Alsterblick trafen sich Unternehmer aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus. Bei  herrlichstem  Sommerwetter wurden die  Gäste im Park  zum Aperitif gebeten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Elvira Kartseva</em></p>
<p>Das  Sommerfest der DEHOGA  im Anglo-German-Club</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/image001.jpg"><img class="size-medium wp-image-10215 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/image001-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a></p>
<p>Am 27. Juni feierte die  DEHOGA  ( Deutscher Hotel – und Gaststätten Verband) ihr Sommerfest in einem der nobelsten Club<strong>s</strong> Hamburgs. In der schönen Villa mit Alsterblick trafen sich Unternehmer aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus. Bei  herrlichstem  Sommerwetter wurden die  Gäste im Park  zum Aperitif gebeten. Die Gäste genossen die besondere Atmosphäre dieses im englischen Stil eingerichteten Hauses in vollen Zügen.  Das von der DEHOGA ausgerichtete Fest fand seinen Höhepunkt in einem köstlichen,  von erstklassigen Weinen begleiteten  Fünf-Gang-Menü.<span id="more-10214"></span></p>
<p>Senator Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft  und Verkehr, empfing die Gäste mit einem Grußwort.  Sein Thema:  Die neuesten Trends im hanseatischen Tourismus und in der Hotellerie.  Dabei ging er besonders auf so wichtige Fragen wie Fachkräftemangel, Ausbildungsplätze und Karrierechancen  ein.</p>
<p>DEHOGAs Präsidentin Rosa Pauly referierte  über die Neustrukturierung  des Hamburg Marketing.  In den Mittelpunkt ihres Referats rückte sie das aktuelle Thema der Sicherheit für die Verbraucher.  Die Lebensmittelskandale um Gammelfleisch und Dioxin veranlassten die Bevölkerung in jüngster Zeit,  sich ernsthaft Gedanken über deren Ursachen zu machen. Die Präsidentin überzeugte das Publikum davon, dass nicht die Gastronomie für dieses Problem verantwortlich sei.  Die Schuld läge ganz allein bei den Produzenten.</p>
<p>Nach einem Schlusswort bezüglich der Entwicklung der heimischen Hotellerie und Gastronomie delektierten sich die Gäste an den ihnen  von der DEHOGA gebotenen kulinarischen Köstlichkeiten.</p>
<p>Die Veranstaltung war sehr gelungen &#8211; ein Hochgenuss! Ein herrlicher Abend unter freiem Himmel mit interessanten Gästen und  anregenden Gesprächen in lockerer Atmosphäre.  Wir freuen uns schon jetzt auf den Herbstempfang 2011!</p>
<p>Foto: Pütter-Gastronomie, Anglo-German Club, Hamburg</p>
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		<title>Kostbare Zeit</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/kostbare-zeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 07:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt m 13. August 2011 Von Johanna R. Wöhlke &#160; Es gibt viel zu loben in dieser Welt. Es gibt viel zu kritisieren in dieser Welt, immer wieder. Das ist keine Frage. Wo fangen wir an, wo hören wir auf! Versuchen wir mal die Quadratur des Kreises und verbinden Lob mit Kritik! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt m 13. August 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
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<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/Kostbare-Zeit-13-8-2011-003.jpg"><img class="size-full wp-image-10078 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/Kostbare-Zeit-13-8-2011-003.jpg" alt=" " width="240" height="218" /></a></p>
<p>Es gibt viel zu loben in dieser Welt. Es gibt viel zu kritisieren in dieser Welt, immer wieder. Das ist keine Frage. Wo fangen wir an, wo hören wir auf! Versuchen wir mal die Quadratur des Kreises und verbinden Lob mit Kritik! Das geht nicht, meinen Sie? Aber natürlich geht das, das geht sogar perfekt!</p>
<p>Da ist zum Beispiel die Frau, die gerade auf ihren Bus wartet. Er ist verspätet und – das kann sie an einem digitalen Schild an der Bushaltestelle ablesen. Es sind genau 11 Minuten, so steht da. Nun weiß sie also, dass sie noch elf Minuten auf den Bus wird warten müssen. Ich lobe. Gleichzeitig denke ich: Welch ein Service auf hohem Niveau! Wir in diesem Teil der Welt können uns diesen Service leisten.<span id="more-10077"></span><!--more--></p>
<p>Da stehe ich am Geldautomaten meiner Bank und möchte Geld abheben, diesmal ein klein wenig mehr. Das geht nicht, „sagt“ der Automat sinngemäß – er hat kein Geld mehr. Ich muss in die Bank und mit dem mir schon lange nicht mehr bekannten Personal Kontakt aufnehmen. Meine Summe wird freigeschaltet, in 8 Minuten verfügbar.</p>
<p>Das ist doch wunderbar: Meine Bank schenkt mir 8 Minuten Zeit zum Nachdenken, Träumen, Unterhalten mit Passanten. Das ist nun wirklich lobenswert. Andererseits – seien wir ehrlich – hätte ich diese acht Minuten lieber dem Busfahrer geschenkt und dann wäre die Verspätung auf 3 Minuten geschrumpft. Ja, man kann beim Warten auf unlogische Gedanken kommen!</p>
<p>Zeit, Zeit, Zeit – wir „managen“ sie perfekt, unsere Zeit. Dann schmeißen wir sie als Luxusgut wieder zum Fenster hinaus, wie es uns gefällt. Diese Freiheit nehmen wir uns. Das ist unser Recht. Wenn die anderen uns unsere Zeit „stehlen“, reagieren wir sauer. Wenn wir sie uns selbst stehlen, ist alles erlaubt. Wollte ich loben und kritisieren? Ich wollte nur ein ganz klein wenig Ihrer kostbaren Zeit mit Gedanken über Zeit anfüllen – das war schon alles und, wie ich finde, natürlich sehr lobenswert!</p>
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		<title>Bewegtes Leben. Eheleben vor dem Fernsehapparat in Energiesparzeiten!</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/bewegtes-leben-eheleben-vor-dem-fernsehapparat-in-energiesparzeiten/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 07:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 9. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Da sitzen sie wieder, Mann und Frau vor dem Fernseher. Sie schaut gebannt die monegassische Hochzeit an. Er hat derweil seinen Laptop vor sich auf dem Tischlein und arbeitet, surft oder was auch immer. Die monegassische Hochzeit interessiert ihn weniger, nur immer mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 9. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_9095" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Bewegtes-Leben-9-Juli-2011-0011.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-9095" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Bewegtes-Leben-9-Juli-2011-0011-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Da sitzen sie wieder, Mann und Frau vor dem Fernseher. Sie schaut gebannt die monegassische Hochzeit an. Er hat derweil seinen Laptop vor sich auf dem Tischlein und arbeitet, surft oder was auch immer. Die monegassische Hochzeit interessiert ihn weniger, nur immer mal wieder ein Blick auf den Bildschirm. Man will ja mitreden können, irgendwann. Warum erzähle ich das?</p>
<p>Hier handelt es sich um die Beschreibung des Bildes von Fernsehharmonie eines in vielen Jahren aneinander gewöhnten, glücklichen Paares. In Ruhe und Besinnlichkeit verbringen sie wie hunderttausende andere Paare ihren verdienten Feierabend gemeinsam. Sie gehen natürlich selbstverständlich davon aus, dass der Fernsehapparat dieses Spiel mitmacht, das Spiel von Ruhe und Besinnlichkeit, ganz auf ihn konzentriert.<span id="more-9090"></span></p>
<p>Das ist aber nicht garantiert in Energiesparzeiten! Der Fernseher in Energiesparzeiten nämlich hat sich gegen das laufende Programm und für das Einsparen von Energie entschieden, vielmehr: Er ist so programmiert! Unser Fernseher schaltet sich ab, wenn sich lange Zeit nichts vor ihm bewegt, einfach so – Bild weg, Ton weg, alles weg! Das bedeutet: In Ruhe und Besinnlichkeit einfach Beine hoch, womöglich unbeweglich einfach nur so da liegen, vielleicht sogar einschlafen…da reagiert er auch mit: Ich mag nicht mehr und schaltet sich einfach ab.</p>
<p>Gut, in Energiesparzeiten ist das so. Allerdings frage ich mich jetzt – denn ich habe es noch nicht beobachtet – ob der Fernseher auch auf Schnarchen reagiert. Ich meine: Stellt er sich wieder an, wenn der sich nicht Bewegende Zuschauer vor ihm anfängt zu schnarchen? Pardon, ich mache einen Denkfehler. Bewegungsmelder reagieren ja nur auf reale Bewegungen und nicht auf Schallwellen. Es wäre ja auch völlig unlogisch: Schnarchen signalisiert einen solchen Zustand von körperlicher Bewegungs- und Aufmerksamkeitslosigkeit, dass der Fernsehapparat wahrscheinlich in eine Art von Abschaltungskoma fällt.</p>
<p>Technik, du machst das Leben so richtig energetisch schön – allerdings der Rat an alte Ehepaare mit modernen Fernsehapparaten: vielleicht doch mal ab und zu zum Weinglas greifen, die Erdnussschale hin und her schieben und auch mal auf´s Klo gehen. Dann ist garantiert, dass das Programm nicht abgebrochen wird!<br />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auslaufmodell Rasierpinsel?</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/auslaufmodell-rasierpinsel/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/auslaufmodell-rasierpinsel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Mein Vater hatte einen Rasierpinsel. Irgendwann wurden dann Rasierpinsel zu Auslaufmodellen und der modernen Technik des Trockenrasierens geopfert. Das war schade. Sie sahen ziemlich dekorativ aus, diese Rasierpinsel. Ein echter Mann hielt sich auch mehrere – wie heute die männlichen Restexemplare von Pfeifenrauchern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8924" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Auslaufmodell-Rasiepinsel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8924" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Auslaufmodell-Rasiepinsel-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Mein Vater hatte einen Rasierpinsel. Irgendwann wurden dann Rasierpinsel zu Auslaufmodellen und der modernen Technik des Trockenrasierens geopfert. Das war schade. Sie sahen ziemlich dekorativ aus, diese Rasierpinsel. Ein echter Mann hielt sich auch mehrere – wie heute die männlichen Restexemplare von Pfeifenrauchern sich gerne mehrere Pfeifen zulegen. Manche geben sogar gerne und selbstbewusst damit an, über einhundert davon zu haben. Ja, auch der Mann ist ein urzeitlich geprägter Sammler mit Resten von Hamsterverhalten auf den Genen.<span id="more-8922"></span></p>
<p>Aber kommen wir zurück zum männlichen Attribut des Rasierpinsels. Leider gibt es ja nun auch keine Männer mehr, die sich damit rühmen, eine Rasierpinselsammlung ihr eigen zu nennen. Auch das ist schade. Aber – der Rasierpinsel hat nicht ausgedient! Die moderne Zeit führt dazu, dass er einem ganz neuen Wirkungsfeld zugeführt wurde: Das weibliche Geschlecht sorgt heute dafür, dass der Rasierpinsel in der Welt bleibt und nicht für immer aus unserem Blickfeld verschwindet.</p>
<p>Das Blickfeld war es auch, das mich auf dieses neue Leben, die Renaissance, des Rasierpinsels aufmerksam gemacht hatte. Ich saß nämlich hinten rechts in einem Taxi in Hamburg und wurde von einer Dame gefahren. Schick sah sie aus. Ihr Taxi picobello sauber – und dann war da dieser Rasierpinsel. Ich konnte ihn ganz deutlich mit seinen zarten Borsten in der Mittelkonsole zwischen Fahrer- und Beifahrersitz stecken sehen.</p>
<p>Lange hielt ich es nicht aus, sie nicht zu fragen: „Was machen Sie mit diesem Rasierpinsel?“ Die Antwort kam lachend mit einem kurzen Blick nach hinten und Zwinkern mit den Augen: „Damit putze ich den Staub von meinem Armaturenbrett. Ist doch schön sauber, nicht?“ Ja, sie hatte recht. Die nun folgende Philosophie über den Rasierpinsel und seine Bedeutung in der modernen Welt, die Vielseitigkeit seiner Anwendungsmöglichkeiten außerhalb des Badezimmers und der männlichen Befindlichkeiten kann ich hier nicht wiedergeben. Es war köstlich!</p>
<p>Die Frage ist nun: Wo krieg ich schnell einen Rasierpinsel für mein Auto her?<br />
</p>
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		<title>Im Wald, da sind die Räuber&#8230;Abenteuer und Kultur im Spessart</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien am 26. Juni 2010 im Reiseteil von „Schleswig-Holstein am Sonntag“ Von Uta Buhr Ausgelassen durchstreifen wir den Wald. Durch das dichte Blätterwerk der mächtigen Bäume schimmern die letzten Sonnenstrahlen. Ein Bach murmelt im Gras, in der Ferne hämmert ein Specht. „Wie unheimlich!“ Eine aus der Gruppe schüttelt sich in gespieltem Entsetzen. „Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien am 26. Juni 2010 im Reiseteil von „Schleswig-Holstein am Sonntag“</p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<div id="attachment_8906" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3805.jpg"><img class="size-medium wp-image-8906" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3805-300x218.jpg" alt=" " width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Ausgelassen durchstreifen wir den Wald. Durch das dichte Blätterwerk der mächtigen Bäume schimmern die letzten Sonnenstrahlen. Ein Bach murmelt im Gras, in der Ferne hämmert ein Specht. „Wie unheimlich!“ Eine aus der Gruppe schüttelt sich in gespieltem Entsetzen. „Ja, im Wald das sind die Räuber, halli, hallo, die Räu…“ Weiter kommen wir nicht. Denn ein Schuss zerreißt die Stille, Vögel flattern kreischend auf. Und eine Schar abenteuerlicher, in  Lumpen gehüllter Gestalten bricht aus dem Unterholz und stürzt sich auf uns. Der Anführer, ein stattlicher Mann mit Schlapphut und Vorderlader, erklärt uns zu Gefangenen. Und nun beginnt für alle Beteiligten ein Ulk mit Fesselung, Verhören und versöhnlichem Umtrunk am Schluss dieser Räuberpistole. Derlei Überfälle auf Bestellung erfreuen sich als Spessart-Folklore großer Beliebtheit. Pate stand „Das Wirtshaus im Spessart“ von Wilhelm Hauff, der das herrliche Waldgebiet im Elsavatal zwischen Aschaffenburg und Rohrbrunn zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereiste. Das aus bitterer Armut der Spessart-Bewohner geborene Räuberwesen gab es tatsächlich bis 1812. In jenem Jahr wurden die letzten Banditen öffentlich hingerichtet.<span id="more-8905"></span></p>
<div id="attachment_8909" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3824.jpg"><img class="size-medium wp-image-8909" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3824-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>In unmittelbarer Nähe des Tatortes befindet sich die Postkartenidylle Mespelbrunn. Dieses Wasserschloss ist fast zu schön, um wahr zu sein. Der wuchtige Turm, die anmutige Brücke und die angrenzenden, mit Zinnen bewehrten Gebäude spiegeln sich im dunklen Wasser des Weihers. Die von den Grafen von Ingelheim freigebenen Räume – Rittersaal, Kapelle und Chinesischer Salon – sind mit wertvollen Möbeln, Gobelins und Gemälden bestückt. Es wird gemunkelt, die Vorfahren der heutigen Besitzer hätten ihren Reichtum mit Überfällen auf Postkutschen begründet. „Das war seinerzeit ganz normal“, berichtet ein Alteingesessener lakonisch.</p>
<div id="attachment_8912" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3816.jpg"><img class="size-medium wp-image-8912" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3816-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Doch der Spessart ist nicht nur „Räuberland“, sondern zudem die größte Mischwaldregion Deutschlands mit einer  bedeutenden Vogelpopulation &#8211; darunter viele Eulenarten und Spechte. Ein einzigartiges Wandergebiet, das es zu erkunden gilt. In aller Frühe brechen wir auf, durchstreifen prächtige Eichen- und Buchenwälder, stets begleitet von rauschenden Bächen. In verträumten Orten wie Heimbuchental und Weibersbrunn wird eine Rast eingelegt, bevor wir uns nach Aschaffenburg aufmachen.</p>
<div id="attachment_8915" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3838.jpg"><img class="size-medium wp-image-8915" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3838-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Die roten Mauern des an den Ufern des Mains gelegenen Schlosses Johannisburg weisen uns bereits aus der Ferne die Richtung. Malerische Fach- und Bürgerhäuser zieren jene Stadt, die Ludwig I.  einst wegen ihres milden Klimas zum „bayerischen Nizza“ erhob. Jeder Rundgang endet in der Stiftskirche, dem ehemaligen Machtzentrum der Erzbischöfe von Mainz. Der größte Schatz des Gotteshauses ist Matthias Grünewalds anrührendes Gemälde „Die Beweinung Christi“, vor dem selbst eilige Besucher in Andacht verharren.</p>
<p><strong>Auskunft:</strong> Touristikverband e.V. Spessarträuberland, Tel. 06092/15 15, E-Mail: <a href="mailto:info@spessartraeuberland.de">info@spessartraeuberland.de</a> – <a href="http://www.spessartraeuberland.de/">www.spessartraeuberland.de</a></p>
<p>Unterkunft: Hotel „Zum Wiesengrund“ in Heimbuchental, Tel. 06092-15 64, E-Mail: <a href="mailto:info@hotel-zum-wiesengrund.de">info@hotel-zum-wiesengrund.de</a> – <a href="http://www.hotel-zum-wiesengrund.de/">www.hotel-zum-wiesengrund.de</a></p>
<p>DZ ab € 50,&#8211; p.P. inkl. Frühstück<br />
</p>
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		<title>Bei der Arbeit zugesehen. In einer Praxis für ästhetische Medizin</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 18:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin, Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Landsky Monika]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Monika Landsky Was tun, wenn alle Hightech-Cremes nichts mehr ausrichten können, um Falten der Haut auszugleichen, denn Falten, die uns müde aussehen lassen, mag keiner? Ein Besuch bei Frau Dr. Janine Pantzek in Hamburg ließ mich begeistert zurück, denn sie bringt Volumen in Gesichter und damit wieder die Harmonie zwischen dem gewünschtem Augenschein der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Monika Landsky</em></p>
<div id="attachment_8882" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Janine_close_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-8882 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Janine_close_1-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Ergebnis, das die Patientin voll zufrieden machte</p></div>
<p>Was tun, wenn alle Hightech-Cremes nichts mehr ausrichten können, um Falten der Haut auszugleichen, denn Falten, die uns müde aussehen lassen, mag keiner? Ein Besuch bei Frau Dr. Janine Pantzek in Hamburg ließ mich begeistert zurück, denn sie bringt Volumen in Gesichter und damit wieder die Harmonie zwischen dem gewünschtem Augenschein der Haut und ihrem erschlafften Erscheinungsbild.<span id="more-8880"></span></p>
<p>Janine Pantzek ist über die Anti-Aging-Medizin zur ästhetischen Medizin gekommen. Sie arbeitet mit dem Mittel Juvederm, das in verschiedenen Stärken hergestellt wird und zu den hochwertigsten gehört. In ihrer Praxis werden nicht nur einzelne Fältchen unterspritzt, sondern in Sinne von Volumenbildung gearbeitet. Dadurch, so Frau Dr. Pantzek, entstehen Frische und Jugendlichkeit. Diese Vorgehensweise bedeutet ein komplettes Umdenken in der ästhetischen Medizin.</p>
<p>Ich durfte ihr einmal bei der Arbeit zusehen, eine Patientin erlaubte es. Abgesehen davon, dass sie mit sehr großer Leidenschaft und Liebe bei der Arbeit ist, nimmt sie sich enorm viel Zeit für ein ausgiebiges Beratungsgespräch. Das ist kostenfrei und ohne Verpflichtung. Das beweist schon, dass sie von der Qualität ihrer Arbeit überzeugt ist.</p>
<p>Die Patientin habe ich vorher gesehen. Eingefallene Wangen und recht ausgeprägte Nasolabialfalten. Ziemlich tief hängende Augenbrauen und einen Mund, der nicht mehr an den in jüngeren Jahren erinnerte. Die Dame war verschlossen geworden, weil ihr klar war, wie müde sie aussieht, trotz Schlaf, Urlaub usw.</p>
<p>Ich konnte kaum glauben, was ich sah, als die Arbeit vollendet war. Die Patientin musste ein paar Tränen der Freude unterdrücken vor Begeisterung. Das  &#8220;vorher nachher&#8221; Erlebnis war überwältigend. Was will man noch mehr. Früher half nur das Messer, mit all seinen Risiken. Das muss heute kaum mehr sein, wenn eine solche Könnerin wie Frau Dr. Pantzek am Werke ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;<br />
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		<title>&#8220;WeltentdeckerCamp&#8221; für Kinder in der HafenCity Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[von Johanna R. Wöhlke Das Internationale Maritime Museum Hamburg im Mittelpunkt einer Ferienaktion für Kinder im Sommer 2011 Manchmal bleiben von Pressekonferenzen mehr Eindrücke zurück als Informationen über Daten und Fakten. In diesem Fall ist es der eine Satz: „Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden“ und das Zitat von Antoine de Saint-Exupery: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><strong>Das Internationale Maritime Museum Hamburg im Mittelpunkt einer Ferienaktion für Kinder</strong><strong> im Sommer 2011</strong><em><br />
</em></p>
<p>Manchmal bleiben von Pressekonferenzen mehr Eindrücke zurück als Informationen über Daten und Fakten. In diesem Fall ist es der eine Satz: „Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden“ und das Zitat von Antoine de Saint-Exupery: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“</p>
<div id="attachment_8757" class="wp-caption alignleft" style="width: 501px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Die-Pressekonferenz.jpg"><img class="size-large wp-image-8757   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Die-Pressekonferenz-1024x572.jpg" alt=" " width="491" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">(von links) Ingo Sobisch (action-family e.V.), Petra Ostarhild (action-family e.V., Sylvia Canel (MdB-FDP), Professor Peter Tamm, Annette Moritz (Museumspädagogin IMM), Holger Freiherr von Neuhoff ( Leiter ÖA des IMM)</p></div>
<p><span id="more-8755"></span></p>
<div id="attachment_8767" class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMM.jpg"><img class="size-large wp-image-8767 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMM-495x1024.jpg" alt=" " width="297" height="614" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Das Internationale Maritime Museum Hamburg (IMM) und der Verein „action-family e.V.“ hatten eingeladen, um ein gemeinsames Ferienprojekt für Kinder vorzustellen: das WeltentdeckerCamp. „Zwölf lange Wochen Sommerferien, für berufstätige Eltern eine echte Herausforderung“, so Ingo Sobisch, 1.Vorsitzender von „action.family e.V.“ – berufstätige Eltern werden ihm zustimmen! Die Hafen City zu erforschen und das Museum mit seinem vielfältigen Angebot wahrzunehmen, das wird im Mittelpunkt dieses Camps stehen.</p>
<p>In dieser Zusammenarbeit beider Institutionen ergeben sich für alle Beteiligten wunderbare Synergien, so wichtig, dass auch der Stifter und Gründer des IMM, Professor Peter Tamm, es sich nicht nehmen ließ, dieses Projekt in den Räumen seines Lebenswerkes vorzustellen. Peter Tamm: „Als Schirmherr des WeltentdeckerCamps weiß ich, dass es in der Hafen City viel zu entdecken gibt und es wichtig ist, gerade für Kinder spielerisch neue Horizonte zu schaffen. Für jeden sollte es das größte Geschenk sein, Kindern die Welt zu zeigen und sie immer wieder neue Entdeckungen machen zu lassen, damit sie aus der Geschichte für ihre Zukunft lernen. Das FerienCamp bringt nicht nur Leben in die HafenCity, sondern ist so spannend, dass ich für ein paar Tage gerne auch mal wieder Kind wäre.“</p>
<div id="attachment_8770" class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Vulkanausbruch.jpg"><img class="size-medium wp-image-8770 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Vulkanausbruch-253x300.jpg" alt=" " width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sylvia Canel und Annette Moritz vom museumspädagogischen Dienst des IMM bei der Demonstration eines Vuklanausbruchs, dahinter ein gewaltiges Modell der Queen Mary 2 aus einer Million Legosteinen</p></div>
<p>Auch die Politik ist mit der FDP-Bundestagsabgeordneten aus Hamburg, Sylvia Canel, als Schirmherrin mit „im Boot“. Sie betonte die ideale Verknüpfung zwischen Bildung, Unterhaltung und Ferien, die von diesem Projekt ausgehen: „Als Mutter zweier Söhne weiß ich, wie wichtig es ist, Kindern immer wieder Erlebnisräume für eine gute Bildung und Erziehung zu öffnen!“</p>
<p>Das Camp soll vom 25. bis 29. Juli und vom 1. bis 5. August durchgeführt werden. „Die Kinder gehen von der HafenCity aus auf große Tour“, so Ingo Sobisch und Petra Ostarhild von action-family e.V. Die Kurse werden mehrsprachig angeboten. Nähere Informationen unter: <a href="http://www.action-family.de/">www.action-family.de</a> sowie <a href="http://www.weltentdeckercamp.de/">www.weltentdeckercamp.de</a> sowie unter der Telefonummer 040 – 55 55 11 11. Informationen über das IMM unter <a href="http://www.internationales-maritimes-museum.de/">www.internationales-maritimes-museum.de</a></p>
<div id="attachment_8775" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/sobisch.jpg"><img class="size-medium wp-image-8775" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/sobisch-300x259.jpg" alt=" " width="300" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Ingo Sobisch und Petra Ostarhild von action-family e.V.</p></div>
<p>Zurück bleibt der erste Eindruck: Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden -  Kindern also Erfahrungsmöglichkeiten zu eröffnen, und: die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer – Kindern zu helfen, ihre Träume zu entwickeln und zu entfalten und vielleicht am Ende auf eine solide, tragfähige Basis zu stellen. Besonders das IMM dürfte dafür einer der prädestinierten Plätze in Hamburg sein, basiert es doch selbst darauf, dass sich hier ein Begeisterter ein Leben lang mit einer einmaligen und grandiosen maritimen Sammlung seinen Traum vom Meer und vom Wasser erfüllt hat, Peter Tamm. Er hat sich einen Traum erfüllt, von dem er selbst sagt, er sei getragen von „der Demut vor der Grandiosität des Wassers“. Auch das gäbe es also noch zu entdecken!</p>
<div id="attachment_8778" class="wp-caption alignleft" style="width: 486px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Tamm-canel-und-herman.jpg"><img class="size-full wp-image-8778  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Tamm-canel-und-herman.jpg" alt=" " width="476" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Peter Tamm, Sylvia Canel und Heiko Hermans (Vorstand des IMM) (von links)</p></div>
<p>Fotos: Wöhlke<br />
</p>
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		<title>Wenn der Jamie mit dem Heinrich. Erfahrungsbericht mit einem Diabetiker-Kochbuch</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 08:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin, Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Hartmuth]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hartmuth Seitz Wer die Kochbücher von Jamie Oliver nicht nur gelesen, sondern auch eine Vielzahl seiner Rezepte ausprobiert hat, freut sich über die  Hauptaussage „Man nehme, was man hat“. Zumal wenn es um das Anmischen von Soßen jedweder Art geht. Hauptarbeitsgerät ist ein verschließbares Glas, das die  flüssige Mischung aufnimmt. Des Weiteren sollte ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hartmuth Seitz</em></p>
<div id="attachment_8748" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Diabetiker-KB.jpg"><img class="size-full wp-image-8748" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Diabetiker-KB.jpg" alt=" " width="225" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Wer die Kochbücher von Jamie Oliver nicht nur gelesen, sondern auch eine Vielzahl seiner Rezepte ausprobiert hat, freut sich über die  Hauptaussage „Man nehme, was man hat“. Zumal wenn es um das Anmischen von Soßen jedweder Art geht. Hauptarbeitsgerät ist ein verschließbares Glas, das die  flüssige Mischung aufnimmt. Des Weiteren sollte ein starker Arm die Schüttelei aufnehmen.</p>
<p>Ausreichende körperliche Belastung  ist nicht nur für jeden Diabetiker unabdingbarer Lebensbestandteil.  Neben der  natürlichen Kalorienverbrennung geht oftmals eine  Ernährungsumstellung einher.<span id="more-8747"></span></p>
<p>Wer als Diabetiker versucht, gesund zu Leben, kennt die landläufige Meinung, nicht alles Essen zu dürfen. Einkaufen mit dem Blick auf Diabetikerprodukte?! Auf den ersten Blick wenig  rosige Aussichten. Kochen sollte sich nur noch auf das Zählen von  Broteinheiten und Kalorien beschränken?</p>
<p>Wie dabei der Genuss nicht zu kurz kommt, sondern durc h diese Umstellung sogar Lebensqualität gesteigert werden kann, das zeigt „das neue Diabetiker-Kochbuch“ der Autorinnen Tina Schlag und Britta Macho. Nicht auf die schönen Dinge des Lebens verzichten. Trotz der Diagnose Diabetis einen qualitativ hohen Lebenstandard bewahren – das ist möglich.</p>
<p>Gesund und kulinarisch abwechslungsreich! Alltagstauglich! Familientaugllich! Das sind Schlagwörter, die die beiden Ernährungsexpertinnen  für sich beanspruchen können. Ballaststoffreiche, fettarme Gerichte  aus „normalen“  Zutaten sorgen für eine ausgewogene, gesunde Ernährung, deren Zubereitung nicht nur Spaß macht, sondern deren Ergebnis auch noch schmeckt.  Sie  präsentieren nicht alleine Rezepte. Sie erläutern  die aid-Ernährungspyramide, sortieren Lebensmittel gruppenweise in diese Pyramide ein,  geben  Ernährungs – und Einkauftstipps. Neben den Rezepten für Vorspeisen und Suppen,  Zwischen-und Hauptgerichte und verzichten sie nicht auf Süßspeisen und Desserts.  Ihre Rezepte bestehen aus den eimnzelnen Pyramiden-Bausteinen, die täglich neu zusammengesetzt werden.</p>
<p>Bewusst wird auf die Nutzung von Diabetiker-Produkten verzichten. Weder Kalorien noch Broteinheiten werden gezählt.  Zahlen gibt es nur im Zusammenhang mit Mengenangaben und Kochzeiten.</p>
<p>Bisher haben wir es jedoch nie geschafft, diese Vorgaben exakt einzuhalten. Aber auch das ist kein Beinbruch. Es funktioniert  problemlos, wenn man sich die Varianten zu jedem Vorschlag  ansieht. Jedes Rezept ist schnell nachkochbar.</p>
<p>Britta Machos Motto: „Kochen macht Spaß, weil ich dabei entspannen kann. Alle Zutaten sollen in der Regel „ums Eck“ zu bekommen sein. Ich gestalte die Rezepte so einfach wie möglich“. Also, entweder mal eben „ums Eck“ beim Kaufmann nachschauen – oder noch besser, man hat die Möglichkei,t die Zutaten direkt aus dem Beet hinter dem Haus zu entnehmen.</p>
<div id="attachment_8750" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Essen_001.jpg"><img class="size-medium wp-image-8750" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Essen_001-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Den Nudelsalat mit Erdbeeren haben wir noch nie nach der  Rezeptvorlage zubereitet. Wir haben  die vorgeschlagenen Varianten weiter  variiert, die Soßenzutaten nach den Originalvorgaben auf Art von Jamie Oliver geschüttelt, Spargel durch Brokkoli oder Spinat ersetzt. Wofür haben wir ein Kräuterbeet angelegt? Da  tummeln sich verschiede ne Minzsorten un d Merrettich . Wir greifen auf unseren Wildspinat, den „Guten  Heinrich“ zurück.</p>
<p>Wer mit Topfen-Erdbeer-Creme  nichts anfangen kann, der schaut nach dem Obst der Saison und mischt seine rote Grütze mit dem an, was der Garten bietet. Spätestens beim Einsatz getrockneter Marillen merkt man, hoppla, da haben weder Lafer noch Schubeck mitgewirkt. Die Autorinnen stammen aus Österrreich – und deswegen  bietet das Buch auch einen kleinen Küchendolmetscher. Wer kennt hier schon Fisolen und Powidln.</p>
<p>In den letzten Wochen haben wir einen Großteil der Rezepte ausprobiert, sind mittlerweile  „Germ“ spezialisiert, schöpfen in allen Rezepten die Tipps und Varianten nicht nur voll aus, sondern verändern nach dem, was Gartenbeet und Kräuterspirale  hergeben.  Hier handelt es sich wirklich um ein Kochbuch für die ganze Familie – man kann seine Diabetis  dabei  fast vergessen. Und die Erfolge dieser Rezepte  waren im wahren  Wortsinn  bei mir meßbar.</p>
<p>Wer seine Schweinsschnitzel nicht mit Weißkraut-Frischkäse-Füllung mag, der nimmt eben Rotkraut oder frische Pilze. Egal wie, unsere Familie war nur in einem Fall enttäuscht. Die Varianten fürs Fisch-Curry wurden zu sehr ausgereizt und standen deswegen in keinem guten Verhältnis zueinander.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Ein Buch mit vielen einfachen Rezepten ohne Diabetikerprodukte – das schmeckt der ganzen Familie!<br />
Zwei Ernährungsexpertinnen zeigen, wie einfach es für Diabetiker ist, sich mit „normalen“ ballaststoffreich und fettarm mit Gemüse, Fisch, Fleisch, mit Süßspeisen und Snacks abwechslungsreich und genussvoll zu ernähren. Ein lohnendes Kochbuch  – wenn man die Ideen für Vorschläge und Varianten nutzt und weiterentwickelt .</p>
<p>Hartmuth Seitz</p>
<p>ISBN 978-3-7040-2384-1</p>
<p>Britta Macho / Tina Schlag: Das neue Diabetiker-Kochbuch. Schnelle Gerichte für die ganze Familie, AV-Buch,  127 Seiten</p>
<p>Preis: 19,90 €<br />
</p>
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		<title>Erwischt &#8211; und alles das in Rosa!</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/erwischt-und-alles-das-in-rosa/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 20:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[nicht nur eine Glosse! Von Johanna R. Wöhlke Ja, ich gebe es zu. Es hat mich erwischt. Plötzlich und unerwartet verspüre ich es – ich verspüre dieses eigenartige Kribbeln…nein, nicht im Bauch! Hier wird es  nicht erotisch – hier wird es praktisch. Auch wenn Sie, verehrte Leser und Leserinnen, zu recht der Meinung sein könnten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nicht nur eine Glosse!</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8507" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Dieters-Tubengerät-015.jpg"><img class="size-medium wp-image-8507" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Dieters-Tubengerät-015-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Ja, ich gebe es zu. Es hat mich erwischt. Plötzlich und unerwartet verspüre ich es – ich verspüre dieses eigenartige Kribbeln…nein, nicht im Bauch! Hier wird es  nicht erotisch – hier wird es praktisch. Auch wenn Sie, verehrte Leser und Leserinnen, zu recht der Meinung sein könnten, beides gehöre zusammen.  Das Kribbeln bezieht sich also nicht auf den Bauch, sondern auf die Fingerspitzen und das Schmunzeln in den Gedanken, die unbedingt zu Papier gebracht werden wollen. Es handelt sich um einen kleinen Gegenstand in Rosa!<span id="more-8501"></span></p>
<p>Also los. Ich spanne Sie noch ein wenig auf die Folter mit dem Schluss und erzähle die Geschichte von Anfang an – und am Anfang stand Dieter. Genau genommen saß er da. Ein reizender Herr über fünfzig mit ebenso reizenden Manieren. Frauen spüren das sofort. Bei Dieter ohne jedes leise Zögern, denn Dieter sorgt in diesem Fortbildungsseminar sofort für Kaffee als bei uns Damen der Wunsch danach geäußert wird. Er ist klasse! Wir werden alle viel Spaß miteinander haben. Das ist schon nach diesem ersten Kennenlernen klar. Die kommenden Stunden halten, was die anfänglichen Augenblicke versprachen.</p>
<p>Am nächsten Morgen erscheint Dieter sogar mit zwei Kannen Kaffee, Gebäck und noch etwas Anderem zu unserem Seminar. Den Kaffee hat seine Frau gemacht, erzählt er fröhlich. Das Andere, ja, das ist von ihm. Er will es uns schenken. Er legt es vor uns auf den Tisch. Was ist das? Fragende Stille breitet sich aus. Keiner weiß, worum es sich handeln könnte. Ich frage in solchen Fällen immer schmunzelnd: Weitester Bereich Mineralien?</p>
<p>Weitester Bereich Mineralien ist es nicht. Es sieht eher nach “naher Bereich Plastik“ aus und ist rosafarben. Wie soll ich es beschreiben? Schauen Sie besser auf das Bild. Ja, es hat etwas Kosmetisches! Dieter stimmt zu. Die Richtung stimmt. Es könnte in ein Badezimmer passen – aber was hätte es dort zu suchen? Ist es ein Massagestab? Nein. Ist es ein Knetstab? Nein – meint Dieter, obwohl, da könne man schon ein wenig anfangen weiterzudenken. Wir schaffen es nicht. Dieter löst die Frage.</p>
<div id="attachment_8517" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Tubenbild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-8517" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Tubenbild-2-300x151.jpg" alt=" " width="300" height="151" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Es handelt sich um eine neue Erfindung zum Auspressen von Tuben jeder Art. Genau genommen wird die Tube damit nicht ausgepresst, sondern ihr Inhalt immer mehr nach vorne Richtung Öffnung geschoben. Dadurch kann jede Tube wirklich bis zum Schluss entleert, alles an Inhalt verwendet und aufgebraucht werden. Wir nehmen das Geschenk dankend an und schauen dem geschenkten Gaul nicht ins Maul.</p>
<p>Zuhause beginne ich dann, dieses kleine rosafarbene Etwas zu benutzen. Jetzt, nach mehreren Wochen, stellt sich nun dieses oben zitierte Gefühl in den Fingerspitzen ein, denn: Dieters „Tubenplattmacher“ ist wirklich genial. Das erste Mal in meinem Leben ist meine Zahnpastatube wirklich leer, als ich sie wegwerfe. Dies ist der Augenblick der Erkenntnis. Diese kleine Geschichte über eine Kleinigkeit muss geschrieben werden! Was soll ich sagen. Manchmal sind die kleinen Dinge des Alltags eben so überwältigend, dass Frau sich nicht dagegen wehren kann. Dieter wird es freuen. Er vertreibt diesen Artikel übrigens in einer Firma namens Scanson Handels Kontor GmbH in Heide, aber das nur ganz nebenbei.</p>
<p>Jetzt werde ich ihn anrufen und ihm sagen, dass sein rosafarbenes Auspressgerät mich zum ersten Mal in meinem Leben dazu verführt hat, einen solchen Artikel zu schreiben. Auf die Art Verführung kann er sich was einbilden. Aber diese Lebensbereicherung in Rosa konnte und wollte ich nicht für mich behalten. Dieter, das hast Du nun davon!</p>
<p>Fotos: Wöhlke<br />
</p>
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		<title>Bislang größte Werkschau von EGGart bei Viebrock-Haus in Horneburg</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 06:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[von Johanna R. Wöhlke Es ist mir eine Freude, darauf hinzuweisen, dass die bislang größte Werkschau der von mir entwickelten digitalen Kunst mit Spiegeleiern &#8220;EGGart&#8221;, die ich unter dem Künstlernamen Cosia Immerscheen mache, zur Zeit im Musterhauspark des Viebrock-Konzerns in Horneburg bei Hamburg zu sehen ist. Dies wird noch bis Ende Juli der Fall sein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8425" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/EGgart-plakat-auf-dem-Tisch.jpg"><img class="size-medium wp-image-8425" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/EGgart-plakat-auf-dem-Tisch-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Es ist mir eine Freude, darauf hinzuweisen, dass die bislang größte Werkschau der von mir entwickelten digitalen Kunst mit Spiegeleiern &#8220;EGGart&#8221;, die ich unter dem Künstlernamen Cosia Immerscheen mache, zur Zeit im Musterhauspark des Viebrock-Konzerns in Horneburg bei Hamburg zu sehen ist. Dies wird noch bis Ende Juli der Fall sein. Für nähere Informationen verweise ich auf meine Homepage.<a href="http://eggart.eu/?p=833"> www.eggart.eu</a><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gemogelte Pfunde</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 12:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glosse erschien am 10. Juni 2011 im Hamburger Abendblatt Von Uta Buhr Kurz vor dem Urlaub im sonnigen Süden ist bei meiner Freundin Brigitte Schmalhans Küchenmeister. Damit sie rank und schlank im Bikini an den Gestaden des Mittelmeeres glänzen kann, verordnet sie sich und – der Einfachheit halber – auch  ihrem Ehemann Jörg Magerquark, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Glosse erschien am 10. Juni 2011 im Hamburger Abendblatt</p>
<p><strong></strong><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>Kurz vor dem Urlaub im sonnigen Süden ist bei meiner Freundin Brigitte Schmalhans Küchenmeister. Damit sie rank und schlank im Bikini an den Gestaden des Mittelmeeres glänzen kann, verordnet sie sich und – der Einfachheit halber – auch  ihrem Ehemann Jörg Magerquark, Knäckebrot und Mineralwasser. Jörg, der gutes Essen über alles schätzt, ist frustiert. „Dir kann eine Entschlackungskur auch nicht schaden“, erklärt Brigitte energisch, wenn ihr Eheliebster aufmucken will. <span id="more-8373"></span>Jeden Morgen besteigt sie splitternackt die Waage, um sich vom Erfolg ihrer eisernen Disziplin zu überzeugen. Selbst die Brille nimmt sie ab, damit auch ja kein Gramm mehr auf der Skala erscheint, als tatsächlich zu ihr gehört. Da sie aber kurzsichtig ist, muss Jörg jedes Mal das Gewicht für sie ablesen. Diese Hilflosigkeit hat er in der Vergangenheit schamlos für sich genutzt. Peu à peu mogelte er das eine und das andere Pfündchen  herunter und ließ somit Brigitte nach kurzer Zeit ihr Traumgewicht von 52 Kilo erreichen. „Ab morgen wird nicht mehr gefastet“, verkündete diese daraufhin hocherfreut. Lange währte die Phase kulinarischer Freuden indes nicht. Eine zu Besuch weilende Freundin enthüllte Brigitte eines Morgens ihre wahren 57 Kilo.</p>
<p>Jetzt besitzt meine Freundin eine elektronische Waage, die ihr Gewicht speichert. So kann sie  es jederzeit abrufen und (mit Brille auf der Nase) selbst kontrollieren. „Mich legt keiner mehr rein“ frohlockt sie und serviert Jörg zum Abendbrot gut gelaunt einen Teller mit knackigen Radieschen.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Stimmung am Morgen</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/die-stimmung-am-morgen/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 05:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin, Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 8. Juni 2011 Von Johanna R. Wöhlke Es ist Morgenstimmung im Lande. Die Menschen sind aufgestanden, haben ihre Morgenwäsche absolviert, den Tee oder Kaffee getrunken, gefrühstückt auf die Schnelle oder auf die langsame, gemütliche Weise – alles das. Dann geht es in den Tag, für jeden auf seine Weise. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 8. Juni 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8321" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/8-Juni-2011-Stimmung-am-Morgen-004.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8321" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/8-Juni-2011-Stimmung-am-Morgen-004-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Es ist Morgenstimmung im Lande. Die Menschen sind aufgestanden, haben ihre Morgenwäsche absolviert, den Tee oder Kaffee getrunken, gefrühstückt auf die Schnelle oder auf die langsame, gemütliche Weise – alles das. Dann geht es in den Tag, für jeden auf seine Weise.</p>
<p>Für den Busfahrer heute am Morgen ist eigentlich nicht mehr Morgen. Er ist schon seit einigen Stunden unterwegs. Der Tag begann in schwarzer Nacht und endet vor dem verdienten Schlaf am Mittag. Die Krankenschwester geht vom Nachtdienst nach Hause und lebt ebenfalls in einem Rhythmus, der nicht vom Auf- und Untergang der Sonne bestimmt ist. <span id="more-8319"></span>Piloten und Stewardessen von Flügen nach irgendwo erleben Tage und Nächte im Fluge vergehend. Schlafen im Rhythmus eines durch die Erddrehung bedingten Auf- und Untergehens der Sonne? In diesem Beruf werden Zeit und Geschwindigkeit wohl ganz besonders auf den Kopf gestellt.</p>
<p>Was unser Körper braucht und wie er Stress mit der Zeit verarbeiten kann, das ist schon längst nicht mehr wirklich die Frage, die uns bewegt. Wir haben uns daran gewöhnt. Wir unterwerfen uns den Erfordernissen und Bedürfnissen einer hektischen modernen und die Mobilität fordernden Welt. Berufe wie das Bäckerhandwerk oder die pflegenden Berufe, die ohne Nachtarbeit nicht zu denken sind, können ein Lied davon singen.</p>
<p>Die moderne Berufswelt, die moderne Welt überhaupt, fordern von uns immer wieder ein Zeitmanagement unseres Lebens ab. Unser Leben, über Jahre geplant wie ein Uhrwerk mit Schule, Stempelkarte, Flugschein oder Krankenhausüberweisung. Versorgung braucht Verlässlichkeit. Das ist eine Binsenweisheit. Wer krank ist, geht davon aus, dass sein Arzt heute wie immer zuverlässig in seiner Praxis anwesend ist und helfen kann. Wer eine Reise machen möchte, geht davon aus, dass Bus, Bahn und Flugzeuge ihre Fahr- und Flugpläne einhalten.</p>
<p>Könnte nun das Fazit sein, dass wir uns in dieser Welt immer alle ganz besonders aufeinander verlassen können müssen? Neben Kompetenz auch auf Pünktlichkeit?  Rigoros verneinen würde ich das nicht… ich vermute, Sie haben es auch genossen, Ihre Zeitung heute früh pünktlich im Postkasten vorzufinden…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wo das Einhorn auf den Teddy trifft: das Steiff-Museum</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/wo-das-einhorn-auf-den-teddy-trifft-das-steiff-museum/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 18:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“ sowie am 4. Juni 2011 in der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung) von Uta Buhr Auf einem Besuch im Steiff-Museum in der Teddybärklinik begegnet man Kinderträumen Es ist früh am Morgen, und die Bürgersteige in Giengen, der kleinen Stadt an der Brenz, sind noch hochgeklappt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“ sowie am 4. Juni 2011 in der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>von Uta Buhr</em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Auf einem Besuch im Steiff-Museum in der Teddybärklinik begegnet man Kinderträumen</strong></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_8233" class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3762.jpg"><img class="size-medium wp-image-8233" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3762-184x300.jpg" alt=" " width="184" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Uta Buhr kam begeistert von ihrer Reportage zurück! </p></div>
<p>Es ist früh am Morgen, und die Bürgersteige in Giengen, der kleinen Stadt an der Brenz, sind noch hochgeklappt. Vom Bahnhof kommend, schlagen wir den Weg ins Städtchen ein. Links und rechts der Hauptstraße gepflegte Fachwerkhäuser, Blumenschmuck auf Fensterbänken und in Hauseingängen. Eine fast biedermeierliche Idylle, der die auf langen Stangen befestigten Teddybären in bunten Fantasiekostümen etwas Verwegenes verleihen. Ein verlockender Duft nach frischem Brot und Kaffee empfängt uns in der Bäckerei am Platze.</p>
<p>„Das Steiff-Museum öffnet erst um 10 Uhr“, sagt die freundliche Bäckersfrau und serviert uns eine Tasse dampfender Schokolade. Auch der Postbote ist schon auf den Beinen, hält hier und da ein kleines Schwätzchen mit den Bürgern der Stadt und schiebt dann sein gelbes Fahrrad in Richtung Rathaus. Ein Déjà-vu! Wir identifizieren auf Anhieb das Umfeld, in dem die berühmteste Bärenmutter der Welt ihr ganzes Leben verbrachte. Margarete Steiff erblickte 1847 in Giengen das Licht der Welt und starb hier 1909 im Alter von nur zweiundsechzig Jahren.  Erinnerungen an den anrührenden Film mit Heike Makatsch in der Hauptrolle werden wach.<span id="more-8227"></span></p>
<div id="attachment_8236" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3751.jpg"><img class="size-medium wp-image-8236" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3751-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Um Punkt zehn Uhr heißt es: Hereinspaziert in die märchenhafte der Welt der Margarete Steiff! Der moderne Rundbau des Museums am Fuße der Altstadt ist fast bis zum Dach angefüllt mit Steifftieren aller Art und Couleur. Im Eingangsbereich begrüßt ein riesiger Braunbär im Format eines King Kong – Schulterhöhe zwei Meter plus – die Besucher. Er sieht so echt aus, dass Kinder nicht selten bei seinem Anblick einen Schreck bekommen. Sie beruhigen sich sofort, denn gleich nebenan tummelt sich eine aus Affen, Giraffen, Elefanten und anderer Kreatur bestehende Tierwelt unter leuchtenden Frühlingsblumen und bunten seidenen Schmetterlingen. Die weitläufigen Ausstellungsräume gleichen einer Arche Noah, in der so ziemlich alles versammelt ist, was die Schöpfung jemals hervorgebracht hat. Auch ein Exemplar des fabelhaften Einhorns ist hier vertreten. Sein Horn sieht zwar spitz und gefährlich aus, erweist sich beim Anfassen jedoch als kuschelig weich, genauso wie die langen Krallen der Bären. Zum Verlieben sind die Schaukeltiere! Welcher Erwachsene bekäme da nicht Lust, sich  auf den Rücken eines Elefanten oder Löwen zu schwingen und auf den Kufen durch die imaginäre Welt des Dschungels zu schaukeln.</p>
<div id="attachment_8239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3755.jpg"><img class="size-medium wp-image-8239" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3755-300x288.jpg" alt=" " width="300" height="288" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Steiff-Tiere sind unverwechselbar.  Der Natur täuschend ähnlich nachgebildet und aus bestem Material immer noch von Hand hergestellt, ist ein jedes ein Unikat. Deshalb lieben Kinder diese Kuscheltiere und ziehen sie anderen Produkten selbst dann noch vor, wenn das Original  schon x-mal durch die Waschmaschine gegangen und daher etwas fadenscheinig ist. Aber was geschieht, wenn Teddy sein rechtes Auge oder gar ein Ohr verloren hat? Keine Angst. Es gibt Abhilfe. Denn die Teddybärklinik im Fachwerkhaus gleich nebenan repariert den Schaden in kürzester Zeit. Aber davon später mehr.</p>
<p>Eindringlich ist die Geschichte der Firma Steiff dargestellt, die Anfang des 20. Jahrhunderts  mit ihren gelenkigen Teddybären Weltruhm erlangte. Auf drei Ebenen, einer Ausstellungsfläche von insgesamt 2.400 Quadratmetern, wird der Besucher zunächst in die bescheidenen Anfänge des Unternehmens eingeführt. Eine sanfte Stimme führt ihn durch die gemütliche Nähstube der Margarete Steiff, in der sich wie von magischer Hand berührt Schränke und Kästen öffnen, begleitet vom monotonen Geklapper der Nähmaschine. Die Karriere der durch eine Polioerkrankung halbseitig gelähmten jungen Frau begann mit der Herstellung von Nadelkissen in Form eines  „Elefäntle.“ Auf dem Fuße folgte  Meister Petz, durch den das zarte Fräulein zu einer wahrhaft „bärenstarken“ Persönlichkeit mutierte.</p>
<div id="attachment_8242" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3752.jpg"><img class="size-medium wp-image-8242" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3752-213x300.jpg" alt=" " width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Und schon sind wir mittendrin in einer atemberaubenden Geschichte. Mit dem Lift erheben wir uns in luftige Höhen. Hier treffen wir auf den Bären Knopf und seine Freundin Frieda, die von einer Wolke aus die Erde inspizieren. Sie sind gerade auf der Suche nach dreitausend Steiff-Bären, die bei einem Schiffsunglück auf hoher See verloren gingen. Ganz nebenbei ziehen die beiden das Publikum in ihre detektivische Arbeit mit ein. Der Erfolg bleibt nicht aus. Denn schließlich finden wir die Bären vollzählig und wohlbehalten auf allen  fünf Kontinenten wieder. Dahinter steckt eine Botschaft: Die Steiff-Bären haben die Herzen der Menschen auf der  ganzen Welt erobert und wissen daher nach einer geglückten Rettung aus der Seenot ganz ohne fremde Hilfe, wohin sie gehören. Nach dieser Erkenntnis wartet ein weiteres aufregendes Abenteuer auf Jung und Alt: Der mit zweitausend Ausstellungsstücken größte Streichelzoo der Welt will besichtigt und ausprobiert werden.  Im Gegensatz zu den meisten anderen Museen heißt es hier statt „Berühren verboten“ bitte alles anfassen! Da sitzen sogar Erwachsene auf dem Rücken eines festlich geschmückten indischen Elefanten, zupfen Kinder an den langen Ohren von Meister Lampe. Ein paar Schritte entfernt kann der Besucher einer Näherin bei der Herstellung eines Teddys zusehen, können Kinder sich selbst aus zugeschnittenen Teilen ihr eigenes Kuscheltier erschaffen.</p>
<div id="attachment_8230" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3759.jpg"><img class="size-medium wp-image-8230" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3759-300x274.jpg" alt=" " width="300" height="274" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Auch in der Teddybärklinik herrscht Hochbetrieb. Frau Beck, eine würdige Nachfolgerin von Margarete Steiff, „operiert“ gerade einen stark lädierten Bären, den ein besorgter Familienvater aus Boston  per Luftpost geschickt hat. Kein Thema, Teddy bekommt eine neue Füllung, und der abgerissene linke Arm wird von Expertenhand wieder angenäht. Frau Beck versieht bereits seit fünfundzwanzig Jahren ihren Dienst und bekommt jedes Problem locker in den Griff. Auch maßgeschneiderte Bestellungen werden von der Firma Steiff schnell und zuverlässig erledigt. Eine Familie in Japan will ihrem Sohn zum Schulanfang einen Teddy im Matrosenanzug mit bunter Schultüte schenken. Auftrag ausgeführt, Teddy gut verpackt, und ab geht die Post in Richtung Tokio.</p>
<div id="attachment_8228" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3747.jpg"><img class="size-medium wp-image-8228" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3747-300x263.jpg" alt=" " width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Um das Bild abzurunden, bleibt noch der Besuch des Geburtshauses  der Margarete Steiff in der Richard-Steiff-Straße 4. Nein, in einer armen Familie, wie häufig behauptet, wuchs  die Bärenmutter nicht auf. Das mehrstöckige Heim der Familie ist geräumig und mit hübschen Möbeln – viele noch Original – eingerichtet. In dieser Atmosphäre meint man noch den Geist der einstigen Bewohnerin zu spüren. Der Rollstuhl in einer Zimmerecke erinnert daran, dass die Frau niemals auf eigenen Füßen laufen konnte. Dennoch war sie eine Frohnatur mit Freude an allem, was grünte und blühte, kreuchte  und fleuchte.  Der kleine Garten vor dem Haus, den sie selber pflegte, soll ihr Lieblingsplatz gewesen sein. Und musikalisch war Margarete obendrein. In einer Vitrine finden wir ihre Zither und von ihr selbst verfasste Noten. Fazit: Ein erfülltes Leben trotz aller Widrigkeiten und Enttäuschungen. Da kommt uns doch gleich der eingangs erwähnte Film in den Sinn. Wie war es  noch mit dem jungen Mann, der  in Margarete verliebt war, dann aber ihre Freundin ehelichte? Simone Färber, die junge agile Leiterin des Museums, holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Liebesgeschichte hat es nie gegeben. Sie war reine Fiktion des Drehbuchschreibers und diente allein der Dramaturgie des Films. Schade, wir hätten der Heldin eine Romanze von Herzen gegönnt.</p>
<p>Epilog: Unser Besuch in Giengen war so spannend, dass wir unsere eingeplante Zeit um ein Vielfaches überschritten. Deshalb mussten wir einen anderen Termin sausen lassen. Von Bedauern keine Spur. Denn eigentlich hätten wir allzu gern noch mehr Zeit in der magischen Tierwelt  der Margarete Steiff verbracht.</p>
<p><strong>Das Steiff-Museum, Margarete-Steiff-Platz 1, Giengen, ist von April bis Oktober täglich von 9.30  – 19.00 Uhr , von November bis März von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet  8/5 Euro</strong></p>
<p>Fotos: Uta Buhr<strong><br />
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