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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Kunst und Kultur</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>“Moon over the Brewery” – Die fabelhafte Welt der Amanda</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Uta Buhr Das neue Stück am English Theatre of Hamburg So fabelhaft wie die Welt der Amélie, alias Audrey Toutou, die sich in ihrer Fantasie ein herrliches Dasein rund um den Montmartre  auf den zarten Leib schneidert, stellt sich jene der Amanda Waslyk nicht dar. Der frühreife Teenager, der gerade einmal dreizehn Jahre zählt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p><strong>Das neue Stück am English Theatre of Hamburg </strong></p>
<div id="attachment_15140" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-15140" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der große Gatsby?</p></div>
<p>So fabelhaft wie die Welt der Amélie, alias Audrey Toutou, die sich in ihrer Fantasie ein herrliches Dasein rund um den Montmartre  auf den zarten Leib schneidert, stellt sich jene der Amanda Waslyk nicht dar. Der frühreife Teenager, der gerade einmal dreizehn Jahre zählt, hat Mühe, sich mit der Tristesse einer schmutzigen Stadt namens Beertown  im „Kohlenpott“ Pennsylvanias zu arrangieren. Da Amanda häufig allein ist, erfindet sie einen Gefährten namens Randolph, der ihr nach Lust und Laune Gesellschaft leistet und jeweils in die Rollen der von ihr verehrten Romanfiguren schlüpft. Selbstverständlich ist Randolph nur für sie und das Publikum sicht- und hörbar.<span id="more-15138"></span></p>
<p>Als der Vorhang sich hebt, verkörpert der imaginäre Freund – Amandas alter ego – den  großen Gatsby. In Gestus und Habitus scheint der junge Mann just dem Buch seines Autors F. Scott Fitzgerald entsprungen zu sein. Zwischen dem jungen Mädchen in seiner braven Schuluniform und dem geckenhaft in strahlendes Weiß gekleideten Randolph entspinnt sich ein verschwörerischer Dialog, der darauf hinausläuft, jeden Mann, der auch nur das geringste Interesse an Amandas Mutter bekundet, sofort aus dem Haus zu ekeln. Arme Mum, denkt so mancher Zuschauer voller Mitleid.</p>
<div id="attachment_15143" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-3.jpg"><img class="size-full wp-image-15143" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-3.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schwieriges Verhältnis</p></div>
<p>Als ob Miriam Waslyk es als allein erziehende Mutter dieser reichlich komplizierten Tochter  nicht schon schwer genug hätte. Zumal sie, die als Kellnerin mühsam ihr Geld verdient, auch noch künstlerische Ambitionen hegt, für die ihr viel zu wenig Zeit bleiben. Allerdings kann sie ihrer malerischen Leidenschaft ohnehin nur nachts frönen &#8211; dem guten alten Mond, der in voller, halber oder sichelhafter Schönheit die Wände des schlichten Heims der kleinen Familie schmückt.</p>
<p>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, wusste schon der geniale Satiriker Wilhelm Busch. Denn ganz gegen Amandas und Randolphs Willen betritt der ebenso sympathische wie gewitzte Warren Zimmerman die Szene. Warren in seiner Eigenschaft als Briefträger ist gleichzeitig ein „postillon d’amour“, der um die Gunst der attraktiven Miriam wirbt. Selbstverständlich versuchen Amanda und Randolph, der sich inzwischen in den ebenso berühmten wie gefürchteten Apachenführer Geronimo verwandelt hat, Warren aus dem Haus zu vertreiben. Dieser Versuch endet in  heiter bis turbulenten Szenen. Doch Warren erweist sich als ebenbürtiger Gegner der beiden. Am Ende gewinnt er selbst das Herz der eifersüchtigen Amanda.</p>
<div id="attachment_15146" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-4.jpg"><img class="size-full wp-image-15146" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-4.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Harrakiri</p></div>
<p>Jeder weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit ist, die Geister, die man rief, wieder loszuwerden. Das muss auch Amanda erkennen, die Randolph wiederholt mit einem beschwörenden „Go away“, zu vertreiben sucht. In seiner  Verzweiflung tritt dieser  als furchtloser Samurai im Kimono auf und droht gar, Harakiri zu begehen, wenn Amanda ihm nicht folgt. Wer erleben will, ob es gelingt, Randolph wieder in das  Schattenreich, dem er einst entsprang,  zu verbannen, sehe sich „ Moon over the Brewery“ selbst an. Abgesehen von einigen Längen ist das Stück recht amüsant und wird zudem mancher Mutter aus der Seele sprechen, die sich mit ihrem pubertierenden Nachwuchs herumschlagen muss.</p>
<p>An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass dieses Stück von Bruce Graham gegen all die   dramaturgischen Feuerwerke, die wir in letzter Zeit auf der Mundsburger Bühne erleben durften, ziemlich abfällt. Kein Wunder, welcher Autor kann es schon mit einem William Shakespeare, einem D. H. Lawrence oder einem George Bernard Shaw aufnehmen. Dennoch, die Schauspieler gaben ihr Bestes, zeigten Spielfreude und komödiantisches Talent und holten aus dem Stück heraus, was es hergab. Allen voran Charlotte Croft , die keinen Tag älter als dreizehn wirkte und die schmollende, renitente Amanda überzeugend verkörperte. Beim Publikum kam das Stück offensichtlich gut an. Es dankte mit freundlichem Applaus, unter das sich auch einige Bravorufe mischten.</p>
<p>Autor Bruce Graham hat bereits eine Reihe von Bühnenwerken geschrieben, die in der angelsächsischen Welt große Erfolge feierten, bei uns jedoch noch ziemlich unbekannt sind. Er wurde mit vielen bedeutenden Preisen geehrt – darunter mit einem Award der Rockefeller Foundation und der Statuette der Princess Grace Foundation.</p>
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<p><strong>„ Moon over the Brewery“ </strong>läuft bis einschließlich 30. Juni 2012   &#8211; Karten unter</p>
<p>Telefon 040 – 227 70 89 – Online-Buchungen: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>Anschließend geht das Theater in die Ferien und meldet sich im Herbst mit einer neuen Premiere zurück. Wir geben das neue Stück rechtzeitig an dieser Stelle bekannt.</p>
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		<title>„Moon over the Brewery“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[In anderen Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[By Uta Buhr „Moon over the Brewery“ by Bruce Graham – the new play at the English Theatre of Hamburg The fabulous world that teenager Amanda Waslyk has built around her dull existence can by no means compete with that of Amélie, alias Audrey Toutou. Do you remember that gorgeous French film, showing those hot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>By Uta Buhr</em></p>
<p>„<strong>Moon over the Brewery“ by Bruce Graham – the new play at the English Theatre of Hamburg</strong></p>
<div id="attachment_15133" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1.jpg"><img class="size-full wp-image-15133" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">A fabulous world</p></div>
<p>The fabulous world that teenager Amanda Waslyk has built around her dull existence can by no means compete with that of Amélie, alias Audrey Toutou. Do you remember that gorgeous French film, showing those hot spots and old quarters around Montmartre? In order to cope with her loneliness in Beertown, a dirty coal town in Pennsylvania, thirteen year old Amanda invents Randolph, a smart and handsome<span id="more-15129"></span> young man whom only she and, of course, the audience can see and hear. Since precocious Amanda loves books, and novels in particular, by such famous authors as F. Scott Fitzgerald, her dream companion appears on stage in the outfit  of the Great Gatsby and behaves as snobbishly as Fitzgerald’s hero. Amanda’s single mom Miriam hates her daughter’s “friendship” with invisible Randolph, although she is unable to chase him away. Miriam makes her and Amanda’s living by working as a waitress in a diner, although she is an artist and would like to paint all day long. Since she is free at night, she concentrates all her talent on the moon. The walls of the small family home are decorated with pictures of her favourite subject – full-moons, half-moons and crescent-moons.</p>
<p>While Miriam is longing for some male companionship, Amanda and Randolph try everything possible to prevent her from meeting a lover. In spite of their conspiratorial actions, one sunny morning Warren Zimmerman, a friendly postman, turns up and falls in love with Miriam. At such critical times, Amanda asks Randolph for help to clear the house of Warren, the unwelcome guest. However, Amanda and her imaginary partner Randolph have obviously underestimated their common enemy who beats both with his own weapons – resourcefulness and kindness. In the end, Amanda succumbs to Warren’s charm and therefore   tries to get rid of Randolph. However, Randolph sticks to her like a bur…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Although “Moon over the Brewery” is a funny, yet touching play it can by now means compete with “blockbusters” such as “The Comedy of Errors” or “The Fox” –two outstanding performances at the English Theatre we have become used to lately.</p>
<p>Bruce Graham, although a success in the Anglo-Saxon world, is still widely unknown in Germany. Maybe we will have the chance to see another play written by him in not too distant a future.</p>
<p><strong>Final Performance</strong> of “Moon over the Brewery” on June 30, 2012 – tickets by telephone 040 – 227 70 89 – online-bookings: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>The readers of our DAP Homepage will be informed about the next premiere in early autumn as soon as the title of the new play is known to us. Please have a little patience.</p>
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		<title>Der gläserne Klang der ZEIT</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/der-glaserne-klang-der-zeit-notizen-zu-ingrid-lausunds-neuem-stuck-in-den-kammerspielen-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans Peter-Kurr Eine Schauspiel-Uraufführung mit dem Titel „ZEIT“ fand auf der Bühne der Kammerspiele statt und dennoch geschah einhundertundfünf Minuten……nichts. Zu beschreiben ist dieses Nichts schwer, es zu erleben war ein bemerkenswertes inneres Abenteuer, das eine Erinnerung hinterläßt wie der gläserne Klang vom Frost geröteter Blätter, die vom schwarzen Gerippe ansonsten nackter Baumäste herabrauschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em>Von Hans Peter-Kurr</em></span></p>
<p><span style="font-size: large"><span style="font-size: small">Eine Schauspiel-Uraufführung mit dem Titel „ZEIT“ fand auf der Bühne der Kammerspiele statt und dennoch geschah einhundertundfünf Minuten……nichts. Zu beschreiben ist dieses Nichts schwer, es zu erleben war ein bemerkenswertes inneres Abenteuer, das eine Erinnerung hinterläßt wie der gläserne Klang vom Frost geröteter Blätter, die vom schwarzen Gerippe ansonsten nackter Baumäste herabrauschen :</span><strong> <span id="more-14932"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Auf der durch zahlreiche Schals in viele Auftritts- und Abgangs-Gassen eingeteilten Bühne erscheinen links, zunächst einzeln nacheinander, fünf Schauspieler, gehen – zumindest in den ersten acht Minuten des Abends stumm – nach rechts und verschwinden wieder. Was der Zuschauer zunächst für einen „ slowly runnig gag“ halten könnte, stellt sich später als d a s Stilmittel für die gesamte Vorstellungsdauer heraus. Hinzu kommt, allerdings nach langer Zeit, Sprache.Aber auch die auf ungewöhnliche Weise: Jeder Darsteller hat eine Art</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Monolog zum Thema Zeit zur Verfügung, den er, bruchstückhaft in einzelne Sätze oder Satzfetzen aufgeteilt, bei jedem der bald unzählbaren Gänge von links nach rechts ins Publikum schleudert. Menschliche Begegnungen, die ebenfalls hier und da auf dem Weg dieser Individuen vom Jugendfrühling zum Tod stattfinden, scheitern zumeist am Phänomen der niemals ausreichend vorhandenen Zeit.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Zudem hat die Regisseurin Ingrid Lausund, die auch die Texte geschrieben hat, das Ganze für aufmerksame Zuschauer raffiniert inszeniert. Beispiele: Der Rucksack einer jungen Mutter-Frau wird von Auftritt zu Auftritt schwerer und größer, bis sie ihn kaum noch zu tragen vermag. Oder: Nachdem die Einzelnen offensichtlich ihre Lebenshöhepunkte überschritten haben – ohne das ‚Problem Zeit’ lösen zu können &#8211; breitet sich Schwärze auf der Bühne aus, die schließlich nur noch von Fußrampen und einem Fünf-Kilowatt-Scheinwerfer ausgeleuchtet ist, so daß die Darsteller bei ihren sich zermürbend wiederholenden Gängen riesige Schatten auf die Schals werfen, assoziativ an Platons Höhlengleichnis erinnernd. Zudem wird der Zuschauer bereits nach wenigen Minuten zu erahnen vermögen, was sich im unsichtbaren Teil der Hinterbühne abspielen muß: Zuweilen treten Darsteller, die soeben erst rechts abgegangen sind, in atemberaubender Geschwindigkeit links wieder auf. Das muß sich etwa so abspielen wie diejenige Szene in der alten, schwarz-weissen, „Raub der Sabinnerinen“-Verfilmung, die zeigt, wie als römische Legionärs-Statisten verkleidete Feuerwehr-Männer, in allerdings viel zu geringer Zahl , einen schier endlosen Heereswurm darstellen sollen, indem sie hinter der Bühne im Sprintertempo von einer Seite zu anderen Seite hetzen, um diesen Effekt zu erzielen. Kompliment an die fünf Schauspieler, die diese Art Marathon allabendlich über einhundertmal bewältigen müssen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Fazit: Ein, für Darsteller und Zuschauer gleichermaßen anstrengender ,Theaterabend, dessen merkwürdiger Untertitel hier noch verraten werden soll:<br />
„Die erschöpfte Schnecke wirft ihr Haus weg und flippt richtig aus“.</strong></span></p>
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<p><span style="font-size: large"><strong>Der Rest ist Schweigen&#8230;&#8230;&#8230;.</strong></span></p>
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		<title>Ssählawih oder C’est la vie? Gelungene Kurt-Tucholsky-Revue</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans &#8211; Peter Kurr Im Geburtsdatum trennen sie 22 Jahre, die „eiserne Schnauze“ Kurt Tucholsky, der nur 45 Jahre auf unserem Planeten verbrachte und das eiserne Hamburger Theaterschiff, das heute noch lebt…. Und das kam so (,……wie es in manchen Geschichten heißt) Nach dem Zusammenbruch des „Großdeutschen Reiches“, das eintausend Jahre überleben sollte, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em>Von Hans &#8211; Peter Kurr</em></span></p>
<p><span style="font-size: small">Im Geburtsdatum trennen sie 22 Jahre, die „eiserne Schnauze“ Kurt Tucholsky, der nur 45 Jahre auf unserem Planeten verbrachte und das eiserne Hamburger Theaterschiff, das heute noch lebt….</span></p>
<p><span style="font-size: small">Und das kam so (,……wie es in manchen Geschichten heißt)<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-size: small">Nach dem Zusammenbruch des „Großdeutschen Reiches“, das eintausend Jahre überleben sollte, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach dem Verlust aller Kunst in deutschen Landen, nach den schrecklichen</span><span style="font-size: small">,</span><span style="font-size: small"> lebenvernichtenden</span><strong> <span id="more-14924"></span>Bomberangriffen, die Hamburg in einem Umfang skelettierten wie mehr als ein Jahrhundert früher der Grosse Brand von 1842 und, nachdem er das Stadttheater Wernigerode, dessen Ensemble er seit 1945 angehörte, verlassen hatte und in die sog. „BRD“ übergesiedelt war, verdiente ein junger Mann im Hamburger Hafen sein Brot als „Schietgänger“. So nennt man – heute noch – Männer, die in die einzige Öffnung riesiger Behälter, nach dem Löschen derselben klettern, um sie von den Resten ihrer –zumeist klebrigen – Fracht zu reinigen</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Die Rede ist von Eberhard Moebius, der sich seit 1958 langsam in Hamburgs Theaterszene einarbeiten mußte, ehe er, gemeinsam mit Ehefrau Christa, d i e I d e e seines Lebens hatte: Ein schrottreifes Schiff zu kaufen, es restaurieren zu lassen, es am Nicolaifleet zu vertäuen und ein Theater darauf zu installieren.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Das geschah 1975. Da war der Pott bereits 63 Jahre alt. In unseren Tagen nun hat er gut einhundert Jahre unter der Flagge, ist noch immer seetüchtig, steht inzwischen, in der Nachfolge des Moebius-Ehepaares , unter der Leitung von Anke, Gerd und Heiko Schlesselmann. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Berühmte Namen zählen zu den besten, die deutsches Theater und deutscher Film bis heute aufwiesen:</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Gert Fröbe zeigte hier seine berühmte Torhüter-Nummer,der kürzlich verstorbene „Heini“ Reincke wurde hier zu Joachim Ringelnatz, Richard Münch sprach seinen gepflegten Goethe und andere hochrangige Literatur, bevor er, der in jenen Jahren noch unter Flugangst litt, den Schlafwagenzug nach Zürich nahm, um morgens mit seiner Frau Ella Büchi in Küsnacht frühstücken zu können.Das sind nur drei Beispiele aus vielen Jahren.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Nun also 100-jähriger Geburtstag. Einer der Höhepunkte der Jubiläums-Programm-Kette ist zweifellos die heiter mit „Ssälawih“ betitelte Kurt-Tucholsky-Revue, die Nadja Eustermann, Johannes Kirchberg und Frank Roder in diesen Tagen bieten: Drei bewundernswert vielseitig begabte Schauspieler und Kabarettisten sind an Bord zu erleben, die begeisterten Reaktionen des Publikum dröhnen, nahezu raumsprengend , durch den alten Kahn am Nicolaifleet, wenn dieses Terzett „Tucho“ präsentiert, musikalisch ebenso souverän wie verbal, dazu optisch, durch zahlreichen Kostümwechsel, äußerst abwechslungsreich.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Fazit: Ein faszinierender –in der Regie von Sylvia Richter (, die auch das Buch dieser Revue schrieb) einfallsreich gestalteter – Abend, gewürzt mit Tempo, Temperament , politischen Humor und gesellschaftskritischem Witz, der nicht nur den großen Tucholksky ehrt, sondern auch die Tradition des Theaterschiffes würdig fortführt.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Nächste Vorstellungen: 6., 9., 17., 18. Mai 2012.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large"><strong><br />
</strong></span><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der Klosterbruder und die Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 19:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“ Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<div id="attachment_14784" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg"><img class="size-full wp-image-14784" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg" alt="" width="190" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Der Klosterbruder und die Liebe</p></div>
<p>Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“</p>
<p>Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen Oper „Manon“ bereits seit sieben Jahren durch die Opernhäuser.</p>
<p>Etwa 120 Jahre später zählt Ersterer noch immer zu den Vips der europäischen Komponistenrunde. Zweiterer wird uns – in der Regel in Programmen wie denen von Klassikradio oder NDR III – durch die Einspielung seiner Zwischenakt-Musik „Meditation“ aus Massenets bedeutendem, aber selten produzierten Werk „Thais“ nahegebracht.<span id="more-14777"></span></p>
<p>Umso verdienstvoller, daß die mutige Gründerin und Direktorin des Opernlofts, Inken Rahardt , nahezu zeitgleich mit der umstrittenen Puccini-Inszenierung der „Manon Lescaut“ des Philipp Himmelmann an der hiesigen Staatsoper aus Anlaß des Jubiläums „ 333 Jahe Oper in Hamburg „  nicht nur „Manon“ in ihren Spielplan aufgenommen, sondern auch bereits verkündet hat, sie werde zu Beginn der Spielzeit 2012/13  im Haus an der Fuhlentwiete ebenfalls „Thais“ produzieren. Man darf gespannt sein, wer darin diese zwei Wahnsinnspartien Athanael und die der Titelrolle singen wird.</p>
<p>In der soeben herausgekommenen „Manon“-Inszenierung jedenfalls hat Rahardt ein Quartett wertvoller junger Stimmen zusammengeführt , an dessen Spitze eindeutig  der junge Tenor Richard Neugebauer steht, der den Freund und temporären Klosterbruder Des Grieux mit Verve, Hingabe und einem ungewöhnlich edlen Stimmvolumen singt. Die Amerikanerin Lisa Jackson in der Titelrolle entspricht zwar optisch eher dem Schönheitsideal der Enstehungszeit des Werkes, also dem des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ihre Stimme aber (, die ja schon mehrfach im Opernloft zu hören war) zeigt in hohem Maße Qualität, Sicherheit und Training. Thomas Briesemeister als  reicher Brétigny und Xenia Ganz als Verkörperung der schönen Lescaut, in der wohl Manons Freundinnen der Originalfassung zusammengefüht wurden, bilden</p>
<p>harmonisch die zweite Hälfte dieses Quartetts, das in dieser Bearbeitung von der mehr als zwanzigköpfigen Besetzung ( + Chor und Ballett ) der Urfassung  übrigblieb.</p>
<p>Dennoch ist der Ablauf schlüssig, Markus Bruker als , dem Hause wohlbekannter, musikalischer Leiter sorgt darüber hinaus für Stilsicherheit.</p>
<p>Aber: Daß die Handlung ins Heute transponiert wurde,ist ja in unseren Tagen keine Besonderheit mehr, ob es allerdings eine gute Idee der Regisseurin ist, die vier Rollenträger ihre jeweiligen Intentionen ungebührlich oft und langatmig von einer Leinwand herab ins Publuikum zu senden, darf zumindest bezweifelt werden, denn: Nur äußerst seltem sind gute Sänger  gute Schauspieler. Und daran mangelt es auch dieser , in allen übrigen Aspekten  gelungenen, Produktion.</p>
<p>Foto: GODOT<br />
</p>
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		<title>Eine Probe auf Rechtsstaat und Kultur: Anders Breivik</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke Am Rande gesagt… Der moderne Rechtsstaat ist über Jahrhunderte gewachsen und hat sich entwickelt unter Qualen und Schmerzen vieler Menschen. Sie haben gekämpft und gelitten, überzeugt und argumentiert, insistiert und nicht aufgegeben, die Suche nach und den Begriff von Gerechtigkeit zu entwickeln und zu festigen. Für kultivierte Menschen ist es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><strong>Am Rande gesagt…</strong></p>
<p>Der moderne Rechtsstaat ist über Jahrhunderte gewachsen und hat sich entwickelt unter Qualen und Schmerzen vieler Menschen. Sie haben gekämpft und gelitten, überzeugt und argumentiert, insistiert und nicht aufgegeben, die Suche nach und den Begriff von Gerechtigkeit zu entwickeln und zu festigen.</p>
<p>Für kultivierte Menschen ist es in diesen Tagen besonders schwer, die Zeitung aufzuschlagen und einem Gesicht zu begegnen, das zu einem menschlichen Monster gehört, dessen selbstgefällige und menschenverachtende Selbstdarstellung der Inhalte und Antriebe seines Handelns die Grenzen dessen erreicht, was in einem funktionierenden Rechtsstaat als gewährleistet betrachtet werden muss: Das Recht auf rechtliches Gehör und das Recht auf ein faires Verfahren vor dem Richter.<span id="more-14742"></span></p>
<p>Das menschliche Monster hat einen Namen, Anders Behring Breivik. Das menschliche Monster hat ein auf den ersten Blick nicht unsympathisches Gesicht. Es kann lächeln, ein seltsames Lächeln. Da steht ein Mensch, der im Denken und Fühlen jedes normalen Menschen Schauer des Grauens, des Entsetzens und der Fassungslosigkeit auslöst. Verstehen, was ist Verstehen des Handelns eines Menschen in solch einem Fall? Wie soll das gehen? Wer soll das leisten können und wollen?</p>
<p>Ich beneide das norwegische Gericht und die Richter nicht. Ihre Aufgabe ist schwerer als schwer. Im Namen einer zivilisierten Gesellschaft zu Gericht sitzen zu müssen über einen Menschen, für den all diese Werte nichts bedeuten. Er hat sich seine eigene Welt zusammenargumentiert, in der es keinen Platz für die Akzeptanz der Werte einer entwickelten und kultivierten Gesellschaft gibt.</p>
<p>Er schafft sich seine Gesellschaft und die Rechtfertigungsgründe seines Handelns selbst, koste es, was es wolle. Er tobte sich an Kindern aus. Das Wehrlose nahm er sich zum Vernichtungsziel für den Irrsinn eines irrationalen Gedankengebäudes, das er sich selbst aufgebaut hat. Ein Platz in der Geschichte und in der psychologischen Forschung ist ihm sicher.</p>
<p>Dieses Gerichtsverfahren ist eine harte Probe für den modernen Rechtsstaat und seine Vertreter. Ich beneide sie nicht. Sie haben meine Anerkennung und meinen Respekt. Funktionsbeweise dieser Art stellen alles auf die Probe, was wir sind, unsere Werte, unsere Geschichte und Zukunft.</p>
<p>Der Schöffe Thomas Indrebe wurde von seinem Amt entbunden, weil er in einem Chat-Forum die Todesstrafe für Breivik gefordert hat, die es in Norwegen nicht gibt. Dies war ein Gebot der Rechtsstaatlichkeit. Aber seien wir ehrlich – waren und sind wir in diesem einen, besonderen Fall nicht alle ein wenig Indrebe? Die größte Herausforderung an den Menschen, die größte Gefahr und das größte Rätsel für den Menschen ist der Mensch selbst. Dies ist ein Fall, an dem diese Erkenntnis leider erneut bekräftigt werden muss.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Domenica: Das Fotobuch</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Domenica Niehoff (1945 – 2009), Deutschlands bekannteste Hure, war eine Frau, die ihre Energien verschleuderte, sie hatte ein weites Herz für Viele, und das nicht nur für Männer. »Ich hatte alles. Alle Schichten. Sie waren winselnd, bettelnd, fordernd, gemein. Brav, lieb, reich, arm, jung, alt«, sagte sie 2008. Prominente wie die Thurn und Taxis ließen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14520" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2012/04/domenica-das-fotobuch/domenica1/" rel="attachment wp-att-14520"><img class=" wp-image-14520 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Domenica1-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Domenica: Das Fotobuch.</p></div>
<p>Domenica Niehoff (1945 – 2009), Deutschlands bekannteste Hure, war eine Frau, die ihre Energien verschleuderte, sie hatte ein weites Herz für Viele, und das nicht nur für Männer. »Ich hatte alles. Alle Schichten. Sie waren winselnd, bettelnd, fordernd, gemein.</p>
<p>Brav, lieb, reich, arm, jung, alt«, sagte sie 2008. Prominente wie die Thurn und Taxis ließen sich gern mit ihr fotografieren, die Popgruppe Trio präsentierte ihr Dekolleté auf einem Plattencover – unter dem Titel »Bum Bum«, bei entwürdigenden Promi- und Medienevents wurde sie verheizt.</p>
<p>Ende der 80er Jahre begann sie, sich als Streetworkerin für junge drogenabhängige Prostituierte zu engagieren, bis an die Grenzen ihrer Kräfte. Sie selbst stieg aus dem Milieu<span id="more-14519"></span> aus. Mehrere Versuche, sich eine Existenz als Kneipen- und Trödelladenbesitzerin aufzubauen, scheiterten, zuletzt wohnte sie schwerkrank in einer Sozialwohnung auf dem Hamburger Kiez.</p>
<p>In Bildern aus dem privaten Nachlass Domenicas, ergänzt um Fotos von Günter Zint, der Domenica dreißig Jahre lang als Freund begleitete, zeichnet dieses Fotobuch die Biografie einer legendären und engagierten Frau nach.</p>
<p>Der Herausgeber Günter Zint, geb. 1941, Fotograf, arbeitete in den<br />
60er Jahren als »Hausfotograf« des Star-Club, später für die Magazine<br />
»Spiegel«, »Stern« und »konkret«. Er ist Begründer der »St. Pauli<br />
Nachrichten« und Initiator des St. Pauli Museums.</p>
<p><em><strong>- Ein Fotobuch über eine legendäre Frau</strong></em><br />
<em><strong>- Ihr Leben in ausdrucksstarken Bildern und Texten</strong></em><br />
<em><strong>- Hrsg. von Günter Zint, Kiezfotograf und Freund Domenicas</strong></em></p>
<p><strong>Dölling und Galitz Verlag GmbH</strong><br />
<strong>München · Hamburg gegr. 1986</strong><br />
<strong>www.dugverlag.de</strong><br />
</p>
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		<title>Fröhliche Ostern!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Liebe Mitglieder und liebe Leser unserer Seite! Wir möchten Sie in diesen Tagen nicht ohne einen fröhlichen Ostergruß auf unserer Seite empfangen. Diese beiden Küken mögen Ihnen Freude bereiten! Erholsame, entspannende und fröhliche Ostertage wünscht Ihnen der Vorstand!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14225" class="wp-caption alignleft" style="width: 382px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/chicken-double-Ostern-2012.jpg"><img class=" wp-image-14225     " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/chicken-double-Ostern-2012.jpg" alt="" width="372" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Fröhliche Ostern! mit EGGart von Cosia Immerscheen</p></div>
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<p>Liebe Mitglieder und liebe Leser unserer Seite!</p>
<p>Wir möchten Sie in diesen Tagen nicht ohne einen fröhlichen Ostergruß auf unserer Seite empfangen. Diese beiden Küken mögen Ihnen Freude bereiten! Erholsame, entspannende und fröhliche Ostertage wünscht Ihnen der Vorstand!<br />
</p>
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		<title>Ginny von Bülow in der Hamburger Spielbank</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 21:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Dame mit Vergangenheit: Lesung aus dem Werk Ginny G. von Bülows am 26. März 2012 in der Spielbank Hamburg Von Uta Buhr Es war schon ein Genuss, der Lesung von Doris Kunstmann  aus dem Werk der Autorin  Ginny von Bülow zuzuhören. Das rauchig-sinnliche Timbre der Stimme der bekannten Hamburger Schauspielerin  verlieh den amüsanten Episoden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Große Dame mit Vergangenheit: Lesung aus dem Werk Ginny G. von Bülows am 26. März 2012 in der Spielbank Hamburg </strong></p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>Es war schon ein Genuss, der Lesung von Doris Kunstmann  aus dem Werk der Autorin  Ginny von Bülow zuzuhören. Das rauchig-sinnliche Timbre der Stimme der bekannten Hamburger Schauspielerin  verlieh den amüsanten Episoden der Weltenbummlerin und geistreichen Erzählerin, die am Roulettetisch ebenso zu Hause ist wie auf der Rennbahn, einen unverwechselbaren Reiz. Obwohl die Texte unverhohlene biographische Züge tragen, nimmt man Ginny von Bülow das „Leben einer Tagediebin“ – so der Titel eines ihrer Bücher &#8211; nicht so recht ab. Die Dame von Welt  gehörte mit Sicherzeit nie zu jenen Zeitgenossen, die dem lieben Gott den langen Tag stehlen, wie es <span id="more-14219"></span>im Volksmund heißt. Ihre präzisen Beobachtungen menschlichen Verhaltens in allen Teilen des Globus – sei es  Nordafrika oder  New York,  Ibiza oder Hamburg – zeichnen sie als eine Persönlichkeit aus, die stets mit offenen Sinnen durch das Leben ging und jede interessante Situation und Begegnung akribisch notierte. Neben Fiktion schrieb Ginny von Bülow noch eine Reihe von Essays sowie die viel beachtete Monographie über Franz Spencer, einen der berühmtesten Drehbuchautoren Hollywoods. Auch hieraus verlas Doris Kunstmann einige Passagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Lesung gewährte Frau von Bülow dem atemlos lauschenden Publikum noch einen Einblick in ihr bewegtes Leben, das sie – wie bereits erwähnt – rund um den Erdball führte. Besonders gern dorthin, wo edle Pferde zu bewundern waren oder Roulettetische mit hohen Einsätzen und Gewinnen lockten. Dieses Spiel, erklärte sie, ginge vermutlich auf den großen französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal zurück, der sich Mitte des 17. Jahrhunderts intensiv mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigte und seine viel beachtete „Histoire de la Roulette“ verfasste. In der Spielbank, so die Autorin, bekäme man stets den vollen Gewinn ausgezahlt – frei von irgendwelchen Steuern und sonstigen  Abgaben. Immer vorausgesetzt natürlich, der Spieler hat auf die richtigen Zahlen und Farben gesetzt!</p>
<p>Die Anwesenden dankten Ginny von Bülow und Doris Kunstmann für einen sehr unterhaltsamen Abend.</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Musikalisches Rendezvous mit Anton Tschechow</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kartseva Elvira]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Elvira Kartseva Wir alle kennen und lieben den russischen Dichter Anton Tschechow als Meister der kleinen Form. Kein Autor vor oder nach ihm hat die Stimmungen des sich auflösenden Landadels  im Zarenreich subtiler und humorvoller geschildert als er. Im künstlerischen Spannungsfeld von Wort und Musik führt Brigitte Buhre Sie mit ihrer Lesung aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Elvira Kartseva</em></p>
<div id="attachment_14203" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Einladung.jpg"><img class="size-full wp-image-14203" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Einladung.jpg" alt="" width="400" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Die Einladung</p></div>
<p>Wir alle kennen und lieben den russischen Dichter Anton Tschechow als Meister der kleinen Form. Kein Autor vor oder nach ihm hat die Stimmungen des sich auflösenden Landadels  im Zarenreich subtiler und humorvoller geschildert als er.</p>
<p>Im künstlerischen Spannungsfeld von Wort und Musik führt Brigitte Buhre Sie mit ihrer Lesung aus dem Werk Tschechows in die Welt der „russischen Seele“ ein. <span id="more-14201"></span>Herzliches Lachen garantiert.  Die Darbietung wird ergänzt durch musikalische Kostbarkeiten russischer Komponisten, ausgeführt von Virtuosen Alexander Paperny (Balalaika) und Elvira Kartseva (Klavier), die große Gefühle wie Glück, Trauer und Schmerz auf ihren Instrumenten zum Klingen bringen.</p>
<p>Der Abend enthält noch einen weiteren Leckerbissen für Freunde russischer Folklore. Wer hätte beim Gedanken daran nicht die verführerisch weichen Klänge der Balalaika im Ohr? Hier  konzertiert das Instrument mit dem Klavier und verleiht dem Abend eine unvergleichlich romantische west-östliche Note.</p>
<p>Ich freue mich sehr, Ihnen als Mitglied er DAP diese Veranstaltung unter meiner Mitwirkung empfehlen zu können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Streit der Vaudeville-Titanen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr  St. –Pauli-Theater: Neil Simons „Sonny boys“ in Starbesetzung Der Frankfurter Fischer-Verlag, neben Rowohlt, Bloch, Kiepenheuer einer der bedeutendsten deutschen Editionäre für Theaterstücke , weiß, auf welche Theater er setzen darf….auch in Hamburg: Vor, sozusagen, kaum einem Atemzug sahen wir Neil Simons berühmte „Sonny boys“ im Winterhuder Fährhaus mit Peter Striebeck und Ralf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong> St. –Pauli-Theater: Neil Simons „Sonny boys“ in Starbesetzung</strong></p>
<div id="attachment_14196" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/sonny_boys_5_garbers_redl.jpg"><img class="size-full wp-image-14196" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/sonny_boys_5_garbers_redl.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">sonny boys</p></div>
<p>Der Frankfurter Fischer-Verlag, neben Rowohlt, Bloch, Kiepenheuer einer der bedeutendsten deutschen Editionäre für Theaterstücke , weiß, auf welche Theater er setzen darf….auch in Hamburg:</p>
<p>Vor, sozusagen, kaum einem Atemzug sahen wir Neil Simons berühmte „Sonny boys“ im Winterhuder Fährhaus mit Peter Striebeck und Ralf Schermuly ,schon erscheinen sie in neuem Gewand und in neuer Besetzung auf dem Kiez: Der ( künstlerische) Hausherr des renommierten St.-Pauli-Theaters, Ulrich Waller , inszenierte jene hinreissende Komödie um zwei gealterte Vaudeville – <span id="more-14191"></span>Stars, die im Rahmen einer TV-Gedächtnis &#8211; Sendung ein letztes Mal miteinander auftreten sollen, obwohl sie seit elf Jahren irreparabel zerstritten sind, mit zwei Darstellern wie man sie sich höherrangig gegenwärtig auf einer deutschen Bühne nicht vorstellen kann:</p>
<p>Gerhard Garbers und Christian Redl, zwei mit allen Wassern des Theaters und des Fernsehens getaufte alte Hasen, die – scheinbar ohne Abrede – die Pointen ins Publikum zu schleudern vermögen, zwei (Pardon, Ihr Hochgeschätzten beide) Rampensäue par excellence, die ihre Zuschauer zwei Stunden und zwanzig Minuten lang nicht zu Atem kommen lassen vor brüllend gelachter Zustimmung zu ihrem absichtsvoll künstlich hochgehaltenen Streit, er seinen Höhepunkt in der, inzwischen weltbekannten, Sketchszene findet, die die Komiker Will und Al wieder in die Herzen des TV-Publikums katapultieren soll, aber schließlich in einem Herzanfall des Älteren ihr unrühmliches Ende findet.</p>
<p>Nicht unbeteiligt an diesen Folgen der Aufregung ist eine sexy Krankenschwester (Paraderolle für Anja Boche…insbesondere, weil sie auch im letzten Bild das völlig konträr veranlagte Karbolmäuschen – mit köstlichem Fremdakzent – spielt, das den Kranken pflegen soll, aber lieber Pralinen nascht).</p>
<p>Ausdrückliche Erwähnung verdienen ebenfalls Oliver Urbanski als Neffe  und Agent Ben Silverman, der die zwei Streithähne wieder zusammenführen soll und der auf Hamburger Bühnen immer wieder einmal auftauchende Kleindarsteller Gudo Mattiat, diesmal in der verdienstvollen Sketch-Studie eines malträtierten Patienten. Umwerfend….im wahrsten Sinn des Wortes!</p>
<p>Insgesamt ein mehr als erbaulicher Abend, der ein täglich ausverkauftes Haus verdient.</p>
<p>Foto: St. Pauli Theater<br />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>A night at the opera –  Oslo 2012</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/a-night-at-the-opera-oslo-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 19:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Horvath]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Ferenc Horvath Norwegen, das an seinem GDP gemessen ein heutzutage fabelhaft reiches Land.  Im Norden hat es in 1999 entschieden ein neues Opernhaus zu bauen.  Damit sollte das faktisch erst seit 1905 unabhängiges  Land ein weiteres, diesmal ein kulturelles Zeichen setzen. Diese neue Oper – „Oslo -Operahuset“ -  wurde damit das größte norwegische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left" align="center">Von Dr. Ferenc Horvath<span style="text-decoration: underline"><br />
</span></p>
<div id="attachment_14125" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08757.jpg"><img class="size-medium wp-image-14125" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08757-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Eingang</p></div>
<p>Norwegen, das an seinem GDP gemessen ein heutzutage fabelhaft reiches Land.  Im Norden hat es in 1999 entschieden ein neues Opernhaus zu bauen.  Damit sollte das faktisch erst seit 1905 unabhängiges  Land ein weiteres, diesmal ein kulturelles Zeichen setzen.</p>
<p>Diese neue Oper – „Oslo -Operahuset“ -  wurde damit das größte norwegische Kulturprojekt der Nachkriegszeit.</p>
<p>Der erste Spatenstich erfolgte in 2003. Die Gala Eröffnung fand am 12.April 2008. statt. Für uns Hamburger noch eine ganz wichtige Information: die Kosten der Fertigstellung haben  die der ursprünglichen Planung mit 300 Millionen Norwegischen Kronen unterschritten.<span id="more-14122"></span></p>
<p>Die Fassade und die Abdeckung des Gebäudes bestehen zu neunzig Prozent aus weißem italienischem Carrara Marmor und zu zehn Prozent aus norwegischem Granit.</p>
<p>Wie es von den Norwegen erzählt wird; damit das Haus mindestens die nächsten drei Jahrhunderte   den Besuchern erhalten bleibt.</p>
<p>Tatsächlich, diese Rechnung scheint aufzugehen.  Besucher sind fast zu jeder Tageszeit da. Warum? Das liegt an den unterschiedlichen Verwendungen des Gebäudes.</p>
<p>Zwar wurde das Haus „nur“ für die Oper konstruiert, das Konzept der allgemeinen Offenheit wirkt wie ein Magnet.</p>
<p>Das eigentliche Dach des Hauses ist wie ein Hügel begehbar.  Es lädt zu einem langsamen Spaziergang ein, um am Ende den Betrachter mit einem wundervollen Blick auf den  Fjord zu beschenken. Der steile Weg lädt manche ein sich hinzusetzen, oder sich sogar hinzulegen. Die Sonne zeigt bereits Anfang März hier ihre Kräfte.</p>
<div id="attachment_14129" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08693.jpg"><img class="size-medium wp-image-14129" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08693-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Foyer</p></div>
<p>Im lichtdurchflutetem  Foyer  ist ebenfalls wärme zu empfinden. Dies kommt durch die seitliche helle Holzabdeckung des eigentlichen großen Saales.  Hinten, an der Wasser- Seite arbeitet ein Restaurant.  Damit ergibt sich hier immer ein Anlass außerhalb der Vorstellungen ebenfalls ein wenig Zeit zu verbringen.</p>
<div id="attachment_14132" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC09025.jpg"><img class="size-medium wp-image-14132" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC09025-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Probesaal</p></div>
<p>Es werden auch öffentliche Führungen angeboten, bei denen das hervorragend geplante Haus in seiner vollen Funktionalität gezeigt wird.  Der Weg führt durch die wunderbaren Probesäle, durch die ebenfalls sehr hellen voll ausgerüsteten Werkstätten bis hin zu der eigentlichen Bühne. Die Arbeit geht überall scheinbar ohne große Probleme weiter.  Wir sind wohl im Norden&#8230;</p>
<p>Alles ganz schlicht, aber alles in hoher Qualität!</p>
<p>Das Haus an sich ist wirklich wunderbar. Sein Ruf eilt aber, vor allem was die dort aufgeführten  Opern angeht, ihm voraus.</p>
<p>Die Vorstellungen sind für das ganze Jahr normalerweise ausverkauft.</p>
<p>Wir wollten uns überraschen lassen und haben La Boheme von Giacomo Puccini besucht.</p>
<p>Der durch dunkel geöltes Eichenholz bedeckte großer Saal bietet 1358 wunderbare Sitzplätze, jeden mit eine eigenem Polster-Muster! Das Theater füllt sich, die Vorstellung beginnt um sieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14136" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08999.jpg"><img class="size-medium wp-image-14136" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08999-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bühne</p></div>
<p>Als sich der Vorhang öffnet, sind viele  Besucher geschockt durch einen Bühnenbild einer Krebs- Abteilung mit einem in sterben liegenden Menschen. Das ist Mimi. Wo die Herzmaschine aufhört zu schlagen, dort beginnt die Musik. Diese Musik in Kombination mit der einmaligen  Akustik, verzaubert aber Alle binnen Sekunden wieder.</p>
<p>Die Geschichte spielt sich auf zwei ebenen, in der Gegenwart eines Krankenhauses und in der Vergangenheit in Paris. Das Konzept ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig, aber am Ende erfolgreich.  Vor allem durch die Sänger!</p>
<div id="attachment_14141" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08746.jpg"><img class="size-medium wp-image-14141" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/DSC08746-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Adieu</p></div>
<p>Die wundersamen Sänger, die sollen hier auf jeden Fall erwähnt werden. Vor allem Diego Torre als Rodolfo, Vasilij Ladjuk als Marcello, Marita Sølberg als Mimi und die warmblütige Jennifer Rowley als Musetta.  Sie alle geben alles, und das Publikum ist hingerissen.</p>
<p>Alles in allem, ein einmaliges Erlebnis.  Jetzt spürt man, versteht man tatsächlich wie ein Kultur- Tempel im unserem Jahrhundert funktionieren soll. Die Osloer Oper zeigt das beste Beispiel für alle!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dr. Ferenc Horvath</p>
<p>03.2012<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sitzend &#8211; Stehend &#8211; Liegend</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 19:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kova Dr. László]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. László Kova Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Rudolf-Steiner-Schule, Altona Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste unserer Ausstellung! Die Bezeichnung „Sitzend &#8211; Stehend – Liegend“ deutet nicht auf körperliche Betätigung hin, ist auch keine Werbung für eine orthopädische Praxis in Altona, setzte nicht ins Ziel, die Anwesenden durch sportliche Animation von Ihren Rückenschmerzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: small"><strong>Von Dr. László Kova</strong></span></h1>
<h1><span style="font-size: medium">Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Rudolf-Steiner-Schule, Altona<br />
</span></h1>
<h1></h1>
<div id="attachment_14107" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/03.-Dr.-László-Kova_Eröffnugsrede.jpg"><img class="size-medium wp-image-14107" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/03.-Dr.-László-Kova_Eröffnugsrede-300x235.jpg" alt=" " width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. László Kova Eröffnugsrede</p></div>
<h1><span style="font-size: small">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste unserer Ausstellung!</span></h1>
<p>Die Bezeichnung „Sitzend &#8211; Stehend – Liegend“ deutet nicht auf körperliche Betätigung hin, ist auch keine Werbung für eine orthopädische Praxis in Altona, setzte nicht ins Ziel, die Anwesenden durch sportliche Animation von Ihren Rückenschmerzen zu befreien. Es ist einfach der Titel unserer Ausstellung.<span id="more-14100"></span></p>
<p>Wie Sie es schon in den letzten Jahren bei unseren Ausstellungen <em>Akt</em> erfahren haben, handelt es sich diesmal auch bei den ausgestellten Arbeiten eigentlich um schnelle Skizzen; keines Falls um ausführlich ausgearbeitete Bilder. Die präsentierten Exemplare spiegeln die Entstehung der Zeichnungen wider, wo das Beschränken auf das Wesentliche, Grundsätzliche und Dynamische  im Vordergrund steht.  Übrigens  ist das Aktzeichnen und Aktmalen für Künstler eine elementare Übung, die das <em>Sehen und Wahrnehmen </em>der Formen und Proportionen immer wieder schult.</p>
<div id="attachment_14110" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/01.-László-Kova_Rückenakt.jpg"><img class="size-medium wp-image-14110" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/01.-László-Kova_Rückenakt-300x214.jpg" alt=" " width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">László Kova Rückenakt</p></div>
<p>Ist der Akt eine neuzeitliche Erscheinung? Nein. Der Mensch interessierte sich vom Anfang an für eigenen Körper, was die Höhlenmalerei und Felsenzeichnungen in Afrika und Frankreich beweisen. Die erste menschliche Skulptur wurde etwa vor 25.000 Jahren v. Chr. geschaffen. Die Figur ist nur 11 cm groß, wurde aus Kalkstein herausarbeitet und heißt<em> Venus von Willendorf.</em> Diese Fruchtbarkeitssymbol hat schwere Brüste, runden Bauch, ein überproportioniertes Gesäß und dicke Schenkel. Sogar ihre Schamlippen sind detailliert dargestellt. Der unbekannte Schaffer dieser Figur war vielleicht der erste Künstler, der eine Aktdarstellung formte.</p>
<p><em>Die Kunstmaler</em>, z.B. Michelangelo, Dürer, Goya, Renoir, Pablo Picasso, Matisse, Schiele, Gustav Klimt,  <em>der Bildhauer</em> Aguste Rodin, sowie<strong> </strong>der deutsche <em>Fotograph</em> Helmut Newton zur Ehre der Frau weltberühmte Werke geschaffen, die das Publikum in den Tempel der Kunst, also in Kunsthallen und Kunstmuseen, immer wieder massenweise bewundert.</p>
<p>Da ich in den letzten zwei Jahren über die Geschichte des Aktzeichnens und Aktmalens in meinen Eröffnungsreden ausführlich gesprochen habe, möchte ich mich hier nicht wiederholen. Aber ich möchte auch nicht versäumen zu erwähnen, dass der Akt als künstlerische Ausdruckerscheinung im privaten Wohnbereich die eigene Legitimität noch nicht vollständig erreicht hat. Hierfür werden Sie gehört haben, dass unsere Boulevardpresse, die populäre Bildzeitung, neulich von ihrer ersten Seite das Aktfoto des schönsten Geschlechts vertrieben hat.</p>
<p>Der Aktzeichner kann seine brodelnden Emotionen nicht immer unterdrücken. Eben das beschrieb Hans Habe, der amerikanische Journalist mit ungarischer Abstammung, in seinem Buch „Der Künstler und sein Modell“.  Dort wird es klar, dass einige Künstler beim Aktmalen am Modell ihre Unabhängigkeit öfter verloren haben. Ich denke hier u.a. an <em>Picasso</em>.</p>
<div id="attachment_14116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/04.-Barnabás-Nagy-mit-Ukulele-und-Heicke-u.-Heike-Prange-mit-Geige.jpg"><img class="size-medium wp-image-14116" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/04.-Barnabás-Nagy-mit-Ukulele-und-Heicke-u.-Heike-Prange-mit-Geige-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Barnabás Nagy mit Ukulele und Heicke u. Heike Prange mit Geige</p></div>
<p>Sein Modell <em>Fernande Olivier</em> war seine erste Geliebte in Paris, mit der er 7 Jahre zusammen gelebt hat. Der selbe Picasso heiratete die Baletttänzerin <em>Olga Khoklova, </em>die aus dem russischen Adel stammte. Er lernte sie bei seinen Auftragsarbeiten für Kostüm und Bühnenbilder in Rom kennen.</p>
<p>Danach lernte er die anmutige <em>Marie-Therese Walther</em> als 17-jähriges Mädchen kennen. Später trat die intelligente Fotografin<strong> </strong><em>Dora Maar</em><strong> </strong>in sein Leben. Nach dem II. Weltkrieg konnte er der jungen, angehenden Künstlerin <em>Françoise Gilot</em><strong> </strong>nicht widerstehen.<strong>  </strong>Seine zweite Ehefrau war <em>Jacqueline Roque</em>, das Modell, das er am häufigsten darstellte.</p>
<p>Und wie war es mit<em> Salvador Dali?</em> Er hat auf seinen Gemälden seine Frau <em>Gala</em> oft verewigt. Sie war sein Modell, obwohl er eine starke Beziehung zu jungen Männern pflegte. Gala und Dali begangen in den 1960-er Jahren getrennte Wege zu gehen. Dann wurde sein langjähriges Model <em>Amanda Lear</em>, eine Transsexuelle, die als Sängerin in Nachtclubs auftrat.</p>
<p>Ohne weitere Beispiele zu nennen ist es offensichtlich, dass das Modell häufig wie eine schicksalhafte emotionelle Inspiration auf den Maler gewirkt hat. Nicht selten erfolgte zwischen dem Maler und Modell eine langfristige Zusammenarbeit oder führte sogar zur Ehe.</p>
<p>Die Literatur liefert auch Beispiele dafür, dass die Maler-Modell-Beziehung gegebenenfalls mit einer <em>kleinen Enttäuschung</em> enden kann. Dafür möchte ich Ihnen ein witziges Gedicht von Rudi Strahl vortragen, der 1931 in Stettin geboren wurde  und 2001 in Berlin starb:</p>
<p>Modell-Danach-Gekränkt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jüngst sah mich ein Maler, ein reizender Mann,</p>
<p>der wollte mich gleich als Modell.</p>
<p>Er sprach mich direkt auf der Straße an,</p>
<p>dabei war es noch ziemlich hell.</p>
<p>Er wollte mich malen. Mich, die Lolo.</p>
<p>Als Akt. Mit Blumen. Und so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe schon immer für Maler geschwärmt,</p>
<p>doch weiß ich, wie die alle sind:</p>
<p>Zuerst wird gemalt. Und dann Tee aufgewärmt.</p>
<p>Und später bekommt man ein Kind.</p>
<p>Ob auch mir das passiert? Mir, der Lolo?</p>
<p>Als Akt? Mit Blumen? Und so?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ich saß ihm und dachte: Na, hinterher &#8230;</p>
<p>und ich habe ihn angestrahlt.</p>
<p>Und ich war sooo gespannt ­ doch leider hat er</p>
<p>mich dann tatsächlich nur gemalt.</p>
<p>Nur gemalt. Nichts weiter. Mich, die Lolo.</p>
<p>Als Akt. Mit  Blumen. Und so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14113" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/02.-Anja-von-Hofen_Grußwort.jpg"><img class="size-medium wp-image-14113" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/02.-Anja-von-Hofen_Grußwort-225x300.jpg" alt=" " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Anja von Hofen Grußwort</p></div>
<p>Meine Damen und Herren, liebe Gäste! Das Thema Akt bewegt auch die Phantasie des Witzbolds. Und zwar: Ein stolzer Hahn besucht jede Woche den Hühnerhof. Er geht dort wie ein Macho herum, schaut scharf die Hühner an und küsst  dann jedes Huhn. Aber das letzte Huhn küsst er nicht, sondern er zupft aus seinem Gefieder eine Feder und verlässt still den Hühnerhof. Diese Prozedur wiederholt sich mehrere Wochen lang. Eines Tages erscheint der Macho-Hahn wieder auf dem Hühnerhof, stolz zieht er seine Kreise, küsst jedes Huhn und aus dem letzten zupft er wieder eine Feder aus. Dann plötzlich fängt das Huhn an, sich zu beklagen: „Du küsst jedes Huhn. Mich nicht. Du zupfst mir jede Woche eine Feder heraus. Warum? Der Hahn antwortete schelmisch lächelnd: „Ich möchte dich nackt sehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Damen und Herren! Ich hoffe, dass Sie in unserer Ausstellung ihre Lieblingsbilder finden können. Dafür haben die Protagonisten dieser Ausstellung über den Winter sorgfältig und hart gearbeitet. Wer sind sie namentlich? Sie sind  unsere liebe Leiterin Anja von Hofen, Victoria Bürgin, John Bassiner, Joshua von Hofen, Dr. László Kova, Barnabás Nagy, Anne-Katrin  Piepenbrink und Steffen Schröter. Musikalisch begleiten den heutigen Abend  Heike Prange an der Geige und Barnabás Nagy an der Ukulele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss wünsche ich Ihnen, sehr geehrte Gäste, einen unterhaltsamen Abend und einen angenehmen Kunstgenuss in unserer Ausstellung, die auch als Hommage unserer weiblichen und männlichen Modelle gelten und im Monat März durchaus als Frühlingsgruß verstanden werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Apropos, etwas Finanzielles:</em> Jeder Mensch ist Adam, Adam aus dem Eden, da wir von ihm abstammen. Aufgrund des Erkenntnisses von Mark Twain, des amerikanischen Schriftstellers, der eigentlich  Samuel Langhorne Clemens hieß, möchte ich einen Kaufverbot unserer Werke aussprechen. Also, es ist verboten, unsere Zeichnungen zu erwerben. Warum sage ich das? Markt Twain analysierte nämlich die Bibel und nach langjährigen Recherchen kam er zu der Feststellung, die das menschliche Verhalten grundsätzlich charakterisiert. So auch Adams Verhalten im Paradies. Und zwar: „Adam war ein Mensch. Er wollte den Apfel nur, weil er verboten war.“</p>
<p><strong> (Rudolf Steiner Schule Altona am 29.03.2012 um 20:00 Uhr; Bleickenallee 1, 22763 Hamburg. Besuchzeiten der Ausstellung: 20.03.-21.05.2012 vom Mo. bis Fr. 10:00-15:00 Uhr. Eintritt ist frei.)</strong></p>
<p>__________</p>
<p>Fotografie von Witka Kova</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unser Mitglied Hartmuth Seitz: Ein Musiktraum geht in Erfüllung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 14:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke Sich einbringen in eine Idee und dann mit allen Kräften versuchen, sie zu realisieren: Auf diesem Wege befindet sich gerade unser Mitglied Hartmuth Seitz mit seiner Idee einer Konzertreihe. Auf der Pressekonferenz dazu hat der Kollege der Niederelbe Zeitung, Thomas Schult, einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, dem nichts mehr hinzugefügt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p>Sich einbringen in eine Idee und dann mit allen Kräften versuchen, sie zu realisieren: Auf diesem Wege befindet sich gerade unser Mitglied Hartmuth Seitz mit seiner Idee einer Konzertreihe. Auf der Pressekonferenz dazu hat der Kollege der Niederelbe Zeitung, Thomas Schult, einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, dem nichts mehr hinzugefügt werden muss. Wir haben an dieser Stelle auch schon berichtet. Wir stellen ihn hier ein und wünschen Hartmuth Seitz viel Erfolg für seine Idee!</p>
<div class="mceTemp"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Niederelbe-2.jpg"><img class=" wp-image-13954  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Niederelbe-2.jpg" alt="" width="512" height="414" /></a>
<dl>Niederelbe Zeitung, 26. März 2012</dl>
</div>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Das Spielfeld in der Kirchenallee</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Neues vom Schauspielhaus in der „Umbauspielzeit“ 2012/13 Nein, nein, es handelt sich nicht etwa um ein Fußballfeld, was da an der Kirchenallee entstehen soll, sondern um eine originelle theatralische Form, die sich die interimistische Leitung des Deutschen Schauspielhauses Jack Kurfess und Florian Vogel ausgedacht und am vergangenen Wochenende Zuschauern und Presse für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<p><strong>Neues vom Schauspielhaus in der „Umbauspielzeit“ 2012/13</strong></p>
<div id="attachment_13925" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bauprobe-Spielfeld-Blick-auf-Portal.jpg"><img class="size-medium wp-image-13925" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bauprobe-Spielfeld-Blick-auf-Portal-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bauprobe Spielfeld Blick auf Portal</p></div>
<p>Nein, nein, es handelt sich nicht etwa um ein Fußballfeld, was da an der Kirchenallee entstehen soll, sondern um eine originelle theatralische Form, die sich die interimistische Leitung des Deutschen Schauspielhauses Jack Kurfess und Florian Vogel ausgedacht und am vergangenen Wochenende Zuschauern und Presse für die Umbauspielzeit 2012 / 13 präsentiert hat ( Unser Bild zeigt eine Probeaufstellung während einer sogenannten Bauprobe der in den Zuschauerraum hineingebauten provisorischen Bühne, Spielfeld genannt, die die Aufrechterhaltung von Vorstellungen<span id="more-13921"></span> eines eigens dafür geschaffenen Spielplanes aufrechtzuerhalten erlaubt, während das Bühnenhaus umgebaut wird ) .</p>
<p>Das Besondere: Es wird in der Spielzeit 2012/ 13 fast ausschliesslich Ur-Aufführungen geben, die als Aufttragsarbeiten speziell für das Haus geschrieben wurden und werden.(Wir werden über die geplanten Produktionen  bei nächster Gelegenheit berichten). Ein phantastischer Plan, der ab 7. September seiner Realisierung entgegensieht, während hinter dem „Eisernen Vorhang“ für € 16, 5 Millionen umgerüstet wird, um bei Vertragsantritt der neuen, aus Köln anreisenden, Intendantin Karin Beier im Herbst 2013 wieder in seiner Gänze bespielbar zu sein.</p>
<p>Das wichtigste deutsche Sprechtheater an der Hamburger Kirchenallee erzielte in der Spielzeit 2010/11 eine Rekordbesucherzahl von 260.000 Zuschauern.</p>
<p>Foto: Deutsches Schauspielhaus<br />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Opernloft: Aida als Revoluzzer-Drama</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/opernloft-aida-als-revoluzzer-drama/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 13:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Spannendes Experiment an der Fuhlentwiete Zufall oder Inszenierung? Das war nicht auszumachen, aber gut war’s :Am Ende des Mini-Opern-Abends lehnte vereinsamt ein Demo-Tableau mit der Aufschrift „Freiheit“ an der Bühnenrampe. Die Rede ist von einem neuerlichen mutigen Experiment des Opernlofts, an das sich ein Team unter der Regie von Nicola Fellmann gewagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong> Spannendes Experiment an der Fuhlentwiete</strong></p>
<p>Zufall oder Inszenierung? Das war nicht auszumachen, aber gut war’s :Am Ende des Mini-Opern-Abends lehnte vereinsamt ein Demo-Tableau mit der Aufschrift „Freiheit“ an der Bühnenrampe. Die Rede ist von einem neuerlichen mutigen Experiment des Opernlofts, an das sich ein Team unter der Regie von Nicola Fellmann gewagt hatte:</p>
<p>Verdis „Aida“ als ( verantwortbare) Kurzfassung in einen diktatorisch regierten Staat unserer aktuellen Welt zu verlegen und dortselbst einen Freiheitskampf stattfinden zu lassen unter der Führung von Aida, die Radames, den Sohn des Diktators liebt…..und vice versus.<span id="more-13892"></span></p>
<p>Besonderheit Nr. 1 dieses gelungenen Abends ist die Beteiligung einer Gruppe von Schülerinnen (Warum nur Mädchen, blieben die Jungen lieber beim Sport?) des Gymnasiums Lohbrügge, die die Revoluzzer, einmal chorisch, einmal solistisch, darstellen. Und das mit beeindruckendem Engagement….wie man bereits bei dem überraschenden Beginn des Abends im Foyer registrieren konnte, allwo unter</p>
<p>Fellmanns geschickter und einfalleicher Regie die Zuschauer unversehens zu einer weiteren Darstellergruppe mutierten, die man – noch vor Betreten des Auditoriums – als „das Volk“ nach klassisch-antikem Vorbild bezeichnen kann.</p>
<p>Besonderheit Nr. 2 ist die junge Pianistin Makiko Eguchi, die nicht nur die musikalische Leitung in toto innehat, sondern auch am Flügel ihre zarte japanische Seele auf anrührende Weise in ihre sensiblen Finger schickt und den gesamten Abend nicht nur musikalisch durch die farbige Palette von Lyrismus bis Dramatik führt, sondern auch dafür gesorgt hat,</p>
<p>daß dem gut disponierten profesionellen Sängerpaar Lena Kutzner und Filip Sczepanski die Verdi’schen Standardarien ihrer Partien erhalten blieben….trotz Fellmanns raffiniert durchdachter, dramaturgisch reifer, aber doch erheblicher Verschiebung der Handlungsstränge !</p>
<p>Schwere Kost an der Fuhlentwiete. Ereignisreich, überraschend, laut, engagiert und überzeugend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Königsbergs alte Stadthalle wird 100</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konigsbergs-alte-stadthalle-wird-100/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 13:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenthal]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Manuela Rosenthal-Kappi Museum für Geschichte und Kunst plant umfangreiche Ausstellung In diesem Jahr wird die alte Stadthalle in Königsberg 100 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums plant das dort untergebrachte Staatliche Museum für Geschichte und Kunst des Königsberger Gebiets eine Ausstellung. Die Stadthalle wurde 1911 von Oberbürgermeister Siegfried Körte initiiert und von dem Berliner Architekten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Manuela Rosenthal-Kappi</p>
<p><strong>Museum für Geschichte und Kunst plant umfangreiche Ausstellung</strong></p>
<div id="attachment_13815" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/PAZ5_13-Stadthalle-Kopie.jpg"><img class="size-medium wp-image-13815" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/PAZ5_13-Stadthalle-Kopie-300x164.jpg" alt=" " width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Die Stadthaalle</p></div>
<p>In diesem Jahr wird die alte Stadthalle in Königsberg 100 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums plant das dort untergebrachte Staatliche Museum für Geschichte und Kunst des Königsberger Gebiets eine Ausstellung. Die Stadthalle wurde 1911 von Oberbürgermeister Siegfried Körte initiiert und von dem Berliner Architekten Richard Seel erbaut. Einst besaß der damals moderne Bau die größten Konzert- und Veranstaltungssäle Königsbergs. 1600 Zuschauer fanden in ihnen Platz. Das 1912<span id="more-13812"></span> eingeweihte Gebäude wurde am 26. April 1944 bei den Luftangriffen auf Königsberg schwer beschädigt. Im Garten vor dem Schlossteich befand sich einst ein Restaurant und ein Café. Erst in den Jahren 1981 bis 1986 begannen die Sowjets mit dem Wiederaufbau. Im Jahre 1991 wurde das Museum für Geschichte und Kunst hier untergebracht. Äußerlich hat das Gebäude nicht viel von seinem ursprünglichen Aussehen einbüßen müssen. Im Inneren kam es jedoch zu großen Veränderungen, weil die Räume an die Bedürfnisse des Museums angepasst wurden.</p>
<p>Um ein möglichst genaues Bild der ehemaligen Pracht entstehen zu lassen, bittet der Vizedirektor des Museums Anatolij Walujew die Leser der PAZ um Mithilfe. Für eine geplante Jubiläumsausstellung werden Fotos und Dokumente gesucht, die etwas mit der Stadthalle zu tun haben. Vielleicht gibt es jemanden, der selbst oder dessen Verwandte in der Stadthalle gearbeitet haben oder etwas mit ihrem Bau zu tun hatten. Oder es besitzt noch jemand persönliche Fotografien, Eintrittskarten, Ankündigungen, Zeitungsartikel, die Speisekarte des Cafés oder ähnliches. Der engagierte Historiker und Archäologe Walujew freut sich über jede Information. Ziel ist es, dass die Ausstellung über das Haus so ausführlich wie möglich informiert.</p>
<p>Das Museum steht bereits in Verbindung mit der Stadtgemeinschaft Königsberg in Duisburg, von der es Fotos der Stadthalle in elektronischer Form übermittelt bekam. Wer etwas zum Gelingen der Ausstellung beitragen möchte, kann sich entweder per E-Mail direkt an Anatolij Walujew wenden (anvaluev@mail.ru) oder per Post oder elektronisch an die PAZ.<br />
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		<title>Die Hamburger Staatsoper &#8211; eine Bestandsaufnahme Anfang 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 12:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Horvath Dr Ferenc]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Ferenc Horvath Eine Meinung, eine Kritik ist immer persönlich. Sie basiert auf dem Geschmack und auf den Erfahrungen des Kritik stellenden. So entstand dieses kurze Schreiben nach einer langjähriger Beobachtung der durch öffentliche Gelder subventionierten Hamburger Staatsoper im Jahre 2012. Wunderbare Musik, ein professionelles Orchester, brillante Sängerinnen und Sänger. Hier  könnte man halt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left" align="center"><em>Von Dr. Ferenc Horvath<strong><br />
</strong></em></p>
<p><strong></strong>Eine Meinung, eine Kritik ist immer persönlich. Sie basiert auf dem Geschmack und auf den Erfahrungen des Kritik stellenden. So entstand dieses kurze Schreiben nach einer langjähriger Beobachtung der durch öffentliche Gelder subventionierten Hamburger Staatsoper im Jahre 2012.</p>
<p>Wunderbare Musik, ein professionelles Orchester, brillante Sängerinnen und Sänger.</p>
<p>Hier  könnte man halt machen, man darf aber nicht! Warum? Weil man weiter reden muss, und zwar weil die Besucher langsam rar werden.</p>
<p>Ein Grund mag vielleicht sein:  die Inszenierungen! Und hier kann und sollte man bestimmt ansetzen. Diese sind mit einigen, den Regel bestätigenden ausnahmen ( wie zB. die Cerenterola), nämlich einfach schwach. Warum eigentlich- würde man fragen?<span id="more-13789"></span></p>
<p>Nun ist es wie folgt: Man kommt in die Oper, und sieht laute graue Uniformen, und das fast unabhängig vom Sujet. Ob Simon Boccanegra, Aida, Die Pique Dame, der Maskenball oder Machbet &#8211; der Tenor ist Mantra mäßig, mit ein paar Wörter beschreibbar immer wiederkehrend:</p>
<p>Faschismus, Elend, Depression, absolute seelische Verarmung. Und das alles sehr sehr einseitig, trivial wirklich erdrückend.  Einprägend, belehrend, entmutigend, traurig und weil es wiederholt passiert eigentlich nach einer Weile einfach langweilig.</p>
<p>Dazu kommt immer wieder ein Schuss Sexismus , ganz häufig aus Frauenhand – zum Beispiel in der Inszenierung bei  Doris Dörrie &#8211; in Don Giovanni, wo die Sänger aus in der Mitte   der Bühne aufgestellten weit gespreizten Frauenbeinen, physisch aus einer feuerroten Vagina hinein und heraus spazieren müssen.</p>
<p>Oder in der Oper Aida, wo während des Triumph Marsches die Statisten und der Chor sich in unmissverständlichen Positionen auf der Bühne quasi öffentlich lieben, und dabei, vor allem die Frauen, lange Minuten lang eigentlich sinnlos und fast ekelhaft begrapscht werden.</p>
<p>Besonders in dem zweiten Fall hat diese Idee mit dem Geschehen überhaupt kein Kontakt, das hei,t sie ist eine Erfindung für sich, eine Selbstdarstellung sonst gar nichts. Dabei ist sie hier ein wirklich  ziemlich geschmackloser Einfall, der zu einigen Etablissements von St. Pauli sehr wohl passt, vor allem wenn man dort dafür den Eintritt bezahlt.</p>
<p>Nicht zuletzt kommt noch eine tendenziöse Botschaft zu den vorab erwähnten zwei: Die gnadenlose Diffamierung und  Bloßstellung der bösen katholischen Kirche.</p>
<p>Dass das zum Beispiel in  Aida überhaupt nicht hineinpasst?</p>
<p>Dass der als katholischer Kardinal gekleidete Sänger warum eigentlich zu Isis beten soll?</p>
<p>Das alles stört das Konzept nicht! Hauptsache , dass die Priester allesamt böse sind, zur Waffe  greifen, gnadenlos Rache schwören. Noch wichtiger:  dass Sie sogar für einen Laien mit bloßem Auge sofort erkennbar äußerlich identisch sind mit denjenigen, die am Sonntag in den heute mehr und mehr leer werdenden  Kirchen über Liebe und Toleranz predigen.</p>
<p>Dabei könnte die Oper grundsätzlich mit ein wenig mehr Einfallreichtum, viel viel reicher an Botschaften und vor allem an Genuss sein! So haben es sich die großen Komponisten eigentlich  auch vorgestellt.</p>
<p>Die Bühne öffnet die Möglichkeiten für die Darstellung von Leiden und Elend, das nur ein Sinn macht wo das  Schöne und Prunkvolle auch dargestellt wird. Das eine ohne das Andere ergibt eigentlich auf längerer Sicht keinen Sinn. Schade, dass es von den Regisseuren heute scheinbar völlig außer Acht gekommen ist.</p>
<p>Wohl aber sieht und erkennt es der Betrachter, die Audienz.</p>
<p>Die Folge: sie interessiert sich mehr für Tarzan oder für den König der Löwen, weil dort zwar die Musik und die künstlerische Darbietung vielleicht weniger qualitativ ist, aber die Bilder sind wenigstens schön und bunt. Dort kann man sich auch mal amüsieren,dort muss man nicht nur ständig das Elend, und die  ständig wiederholte, bereits fast stereotyp gewordene Belehrungen  über sich ergehen lassen müssen.</p>
<p>Wer diese Meinung liest, den bitte ich die Staatsoper zu besuchen, dort für sich auch eine Meinung zu bilden, und diese ebenfalls gegenüber Dritten zu betonen. Vielleicht ändert sich dadurch etwas irgendwann mal wieder.</p>
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		<title>Auf den Spuren Jürgen Rolands</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 12:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Jubiläumspremiere „Polizeirevier Davidwache“ im Imperial-Theater „Dascha man bannig ne runde Sache“ kommentiert fachkundig ein Premierenbesucher von der Hühnerstange herab, der letzten, holzgezimmerten Sitzreihe auf dem Rang des Imperial bei der Premiere der neuen Collage „Poilzeirevier Davidwache“, mit der Hausherr Frank Thannhäuser und sein Team die neunte Krimi-Spielzeit des Imperial-Theaters „ganz weit vorn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<p><strong>Jubiläumspremiere „Polizeirevier Davidwache“ im Imperial-Theater</strong></p>
<p>„Dascha man bannig ne runde Sache“ kommentiert fachkundig ein Premierenbesucher von der Hühnerstange herab, der letzten, holzgezimmerten Sitzreihe auf dem Rang des Imperial bei der Premiere der neuen Collage „Poilzeirevier Davidwache“, mit der Hausherr Frank Thannhäuser und sein Team die neunte Krimi-Spielzeit des Imperial-Theaters „ganz weit vorn auf dem Kiez“ feiern. Und es darf gesagt werden :Es ist eine anregend-spannende Feier, die auf der , ebenfalls von Thannhäuser raffiniert entworfenen , Szene abläuft, einer mehrfach drehbaren Zweistockbühne, auf der sogar Verbrecherjagd über St. Paulis Dächer dargestellt werden kann.<span id="more-13783"></span></p>
<p>Und dem künstlerischen Personal ist anzumerken, mit wieviel Lust und Freude es die zahllosen Möglichkeiten nutzt, die ihm die Regie hier bietet: Vom Wachraum eben jener berühmten Davidwache, von deren Stirnwand „ unser aller Helmut“ (sprich: Helmut Schmid), damals Innensenator der Hansestadt Hamburg und erfolgreicher Bekämpfer der „großen Flut“ (Wir sind in den sechsziger Jahren) auf das Geschehen herabschaut über den (nahezu voyeuristischen) Blick in einen Kontakthof irgendwo auf dem Kiez wird alles in sekundenschnellen, geschickten Verwandlungen geboten, was die Sinne des TV-verwöhnten Besuchers zu erfreuen vermag….bis hin zu der bereits erwähnten Verfolgungsjagd „über den Dächern von Hamburg“.</p>
<p>Ausdrücklich herausgehoben wird noch ein anderer großer Hamburger: Der Regisseur Jürgen Roland, der seit dem , diesem Theaterstück titelverwandten Strassenfeger „ Polizeirevier David_swache“ – gedreht im Jahr 1963 – bis zu seinem Lebens-Ende der bedeutedste Krimiregisseur seiner Generation wurde und mit dieser neuen Thannhäuser-Produktion posthum geehrt werden soll.</p>
<p>Es wäre ungerecht, im Rahmen der knappen Premierennotizen auf einzelne Mitglieder des vielköpfigen Ensembles einzugehen, zumal &#8211; ,da das Stück eine lange Laufzeit verspricht und deshalb die meisten Rollen alternierend.,d.h.: zweifach besetzt sind &#8211; die Leistung der Doppelbesetzungen nach einer Premiere ohnehin nicht gewürdigt werden könnte. Sie alle sind ihrem Stammpublikum wohlbekannt.</p>
<p>Eine Ausnahme sei gestattet, zumal die Zweitbesetzung sich der Regisseur selber geschenkt hat, dessen darstellerische Qualität ohnehin keiner Kommentierung bedarf. Diese Ausnahme also trägt den Namen Gosta Liptow, ebenfalls auf dieser Bühne kein Unbekannter mehr, am Premierenabend aber besonders verblüffend durch die Gestaltung von vier verschiedenen Episoden- Rollen (In Theaterkreisen „Wurzen“ genannt ), die er so gekonnt unterschiedlich durchcharakterisiert, daß der Chronist in einer dieser vier Figuren ihn nicht einmal erkannt hat. Hohe schauspielerische Kunstfertigkeit! Kompliment!</p>
<p>Auf der Davidwache ist eben, auch in seiner Nachgestaltung auf der Bühne, „ne Menge los, aber immer noch Routine“ denn :“Auf St. Pauli kommt ein Mord selten allein!“</p>
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		<title>Regiemagier Michael Bogdanov</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr ….feiert mit seinen Schauspielern Triumphe in den Kammerspielen Michael Bogdanov, der in Kreisen hamburgischer Theaterfreunde schon in den späten 80er Jahren den Ruf eines Regie-Magiers genoß, als er ( von 1988 – 1992) in der Nachfolge Peter Zadeks Intendant des Deutschen Schauspielhauses war und „folgerichtig“ das Opfer einer bestimmten hanseatischen Feuilletonisten-Mafia wurde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong>….feiert mit seinen Schauspielern Triumphe in den Kammerspielen</strong></p>
<div id="attachment_13772" class="wp-caption alignright" style="width: 497px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/4_Maenner_im_Nebel-2.jpg"><img class="size-full wp-image-13772" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/4_Maenner_im_Nebel-2.jpg" alt=" " width="487" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vier Männer im Nebel</p></div>
<p>Michael Bogdanov, der in Kreisen hamburgischer Theaterfreunde schon in den späten 80er Jahren den Ruf eines Regie-Magiers genoß, als er ( von 1988 – 1992) in der Nachfolge Peter Zadeks Intendant des Deutschen Schauspielhauses war und „folgerichtig“ das Opfer einer bestimmten hanseatischen Feuilletonisten-Mafia wurde,<span id="more-13768"></span> ist – nach ersten Gast-Inszenierungen auf Einladung seines ehemaligen Adlatus Axel Schneider am Altonaer Theater und in den Kammerspielen – in seine Wahlheimat an den Gestaden der Elbe  zurückgekehrt, hat hier, zumal mit einer Hamburger Deern verheiratet, „Quartier genommen“ und inszeniert seitdem ununterbrochen hierselbst, zu Beginn dieser Spielzeit „op Platt“ Meister Shakespaere’s „Sommernachtstraum“ in einer aufregenden Fassung am Ohnsorg-Theater, nach weiteren Arbeiten (, die wir an dieser Stelle besprochen haben , zum Beispiel sein begeisternder „Godot“) jetzt an den Kammerspielen die Tragikomödie „Vier Männer im Nebel“ ( „Neville’s Island“) seines Landsmannes Tim Firth, deren Umsetzung zu einem veritablen Triumph  wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der 70-jährige walisische Meister ,dessen Herz und Hirn seine szenische Phantasie von Produktion zu Produktion stets auf’s</p>
<p>Neue nachgerade brodeln läßt, setzt auf die alte Menschenführer-Weisheit, derzufolge ein hochqualifiziertes Schauspieler-Ensemble schon mindestens zur Hälfte den Erfolg einer Inszenierung mit sich bringe. So auch hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus bis zum Ende nicht völlig zu klärender Ursache verschlägt es vier Mittelklasse-Manager einer Firma, die ihre ein wenig höherrangigen Mitarbeiter einer „Team-building- exercise“</p>
<p>unterzieht, auf eine unbewohnte Insel, von der es – trotz moderner Kommunikationsmittel wie mobile phones – zwei Tage und eine Nacht lang kein Entrinnen gibt.In dieser langen Zeit der unfreiwilligen Partnerschaft „outen“ sich die Vier, die im Berufsalltag so heftig darauf bedacht waren, ein intaktes Persönlichkeitsprofil abzugeben, bis jeweils ihrer wahrer Kern, also der von vier angst-  und sorgegeplagten Menschlein , zutage tritt. Dadurch geriert sich die Vorlage von der Komödie in der ersten Hälfte des Abends (, in deren Verlauf sich die Zuschauer, wie der Volksmund sagt, „wegschmeißen vor Lachen“) zur Tragödie, als die wahren Psychogramme zutagetreten.Wie die vier grandiosen Schauspieler diese menschlichen Studien erstellen, ist höchst eindrucksvoll :</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Roland Renner als an seiner eigenen Schwachheit leidender Angus, Stephan Benson als seine Sensibilität hinter Großmäuligkeit versteckender Gordon, Peter Theiss als in den Glauben geflüchteter Roy und Jens Wawrceck als Anführer der Mannschaft , Neville, ( Nach Genesung von einer Verletzung jetzt wieder temperamentvoll in der „Truppe“ ) bilden ein homogenes Ensemble der besonderen Art, das sich auf höchstem Niveau austobt in Sean Crowley’s  naturalistischem Szenenbild, ungemein einfallsreich beleuchtet von  Gerald Timmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Bo Lahola<br />
</p>
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