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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Hamburg im Fokus</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>Ein Empfang wie für eine Königin!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 07:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Mai 2012 Einlaufen zum Hafengeburtstag auf der Queen Mary 2. Abendblatt-Autorin Johanna R. Wöhlke war an Bord und schildert ihre Eindrücke Von Johanna R. Wöhlke Es ist das Ziel meiner Reise und nicht mehr weit. Hamburg. Nur noch eben schnell da vorne rechts -  pardon, steuerbord -  um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Mai 2012</p>
<p><strong>Einlaufen zum Hafengeburtstag auf der Queen Mary 2. </strong></p>
<p><strong>Abendblatt-Autorin Johanna R. Wöhlke war an Bord und schildert ihre Eindrücke</strong></p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_15153" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-21.jpg"><img class="size-full wp-image-15153 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-21.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Menschenmengen an den Landungsbrücken begrüßen die Queen Mary 2 mit Riesenjubel</p></div>
<p>Es ist das Ziel meiner Reise und nicht mehr weit. Hamburg. Nur noch eben schnell da vorne rechts -  pardon, steuerbord -  um die Ecke rum, eine große Ecke, genauer gesagt eine riesige Kurve – und dann sind wir in der Elbmündung, in der Elbe und ich in sechs Stunden etwa wieder Zuhause. Nicht nur die „Kurve“ ist riesig. Das Schiff, auf dem ich auf dem Balkon vor unserer Kabine auf Deck 12 backbord stehe, ist es auch: die Queen Mary 2. Sie ist mehr als ein Schiff, sie ist ein „Ocean Liner“, eine Schiffsgattung also, von der geschrieben wird, dass ihre bedeutende Zeit schon lange vorbei sei und in die Zeit reicht,<span id="more-15152"></span> als es noch keine Flugzeuge gab und lange Distanzen von Kontinent zu Kontinent nur auf dem Meer zurückgelegt werden konnten: Europa – Amerika, das ging nur mit dem Schiff. Das ist Schifffahrtsgeschichte, zu der auch der Untergang der Titanic gehört. Vor wenigen Tagen haben wir, aus New York kommend, wenige Seemeilen entfernt die Stelle passiert, an der sie unterging. Meine erste Transatlantik Überquerung geht also ihrem Ende entgegen: zehn Tage Reise bis Hamburg, davon sechs auf hoher See bei fast immer Windstärke 8 und Wellengang um die fünf Meter. Das alles hat diesem Schiff nichts ausgemacht.</p>
<p>Nun also die Elbe, die Elbe entlang mit der Queen Mary 2. Da wird nichts untergehen können. Da wird etwas aufgehen, so sind sich hier alle sicher: das von allen an Bord mit großer Freude erwartete Hafenfest in Hamburg und damit verbunden der gigantische Empfang für die Queen, im Jahr 2004 in Dienst gestellt, und in deren Tradition sich einst nicht nur die  großen alten Dampfer wiederfinden lassen werden, sondern auch dieses Hamburg, dieses über alle Maßen begeisterte Hamburg und sein Empfang für dieses Schiff, das als Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line zu den berühmtesten Schiffen der Welt gehört und mit seinen 345 Metern Länge das drittlängste Passagierschiff der Welt ist. Schwarz, weiß, rot, elegant und schnittig – so hat dieses Schiff die Herzen der Hamburger und ihrer Gäste erobert. Wird es auch dieses Mal so sein?</p>
<p>Am vorigen Abend hatte Unterhaltungschef Ray Rouse am Ende der letzten Show an Bord mit bewegenden Worten auf dieses Hamburg eingestimmt. Hamburg, die heimliche Hauptstadt der Queen, das werde morgen ein fantastischer Tag werden, an dem sich alle die Zeit nehmen sollten an Deck zu sein, zu genießen und sich begeistern zu lassen.</p>
<div id="attachment_15159" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/bild-HA-2.jpg"><img class="size-full wp-image-15159" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/bild-HA-2.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Große und kleine Segler kommen der Queen bereits ab Stade entgegen</p></div>
<p>Hamburg scheint sich herausputzen zu wollen, denn sie Sonne strahlt an diesem Morgen. Das war während der Überfahrt wahrlich nicht immer so. Da ist sie, die Elbmündung, und die ruhig dahin fließende Elbe. Fast scheint das Schiff zu stehen. Der Helgoland Catamaran kommt uns entgegen und wühlt das Wasser auf. Alles bleibt ruhig bis zur Höhe von Stade. Die ersten kleinen Segelschiffe nähern sich der Queen, um sie zu begleiten. Der Hamburger Jachthafen in Wedel gleitet vorüber und wieder schließen sich kleinere Boote an. Einige von ihnen warten auf die kleinen Wellen der Queen, um sie zu schneiden und ordentlich durchgeschaukelt zu werden.</p>
<p>Am Ufer sind nun immer mehr Menschen wahrzunehmen. In Schulau können wir die berühmte Schiffsbegrüßungszeremonie kaum verstehen, denn ein Kleinflugzeug macht sich offensichtlich einen Spaß daraus, die Queen eine Weile in der Luft zu begleiten und fliegt in großen Bögen über dem Schiff hin und her.</p>
<p>Aber schon dort stehen die Menschen dicht bis an das Ufer, winken und rufen. Nun wird es immer voller auf dem Fluss und an den Ufern. Wir passieren das Kraftwerk Wedel, Falkenstein und Wittenbergen, Blankenese. Dort zeigt sich Hamburg von seiner eleganten Seite. Die ersten größeren Segler kommen uns entgegen, zum Teil voll besetzt mit Menschen, Winken und Rufen auf beiden Seiten. Ich traue mich von ganz oben ein lautes „Hummel, Hummel“ in die Weite zu rufen und erhalte ein vielfaches und lautes „Mors, Mors“ zurück. Das ist Hamburg! So geht es weiter.</p>
<p>Nicht nur an Bord werden die weißen Handtücher aus den Kabinen geholt, um damit zu winken. An Land haben sich die Wartenden auch mit allerlei Tüchern ausgestattet und das Nobelhotel Louis C. Jacob schießt auf diesem Feld den Vogel ab: Aus allen Fenstern und von der berühmten Lindenterrasse aus wird mit riesigen weißen Tischtüchern gewinkt – oder sind es Betttücher? Egal – wir gleiten weiter und nun sehe ich auch direkt vor mir Ray Rouse und die Mannschaft auf der Brücke begeistert gestikulieren.</p>
<p>Ein riesiges Containerschiff kommt uns entgegen. Der Raddampfer „Freya“ hat heute seine Jazzbrunchfahrt offensichtlich voll ausgebucht, als wir ihm auf der Höhe des Seegerichtshofes begegnen. Schiffchen und Schiffchen, Segler um Segler kommen uns entgegen und schließen hinter der Queen wieder auf, um sie in den Hafen zu begleiten. Natürlich darf das Schiffshorn nicht fehlen. Zur Begeisterung aller ertönt auch immer wieder von den kleinen Schiffen ein gegen die gewaltigen Bässe der Queen zaghaft klingendes Tuten, das mit fröhlichem Lachen und Rufen beantwortet wird. Wie hellhörig es auf dem Fluss doch ist!</p>
<p>Die Bugsierer des Wasserballettes machen Welle für die kleineren Schiffe, ELBE 1 passiert uns, die auslaufende AIDA sol erscheint neben der Brücke der Queen – und Hunderte ihrer Passagiere stehen an Deck und winken und rufen. Die kleine „Wilhelmsburg“ erinnert mich an meinen Weg nach Hause, der nachher über die Elbbrücken führen wird und: Nun beginnt es, mir die Sprache zu verschlagen. Menschen, Menschen, Menschen soweit es freie Stellen am Fluss gibt säumen das Ufer an der Backbordseite. Wieviele mögen das sein? Vom Ufer her ertönt laut die englische Nationalhymne. Zweimal vernehme ich laut und deutlich, dass jemand meinen Namen ruft. „Johanna, Johanna!“ Bin ich gemeint, haben sich Freunde auf den Weg gemacht, um auch mich zu begrüßen? Aber nein, es gibt viele Johannas auf der Welt und sicher auch auf diesem Schiff.</p>
<p>Wir fahren an der AIDA blu vorbei, am Fischmarkanleger und Fischmarkt, den Dampfern der Hafenrundfahrten, dem Schaufelraddampfer Louisiana Star, der Cap San Diego, zwei Marinekreuzern, die Elbphilharmonie in Augenhöhe und immer mehr Menschen, Menschen, Menschen, winken, rufen und einfach nur schauen, schauen auf dieses majestätische Schiff, das sich nun bereit macht anzulegen. Ein Menschenmeer erwartet die Königin.</p>
<div id="attachment_15162" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/IMGP0363.jpg"><img class="size-full wp-image-15162" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/IMGP0363.jpg" alt="" width="400" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Die Autorin ist Harburger Künstlerin und stellt in New York aus</p></div>
<p>Dazu muss Captain Kevin Oprey sein Schiff aber erst einmal drehen. Auf dieses Manöver scheinen hier alle gewartet zu haben. Die Menschen schauen gespannt zu. Es ist nicht viel Platz. Es scheint, als drehe sich ein Riese in einer viel zu kleinen Badewanne. Sachte und kaum wahrnehmbar vollzieht die Queen dieses Manöver und ich kann nun bis zu den Elbbrücken schauen und erblicke inmitten der Kräne des Containerhafens die Kirchturmspitze von Altenwerder, fast Zuhause.</p>
<p>Die Queen hat angelegt und die Nase wieder elbabwärts. Die Passagiere können nun langsam das Schiff verlassen. Jetzt kommt das „Meer“ von Koffern, Autos und Taxen, in dem es sich nicht so elegant gleiten lässt! Hinter der Queen liegt die „Deutschland“, das allen bekannte Fernseh &#8211; „Traumschiff“. Ich werde noch lange von dieser Fahrt träumen. Die Hamburger und ihre Gäste haben wieder einmal bewiesen, dass Fröhlichkeit, Gastfreundlichkeit, Spontaneität und Herzlichkeit für sie keine Fremdwörter sind. Es sollen 2,1 Millionen gewesen sein, die da auf die Queen gewartet haben, und ich weiß jetzt, wie das aussieht und werde es nie vergessen.</p>
<p>Text und Fotos: Wöhlke</p>
<p>Die Fotoausbeute dieser Fahrt auf der Elbe zurück nach Hamburg aus New York kommend ist so überwältigend, dass an dieser Stelle eine Fotostrecke mit Hamburg-Bildern folgen wird: Hamburg, wie es lacht, lebt und mit seinen Gästen seinen Hafen feiert!</p>
<p>An dieser Stelle darf ich auch noch privat anmerken: Das Rätsel des Rufens meines Namens hat sich gelöst. Es waren Freunde, die in der Hafencity wohnen und auf ihrem Balkon mit Freunden und Nachbarn gefeiert haben. Was ich als eine Stimme vernahm, war ein &#8220;Chor&#8221; von etwa fünfzig Stimmen. Danke! Auch das wird mir unvergesslich bleiben!</p>
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		<title>“Moon over the Brewery” – Die fabelhafte Welt der Amanda</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Uta Buhr Das neue Stück am English Theatre of Hamburg So fabelhaft wie die Welt der Amélie, alias Audrey Toutou, die sich in ihrer Fantasie ein herrliches Dasein rund um den Montmartre  auf den zarten Leib schneidert, stellt sich jene der Amanda Waslyk nicht dar. Der frühreife Teenager, der gerade einmal dreizehn Jahre zählt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p><strong>Das neue Stück am English Theatre of Hamburg </strong></p>
<div id="attachment_15140" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-15140" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der große Gatsby?</p></div>
<p>So fabelhaft wie die Welt der Amélie, alias Audrey Toutou, die sich in ihrer Fantasie ein herrliches Dasein rund um den Montmartre  auf den zarten Leib schneidert, stellt sich jene der Amanda Waslyk nicht dar. Der frühreife Teenager, der gerade einmal dreizehn Jahre zählt, hat Mühe, sich mit der Tristesse einer schmutzigen Stadt namens Beertown  im „Kohlenpott“ Pennsylvanias zu arrangieren. Da Amanda häufig allein ist, erfindet sie einen Gefährten namens Randolph, der ihr nach Lust und Laune Gesellschaft leistet und jeweils in die Rollen der von ihr verehrten Romanfiguren schlüpft. Selbstverständlich ist Randolph nur für sie und das Publikum sicht- und hörbar.<span id="more-15138"></span></p>
<p>Als der Vorhang sich hebt, verkörpert der imaginäre Freund – Amandas alter ego – den  großen Gatsby. In Gestus und Habitus scheint der junge Mann just dem Buch seines Autors F. Scott Fitzgerald entsprungen zu sein. Zwischen dem jungen Mädchen in seiner braven Schuluniform und dem geckenhaft in strahlendes Weiß gekleideten Randolph entspinnt sich ein verschwörerischer Dialog, der darauf hinausläuft, jeden Mann, der auch nur das geringste Interesse an Amandas Mutter bekundet, sofort aus dem Haus zu ekeln. Arme Mum, denkt so mancher Zuschauer voller Mitleid.</p>
<div id="attachment_15143" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-3.jpg"><img class="size-full wp-image-15143" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-3.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schwieriges Verhältnis</p></div>
<p>Als ob Miriam Waslyk es als allein erziehende Mutter dieser reichlich komplizierten Tochter  nicht schon schwer genug hätte. Zumal sie, die als Kellnerin mühsam ihr Geld verdient, auch noch künstlerische Ambitionen hegt, für die ihr viel zu wenig Zeit bleiben. Allerdings kann sie ihrer malerischen Leidenschaft ohnehin nur nachts frönen &#8211; dem guten alten Mond, der in voller, halber oder sichelhafter Schönheit die Wände des schlichten Heims der kleinen Familie schmückt.</p>
<p>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, wusste schon der geniale Satiriker Wilhelm Busch. Denn ganz gegen Amandas und Randolphs Willen betritt der ebenso sympathische wie gewitzte Warren Zimmerman die Szene. Warren in seiner Eigenschaft als Briefträger ist gleichzeitig ein „postillon d’amour“, der um die Gunst der attraktiven Miriam wirbt. Selbstverständlich versuchen Amanda und Randolph, der sich inzwischen in den ebenso berühmten wie gefürchteten Apachenführer Geronimo verwandelt hat, Warren aus dem Haus zu vertreiben. Dieser Versuch endet in  heiter bis turbulenten Szenen. Doch Warren erweist sich als ebenbürtiger Gegner der beiden. Am Ende gewinnt er selbst das Herz der eifersüchtigen Amanda.</p>
<div id="attachment_15146" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-4.jpg"><img class="size-full wp-image-15146" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-4.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Harrakiri</p></div>
<p>Jeder weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit ist, die Geister, die man rief, wieder loszuwerden. Das muss auch Amanda erkennen, die Randolph wiederholt mit einem beschwörenden „Go away“, zu vertreiben sucht. In seiner  Verzweiflung tritt dieser  als furchtloser Samurai im Kimono auf und droht gar, Harakiri zu begehen, wenn Amanda ihm nicht folgt. Wer erleben will, ob es gelingt, Randolph wieder in das  Schattenreich, dem er einst entsprang,  zu verbannen, sehe sich „ Moon over the Brewery“ selbst an. Abgesehen von einigen Längen ist das Stück recht amüsant und wird zudem mancher Mutter aus der Seele sprechen, die sich mit ihrem pubertierenden Nachwuchs herumschlagen muss.</p>
<p>An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass dieses Stück von Bruce Graham gegen all die   dramaturgischen Feuerwerke, die wir in letzter Zeit auf der Mundsburger Bühne erleben durften, ziemlich abfällt. Kein Wunder, welcher Autor kann es schon mit einem William Shakespeare, einem D. H. Lawrence oder einem George Bernard Shaw aufnehmen. Dennoch, die Schauspieler gaben ihr Bestes, zeigten Spielfreude und komödiantisches Talent und holten aus dem Stück heraus, was es hergab. Allen voran Charlotte Croft , die keinen Tag älter als dreizehn wirkte und die schmollende, renitente Amanda überzeugend verkörperte. Beim Publikum kam das Stück offensichtlich gut an. Es dankte mit freundlichem Applaus, unter das sich auch einige Bravorufe mischten.</p>
<p>Autor Bruce Graham hat bereits eine Reihe von Bühnenwerken geschrieben, die in der angelsächsischen Welt große Erfolge feierten, bei uns jedoch noch ziemlich unbekannt sind. Er wurde mit vielen bedeutenden Preisen geehrt – darunter mit einem Award der Rockefeller Foundation und der Statuette der Princess Grace Foundation.</p>
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<p><strong>„ Moon over the Brewery“ </strong>läuft bis einschließlich 30. Juni 2012   &#8211; Karten unter</p>
<p>Telefon 040 – 227 70 89 – Online-Buchungen: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>Anschließend geht das Theater in die Ferien und meldet sich im Herbst mit einer neuen Premiere zurück. Wir geben das neue Stück rechtzeitig an dieser Stelle bekannt.</p>
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		<title>„Moon over the Brewery“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[In anderen Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[By Uta Buhr „Moon over the Brewery“ by Bruce Graham – the new play at the English Theatre of Hamburg The fabulous world that teenager Amanda Waslyk has built around her dull existence can by no means compete with that of Amélie, alias Audrey Toutou. Do you remember that gorgeous French film, showing those hot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>By Uta Buhr</em></p>
<p>„<strong>Moon over the Brewery“ by Bruce Graham – the new play at the English Theatre of Hamburg</strong></p>
<div id="attachment_15133" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1.jpg"><img class="size-full wp-image-15133" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">A fabulous world</p></div>
<p>The fabulous world that teenager Amanda Waslyk has built around her dull existence can by no means compete with that of Amélie, alias Audrey Toutou. Do you remember that gorgeous French film, showing those hot spots and old quarters around Montmartre? In order to cope with her loneliness in Beertown, a dirty coal town in Pennsylvania, thirteen year old Amanda invents Randolph, a smart and handsome<span id="more-15129"></span> young man whom only she and, of course, the audience can see and hear. Since precocious Amanda loves books, and novels in particular, by such famous authors as F. Scott Fitzgerald, her dream companion appears on stage in the outfit  of the Great Gatsby and behaves as snobbishly as Fitzgerald’s hero. Amanda’s single mom Miriam hates her daughter’s “friendship” with invisible Randolph, although she is unable to chase him away. Miriam makes her and Amanda’s living by working as a waitress in a diner, although she is an artist and would like to paint all day long. Since she is free at night, she concentrates all her talent on the moon. The walls of the small family home are decorated with pictures of her favourite subject – full-moons, half-moons and crescent-moons.</p>
<p>While Miriam is longing for some male companionship, Amanda and Randolph try everything possible to prevent her from meeting a lover. In spite of their conspiratorial actions, one sunny morning Warren Zimmerman, a friendly postman, turns up and falls in love with Miriam. At such critical times, Amanda asks Randolph for help to clear the house of Warren, the unwelcome guest. However, Amanda and her imaginary partner Randolph have obviously underestimated their common enemy who beats both with his own weapons – resourcefulness and kindness. In the end, Amanda succumbs to Warren’s charm and therefore   tries to get rid of Randolph. However, Randolph sticks to her like a bur…</p>
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<p>Although “Moon over the Brewery” is a funny, yet touching play it can by now means compete with “blockbusters” such as “The Comedy of Errors” or “The Fox” –two outstanding performances at the English Theatre we have become used to lately.</p>
<p>Bruce Graham, although a success in the Anglo-Saxon world, is still widely unknown in Germany. Maybe we will have the chance to see another play written by him in not too distant a future.</p>
<p><strong>Final Performance</strong> of “Moon over the Brewery” on June 30, 2012 – tickets by telephone 040 – 227 70 89 – online-bookings: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>The readers of our DAP Homepage will be informed about the next premiere in early autumn as soon as the title of the new play is known to us. Please have a little patience.</p>
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		<title>Der gläserne Klang der ZEIT</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/der-glaserne-klang-der-zeit-notizen-zu-ingrid-lausunds-neuem-stuck-in-den-kammerspielen-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans Peter-Kurr Eine Schauspiel-Uraufführung mit dem Titel „ZEIT“ fand auf der Bühne der Kammerspiele statt und dennoch geschah einhundertundfünf Minuten……nichts. Zu beschreiben ist dieses Nichts schwer, es zu erleben war ein bemerkenswertes inneres Abenteuer, das eine Erinnerung hinterläßt wie der gläserne Klang vom Frost geröteter Blätter, die vom schwarzen Gerippe ansonsten nackter Baumäste herabrauschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em>Von Hans Peter-Kurr</em></span></p>
<p><span style="font-size: large"><span style="font-size: small">Eine Schauspiel-Uraufführung mit dem Titel „ZEIT“ fand auf der Bühne der Kammerspiele statt und dennoch geschah einhundertundfünf Minuten……nichts. Zu beschreiben ist dieses Nichts schwer, es zu erleben war ein bemerkenswertes inneres Abenteuer, das eine Erinnerung hinterläßt wie der gläserne Klang vom Frost geröteter Blätter, die vom schwarzen Gerippe ansonsten nackter Baumäste herabrauschen :</span><strong> <span id="more-14932"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Auf der durch zahlreiche Schals in viele Auftritts- und Abgangs-Gassen eingeteilten Bühne erscheinen links, zunächst einzeln nacheinander, fünf Schauspieler, gehen – zumindest in den ersten acht Minuten des Abends stumm – nach rechts und verschwinden wieder. Was der Zuschauer zunächst für einen „ slowly runnig gag“ halten könnte, stellt sich später als d a s Stilmittel für die gesamte Vorstellungsdauer heraus. Hinzu kommt, allerdings nach langer Zeit, Sprache.Aber auch die auf ungewöhnliche Weise: Jeder Darsteller hat eine Art</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Monolog zum Thema Zeit zur Verfügung, den er, bruchstückhaft in einzelne Sätze oder Satzfetzen aufgeteilt, bei jedem der bald unzählbaren Gänge von links nach rechts ins Publikum schleudert. Menschliche Begegnungen, die ebenfalls hier und da auf dem Weg dieser Individuen vom Jugendfrühling zum Tod stattfinden, scheitern zumeist am Phänomen der niemals ausreichend vorhandenen Zeit.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Zudem hat die Regisseurin Ingrid Lausund, die auch die Texte geschrieben hat, das Ganze für aufmerksame Zuschauer raffiniert inszeniert. Beispiele: Der Rucksack einer jungen Mutter-Frau wird von Auftritt zu Auftritt schwerer und größer, bis sie ihn kaum noch zu tragen vermag. Oder: Nachdem die Einzelnen offensichtlich ihre Lebenshöhepunkte überschritten haben – ohne das ‚Problem Zeit’ lösen zu können &#8211; breitet sich Schwärze auf der Bühne aus, die schließlich nur noch von Fußrampen und einem Fünf-Kilowatt-Scheinwerfer ausgeleuchtet ist, so daß die Darsteller bei ihren sich zermürbend wiederholenden Gängen riesige Schatten auf die Schals werfen, assoziativ an Platons Höhlengleichnis erinnernd. Zudem wird der Zuschauer bereits nach wenigen Minuten zu erahnen vermögen, was sich im unsichtbaren Teil der Hinterbühne abspielen muß: Zuweilen treten Darsteller, die soeben erst rechts abgegangen sind, in atemberaubender Geschwindigkeit links wieder auf. Das muß sich etwa so abspielen wie diejenige Szene in der alten, schwarz-weissen, „Raub der Sabinnerinen“-Verfilmung, die zeigt, wie als römische Legionärs-Statisten verkleidete Feuerwehr-Männer, in allerdings viel zu geringer Zahl , einen schier endlosen Heereswurm darstellen sollen, indem sie hinter der Bühne im Sprintertempo von einer Seite zu anderen Seite hetzen, um diesen Effekt zu erzielen. Kompliment an die fünf Schauspieler, die diese Art Marathon allabendlich über einhundertmal bewältigen müssen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Fazit: Ein, für Darsteller und Zuschauer gleichermaßen anstrengender ,Theaterabend, dessen merkwürdiger Untertitel hier noch verraten werden soll:<br />
„Die erschöpfte Schnecke wirft ihr Haus weg und flippt richtig aus“.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Der Rest ist Schweigen&#8230;&#8230;&#8230;.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Klosterbruder und die Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 19:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“ Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<div id="attachment_14784" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg"><img class="size-full wp-image-14784" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg" alt="" width="190" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Der Klosterbruder und die Liebe</p></div>
<p>Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“</p>
<p>Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen Oper „Manon“ bereits seit sieben Jahren durch die Opernhäuser.</p>
<p>Etwa 120 Jahre später zählt Ersterer noch immer zu den Vips der europäischen Komponistenrunde. Zweiterer wird uns – in der Regel in Programmen wie denen von Klassikradio oder NDR III – durch die Einspielung seiner Zwischenakt-Musik „Meditation“ aus Massenets bedeutendem, aber selten produzierten Werk „Thais“ nahegebracht.<span id="more-14777"></span></p>
<p>Umso verdienstvoller, daß die mutige Gründerin und Direktorin des Opernlofts, Inken Rahardt , nahezu zeitgleich mit der umstrittenen Puccini-Inszenierung der „Manon Lescaut“ des Philipp Himmelmann an der hiesigen Staatsoper aus Anlaß des Jubiläums „ 333 Jahe Oper in Hamburg „  nicht nur „Manon“ in ihren Spielplan aufgenommen, sondern auch bereits verkündet hat, sie werde zu Beginn der Spielzeit 2012/13  im Haus an der Fuhlentwiete ebenfalls „Thais“ produzieren. Man darf gespannt sein, wer darin diese zwei Wahnsinnspartien Athanael und die der Titelrolle singen wird.</p>
<p>In der soeben herausgekommenen „Manon“-Inszenierung jedenfalls hat Rahardt ein Quartett wertvoller junger Stimmen zusammengeführt , an dessen Spitze eindeutig  der junge Tenor Richard Neugebauer steht, der den Freund und temporären Klosterbruder Des Grieux mit Verve, Hingabe und einem ungewöhnlich edlen Stimmvolumen singt. Die Amerikanerin Lisa Jackson in der Titelrolle entspricht zwar optisch eher dem Schönheitsideal der Enstehungszeit des Werkes, also dem des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ihre Stimme aber (, die ja schon mehrfach im Opernloft zu hören war) zeigt in hohem Maße Qualität, Sicherheit und Training. Thomas Briesemeister als  reicher Brétigny und Xenia Ganz als Verkörperung der schönen Lescaut, in der wohl Manons Freundinnen der Originalfassung zusammengefüht wurden, bilden</p>
<p>harmonisch die zweite Hälfte dieses Quartetts, das in dieser Bearbeitung von der mehr als zwanzigköpfigen Besetzung ( + Chor und Ballett ) der Urfassung  übrigblieb.</p>
<p>Dennoch ist der Ablauf schlüssig, Markus Bruker als , dem Hause wohlbekannter, musikalischer Leiter sorgt darüber hinaus für Stilsicherheit.</p>
<p>Aber: Daß die Handlung ins Heute transponiert wurde,ist ja in unseren Tagen keine Besonderheit mehr, ob es allerdings eine gute Idee der Regisseurin ist, die vier Rollenträger ihre jeweiligen Intentionen ungebührlich oft und langatmig von einer Leinwand herab ins Publuikum zu senden, darf zumindest bezweifelt werden, denn: Nur äußerst seltem sind gute Sänger  gute Schauspieler. Und daran mangelt es auch dieser , in allen übrigen Aspekten  gelungenen, Produktion.</p>
<p>Foto: GODOT<br />
</p>
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		<title>Ginny von Bülow in der Hamburger Spielbank</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 21:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Dame mit Vergangenheit: Lesung aus dem Werk Ginny G. von Bülows am 26. März 2012 in der Spielbank Hamburg Von Uta Buhr Es war schon ein Genuss, der Lesung von Doris Kunstmann  aus dem Werk der Autorin  Ginny von Bülow zuzuhören. Das rauchig-sinnliche Timbre der Stimme der bekannten Hamburger Schauspielerin  verlieh den amüsanten Episoden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Große Dame mit Vergangenheit: Lesung aus dem Werk Ginny G. von Bülows am 26. März 2012 in der Spielbank Hamburg </strong></p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>Es war schon ein Genuss, der Lesung von Doris Kunstmann  aus dem Werk der Autorin  Ginny von Bülow zuzuhören. Das rauchig-sinnliche Timbre der Stimme der bekannten Hamburger Schauspielerin  verlieh den amüsanten Episoden der Weltenbummlerin und geistreichen Erzählerin, die am Roulettetisch ebenso zu Hause ist wie auf der Rennbahn, einen unverwechselbaren Reiz. Obwohl die Texte unverhohlene biographische Züge tragen, nimmt man Ginny von Bülow das „Leben einer Tagediebin“ – so der Titel eines ihrer Bücher &#8211; nicht so recht ab. Die Dame von Welt  gehörte mit Sicherzeit nie zu jenen Zeitgenossen, die dem lieben Gott den langen Tag stehlen, wie es <span id="more-14219"></span>im Volksmund heißt. Ihre präzisen Beobachtungen menschlichen Verhaltens in allen Teilen des Globus – sei es  Nordafrika oder  New York,  Ibiza oder Hamburg – zeichnen sie als eine Persönlichkeit aus, die stets mit offenen Sinnen durch das Leben ging und jede interessante Situation und Begegnung akribisch notierte. Neben Fiktion schrieb Ginny von Bülow noch eine Reihe von Essays sowie die viel beachtete Monographie über Franz Spencer, einen der berühmtesten Drehbuchautoren Hollywoods. Auch hieraus verlas Doris Kunstmann einige Passagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Lesung gewährte Frau von Bülow dem atemlos lauschenden Publikum noch einen Einblick in ihr bewegtes Leben, das sie – wie bereits erwähnt – rund um den Erdball führte. Besonders gern dorthin, wo edle Pferde zu bewundern waren oder Roulettetische mit hohen Einsätzen und Gewinnen lockten. Dieses Spiel, erklärte sie, ginge vermutlich auf den großen französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal zurück, der sich Mitte des 17. Jahrhunderts intensiv mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigte und seine viel beachtete „Histoire de la Roulette“ verfasste. In der Spielbank, so die Autorin, bekäme man stets den vollen Gewinn ausgezahlt – frei von irgendwelchen Steuern und sonstigen  Abgaben. Immer vorausgesetzt natürlich, der Spieler hat auf die richtigen Zahlen und Farben gesetzt!</p>
<p>Die Anwesenden dankten Ginny von Bülow und Doris Kunstmann für einen sehr unterhaltsamen Abend.</p>
<p>&nbsp;<br />
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		<title>Musikalisches Rendezvous mit Anton Tschechow</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
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		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kartseva Elvira]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Elvira Kartseva Wir alle kennen und lieben den russischen Dichter Anton Tschechow als Meister der kleinen Form. Kein Autor vor oder nach ihm hat die Stimmungen des sich auflösenden Landadels  im Zarenreich subtiler und humorvoller geschildert als er. Im künstlerischen Spannungsfeld von Wort und Musik führt Brigitte Buhre Sie mit ihrer Lesung aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Elvira Kartseva</em></p>
<div id="attachment_14203" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Einladung.jpg"><img class="size-full wp-image-14203" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Einladung.jpg" alt="" width="400" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Die Einladung</p></div>
<p>Wir alle kennen und lieben den russischen Dichter Anton Tschechow als Meister der kleinen Form. Kein Autor vor oder nach ihm hat die Stimmungen des sich auflösenden Landadels  im Zarenreich subtiler und humorvoller geschildert als er.</p>
<p>Im künstlerischen Spannungsfeld von Wort und Musik führt Brigitte Buhre Sie mit ihrer Lesung aus dem Werk Tschechows in die Welt der „russischen Seele“ ein. <span id="more-14201"></span>Herzliches Lachen garantiert.  Die Darbietung wird ergänzt durch musikalische Kostbarkeiten russischer Komponisten, ausgeführt von Virtuosen Alexander Paperny (Balalaika) und Elvira Kartseva (Klavier), die große Gefühle wie Glück, Trauer und Schmerz auf ihren Instrumenten zum Klingen bringen.</p>
<p>Der Abend enthält noch einen weiteren Leckerbissen für Freunde russischer Folklore. Wer hätte beim Gedanken daran nicht die verführerisch weichen Klänge der Balalaika im Ohr? Hier  konzertiert das Instrument mit dem Klavier und verleiht dem Abend eine unvergleichlich romantische west-östliche Note.</p>
<p>Ich freue mich sehr, Ihnen als Mitglied er DAP diese Veranstaltung unter meiner Mitwirkung empfehlen zu können!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Streit der Vaudeville-Titanen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr  St. –Pauli-Theater: Neil Simons „Sonny boys“ in Starbesetzung Der Frankfurter Fischer-Verlag, neben Rowohlt, Bloch, Kiepenheuer einer der bedeutendsten deutschen Editionäre für Theaterstücke , weiß, auf welche Theater er setzen darf….auch in Hamburg: Vor, sozusagen, kaum einem Atemzug sahen wir Neil Simons berühmte „Sonny boys“ im Winterhuder Fährhaus mit Peter Striebeck und Ralf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong> St. –Pauli-Theater: Neil Simons „Sonny boys“ in Starbesetzung</strong></p>
<div id="attachment_14196" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/sonny_boys_5_garbers_redl.jpg"><img class="size-full wp-image-14196" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/sonny_boys_5_garbers_redl.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">sonny boys</p></div>
<p>Der Frankfurter Fischer-Verlag, neben Rowohlt, Bloch, Kiepenheuer einer der bedeutendsten deutschen Editionäre für Theaterstücke , weiß, auf welche Theater er setzen darf….auch in Hamburg:</p>
<p>Vor, sozusagen, kaum einem Atemzug sahen wir Neil Simons berühmte „Sonny boys“ im Winterhuder Fährhaus mit Peter Striebeck und Ralf Schermuly ,schon erscheinen sie in neuem Gewand und in neuer Besetzung auf dem Kiez: Der ( künstlerische) Hausherr des renommierten St.-Pauli-Theaters, Ulrich Waller , inszenierte jene hinreissende Komödie um zwei gealterte Vaudeville – <span id="more-14191"></span>Stars, die im Rahmen einer TV-Gedächtnis &#8211; Sendung ein letztes Mal miteinander auftreten sollen, obwohl sie seit elf Jahren irreparabel zerstritten sind, mit zwei Darstellern wie man sie sich höherrangig gegenwärtig auf einer deutschen Bühne nicht vorstellen kann:</p>
<p>Gerhard Garbers und Christian Redl, zwei mit allen Wassern des Theaters und des Fernsehens getaufte alte Hasen, die – scheinbar ohne Abrede – die Pointen ins Publikum zu schleudern vermögen, zwei (Pardon, Ihr Hochgeschätzten beide) Rampensäue par excellence, die ihre Zuschauer zwei Stunden und zwanzig Minuten lang nicht zu Atem kommen lassen vor brüllend gelachter Zustimmung zu ihrem absichtsvoll künstlich hochgehaltenen Streit, er seinen Höhepunkt in der, inzwischen weltbekannten, Sketchszene findet, die die Komiker Will und Al wieder in die Herzen des TV-Publikums katapultieren soll, aber schließlich in einem Herzanfall des Älteren ihr unrühmliches Ende findet.</p>
<p>Nicht unbeteiligt an diesen Folgen der Aufregung ist eine sexy Krankenschwester (Paraderolle für Anja Boche…insbesondere, weil sie auch im letzten Bild das völlig konträr veranlagte Karbolmäuschen – mit köstlichem Fremdakzent – spielt, das den Kranken pflegen soll, aber lieber Pralinen nascht).</p>
<p>Ausdrückliche Erwähnung verdienen ebenfalls Oliver Urbanski als Neffe  und Agent Ben Silverman, der die zwei Streithähne wieder zusammenführen soll und der auf Hamburger Bühnen immer wieder einmal auftauchende Kleindarsteller Gudo Mattiat, diesmal in der verdienstvollen Sketch-Studie eines malträtierten Patienten. Umwerfend….im wahrsten Sinn des Wortes!</p>
<p>Insgesamt ein mehr als erbaulicher Abend, der ein täglich ausverkauftes Haus verdient.</p>
<p>Foto: St. Pauli Theater<br />
</p>
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		<title>Sitzend &#8211; Stehend &#8211; Liegend</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/sitzend-stehend-liegend/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 19:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kova Dr. László]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. László Kova Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Rudolf-Steiner-Schule, Altona Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste unserer Ausstellung! Die Bezeichnung „Sitzend &#8211; Stehend – Liegend“ deutet nicht auf körperliche Betätigung hin, ist auch keine Werbung für eine orthopädische Praxis in Altona, setzte nicht ins Ziel, die Anwesenden durch sportliche Animation von Ihren Rückenschmerzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: small"><strong>Von Dr. László Kova</strong></span></h1>
<h1><span style="font-size: medium">Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Rudolf-Steiner-Schule, Altona<br />
</span></h1>
<h1></h1>
<div id="attachment_14107" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/03.-Dr.-László-Kova_Eröffnugsrede.jpg"><img class="size-medium wp-image-14107" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/03.-Dr.-László-Kova_Eröffnugsrede-300x235.jpg" alt=" " width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. László Kova Eröffnugsrede</p></div>
<h1><span style="font-size: small">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste unserer Ausstellung!</span></h1>
<p>Die Bezeichnung „Sitzend &#8211; Stehend – Liegend“ deutet nicht auf körperliche Betätigung hin, ist auch keine Werbung für eine orthopädische Praxis in Altona, setzte nicht ins Ziel, die Anwesenden durch sportliche Animation von Ihren Rückenschmerzen zu befreien. Es ist einfach der Titel unserer Ausstellung.<span id="more-14100"></span></p>
<p>Wie Sie es schon in den letzten Jahren bei unseren Ausstellungen <em>Akt</em> erfahren haben, handelt es sich diesmal auch bei den ausgestellten Arbeiten eigentlich um schnelle Skizzen; keines Falls um ausführlich ausgearbeitete Bilder. Die präsentierten Exemplare spiegeln die Entstehung der Zeichnungen wider, wo das Beschränken auf das Wesentliche, Grundsätzliche und Dynamische  im Vordergrund steht.  Übrigens  ist das Aktzeichnen und Aktmalen für Künstler eine elementare Übung, die das <em>Sehen und Wahrnehmen </em>der Formen und Proportionen immer wieder schult.</p>
<div id="attachment_14110" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/01.-László-Kova_Rückenakt.jpg"><img class="size-medium wp-image-14110" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/01.-László-Kova_Rückenakt-300x214.jpg" alt=" " width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">László Kova Rückenakt</p></div>
<p>Ist der Akt eine neuzeitliche Erscheinung? Nein. Der Mensch interessierte sich vom Anfang an für eigenen Körper, was die Höhlenmalerei und Felsenzeichnungen in Afrika und Frankreich beweisen. Die erste menschliche Skulptur wurde etwa vor 25.000 Jahren v. Chr. geschaffen. Die Figur ist nur 11 cm groß, wurde aus Kalkstein herausarbeitet und heißt<em> Venus von Willendorf.</em> Diese Fruchtbarkeitssymbol hat schwere Brüste, runden Bauch, ein überproportioniertes Gesäß und dicke Schenkel. Sogar ihre Schamlippen sind detailliert dargestellt. Der unbekannte Schaffer dieser Figur war vielleicht der erste Künstler, der eine Aktdarstellung formte.</p>
<p><em>Die Kunstmaler</em>, z.B. Michelangelo, Dürer, Goya, Renoir, Pablo Picasso, Matisse, Schiele, Gustav Klimt,  <em>der Bildhauer</em> Aguste Rodin, sowie<strong> </strong>der deutsche <em>Fotograph</em> Helmut Newton zur Ehre der Frau weltberühmte Werke geschaffen, die das Publikum in den Tempel der Kunst, also in Kunsthallen und Kunstmuseen, immer wieder massenweise bewundert.</p>
<p>Da ich in den letzten zwei Jahren über die Geschichte des Aktzeichnens und Aktmalens in meinen Eröffnungsreden ausführlich gesprochen habe, möchte ich mich hier nicht wiederholen. Aber ich möchte auch nicht versäumen zu erwähnen, dass der Akt als künstlerische Ausdruckerscheinung im privaten Wohnbereich die eigene Legitimität noch nicht vollständig erreicht hat. Hierfür werden Sie gehört haben, dass unsere Boulevardpresse, die populäre Bildzeitung, neulich von ihrer ersten Seite das Aktfoto des schönsten Geschlechts vertrieben hat.</p>
<p>Der Aktzeichner kann seine brodelnden Emotionen nicht immer unterdrücken. Eben das beschrieb Hans Habe, der amerikanische Journalist mit ungarischer Abstammung, in seinem Buch „Der Künstler und sein Modell“.  Dort wird es klar, dass einige Künstler beim Aktmalen am Modell ihre Unabhängigkeit öfter verloren haben. Ich denke hier u.a. an <em>Picasso</em>.</p>
<div id="attachment_14116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/04.-Barnabás-Nagy-mit-Ukulele-und-Heicke-u.-Heike-Prange-mit-Geige.jpg"><img class="size-medium wp-image-14116" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/04.-Barnabás-Nagy-mit-Ukulele-und-Heicke-u.-Heike-Prange-mit-Geige-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Barnabás Nagy mit Ukulele und Heicke u. Heike Prange mit Geige</p></div>
<p>Sein Modell <em>Fernande Olivier</em> war seine erste Geliebte in Paris, mit der er 7 Jahre zusammen gelebt hat. Der selbe Picasso heiratete die Baletttänzerin <em>Olga Khoklova, </em>die aus dem russischen Adel stammte. Er lernte sie bei seinen Auftragsarbeiten für Kostüm und Bühnenbilder in Rom kennen.</p>
<p>Danach lernte er die anmutige <em>Marie-Therese Walther</em> als 17-jähriges Mädchen kennen. Später trat die intelligente Fotografin<strong> </strong><em>Dora Maar</em><strong> </strong>in sein Leben. Nach dem II. Weltkrieg konnte er der jungen, angehenden Künstlerin <em>Françoise Gilot</em><strong> </strong>nicht widerstehen.<strong>  </strong>Seine zweite Ehefrau war <em>Jacqueline Roque</em>, das Modell, das er am häufigsten darstellte.</p>
<p>Und wie war es mit<em> Salvador Dali?</em> Er hat auf seinen Gemälden seine Frau <em>Gala</em> oft verewigt. Sie war sein Modell, obwohl er eine starke Beziehung zu jungen Männern pflegte. Gala und Dali begangen in den 1960-er Jahren getrennte Wege zu gehen. Dann wurde sein langjähriges Model <em>Amanda Lear</em>, eine Transsexuelle, die als Sängerin in Nachtclubs auftrat.</p>
<p>Ohne weitere Beispiele zu nennen ist es offensichtlich, dass das Modell häufig wie eine schicksalhafte emotionelle Inspiration auf den Maler gewirkt hat. Nicht selten erfolgte zwischen dem Maler und Modell eine langfristige Zusammenarbeit oder führte sogar zur Ehe.</p>
<p>Die Literatur liefert auch Beispiele dafür, dass die Maler-Modell-Beziehung gegebenenfalls mit einer <em>kleinen Enttäuschung</em> enden kann. Dafür möchte ich Ihnen ein witziges Gedicht von Rudi Strahl vortragen, der 1931 in Stettin geboren wurde  und 2001 in Berlin starb:</p>
<p>Modell-Danach-Gekränkt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jüngst sah mich ein Maler, ein reizender Mann,</p>
<p>der wollte mich gleich als Modell.</p>
<p>Er sprach mich direkt auf der Straße an,</p>
<p>dabei war es noch ziemlich hell.</p>
<p>Er wollte mich malen. Mich, die Lolo.</p>
<p>Als Akt. Mit Blumen. Und so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe schon immer für Maler geschwärmt,</p>
<p>doch weiß ich, wie die alle sind:</p>
<p>Zuerst wird gemalt. Und dann Tee aufgewärmt.</p>
<p>Und später bekommt man ein Kind.</p>
<p>Ob auch mir das passiert? Mir, der Lolo?</p>
<p>Als Akt? Mit Blumen? Und so?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ich saß ihm und dachte: Na, hinterher &#8230;</p>
<p>und ich habe ihn angestrahlt.</p>
<p>Und ich war sooo gespannt ­ doch leider hat er</p>
<p>mich dann tatsächlich nur gemalt.</p>
<p>Nur gemalt. Nichts weiter. Mich, die Lolo.</p>
<p>Als Akt. Mit  Blumen. Und so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14113" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/02.-Anja-von-Hofen_Grußwort.jpg"><img class="size-medium wp-image-14113" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/02.-Anja-von-Hofen_Grußwort-225x300.jpg" alt=" " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Anja von Hofen Grußwort</p></div>
<p>Meine Damen und Herren, liebe Gäste! Das Thema Akt bewegt auch die Phantasie des Witzbolds. Und zwar: Ein stolzer Hahn besucht jede Woche den Hühnerhof. Er geht dort wie ein Macho herum, schaut scharf die Hühner an und küsst  dann jedes Huhn. Aber das letzte Huhn küsst er nicht, sondern er zupft aus seinem Gefieder eine Feder und verlässt still den Hühnerhof. Diese Prozedur wiederholt sich mehrere Wochen lang. Eines Tages erscheint der Macho-Hahn wieder auf dem Hühnerhof, stolz zieht er seine Kreise, küsst jedes Huhn und aus dem letzten zupft er wieder eine Feder aus. Dann plötzlich fängt das Huhn an, sich zu beklagen: „Du küsst jedes Huhn. Mich nicht. Du zupfst mir jede Woche eine Feder heraus. Warum? Der Hahn antwortete schelmisch lächelnd: „Ich möchte dich nackt sehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Damen und Herren! Ich hoffe, dass Sie in unserer Ausstellung ihre Lieblingsbilder finden können. Dafür haben die Protagonisten dieser Ausstellung über den Winter sorgfältig und hart gearbeitet. Wer sind sie namentlich? Sie sind  unsere liebe Leiterin Anja von Hofen, Victoria Bürgin, John Bassiner, Joshua von Hofen, Dr. László Kova, Barnabás Nagy, Anne-Katrin  Piepenbrink und Steffen Schröter. Musikalisch begleiten den heutigen Abend  Heike Prange an der Geige und Barnabás Nagy an der Ukulele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss wünsche ich Ihnen, sehr geehrte Gäste, einen unterhaltsamen Abend und einen angenehmen Kunstgenuss in unserer Ausstellung, die auch als Hommage unserer weiblichen und männlichen Modelle gelten und im Monat März durchaus als Frühlingsgruß verstanden werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Apropos, etwas Finanzielles:</em> Jeder Mensch ist Adam, Adam aus dem Eden, da wir von ihm abstammen. Aufgrund des Erkenntnisses von Mark Twain, des amerikanischen Schriftstellers, der eigentlich  Samuel Langhorne Clemens hieß, möchte ich einen Kaufverbot unserer Werke aussprechen. Also, es ist verboten, unsere Zeichnungen zu erwerben. Warum sage ich das? Markt Twain analysierte nämlich die Bibel und nach langjährigen Recherchen kam er zu der Feststellung, die das menschliche Verhalten grundsätzlich charakterisiert. So auch Adams Verhalten im Paradies. Und zwar: „Adam war ein Mensch. Er wollte den Apfel nur, weil er verboten war.“</p>
<p><strong> (Rudolf Steiner Schule Altona am 29.03.2012 um 20:00 Uhr; Bleickenallee 1, 22763 Hamburg. Besuchzeiten der Ausstellung: 20.03.-21.05.2012 vom Mo. bis Fr. 10:00-15:00 Uhr. Eintritt ist frei.)</strong></p>
<p>__________</p>
<p>Fotografie von Witka Kova</p>
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		<title>Das Spielfeld in der Kirchenallee</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Neues vom Schauspielhaus in der „Umbauspielzeit“ 2012/13 Nein, nein, es handelt sich nicht etwa um ein Fußballfeld, was da an der Kirchenallee entstehen soll, sondern um eine originelle theatralische Form, die sich die interimistische Leitung des Deutschen Schauspielhauses Jack Kurfess und Florian Vogel ausgedacht und am vergangenen Wochenende Zuschauern und Presse für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<p><strong>Neues vom Schauspielhaus in der „Umbauspielzeit“ 2012/13</strong></p>
<div id="attachment_13925" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bauprobe-Spielfeld-Blick-auf-Portal.jpg"><img class="size-medium wp-image-13925" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bauprobe-Spielfeld-Blick-auf-Portal-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Bauprobe Spielfeld Blick auf Portal</p></div>
<p>Nein, nein, es handelt sich nicht etwa um ein Fußballfeld, was da an der Kirchenallee entstehen soll, sondern um eine originelle theatralische Form, die sich die interimistische Leitung des Deutschen Schauspielhauses Jack Kurfess und Florian Vogel ausgedacht und am vergangenen Wochenende Zuschauern und Presse für die Umbauspielzeit 2012 / 13 präsentiert hat ( Unser Bild zeigt eine Probeaufstellung während einer sogenannten Bauprobe der in den Zuschauerraum hineingebauten provisorischen Bühne, Spielfeld genannt, die die Aufrechterhaltung von Vorstellungen<span id="more-13921"></span> eines eigens dafür geschaffenen Spielplanes aufrechtzuerhalten erlaubt, während das Bühnenhaus umgebaut wird ) .</p>
<p>Das Besondere: Es wird in der Spielzeit 2012/ 13 fast ausschliesslich Ur-Aufführungen geben, die als Aufttragsarbeiten speziell für das Haus geschrieben wurden und werden.(Wir werden über die geplanten Produktionen  bei nächster Gelegenheit berichten). Ein phantastischer Plan, der ab 7. September seiner Realisierung entgegensieht, während hinter dem „Eisernen Vorhang“ für € 16, 5 Millionen umgerüstet wird, um bei Vertragsantritt der neuen, aus Köln anreisenden, Intendantin Karin Beier im Herbst 2013 wieder in seiner Gänze bespielbar zu sein.</p>
<p>Das wichtigste deutsche Sprechtheater an der Hamburger Kirchenallee erzielte in der Spielzeit 2010/11 eine Rekordbesucherzahl von 260.000 Zuschauern.</p>
<p>Foto: Deutsches Schauspielhaus<br />
</p>
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		<title>Opernloft: Aida als Revoluzzer-Drama</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 13:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Spannendes Experiment an der Fuhlentwiete Zufall oder Inszenierung? Das war nicht auszumachen, aber gut war’s :Am Ende des Mini-Opern-Abends lehnte vereinsamt ein Demo-Tableau mit der Aufschrift „Freiheit“ an der Bühnenrampe. Die Rede ist von einem neuerlichen mutigen Experiment des Opernlofts, an das sich ein Team unter der Regie von Nicola Fellmann gewagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong> Spannendes Experiment an der Fuhlentwiete</strong></p>
<p>Zufall oder Inszenierung? Das war nicht auszumachen, aber gut war’s :Am Ende des Mini-Opern-Abends lehnte vereinsamt ein Demo-Tableau mit der Aufschrift „Freiheit“ an der Bühnenrampe. Die Rede ist von einem neuerlichen mutigen Experiment des Opernlofts, an das sich ein Team unter der Regie von Nicola Fellmann gewagt hatte:</p>
<p>Verdis „Aida“ als ( verantwortbare) Kurzfassung in einen diktatorisch regierten Staat unserer aktuellen Welt zu verlegen und dortselbst einen Freiheitskampf stattfinden zu lassen unter der Führung von Aida, die Radames, den Sohn des Diktators liebt…..und vice versus.<span id="more-13892"></span></p>
<p>Besonderheit Nr. 1 dieses gelungenen Abends ist die Beteiligung einer Gruppe von Schülerinnen (Warum nur Mädchen, blieben die Jungen lieber beim Sport?) des Gymnasiums Lohbrügge, die die Revoluzzer, einmal chorisch, einmal solistisch, darstellen. Und das mit beeindruckendem Engagement….wie man bereits bei dem überraschenden Beginn des Abends im Foyer registrieren konnte, allwo unter</p>
<p>Fellmanns geschickter und einfalleicher Regie die Zuschauer unversehens zu einer weiteren Darstellergruppe mutierten, die man – noch vor Betreten des Auditoriums – als „das Volk“ nach klassisch-antikem Vorbild bezeichnen kann.</p>
<p>Besonderheit Nr. 2 ist die junge Pianistin Makiko Eguchi, die nicht nur die musikalische Leitung in toto innehat, sondern auch am Flügel ihre zarte japanische Seele auf anrührende Weise in ihre sensiblen Finger schickt und den gesamten Abend nicht nur musikalisch durch die farbige Palette von Lyrismus bis Dramatik führt, sondern auch dafür gesorgt hat,</p>
<p>daß dem gut disponierten profesionellen Sängerpaar Lena Kutzner und Filip Sczepanski die Verdi’schen Standardarien ihrer Partien erhalten blieben….trotz Fellmanns raffiniert durchdachter, dramaturgisch reifer, aber doch erheblicher Verschiebung der Handlungsstränge !</p>
<p>Schwere Kost an der Fuhlentwiete. Ereignisreich, überraschend, laut, engagiert und überzeugend.</p>
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		<title>Jünger aussehen ohne Spritze und Skalpell</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 18:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Service und Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Landsky Monika]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Monika Landsky Erfahrungen eines &#8220;Eigenversuchs&#8221; Von einer guten Bekannten wurde mir das no age FachInstitut &#8220;bel etage&#8221; im feinen Hamburg Rotherbaum,sehr empfohlen. Dieses Institut gehört der Orthomolekular-Cosmetologin Frau Stark. Frau Stark betreibt ihr Institut schon seit ca. 30 Jahren. Vor einiger Zeit wurde es in der&#8221; Lifestyle&#8221; als eines der 30 Besten auf desem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Monika Landsky</em></p>
<p>Erfahrungen eines &#8220;Eigenversuchs&#8221;</p>
<div id="attachment_13837" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/mallorca2012-005.jpg"><img class="size-full wp-image-13837" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/mallorca2012-005.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Behandelt mit Gefühl, Frau Stark</p></div>
<p>Von einer guten Bekannten wurde mir das no age FachInstitut &#8220;bel etage&#8221; im feinen Hamburg Rotherbaum,sehr empfohlen. Dieses Institut gehört der Orthomolekular-Cosmetologin Frau Stark.</p>
<p>Frau Stark betreibt ihr Institut schon seit ca. 30 Jahren. Vor einiger Zeit wurde es in der&#8221; Lifestyle&#8221; als eines der 30 Besten auf desem Gebiet in Deutschland ausgewählt. &#8220;Frau Stark hat sich der Ursachenpflege für die Haut verschrieben und ein spezielles Studium absolviert.. Aus der Tiefe heraus wird die Haut gepflegt und verjüngt, die Zellteilung, wichtig für frisches Aussehen, angeregt. Das geht natürlich nur mit den richtigen Pflegeprodukten. Die Haut weist in unserer schnelllebigen Zeit häufig Nahrstoff- und Energiedefizite auf. Dem kann Abhilfe geschaffen werden mit der sonotar MATRIX-Therapy aus dem Hause Dr. Kleanthous. Seit über 20 Jahren ist die Firma führend im Bereich der Anti-Aging und Zellregeneration.<span id="more-13835"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frau Stark begrüßte mich sehr freundlich und nach einer individuellen, sehr fundierten Beratung ging es los. Nach einer gründlichen Reinigung des Gesichtes, Hals und Dekolletes wurde ein spezielles Mikrodermabrasions- Peeling zur Tiefenreinigung der Haut aufgetragen.. Nach einer Weile wird es entfernt. Danach ist die Haut optimal vorbereitet um ein Serum wirkungsvoll aufzunehmen. Dieses wird von Frau Stark speziell für die Haut der jeweiligen Kundin gemischt.</p>
<p>Sie sucht aus 18 ihr zur Verfügung stehenden Seren die richtigen für die Haut der Kundin, in diesem Falle meine, aus. Sie begann es üppig auf Gesicht, Hals und Dekollete aufzutragen. Danach   wird massiert. Das Ganze ist sehr angenehm und entspannend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Blick in den Spiegel ließ mich erstaunen und meine anfänglichen leichten Zweifel waren wie weggefegt. Mein Gesicht ist tatsächlich viel praller und wirkt insgesamt glatter. Ich hatte mir bestimmte Fältchen gemerkt und habe festgestellt, sie sind so ca. halbiert. Was mich aber noch mehr gefreut hat: Am Kinn hatte ich so winzig kleine Erhöhungen unter der Haut. Die sind weg. Ebenfalls so kleine Hautverdunkelungen sind wie abgeschliffen durch das Peeling.  Auf meine Frage, wodurch diese Pünktchen unter der Haut entstehen, erklärte mir Frau Stark, dass es sich dabei um Ablagerungen handelt, die sich an die Zellen klammern und so eine schnelle Zellteilung verhindern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Behandlung sollte man in bestimmten Abständen wiederholen. Nach jeder weiteren Behandlung soll das Ergebnis noch verblüffender sein. Ich fand das Resultat schon jetzt sehr verblüffend. Frau Stark erklärte mir, dass sich ab ca. dem 25sten Lebensjahr die Zellteilung verringert. Sie macht den Zellen mit ihrer Behandlungsmethode bei der Teilung Beine.</p>
<p>Sie sagte mir auch, dass immer mehr Herren die Behandlungen in Anspruch nehmen. Im Berufsleben und auch Privat muss man heute frisch und dynamisch daherkommen um erfolgreich zu sein. Dabei helfen diese Behandlungen sehr. Mich hat sie vollauf überzeugen können, schaut man doch mit Freude in den Spiegel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frau Stark bietet von Zeit zu Zeit auch eine Beratung und Behandlung durch eine Mitarbeiterin des Hauses Dr. Kleanthous Forschung zum Sonderpreis an. Jederzeit ist es natürlich möglich bei Frau Stark einen Termin zur einmaligen Testbehandlung zu vereinbaren.</p>
<p>Bel Etage Kosmetik, Mittelweg 159, 20148 Hamburg Tel.: 040-44 81 80</p>
<p>&nbsp;<br />
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		<title>Die Hamburger Staatsoper &#8211; eine Bestandsaufnahme Anfang 2012</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/die-hamburger-staatsoper-eine-bestandsaufnahme-anfang-2012/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 12:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Horvath Dr Ferenc]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Ferenc Horvath Eine Meinung, eine Kritik ist immer persönlich. Sie basiert auf dem Geschmack und auf den Erfahrungen des Kritik stellenden. So entstand dieses kurze Schreiben nach einer langjähriger Beobachtung der durch öffentliche Gelder subventionierten Hamburger Staatsoper im Jahre 2012. Wunderbare Musik, ein professionelles Orchester, brillante Sängerinnen und Sänger. Hier  könnte man halt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left" align="center"><em>Von Dr. Ferenc Horvath<strong><br />
</strong></em></p>
<p><strong></strong>Eine Meinung, eine Kritik ist immer persönlich. Sie basiert auf dem Geschmack und auf den Erfahrungen des Kritik stellenden. So entstand dieses kurze Schreiben nach einer langjähriger Beobachtung der durch öffentliche Gelder subventionierten Hamburger Staatsoper im Jahre 2012.</p>
<p>Wunderbare Musik, ein professionelles Orchester, brillante Sängerinnen und Sänger.</p>
<p>Hier  könnte man halt machen, man darf aber nicht! Warum? Weil man weiter reden muss, und zwar weil die Besucher langsam rar werden.</p>
<p>Ein Grund mag vielleicht sein:  die Inszenierungen! Und hier kann und sollte man bestimmt ansetzen. Diese sind mit einigen, den Regel bestätigenden ausnahmen ( wie zB. die Cerenterola), nämlich einfach schwach. Warum eigentlich- würde man fragen?<span id="more-13789"></span></p>
<p>Nun ist es wie folgt: Man kommt in die Oper, und sieht laute graue Uniformen, und das fast unabhängig vom Sujet. Ob Simon Boccanegra, Aida, Die Pique Dame, der Maskenball oder Machbet &#8211; der Tenor ist Mantra mäßig, mit ein paar Wörter beschreibbar immer wiederkehrend:</p>
<p>Faschismus, Elend, Depression, absolute seelische Verarmung. Und das alles sehr sehr einseitig, trivial wirklich erdrückend.  Einprägend, belehrend, entmutigend, traurig und weil es wiederholt passiert eigentlich nach einer Weile einfach langweilig.</p>
<p>Dazu kommt immer wieder ein Schuss Sexismus , ganz häufig aus Frauenhand – zum Beispiel in der Inszenierung bei  Doris Dörrie &#8211; in Don Giovanni, wo die Sänger aus in der Mitte   der Bühne aufgestellten weit gespreizten Frauenbeinen, physisch aus einer feuerroten Vagina hinein und heraus spazieren müssen.</p>
<p>Oder in der Oper Aida, wo während des Triumph Marsches die Statisten und der Chor sich in unmissverständlichen Positionen auf der Bühne quasi öffentlich lieben, und dabei, vor allem die Frauen, lange Minuten lang eigentlich sinnlos und fast ekelhaft begrapscht werden.</p>
<p>Besonders in dem zweiten Fall hat diese Idee mit dem Geschehen überhaupt kein Kontakt, das hei,t sie ist eine Erfindung für sich, eine Selbstdarstellung sonst gar nichts. Dabei ist sie hier ein wirklich  ziemlich geschmackloser Einfall, der zu einigen Etablissements von St. Pauli sehr wohl passt, vor allem wenn man dort dafür den Eintritt bezahlt.</p>
<p>Nicht zuletzt kommt noch eine tendenziöse Botschaft zu den vorab erwähnten zwei: Die gnadenlose Diffamierung und  Bloßstellung der bösen katholischen Kirche.</p>
<p>Dass das zum Beispiel in  Aida überhaupt nicht hineinpasst?</p>
<p>Dass der als katholischer Kardinal gekleidete Sänger warum eigentlich zu Isis beten soll?</p>
<p>Das alles stört das Konzept nicht! Hauptsache , dass die Priester allesamt böse sind, zur Waffe  greifen, gnadenlos Rache schwören. Noch wichtiger:  dass Sie sogar für einen Laien mit bloßem Auge sofort erkennbar äußerlich identisch sind mit denjenigen, die am Sonntag in den heute mehr und mehr leer werdenden  Kirchen über Liebe und Toleranz predigen.</p>
<p>Dabei könnte die Oper grundsätzlich mit ein wenig mehr Einfallreichtum, viel viel reicher an Botschaften und vor allem an Genuss sein! So haben es sich die großen Komponisten eigentlich  auch vorgestellt.</p>
<p>Die Bühne öffnet die Möglichkeiten für die Darstellung von Leiden und Elend, das nur ein Sinn macht wo das  Schöne und Prunkvolle auch dargestellt wird. Das eine ohne das Andere ergibt eigentlich auf längerer Sicht keinen Sinn. Schade, dass es von den Regisseuren heute scheinbar völlig außer Acht gekommen ist.</p>
<p>Wohl aber sieht und erkennt es der Betrachter, die Audienz.</p>
<p>Die Folge: sie interessiert sich mehr für Tarzan oder für den König der Löwen, weil dort zwar die Musik und die künstlerische Darbietung vielleicht weniger qualitativ ist, aber die Bilder sind wenigstens schön und bunt. Dort kann man sich auch mal amüsieren,dort muss man nicht nur ständig das Elend, und die  ständig wiederholte, bereits fast stereotyp gewordene Belehrungen  über sich ergehen lassen müssen.</p>
<p>Wer diese Meinung liest, den bitte ich die Staatsoper zu besuchen, dort für sich auch eine Meinung zu bilden, und diese ebenfalls gegenüber Dritten zu betonen. Vielleicht ändert sich dadurch etwas irgendwann mal wieder.</p>
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		</item>
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		<title>Auf den Spuren Jürgen Rolands</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 12:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr Jubiläumspremiere „Polizeirevier Davidwache“ im Imperial-Theater „Dascha man bannig ne runde Sache“ kommentiert fachkundig ein Premierenbesucher von der Hühnerstange herab, der letzten, holzgezimmerten Sitzreihe auf dem Rang des Imperial bei der Premiere der neuen Collage „Poilzeirevier Davidwache“, mit der Hausherr Frank Thannhäuser und sein Team die neunte Krimi-Spielzeit des Imperial-Theaters „ganz weit vorn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<p><strong>Jubiläumspremiere „Polizeirevier Davidwache“ im Imperial-Theater</strong></p>
<p>„Dascha man bannig ne runde Sache“ kommentiert fachkundig ein Premierenbesucher von der Hühnerstange herab, der letzten, holzgezimmerten Sitzreihe auf dem Rang des Imperial bei der Premiere der neuen Collage „Poilzeirevier Davidwache“, mit der Hausherr Frank Thannhäuser und sein Team die neunte Krimi-Spielzeit des Imperial-Theaters „ganz weit vorn auf dem Kiez“ feiern. Und es darf gesagt werden :Es ist eine anregend-spannende Feier, die auf der , ebenfalls von Thannhäuser raffiniert entworfenen , Szene abläuft, einer mehrfach drehbaren Zweistockbühne, auf der sogar Verbrecherjagd über St. Paulis Dächer dargestellt werden kann.<span id="more-13783"></span></p>
<p>Und dem künstlerischen Personal ist anzumerken, mit wieviel Lust und Freude es die zahllosen Möglichkeiten nutzt, die ihm die Regie hier bietet: Vom Wachraum eben jener berühmten Davidwache, von deren Stirnwand „ unser aller Helmut“ (sprich: Helmut Schmid), damals Innensenator der Hansestadt Hamburg und erfolgreicher Bekämpfer der „großen Flut“ (Wir sind in den sechsziger Jahren) auf das Geschehen herabschaut über den (nahezu voyeuristischen) Blick in einen Kontakthof irgendwo auf dem Kiez wird alles in sekundenschnellen, geschickten Verwandlungen geboten, was die Sinne des TV-verwöhnten Besuchers zu erfreuen vermag….bis hin zu der bereits erwähnten Verfolgungsjagd „über den Dächern von Hamburg“.</p>
<p>Ausdrücklich herausgehoben wird noch ein anderer großer Hamburger: Der Regisseur Jürgen Roland, der seit dem , diesem Theaterstück titelverwandten Strassenfeger „ Polizeirevier David_swache“ – gedreht im Jahr 1963 – bis zu seinem Lebens-Ende der bedeutedste Krimiregisseur seiner Generation wurde und mit dieser neuen Thannhäuser-Produktion posthum geehrt werden soll.</p>
<p>Es wäre ungerecht, im Rahmen der knappen Premierennotizen auf einzelne Mitglieder des vielköpfigen Ensembles einzugehen, zumal &#8211; ,da das Stück eine lange Laufzeit verspricht und deshalb die meisten Rollen alternierend.,d.h.: zweifach besetzt sind &#8211; die Leistung der Doppelbesetzungen nach einer Premiere ohnehin nicht gewürdigt werden könnte. Sie alle sind ihrem Stammpublikum wohlbekannt.</p>
<p>Eine Ausnahme sei gestattet, zumal die Zweitbesetzung sich der Regisseur selber geschenkt hat, dessen darstellerische Qualität ohnehin keiner Kommentierung bedarf. Diese Ausnahme also trägt den Namen Gosta Liptow, ebenfalls auf dieser Bühne kein Unbekannter mehr, am Premierenabend aber besonders verblüffend durch die Gestaltung von vier verschiedenen Episoden- Rollen (In Theaterkreisen „Wurzen“ genannt ), die er so gekonnt unterschiedlich durchcharakterisiert, daß der Chronist in einer dieser vier Figuren ihn nicht einmal erkannt hat. Hohe schauspielerische Kunstfertigkeit! Kompliment!</p>
<p>Auf der Davidwache ist eben, auch in seiner Nachgestaltung auf der Bühne, „ne Menge los, aber immer noch Routine“ denn :“Auf St. Pauli kommt ein Mord selten allein!“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Regiemagier Michael Bogdanov</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/regiemagier-michael-bogdanov/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 10:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr ….feiert mit seinen Schauspielern Triumphe in den Kammerspielen Michael Bogdanov, der in Kreisen hamburgischer Theaterfreunde schon in den späten 80er Jahren den Ruf eines Regie-Magiers genoß, als er ( von 1988 – 1992) in der Nachfolge Peter Zadeks Intendant des Deutschen Schauspielhauses war und „folgerichtig“ das Opfer einer bestimmten hanseatischen Feuilletonisten-Mafia wurde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong>….feiert mit seinen Schauspielern Triumphe in den Kammerspielen</strong></p>
<div id="attachment_13772" class="wp-caption alignright" style="width: 497px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/4_Maenner_im_Nebel-2.jpg"><img class="size-full wp-image-13772" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/4_Maenner_im_Nebel-2.jpg" alt=" " width="487" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Vier Männer im Nebel</p></div>
<p>Michael Bogdanov, der in Kreisen hamburgischer Theaterfreunde schon in den späten 80er Jahren den Ruf eines Regie-Magiers genoß, als er ( von 1988 – 1992) in der Nachfolge Peter Zadeks Intendant des Deutschen Schauspielhauses war und „folgerichtig“ das Opfer einer bestimmten hanseatischen Feuilletonisten-Mafia wurde,<span id="more-13768"></span> ist – nach ersten Gast-Inszenierungen auf Einladung seines ehemaligen Adlatus Axel Schneider am Altonaer Theater und in den Kammerspielen – in seine Wahlheimat an den Gestaden der Elbe  zurückgekehrt, hat hier, zumal mit einer Hamburger Deern verheiratet, „Quartier genommen“ und inszeniert seitdem ununterbrochen hierselbst, zu Beginn dieser Spielzeit „op Platt“ Meister Shakespaere’s „Sommernachtstraum“ in einer aufregenden Fassung am Ohnsorg-Theater, nach weiteren Arbeiten (, die wir an dieser Stelle besprochen haben , zum Beispiel sein begeisternder „Godot“) jetzt an den Kammerspielen die Tragikomödie „Vier Männer im Nebel“ ( „Neville’s Island“) seines Landsmannes Tim Firth, deren Umsetzung zu einem veritablen Triumph  wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der 70-jährige walisische Meister ,dessen Herz und Hirn seine szenische Phantasie von Produktion zu Produktion stets auf’s</p>
<p>Neue nachgerade brodeln läßt, setzt auf die alte Menschenführer-Weisheit, derzufolge ein hochqualifiziertes Schauspieler-Ensemble schon mindestens zur Hälfte den Erfolg einer Inszenierung mit sich bringe. So auch hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus bis zum Ende nicht völlig zu klärender Ursache verschlägt es vier Mittelklasse-Manager einer Firma, die ihre ein wenig höherrangigen Mitarbeiter einer „Team-building- exercise“</p>
<p>unterzieht, auf eine unbewohnte Insel, von der es – trotz moderner Kommunikationsmittel wie mobile phones – zwei Tage und eine Nacht lang kein Entrinnen gibt.In dieser langen Zeit der unfreiwilligen Partnerschaft „outen“ sich die Vier, die im Berufsalltag so heftig darauf bedacht waren, ein intaktes Persönlichkeitsprofil abzugeben, bis jeweils ihrer wahrer Kern, also der von vier angst-  und sorgegeplagten Menschlein , zutage tritt. Dadurch geriert sich die Vorlage von der Komödie in der ersten Hälfte des Abends (, in deren Verlauf sich die Zuschauer, wie der Volksmund sagt, „wegschmeißen vor Lachen“) zur Tragödie, als die wahren Psychogramme zutagetreten.Wie die vier grandiosen Schauspieler diese menschlichen Studien erstellen, ist höchst eindrucksvoll :</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Roland Renner als an seiner eigenen Schwachheit leidender Angus, Stephan Benson als seine Sensibilität hinter Großmäuligkeit versteckender Gordon, Peter Theiss als in den Glauben geflüchteter Roy und Jens Wawrceck als Anführer der Mannschaft , Neville, ( Nach Genesung von einer Verletzung jetzt wieder temperamentvoll in der „Truppe“ ) bilden ein homogenes Ensemble der besonderen Art, das sich auf höchstem Niveau austobt in Sean Crowley’s  naturalistischem Szenenbild, ungemein einfallsreich beleuchtet von  Gerald Timmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Bo Lahola<br />
</p>
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		<title>“The Comedy of Errors&#8221; by William Shakespeare</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Uta Buhr The new Play at the English Theatre of Hamburg Did you know that William Shakespeare, Britain’s greatest playwright ever, wrote one of the first “Sitcoms?” If you do not like this rather trivial modern word, just call it a farce. It is true that Shakespeare’s shortest and perhaps earliest comedy is based on [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Uta Buhr</em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>The new Play at the English Theatre of Hamburg</strong></p>
<div id="attachment_13716" class="wp-caption alignleft" style="width: 415px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-4.jpg"><img class=" wp-image-13716  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-4.jpg" alt="" width="405" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">No escape for a tied-up man</p></div>
<p>Did you know that William Shakespeare, Britain’s greatest playwright ever, wrote one of the first “Sitcoms?” If you do not like this rather trivial modern word, just call it a farce. It is true that Shakespeare’s shortest and perhaps earliest comedy is based on the oeuvre by the well-known Roman citizen and comic playwright Plautus who lived around 250 B.C. The plot is quite intricate since two sets of identical twins are involved in the play, both being accidentally separated by birth on a boat totally damaged during a heavy storm in the Mediterranean Sea. Years<span id="more-13693"></span> later, Antipholus, the son of the merchant Egeon and his wife Emilia, and his servant Dromio, both from Syracuse, travel to Ephesus. This ancient city in Asia Minor is the home of their twin brothers, Antipholus of Ephesus and his servant, Dromio of Ephesus. However, both parties do not have the slightest idea of the existence of their relatives. When the Syracusans get into contact with the friends and families of their twins, a series of misunderstandings, accusations, wild beatings, mishaps, infidelity, theft and near-seduction create a most hilarious chaos. One of the men is even arrested by the police. But as in most comedies, all parties concerned end up in loving and forgiving each other. It is like a fairy tale ending with the well-known sentence: And they lived happily ever after…</p>
<div id="attachment_13711" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-2.jpg"><img class="size-full wp-image-13711 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-2.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Six wonderful musicians on stage</p></div>
<p>The stage is practically bare, the only “decoration” being a ship wreck in the very beginning and a staircase leading up to a bright-coloured house in the second part of the play. It is the lightning design by Geoff Humphrys that adds some colour to this rather plain setting. This time Graham Watts, a real expert on Shakespearian plays, directed the hilarious comedy in which six wonderful actors – two women and four men – performed in a most impressive way, the more so as each of them played more than one role. Fiona Finsbury, an attractive blonde from London, even appeared in five different parts, including a prostitute in a revolting black latex dress and an abbess in the simple grey gown of her order.  A big hand for all six actors and their director. We are looking forward to seeing you again in Hamburg in not too distant a future. By the way, we were delighted to learn that you are also a bunch of experienced musicians, expertly playing the violin, the guitar, the banjo and the concertina</p>
<div id="attachment_13745" class="wp-caption alignright" style="width: 461px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-6.jpg"><img class="size-full wp-image-13745 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-6.jpg" alt=" " width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">A rather funny situation</p></div>
<p><strong>Recommendation to the spectators</strong>:</p>
<p>Before going to the theatre it is advisable to read a synopsis of the play or even – if possible – the whole text in order not to lose track of the plot during the performance. The actors talk rather fast – in Shakespearian English at that – and the noise level is quite high.</p>
<p>Last but not least a few words about the author: To our great surprise, little is known about William Shakespeare’s life. However, one thing that we know for sure is that he was baptized in Stratford on April 26, 1564, and died there on April 23, 1616. Thirty-seven plays, various poems and sonnets written by him are recorded. His name is mentioned as one of the owners of the Globe Theatre in 1599, and in 1603 he and his fellow actors  received a patent from King James I designating them as the “King’s Men.” Rumour has it that Shakespeare’s name served as a sobriquet for his famous contemporaries, as there are: Christopher Marlowe, Francis Bacon or Edward de Vere, 17th Earl of Oxford. Some people also add Ben Johnson to this list. Be it as it may &#8211; whoever was the real “Swan of Stratford” &#8211; his work will most probably last forever and enchant people in hundreds or even thousands of years. And that is what it is all about.</p>
<p><strong>Last Performance</strong> of “The Comedy of Errors” on April 21, 2012</p>
<p><strong>Next Premiere </strong>on May 3, 2012: <strong>“Moon over the Brewery”</strong> by Bruce Graham.<br />
</p>
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		<title>Irrungen und Wirrungen &#8211; Shakespeares Sitcom im English Theatre of Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 15:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Uta Buhr IRRUNGEN UND WIRRUNGEN – SHAKESPEARES SITCOM IM ENGLISH THEATRE OF HAMBURG Endlich wieder ein Shakespeare in Hamburgs englischem Theater. Und was für einer! „The Comedy of Errors“ – Die Komödie der Irrungen – entstand um das Jahr 1590. Als einziges Lustspiel des großen Dichters ist sie  in possenhafter Weise ausschließlich auf Situationskomik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Uta Buhr<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>IRRUNGEN UND WIRRUNGEN – SHAKESPEARES SITCOM IM ENGLISH THEATRE OF HAMBURG</strong></p>
<div id="attachment_13703" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-1.jpg"><img class=" wp-image-13703 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-1.jpg" alt="" width="180" height="271" /></a><p class="wp-caption-text">Wie wird das wohl enden?</p></div>
<p>Endlich wieder ein Shakespeare in Hamburgs englischem Theater. Und was für einer! „The Comedy of Errors“ – Die Komödie der Irrungen – entstand um das Jahr 1590. Als einziges Lustspiel des großen Dichters ist sie  in possenhafter Weise ausschließlich auf Situationskomik zugeschnitten. Also eine Art  Sitcom, die auch heute nach über vierhundert Jahren ihre Wirkung auf das Publikum nicht verfehlt. Der Stoff entstammt ebenso wie die Mittel seiner Behandlung römischen Komödien des Plautus, die aufgrund ihrer derben Komik und lebendigen Dialoge außerordentlich bühnenwirksam sind.</p>
<p>Die an verschiedenen Plätzen des antiken Ephesus spielende Handlung ist – nomen est omen – recht verwirrend und erfordert dem Zuschauer ein hohes Maß an Aufmerksamkeit ab. Im Mittelpunkt stehen die männlichen Zwillinge des Kaufmannes Ägeon aus Syrakus  und seiner Ehefrau Ämilia. Die Kinder werden während einer Überfahrt auf<span id="more-13699"></span> dem Mittelmeer geboren. Aus dramaturgischen Gründen hat Shakespeare dem plautinischen Zwillingspaar noch ein zweites hinzugedichtet, das zur selben Zeit auf dem Schiff von einer Sklavin zur Welt gebracht wird. Bei einem schweren Sturm gehen Ämilia und eines der Kinder verloren. Vater Ägeon kann sich mit dem anderen Sohn retten und kehrt nach Ephesus zurück. Wie durch ein Wunder hat auch der Bruder überlebt. Nun existieren zwei Männer mit dem Namen Antipholus, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Jener der ein Syrakus lebt, kennt seinen Bruder in Ephesus jedoch nicht. Als Antipholus aus Syrakus nach Ephesus aufbricht, um dort nach seinem verschollenen Zwilling zu suchen, gerät das Leben der gesamten Stadt aus den Fugen.</p>
<div id="attachment_13711" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-2.jpg"><img class="size-full wp-image-13711" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-2.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Genuss für Augen und Ohren</p></div>
<p>Völlig unbekannte Menschen grüßen ihn, und sein Bediensteter Dromio – einer der Zwillinge der Sklavin an Bord des Schiffes – dreht seinem Herrn eine Nase und will einfach nicht mehr gehorchen. Auch Adriana, die Frau des Antipholus von Ephesus, verwechselt den Bruder ihres Ehemannes mit ihrem Gatten und verwöhnt diesen nach alles Regeln der Kunst. Die Verwirrung ist perfekt. Keiner scheint mehr zu wissen, wer er wirklich ist und mit wem er sich eingelassen hat. Mehr Chaos war nie. Da wird geprügelt und geschrien, was das Zeug hält. Nach schönster Slapstickmanier erscheint ein bloßes Hinterteil in einem Fenster, ergießt sich der Inhalt eines Nachttopfes über dem Kopf  eines Passanten. Der Zuschauer hat zuweilen Mühe, diesem turbulenten Geschehen zu folgen. Doch gemach.</p>
<div id="attachment_13713" class="wp-caption alignleft" style="width: 441px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-3.jpg"><img class="size-full wp-image-13713" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-3.jpg" alt="" width="431" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Noch ist nichts sicher</p></div>
<p>Es versteht sich, dass sich der gordische Knoten am Ende des Stückes ganz von selbst auflöst. Die beiden Zwillingspaare finden wieder zueinander, und auch die tot geglaubte Ämilia meldet sich im Gewand einer Äbtissin zurück. Eine Familienzusammenführung, wie sie nur im Buch oder auf der Bühne stattfinden kann. Man möchte fast sagen: „….und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.“</p>
<div id="attachment_13716" class="wp-caption alignright" style="width: 460px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-4.jpg"><img class="size-full wp-image-13716" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-4.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">In welche Richtung soll es gehen?</p></div>
<p>Eine reife Leistung des English Theatre! Sechs wunderbare Schauspieler agieren auf der Bühne, ein jeder gleich in mehreren Rollen. Die großartige Fiona Finsbury ist sogar in fünf Parts zu sehen – sie verwandelt sich mühelos von der Kurtisane in schwarzem Latex in eine züchtig gekleidete Ordensfrau. Es grenzt fast an Zauberei, in welcher Geschwindigkeit die Mimen von einem Kostüm, von einer Rolle in die nächste schlüpfen und zudem auch noch als Musiker brillieren. Mit Geige, Gitarre, Banjo, Akkordeon und fröhlichem Gesang begrüßen sie das Publikum, bevor das Stück beginnt. Die Bühnenausstattung ist gekonnt minimalistisch und lebt einmal mehr von den Beleuchtungseffekten des viel gelobten Geoff Humphrys.</p>
<div id="attachment_13737" class="wp-caption alignleft" style="width: 461px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-5.jpg"><img class="size-full wp-image-13737" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bild-5.jpg" alt=" " width="451" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fragen?</p></div>
<p>Besuchern sei empfohlen, sich vor dem Theaterbesuch mit dem Stück zu befassen, weil  der rote Faden im Laufe der turbulenten Handlung  allzu schnell verloren gehen kann. Hinzu kommt, dass das Shakespear’sche Englisch nicht jedem geläufig ist. Die Schauspieler sprechen dem Stück gemäß sehr schnell, und der eine oder andere Dialog geht im Laufe der burlesken Handlung und dem Lärm  zuweilen  unter. Alles in allem eine ungewöhnliche, sehr interessante  Aufführung, die wir diesmal Regisseur Graham Watts, einem Import aus Großbritannien, verdanken. Dieser hat sich bereits mit der Inszenierung der meisten Stücke William Shakespeares einen Namen gemach. Wieder einmal  tritt in diesem herrlichen Verwirrspiel  eine Riege einzigartiger Schauspieler auf. Jeder von ihnen blickt auf eine lange Reihe von Erfolgen auf der Bühne, im Film und/oder Fernsehen zurück. Für sämtliche Darsteller  ist dieser Auftritt der erste auf den Hamburger Brettern. Hoffentlich nicht der letzte.</p>
<p>Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Autor dieses Lustspiels. William Shakespeares Stücke sind auch vierhundert Jahre nach seinem Tod  genauso beliebt wie zur Zeit seiner großen Erfolge am Londoner Globe Theatre. Trotz seines weltweiten Ruhmes ist wenig über seine Person bekannt. Getauft am 26. April 1564 in Stratford und eben dort gestorben am 23. April 1616, Autor von siebenunddreißig Theaterstücken sowie zahlreichen Gedichten und Sonetten, als Schauspieler und Regisseur einer der „King’s Men“ unter Jakob I. So nüchtern liest sich seine Biographie. Wahrscheinlich liefert das Fehlen von Details immer noch genügend Stoff für wilde Spekulationen darüber, wer dieser William Shakespeare, der „Schwan von Stratford“, in Wirklichkeit war. Manche behaupten, sein Name sei das Pseudonym einer seiner berühmten Zeitgenossen gewesen. Zur Auswahl stehen Christopher Marlowe, Francis Bacon oder Edward de Vere, 17. Earl of Oxford. Manche halten auch Ben Johnson für den „wahren“ Shakespeare. Wir werden es wohl nie wissen. Fest steht, dass die unter dem Namen dieses genialen Autors  verfassten Werke die Menschen auch in über  hundert Jahren noch begeistern werden. Und darauf kommt es schließlich an.</p>
<p><strong>„The Comedy of Errors“ </strong>läuft bis einschließlich 21. April 2012 – Karten unter Telefon 040 – 227 70 89 – Online-Buchungen: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p><strong>Nächste Premiere</strong>: <strong>„Moon over the Brewery“ </strong>von Bruce Graham &#8211;  am 3. Mai 2012</p>
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<p><strong>                                               &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</strong></p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Doris Kunstmann liest Ginny G. von Bülow</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lesung in der Spielbank Hamburg am 26. März 2012 , Casino Esplanade am Stephansplatz 10, um 19 Uhr &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Die Autorin Ginny G. von Bülow, unser neues Mitglied und gleichzeitig Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren, lädt ein zu einer Lesung in die Spielbank Hamburg. Die Schauspielerin Doris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesung in der Spielbank Hamburg am 26. März 2012 , Casino Esplanade am Stephansplatz 10, um 19 Uhr<br />
</strong></p>
<div id="attachment_13640" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/EinladungV3-1.jpg"><img class="size-full wp-image-13640" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/EinladungV3-1.jpg" alt="" width="400" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Lesungseinladung (Foto Thomas Gottschalk-Westerburg, im Besitz der Spielbank Hamburg)</p></div>
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<p>Die Autorin Ginny G. von Bülow, unser neues Mitglied und gleichzeitig Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren, lädt ein zu einer Lesung in die Spielbank Hamburg. Die Schauspielerin Doris Kunstmann wird dort vergnügliche Texte der Autorin lesen unter dem Titel &#8221; Aus dem Leben einer Tagediebin oder Das Geheimnis des Roulette&#8221;.<span id="more-13638"></span> Dieser Abend, der verspricht, äußerst amüsant zu werden, basiert auf dem Buch von Ginny G. von Bülow &#8220;Aus dem Leben einer Tagediebin oder Wen der Hafer sticht&#8221;, das einen fiktiv-autobiografischen Einblick in das bewegte Leben einer Ich-Erzählerin bietet. Wir freuen uns, unser neues Mitglied Frau von Bülowmit einer so vergnüglichen Veranstaltung vorstellen zu können.</p>
<p>Karten bei der Spielbank Hamburg und unter info@spielbank-hamburg.de, Tel: 040 &#8211; 33 47 33 &#8211; 0</p>
<p><strong>Myrta Köhler, Journalistin, Berlin, schreibt zum Buch:<br />
</strong></p>
<p>&#8220;Die Tagediebin macht es vor: das Leben im hart erarbeiteten Müßiggang. Hingebungsvoll ist sie damit beschäftigt, ihrer Inspiration alle Türen offen zuhalten – vor allem die Hintertür, durch die sich zuvor der Arbeitswille verabschiedet hat. Oder doch wenigstens der Wille, sich einer bürgerlichen Existenz zu unterwerfen. In ihrer Haltung angelehnt an „Bruder Taugenichts“, fliegt sie zwischen kreativen Schüben und schöpferischen Krisen über die Niederungen des Alltags.</p>
<p>Kurzweilig und amüsant schildert die „Lebenskünstlerin“ ihre Suche nach dem großen Durchbruch. Ob auf Ibiza, in New York, in Kopenhagen oder Paris, ob im Kampf mit der Schreibmaschine oder auf der Galopprennbahn – das Ziel ist immer dasselbe: „Soviel Freiheit wie möglich genießen.“</p>
<p>Angesiedelt sind die neun Geschichten im Zeitraum der 1960er und 70er Jahre – und haben bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Wer in Zeiten der Wirtschaftskrise und des steigenden Goldpreises von finanziellen Zweifeln geplagt wird, findet in diesem Buch eine humorvolle Sicht auf die Dinge, und trotz allen Gottvertrauens gelangt die Protagonistin zu der lakonischen Erkenntnis: „Was nützt der Papst meinem Geschäft, wenn es sich um Präservative handelt!“</p>
<p>Obwohl die Texte zweifellos autobiographisch gefärbt sind, erkennt der Leser sich in mehr als nur einem Moment schmunzelnd wieder. Die Autorin G.G. von Bülow komponierte ein farbenfrohes Buch – sich selbst liebevoll auf den Arm nehmend, das Leben umarmend. Zum Schluss wird der Leser der Tagediebin zustimmen, wenn sie den Philosophen Bias (6.Jhdt.v.Chr.) zitiert: „Ortswechsel belehrt weder den Verstand, noch nimmt er einem den Unverstand.&#8221;<br />
</p>
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		<title>Paisiello &#8211; der verschollene Komponist</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 12:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr “König Theodor in Venedig“/Premiere in der Hamburger Kammeroper Das erste Kompliment für die „Ausgrabung“ dieses beeindruckenden Werkes  der Zeitenwende zwischen Spät-Renaissance und Barock gilt der künstlerischen Leitung der Hamburger Kammeroper, dem Ehepaar Hass/Deeken : Die für Hamburg von Barbara Hass und Fabian Dobler neu eingerichtete Fassung von „Re Theodoro in Venezia“,dieser über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong>“König Theodor in Venedig“/Premiere in der Hamburger Kammeroper</strong></p>
<div id="attachment_13491" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Theo1.GP571CJ.Fluegel.jpeg"><img class="size-full wp-image-13491" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Theo1.GP571CJ.Fluegel.jpeg" alt=" " width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Paisiello in der Hamburger Kammeroper</p></div>
<p>Das erste Kompliment für die „Ausgrabung“ dieses beeindruckenden Werkes  der Zeitenwende zwischen Spät-Renaissance und Barock gilt der künstlerischen Leitung der Hamburger Kammeroper, dem Ehepaar</p>
<p>Hass/Deeken : Die für Hamburg von Barbara Hass und Fabian Dobler neu eingerichtete Fassung von „Re Theodoro in Venezia“,dieser über 200 Jahre alten Oper, die selbst im gültigsten aller „Führer“ in deutscher Sprache, dem berühmten „Kloiber“ ,nur als Randnotiz erscheint, hätte aber das Premierenpublikum vermutlich nicht zu derartigen Ovationen hingerissen, wäre da nicht als Lenkerin des vorzüglichen Ensembles eine Regisseurin, Jean Renshaw, deren nahezu überbordende szenische<span id="more-13486"></span></p>
<p>Phantasie sich ungehemmt ihrer künstlerischen Herkunft aus der Choreographie bedient: Der Chronist kann sich nicht darauf besinnen, jemals ein qualifiziertes Opernensemble erlebt zu haben, das so genial-k ü n s t l i c h  (Sic!) und dadurch ungemein stückadäquat geführt worden wäre. Und da die – sehr sorgfältig besetzten – Solisten, diese Art Regie offenbar lustvoll mittragen, entsteht ein Opernabend, der sich nicht hoch genug loben läßt.</p>
<p>Eine weitere Verbeugung muß der „hauseigenen“ Bühnenbildnerin Kathrin Kegler ebenso gelten, deren bis ins Detail liebevoll gestaltetes Bühnenbild begeistert; sogar die Gondel im Schattenriß läßt sie zweimal am Abend über Venedigs Kanäle fahren wie auch Barbara Hass, wiederum als Kostümbildnerin, deren liebevoll realisierte Gewänder so wertvoll wirken, als hätte die Kammeroper einen millionenstarken Ausstattungs-Etat!</p>
<p>Zu den Sängern der Premierenbesetzung:</p>
<p>Marius Adam singt stimmgewaltig ,wie stets in seinen Partien, den aus seinem korsischen Reich hochverschuldet entflohenen König Theodor, der sich vor zahlreichen Gläubigern in seiner Lieblingsstadt Venedig in Sicherheit glaubt, gemeinsam mit dem ersten Minister Gafforio, der seinem Dienstherren mit raffinierten Tricks aus der Malaise zu helfen versucht, unter anderem durch das „Verkuppeln“ des Herrschers mit des reichen Hotelwirtes Töchterlein, mit sehr sympathisch-tragfähigem Sopran gestaltet durch Joo Anne Bitter; Roland Zeidlers raumsprengender Baß wird dem Wirt Taddeo eindrucksvoll verliehen. Einrique Adrados schenkt seine gepflegte Tenorstimme dem enttäuschten Verlobten der Lisetta, dem Kaufmann Sandrino, der allerdings am „happy end“ seine große Liebe wiedergwinnen darf. Bleibt zu nennen der ebenfalls von seinem Volk verstoßene Sultan Achmet, der, im Gegensatz zu seinem korsischen Herrscherkollegen, immerhin sein Barvermögen retten konnte, mit dem er die Welt zu korrumpieren versucht, dem Michael Müller-Deeken mit edler Baritonstimme und Hünenhaftigkeit Gestalt verleiht, die umso komischer wirkt, als er sich der Lebedame Belisa gegenüber als Schwächling erweist.</p>
<p>Jene Belisa, die der bereits erwähnte Kloiber „m.P.“ katalogsieren würde, als Mittlere Partie also, wird von Feline Knabe zu einer Hauptrolle erhoben: Diese hochbegabte Sängerin schenkte dem Premierenpublikum nicht nur ihren nahezu grenzenlos modulationsfähigen Mezzosopran, nicht nur ihre hocherotische Erscheinung, sondern auch ihr ungewöhliches Darstellungstalent dieser gebrochenen Figur, die sie der Minorität begabter Schauspieler-Sänger zugehörig sein läßt. Dank und chapeau für diese Künstlerin : Wann darf sie endlich die Priesterin Adalgisa in Bellinis „Norma“ singen?</p>
<p>Die temperamentvoll musizierenden Allee-Theater-Musiker unter der Leitung von Fabian Dobler sollen das – nur in dieser Abfolge letzte –</p>
<p>Kompliment erhalten für ihren unverwechselbaren Orchester-Charakter und ihre zuverlässige Präzision.</p>
<p>Foto: Dr. J. Flügel</p>
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		<title>Energie, Präzision und Ausdruckskraft: Company der JOOP van Ende Academy</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 20:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr Notizen zur Musical-comedy COMPANY der Joop van den Ende Academy im Kehrwieder-Theater Um den künstlerischen Nachwuchs auf deutschen Musical-Bühnen muß sich niemand sorgen, der jetzt die Produktion „Company“ im Kehrwiedertheater gesehen hat, die den Ausbildungsstand der Absolventen der Joop van den Ende Academy dokumentieren sollte, jener jungen Schauspieler-Sänger also, die sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<p><strong>Notizen zur Musical-comedy COMPANY der Joop van den Ende Academy im Kehrwieder-Theater</strong></p>
<div id="attachment_13199" class="wp-caption alignleft" style="width: 500px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Z3G0944.jpg"><img class=" wp-image-13199  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Z3G0944.jpg" alt=" " width="490" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Perfekter Nachwuchs auf der Bühne</p></div>
<p>Um den künstlerischen Nachwuchs auf deutschen Musical-Bühnen muß sich niemand sorgen, der jetzt die Produktion „Company“ im Kehrwiedertheater gesehen hat, die den Ausbildungsstand der Absolventen der Joop van den Ende Academy dokumentieren sollte, jener jungen Schauspieler-Sänger also, die sich nicht nur aufmachen wollen, die internationalen Musical-Stars der Zukunft zu werden, sondern (, was mindestens so entscheidend ist für die Bewertung ihrer herausragenden Leistungen!), den steinigen Weg einer dreijährigen ( inzwischen studiengebührenfreien!) Ausbildung erfolgreich durchmessen zu haben, ohne durch nicht bestandene Zwischenprüfungen oder ähnliche Parcour-Hindernisse wieder in den profanen Alltag zurückgeworfen worden zu sein. Chapeau!<span id="more-13196"></span></p>
<p>Ihr Lohn nach fünf Semestern harter Arbeit: Besetzung in diesem von Harold Price zum Broadway-Erfolg geführten Musical „Company“, das  in Michael Kunzes deutscher Fassung in der Hamburger Speicherstadt durch die Inszenierung von Ulrich Wiggers der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Den Inhalt erzählt die Dramaturgie der Academy im Programmheft bündig: „Roberts Freunde haben eine Überraschungsparty zu seinem 30. Geburtstag organisiert. Diese Freunde leben, im Gegensatz zu ihm, in trauter Zweisamkeit, die in der Regel nicht so traut ist wie sie scheint. Robert hat also hinter der Fassade ehelichen Glücks die Brüchigkeit von Paarbeziehungen entdeckt……etc., etc.!“</p>
<div id="attachment_13204" class="wp-caption alignleft" style="width: 288px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Z3G0973.jpg"><img class=" wp-image-13204 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Z3G0973.jpg" alt=" " width="278" height="417" /></a><p class="wp-caption-text">Etwas Tolles &quot;auf die Beine gestellt&quot;</p></div>
<p>Die story-line ist das schwächste Glied der gesamten Produktion. Würde man nicht so voller Hingabe den Songs und deren vorzüglichen Interpretationen durch die jungen Darsteller lauschen und ihre tänzerischen Fähigkeiten  (Exorbitante Choreographie: Kati Heidebrecht!)genießen können, die schwache Handlung würde sich deutlicher entlarven als es in dieser temperamentvollen Inszenierung geschieht.</p>
<p>Wichtiger ist die Feststellung, dass das Team hochbegabter Nachwuchskünstler; die die Knochenmühle der Proben überstanden haben, sich ohne jedes Qualitätsgefälle als begeisternd präsent in Fragen der Energie, der Ausdauer, der Technik, der Präzision und der Ausdruckskraft erweist und  dennoch jedes einzelne Mitglied der Truppe individuell unverwechselbar bleibt.</p>
<p>Der neue künstlerische Leiter der Academy, Perrin Manzer Allen, der hier auch als musikalischer Leiter brilliert, darf stolz sein auf das Zustandekommen dieser Produktion im Kehrwiedertheater, die weitaus mehr darstellt als die Präsentation eines Prüfungsergebnisses.</p>
<p>Fotos:  Axel Kirchhof</p>
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