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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Humor</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>Charmantes Schlitzohr</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 22:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glosse erschien am 29. September im Hamburger Abendblatt Eine Glosse von Uta Buhr Der verbeulte VW-Käfer mit dem Aufkleber „Mein Zweitwagen ist ein Porsche“, blockierte unsere Garageneinfahrt. Wir mussten uns notgedrungen einen Parkplatz in der Nebenstraße suchen. Die Fahndung  nach dem VW-Besitzer blieb zunächst ohne Erfolg. Keiner im Haus kannte diesen Wagen. Die Stimmung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Diese Glosse erschien am 29. September im Hamburger Abendblatt</p>
<p><strong></strong><em>Eine Glosse von Uta Buhr</em></p>
<p>Der verbeulte VW-Käfer mit dem Aufkleber „Mein Zweitwagen ist ein Porsche“, blockierte unsere Garageneinfahrt. Wir mussten uns notgedrungen einen Parkplatz in der Nebenstraße suchen.</p>
<p>Die Fahndung  nach dem VW-Besitzer blieb zunächst ohne Erfolg. Keiner im Haus kannte diesen Wagen. Die Stimmung war äußerst gereizt. Wozu, zum Teufel, besaß man eine Garage, wenn ein rücksichtsloser Zeitgenosse einen daran hinderte, sie zu benutzen! Also beschlossen wir, die Polizei zu rufen und anschließend den Abschleppdienst.<span id="more-11194"></span></p>
<p>„Der Kerl wird Augen machen, wenn er sein Auto nicht mehr vorfindet“, frohlockte der Hausverwalter mit grimmiger Miene. Mitten in diese Aufregung platzte ein schlaksiger junger Mann, der lässig auf den VW zuschritt. Aha – der Besitzer!  Die Empörung der Hausbewohner machte sich lauthals Luft. „So eine Unverschämtheit. Was denken Sie sich nur, Sie….“ Der Mann aber hob beschwichtigend die Hände: „Bitte keine Aufregung, meine Herrschaften. Ich musste doch zuvor einen geeigneten Parkplatz für meinen Porsche finden.“ Dabei verbeugte er sich tief, und grinste so entwaffnend, dass alle Umstehenden in schallendes Gelächter ausbrachen. „Na so ein charmantes Schlitzohr“, entfuhr es einer Nachbarin, als der Verkehrssünder fröhlich hupend davon fuhr.<br />
</p>
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		<title>Was elektrisiert den Mann?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 06:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen am 27. September im Hamburger Abendblatt Von Johanna R. Wöhlke Was elektrisiert einen richtigen Mann? Wer bei dieser Frage an Erotik denkt, kennt mich nicht. Das  ist mir langweilig, wenn es um ernsthafte Fragen geht – und hier geht es um ernsthafte Fragen, natürlich! Also: Was elektrisiert einen richtigen Mann? Schweigen? Ich gebe zu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen am 27. September im Hamburger Abendblatt</p>
<p>Von Johanna R. Wöhlke</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Was-elektrisiert-den-Mann-27-9-2011-003.jpg"><img class="size-medium wp-image-11077 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Was-elektrisiert-den-Mann-27-9-2011-003-300x272.jpg" alt=" " width="300" height="272" /></a></p>
<p>Was elektrisiert einen richtigen Mann? Wer bei dieser Frage an Erotik denkt, kennt mich nicht. Das  ist mir langweilig, wenn es um ernsthafte Fragen geht – und hier geht es um ernsthafte Fragen, natürlich! Also: Was elektrisiert einen richtigen Mann?</p>
<p>Schweigen? Ich gebe zu, es war eine etwas provozierende Frage, auf die ich nicht sofort eine Antwort erwarten kann. Heute habe ich zwar eine von einer Freundin bekommen, aber auch die war einigermaßen unzureichend. Sie berichtete davon, dass ihr Mann eine Art Elektroschocktherapie in abgemildeter Form erhalte. Die soll dazu beitragen, dass er wieder nervlich auf die Beine kommt.<span id="more-11075"></span></p>
<p>Die medizinischen Methoden entsprechen eben immer den modernen technischen Möglichkeiten. Wenn also elektrisieren im Sinne von stimulieren eine medizinische Methode sein soll, dann bitteschön! Wenn es hilft, dann bitteschön! Wenn es dazu beiträgt, dass dieser Mensch und Mann wieder auf die Beine kommt, dann bitteschön!</p>
<p>Allerdings gibt es auf die Frage, was einen richtigen Mann elektrisiere, noch andere Antworten. Die liegen ganz eindeutig im sportlichen Bereich. Der richtige Mann nämlich interessiert sich für Sport, nicht immer für richtigen Sport. Es darf auch Fernsehsportsein, ruhiger, bequemer und unterhaltsamer Fernsehsport!</p>
<p>Wenn ich es also genau bedenke, dann lautet die Antwort auf die Frage: Was elektrisiert einen richtigen Mann?: Sport in allen Formen &#8211;  im Fernsehen und in der Arena. Ist dann ein Mann, der sich nicht für Sport interessiert, ein halber Mann, ein Viertelmann, ein Dreiviertelmann – ein Achtelmann gar? Fragen über Fragen, die ich alle nicht beantworten kann.</p>
<p>Ich merke, dass ich mir zu Anfang eine zu schwere Frage gestellt habe, und gebe auf. Soll antworten, wer will, ich nicht. Ich lasse einfach mal ein überaus sympathisches Exemplar Mann zu Worte kommen: „Ich interessiere mich nicht für Sport. Ich bin nur ein halber Mann!“ Ein Mann, der fähig und in der Lage ist, sich selbst als „halb“ zu bezeichnen? Das kann nur ein ganzer Mann sein! Ganz schön elektrisierend.</p>
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		<title>Gartenarbeit macht glücklich!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 07:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienenim Hamburger Abendblatt am 23. September 2011 Von Johanna R. Wöhlke Zurzeit ist das Glück in aller Munde. Eigentlich ist das Glück ja immer in aller Munde, zurzeit aber wie gesagt ganz besonders. Da trifft es sich gut, mit einem praktischen Beispiel aus dem Alltag aufwarten zu können, das einen klaren Blick darauf wirft, wann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienenim Hamburger Abendblatt am 23. September 2011</p>
<p>Von Johanna R. Wöhlke</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Gartenarbeit-macht-gl%C3%BCcklich-23-9-2011-001.jpg"><img class="size-medium wp-image-11033 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Gartenarbeit-macht-gl%C3%BCcklich-23-9-2011-001-298x300.jpg" alt=" " width="209" height="210" /></a></p>
<p>Zurzeit ist das Glück in aller Munde. Eigentlich ist das Glück ja immer in aller Munde, zurzeit aber wie gesagt ganz besonders. Da trifft es sich gut, mit einem praktischen Beispiel aus dem Alltag aufwarten zu können, das einen klaren Blick darauf wirft, wann der Mensch wirklich glücklich ist. In diesem Fall ist der Mensch männlich und heißt Rolf.</p>
<p>Das mit dem Glück ging bei Rolf so: Er hatte sich entschlossen, im Garten zu arbeiten. Die Hecke musste geschnitten werden. Also war es kein freier Entschluss, sondern eher einer von denen, zu denen man gezwungen wird, man könnte auch verpflichtet wird sagen.<span id="more-11031"></span> Dies ist der Zeitpunkt, zu dem die Spinnen auftreten. In ihrem Netz bilden sie ein nicht sehr angenehmes Gegenüber und werden mit einem weit ausholenden Rundumschlag mit Hand und Arm entfernt. Dabei aber rutscht die Brille von der Nase und macht Rolf von einer Sekunde zur anderen fast blind.</p>
<p>Unser Gartenarbeiter muss also schweren Herzens aufgeben, die Hecke zu schneiden. Jetzt ist erst einmal Brille suchen angesagt. Aber die Brille will nicht so, wie Rolf gerne möchte. Eigentlich müsste sie vor seinen Beinen liegen, aber er findet sie nicht. Auch die herbeigerufene Ehefrau findet sie nicht. „Ich finde die Brille nicht ohne Brille!“, ist der verzweifelte Ausruf des gartenarbeitswilligen Mannes.</p>
<p>Beide suchen nun die Brille. Die Brille bleibt verschwunden.  Hatte ich überhaupt eine Brille auf? fragt Rolf sich verzweifelt und wird immer unglücklicher. Er zweifelt an sich selbst. Er vertagt. Er vertagt auf den nächsten Tag.</p>
<p>Der nächste Tag bringt die erhoffte Wende. Das Ehepaar geht noch einmal Hand in Hand an den Ort des Geschehens und siehe da: Die Brille liegt im wuchernden Immergrün am Boden vor ihnen. Wo war sie gestern? Wie kommt sie wieder hierher? Rolf ist wieder glücklich und fragt nicht viel, Hauptsache, er kann wieder sehen und spart sich den Weg zum Optiker.</p>
<p>Was sagt uns dieses Beispiel? Das Glück ist ungerecht. Es ist nie für alle gleich zu haben. Mal beglückt es den Brille verlierenden Gartenarbeiter und mal den Optiker. Fälle, in denen der Brille verlierende Gartenarbeiter auch gleichzeitig Optiker ist, scheinen selten zu sein…<br />
</p>
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		<title>Einfühlsame Männer</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
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		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 21. September 2011 von Johanna R. Wöhlke Wenn der Mensch verliebt ist, neigt er dazu, ins Kindliche abzugleiten. Das ist normal. Zum Beispiel füttern sich verliebte Paare gegenseitig, wie Mütter ihre Kinder füttern. „Ich füttere Dich“, das bedeutet so viel wie: „Ich sorge mich um Dich, ich will Dir etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 21. September 2011</p>
<p><em>von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6212.jpg"><img class="size-medium wp-image-10973 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6212-291x300.jpg" alt=" " width="184" height="189" /></a></p>
<p>Wenn der Mensch verliebt ist, neigt er dazu, ins Kindliche abzugleiten. Das ist normal. Zum Beispiel füttern sich verliebte Paare gegenseitig, wie Mütter ihre Kinder füttern. „Ich füttere Dich“, das bedeutet so viel wie: „Ich sorge mich um Dich, ich will Dir etwas Gutes tun. Du bist mir wichtig.“ Beim nächsten Restaurantbesuch einfach mal darauf achten. Diese Paare sind immer jung verliebt!<span id="more-10971"></span></p>
<p>Aber es ist nicht nur diese archaische Form der Sorge, die Verliebte auszeichnet. Sie geben sich auch recht eigenartige Namen. Erinnern Sie sich oder sind Sie gerade in der Phase des Namengebens für eine geliebte und angehimmelte Person? Welche Vielfalt an Namen ist uns allen schon begegnet, „Schatz“ ist dabei noch die harmlose Form. „Liebling“ könnte auch weit verbreitet sein. Ich erinnere auch, „Bärchen“ gehört zu haben oder  „Zuckerschnute“, „Kleines“, „Püppchen“, „Karlinchen“, „Mausezahn“, „Teufelchen“, „Rosenblättchen“ – sogar „Mistkäfer“, alles dies mehr oder weniger männlich oder weiblich wirkende Kosenamen.</p>
<p>Nun kommen Liebespaare ja manchmal auch in die Jahre miteinander und dann ist das nicht mehr so dringend mit dem archaischen Füttern bei Tisch und im Restaurant. Es könnte sein, das hat sich dann auf die Kinderlein verschoben und der gemeinsame Alltag erfordert „Fütterungen“ anderer Art, wie das Leben halt so spielt. Schön ist es aber, wenn dann immer noch das eine oder andere Mal so etwas wie ein Kosenamen auftaucht, über den man schmunzeln kann.</p>
<p>Dieses Erlebnis hatte ich neulich. Ich werde es nicht vergessen. In angeregt plaudernder Runde saßen wir zusammen. Da stand ein älterer Herr auf, erklärte dass er nun gehen müsse. Er sagte allerdings nicht einfach so, dass er gehen müsse. Er sagte: „So, nun wird es Zeit, wieder zu meiner Leidensfähigen nach Hause zu fahren.“ Dabei lächelte er verschmitzt. „Sie leidet unter Dir?“, war die Frage. Die Antwort war wieder ein verschmitztes Lächeln. Ist es nicht wunderbar, dass es immer wieder so einfühlsame Männer gibt!</p>
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		<title>Alles Käse oder was?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 15:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 19. September 2011 Von Johanna R. Wöhlke Was wäre der Mensch ohne Käse? Er wäre ein Nichts -  nun ja, nicht ganz. Zumindest aber wäre er total käselos, man könnte auch sagen käsefrei und – wer von uns möchte schon käselos und käsefrei sein! Der wichtigste Griff an einem gemütlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 19. September 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/digitaler-K%C3%A4se-006.jpg"><img class="size-medium wp-image-10951 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/digitaler-K%C3%A4se-006-263x300.jpg" alt=" " width="184" height="210" /></a></p>
<p>Was wäre der Mensch ohne Käse? Er wäre ein Nichts -  nun ja, nicht ganz. Zumindest aber wäre er total käselos, man könnte auch sagen käsefrei und – wer von uns möchte schon käselos und käsefrei sein!</p>
<p>Der wichtigste Griff an einem gemütlichen Abend – noch vor dem Knie einer schönen Frau – ist der Griff zum Käse, wenn der Rotwein dabei nicht fehlt. Das hörte ich neulich aus männlichem Mund. Ist ohne Käse alles nur halb so schön? Dieser Vertreter des männlichen Geschlechtes scheint das zu glauben. Gut für den Käse, traurig für die Frauen…<span id="more-10950"></span></p>
<p>Wenn wir weiter über die wundersamen Wirkungen und Freuden von Käse sinnieren, dann kann aber auch eines nicht unerwähnt bleiben: Wie die zwei Seiten einer Medaille gut und böse sind, so ist es auch beim Käse. Wir lieben und entbehren ihn und nennen ihn doch gleichzeitig in Zusammenhang mit etwas Schlechtem, das uns widerfährt oder es einfach nur ist. Wir sagen: So ein Käse! Jeder weiß, was damit gemeint ist.</p>
<p>Dinge, die wir oder andere tun, können so geraten, dass wir sie als Käse bezeichnen, sie können, sie können immer! Deshalb zum Beispiel wird es auch nicht mehr lange dauern, und man wird von digitalem Käse reden. Dieser Begriff wird in den Duden und die Wörterbücher der Welt eingehen. Diese moderne Erscheinungsform könnte man im Zuge der modernen gebräuchlichen Abkürzungsmode dann mit „dk“ abkürzen. Achtung also: Wenn Ihnen demnächst unter einer email oder einer Mitteilung über facebook das Kürzel „dk“ begegnet, dann haben Sie digitalen Käse geschrieben!</p>
<p>Wenn ich ein Käse wäre und eine Seele hätte, stürzte mich das in arge Nöte. Wahrscheinlich wäre der nächste Weg der zu einem Käsepsychologen und der Bitte, mich zu beraten. Wenn der dann vorschlüge, das bei einem Glas Rotwein zu tun, wäre wahrscheinlich schnell alles wieder in Ordnung und auch die Käseseele wieder gesund. Die Welt ist, wie sie ist. Käse jeder Art ist immer gut mit viel Rotwein zu verdauen!</p>
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		<title>Ländliche Umgebung</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/09/landliche-umgebung/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 14:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 14. September 2011 Von Johanna R. Wöhlke Wir sind alle lernfähig, hoffentlich! Lernen macht nämlich Spaß! Diese beiden Ausrufungszeichen zeigen schon ganz deutlich – nun  muss etwas kommen, das mich in Sachen lernfähig tief beeindruckt hat. Ja, das hat es auch – und das ganz plötzlich und unerwartet und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 14. September 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/L%C3%A4ndliche-Umgebung-14-9-2011-003.jpg"><img class="size-medium wp-image-10810 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/L%C3%A4ndliche-Umgebung-14-9-2011-003-200x300.jpg" alt=" " width="160" height="240" /></a></p>
<p>Wir sind alle lernfähig, hoffentlich! Lernen macht nämlich Spaß! Diese beiden Ausrufungszeichen zeigen schon ganz deutlich – nun  muss etwas kommen, das mich in Sachen lernfähig tief beeindruckt hat. Ja, das hat es auch – und das ganz plötzlich und unerwartet und ganz ohne mein eigenes Zutun.</p>
<p>Das ging so: In gemütlicher Runde saßen wir zusammen. Vor uns die weite grüne und bäuerliche Wiese, hinter uns das wunderschöne Fachwerkhaus mit einem großen, liebevoll angelegten Bauerngarten. Eine Ansicht und eine Aussicht wie im Bilderbuch. Aber da waren auch noch das Bier, der Wein und das Wasser auf dem Tisch. Sommerlich war es – ja, die Sonne schien – und fröhlich und heiter war deshalb auch die Stimmung.<span id="more-10808"></span></p>
<p>Auch der Bürgermeister des Ortes saß mit am Tisch und er war in Hochform. Was konnte er über sein Dorf nicht alles erzählen! Schrieb ich Dorf? Als Dorf bezeichnet man ja laut Wikipedia Enzyklopädie „eine zumeist kleine von Menschen bewohnte Gruppensiedlung mit geringer Arbeitsteilung, die ursprünglich durch eine landwirtschaftlich geprägte Siedlungs-, Wirtschafts- und Sozialstruktur gekennzeichnet ist.“</p>
<p>„Mein“ Bürgermeister ist aber nicht von gestern. Er ist einer von heute und hat noch sehr viel mehr als Wikipedia dazu beizutragen, das moderne Dorf zu charakterisieren. Er beeindruckt mich wirklich nachhaltig an diesem Tag und sorgt für den unterhaltsamen“ running gag“ des Tages, denn er sagt: „Wir sind nicht nur ein Dorf, wir sind ein Wohnort in ländlicher Umgebung geworden.“</p>
<p>Ja, es ist wohl so. Es gibt keine „reinen“ Dörfer mehr. Es gibt zunehmend Wohnorte in ländlicher Umgebung: Auf das Land gezogene Städter mit schön ausgebauten Resthöfen erhoffen sich ländliche Ruhe und Idylle, die es dort auch gibt. Sie erleben aber gleichzeitig, dass Kühe stinken bevor man frische Milch genießen kann, Trecker laut sind, Hühner gackern, Hähne krähen und Landwirtschaft insgesamt nicht steril zu haben ist. Einer der Konflikte, zu denen das Wohnen in ländlicher Umgebung nun mal führen kann. Aber: Wir sind ja alle lernfähig – in ländlicher Umgebung…</p>
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		<title>Ablenkung unter der Decke</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/09/ablenkung-unter-der-decke/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 06:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glosse erschien am 10. September 2011 unter der Rubrik „Moment mal“ im Hamburger Abendblatt Von Uta Buhr Diese Zahnarztpraxis ist eine Mischung aus Reisebüro und Zauberladen. An den Wänden prangen stimmungsvolle Fotos von nahen und fernen Urlaubszielen. Wer träumt sich an diesen trüben und regnerischen Sommertagen nicht gern an einen Strand im sonnigen Süden! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Glosse erschien am 10. September 2011 unter der Rubrik „Moment mal“ im Hamburger Abendblatt</p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>Diese Zahnarztpraxis ist eine Mischung aus Reisebüro und Zauberladen. An den Wänden prangen stimmungsvolle Fotos von nahen und fernen Urlaubszielen. Wer träumt sich an diesen trüben und regnerischen Sommertagen nicht gern an einen Strand im sonnigen Süden!</p>
<p>Selbst Kinder, die kurz zuvor noch angsterfüllt vor der Tür zur Praxis standen, bekommen leuchtende Augen. So hoch gestimmt öffnet jeder dem netten Zahnarzt bereitwillig den Mund.<span id="more-10706"></span></p>
<p>Ehe der vor dem surrenden Bohrer wieder zuklappt, fordert er den Patienten auf: „Bitte einmal an die Decke schauen.“ Und jetzt hat der Mann im weißen Kittel leichtes Spiel. Denn der Faszination des riesigen Posters da oben kann sich nun wirklich keiner entziehen.</p>
<p>Da kreuzen Wikingerschiffe auf azurblauen Meereswellen, blitzen die Schwerter bärtiger Mannen in der Sonne. Den feinen weißen Sandstrand in der Ferne meint man unter den Füßen zu spüren…</p>
<p>„Sie können den Mund jetzt wieder schließen.“ Die Stimme kommt von ganz weit her und reißt mich aus einem herrlichen Traum. „Nächstes Mal behandele ich Sie in Raum 2. Da gibt es ein ganz besonders schönes Deckengemälde“, schmunzelt der Arzt. Ob Sie es nun glauben oder nicht: Ich freue mich schon heute auf meinen nächsten Termin Anfang Oktober.</p>
<p>&nbsp;<br />
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]]></content:encoded>
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		<title>Männliche Sehnsucht</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/09/mannliche-sehnsucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 14:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. September 2011 Jetzt bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich in das Klagelied über den verregneten Sommer weiterhin mit einstimmen sollte. Es gab da nämlich ein Gespräch. Das war ein Gespräch mit einem lieben und männlichen Kollegen, dem ich bislang so ohne weiteres nicht zugetraut hätte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. September 2011</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/maennliche-Sehnsucht.jpg"><img class="size-medium wp-image-10637 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/maennliche-Sehnsucht-300x276.jpg" alt=" " width="210" height="193" /></a></p>
<p>Jetzt bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, ob ich in das Klagelied über den verregneten Sommer weiterhin mit einstimmen sollte. Es gab da nämlich ein Gespräch. Das war ein Gespräch mit einem lieben und männlichen Kollegen, dem ich bislang so ohne weiteres nicht zugetraut hätte, ein gefühlsschwangeres Wort in den Mund zu nehmen – dieses Wort lautet Sehnsucht!</p>
<p>Ja, er bekannte sich, Sehnsucht zu verspüren. Es geschah wie gesagt im Zusammenhang mit einem Gespräch über den verregneten Sommer. Das hätte mich stutzig machen sollen, ich weiß. Denn er sprach nicht von Sehnsucht nach der Sonne, nach der Liebe, nach all so schönen Dingen – er sprach von der Sehnsucht, nun doch endlich einmal den Rasen mähen zu können! Sie haben richtig gelesen: <span id="more-10634"></span>Ein Mann redet von der Sehnsucht danach, endlich wieder einmal seinen Rasen mähen zu können.</p>
<p>So weit hat es der verregnete Sommer gebracht. Er bringt unsere Männer zum sehnsuchtsvollen Träumen danach, ihren Pflichten in Sachen Gartenarbeit nachkommen zu können. Sonst – ich erinnere mich – haben sie das eher von sich gewiesen und nicht mit Hochstimmung und Sehnsucht reagiert, wenn es darum ging, dem heimischen Rasen ein stets schön rasiertes Äußeres zu gewährleisten.</p>
<p>Frauen, wollen wir ein Fazit ziehen? Wollen wir in ein Loblied auf den verregneten Sommer ausbrechen und uns über diese neuen Gefühlsausbrüche unserer Männer freuen? Sie meinen, es sei nur einer gewesen, das gelte nicht für alle? Na ja, irgendwie sind sie doch alle gleich…</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Frage der Soße</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 06:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 23. August 2011 Von Johanna R. Wöhlke Ich erinnere mich an Fernsehsendungen aus meinen Jugendtagen, in denen Paare beweisen mussten, wie gut sie sich kennen. Das waren nicht nur Liebespaare oder Ehepaare. Das waren auch Freunde und Eltern und Kinder. Die Idee fand ich gleichermaßen gut wie entlarvend: In Spielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 23. August 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/eine-Frage-der-So%C3%9Fe-23.8.2011-0041.jpg"><img class="size-medium wp-image-10186 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/eine-Frage-der-So%C3%9Fe-23.8.2011-0041-300x264.jpg" alt=" " width="210" height="185" /></a></p>
<p>Ich erinnere mich an Fernsehsendungen aus meinen Jugendtagen, in denen Paare beweisen mussten, wie gut sie sich kennen. Das waren nicht nur Liebespaare oder Ehepaare. Das waren auch Freunde und Eltern und Kinder. Die Idee fand ich gleichermaßen gut wie entlarvend: In Spielen und Fragen miteinander festzustellen, wie genau man dem anderen zuhört, ihn wahrnimmt, kennengelernt hat und vor allem – überhaupt kennenzulernen in der Lage ist!<span id="more-10184"></span></p>
<p>Seien wir ehrlich: Wie oft liegen wir daneben mit unserer Meinung über andere, schätzen falsch ein, fällen Urteile, liegen einfach total daneben. Dann wiederum ist alles klar und einfach und wir sind uns sicher: Diesen Menschen kennen wir, wie er wirklich ist! Wenn allerdings jemand nicht will, dass irgendeiner etwas über ihn weiß, dann hüllt er sich in geheimnisvolles Schweigen über sich. Das kann sehr spannend sein, denn das macht  immer neugierig. Meine Herren: Das ist eine sehr durchtriebene Art, sich bei den Damen interessant zu machen, aber das nur nebenbei und mit einem leichten Lächeln geschrieben.</p>
<p>Das Paar, von dem ich nun erzählen will, kennt sich ziemlich gut, so scheint es. Es bestand nämlich den Soßentest auf meiner Terrasse. Sie fragen zu recht: Soßentest? Ja, der geht ganz einfach: Sie lieben Soßen über alles, Ihr Partner nicht. Sie sind bei Freunden zum Essen eingeladen. Ihr Partner oder Ihre Partnerin, wie auch immer, bemerkt auf einem Blick, dass es für einen kräftigen Nachschlag in Sachen Soße nicht reichen wird. Was geschieht also? Ihr Partner nimmt sich eine große Portion Soße und bedient Sie mit einer großen Portion Soße. Als Sie keine mehr haben, wechseln Sie einfach die Teller. NUN haben Sie die doppelte Portion, die Sie so gerne essen!</p>
<p>Fazit: Liebe erweist sich natürlich immer im Alltag: Wer den Soßentest kennt und besteht, wird spielend auch jedes andere Problem meistern! Das ist so klar  &#8211; wie Kloßbrühe!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Radrennen in Hamburg?</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 08:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Tisson Uschi]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;unser Mitglied Uschi Tisson hat dazu etwas zu sagen -am Tag der Vattenfall Cyclassics: Da geht in Hamburg nichts mehr, pardon, da fährt in Hamburg nichts mehr -außer natürlich die Fahrräder  -  und die Gedanken, die so ein Radrennen auslösen kann Hier der Link auf ihren gesprochenen Text auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=Uu4bbHJ3-u8]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;unser Mitglied Uschi Tisson hat dazu etwas zu sagen -am Tag der Vattenfall Cyclassics: Da geht in Hamburg nichts mehr, pardon, da fährt in Hamburg nichts mehr -außer natürlich die Fahrräder  -  und die Gedanken, die so ein Radrennen auslösen kann <img src='http://die-auswaertige-presse.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier der Link auf ihren gesprochenen Text auf Youtube:</p>
<p><span style="font-family: Arial;font-size: x-small"><a title="blocked::http://www.youtube.com/watch?v=Uu4bbHJ3-u8" href="http://www.youtube.com/watch?v=Uu4bbHJ3-u8"><span style="color: #000080" title="blocked::http://www.youtube.com/watch?v=Uu4bbHJ3-u8">http://www.youtube.com/watch?v=Uu4bbHJ3-u8</span></a></span><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die modernen Großväter</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/die-modernen-grosvater/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 11:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=10164</guid>
		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 20./21. August 2011 Von Johanna R. Wöhlke Irgendwann ist es soweit: Der Mann wird älter. Das scheint ein sehr glücklicher Umstand zu sein, denn das Älterwerden bedeutet ja immer auch ganz einfach und simpel: Wir sind noch da und leben! Wer wollte sich darüber nicht freuen. Der Mann also wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 20./21. August 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/oparieren-20-08-2011-004.jpg"><img class="size-medium wp-image-10167 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/oparieren-20-08-2011-004-300x210.jpg" alt=" " width="300" height="210" /></a></p>
<p>Irgendwann ist es soweit: Der Mann wird älter. Das scheint ein sehr glücklicher Umstand zu sein, denn das Älterwerden bedeutet ja immer auch ganz einfach und simpel: Wir sind noch da und leben! Wer wollte sich darüber nicht freuen. Der Mann also wird älter und damit automatisch irgendwie zum -  Opa!</p>
<p>Großvater, das ist ja eigentlich ein Begriff, der sich mit einem ganz festen und sicheren Inhalt füllen lässt, denn der glücklich älter gewordene Mann bekommt dann eine „Verjüngungsspritze“ besonderer Art. Die könnte man so beschreiben: Zuerst liegt sie in der Wiege herum, dann krabbelt sie auf allen Vieren, beginnt zu gehen und zu laufen – und ist ein fester Bestandteil des neuen Großvaterlebens. Mit anderen Worten: Großväter haben Enkelkinder!<span id="more-10164"></span></p>
<p>Im Allgemeinen wird es auch so sein, dass Großväter ihre Enkelkinder lieben. Schließlich sind sie ja „Ableger“ des eigenen Lebens und stellen eine ganz neue Lebensmischung dar, in der ein Mann sich vielleicht wiedererkennen und auf neue Weise durch die Natur gespiegelt erleben könnte.</p>
<p>In unseren Zeiten allerdings hat die Jugend auch vor den Großvätern nicht halt gemacht. So einen habe ich vor Augen – Ende fünfzig und noch gar nicht wie ein Großvater aussehend und wirkend! Flott und flink wieseln da aber zwei kleine Jungen um ihn herum und haben ihre Freude daran, ihn richtig in Anspruch zu nehmen – und auch das übliche Klischee wird erfüllt: Dieser Opa repariert für die beiden Jungs, was es zu reparieren gibt, denn dieser Opa ist ein Ingenieur, dem bekanntlich nichts zu „schwör“ ist.</p>
<p>Allerdings haben die beiden kleinen Kerle einen neuen Begriff kreiert, der nun auch an dieser Stelle Furore machen wird: Dieser Opa repariert nicht! Dieser Opa opariert! Ich finde, das passt viel, viel besser. Bravo Jungs, ihr seid Spitze! Na dann, Opa, opariere mal schön!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Alte Tugend neu entdeckt</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/alte-tugend-neu-entdeckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 08:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 17. August 2011 Eine Glosse von Uta Buhr „Höflichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“, texteten wir noch in Schulzeiten, wenn einer der Klassenkameraden mal wieder die Regeln des Anstands verletzte. Das hieß in der „guten alten Zeit“ der fünfziger und sechziger Jahre zum Beispiel noch, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 17. August 2011</p>
<p>Eine Glosse von Uta Buhr</p>
<p>„Höflichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr“, texteten wir noch in Schulzeiten, wenn einer der Klassenkameraden mal wieder die Regeln des Anstands verletzte. Das hieß in der „guten alten Zeit“ der fünfziger und sechziger Jahre zum Beispiel noch, dass er sich einen Bleistift ausgeliehen oder sich auf den angestammten Platz eines anderen gesetzt hatte, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.</p>
<p>Doch was sind diese „Sünden“ im Vergleich zu den rüden Sitten unserer Tage! Da wird gerempelt und geschubst, da wird in öffentlichen Verkehrsmitteln hemmungslos gegähnt und geniest, ohne dass das Gegenüber auch nur im Traum daran dächte, die Hand vor den Mund zu halten. Doch all dies soll ja nun bald der Vergangenheit angehören. Man benimmt sich wieder, lautet die Parole. Rücksichtslosigkeit und Unhöflichkeit haben ihren Zenit überschritten, erzählte mir gerade eine befreundete Lehrerin, die ihre Schüler auf die alten Tugenden einstimmt. Und das mit Erfolg, wie sie stolz berichtet. „Das Pendel schlägt jetzt wieder in die andere Richtung“, erklärt sie. „ Gutes Benehmen ist in.“<span id="more-10138"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die ersten zarten Triebe dieses neu erwachten Bewusstseins durfte ich jüngst in einer Arztpraxis erleben. Eine gebeugte alte Dame versuchte verzweifelt in ihren Mantel hinein zu kommen. Im Wartezimmer saßen vorwiegend junge Leute, die gelangweilt vor sich hinstarrten oder in irgendwelchen Zeitschriften blätterten.</p>
<p>Ein weißhaariger Herr um die achtzig erhob sich schwerfällig, humpelte zum Garderobenständer und half der Dame galant in den Mantel. Allgemeines Staunen war die Folge. Der große Blonde mit der roten Baseballkappe stieß seinen Nachbarn an: „Echt cool, Olli“, meinte er, „das ist noch alte Schule. Da hättest du auch drauf kommen können.“ Und ehe ich mich versah, sprang Olli auf, öffnete der alten Dame die Tür und riet ihr noch besorgt: „Gehen Sie aber schön vorsichtig, damit Sie nicht ausrutschen. Is nämlich verdammt rutschig draußen. Wegen dem vielen Regen.“ Echt cool!<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kostbare Zeit</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/kostbare-zeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 07:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt m 13. August 2011 Von Johanna R. Wöhlke &#160; Es gibt viel zu loben in dieser Welt. Es gibt viel zu kritisieren in dieser Welt, immer wieder. Das ist keine Frage. Wo fangen wir an, wo hören wir auf! Versuchen wir mal die Quadratur des Kreises und verbinden Lob mit Kritik! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt m 13. August 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/Kostbare-Zeit-13-8-2011-003.jpg"><img class="size-full wp-image-10078 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/Kostbare-Zeit-13-8-2011-003.jpg" alt=" " width="240" height="218" /></a></p>
<p>Es gibt viel zu loben in dieser Welt. Es gibt viel zu kritisieren in dieser Welt, immer wieder. Das ist keine Frage. Wo fangen wir an, wo hören wir auf! Versuchen wir mal die Quadratur des Kreises und verbinden Lob mit Kritik! Das geht nicht, meinen Sie? Aber natürlich geht das, das geht sogar perfekt!</p>
<p>Da ist zum Beispiel die Frau, die gerade auf ihren Bus wartet. Er ist verspätet und – das kann sie an einem digitalen Schild an der Bushaltestelle ablesen. Es sind genau 11 Minuten, so steht da. Nun weiß sie also, dass sie noch elf Minuten auf den Bus wird warten müssen. Ich lobe. Gleichzeitig denke ich: Welch ein Service auf hohem Niveau! Wir in diesem Teil der Welt können uns diesen Service leisten.<span id="more-10077"></span><!--more--></p>
<p>Da stehe ich am Geldautomaten meiner Bank und möchte Geld abheben, diesmal ein klein wenig mehr. Das geht nicht, „sagt“ der Automat sinngemäß – er hat kein Geld mehr. Ich muss in die Bank und mit dem mir schon lange nicht mehr bekannten Personal Kontakt aufnehmen. Meine Summe wird freigeschaltet, in 8 Minuten verfügbar.</p>
<p>Das ist doch wunderbar: Meine Bank schenkt mir 8 Minuten Zeit zum Nachdenken, Träumen, Unterhalten mit Passanten. Das ist nun wirklich lobenswert. Andererseits – seien wir ehrlich – hätte ich diese acht Minuten lieber dem Busfahrer geschenkt und dann wäre die Verspätung auf 3 Minuten geschrumpft. Ja, man kann beim Warten auf unlogische Gedanken kommen!</p>
<p>Zeit, Zeit, Zeit – wir „managen“ sie perfekt, unsere Zeit. Dann schmeißen wir sie als Luxusgut wieder zum Fenster hinaus, wie es uns gefällt. Diese Freiheit nehmen wir uns. Das ist unser Recht. Wenn die anderen uns unsere Zeit „stehlen“, reagieren wir sauer. Wenn wir sie uns selbst stehlen, ist alles erlaubt. Wollte ich loben und kritisieren? Ich wollte nur ein ganz klein wenig Ihrer kostbaren Zeit mit Gedanken über Zeit anfüllen – das war schon alles und, wie ich finde, natürlich sehr lobenswert!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von schönen Bäuchen &#8211; maßnehmen &#8211; was ist das?</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/von-schonen-bauchen-masnehmen-was-ist-das/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 13:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin, Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 22. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Mit den Maßen ist das so eine Sache im Leben. Beginnen wir dort, wo es immer beginnt: am Anfang. Denken wir uns also vorwärts und voran. Wir Frauen wissen, was das bedeutet. Am Anfang unserer Schwangerschaften ist der Bauch noch kein Bauch, allerhöchstens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 22. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/22-Juli-2011.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-9552 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/22-Juli-2011-150x150.jpg" alt="   " width="150" height="150" /></a></dt>
<dt><span style="font-size: small;">Mit den Maßen ist das so eine Sache im Leben. Beginnen wir dort, wo es immer beginnt: am Anfang. Denken wir uns also vorwärts und voran. Wir Frauen wissen, was das bedeutet. Am Anfang unserer Schwangerschaften ist der Bauch noch kein Bauch, allerhöchstens ein Bäuchlein. Dann genießen wir es, wenn wir von Woche zu Woche sehen und fühlen: Der Bauch wächst.</span><span id="more-9549"></span></dt>
</dl>
</div>
<p>Das Maß aller Dinge ist es, dass er wächst! Dazu kann ich nur sagen: Nie mehr in unserem Leben werden wir das so sehen und begrüßen und mit unserer Kritik daran mehr als maßvoll umgehen, genauer gesagt – in dieser Lebensphase gibt es sie gar nicht. Maßlos entspannt also sehen wir dem Wachstum unseres Bauches zu und freuen uns daran!</p>
<p>Dann werden wir entbunden und das Maß aller Dinge ist nun der neue Erdenbürger. Er ist nicht nur das Maß aller Dinge, er setzt auch alle Maßstäbe und oft stellt er die alten radikal auf den Kopf. Oft? Nein, immer! Nichts geht mehr im alten Trott und Maß, wenn ein Kind geboren worden ist. Wir gewöhnen uns und im glücklichen Fall genießen wir, wie sich mit dem Wachstum die Maße wandeln, verschieben, verrücken, biegen und schwanken. Cèst la vie! Das lebendige Leben setzt und legt von nun an seinen Maßstab an. Könnte man auch sagen, zwingt ihn uns auf?</p>
<p>Wenn wir ganz viel Glück haben, läuft alles so gut ab, dass wir oftmals wirklich über die Maßen glücklich sein dürfen. Ich vermute, und wir alle wissen: Das ist nicht immer Fall. Wenn wir auf diese Weise weiter philosophieren, könnte es schwierig werden. Wie oft fühlen wir uns durch Maßgaben anderer eingeengt und rufen nach mehr Freiheit.</p>
<p>Da schließt sich nun erstaunlicherweise der Kreis zum maßlos schönen dicken Bauch glücklicher, schwangerer Frauen, denn keiner wird ernsthaft bestreiten können: Die schwangeren Bäuche der Frauen samt Inhalt sind das Maß aller lebendigen menschlichen Dinge. Gut gebrütet, ist ganz gelebt!<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Autokauf skurril</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/autokauf-skurril/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 06:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 20. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Wir lieben unsere Autos. Allerdings lieben wir sie dann am meisten, wenn sie auch funktionieren. Ein Auto dauerhaft in der Garage ist entweder ein Sammlerstück aus Leidenschaft oder ein ständiger Bestandteil von Stress und Frust im Alltag. Was nützt mir ein Auto, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 20. Juli 2011</p>
<p>Von Johanna R. Wöhlke</p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Autokauf-skurril-003.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-9484" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Autokauf-skurril-003-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Wir lieben unsere Autos. Allerdings lieben wir sie dann am meisten, wenn sie auch funktionieren. Ein Auto dauerhaft in der Garage ist entweder ein Sammlerstück aus Leidenschaft oder ein ständiger Bestandteil von Stress und Frust im Alltag. Was nützt mir ein Auto, wenn es nicht in der Lage ist, mich an mein Ziel zu bringen!<span id="more-9483"></span></p>
<p>Die geliebten Autos waren auch ein Thema im Gespräch mit Freunden, die aus alten Zeiten in der ehemaligen DDR berichteten – lange Wartezeiten, wir erinnern uns. Jahrelanges Warten auf ein Auto, um es dann endlich sein eigen zu nennen, das kann sich keiner von uns wirklich vorstellen. Auch die Freude übrigens nicht, es dann endlich in Empfang zu nehmen.</p>
<p>Die Erinnerungen der Freunde dringen allerdings noch tiefer in die vergangene Autowelt ihrer Zeiten vor. Es war zum Beispiel auch möglich, ein Auto ohne Reifen und Lenkrad zu bestellen – denn die hatte man sich vielleicht schon anderswo organisiert…Wir müssen lachen und ziehen Parallelen: Eine Brille hätte ich gerne, aber ohne Gläser, die habe ich schon. Einen Tisch möchte ich haben, aber ohne Beine, die habe ich schon. So ist das mit Gesprächen mehr als zwanzig Jahre danach.</p>
<p>Die Freunde haben noch mehr zu erzählen: Vier Tage vor der Wende damals war endlich das seit vielen Jahren ersehnte Auto eingetroffen. Alle Nachbarn und Freunde kamen zum Gratulieren und es wurde gefeiert – und vier Tage danach war das alles nichts mehr wert. Da war auch die Autowelt frei!</p>
<p>Das ist Geschichte praktisch und lebendig erinnert. Befragen wir diejenigen, die sie erlebt haben. Ihre Geschichten werden sicherlich immer wieder interessant sein!<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ist das Leben?</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/9351/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 07:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 18. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Die Sache ist an diesem Nachmittag völlig klar und unklar zugleich. Warum? Hier sitzen Frauen zusammen, trinken Kaffee und lesen nicht aus dem Kaffeesatz, nein, sie philosophieren über eine Wasserflasche! Sie können sich das nicht vorstellen? Abwarten, nach den folgenden Sätzen werden Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 18. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p>Die Sache ist an diesem Nachmittag völlig klar und unklar zugleich. Warum? Hier sitzen Frauen zusammen, trinken Kaffee und lesen nicht aus dem Kaffeesatz, nein, sie philosophieren über eine Wasserflasche! Sie können sich das nicht vorstellen? Abwarten, nach den folgenden Sätzen werden Sie es können!<span id="more-9351"></span></p>
<p>Mit der Wasserflaschenphilosophie ist es nämlich so: Auf manchen Unterlagen kann man sie nicht schieben – wie man auch im Leben manchmal nichts schieben kann. Man kann sie nur hochnehmen und auf einen anderen Platz stellen. Wie gerne schon hätte ich im Leben manches an einem anderen Platz geschoben, auch mal gerne hoch genommen und versetzt, ach ja.</p>
<p>An dieser Flasche muss man außerdem drehen, um sie zu öffnen. Genauer gesagt, man muss am Verschluss drehen, um sie zu öffnen. So ist es natürlich auch im Leben: den richtigen Dreh finden für alles, wer würde das nicht gerne erleben und umsetzen können. Die Flasche sagt uns dazu noch mehr: Der richtige Dreh hat immer nur eine Richtung? Ob wir Freigeister das jemals werden akzeptieren können? Wir wollen doch immer selbst gerne in Freiheit bestimmen, wie sich die Dinge für uns richtig fügen sollen…</p>
<p>So also ist das gewesen an diesem Nachmittag mit der Wasserflaschenphilosophie in Kürze. Wir haben das Problem vor Ort gelöst: Die Flasche wurde an einen anderen Platz gestellt, genauer gesagt weitergereicht. Der Verschluss wurde in der richtigen, rechten Richtung gedreht und die Flasche ließ sich öffnen. So wurde der Inhalt für alle zugänglich.</p>
<p>Fazit und Bitte an das Leben: Lass uns doch am richtigen Ort sein, ob geschoben oder gehoben. Lass und auf die richtige Weise Zugang zu all deinen Inhalten finden und – am Ende gemeinsam genießen! Na – wie finden Sie nun meine Wasserflaschenphilosophie?<br />
</p>
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		<title>Bewegtes Leben. Eheleben vor dem Fernsehapparat in Energiesparzeiten!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 07:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 9. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Da sitzen sie wieder, Mann und Frau vor dem Fernseher. Sie schaut gebannt die monegassische Hochzeit an. Er hat derweil seinen Laptop vor sich auf dem Tischlein und arbeitet, surft oder was auch immer. Die monegassische Hochzeit interessiert ihn weniger, nur immer mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 9. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_9095" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Bewegtes-Leben-9-Juli-2011-0011.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-9095" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Bewegtes-Leben-9-Juli-2011-0011-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Da sitzen sie wieder, Mann und Frau vor dem Fernseher. Sie schaut gebannt die monegassische Hochzeit an. Er hat derweil seinen Laptop vor sich auf dem Tischlein und arbeitet, surft oder was auch immer. Die monegassische Hochzeit interessiert ihn weniger, nur immer mal wieder ein Blick auf den Bildschirm. Man will ja mitreden können, irgendwann. Warum erzähle ich das?</p>
<p>Hier handelt es sich um die Beschreibung des Bildes von Fernsehharmonie eines in vielen Jahren aneinander gewöhnten, glücklichen Paares. In Ruhe und Besinnlichkeit verbringen sie wie hunderttausende andere Paare ihren verdienten Feierabend gemeinsam. Sie gehen natürlich selbstverständlich davon aus, dass der Fernsehapparat dieses Spiel mitmacht, das Spiel von Ruhe und Besinnlichkeit, ganz auf ihn konzentriert.<span id="more-9090"></span></p>
<p>Das ist aber nicht garantiert in Energiesparzeiten! Der Fernseher in Energiesparzeiten nämlich hat sich gegen das laufende Programm und für das Einsparen von Energie entschieden, vielmehr: Er ist so programmiert! Unser Fernseher schaltet sich ab, wenn sich lange Zeit nichts vor ihm bewegt, einfach so – Bild weg, Ton weg, alles weg! Das bedeutet: In Ruhe und Besinnlichkeit einfach Beine hoch, womöglich unbeweglich einfach nur so da liegen, vielleicht sogar einschlafen…da reagiert er auch mit: Ich mag nicht mehr und schaltet sich einfach ab.</p>
<p>Gut, in Energiesparzeiten ist das so. Allerdings frage ich mich jetzt – denn ich habe es noch nicht beobachtet – ob der Fernseher auch auf Schnarchen reagiert. Ich meine: Stellt er sich wieder an, wenn der sich nicht Bewegende Zuschauer vor ihm anfängt zu schnarchen? Pardon, ich mache einen Denkfehler. Bewegungsmelder reagieren ja nur auf reale Bewegungen und nicht auf Schallwellen. Es wäre ja auch völlig unlogisch: Schnarchen signalisiert einen solchen Zustand von körperlicher Bewegungs- und Aufmerksamkeitslosigkeit, dass der Fernsehapparat wahrscheinlich in eine Art von Abschaltungskoma fällt.</p>
<p>Technik, du machst das Leben so richtig energetisch schön – allerdings der Rat an alte Ehepaare mit modernen Fernsehapparaten: vielleicht doch mal ab und zu zum Weinglas greifen, die Erdnussschale hin und her schieben und auch mal auf´s Klo gehen. Dann ist garantiert, dass das Programm nicht abgebrochen wird!<br />
</p>
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		<title>Der Pfennig vom Absatz</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 16:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glosse erschien am 7. Juli 2011 im Hamburger Abendblatt Eine Glosse von Uta Buhr Ausgerechnet am Sonnabend  - und dazu noch mitten in der Stadt &#8211; muss ich den „Pfennig“ vom Absatz meines rechten Schuhs verlieren. Ich bin wütend und schimpfe auf das Kopfsteinpflaster. Die witzig gemeinte Bemerkung meines Begleiters, was eher da war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Glosse erschien am 7. Juli 2011 im Hamburger Abendblatt</p>
<p><strong> </strong><em>Eine Glosse von Uta Buhr</em></p>
<p>Ausgerechnet am Sonnabend  - und dazu noch mitten in der Stadt &#8211; muss ich den „Pfennig“ vom Absatz meines rechten Schuhs verlieren. Ich bin wütend und schimpfe auf das Kopfsteinpflaster. Die witzig gemeinte Bemerkung meines Begleiters, was eher da war, das Straßenpflaster oder der Stöckelschuh, bringt mich noch mehr in Rage. In einer kleinen Straße unweit des Bahnhofs muss es passiert sein. Ich habe die Ritze, in der ich hängen blieb, deutlich gespürt. Also eilig zurück zum Ort des Geschehens.<span id="more-9074"></span></p>
<p>Während ich  neben meinem Freund her humpele, das Pflaster absuche und  dabei bin, uns mit meiner schlechten Laune  den Abend gründlich zu vermiesen, springt zu allem Überfluss auch noch so ein Straßenköter kläffend an mir hoch. Am liebsten hätte ich mit meiner Handtasche nach diesem lästigen Tier geschlagen. Indes lässt sich die schmuddelig-graue Promenadenmischung nicht verscheuchen, sondern sieht mich mit leuchtenden Augen an. Dann beginnt es mit den Pfoten zwischen den Pflastersteinen zu kratzen und zu schnüffeln. „Pfui“, rufe ich streng, als die zottelige Kreatur Schwanz wedelnd auf mich zukommt. Und – oh Wunder – zwischen den spitzen Zähnen hält sie meinen Pfennig. Selbst die Stifte sind unversehrt.</p>
<p>Schnell ist der Schaden behoben, der Abend gerettet. Ich kann wieder richtig auftreten. Meine Stimmung hellt sich auf, und das Bellen des Hundes klingt mir jetzt wie Musik in den Ohren. Auch meine ich, noch nie so ein hübsches Exemplar seiner Gattung gesehen zu haben…</p>
<p><strong> </strong><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sicheres Versteck</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 15:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 28. Juni 2011 Eine Glosse von Uta Buhr Hunderte von Einbrüchen ereignen sich täglich in Hamburg und Umgebung. Und das am hellichten Tag. Meine Nachbarin nimmt die Warnungen der Polizei vor Einbrechern und Klingelgangstern sehr ernst. „Während ich weg bin“, schärfte sie ihrem achtjährigen Sohn daher ein, „gehst du nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>erschienen im Hamburger Abendblatt am 28. Juni 2011<strong><br />
</strong></p>
<p><em>Eine Glosse von Uta Buhr</em></p>
<p>Hunderte von Einbrüchen ereignen sich täglich in Hamburg und Umgebung. Und das am hellichten Tag. Meine Nachbarin nimmt die Warnungen der Polizei vor Einbrechern und Klingelgangstern sehr ernst. „Während ich weg bin“, schärfte sie ihrem achtjährigen Sohn daher ein, „gehst du nicht an die Tür.“</p>
<p>Der befolgte Mutters Mahnung aufs Wort und ignorierte gestern selbst das hartnäckige Klingeln, Klopfen und Rufen des Hausmeisters. Stattdessen errichtete er eine wehrhafte Barrikade aus Stühlen  hinter der Haustür. Als die Eltern sich am Abend mühsam einen Weg in die Festung erkämpft hatten, trauten sie ihren Augen nicht. <span id="more-8930"></span>Der Sprössling hatte Schränke und Kommoden aufgerissen, Porzellan und Schmuck herausgenommen und in der ganzen Wohnung versteckt. Das Familiensilber wurde später unter dem Teppich im Wohnzimmer geortet, Mutters Perlenkette im Gemüsefach des Kühlschrankes. Erst nach stundenlangem Suchen konnte die Ordnung wieder  hergestellt werden.</p>
<p>Die Vorwürfe der Mutter verstand der Junge indes nicht. „An die Verstecke wäre doch nie ein Einbrecher rangekommen“, argumentierte er unter Tränen. Allerdings konnte er sich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wo er in seinem Übereifer Papas goldene Taschenuhr versteckt hatte, das Glanzstück der Sammlung und erst unlängst vom Großvater geerbt! Die fand sich am nächsten Morgen unter einem Knäuel von  Handtüchern und Bettbezügen in der Waschmaschine wieder – gekocht, gespült und makellos sauber. Eine Uhr also, die „sich gewaschen hat“, wie der Uhrmacher lakonisch feststellte.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auslaufmodell Rasierpinsel?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Mein Vater hatte einen Rasierpinsel. Irgendwann wurden dann Rasierpinsel zu Auslaufmodellen und der modernen Technik des Trockenrasierens geopfert. Das war schade. Sie sahen ziemlich dekorativ aus, diese Rasierpinsel. Ein echter Mann hielt sich auch mehrere – wie heute die männlichen Restexemplare von Pfeifenrauchern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 2. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8924" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Auslaufmodell-Rasiepinsel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8924" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Auslaufmodell-Rasiepinsel-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Mein Vater hatte einen Rasierpinsel. Irgendwann wurden dann Rasierpinsel zu Auslaufmodellen und der modernen Technik des Trockenrasierens geopfert. Das war schade. Sie sahen ziemlich dekorativ aus, diese Rasierpinsel. Ein echter Mann hielt sich auch mehrere – wie heute die männlichen Restexemplare von Pfeifenrauchern sich gerne mehrere Pfeifen zulegen. Manche geben sogar gerne und selbstbewusst damit an, über einhundert davon zu haben. Ja, auch der Mann ist ein urzeitlich geprägter Sammler mit Resten von Hamsterverhalten auf den Genen.<span id="more-8922"></span></p>
<p>Aber kommen wir zurück zum männlichen Attribut des Rasierpinsels. Leider gibt es ja nun auch keine Männer mehr, die sich damit rühmen, eine Rasierpinselsammlung ihr eigen zu nennen. Auch das ist schade. Aber – der Rasierpinsel hat nicht ausgedient! Die moderne Zeit führt dazu, dass er einem ganz neuen Wirkungsfeld zugeführt wurde: Das weibliche Geschlecht sorgt heute dafür, dass der Rasierpinsel in der Welt bleibt und nicht für immer aus unserem Blickfeld verschwindet.</p>
<p>Das Blickfeld war es auch, das mich auf dieses neue Leben, die Renaissance, des Rasierpinsels aufmerksam gemacht hatte. Ich saß nämlich hinten rechts in einem Taxi in Hamburg und wurde von einer Dame gefahren. Schick sah sie aus. Ihr Taxi picobello sauber – und dann war da dieser Rasierpinsel. Ich konnte ihn ganz deutlich mit seinen zarten Borsten in der Mittelkonsole zwischen Fahrer- und Beifahrersitz stecken sehen.</p>
<p>Lange hielt ich es nicht aus, sie nicht zu fragen: „Was machen Sie mit diesem Rasierpinsel?“ Die Antwort kam lachend mit einem kurzen Blick nach hinten und Zwinkern mit den Augen: „Damit putze ich den Staub von meinem Armaturenbrett. Ist doch schön sauber, nicht?“ Ja, sie hatte recht. Die nun folgende Philosophie über den Rasierpinsel und seine Bedeutung in der modernen Welt, die Vielseitigkeit seiner Anwendungsmöglichkeiten außerhalb des Badezimmers und der männlichen Befindlichkeiten kann ich hier nicht wiedergeben. Es war köstlich!</p>
<p>Die Frage ist nun: Wo krieg ich schnell einen Rasierpinsel für mein Auto her?<br />
</p>
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