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Artikel der Kategorie ‘Gesellschaft’

Deutschlands erstes Krimihotel

Januar 23, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Gesellschaft, Hotels, Kunst und Kultur, Lifestyle, Reisen Noch keine Kommentare →

Dieser Artikel erschien bereits in folgenden Medien: Rheinische Post am 10. September 2011, Schleswig-Holstein am Sonntg (SaS) am 12. Dezember 2012 und  PAZ am 31. Dezember 2011
RENDEZVOUS MIT JAMES BOND UND DERRICK IN DEUTSCHLANDS ERSTEM KRIMIHOTEL
Von Uta Buhr

Das Krimihotel

Oh schaurig ist’s, durch die Eifel zu wandern, möchte man angesichts der zahlreichen Krimis mit Eifeler Lokalkolorit ausrufen. Beim Lesen der spannenden Romane Jacques Berndorfs besteht laut Aussagen von Experten geradezu Suchtgefahr. Hobbydetektiv Siggi Baumeister, der die zum Teil grausigen Mordfälle zwischen geheimnisvollen Maren und verträumten Ortschaften mit Verstand und einer gehörigen Portion Humor löst, ist heute in aller Munde und sein geistiger Vater ein weit über die Landesgrenzen hinaus berühmter Autor.

Was lag da näher, als am Ort der fiktiven Verbrechen eine Eifel-Krimilandschaft zu erschaffen!  Hillesheim, ein romantischer, gerade einmal 2 800 Seelen zählender Ort mit mittelalterlicher Stadtmauer und berüchtigtem Hexenturm bot sich als Standort für das erste Krimihotel Deutschlands an. Das Gebäude an der Ecke der Hauptstraße mit (weiterlesen …)

Wilhelm Voigt – der “Hauptmann von Köpenick”

Januar 12, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Politik 1 Kommentar →

Von Dr. Manuel Ruoff

Er war der »Hauptmann von Köpenick« Vor 90 Jahren starb Wilhelm Voigt – Der Ostpreuße zog den preußischen Militarismus durch den Kakao wie kein anderer
Seine Köpenickiade gehört zu den komischsten Episoden der preußischen Geschichte. Nichtsdestoweniger war der Ostpreuße Wilhelm Voigt eine traurige Figur. Tragik zieht sich durch sein Leben vom Anfang bis zum Ende.

Der am 13. Februar 1849 in Tilsit geborene Sohn eines Schuh­ma­cher­meisters, der den Beruf seines Vaters ergreift, wird schon mit 14 Lebensjahren straffällig. Es folgt eine Karriere als Kleinkrimineller mit einem halben Dutzend Verurteilungen wegen Diebstahls und Urkundenfälschung. 1890 versucht er dann mittels einer Brechstange, sich in Wongrowitz, Provinz Posen in den Besitz der Gerichtskasse zu bringen. Er wird erwischt und im Februar des darauffolgenden Jahres „wegen schweren Diebstahls im Rückfalle zu 15 Jahren Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre und Zulässigkeit von Polizeiaufsicht“ verurteilt. Voigt sitzt die Haftstrafe ab und wird einen Tag vor seinem 57. Geburtstag aus der Haft entlassen. (weiterlesen …)

Dr. Oetker – Sein Backpulver verschaffte ihm den Durchbruch

Januar 11, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Lifestyle, Wirtschaft Noch keine Kommentare →

Von Dr. Manuel Ruoff

Vor 150 Jahren wurde August Oetker geboren.  Den Tod seines einzigen Sohnes konnte der Unternehmensgründer nicht verwinden

Wie kann die Welt wissen, dass Du etwas Gutes tust, wenn Du es ihr nicht anzeigst?“ Diese Suggestivfrage stammt von August Oetker, dem Gründer des Lebensmittelkonzerns „Oetker-Gruppe“ mit der berühmten Marke „Dr. Oetker“. Heute besteht ein weitgehender Konsens, dass es insbesondere Werbung und Marketing waren, die den Erfolg des Firmengründers erklären. Ein weiterer Faktor war seine fachlich-naturwissenschaftliche Qualifikation. Er war der Sohn eines Bäckermeisters und durch seine Mutter, eine Rechtsanwalts­tochter, Enkel eines Akademikers. Nach dem Besuch der Bürgerschule und dem Abitur machte der am 6. Januar 1862 in Obernkirchen geborene Niedersachse erst eine Apothekerlehre und studierte dann Pharmazie. Er schloss das Studium in Berlin mit der Note „sehr gut“ ab und promovierte anschließend in Freiburg über die Frage „Zeigt der Pollen in den Unterabtheilungen der Pflanzen-Familie charakteristische Unterschiede?“ (weiterlesen …)

Der rote Welfe

Januar 11, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Politik, Redaktionelle Beiträge Noch keine Kommentare →

von Dr. Manuel Ruoff

Hinrich Wilhelm Kopf gehörte zu den westdeutschen SPD-Landesvätern, die eher Pragmatiker als Ideologen waren
Wie seine Zeit- und Amtsgenossen in den nordwestdeutschen Stadtstaaten Hamburg und Bremen Max Brauer und Wilhelm Kaisen war Hinrich Wilhelm Kopf eher vom Typus Landesvater als Arbeiterführer. Der „Rote Welfe“ wurde er genannt, und er hörte es ganz gerne, entsprach es doch seinem Selbstverständnis. Mit einer Mischung aus Respekt gegenüber dem politischen Instinkt und Miss­achtung ob des Fehlens einer Ideologie, die den Intellektuellen zu faszinieren vermag, spricht der „Spiegel“ seinerseits von einem „Bonhomme der Vernunft“. (weiterlesen …)

Usbekistan Snapshot

Januar 11, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Ausland, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen Noch keine Kommentare →

Von Dr. Ferenc Horvath

Taschkent, die Hauptstadt, wird aus Bischkek angeflogen. Die Boeing der Usbekischen Fluggesellschaft fliegt parallel zu wunderbar Schnee- bedeckten Bergen. Majestätischer Blick.  Vor einem Jahr war ich hier zum letzten Mal. Man würde denken, wahrscheinlich nichts Neues zu sehen. Fehlanzeige!

Der Flughafen wurde weiter ausgebaut, die Flotte weiter entwickelt. Überall moderne Flugzeuge der Uzbekistan Airways. Die Formalitäten werden ganz zügig erledigt, die Partner warten auf uns draußen. Es ist sofort anzumerken, die Anzahl der alten Ladas hat sich dezimiert. Die im Lande zusammengebaute Daewoo gewinnt stark Oberhand, obwohl wie es erzählt wird ein vergleichbares Modell aus der Usbekischer Herstellung kostet in Moskau weniger, und kann auch sofort übernommen werden. In Usbekistan gibt es Wartezeiten, oder alternativ der Gang zu Schwarzmarkt. (weiterlesen …)

Nekrolog – Papa

Januar 09, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Gesellschaft, In anderen Sprachen, Ungarisch Noch keine Kommentare →

Von Dr. Ferenc Horvath

Erinnerung

Tegnap hajnalban végleg elaludt. Fájdalmak nélkül, összekuporodva, mint egy kisgyerek.
Talán kedvenc ételével, a halászlével, vagy kedvenc italával, a Colával álmodta magát a másvilágra.  A repülőn ülve, lehet  épp lelke mellett suhanva el most rá gondolok.  Emlékek özöne tódul ilyenkor fel.
Az első futball labda, mellyel a Népligetben gyakoroltunk. Fejelő bajnokság, tollas. Közös játék a László korház pályáján idegenek ellen.  Tanító magyarázatok történelemből, földrajzból. Együtt végzett munkák, kerítésfestés.  Meccs a régi Fradi pályán Alberttal, Branikoviccsal, Varga Zolival. Egyetemi dolgozataim dorgáló helyesírás javítása. Egy hatalmas, de sajnos gyakran gyakorlatban  használhatatlan lexikális tudás. TV vetélkedők. (weiterlesen …)

“Jopi” Heesters – Größen von Gestern

Januar 01, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur Noch keine Kommentare →

Von Hans-Peter Kurr

Simone Rethel und Johannes Heesters

Umstrittener über die Jahrhundertgrenze 20/21 hinweg konnte kein Mitglied des deutschsprachigen Showbiz sein als Grandseigneur Johannes Heesters, der am Weihnachtsfest 2011 endlich 108-jährig sterben durfte. Allerdings hat ihm diesen zweifelhaften Ruf in erster Linie die Boulevard-Presse eingebracht. Ja, gewiß: Der eine oder andere Neider, den es selbstverständlich auch (oder sogar: insbesondere?) in sogenannten Künstlerkreisen gibt, mag, Verständnislosigkeit s p i e l e n d, dümmliche Fragen in die Welt gesetzt haben, wie „Hat er denn das nötig?“ oder „Warum hört er nicht endlich auf!“ oder „Merkt er nicht, dass seine Auftritte heutzutage peinlichwirken und seinen guten Ruf zerstören?“ Mag alles sein. Aber: Wer hatte darüber zu entscheiden? Ausschließlich doch wohl er selber! Und, solange es, nach wie vor, eine schier unzählbare Fangemeinde gab, waren seine – ohnehin immer seltener werdenden – Auftritte selbstverständlich legitim. (weiterlesen …)

Hamburg darf auch weiterhin „Elbphilharmonie Konzerte“ veranstalten und fördern

Dezember 22, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Hamburger Senat, Kunst und Kultur, Politik Noch keine Kommentare →

Von Johanna Renate Wöhlke

Verband der deutschen Konzertdirektionen e.V. unterliegt im Rechtsstreit vor dem Landgericht Hamburg

Es ist die Zeit der Konzerte und des kulturellen Erlebens an festlichen Tagen. Wir machen uns hübsch – vielleicht auch nicht – und gehen ins Theater, ins Konzert. Erwartungsvoll und in festlicher Stimmung nehmen wir unsere Plätze ein. Unsere Gedanken sind beim Gestern und Heute. Sie kreisen um das Schöne und Gute, wahrscheinlich. Wir erwarten Anregendes und auch Aufregendes. Vielleicht verlangt die Seele – man erwarte an dieser Stelle keine Defnition von Seele – vielleicht also verlangt die Seele danach, gestreichelt zu werden. (weiterlesen …)

A QUARTET IN TROUBLE: “FUNNY ABOUT LOVE “

Dezember 16, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Englisch, Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, In anderen Sprachen, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Noch keine Kommentare →

THE NEW PLAY AT THE ENGLISH THEATRE OF HAMURG

By Uta Buhr

Hilarious! The new comedy by the famous British playwright Terence Frisby is heart-warming and thus just the right thing for a dark and rainy day in the dead of winter. In the very beginning nothing seems to be funny for middle-aged Rosie Boston who has just learned about her husband’s infidelity. Piers Boston, a 53 year old business-man has madly fallen in love with his young and pretty secretary Larissa. He is planning to begin a new life with her in the couple’s posh London apartment overlooking the River Thames. Selfish as Piers is, he does not even seem to expect any objections from his wife either to share her home with Larissa or to move out for good. While Rosie is brooding over her problem, help comes from young Darren Tucker who insists on talking to her. (weiterlesen …)

Funny about love – Das neue Stück im English Theatre Of Hamburg

Dezember 16, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: Freizeit und Hobby, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge Noch keine Kommentare →

 Von Uta Buhr

 „FUNNY ABOUT LOVE“ – DIE LIEBE IST EIN SELTSAMES SPIEL…

Funny about love

 

Ist dies nicht ein Novum in der Welt der Komödie? In dem turbulenten Stück geht es nicht um die berühmt-berüchtigte „ménage à trois“, sondern um die Quadratur einer Beziehung. Einer Beziehung aus vier Personen, die in Bildung und Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist zunächst die von ihrem in der Midlife Crisis befindlichen Gatten Piers gehörnte Ehefrau Rosie, eine Dame von Welt und bester Erziehung, geistreich und ironisch, die selbst die delikatesten Situationen mit der legendären  „stiff upper lip“ meistert. Eine Meisterleistung von Debbie Radcliffe, der gestandenen britischen Aktrice, die dem Publikum des English Theatre bereits aus verschiedenen anderen Rollen bekannt ist. (weiterlesen …)