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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Hamburg im Fokus</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>Gefahr von Rechts bleibt vorhanden</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 14:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen in gekürzter Form im Hamburger Abendblatt am 30. Januar 2012 Von Johanna R. Wöhlke Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus Die „Initiative Gedenken in Süderelbe“ lud zu Erinnerungsgang und Diskussion ein. Referent: Dr. Manfred Murck, Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungschutz „Wir gedenken der Frauen aus dem KZ-Außenlager Neugraben und der wenigen mutigen Menschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen in gekürzter Form im Hamburger Abendblatt am 30. Januar 2012</p>
<p>Von Johanna R. Wöhlke</p>
<p><strong>Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus</strong><br />
Die „Initiative Gedenken in Süderelbe“ lud zu Erinnerungsgang und Diskussion ein.<br />
Referent: Dr. Manfred Murck, Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungschutz</p>
<div id="attachment_13026" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Vor-dem-Gedenkstein-klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-13026" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Vor-dem-Gedenkstein-klein-300x180.jpg" alt=" " width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Gedenkstein</p></div>
<p>„Wir gedenken der Frauen aus dem KZ-Außenlager Neugraben und der wenigen mutigen Menschen, die ihnen geholfen haben.“ Mit diesen Worten begann Pastorin Bettina von Thun von der Michaelisgemeinde in Neugraben ihre Rede an der Gedenktafel vor dem Bürgeramt Neugraben.</p>
<p>Etwa dreißig Neugrabener hatten sich auf Einladung der Initiative „Gedenken in Süderelbe“ wie in jedem Jahr  dort eingefunden, um am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ein Gebinde abzulegen, der immer am 27. Januar begangen wird, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945.<span id="more-13018"></span></p>
<p>Hinter ihnen lag an diesem Vormittag schon eine Stunde Weges in der Kälte des an diesem Freitagmorgen unerwartet eingebrochenen Winters im Schnee und Frost zu drei Stationen im Neugrabener Zentrum. Die Frauen des Lagers mussten  dort selbst im Winter in leichten Sommeroveralls arbeiten, den ganzen Tag ohne Essen und Wasser. Sie wurden unter den unmenschlichsten Bedingungen beim Siedlungsbau eingesetzt.</p>
<p>Von einigen Neugrabenern aber erfuhren sie Hilfe: einen Teller Suppe, Kleidung, Wolle, Kartoffeln, dicken süßen Brei, Schuhe für die erfrorenen Füße, gute Worte, einen Gang zur Toilette, um nicht die Notdurft zwischen Bäumen und Büschen zu verrichten, wie es sonst geschah. Das alles geschah mit Angst vor den Wächtern und der körperlichen und psychischen Belastung der schweren Zwangsarbeit: „Wieviel Stunden wir arbeiteten, wussten wir nicht; am Vorabend gingen wir zu Fuß nach Neugraben. Abends bekamen wir einen Schöpflöffel Suppe &#8211; nach menschlichem Gutachten ungenießbar &#8211; welche wir mit unseren Tränen salzten und eine Schnitte Brot – womöglich steinhart“, erinnert sich Helena B. in ihren Aufzeichnungen.</p>
<p>Die Teilnehmer des Rundganges hörten an allen Stationen Texte aus dem Leben der Frauen, die sie selbst danach aufgeschrieben hatten und in denen sie ihre schrecklichen Erlebnisse beschreiben, aber gleichzeitig auch erzählen, wie ihnen von einigen wenigen geholfen wurde.</p>
<p>Eine andere Gefangene, Helena B. schrieb: „Einen Lichtpunkt während meiner zweieinhalbjährigen Konzentration der Nazi- Deutschen will ich hinzufügen, was lebenswichtig für uns war in der irdischen Hölle von der SS Zeit: im November – Dezember bis anfangs Jänner – bis wir nach Tiefstack gingen – hatten wir einen Polier, Hermann Rose, Harburg – als Aufsichtsperson, der unter größter Gefahr für ihn – uns im Regen in die Bude schickte und nur, wenn er von der Ferne einen SS sah, zu uns sagte „schnell an die Arbeit!“ Hermann war ein älterer Herr; sehr oft morgens brachte er uns warmen Kaffee und manchmal auch etwas Brot &#8211; er hatte ja auch nur seine Zuteilung. Ich persönlich versprach ihm: Falls ich vielleicht doch überlebe diese Hölle, so werde ich ihn zu uns einladen, und es geschah vom ersten Geld der Wiedergutmachung, kaufte ich bei der Zim-Schiffsgesellschaft ein Billet für beide Reisen: hin und zurück und sandte es ihm ein. Er war bei uns in Israel 3 Monate&#8230;“</p>
<p>Weitere Namen hilfsbereiter Menschen sind Familie Storm, die ein Gemüsegeschäft betrieb; ein altes Ehepaar am Scheideholzweg; die beiden Mitarbeiter Rose und Stankowitz der Firma Prien und deren Baubaracken.</p>
<div id="attachment_13021" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Gruppenbild-klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-13021" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Gruppenbild-klein-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">:Pastorin Bettina von Thun und Andreas Winter ( Vorsitzender des Pfarrgemeinderates der katholischen Heilig Kreuz Gemeinde) sowie Eberhard Reinhard ( Mitglied des Pfarrgemeinderates der katholischen Heilig Kreuz Gemeinde) hatten Dr. Manfred Murck als Referenten für ihre Veranstaltung gewinnen können.</p></div>
<p>Dem morgendlichen Rundgang schloss sich eine Abendveranstaltung im Gemeindehaus der Michaeliskirche an. Zum Thema &#8220;Wehrhafte Demokratie. Was können wir als Bürgerinnen und Bürger gegen die Gefahr von Rechts tun?“ hatte die Initiative „Gedenken in Süderelbe“ zu einem Vortrag und Gespräch mit Dr. Manfred Murck, dem Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz, Hamburg, eingeladen.</p>
<p>Um es vorweg zu nehmen: Aus den geplanten zwei Stunden wurden drei und auch danach waren noch nicht alle Fragen beantwortet.  Murck erläuterte zuerst  die Entstehungsgeschichte des Verfassungsschutzes seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland und seine verfassungsmäßige Basis. Sie beruht auf dem Prinzip der wehrhaften Demokratie des Grundgesetzes und dem darauf basierenden Prinzip, dass die Liberalität der Verfassung und des Staates nicht von innen heraus ausgehöhlt und zerstört werden darf. Wer in seinen Bestrebungen und Aktivitäten gegen das Grundgesetz und seine Werte agiert, darf vom Verfassungsschutz  beobachtet werden, um Informationen zu sammeln, mehr nicht.</p>
<p>So wurden zum Beispiel schon 1952 die Sozialistische Reichstpartei verboten, die sich als Nachfolgeorganisation der NSDAP verstand. Im Jahre 1956 folgte mit dem Verbot der KPD das zweite Parteienverbot der Bundesrepublik auf der Basis des Prinzips der wehrhaften Demokratie. In diesen und vergleichbaren Fällen können die Informationen des Verfassungsschutzes dazu beitragen, Gerichtsentscheidungen zu stützen.</p>
<p>Mit Bedauern diskutierten die Teilnehmer die Tatsache, dass nach der Zeit des Hitler-Regimes das rechtsradikale Gedankengut nicht verschwunden ist, in Deutschland und Europa gleichermaßen. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung werden diesem Gedankengut zugerechnet, zehn Prozent einem relativ geschlossenen rechtsextremem Weltbild. Murck: „Die Gedanken und Köpfe waren ja nicht weg.“ Die Hoffnung darauf wurde 1964 mit der Gründung der NPD zerschlagen, die zuerst nennenswerte Wahlerfolge hatte, dann aber doch wieder aus „der Taktung der Republik verschwand“.</p>
<p>Das was zu Beginn der Nachkriegszeit mit „Neonazis“ beschrieben werden konnte, Menschen also, die sich bewusst in der Nachfolge der NSDAP sahen, wechselte im Laufe der Jahre, so Murck, in die Fraktion der „ewig Gestrigen“ und „Revisionisten“ und bezog Jugendliche mit ein, die keine Erfahrung mit der Geschichte des Nationalsozialismus hatten. Hier waren wie auch bis heute junge Männer die Träger des aktiven Teils dieser Gruppierungen. Man schätzt, dass um die 2o Prozent der jungen Männer anfällig für extrem rechtes Gedankengut sind, deren politische Kultur und soziale Grundierung die der Verlierer ist aber auch im bürgerlichen Lager Unterstützung findet, ohne dass dies zu öffentlichen Aktionen führt.</p>
<p>Die liberale Auslegung des Versammlungsrechtes gibt diesen Gruppen Spielräume, sich zu treffen. Sie haben ihre Organisationsformen verlegt, agieren nicht mehr in Vereinen und Parteien, sondern sogenannten „Kameradschaften“. Die Vernetzung durch die Möglichkeiten der modernen Technik fördert dies. Das Internet macht klassische Strukturen überflüssig. Murck: „Die Leugnung des Holocaust steht unter Strafe. Aber das Versammlungsrecht erlaubt das Aufmarschieren. Das nutzen diese Gruppierungen für sich aus.“ War es bei den Nazis und Neonazis unter anderem die Idee des „Volkes ohne Raum“, so ist es bei diesen modernen Gruppierungen die Idee des „unseren Raum freihalten von Fremdem“, die ihren Aktivitäten zugrunde liegt.</p>
<p>Die Weiterentwicklung rechtsextremen Gedankengutes ist demnach nicht aufzuhalten, eine bittere Erkenntnis dieses Abends. Die „moderne“ Ausprägung in der Form sogenannter „ Autonomer Nationalisten“, die einem „arischen Herrenmenschentum“ das Wort reden, prägt das Bild. Hier spielen Faktoren hinein wie bestimmte Musik als Radikalisierungsmechanismus oder martialische Auftritte, die mit Fremdenhass gepaart sind, der sich zunehmend auch antiislamisch zeigt.</p>
<p>Murck: „Gewalttaten bewegen sich im Promillebereich, sind aber natürlich öffentlichkeitswirksam.“ Der Hamburger Verfassungsschutz legt in seinem jährlichen Bericht für alle offen, welche Gruppen von ihm beobachtet werden. Dazu gehören seit den Ereignissen des 11. September auch Aktivitäten radikaler Islamisten, die die Scharia als Rechtsgrundlage ihrer Aktivitäten hier behaupten.</p>
<p>Fazit eines in all seinen Fragen und Antworten nur anzureißenden Abends: Die Makroebene der Gesellschaft reagiert nur sehr träge und zähflüssig und muss darauf setzen, dass dies ein Generationenwerk ist und bleibt. Murck: „Ich glaube an diese Demokratie. Einfache Lösungen bleiben immer attraktiv, aber treffen nicht die komplexe Wirklichkeit.“</p>
<p>Fotos: Wöhlke<br />
</p>
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		<title>Die Flut in Hamburg 1962</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien bereits  am 4. Februar in der PAZ Von Uta Buhr LAND UNTER IN HAMBURG – DIE AUSSTELLUNG  „DIE FLUT HAMBURG 1962“  IN DER BALLINSTADT Es war eine Naturkatastrophe biblischen Ausmaßes, die Hamburg  im Februar vor fünfzig Jahren heimsuchte. Ausgelöst wurde die Sturmflut vom Orkan „Vincinette“, der vom Nordpolarmeer über Island in Richtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien bereits  am 4. Februar in der PAZ</p>
<p>Von Uta Buhr</p>
<p>LAND UNTER IN HAMBURG – DIE AUSSTELLUNG  „DIE FLUT HAMBURG 1962“  IN DER BALLINSTADT</p>
<div id="attachment_13006" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4217.jpg"><img class="size-medium wp-image-13006" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4217-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Rettungsaktion in Wilhelmsburg</p></div>
<p>Es war eine Naturkatastrophe biblischen Ausmaßes, die Hamburg  im Februar vor fünfzig Jahren heimsuchte. Ausgelöst wurde die Sturmflut vom Orkan „Vincinette“, der vom Nordpolarmeer über Island in Richtung Deutsche Bucht raste und die tief gelegenen südlichen Stadtteile der Hansestadt in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 mit voller Wucht traf. Insgesamt 340 Menschen ertranken in den sintflutartigen Wassermassen. Unter dem Titel „Die Flut Hamburg 1962“ erinnert das Auswanderermuseum in der Ballinstadt auf der Veddel mit einer Ausstellung an dieses tragische Ereignis, das als „Jahrhundertflut“ in die Annalen der Hansestadt einging.<span id="more-13002"></span></p>
<p>Im Haus 1 der Ballinstadt, einem schlichten roten Backsteingebäude, hat sich bereits am frühen  Morgen eine Schulklasse aus Harburg eingefunden. Mit Verwunderung betrachten die Sechzehnjährigen die im typischen Stil der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eingerichtete Zimmerecke gegenüber dem Eingang. Neben zwei plüschigen Cocktailsesseln in rosa und hellblauen Bonbonfarben erweckt ein klobiges Radio ihr Interesse, aus dem gerade das Schluchzen einer Frau zu hören ist, die von den furchtbaren<br />
Ereignissen der vergangenen Nacht berichtet, unterbrochen von den schrillen Sirenentönen der Einsatzwagen und einer Warnung der Polizei, auf etwaige Plünderer würde ohne Vorwarnung geschossen. Eine Reportage im O-Ton  aus jenen Tagen, als Hamburg in den eiskalten Fluten der Elbe versank. Die Kinder schauen ihren Lehrer betroffen an, der die Sturmflut mit dem Tsunami in Südostasien vergleicht, an den sich alle noch erinnern können.</p>
<p>An den Wänden  prangen riesige Schwarz-Weiß Fotos, die das Drama in chronologischer Folge dokumentieren: Während ein Bild in schwere Decken gehüllte Menschen mit vor Angst verzerrten Gesichtern auf einem Schlauchboot zeigt, ist auf dem nächsten ein Haus zu sehen, von dem nur noch das obere Stockwerk aus den dunklen Fluten ragt. Ergänzt wird das Schreckensszenario durch eine Reihe von Gegenständen aus jener Zeit, die bei der Bekämpfung der Katastrophe eingesetzt wurden – Rettungswagen, altertümlich anmutende Wasserpumpen, hoch aufgetürmte Sandsäcke, Schlauchboote und medizinisches Gerät. Audio- und Videoeinspielungen runden das Bild der dramatischen Ereignisse im Winter des Jahres 1962 ab.</p>
<div id="attachment_13009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4211.jpg"><img class="size-medium wp-image-13009" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/IMG_4211-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Umfassende Innformationen</p></div>
<p>Im angrenzenden Raum melden sich Zeitzeugen auf großflächigen Tafeln zu<br />
Worte. Erschütternd ist der Bericht des seinerzeit einunddreißigjährigen Ewerführers Harry Braun, der seit 1960 bei der Feuerwehr tätig war. Eindringlich schildert er, wie er und seine Kollegen versuchten, Frau und Kinder des Neßsander Vogelwarts zu retten. Doch der Sturm hatte das Wasser so aufgewühlt, dass ihr Schlauchboot die Insel nicht erreichen konnte. Die Helfer<br />
mussten tatenlos zusehen, wie das Haus der Familie in den Fluten versank. Ein traumatisches Erlebnis, das Harry Braun bis heute nicht vergessen hat. Weitere Einsätze folgten, bei denen der junge Mann sein Leben erneut aufs Spiel setzte. Er war auch unter den 100.000 Menschen, die zehn Tage später an der Trauerfeier auf dem Rathausmarkt teilnahmen. Eine Auszeichnung  für seinen Einsatz aber lehnte er ab. Hanseaten nehmen keine Orden an. Lisa Hoffmann,<br />
eine Bewohnerin der Veddel, dem neben Wilhelmsburg  am heftigsten betroffenen Stadtteil, erinnert sich ebenfalls mit Grauen an die schrecklichen Tage, als die Flut ihr Viertel gänzlich unter Wasser setzte.<br />
Vollgelaufene Keller und Autos, die wie Streichholzschachteln auf dem Wasser trieben, waren vielleicht noch das kleinere Übel, verglichen mit den Toten und jenen Menschen, deren ganzes Hab und Gut von den Wassermassen verschlungen wurde.</p>
<p>Ein alter Herr aus Wilhelmsburg zeigt sich tief bewegt von der Ausstellung:<br />
„Genau so war es“, sagt er. „ Manche  Menschen haben in den elbnahen Vororten und Dörfern  auf den Dächern ihrer Häuser gestanden und auf Rettung durch einen Hubschrauber gehofft.“ Ihr Mann, so berichtet eine Frau in einer<br />
Rundfunkaufzeichnung,  habe  seine Unterhose an einem Besenstiel befestigt und diesen hin und hergeschwungen, um auf sich und die Seinen aufmerksam zu machen. Sämtliche Zeitzeugen aber sind sich in einem einig: Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sei überwältigend gewesen, viele Bürger hätten Flutopfer freiwillig in ihren Häusern und Wohnungen aufgenommen und versorgt, um schon einmal die schlimmste Not zu lindern. Plünderungen habe es äußerst selten gegeben. „Und einem typischen Hanseaten sind wohl alle, die dabei waren, bis heute dankbar“, nimmt der Wilhelmsburger den Faden wieder auf.  „Wenn unser damaliger Innensenator und späterer Bundeskanzler Helmuth Schmidt nicht so beherzt und unbürokratisch  eingegriffen hätte“, sagt er zum Abschied“, wäre alles mit Sicherheit  noch viel schlimmer gekommen.“</p>
<p>Die Ausstellung „Die Flut Hamburg 1962“ in der Ballinstadt auf der Veddel läuft bis zum 29. Februar 2012<br />
Öffnungszeiten täglich von 10 bis 16.30 Uhr<br />
Eintrittspreis: 12 €<br />
Info: www.ballinstadt.de<br />
</p>
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		<title>Der Grosse Gatsby im Deutschen Schauspielhaus Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Unterhaltung….und nicht mehr! Zur Produktion des „Grossen Gatsby“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg Es ist nicht recht einsehbar, welche Kriterien die (interimistische) Leitung des Schauspielhauses an der Kirchenallee, nach dem rüden Weggang des qualitäts-  und maßstabsbewussten Friedrich Schirmer, bei der Auswahl ihrer Stücke und daraus entstehender Produktionen leiten. Das läßt sich seit Beginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong>Unterhaltung….und nicht mehr!</strong><br />
Zur Produktion des „Grossen Gatsby“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg</p>
<div id="attachment_12856" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/dsh_dergrossegatsby_4145.jpg"><img class="size-medium wp-image-12856" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/dsh_dergrossegatsby_4145-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Katja Danowski, Samuel Weiss und Stefan Haschke</p></div>
<p>Es ist nicht recht einsehbar, welche Kriterien die (interimistische) Leitung des Schauspielhauses an der Kirchenallee, nach dem rüden Weggang des qualitäts-  und maßstabsbewussten Friedrich Schirmer, bei der Auswahl ihrer Stücke und daraus entstehender Produktionen leiten. Das läßt sich seit Beginn dieser ersten „Vertretungs-Spielzeit“, also mit tiefem Bedauern seit dem unverstehbar in einer Großküche angesiedelten „Cyrano“  konstatieren,mit dem die erste Hälfte der aktuellen Umbausaison begann, in der der Zuschauerraum des ehemals berühmten Gründgens-Hauses überdeckelt werden soll, damit der marode Bühnentrakt nach über einhundert Jahren, zeitgemäßen TÜV-Kriterien entsprechend, umgebaut und wieder seiner vollständigen Funktionalität zugeführt werden kann.<span id="more-12853"></span><br />
Merkwürdig: Alles, was in dieser ersten Spielzeit-Hälfte ( noch) auf der Original-Bühne geschieht, wirkt improvisiert, kurzlebig. So auch diese ( an sich unnötige) Dramatisierung des Fitzgerald-Erfolgs-Romanes aus dem Jahr 1925 durch Rebekka Krickeldorff, die Markus Heinzelmann mit einer Truppe der vorzüglichen Schauspielhaus-Darsteller und auf der Basis, trotz aller Klagen aus der Direktions-Etage, offenbar möglichen hohen Produktions-Kosten für das überdimensionale, hydraulisch-moblie, Schauspieler nahezu erschlagende Bühnenbild ( Gregor Wickert) und  kostümliche Vielfalt ( Gwendolyn Bahr ), zu inszenieren versuchte.<br />
Diese wundervoll begabten Schauspieler, von denen Katja Danowski als Daisy und Samuel Weiss in der Titelrolle hervorgehoben sein sollen, gestalten – offenbar aus eigener Lust – den Abend zu einem Vergnügen. Einzig Stefan Hanschke , in der Verkörperung des auch im Roman protagonistisch handelnden Erzählers Nick Carrayway hat daran – leider – kaum Anteil, weil er  &#8211; so wirkt es – das Projekt ernster nimmt, als es jenem gebührt. Schade! Denn: Er ist ja neu im Ensemble. Und eine bessere Chance, sich darin zu bewähren, hat er gewiß verdient.<br />
Mehr ist über diesen Unterhaltungsabend, dem das Premierenpublikum fröhlichen Schlussbeifall spendete, nicht zu vermelden.</p>
<p>Foto: Kerstin Schomburg<br />
</p>
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		<title>Hamburger Stiftung für Politisch Verfolgte</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 16:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Uns erreicht folgende Pressemitteilung des Hamburger Senats über das Schicksal eines Kollegen Der Journalist Dododjon Atovulloev wurde gestern, am 12.1.2012, in einem Moskauer Restaurant bei einem Messerangriff verletzt. Atovulloev erlitt mehrere Stichwunden nahe des Herzens. Moskau Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ist schockiert über die Messerattacke auf den ehe¬maligen Stiftungsgast und bekannten Journalisten Dododjon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uns erreicht folgende Pressemitteilung des Hamburger Senats über das Schicksal eines Kollegen</p>
<p>Der Journalist Dododjon Atovulloev wurde gestern, am 12.1.2012, in einem Moskauer Restaurant bei einem Messerangriff verletzt.<br />
Atovulloev erlitt mehrere Stichwunden nahe des Herzens.<span id="more-12814"></span></p>
<p>Moskau<br />
Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ist schockiert über die Messerattacke auf den ehe¬maligen Stiftungsgast und bekannten Journalisten Dododjon Atovulloev aus Tadschikistan. Er wurde gestern Abend in einem italienischen Restaurant in Moskau von einem Mann attackiert, der ihn mit zwei Messerstichen in den Brustkorb nahe des Herzen verletzte. Dododjon Atuvolloev wurde gestern operiert und ist nach Berichten von ferghana.ru außer Lebensgefahr. Ein Tadschike wurde inzwischen verhaftet, wobei noch unklar ist, ob er die Tat begangen hat. Der Journalist sprach schon seit längeren davon, dass gedungene Attentäter aus Tadschikistan ihm nachstellen, sagt der Zentralasienexperte Marcus Bensmann. Die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte appelliert an die Moskauer Polizei, alles zu unternehmen, um den Täter und die genauen Umständen zu ermitteln</p>
<p>Dododjon Atovulloev war 2001 Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Die Stiftung reagierte damals auf einen dringenden Hilfsaufruf der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ und des Journalisten Thomas Roth (damals Leiter des ARD-Büro Moskau). Der Journalist und Herausgeber der Monatszeitung“Charogi Ruz (Tageslicht) ist bekannt für seine kritische Haltung zur tadschickischen Regierung.</p>
<p>Seit seiner Rückkehr aus Hamburg 2002 hält sich Dododjon Atovulloev in Rußland auf. Da er die Führung seines Landes immer wieder im Zusammenhang mit Korruptionsaffären und Drogengeschäften, aber auch wegen der Unterstützung islamistischer Freischärler in den Nachbarländern Kirgisien und Usbekistan anprangert, versucht ihn die Regierung Tadschikistans seit Jahren zum Schweigen bringen. Auch während seiner Zeit in Hamburg 2001 wurde er bei einer Zwischenlandung in Moskau von der russischen Polizei verhaftet, weil Tadschikistan seine Auslieferung verlangt hatte. Sowohl der damalige Bundesaußenminister Joschka Fischer als auch Hamburgs damaliger Erster Bürgermeister Ortwin Runde setzten sich daraufhin bei der russischen Regierung für Atovulloev ein und erreichten, dass er nach Hamburg ausfliegen und damit in Sicherheit gebracht werden konnte. Laut „Reporter ohne Grenzen“ wurde das Auslieferungsersuchen der tadschikischen Regierung an Russland am 12.4.2011 wiederholt.<br />
</p>
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		<title>Die Perle vom Kiez</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 20:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Hamburgs Krimi-Theater „Imperial“ auf Erfolgskurs Zwei Männer trafen einander in einer kleinen Stadt des „Bergischen Landes“ mit Namen Remscheid. Ihr Anziehungspunkt war derselbe: Das ‚Westdeutsche Tourneetheater’, damals der Bundesrepublik kleinste Tourneebühne mit einem wahrhaft bunten Programm. Auf dem Intendantenstuhl, von dem aus heute die Intendantin Claudia Sowa  die Geschicke des Theaters leitet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em><br />
<strong> Hamburgs Krimi-Theater „Imperial“ auf Erfolgskurs</strong></p>
<div id="attachment_12727" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/DuM_ENGER_0042_K.jpg"><img class="size-medium wp-image-12727 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/DuM_ENGER_0042_K-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Was nun?</p></div>
<p>Zwei Männer trafen einander in einer kleinen Stadt des „Bergischen Landes“ mit Namen Remscheid. Ihr Anziehungspunkt war derselbe: Das ‚Westdeutsche Tourneetheater’, damals der Bundesrepublik kleinste Tourneebühne mit einem wahrhaft bunten Programm. Auf dem Intendantenstuhl, von dem aus heute die Intendantin Claudia Sowa  die Geschicke des Theaters leitet, saß zu jener Zeit der Abenteurer Joschi Jaschintzki, Erfüller fast aller Wünsche junger Regisseure und Schauspieler…..von der Nebelmaschine bis zum Liliputaner.<span id="more-12719"></span><br />
Dies alles spielt in tiefer Vergangenheit des 20. Jahrhunderts; in den letzten Tagen des Jahres 2011 trafen sich die zwei, inzwischen ergrauten, Theaterleute wieder…..in Hamburgs renommierten Krimitheater Imperial an der Reeperbahn, der eine als dessen Leiter, Frank Thannhäuser, der andere als Chronist dieser Zeilen, die etwas erzählen wollen von einer der größten Touristenattraktionen, die das Theater gegenwärtig anbietet, der Thannhäuer-Inszenierung des Edgar-Wallace-Schockers „Der unheimliche Mönch“.<br />
Das ist eine wahrhaft bewundernswerte Produktion, deren Unterhaltungswert am besten jemand einschätzen kann, der der Geschichte des Haus nachspürt und bei dieser Recherche feststellt, wie leicht dieses – auch innenarchitektonisch sehr schöne – Haus zu Beginn des 21. Jahrhunderts der erdrückenden Konkurrenz der großen Hamburger Musicals hätte zum Opfer fallen können, wenn Thannhäuser – nach einem Testballon, wie er es nennt -  im Jahr 2002 nicht den Entschluß gefaßt hätte, ab 2004 konsequent und kontinuierlich auf Krimis zu setzen.</p>
<div id="attachment_12732" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/DuM_Enger_535_K.jpg"><img class="size-medium wp-image-12732" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/DuM_Enger_535_K-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Aufmerksam</p></div>
<p>Das hat, wie man inzwischen erleben kann, nicht nur das Haus und die damit verbundenen Arbeitsplätze erhalten, sondern auch Hamburgs Kiez einen neuen Anziehungspunkt beschert, worüber sich – so der Intendant, der auch sein eigener Regisseur ist – er und sein Team besonders freuen, weil „ nicht nur das ehemalige Stammpublikum, sondern auch das neu hinzugewonnene Krimipublikum äusserst positiv reagierte“.</p>
<div id="attachment_12735" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/DuM_Enger_756_K.jpg"><img class="size-medium wp-image-12735" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/DuM_Enger_756_K-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Geheimnisvolle Lektüre...</p></div>
<p>Und wer die Begeisterung der Zuschauer im – fast allabendlich ausverkauften –Haus anläßlich einer gelungenen und im Spielplan zentralen Produktion wie „Der unheimliche Mönch“ genießt, wird diese Einschätzung nachvollziehen können:<br />
Trotz geringer Produktionsmittel werden die spannenden Wallace-Krimis ( zuweilen auch die anderer Autoren ) in nahezu opernhaft aufwändigen Bühnenbildern gespielt. Und was noch wichtiger ist: Sorgfältig ausgewählte, typgerechte und qualifizierte Schauspieler sind hier in ihrer lustvollen Arbeit zu bewundern wie der hinreißende Robert Kotulla als stets alkoholisierter Mr. Fane oder der vielseitige Gosta Liptow als Superintendent Hallick, um nur zwei Beispiele zu nennen, obwohl es imgrunde alle Darsteller verdient hätten&#8230;</p>
<p>Fotos: engerfoto.de</p>

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		<title>Hamburg darf auch weiterhin „Elbphilharmonie Konzerte“ veranstalten und fördern</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 18:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Senat]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna Renate Wöhlke Verband der deutschen Konzertdirektionen e.V. unterliegt im Rechtsstreit vor dem Landgericht Hamburg Es ist die Zeit der Konzerte und des kulturellen Erlebens an festlichen Tagen. Wir machen uns hübsch &#8211; vielleicht auch nicht &#8211; und gehen ins Theater, ins Konzert. Erwartungsvoll und in festlicher Stimmung nehmen wir unsere Plätze ein. Unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna Renate Wöhlke</em></p>
<p><strong>Verband der deutschen Konzertdirektionen e.V. unterliegt im Rechtsstreit vor dem Landgericht Hamburg</strong></p>
<p>Es ist die Zeit der Konzerte und des kulturellen Erlebens an festlichen Tagen. Wir machen uns hübsch &#8211; vielleicht auch nicht &#8211; und gehen ins Theater, ins Konzert. Erwartungsvoll und in festlicher Stimmung nehmen wir unsere Plätze ein. Unsere Gedanken sind beim Gestern und Heute. Sie kreisen um das Schöne und Gute, wahrscheinlich. Wir erwarten Anregendes und auch Aufregendes. Vielleicht verlangt die Seele &#8211; man erwarte an dieser Stelle keine Defnition von Seele &#8211; vielleicht also verlangt die Seele danach, gestreichelt zu werden.<span id="more-12473"></span></p>
<p>Oben auf der Bühne agieren diejenigen, die unsere Erwartungen erfüllen sollen. Haben wir uns jemals an solchen Tagen Gedanken über sie gemacht? Hat uns interessiert, welche privaten Gedanken hinter ihren Stirnen und in ihren Köpfen herumwabern und nicht zu verdrängen sind &#8211; und trotzdem muss in diesem einen Augenblick alles funktionieren: der Ton, das Wort, der Satz, der Sprung, der Schwung von Beinen und Armen, die Finger auf den Tasten des Klaviers, der Atem des Flötisten &#8211; alles abgerufen und perfekt erwartet in der Sekunde. Kein Schnitt möglich. Kein Filmcutter am Schneidetisch zur Hilfe. Die Zeit ist unbarmherzig. Sie verzeiht nichts.</p>
<p>Oben auf der Bühne geschieht aber auch noch etwas anderes: Jede Vorstellung ist auch &#8220;Markt&#8221;, ist auch Wettbewerb, ist auch Teil eines Kulturbetriebes, in dem gerechnet werden muss. Deshalb und gerade in diesen Tagen, soll an dieser Stelle auf einen Gerichtsentscheid in Hamburg hingewiesen werden &#8211; ein Beispiel dafür, dass es auch immer ein &#8220;Theater&#8221; und ein &#8220;Konzert&#8221; hinter den Kulissen gibt.</p>
<p>Das Landgericht Hamburg hat heute die Klage des Verbands der deutschen Konzertdirektionen e.V. abgewiesen, mit der dieser erreichen wollte, dass der Stadt Hamburg verboten wird, auf die bisherige Art und Weise die sog. „Elbphilharmonie Konzerte“ zu veranstalten bzw. finanziell zu fördern.</p>
<p>Der Verband der deutschen Konzertdirektionen e.V. ist ein Zusammenschluss privater Konzertveranstalter in der Bundesrepublik Deutschland. Zu seinen Mitgliedern zählen Vermittler, Veranstalter, Tourneeunternehmen und Arrangeure. Der Verband wandte sich mit seiner Klage gegen die von der beklagten HamburgMusik gGmbH unter dem Titel „Elbphilharmonie Konzerte“ z.T. in der Laeiszhalle veranstaltete Konzertreihe. An der HamburgMusik gGmbH hält die ebenfalls beklagte Freie und Hansestadt Hamburg eine Mehrheitsbeteiligung von 95,2%. Der Kläger argumentierte, die Beklagten betrieben mit ihren Orchesterveranstaltungen unlauteres Preisdumping. Die Preisgestaltung sei auf Kostenunterdeckung angelegt, und zwar mit dem Ziel, Wettbewerber vom Markt zu verdrängen.</p>
<p>Das Gericht hingegen verneinte die Voraussetzungen eines unlauteren Preisdumpings. Preisunterbietungen seien als Form des Wettbewerbs grundsätzlich zulässig. Ein Wettbewerbsverstoß könne erst dann angenommen werden, wenn die Unterbietung gezielt dazu eingesetzt werde, Mitbewerber vom Markt zu verdrängen, und das sei hier nicht ersichtlich.</p>
<p>Allerdings müsse davon ausgegangen werden, dass die HamburgMusik gGmbH einen Teil ihrer Konzerte nicht kostendeckend kalkuliert habe und es selbst bei Verkauf aller Eintrittskarten zu Verlusten gekommen wäre. Das ergebe sich aus den vom Kläger für die Konzerte der Reihe „Nordic Concerts“ vorgelegten Berechnungen, die von den Beklagten nicht widerlegt worden seien.</p>
<p>Die nicht kostendeckend angebotenen Konzerte machten jedoch nur einen äußerst geringen Anteil der von der HamburgMusik gGmbh durchgeführten Veranstaltungen aus. Letztlich komme es auf die Frage der Kostendeckung ohnehin nicht an, da jedenfalls keine unlautere Verdrängungsabsicht der HamburgMusik gGmbH angenommen werden könne. Vielmehr gebe es für die Kostenunterdeckung einen sachlich gerechtfertigten Grund. Die HamburgMusik gGmbH habe in dem Rechtsstreit dargestellt, dass bestimmte Konzerte nur deshalb günstig angeboten worden seien, um das Angebot besonders attraktiv zu gestalten und dadurch neue Zuschauerkreise für diese Art der Musik zu erschließen. Letzteres sei nur bei relativ niedrigen Eintrittspreisen und einem zugkräftigen, attraktiven Programm mit bekannten Musikern möglich. Ziel sei es, dass die neu gewonnenen Zuschauer später weitere Konzerte besuchten. Dies könnten dann genauso Konzerte von privaten Veranstaltern wie solche von der HamburgMusik gGmbH sein. Das Gericht entschied, allein durch den Umstand, dass die Konzertreihe „Nordic Concerts“ nicht kostendeckend kalkuliert worden sei, lasse sich diese von der Beklagten angegebene Zielsetzung nicht widerlegen. Denn aus wirtschaftlicher Sicht sei es nachvollziehbar, dass einige besonders attraktive Konzerte nicht kostendeckend angeboten würden, um damit Interesse an anderen Veranstaltungen zu wecken. Auch ein Verstoß gegen das Kartellrecht liege daher nicht vor.</p>
<p>Das Aktenzeichen des Verfahrens lautet 315 O 80/11. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sollte gegen die Entscheidung Berufung eingelegt werden, wäre hierfür das Hanseatische Oberlandesgericht zuständig.</p>
<p>Quelle dieser Information: die Pressestelle des Hamburger Senats</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>A QUARTET IN TROUBLE: “FUNNY ABOUT LOVE “</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
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		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[THE NEW PLAY AT THE ENGLISH THEATRE OF HAMURG By Uta Buhr Hilarious! The new comedy by the famous British playwright Terence Frisby is heart-warming and thus just the right thing for a dark and rainy day in the dead of winter. In the very beginning nothing seems to be funny for middle-aged Rosie Boston [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE NEW PLAY AT THE ENGLISH THEATRE OF HAMURG</strong></p>
<p><em>By Uta Buhr</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024.jpg"><img class="wp-image-12253 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024.jpg" alt="  " width="400" height="266" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Hilarious! The new comedy by the famous British playwright Terence Frisby is heart-warming and thus just the right thing for a dark and rainy day in the dead of winter. In the very beginning nothing seems to be funny for middle-aged Rosie Boston who has just learned about her husband’s infidelity. Piers Boston, a 53 year old business-man has madly fallen in love with his young and pretty secretary Larissa. He is planning to begin a new life with her in the couple’s posh London apartment overlooking the River Thames. Selfish as Piers is, he does not even seem to expect any objections from his wife either to share her home with Larissa or to move out for good. While Rosie is brooding over her problem, help comes from young Darren Tucker who insists on talking to her. <span id="more-12270"></span>He turns out to be Larissa’s jilted husband who is terribly hurt at being rejected by his wife. While sipping a glass of champagne, Rosie and Darren plan to take an extraordinary revenge on their adulterous partners. First step of the plan: Warren moves in with Rosie. While she gets closer and closer to her young lover, Piers’ business goes bust making him a penniless man from one day to the other. Since he was self-employed, he is not on the dole and he therefore is not entitled to social welfare. What can he do at his advanced age?  Larissa’s unexpected pregnancy complicates the situation the more so as she is getting on his nerves with her chattering all day about “Bumpy” in her constantly swelling belly. And what’s more – Rosie is pregnant too by Darren! Being short of money, Rosie, Darren, Piers and Larissa now share the same apartment and by the time get used to each other. In the end, the quartet ends up to live together in another place in the outskirts of London. This most amusing play about marital infidelity mirrors some of today’s unusual social and sexual relationships.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The actors were no less than brilliant in their different parts. While Debbie Radcliffe and James Walmsley – both already well-known to the habitués of the English Theatre – play the estranged Boston couple with great passion, the “youngsters” Emily Eaves as Larissa and Chris Casey in the role of her revengeful husband give an impressive debut on the Hamburg stage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Last but not least a few words about the British author Terence Frisby, a playwright much acclaimed in the world of comedy. Just remember his greatest success “There’s a Girl in my Soup” which toured the world from Berlin to Sydney and other places on our globe. The man wrote also a book entitled “Outrageous Fortune”, an autobiographical story about his fifteen years as a litigant in the High Court following his spectacularly awful divorce. Mr. Frisby knows all about marital life and “drama” from his own experience. And for this reason this play about love, infidelity, revenge and – yes – hatred is so authentic.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Recommendation</strong>: Book tickets for this wonderful bittersweet comedy immediately! Phone number: 040 – 227 70 89 – online booking under: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>Last performance of “<strong>Funny about Love</strong>” on February 11, 2012</p>
<p>Next premiere on February 23, 2012: “<strong>The Comedy of Errors</strong>” by William Shakespeare<br />
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Funny about love &#8211; Das neue Stück im English Theatre Of Hamburg</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/funny-about-love-das-neue-stuck-im-english-theatre-of-hamburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Uta Buhr  „FUNNY ABOUT LOVE“ – DIE LIEBE IST EIN SELTSAMES SPIEL… &#160; Ist dies nicht ein Novum in der Welt der Komödie? In dem turbulenten Stück geht es nicht um die berühmt-berüchtigte „ménage à trois“, sondern um die Quadratur einer Beziehung. Einer Beziehung aus vier Personen, die in Bildung und Charakter nicht unterschiedlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em> Von Uta Buhr</em></span><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> „FUNNY ABOUT LOVE“ – DIE LIEBE IST EIN SELTSAMES SPIEL…</strong></p>
<div id="attachment_12253" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024.jpg"><img class="size-medium wp-image-12253 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist dies nicht ein Novum in der Welt der Komödie? In dem turbulenten Stück geht es nicht um die berühmt-berüchtigte „ménage à trois“, sondern um die Quadratur einer Beziehung. Einer Beziehung aus vier Personen, die in Bildung und Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist zunächst die von ihrem in der Midlife Crisis befindlichen Gatten Piers gehörnte Ehefrau Rosie, eine Dame von Welt und bester Erziehung, geistreich und ironisch, die selbst die delikatesten Situationen mit der legendären  „stiff upper lip“ meistert. Eine Meisterleistung von Debbie Radcliffe, der gestandenen britischen Aktrice, die dem Publikum des English Theatre bereits aus verschiedenen anderen Rollen bekannt ist. <span id="more-12249"></span>Neben Debbie agiert ein nicht minder begabter Schauspieler. Der elegante, wandlungsfähige Mime James Walmsley ist ein ebenfalls bekannter, stets gern gesehener Gast auf der Bühne an der Mundsburg. Die Rolle des Piers Boston, der den zweiten Frühling seines Lebens  mit seiner flatterhaften Sekretärin Larissa genießen möchte, ist ihm auf den Leib geschrieben. Tja, diese Larissa ist ein gerissenes hübsches Dummchen, das sich mit schriller Stimme und echt „blonden“ Kommentaren durch das Stück schwadroniert. Darstellerin Emily Eaves wirkt mit ihrem Lockenkopf wie ein Rauschgoldengel und ist einfach entzückend! Bleibt noch Darren Tucker, ihr naiver, betrogener Ehemann, der sich für die ihm zugefügte Schmach rächen will. In der Rolle brilliert Chris Casey, der mit schnodderigem Cockneyakzent und liebenswerter Unverfrorenheit die Lacher stets auf seiner Seite hat. Auch er ein Schauspieler, der mühelos in jede Rolle schlüpft – ob Boulevard oder Shakespeare.</p>
<p>Soviel zum Bühnenpersonal dieses hinreißenden, vom britischen Autor  Terence Frisby ersonnenen Lustspiels, das als Ensemble unschlagbar ist. Die Spielfreude des Quartetts reißt jeden Zuschauer zu Beifallsstürmen hin.</p>
<p><strong>Aber nun Vorhang auf für eine bezaubernde Komödie! </strong></p>
<div id="attachment_12259" class="wp-caption alignright" style="width: 343px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012933.jpg"><img class="size-full wp-image-12259" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012933.jpg" alt=" " width="333" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>Das Liebesquartett spielt sich im gediegenen Ambiente einer  Londoner Wohnung hoch über der Themse ab. Rosie Boston wird durch anhaltendes Klingeln an der Haustür aufgeschreckt. Ein junger Mann, der sich durch den Türspalt als Bote vorstellt, begehrt Einlass. Zögerlich bittet die wohlerzogene  Rosie den Fremden namens Darren herein, der sie mit seinem prolligen Cockney-Akzent verwirrt. Während beide Champagner trinken, eröffnet Darren  der erstaunten Rosie, dass Piers’ Geliebte Larissa seine ihm angetraute Ehefrau ist und er sich für beider Untreue rächen will. Die Lady und der Tramp begießen dieses Komplott bei einem weiteren Schluck aus Rosies feinen Kristallgläsern. Darren zieht in die Wohnung der Bostons ein. Dies verärgert  Ehemann Piers, der eigentlich die Absicht hatte, Rosie aus dem Apartment zu treiben, um hier mit seiner inzwischen schwangeren Larissa einzuziehen. Auf die „Leistung“, in seinem Alter  noch Nachwuchs gezeugt zu haben, zeigt sich der Mittfünziger, dessen Ehe mit Rosie in einer über zwanzigjährigen Verbindung kinderlos geblieben ist, besonders stolz. Was nun folgt, wird  manchen Zuschauer  unwillkürlich an Wilhelm Busch’s lakonisches Diktum „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ erinnern. Denn zu allem Überfluss  tritt auch noch die schrill-gesprächige Larissa auf den Plan. Der geordnete Haushalt der Bostons läuft völlig aus dem Ruder, zumal die beiden Rivalen – Platzhirsch Piers und Eindringling Darren – sich so in die Haare geraten, dass die beiden echten Gemälde von William Turner – der ganze Stolz des Hausherrn &#8211;  sprichwörtlich in die „Binsen“ gehen. Oh Schreck, ein jedes war über eine Million Pfund wert. Geld, das der inzwischen bankrotte Piers für seine junge Ehe mit Larissa dringend benötigt  hätte. Die Dialoge werden zunehmend ernster und  beschäftigen sich plötzlich mit sehr aktuellen Themen wie Überbevölkerung der Welt, Überforderung des britischen Renten- und Wohlfahrtssystems sowie globaler Ungerechtigkeit. Speziell Rosie, die rigorose Umweltschützerin und ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Amnesty International, verliert sich in Gedanken über die Zukunft der Menschheit. Zur gleichen Zeit versinkt Piers in grenzenlosem Selbstmitleid, das er mit Whisky zu  ertränken sucht. Merke: Auch eine Komödie kann sich als Korrektiv an den herrschenden Verhältnissen einbringen.</p>
<div id="attachment_12263" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012888.jpg"><img class="size-medium wp-image-12263" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012888-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>Szenenwechsel. Ein paar Monate später sehen wir das Quartett wieder im Londoner Flat &#8211; offenbar fröhlich vereint. Die mittlerweise hochschwangere Larissa nervt sämtliche Akteure mit ihren kindischen Monologen über den Embryo in ihrem Bauch, während Piers gar nicht mehr so begeistert von seiner Vaterschaft zu sein scheint. Mit gemischten Gefühlen sieht  die nicht mehr ganz jugendliche Rosie jetzt Mutterfreuden entgegen, die sie dem virilen Darren verdankt. Wie übrigens auch Larissa, die – wie sich  herausstellt – dem guten alten Piers aus finanziellen Gründen ein Kuckucksei unterschieben wollte. Die Verwirrung ist perfekt. Wie die vier Protagonisten aus dem selbst verschuldeten Schlamassel herauskommen, wird hier nicht verraten. Nur soviel: Ein glückliches, wenn auch unvorhersehbares Ende ist garantiert. Dafür sorgt schon der ebenso erfahrene wie „ausgebuffte“ Stückeschreiber Terence Frisby.</p>
<div id="attachment_12266" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012964.jpg"><img class="size-medium wp-image-12266" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012964-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>Last but not least ein paar Wort zum Autor des Stückes: Terence Frisby erfreut bereits seit fünfzig Jahren ein begeistertes Publikum mit seiner Kunst – als Stückeschreiber, Schauspieler und Produzent in Personalunion. Seine erfolgreichste Komödie war „There’s a Girl in my Soup“, ein Kassenschlager, der sechseinhalb Jahre am Stück in London lief! Der Mann kennt sich aus in Eheproblemen. Nach seiner ebenso schrecklichen wie spektakulären Scheidung prozessierte er geschlagene fünfzehn Jahre vor dem Obersten britischen Gerichtshof. In seinem autobiographischen Buch „Outrageous Fortune“ setzt er sich mit diesen bitteren Erfahrungen auseinander. Gottlob haben sie seinem wunderbaren Sinn für Humor keinen Abbruch getan.</p>
<p><strong>Empfehlung: </strong> „Funny about Love“ ist ein jedes Herz erwärmender  Knaller für Weihnachten, Silvester und all die trüben Wintertage im Januar und Februar nächsten Jahres. Buchen Sie am besten gleich. Die Karten werden knapp.</p>
<p><strong>„Funny about Love“ </strong>läuft bis einschließlich 11. Februar 2012</p>
<p>Karten unter 040 – 227 70 89 – Online-Buchungen: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p><strong>Nächste Premiere</strong> : The Comedy of Errors“ by William Shakespeare am 23. Februar 2012<br />
</p>
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		</item>
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		<title>Die Rätsel des Volkes der Maya</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:32:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Reise zu seinen Mythen und zu den Sternen im Hamburger Planetarium Unter dem Titel „Das Universum der Maya“ steht gegenwärtig eine ebenso prächtige wie intelligente „Himmel-Show“ zentral im Programm des Hamburger Planetariums, die es zu bewundern gilt. Als die Azteken, die um das Jahr 1000 nach Christi Geburt ins heutige Mexiko eingewandert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p>Reise zu seinen Mythen und zu den Sternen im Hamburger Planetarium</p>
<p>Unter dem Titel „Das Universum der Maya“ steht gegenwärtig eine ebenso prächtige wie intelligente „Himmel-Show“ zentral im Programm des Hamburger Planetariums, die es zu bewundern gilt.</p>
<div id="attachment_11981" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/bebdadea66.jpg"><img class="size-full wp-image-11981" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/bebdadea66.jpg" alt="Statue der Maya" width="215" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Statue der Maya</p></div>
<p>Als die Azteken, die um das Jahr 1000 nach Christi Geburt ins heutige Mexiko eingewandert waren, zum ersten Mal das Gelände von Teotihuacan im Tal unter sich erblickten, schauten sie auf eine Geisterstadt hinab. Sie lag dort seit Jahrhunderten – nur eine Tagesreise von der prachtvollen aztekischen Hauptstadt Tenochtitlan entfernt, die heute Mexiko-City heißt. Und doch hätte bis zu diesem Tage kein Späher sie entdeckt, kein Wanderer seinen Fuß dorthin gesetzt, wo ehedem ein Volk ohne überlieferten Namen, um seinem Gott Quetzalcoatl näher zu sein, drei gewaltige Pyramiden errichtete – reich ornamentiert, aber ohne jedes erkennbare Schriftzeichen.<span id="more-11975"></span></p>
<p>Die Truppe der Krieger, die auf der Suche nach einem Stamm, den sie bekämpfen und aus seinen Reihen Gefangene für ihre Menschenopfer-Rituale gewinnen wollten, entdeckte die Geisterstadt um das Jahr 1300 nach der Zeitenwende, also etwa 1500 Jahre, nachdem Menschen hier zu siedeln begonnen, 500 Jahre, nachdem sie ihre Tempelstadt – ohne bis heute erkennbaren Grund, ohne Glyphen, die Nachfahren hätten entziffern können – verlassen hatten und 200 Jahre, bevor spanische Conquistadoren unter Hermann Cortes 1521 die von Montezuma regierte, benachbarte aztekische Haupt-  und Tempelstadt Tenochtitlan vollständig zerstörten und auf deren Trümmern ihre „Ciudad di Mexico“ errichteten.</p>
<p>Eines hat die moderne, erst etwa 150 Jahre alte Archäologie herausgefunden: Neben der aztekischen Kultur existierte, ohne daß die Menschen voneinander wußten, schon eintausend  Jahre länger in Meso-Amerika eine zweite, womöglich glänzendere: die der Maya.</p>
<p>Das interessanteste Bauwerk ihrer Zeit auf dem Gelände des heutigen Palenque ist der „Tempel der Inschriften „. Hier fanden sich endlich, wenngleich zunächst nicht entzifferbare ,Glyphen, deren weitgehende Entschlüsselung auch die Wissenschaft unserer Tage noch beschäftigt.</p>
<p>Seit 1952, seit der Entdeckung des Grabes des Priesterkönigs Pakal , dem fünf  Opferknaben in den Tod folgen mußten, in jenem „Tempel der Inschriften“ wird nach den ökonomischen und ökologischen Gründen gefahndet, die das Volk zu seinen Wanderungen durch ein beträchtliches Areal Meso-Amerikas veranlaßte. Der aktuelle Stand ( dem mexikanischen Forscher Professor Moise Morales folgend) beschreibt, wie große, im Regenwald lebende Stämme , mit zehntausenden Mitgliedern mehr und mehr logistische (Ernährungs-)Probleme zu lösen hatten.</p>
<p>Morales:“ Wenn dann junge Könige mit ihrer Anhängerschaft sich von ihrem Stamm abspalteten, ihm also die Kraft der Jugend entzogen, blieben – verkörpert durch die Alten – die paradoxe Kombination von Weisheit und Schwäche, die letzendlich in die Dekadenz führen muß. Kastendenken und rituelle Menschenopfer – an bestimmten Tagen bis zu 20 000 – sowie Inzest innerhalb der Priester-Oligarchie taten  ein Übriges, um das Volk der Maya endgültig degenerieren und schließlich verschwinden zu lassen…..bis auf jene weißgekleideten Nachfahren einiger Geschlechter, die wir heute unter dem Namen ‚Lacandomen’ kennen.“</p>
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<p>Der schneebedeckte Berg Popocatepetel nahe den Städten, die die Maya und später die Azteken fast zu seinen Füßen gründeten,“ weil hier ein Adler, auf einem Kaktus sitzend, eine Schlange fraß“, der in unseren Tagen durch den Smog über Mexico-City nur noch selten bis zur Spitze zu sehen ist, hat auf alle diese Geschehnisse herniedergeschaut und …..bis heute geschwiegen.</p>
<p>(Tickets und Termine  gibt es im Hamburger Planetarium unter der Telefon-Nummer 040 / 42886520 )</p>
<p>Foto: Planetarium Hamburg</p>
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		<title>40 Jahre Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 17:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer - Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Johanna R. Wöhlke Frieden war das Thema, denn der Jubilar hieß Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik ( IFSH) an der Universität Hamburg – bestehend seit 40 Jahren. „Wenn wir den ewigen Frieden miteinander definieren wollten, ginge das schnell an einem Nachmittag zu bewältigen. Allerdings, je näher wir der Wirklichkeit kommen, umso schwieriger wird es!“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_11812" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Professor-Michael-Brzoska-Egon-Bahr-Dorothee-Stapelfeldt.jpg"><img class="size-medium wp-image-11812 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Professor-Michael-Brzoska-Egon-Bahr-Dorothee-Stapelfeldt-300x246.jpg" alt="Professor Michael Brzoska, Egon Bahr, Dorothee Stapelfeldt" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Michael Brzoska, Egon Bahr, Dorothee Stapelfeldt</p></div>
<p>Frieden war das Thema, denn der Jubilar hieß Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik ( IFSH) an der Universität Hamburg – bestehend seit 40 Jahren.</p>
<p>„Wenn wir den ewigen Frieden miteinander definieren wollten, ginge das schnell an einem Nachmittag zu bewältigen. Allerdings, je näher wir der Wirklichkeit kommen, umso schwieriger wird es!“ Als Egon Bahr – Architekt der historischen Ostverträge &#8211;  diese Worte auf dem Podium sprach, hatten Ehrengäste und Publikum der Jubiläumsfeier in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg schon einiges an Reden gehört und verarbeitet.<span id="more-11810"></span></p>
<div id="attachment_11818" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Siegfried-Stiehl.jpg"><img class="size-medium wp-image-11818" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Siegfried-Stiehl-300x294.jpg" alt="Siegfried Stiehl" width="300" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Siegfried Stiehl</p></div>
<p>Diese 40 Jahre IFSH würdigte der Senat mit einem Empfang und die Zweite Bürgermeisterin, Dr. Dorothee Stapelfeldt, begrüßte die Gäste. Sie würdigte die Arbeit des IFSH: „Die Stadt Hamburg kann stolz auf das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik sein. Als eine der renommiertesten Friedensforschungseinrichtungen Deutschlands profitiert nicht nur Hamburg von der Verbindung zwischen Wissenschaft und gesellschaftlicher Praxis, von der Internationalität sowie der Interdisziplinarität, von Forschung, Lehrtätigkeit und Politikberatung.“ Professor H. Siegfried Stiehl, Vizepräsident der Universität Hamburg, sprach ebenfalls ein Grußwort.</p>
<p><strong> </strong>Der wissenschaftliche Direktor des Institutes, Professor Dr. Michael Brzoska erläuterte in seiner Rede unter anderem  die Arbeit und Schwerpunkte des Institutes heute: „In diesem Jahr, in dem das IFSH seinen 40. Geburtstag feiert, haben wir ein knappes Dutzend Tagungen und Workshops organisiert, die überwiegende Zahl mit starker internationaler Beteiligung.“</p>
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<div id="attachment_11821" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Detlef-Bald.jpg"><img class="size-medium wp-image-11821" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Detlef-Bald-300x296.jpg" alt="Detlef Bald" width="300" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Detlef Bald</p></div>
<p>Bereits seit 1971 erforscht das IFSH zielstrebig und mit großem Erfolg Strategien zur Konfliktlösung, Friedenswahrung und Gewaltprävention mit Blick auf Handlungsoptionen der Bundesrepublik Deutschland. Das IFSH wurde über die Jahre zu einer der renommiertesten internationalen Einrichtungen der Friedensforschung und ist als Mitherausgeber des Friedensgutachtens sowie Herausgeber des OSZE-Jahrbuchs über die Grenzen Hamburgs bekannt.</p>
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<p>Der Historiker und Publizist Dr. Detlef Bald hatte es übernommen, den Festvortrag zu halten und zeigte darin die Geschichte des Institutes auf: von den Anfängen unter Wolf Graf Baudissin bis heute. Bald kennt und begleitet das Institut seit seiner Gründung.</p>
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<div id="attachment_11824" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Das-Podium.jpg"><img class="size-medium wp-image-11824" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Das-Podium-300x139.jpg" alt="Das Podium" width="300" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Das Podium</p></div>
<p>Schließlich diskutierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen eines Podiums, moderiert von NDR Redakteur Andreas Flocken, in welchem Spannungsfeld Friedensforschung und Sicherheitspolitik sich seit 40 Jahren bewegen: Winfried Nachtwei, früherer Bundestagsabgeordneter; Alyson  J.K. Bailes, University on Iceland and College of Europe; Egon Bahr, Bundesminister a.D. und  Direktor des IFSH von 1984-1994 und Dr. Regine Mehl, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung.</p>
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<div id="attachment_11827" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Egon-Bahr-und-IFSH-40-Jahre-048.jpg"><img class="size-medium wp-image-11827" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Egon-Bahr-und-IFSH-40-Jahre-048-300x189.jpg" alt="Egon Bahr und Regine Mehl" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Egon Bahr und Regine Mehl</p></div>
<p>Einige Stichworte und Fragen mögen die breite Palette der kontrovers angesprochenen Themen umreißen: Wie wirkt Friedensforschung auf die Politik ein? Welche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Begriff der Beratungsresistenz und ist die Politik überhaupt an substanziellen Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft interessiert? Sollte Friedensforschung nicht auch immer mehr mit ihren Ergebnissen von der Gesellschaft verstanden werden?</p>
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<p>Besonders Egon Bahr wies darauf hin, dass es auch in der Politik so etwas wie einen mainstream gäbe, von dem auch die Forschung nicht frei sei, ein „Mitsegeln auf politischen Moden“. Alle seien zum Beispiel zu seiner Zeit davon ausgegangen, dass die Sowjetunion ewig existieren würde. Egon Bahr: „Hat die Friedensforschung denn etwas zu Themen zu sagen, die nicht in der Zeitung stehen, die zukunftsweisend sind?“ Von Moderator Andreas Flocken danach befragt, was für ein Thema dieser Art ihm denn vorschwebe, antwortete Egon Bahr spontan: „Das Internet.“ Diese Gesellschaft werde immer mehr auch durch ein globales Internet bestimmt, dessen Regeln aber noch weit davon entfernt seien, eine globale Beachtung  in den politischen Gremien gefunden zu haben – ein Gedanke, der vielleicht in der Zukunft noch intensive Forschungsvorhaben initiieren könnte.</p>
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<p>Fotos: Wöhlke</p>
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		<title>Der erste Frost!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 16:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke An einem so strahlenden und kalten Herbsttag in Hamburg, an dem der Frost mit seiner ganzen Schönheit am Morgen sein Regiment angetreten hat, an einem solchen Tag also dürfen es auch einmal ein Gedicht und Bilder sein, die die kalte Jahreszeit &#8220;einläuten&#8221;. Hier sind sie! &#160; &#160; Der erste Frost Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p>An einem so strahlenden und kalten Herbsttag in Hamburg, an dem der Frost mit seiner ganzen Schönheit am Morgen sein Regiment angetreten hat, an einem solchen Tag also dürfen es auch einmal ein Gedicht und Bilder sein, die die kalte Jahreszeit &#8220;einläuten&#8221;. Hier sind sie!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_11704" class="wp-caption alignleft" style="width: 513px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-1-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11704  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Bild-1-klein.jpg" alt="Der erste Frost" width="503" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Der erste Frost 2011</p></div>
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<p><strong> <span id="more-11701"></span>Der erste Frost</strong></p>
<p>Sie hatte Appetit auf Zucker</p>
<p>und streute ihn sich selbst auf  Zunge, Mund und Hände.</p>
<p>Nun ist sie satt und lässt der Sonne ihren Teil.</p>
<p>Der Zucker schmilzt und tropft als klares Blut in schwarze Erde.</p>
<p>So füttert die Natur sich selbst an diesem Morgen</p>
<p>und macht mich glauben, dass ich ihre Wahrheit schaue.</p>
<p>( von Johanna R. Wöhlke)</p>
<div id="attachment_11710" class="wp-caption alignleft" style="width: 434px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Knospender-Flieder-im-Winter-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11710 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Knospender-Flieder-im-Winter-klein.jpg" alt="Der Frost legt sich auf Fliederknospen" width="424" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Der Frost legt sich auf Fliederknospen</p></div>
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<p><div id="attachment_11716" class="wp-caption alignleft" style="width: 478px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Laternen-frieren-klein.jpg"><img class="size-full wp-image-11716" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/11/Laternen-frieren-klein.jpg" alt="Auch rote Laternen frieren..." width="468" height="630" /></a><p class="wp-caption-text">Auch rote Laternen frieren...</p></div><br />
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		<title>MultiKulti Bibliothek für Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tisson Uschi]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt Von Uschi Tisson Ob „Harry Potter“ auf Türkisch, „Pippi Langstrumpf“ auf Polnisch oder „Alice im Wunderland“ in Englisch – Kerstin Brockmann (43) möchte im Heimfelder Kulturverein „Alles wird schön“ eine mehrsprachige Bibliothek für Kinder aufbauen. „Spielerisch, unbürokratisch und kostenlos sollen sich die Kids Bücher auf Vertrauensbasis ausleihen können“, sagt sie,  „Hauptsache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt</p>
<p><em>Von Uschi Tisson</em></p>
<div id="attachment_11563" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Kerstin-Brockmann-Foto-Uschi-Tisson.jpg"><img class="size-medium wp-image-11563" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Kerstin-Brockmann-Foto-Uschi-Tisson-300x199.jpg" alt="Kerstin Brockmann" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Kerstin Brockmann</p></div>
<p>Ob „Harry Potter“ auf Türkisch, „Pippi Langstrumpf“ auf Polnisch oder „Alice im Wunderland“ in Englisch – Kerstin Brockmann (43) möchte im Heimfelder Kulturverein „Alles wird schön“ eine mehrsprachige Bibliothek für Kinder aufbauen. „Spielerisch, unbürokratisch und kostenlos sollen sich die Kids Bücher auf Vertrauensbasis ausleihen können“, sagt sie,  „Hauptsache ist, dass sie Lust auf Lesen bekommen.“ Die hatte die Redakteurin – sie leitet seit 2004 Seminare zum Thema „Kreatives Schreiben“ im Kulturverein &#8211; selber von Kind auf an. „Es war gut für mich, mit Büchern aufzuwachsen. Schon immer liebte ich es, in andere Welten einzutauchen. Sie sind noch heute eine starke Kraftquelle für mich.“<span id="more-11561"></span></p>
<p>Damit Bücher im Leben der Heimfelder Mädchen und Jungen ebenfalls ein fester Bestandteil werden, möchte Kerstin Brockmann sie an die Welt der geschriebenen Geschichten heranführen.</p>
<p>„Oft ist es nämlich schwer für sie, von allein an Lektüre zu kommen, denn 35 Prozent der Heimfelder Bevölkerung haben ausländische Wurzeln und meistens wenig Geld“, sagt sie. „Außerdem ist die Hemmschwelle, in eine öffentliche Bücherhalle zu fahren und sich dort einen Leseausweis ausstellen zu lassen, relativ groß.“</p>
<p>Der Aufbau einer kostenlosen Bibliothek liegt ihr daher sehr am Herzen und damit ihre Idee  umgesetzt werden kann, benötigt sie die Unterstützung aus der Bevölkerung. „Bloß kein Kinder- und Jugendbuch wegschmeißen“, sagt sie, „ich freue mich über jedes Stück.“</p>
<p>Der Anfang ist bereits gemacht. In zwei Kartons stapeln sich die ersten Exemplare. Ein ganzer Schwung kam von der Grundschule Klecken. Dort wurden 40 Bücher in alter Rechtschreibung aussortiert und finden nun in der Multikulti-Bücherkiste neue Aufgaben.</p>
<p>Ob in russischer, französischer, spanischer oder dänischer Sprache – jedes Buch baut letztendlich eine Brücke für den Spaß am Lesen deutschsprachiger Bücher. Für Kerstin Brockmann wäre damit ein weiteres Wunschziel erreicht.</p>
<p>Die Bücher-Spenden können während der Öffnungszeiten (Dienstag bis Freitag 14 bis 18 Uhr) bei „Alles wird schön“, Telefon 040/7666049, in der Friedrich-Naumann-Straße 27 abgegeben werden. Vielleicht sind dann ja gerade ein paar Kinder dort, die sich schon auf den neuen Lesestoff freuen.</p>
<p>Foto: Uschi Tisson</p>
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		<title>Dinner mit Gänsehaut</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 11:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Im Maritim-Hotel Reichshof heult der Hund von Baskerville &#160; Seit der Übernahme des renommierten Hamburger Hotels „Reichshof“ durch die Maritim-Kette wurden der atmosphärereiche Speisesaal und die heimelige Bar offenbar nicht wesentlich verändert. Aus diesem Grund können sie sehr gut als Kulisse für unterschiedliche Performances genutzt werden. Diese Situation hat schon die Intendanz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<p><strong></strong><strong>Im Maritim-Hotel Reichshof heult der Hund von Baskerville</strong><strong></strong></p>
<div id="attachment_11301" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Imperial_Holmes_Baskervilleminiatur.jpg"><img class="size-medium wp-image-11301 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Imperial_Holmes_Baskervilleminiatur-200x300.jpg" alt="     " width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sherlock Holmes in Hamburg</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit der Übernahme des renommierten Hamburger Hotels „Reichshof“ durch die Maritim-Kette wurden der atmosphärereiche Speisesaal und die heimelige Bar offenbar nicht wesentlich verändert. Aus diesem Grund können sie sehr gut als Kulisse für unterschiedliche Performances genutzt werden. Diese Situation hat schon die Intendanz des benachbarten Schauspielhauses zu mehreren Gastspielen dortselbst veranlaßt. Gegenwärtig allerdings kann man dort neben kulinarischen Köstlichen, zubereitet von Küchenchef Stefan Hopf und seiner Mannschaft, allsonntäglich das Geheule und Gejaule des Hundes von Baskerville erleben, dessen von Sir Arthur Conan Doyle phantasiereich erfundene Geschichte vom krimitrainierten Ensemble des Imperial-Theaters auf sehr gutem schauspielerischen Niveau professionell dargestellt wird, so daß den unterhaltungsfreudigen Zuschauern nicht nur die Gänseleber vom Teller mundet, sondern auch die nach jenem Geflügel benannte Haut über Rücken und Arme kriecht.<span id="more-11291"></span></p>
<div id="attachment_11310" class="wp-caption alignleft" style="width: 207px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Krimi-Salon_Cover.jpg"><img class="size-medium wp-image-11310" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Krimi-Salon_Cover-197x300.jpg" alt=" " width="197" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Krimi im Salon</p></div>
<p>Das ist deshalb ein schönes Erlebnis, weil inzwischen in der Bundesrepublik mehrere Unternehmen Produktionen aus der Krimiküche in zahlreichen Hotels anbieten, die sich häufig genug nicht nur durch hanebüchene Unprofessionalität auszeichnen, sondern auch von darstellerischem Unvermögen geprägt sind. Umso erfreulicher, daß im Fall dieses Reichshof-Gastspieles mit der abwechslungsreichen Inszenierung des Imperial-Direktors Frank Thannhäuser das genaue Gegenteil zu vermelden ist:</p>
<p>Ein recht großes Ensemble ( 8 Personen immerhin), angeführt von dem temperamentvollen Gosta Liptow als Sherlock Holmes und dem nuancenreichen Thomas Fitschen als dessen rührigem Gehilfen Dr. Watson, arbeitet sich gut gelaunt , geschickt arrangiert in alle Richtungen des weitläufigen Speisesaales, in wunderschönen Kostümen durch die Undurchschaubarkeit dieser abstrusen Geschichte vom riesigen schwarzen Hund im Moor, der realiter nicht existiert ( Oder doch……?), dessen Geheul nicht nur die ehrwürdigen Mauern, sondern auch die Herzen der amüsierten Zuschauer gebührend erzittern läßt.<a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/HvB_Mr-Mrs-Barrymore_8222.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-11313" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/HvB_Mr-Mrs-Barrymore_8222-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Unternehmungen dieser Art, die der Chronist früher über sich ergehen lassen mußte, ist das Besondere und Raffinierte an diesem Abend die gelungene Art, in den Pausen „zwischen den Akten“, in denen Restaurantleiter Sven Hagen mit seinem Team die wohlmundenden Speisen serviert, die einzelnen Darsteller in den Kreis der Zuschauer zu integrieren und , mit jenen gemeinsam, das Dinner einnehmen zu lassen, was – beobachtbar &#8211; zu macherlei improvisierten, häufig einfallsreichen und originellen Smalltalk-Szenen führt.</p>
<p>Fazit: Niveauvolle Abendunterhaltung, die bis zum April 2012 an jedem Sonntag ( 18.00 Uhr Beginn mit einem Sektempfang)</p>
<p>geplant und deren Besuch zu empfehlen werden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Imperial Theater</p>
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		<item>
		<title>Matinee: Die Bibel &#8211; Das Alte Testament</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/10/matinee-die-bibel-das-alte-testament/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 20:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Kurzfristig weisen wir noch auf diese interessante Veranstaltung unseres Mitgliedes Sybil Schlepegrell ( Sybil Gräfin Schönfeldt) hin! Sonntag, 09. Oktober 2011, 11:00 Uhr Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 6 MATINEE DIE BIBEL &#8211; DAS ALTE TESTAMENT. Neu erzählt von Grafin Schönfeldt In diesem Familienbuch versammelt die Erzählerin die wichtigsten Geschichten des Alten Testaments, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Kurzfristig weisen wir noch auf diese interessante Veranstaltung unseres Mitgliedes Sybil Schlepegrell ( Sybil Gräfin Schönfeldt) hin!<br />
</span></strong><strong></strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Schlepegrell02.jpg"><img class="size-full wp-image-11272" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/10/Schlepegrell02.jpg" alt=" " width="126" height="150" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p><span style="font-size: large; color: #ff0000;"><strong>Sonntag, 09. Oktober 2011, 11:00 Uhr</strong></span><br />
<span style="color: #ff0000;"> <strong> Krypta des Mahnmals St. Nikolai, Willy-Brandt-Straße 6</strong></span></p>
<h2>MATINEE<br />
DIE BIBEL &#8211; DAS ALTE TESTAMENT. Neu erzählt von Grafin Schönfeldt</h2>
<p>In diesem Familienbuch versammelt die Erzählerin die wichtigsten Geschichten des Alten Testaments, auch, um sie als Kulturgut nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Begleitet werden sie von Illustrationen, deren szenische Darstellungen die Stimmung des Orients aufnehmen. (Die Bibel. Das Alte Testament. Neu erzählt für Kinder und Erwachsene von Sybil Gräfin Schönfeldt. Mit Illustrationen von Klaus En-sikat. Tulipan 2009).</p>
<p>Musikalische Umrahmung: Klaviertrio Vionetto</p>
<p>Eintritt: 6 Euro</p>
<p>Diese Veranstaltung ist eine Veranstaltung der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren und deren Mitglied Sybil Gräfin Schönfeldt ebenso seit vielen Jahren ist.</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buhre liest Bernhard</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 07:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr 80 Jahre wäre der Romancier und Stückeschreiber Thomas Bernhard (&#8220;Der Theatermacher&#8221;, &#8220;Minetti&#8221; etc.) zu Beginn dieses Kalenderjahres geworden. Für Saskia Junggeburth, Programmgestalterin des Logensaales in den Hamburger Kammerspielen, Grund genug, dem österreichischen Autor eine Lesereihe zu widmen, in deren zweiter Veranstaltung Brigitte Buhre, Witwe des großen Traugott, Auszüge aus Bernhards autobiographischem Roman [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<p>80 Jahre wäre der Romancier und Stückeschreiber Thomas Bernhard (&#8220;Der Theatermacher&#8221;, &#8220;Minetti&#8221; etc.) zu Beginn dieses Kalenderjahres geworden. Für Saskia Junggeburth, Programmgestalterin des Logensaales in den Hamburger Kammerspielen, Grund genug, dem österreichischen Autor eine Lesereihe zu widmen, in deren zweiter Veranstaltung Brigitte Buhre, Witwe des großen Traugott, Auszüge aus Bernhards autobiographischem Roman &#8220;Der Keller. Eine Entziehung&#8221; lesen wird. Dafür vorgesehen ist der Abend des 27. Oktobers 2011 um 19.30 dortselbst (Platzreservierung unter &gt;karten@logensaal-kammerspiele.de&lt;. )<span id="more-11232"></span></p>
<p>Im Handlungsablauf dieses zweiten autogiographischen Romans, in dem der Querdenker Bernhard seine Jugend zu verarbeiten versucht, beschließt der sechszehnjährige Gymnasiast auf dem Schulweg spontan, sich seinem bisherigen, verhassten Leben zu entziehen und sich im Keller, einem Kolonialwarenladen, eine Lehrstelle zu verschaffen. Dort, in einem tristen Salzburger Wohnghetto, lernt er die von der Gesellschaft Ausgestoßenen kennen und verstehen. Er ergreift Partei für diese verstörten, verlorenen Existenzen.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Musik im Gespräch&#8221; in Harburg</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 22:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tisson Uschi]]></category>

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		<description><![CDATA[Von  Uschi Tisson Es geht wieder los. Die Vorbereitungen der herbstlichen Veranstaltungsreihe „Musik im Gespräch“ sind in vollem Gange. Am Sonnabend, 8. Oktober, empfängt Moderator und erster Vorsitzender Ernst Brennecke seinen ersten Gast im „Stellwerk“ im Harburger Bahnhof, Hannoversche Straße 85, zum Thema „Musik über die Freundschaft“. Weiter geht es am  22. Oktober. Hier stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von  Uschi Tisson</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC_1818.jpg"><img class="size-medium wp-image-11185 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/DSC_1818-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a></p>
<p>Es geht wieder los. Die Vorbereitungen der herbstlichen Veranstaltungsreihe „Musik im Gespräch“ sind in vollem Gange. Am Sonnabend, 8. Oktober, empfängt Moderator und erster Vorsitzender Ernst Brennecke seinen ersten Gast im „Stellwerk“ im Harburger Bahnhof, Hannoversche Straße 85, zum Thema „Musik über die Freundschaft“. Weiter geht es am  22. Oktober. Hier stehen die „Wege zu Franz Liszt“ im Mittelpunkt, bevor es am 5. November mit „Kleist in der Musik“ weitergeht. „Musik im Gespräch“ am 19. November ist eine ganz besondere Veranstaltung: Sie ist die 300., die von Ernst Brennecke moderiert wird. An diesem Tag widmet er sich ganz dem Thema „Dante in der Musik“, bevor er am 7. Januar die herbstliche Gesprächsreihe mit einem Rückblick 2011 beendet. „Musik im Gespräch“ beginnt jeweils um 16.30 Uhr. Karten gibt es für 7 Euro an der Tageskasse.<span id="more-11183"></span></p>
<p>Mit vier ausverkauften Veranstaltungen feierte „Piste“ – Plattdüütsch im Stellwerk – eine glanzvolle Premiere als neue Veranstaltungsreihe des Vereins. Auch hier geht es mit einem neuen Programm weiter. Moderatorin ist Ohnsorg-Schauspielerin, Sängerin und Autorin Sandra Keck. Seit einem Jahr wohnt sie wieder in Harburg und „hat Lust, sich hier zu engagieren“, sagte sie während einer Pressekonferenz gestern im Stellwerk. Start ist am Sonntag, 23. Oktober, mit den beiden ehemaligen Dramaturgen des Ohnsorg-Theaters Hartmut Cyriaks und Peter Nissen. Am 27. November wird Sandra Keck den Schauspieler Uwe Friedrichsen begrüßen und kündigt gemeinsames Singen mit ihm an.</p>
<p>Die Schauspielerin Herma Koehn ist am 26. Februar mit den „Bickbeeren Schweizer“ zu Gast im Stellwerk. Viel Spaß verspricht sie auch am 25. März mit ihrer Ohnsorg-Kollegin Beate Kiupel und Uwe Hansen. Am 22. April begrüßt sie Rüdiger Wolf und mit Silke Frakstein einen Überraschungsgast, den sie erst näher an diesem Vormittag kennenlernen wird. Am 20 Mai schließlich sind „De Nedderdütsche“ und Walter Marquardt ihre plattdeutschen Gesprächspartner (Karten 12 Euro). Beginn ist jeweils um 11 Uhr.</p>
<p>Besucher können die Karten jetzt ebenso wie die für „Musik im Gespräch“ (38 Euro, inklusive Verleihung Musikpreis) im Abonnement erhalten. Das neue Ehrenmitglied des Vereins“, Professor Rainer Maria Weiß, hält die sechs Veranstaltungen zum Preis von 60 Euro im Helms-Museum zum Verkauf bereit. tis</p>
<p>Foto: Tisson</p>
<p>Freuen sich auf die nächsten Veranstaltungen von „Musik im Gespräch“ und „Piste: Ernst Brennecke (li.), Schauspielerin Sandra Keck und der zweite Vorsitzende Professor Dr. Hermann Rauhe.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;biff&#8221; &#8211; Beratung und Information für Frauen im Frauenkulturhaus Harburg</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Tisson Uschi]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt Von Uschi Tisson „Was wir hier manchmal über die Auswirkungen häuslicher Gewalt hören müssen, ist einfach schrecklich. Mich kann nichts mehr schocken.“ Während Sanne Klönne (50) über ihre ersten vier  Monate als Leiterin der „biffkids“ erzählt, steht das Telefon nicht still. Immer wieder neue, um Hilfe bittende Frauen melden sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt</p>
<p><em>Von Uschi Tisson</em></p>
<div id="attachment_10938" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Sanne-Kl%C3%B6nne-biff-Harburg-Foto-Uschi-Tisson-copyright-25.jpg"><img class="size-medium wp-image-10938" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Sanne-Kl%C3%B6nne-biff-Harburg-Foto-Uschi-Tisson-copyright-25-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Sanne Klönne</p></div>
<p>„Was wir hier manchmal über die Auswirkungen häuslicher Gewalt hören müssen, ist einfach schrecklich. Mich kann nichts mehr schocken.“ Während Sanne Klönne (50) über ihre ersten vier  Monate als Leiterin der „biffkids“ erzählt, steht das Telefon nicht still. Immer wieder neue, um Hilfe bittende Frauen melden sich in ihrer Beratungsstelle im Frauenkulturhaus an der Neuen Straße 59 in Harburg. Der Gewalt in der eigenen Familie ein Ende setzen – das ist eines der häufigsten Wünsche, die die Mütter für sich und ihre Kinder an Sanne Klönne und an ihr Team herantragen. „Erst einmal Ruhe in die Familien zu bringen und die körperlichen Angriffe zu stoppen – das ist der erste Schritt. Zügig geht es dann mit der Beratung und Vermittlung zu weiterführenden Stationen in unserem Netzwerk weiter“, sagt die Leiterin.<span id="more-10937"></span></p>
<p>Das Projekt „biffkids“ gehört seit 3 Jahren zum Angebot der „Beratung und Information für Frauen“, kurz „biff“ genannt. Im Mittelpunkt steht die Hilfe für Mütter und Kinder bei Erleben häuslicher Gewalt. Ihre persönlich vom Vater an ihnen oder an der Mutter ausgeübten körperlichen Attacken können hier drei bis elf Jahre alte Kinder in einer eigens für sie eingerichteten Malgruppe im Frauenkulturhaus verarbeiten.</p>
<p>Zwei Kunsttherapeutinnen kümmern sich um die Kids, ohne dabei das Spielen und Austoben zu kurz kommen zu lassen. Doch eine Gruppe, in der sechs  Kinder betreut werden können, „ist viel zu wenig für den großen Bedarf in unserem Bezirk“, sagt Sanne Klönne“, „die Tendenz nach Hilfesuchenden ist steigend und deshalb wollen wir im Oktober eine zweite einrichten. Gefördert wird es durch die Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz. „Für Personalkosten und einige Sachmittel bekommen wir die Mittel, allerdings fehlt uns für Farben, Papier und Stifte das Geld und freuen uns über jede Spende, „ sagt die Systemtherapeutin.“</p>
<p>Frauen, die sich an „biff“ wenden, bekommen auf Wunsch weitere  Unterstützung. So werden hier eine psychosoziale Beratung, ein Coaching, themenbezogene Gruppen (Pubertät, Tanz) sowie eine kostengünstige Rechtsberatung angeboten.</p>
<p>Der Terminkalender von Sanne Klönne füllt sich mehr und mehr. Mut spricht sie den Frauen zu, die es bisher noch nicht gewagt haben, hier über ihren Kummer zu sprechen und appeliert an sie, bei ihr anzurufen, um gemeinsam die Weichen für ein gewalt- und sorgenfreies Leben zu stellen. Erreichbar ist Sanne Klönne jeden Donnerstag zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 040/777602. Doch auch der Informationsabend am Donnerstag, 22. September, um 19 Uhr oder die regelmäßige offene Sprechstunde, donnerstags von 14 bis 17 Uhr, könnte ein erster Kontakt sein.</p>
<p>Foto: Uschi Tisson</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Rezension &#8211; oder doch? Zur Premiere von &#8220;Korczak und die Kinder&#8221; in Hamburg</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 20:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Johanna R. Wöhlke Lieber Hans-Peter! Es sei mir gestattet, in diesem Fall einmal das ganz Andere zu versuchen, um der Premiere eines Theaterstückes gerecht zu werden, schließlich spielte ein Freund die Titelrolle. Umstände und Inhalte, liebe Leser und Leserinnen, mögen Sie diesem Artikel auf der DAP- Seite entnehmen: http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/januz-korczak-ist-auferstanden-2/ &#160; Den jüdischen Arzt, lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-3.jpg"><img class="size-full wp-image-10897" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-3.jpg" alt=" " width="400" height="267" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Lieber Hans-Peter!</p>
<p>Es sei mir gestattet, in diesem Fall einmal das ganz Andere zu versuchen, um der Premiere eines Theaterstückes gerecht zu werden, schließlich spielte ein Freund die Titelrolle. Umstände und Inhalte, liebe Leser und Leserinnen, mögen Sie diesem Artikel auf der DAP- Seite entnehmen:</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/januz-korczak-ist-auferstanden-2/">http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/januz-korczak-ist-auferstanden-2/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den jüdischen Arzt, lieber Hans-Peter, den hast Du an diesem Abend nicht gespielt. Du warst Dr. Januz Korczak, der jüdische Arzt Januz Korczak, der gemeinsam mit zweihundert Kindern aus einem Waisenhaus in Warschau im KZ Treblinka in den Tod ging. Es könnte sogar sein, dass ich ihn nie mehr von Dir werde trennen können, wenn wir uns begegnen – und das ist ja nicht so sehr selten der Fall.<span id="more-10895"></span></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-21.jpg"><img class="size-full wp-image-10900" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-21.jpg" alt=" " width="400" height="267" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Als junge Frau mit Interesse an Geschichte und Politik, die dann schließlich Politische Wissenschaften studierte, weil sie dachte, dadurch könne sie erfahren „was die Welt im Innersten zusammenhält“, habe ich mich eingehend mit dem Dritten Reich beschäftigt. Das war nicht nur in meiner Schule und im Studium möglich, das war mir auch ein persönliches Anliegen. Aber lesen alleine, das genügte nicht. Der Besuch einiger Konzentrationslager und Gespräche mit ehemaligen Inhaftierten bis heute im engeren Umkreis brachten Klarheit, echte Klarheit. Diesen Teil der deutschen Geschichte in seiner Grausamkeit zu erfassen, ist aber auch dadurch nicht möglich. Es ist wahrscheinlich nie möglich.</p>
<p>Schon damals, ich bin 1950 geboren, waren wir natürlich keine Zeitzeugen mehr und auf das Erzählen angewiesen, das Erzählen und das schauende Erleben im entsetzten Nachvollziehen zum Beispiel auch bei einem Besuch in Auschwitz. Seit ich dort war, habe ich nie mehr ein KZ betreten. Ich erinnere, dass mir schlecht wurde und ich die Bilder und Beklemmungen lange Jahre nicht los wurde: ein Haufen von Brillen, Gebisse, Goldzähne… Die ewigen Fragen blieben. Antworten kamen viele und führten doch nicht zu dem Ergebnis, eine sichere Hoffnung darauf aufbauen zu können, dass so etwas nie wieder würde geschehen können.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-1.jpg"><img class="size-full wp-image-10905" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-1.jpg" alt=" " width="400" height="267" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Gespräche innerhalb der Familie und mit Freunden fanden immer dort ein Ende, wo jemand leicht und auf die leichte Schulter nehmend Worte sagte wie: „Kann alles nicht so schlimm gewesen sein. Wir haben davon nie etwas erfahren!“ oder „ Hitlers gab und gibt es viele auf der Welt.“ Es fanden nicht nur Gespräche ein Ende. In diesem Fall fanden auch Beziehungen ein Ende. Es gibt Grenzen im Denken, die zu überschreiten es nicht mehr möglich macht, mit dem Gegenüber freundschaftlich zu kommunizieren. Wenn es nicht möglich war, Beziehungen zu beenden, weil sie im engsten Familienkreis angesiedelt waren, dann blieb nur die innere Emigration, eine beklemmende Lebenserfahrung.</p>
<p>Als ich, lieber Hans-Peter, in Eurer Aufführung saß, die von allen Beteiligten so wunderbar auf der Bühne, die ja auch ein Altarraum war, ins Leben und Wahrnehmen getragen worden ist, da wurden diese alten Bilder wieder lebendig. Weinen? Ja, ich habe geweint. Keine Möglichkeit, das zu verhindern, auch wenn am Ende das Lächeln und der Applaus zurück in die „normale“ Welt geführt haben. Ihr habt mit wenigen, mit spartanischen Mitteln in der Ausstattung, aber dafür mit umso stärkeren Mitteln im Spiel und in der dadurch hergestellten Dichte die Emotionen geweckt, ohne die keiner angesichts einer solch grausamen Lebensgeschichte bleiben kann.</p>
<p>Was will ich mit diesen persönlichen Worten sagen? Es ist das Weinen, das uns beim Verstehen von Geschichte oftmals fehlt. Es ist das Empfinden können, das echte Wahrnehmen von Schmerz und Leid der anderen. Wir sind immer nur Nachvollziehende mit dem Kopf und wenn wir Mitgefühl haben, dann bleibt auch das an der Schale haften und kann nicht wirklich in den Kern vordringen. Im Grunde können wir nichts wirklich verstehen, weil dieses Grauen der NS Zeit so unvorstellbar groß ist, dass es jede menschliche Vorstellungskraft sprengt.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-10910" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-4-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Deshalb ist es so wichtig, dass Ihr Schauspieler auf der Bühne agiert und uns als Menschen begegnet, die im Ansatz so etwas wie Empathie wachrufen können. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr an die Schulen geht, und den Jugendlichen von heute eine Ahnung dessen vermittelt, dass dieser Teil der deutschen Geschichte nicht vergessen werden darf. Kein Mensch von heute trägt irgendeine Schuld. Aber alle miteinander stehen wir in der Geschichte unseres Landes und Volkes und sind ein Teil davon für immer.</p>
<p>In diesem Fall also zolle ich Euch Schauspielern auf der Bühne den Respekt, sich in einem langen Prozess des Textlernens und Probens immer wieder und wieder emotional auf diese Geschichte und diese Gedanken einzulassen. Danke dafür! Ich könnte es nicht. Ich wünsche den Zuhörern und Zuschauern Eurer wunderbaren Produktion Tränen.</p>
<p>Deine Johanna</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verband Deutscher Schriftsteller Hamburg: Wege zum Gedicht</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 06:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kamber Emina]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Mitglied Emina Kamber informiert! Verband deutscher Schriftsteller / LANDESVERBAND HAMBURG Sonnabend, den 29 Oktober 2011 Die Literaturkantine &#8211; Jour fixe für Autoren Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Norddeutschland sind herzlich eingeladen zu einem Austausch in zwangloser Runde. Salongespräche, Werkstattgespräche, Hinweise, Verweise. Gäste aus anderen Sparten des Literaturbetriebs sind herzlich willkommen. Standpunkt: „ Wege zum Gedicht“   [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unser Mitglied Emina Kamber informiert!<br />
</strong></p>
<p><strong>Verband deutscher Schriftsteller / LANDESVERBAND HAMBURG</strong></p>
<p><strong><em>Sonnabend, den 29 Oktober 2011</em></strong></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline">Die Literaturkantine &#8211; Jour fixe für Autoren</span></em></strong></p>
<p>Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Norddeutschland sind herzlich eingeladen zu einem Austausch in zwangloser Runde. Salongespräche, Werkstattgespräche, Hinweise, Verweise. Gäste aus anderen Sparten des Literaturbetriebs sind herzlich willkommen.</p>
<p><strong><em>Standpunkt</em></strong><strong><em>: „ Wege zum Gedicht“<span id="more-10850"></span></em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Vertraut sein mit den Besonderheiten des lyrischen Kunstwerkes, der eigene Umgang mit dem Gedicht, Liebe und Begeisterungsfähigkeit für Lyrik sind die Voraussetzungen für ein fruchtbares Schreiben. Die deutsch-bosnische Lyrikerin, <strong>Emina C. Kamber, </strong>2. Vorsitzende des VS/ Landesverband Hamburg, möchte über die Metaphern und über die Geheimnisse des poetischen Ausdrucks sprechen, die nach wie vor das innere Wesen der Poesie verhüllen und entdeckt sein wollen!</p>
<p><strong>Werkstatt:</strong> Bringen Sie eigene Gedichte mit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Ort: Kulturhaus Eppendorf</em></strong></p>
<p><strong><em>Julius-Reincke-Stieg 13 a (ehemals Martinistraße 40)</em></strong></p>
<p><strong><em>U-Bahn Kellinghusenstraße / Bus 20 / 25</em></strong></p>
<p><strong><em>Zeit: 11.00 Uhr</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eintritt frei !</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The English Theatre of Hamburg: &#8220;The Fox&#8221;</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/09/the-english-theatre-of-hamburg-the-fox-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 12:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[ By Uta Buhr THE ENGLISH THEATRE OF HAMBURG CELEBRATES ITS 35TH ANNIVERSARY BEWARE OF FOXES, LADIES &#8211; “THE FOX”, THE NEW PLAY BASED ON A NOVELLA BY D. H. LAWRENCE What an error to believe that their life in the English countryside on their own farm would turn out to be easy going and even [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> By Uta Buhr</em></p>
<p><strong><em>THE ENGLISH THEATRE OF HAMBURG CELEBRATES ITS 35TH ANNIVERSARY </em></strong></p>
<p><strong>BEWARE OF FOXES, LADIES &#8211; “THE FOX”, THE NEW PLAY BASED ON A NOVELLA BY D. H. LAWRENCE</strong></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/bild-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-10729 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/bild-1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>What an error to believe that their life in the English countryside on their own farm would turn out to be easy going and even idyllic! Nellie March and Jill Banford, two young ladies and life-long friends, are totally frustrated. The villagers are gossiping about the women’s unconventional relationship and feel that their lifestyle is not acceptable to decent people. The play is set in the dead of winter in 1918, right after the First World War. The two girls’ farm is in a bad state, they are having trouble with their crops and their hens won’t lay.  And to crown it all, a fox living in the nearby woods has been pillaging their henhouse.</p>
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<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-10738 alignright" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>While Nellie and Jill are sitting by the fireplace in their cosy cottage, seeking for a solution to make ends meet, footsteps can be heard in the courtyard. A knock at the door, and in comes a young attractive man, clad in a soldier’s uniform. He introduces himself as Henry Grenfel and pretends that he has just returned from his camp in Canada. He knows the farm, since he used to live here with his grandfather, the former owner of the estate. The intruder offers his services in exchange for food and shelter. Further he promises to kill the fox and assist the two ladies in running the farm. While Jill falls for his charms and invites him to stay, Nellie wants Henry to leave immediately. In the end, she gives in to Jill’s wish, and Henry becomes a member of the household. This ménage à trois, however, very soon proves to be a disaster.<span id="more-10766"></span></p>
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<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/bild-3.jpg"><img class="size-full wp-image-10748 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/bild-3.jpg" alt="" width="240" height="361" /></a></p>
<p>D. (David) H. (Herbert) Lawrence, one of the greatest English poets of the 20<sup>th</sup> century, was well known for his love of symbols. His novella “The Fox”, which he wrote in 1923, can be called a prize example of this. Henry who shoots the fox is a fox himself, a sly, calculating male, determined to stir up emotions and divide the two girl friends. Will he succeed in seducing Nellie,</p>
<p>the aloof  beauty, who likes to dress like a man in trousers and boots? Or will Jill eventually succumb to Henry’s erotic charm? This you will find out yourselves, dear spectators, during two thrilling hours at the English Theatre. Just one hint: The end of the play is revolting!</p>
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<p><strong>The Author of the Play and the setting </strong></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-41.jpg"><img class="size-full wp-image-10756 alignleft" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/09/Bild-41.jpg" alt="" width="256" height="385" /></a></p>
<p>Thanks to Allan Miller, an American actor, director, teacher and writer in one, Lawrence’s novella was transformed into a drama fit for the great stages of the world. Since its first production in Los Angeles in 1981, and  one year later in New York, “The Fox” has been performed all over the United States, and has toured England and Australia. It has proved very popular around the globe and has thus been translated into a number of foreign languages, including Chinese.</p>
<p>As usual, the furnishing of the stage is completely in line with the period of the play. The living-room of the cottage is cosy and warmly lit, whereas the landscape with its bare trees shaken by a strong wind forebodes trouble. As usual, Geoff Humphrys’ lightning design is atmospheric and deserves praise.</p>
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<p><strong>The Actors </strong></p>
<p>These three young imports from England are amazingly mature and highly professional actors. Suzy Baston portrays Nellie March, the cool emancipated woman, with great intensity, and Kate Middleton (not to be confused with the Duchess of Cambridge) is convincing in the part of her vulnerable friend Jill Banford.  Adam Reeves as Henry strikes as the ideal “cock of the walk” in this disturbing ménage à trois &#8211; cunning, inscrutable und seductive.</p>
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<p><strong>D. H. Lawrence </strong></p>
<p>Last but not least a few words about the author of the novella on which the play</p>
<p>“The Fox” is based. Lawrence lived from 1885 until 1930. He was born in central England as the son of a coal miner and heavy drinker. His childhood was dominated by poverty and friction between his parents. After studies at Nottingham University he worked as a clerk before he became a writer, and one of the greatest of his time at that. His oeuvre comprises poems, stories and novels, among them “The White Peacock”, “The Rainbow”, “Sons and Lovers”, not to forget  “Lady Chatterley’s Lover”, his most famous book which turned out to be a scandal since it was seen by his puritanical  contemporaries as sheer pornography. From Lawrence’s doctrine of sexual freedom arose obscenity trials, which had a deep effect on the relationship between literature and society. In 1912 he wrote: “What the blood feels, and believes, and says, is always true.” When Lawrence died of pneumonia on March 2, 1930, in the south of France, at the age of 45, he was appreciated as one of the greatest and most influential writers of his time.</p>
<p><strong>Final Performance of “THE FOX”: November 12, 2011</strong><strong></strong></p>
<p><strong>For tickets please phone: 040-227 70 89 – Online booking under <a href="http://www.english.theatre.de/">www.english.theatre.de</a></strong></p>
<p><strong>Next Premiere: “FUNNY ABOUT LOVE ” by Terence Frisby on November 2011</strong></p>
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