Der Duft von frischen Brötchen
erschienen im Hamburger Abendblatt/Harburg am 8. Juni 2010
Von Johanna R.Wöhlke
„Heute ist es aber frisch draußen“, meinen wir, wenn es mal wieder kälter ist, als wir es uns erträumt haben. Das ist eine Art der Frische, die wir uns im Sommer natürlich nicht wünschen. Wir hätten es gerne wärmer als „frisch“, allerdings kämen wir nie auf die Idee, das wärmere Wetter mit alt, abgestanden oder altbacken zu bezeichnen.
Wir merken, frisch bedeutet viel mehr als das. Frisch ist wichtig. Das Frische, die Frische, einfach Frisches - das ist manchmal sogar einfach unverzichtbar, bei Brötchen, zum Beispiel. Ein frisches Brötchen am Morgen, das ist ein Genuss. Da mag das Brötchen von gestern noch im Schrank liegen und einigermaßen aussehen, nein, wir wollen es nicht. Wir greifen zum fast noch warmen, knusprigen, wundervoll duftenden frischen Brötchen. (weiterlesen…)
