Die Auswärtige Presse e.V.

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Artikel der Kategorie ‘Humor’

Na, wie heißen sie denn nun?

Januar 16, 2018 Von: hoffmann Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Na, wie heißen sie denn nun?

Erschienen im Hamburger Abendblatt

Eine Glosse von Lilo Hoffmann

Als ich neulich in einem Café frühstückte, setzte sich ein junger Vater mit Zwillingsjungs im riesigen Buggy an den Nebentisch. Ich sah zu, wie er die beiden mit Kakao und Milchbrötchen versorgte und erfreute mich an ihren strahlenden Gesichtern. Da es mich immer interessiert. wie Kinder heutzutage genannt werden, fragte ich den Vater, wie die beiden heißen. „Raten Sie doch mal!“, forderte er mich auf und gab mir gleich noch einen Tipp: „Ihre Namen haben jeweils nur drei Buchstaben.“ Nun war mein Ehrgeiz geweckt. Sofort startete ich den ersten Versuch: „Bestimmt heißen sie Max und Jan.“

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Die Geschichte einer Nordmann-Tanne

Dezember 22, 2017 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Humor, Literarisches, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Die Geschichte einer Nordmann-Tanne

von Birgit Romann-Pontow

Die Autorin mit Weihnachtsbaum, (c) Angelika Fischer

Es war einmal, so fangen viele Märchen an. Das Märchen, das ich heute zu erzählen habe, ist eine wahre Geschichte.

Ich bin ein Hamburger Stadtkind, mein Mann kommt aus Schleswig-Holstein. Nach unserer Hochzeit im Jahre 1996, wohnten wir zunächst in meiner kleinen Wohnung in Eilbek, nahe der Wandsbeker Chaussee. Meinem Mann fehlte die Landluft und so zogen wir ein Jahr später nach Barmstedt, seinem Heimatort. Die Hauptstraße ersetzte mir zwar die Stadtluft, aber irgendwie war das doch nicht so ganz nach unserem gemeinsamen Geschmack. Wir schauten uns weiter um und fanden Anfang 2004 unser neues Zuhause. Eine Doppelhaushälfte, mitten auf dem Land in einem Dorf namens Hemdingen mit 1500 Einwohnern und viel frischer Luft. Ich, ein Stadtkind, bis auf die gemeinsame Wohnung Barmstedt, mein Leben lang ohne Balkon, hatte nun ein Haus mit Garten, Wiese drum herum und zwei wunderschöne Nordmann-Tannen im Vorgarten. Garten? Toll! Blumen, Pflanzen. Versuch macht klug. Alles wuchs unter unseren Händen.

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Besucht uns doch einfach mal!

September 28, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Besucht uns doch einfach mal!

Erschienen im Hamburger Abendblatt

Eine Glosse von Lilo Hoffmann

Im Urlaub sind wir – wie so viele – absolut offen für Kontakte. Wir lernen nette Paare kennen, verbringen den einen oder anderen Tag miteinander und treffen uns abends in der Weinstube des Hotels. Alles schön und gut. Aber irgendwann fällt der verhängnisvolle Satz: „Ach, das ist so nett mit euch, ihr müsst uns unbedingt einmal besuchen.“
Spricht das andere Paar diesen Satz aus, fühlen wir uns geschmeichelt, nehmen die Einladung aber nicht ernst. Wesentlich schlimmer kann die Sache ausgehen, wenn einem von uns diese Aufforderung in weinseliger Stimmung herausrutscht.
Da standen doch tatsächlich vor zwei Jahren Thomas und Hannah vor der Tür. Die Urlaubszeit war längst vergessen, und die beiden störten nicht nur bei der Renovierung unseres Wohnzimmers, sondern erwiesen sich drei Tage lang als überaus anspruchsvolle Gäste.
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Das alte Schiff ist müde

Januar 30, 2017 Von: hoffmann Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Das alte Schiff ist müde

Erschienen im Hamburger Abendblatt

Eine Glosse von Lilo Hoffmann

Seit meine Freundin Ines einen runden Geburtstag jenseits der Lottozahlen feierte, reagiert sie auf Bemerkungen, die das Alter betreffen, besonders empfindlich. Sie schafft es, jede noch so harmlose Äußerung zu diesem Thema auf sich zu beziehen. Der gesamte Freundeskreis hütet sich seit kurzem davor, irgendetwas, das in Richtung Alterungsprozess geht, nur im Entferntesten zu erwähnen. Doch nicht jeder nimmt so viel Rücksicht auf Ines Empfindlichkeiten. So beklagte sie sich neulich bitterlich über ihren Lieblingsradiosender.

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Alles über Liebe – Komödie von Stephan Eckel

September 30, 2016 Von: Maren Schönfeld Kategorie: DAP aktuell, Deutschland, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Humor, Kunst und Kultur, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für Alles über Liebe – Komödie von Stephan Eckel

von Michael Buschow

Szene

Szene (c) Khusani

Gesehen von Michael Buschow & Gilla Schmitz

In Stichworten:
Komödie, 3 Personen-Stück, theaterteam.hamburg, Forum Alstertal – Punkt.
Hat’s gefallen? – Siehe unten!

Wieder einmal hat es Gabriele Weng „gemacht“, und unter ihrer Regie entstand ein Kommödchen auf kleinstem Raum, quasi ein Alstertaler Miniaturtheater. (mehr …)

Aschenputtel reloaded: Das Mittwochszimmer

April 24, 2016 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Buchrezension, DAP aktuell, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Humor, Kunst und Kultur, Lifestyle, Literarisches, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Aschenputtel reloaded: Das Mittwochszimmer

Coverbild

Coverbild

von Maren Schönfeld

Zwei Mädchen kommen in der Silvesternacht 1954/1955 zur Welt, und nur der Name Cornelia eint sie. Ansonsten gehören sie in verschiedene Welten, was zu der Zeit noch enorm schwerwiegt. Die eine Cornelia wird in eine „anständige“ Familie geboren, ein hässliches Kind. Die andere, still und niedlich, ist als uneheliches Kind des Fräulein Hertz, wie die ledige Mutter im Krankenhaus angesprochen wird, eine „Schande“. Schon in den ersten Lebenstagen der Cornelias bekommen Leser*innen einen Eindruck der damaligen Verhältnisse, und bis Seite 20 hofft man mit einem lachenden und einem weinenden Auge, dass dieses Aschenputtel doch noch irgendwie das große Los ziehen wird – auch wenn sie dafür die denkbar schlechtesten Voraussetzungen hat. Ein kleiner Hinweis auf eine mögliche Wende ist nur der leibliche Vater, den Fräulein Hertz beim Fasching traf und der „das Gesicht eines Prinzen aus tausendundeiner Nacht“ (S. 21) hatte, was (mehr …)

Silvesternachlese im Wartezimmer

Januar 03, 2016 Von: Wöhlke Kategorie: Glosse, Humor, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Silvesternachlese im Wartezimmer

erschienen im Hamburger Abendblatt

eine Glosse vom Johanna R. Wöhlke

Finger weg von den Fleischgabeln!
In der Ecke des Wartezimmers sitzt eine bedauernswerte Frau. Beide Hände sind fingerweise bandagiert, das Gesicht weist einige rote Flecken auf und ihr Gemütszustand scheint verheerend. „Ein frohes neues Jahr…“, ach, das hätte ich nicht sagen sollen. Die Frau schreckt zusammen, weint fürchterlich. Was hat sie nur?
Ich setze mich zu ihr und erfahre ihre Leidensgeschichte: Wie in jedem Jahr waren zu diesem Silvester wieder Freunde gekommen, um in gemütlicher Runde miteinander Fleischfondue zu (mehr …)

Eddy Winkelmann – 25 Jahre Jubiläum im „Schmidt Theater“ in Hamburg

Dezember 16, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Humor, Kunst und Kultur, Lifestyle, Lyrik, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Eddy Winkelmann – 25 Jahre Jubiläum im „Schmidt Theater“ in Hamburg

Von Johanna Renate Wöhlke

Eddy Winkelmann

Eddy Winkelmann

Weihnachtskonzert im Dezember 2015?

Ach nein, es hieß ja „Saisonabschlusskonzert“, aber – alle guten Dinge sind Drei: Es war auch ein Jubiläumskonzert!
Eddy Winkelmann 25 Jahre auf der Bühne des Schmidt-Theaters in Hamburg!

„Eddy, die Gitarre und das Meer“ – schleicht sich als Reim in den Kopf und weist auf Freddy hin, der so viele Lieder von Seefahrtsromantik und Meer gesungen hat – und doch schon so lange nicht mehr hier war…Wer das (mehr …)

„No Dinner for Sinners“ – Das neue Stück am English Theatre of Hamburg

November 23, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Humor, Kunst und Kultur, Lifestyle, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „No Dinner for Sinners“ – Das neue Stück am English Theatre of Hamburg

Von Uta Buhr

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Rate mal, wer die Sünder sind

Wiedersehen macht Freude! Dieses Stück, in welchem Sünder an der Tafel von Personen mit hohen moralischen Ansprüchen genau genommen nicht teilnehmen dürften, haben wir schon einmal gesehen. Allerdings vor so langer Zeit, dass wir uns nur noch bruchstückweise an die Handlung erinnern. Die vor witzigen Einfällen sprühende temporeiche Komödie des renommierten britischen Stückeschreibers Edward Taylor ist genau die richtige Antwort auf depressive Stimmungen im grauen Monat November, in dem Meldungen von neuen Attentaten auf unschuldige Menschen nicht abreißen wollen. Dennoch – im English Theatre darf und soll trotz allem herzlich gelacht werden. (mehr …)

„Im Tal des Todes“ siegt und predigt der Indianerhäuptling Winnetou

Juli 18, 2015 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Geschichte, Gesellschaft, Humor, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „Im Tal des Todes“ siegt und predigt der Indianerhäuptling Winnetou

Von Johanna Renate Wöhlke

in kürzerer Form erschienen in „Evangelische Zeitung“, Nr.29 vom 19. Juli 2015, S. 17 unter der Überschrift “ Winnetous Geheimnis. Bei den Karl-May-Spielen am Kalkberg predigt der Indianerhäuptling vor vollen Rängen“

Die Premiere ist zu Ende

Die Premiere ist zu Ende

Es wird gepredigt, und alle gehen hin, aber keiner merkt, dass gepredigt wird? Das trifft auf ein Ereignis zu, das in diesen Tagen schon im 64. Jahr seine Verehrer in seinen Bann zieht: Karl May, seine Geschichten und die Karl May Spiele in Bad Segeberg. Noch bis zum 6. September heißt das Stück „ Im Tal des Todes“. In der Saison 2014 haben so viele wie nie zuvor die Karl May Spiele besucht: Es waren 329.393 Besucher! Die Hoffnungen in diesem Jahr bleiben nicht dahinter zurück. (mehr …)