<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Freizeit und Hobby</title>
	<atom:link href="http://die-auswaertige-presse.de/category/redaktionelle_beitraege/freizeit_und_hobby/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://die-auswaertige-presse.de</link>
	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 16:49:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Ein Empfang wie für eine Königin!</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/ein-empfang-wie-fur-eine-konigin/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/ein-empfang-wie-fur-eine-konigin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 07:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=15152</guid>
		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Mai 2012 Einlaufen zum Hafengeburtstag auf der Queen Mary 2. Abendblatt-Autorin Johanna R. Wöhlke war an Bord und schildert ihre Eindrücke Von Johanna R. Wöhlke Es ist das Ziel meiner Reise und nicht mehr weit. Hamburg. Nur noch eben schnell da vorne rechts -  pardon, steuerbord -  um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Mai 2012</p>
<p><strong>Einlaufen zum Hafengeburtstag auf der Queen Mary 2. </strong></p>
<p><strong>Abendblatt-Autorin Johanna R. Wöhlke war an Bord und schildert ihre Eindrücke</strong></p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_15153" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-21.jpg"><img class="size-full wp-image-15153 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-21.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Menschenmengen an den Landungsbrücken begrüßen die Queen Mary 2 mit Riesenjubel</p></div>
<p>Es ist das Ziel meiner Reise und nicht mehr weit. Hamburg. Nur noch eben schnell da vorne rechts -  pardon, steuerbord -  um die Ecke rum, eine große Ecke, genauer gesagt eine riesige Kurve – und dann sind wir in der Elbmündung, in der Elbe und ich in sechs Stunden etwa wieder Zuhause. Nicht nur die „Kurve“ ist riesig. Das Schiff, auf dem ich auf dem Balkon vor unserer Kabine auf Deck 12 backbord stehe, ist es auch: die Queen Mary 2. Sie ist mehr als ein Schiff, sie ist ein „Ocean Liner“, eine Schiffsgattung also, von der geschrieben wird, dass ihre bedeutende Zeit schon lange vorbei sei und in die Zeit reicht,<span id="more-15152"></span> als es noch keine Flugzeuge gab und lange Distanzen von Kontinent zu Kontinent nur auf dem Meer zurückgelegt werden konnten: Europa – Amerika, das ging nur mit dem Schiff. Das ist Schifffahrtsgeschichte, zu der auch der Untergang der Titanic gehört. Vor wenigen Tagen haben wir, aus New York kommend, wenige Seemeilen entfernt die Stelle passiert, an der sie unterging. Meine erste Transatlantik Überquerung geht also ihrem Ende entgegen: zehn Tage Reise bis Hamburg, davon sechs auf hoher See bei fast immer Windstärke 8 und Wellengang um die fünf Meter. Das alles hat diesem Schiff nichts ausgemacht.</p>
<p>Nun also die Elbe, die Elbe entlang mit der Queen Mary 2. Da wird nichts untergehen können. Da wird etwas aufgehen, so sind sich hier alle sicher: das von allen an Bord mit großer Freude erwartete Hafenfest in Hamburg und damit verbunden der gigantische Empfang für die Queen, im Jahr 2004 in Dienst gestellt, und in deren Tradition sich einst nicht nur die  großen alten Dampfer wiederfinden lassen werden, sondern auch dieses Hamburg, dieses über alle Maßen begeisterte Hamburg und sein Empfang für dieses Schiff, das als Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line zu den berühmtesten Schiffen der Welt gehört und mit seinen 345 Metern Länge das drittlängste Passagierschiff der Welt ist. Schwarz, weiß, rot, elegant und schnittig – so hat dieses Schiff die Herzen der Hamburger und ihrer Gäste erobert. Wird es auch dieses Mal so sein?</p>
<p>Am vorigen Abend hatte Unterhaltungschef Ray Rouse am Ende der letzten Show an Bord mit bewegenden Worten auf dieses Hamburg eingestimmt. Hamburg, die heimliche Hauptstadt der Queen, das werde morgen ein fantastischer Tag werden, an dem sich alle die Zeit nehmen sollten an Deck zu sein, zu genießen und sich begeistern zu lassen.</p>
<div id="attachment_15159" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/bild-HA-2.jpg"><img class="size-full wp-image-15159" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/bild-HA-2.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Große und kleine Segler kommen der Queen bereits ab Stade entgegen</p></div>
<p>Hamburg scheint sich herausputzen zu wollen, denn sie Sonne strahlt an diesem Morgen. Das war während der Überfahrt wahrlich nicht immer so. Da ist sie, die Elbmündung, und die ruhig dahin fließende Elbe. Fast scheint das Schiff zu stehen. Der Helgoland Catamaran kommt uns entgegen und wühlt das Wasser auf. Alles bleibt ruhig bis zur Höhe von Stade. Die ersten kleinen Segelschiffe nähern sich der Queen, um sie zu begleiten. Der Hamburger Jachthafen in Wedel gleitet vorüber und wieder schließen sich kleinere Boote an. Einige von ihnen warten auf die kleinen Wellen der Queen, um sie zu schneiden und ordentlich durchgeschaukelt zu werden.</p>
<p>Am Ufer sind nun immer mehr Menschen wahrzunehmen. In Schulau können wir die berühmte Schiffsbegrüßungszeremonie kaum verstehen, denn ein Kleinflugzeug macht sich offensichtlich einen Spaß daraus, die Queen eine Weile in der Luft zu begleiten und fliegt in großen Bögen über dem Schiff hin und her.</p>
<p>Aber schon dort stehen die Menschen dicht bis an das Ufer, winken und rufen. Nun wird es immer voller auf dem Fluss und an den Ufern. Wir passieren das Kraftwerk Wedel, Falkenstein und Wittenbergen, Blankenese. Dort zeigt sich Hamburg von seiner eleganten Seite. Die ersten größeren Segler kommen uns entgegen, zum Teil voll besetzt mit Menschen, Winken und Rufen auf beiden Seiten. Ich traue mich von ganz oben ein lautes „Hummel, Hummel“ in die Weite zu rufen und erhalte ein vielfaches und lautes „Mors, Mors“ zurück. Das ist Hamburg! So geht es weiter.</p>
<p>Nicht nur an Bord werden die weißen Handtücher aus den Kabinen geholt, um damit zu winken. An Land haben sich die Wartenden auch mit allerlei Tüchern ausgestattet und das Nobelhotel Louis C. Jacob schießt auf diesem Feld den Vogel ab: Aus allen Fenstern und von der berühmten Lindenterrasse aus wird mit riesigen weißen Tischtüchern gewinkt – oder sind es Betttücher? Egal – wir gleiten weiter und nun sehe ich auch direkt vor mir Ray Rouse und die Mannschaft auf der Brücke begeistert gestikulieren.</p>
<p>Ein riesiges Containerschiff kommt uns entgegen. Der Raddampfer „Freya“ hat heute seine Jazzbrunchfahrt offensichtlich voll ausgebucht, als wir ihm auf der Höhe des Seegerichtshofes begegnen. Schiffchen und Schiffchen, Segler um Segler kommen uns entgegen und schließen hinter der Queen wieder auf, um sie in den Hafen zu begleiten. Natürlich darf das Schiffshorn nicht fehlen. Zur Begeisterung aller ertönt auch immer wieder von den kleinen Schiffen ein gegen die gewaltigen Bässe der Queen zaghaft klingendes Tuten, das mit fröhlichem Lachen und Rufen beantwortet wird. Wie hellhörig es auf dem Fluss doch ist!</p>
<p>Die Bugsierer des Wasserballettes machen Welle für die kleineren Schiffe, ELBE 1 passiert uns, die auslaufende AIDA sol erscheint neben der Brücke der Queen – und Hunderte ihrer Passagiere stehen an Deck und winken und rufen. Die kleine „Wilhelmsburg“ erinnert mich an meinen Weg nach Hause, der nachher über die Elbbrücken führen wird und: Nun beginnt es, mir die Sprache zu verschlagen. Menschen, Menschen, Menschen soweit es freie Stellen am Fluss gibt säumen das Ufer an der Backbordseite. Wieviele mögen das sein? Vom Ufer her ertönt laut die englische Nationalhymne. Zweimal vernehme ich laut und deutlich, dass jemand meinen Namen ruft. „Johanna, Johanna!“ Bin ich gemeint, haben sich Freunde auf den Weg gemacht, um auch mich zu begrüßen? Aber nein, es gibt viele Johannas auf der Welt und sicher auch auf diesem Schiff.</p>
<p>Wir fahren an der AIDA blu vorbei, am Fischmarkanleger und Fischmarkt, den Dampfern der Hafenrundfahrten, dem Schaufelraddampfer Louisiana Star, der Cap San Diego, zwei Marinekreuzern, die Elbphilharmonie in Augenhöhe und immer mehr Menschen, Menschen, Menschen, winken, rufen und einfach nur schauen, schauen auf dieses majestätische Schiff, das sich nun bereit macht anzulegen. Ein Menschenmeer erwartet die Königin.</p>
<div id="attachment_15162" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/IMGP0363.jpg"><img class="size-full wp-image-15162" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/IMGP0363.jpg" alt="" width="400" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Die Autorin ist Harburger Künstlerin und stellt in New York aus</p></div>
<p>Dazu muss Captain Kevin Oprey sein Schiff aber erst einmal drehen. Auf dieses Manöver scheinen hier alle gewartet zu haben. Die Menschen schauen gespannt zu. Es ist nicht viel Platz. Es scheint, als drehe sich ein Riese in einer viel zu kleinen Badewanne. Sachte und kaum wahrnehmbar vollzieht die Queen dieses Manöver und ich kann nun bis zu den Elbbrücken schauen und erblicke inmitten der Kräne des Containerhafens die Kirchturmspitze von Altenwerder, fast Zuhause.</p>
<p>Die Queen hat angelegt und die Nase wieder elbabwärts. Die Passagiere können nun langsam das Schiff verlassen. Jetzt kommt das „Meer“ von Koffern, Autos und Taxen, in dem es sich nicht so elegant gleiten lässt! Hinter der Queen liegt die „Deutschland“, das allen bekannte Fernseh &#8211; „Traumschiff“. Ich werde noch lange von dieser Fahrt träumen. Die Hamburger und ihre Gäste haben wieder einmal bewiesen, dass Fröhlichkeit, Gastfreundlichkeit, Spontaneität und Herzlichkeit für sie keine Fremdwörter sind. Es sollen 2,1 Millionen gewesen sein, die da auf die Queen gewartet haben, und ich weiß jetzt, wie das aussieht und werde es nie vergessen.</p>
<p>Text und Fotos: Wöhlke</p>
<p>Die Fotoausbeute dieser Fahrt auf der Elbe zurück nach Hamburg aus New York kommend ist so überwältigend, dass an dieser Stelle eine Fotostrecke mit Hamburg-Bildern folgen wird: Hamburg, wie es lacht, lebt und mit seinen Gästen seinen Hafen feiert!</p>
<p>An dieser Stelle darf ich auch noch privat anmerken: Das Rätsel des Rufens meines Namens hat sich gelöst. Es waren Freunde, die in der Hafencity wohnen und auf ihrem Balkon mit Freunden und Nachbarn gefeiert haben. Was ich als eine Stimme vernahm, war ein &#8220;Chor&#8221; von etwa fünfzig Stimmen. Danke! Auch das wird mir unvergesslich bleiben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/ein-empfang-wie-fur-eine-konigin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konzertreise auf Mallorca: Ein musikalischer Hochgenuss und ein unvergessliches Erlebnis</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konzertreise-auf-mallorca-ein-musikalischer-hochgenuss-und-ein-unvergessliches-erlebnis-2/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konzertreise-auf-mallorca-ein-musikalischer-hochgenuss-und-ein-unvergessliches-erlebnis-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 17:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruebke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Masllorca]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=13526</guid>
		<description><![CDATA[Es war ein strahlendblauer Himmel auf Mallorca zur Zeit der Mandelblüte. Das Frühjahr beginnt auf Mallorca weiß oder rosafarben, denn von Januar bis Ende Februar gibt es ein Naturschauspiel der besonderen Klasse &#8211; die Mandelblüte. Mehrere Millionen Mandelbäume verzaubern durch ihre Blüten die Insel.  Zu dieser Zeit sind Menschen auf der Insel, die die Vorboten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein strahlendblauer Himmel auf Mallorca zur Zeit der Mandelblüte. Das Frühjahr beginnt auf Mallorca weiß oder rosafarben, denn von Januar bis Ende Februar gibt es ein Naturschauspiel der besonderen Klasse &#8211; die Mandelblüte. Mehrere Millionen Mandelbäume verzaubern durch ihre Blüten die Insel.  Zu dieser Zeit sind Menschen auf der Insel, die die Vorboten des Frühlings erleben wollen, erste warme Tage genießen möchten, aber auch ihre Sinne weit geöffnet haben nicht nur für die Schönheit der Natur, sondern auch für die Musik.<span id="more-13526"></span></p>
<p>Der Chor Singspiration aus Stade folgte einer Einladung des mallorquinischen Kulturamtes zur Teilnahme am Kulturprogramm „Mallorca im Winter“. Auf dem Programm des Chors, der mit 25 Sängern, der Sopranistin Helga Samson, der Pianistin Helena Jan, der Chorleiterin Sam Eu Jakobs  und ebenso vielen Freunden und Förderern auf die Insel gekommen war, standen vier Kirchenkonzerte. Volle Häuser und stehende Ovationen belohnten die monatelange Vorbereitung auf diese Reise. Im Gepäck hatte Singspiration unter anderem bekannte Werke wie „Ave Maria“ von Bach-Gounod, „Locus Iste“ von Bruckner, „Freude schöner Götterfunken“ von Beethoven, „In mir Klingt ein Lied“ von Chopin, „Laudate Dominum“ von Mozart, „Panis Angelicus“ von Franck, auch ein Heimatlied „Zwischen Hamburg und Cuxhaven“.</p>
<p>Auf hohem Niveau erlebten die etwa 1000 Besucher das Hauptkonzert des „Klassikchors Singspiration“ aus Stade in der Cathedrale La Seu in der Rundkirche von Palma de Mallorca  unter der weltgrößten Buntglasrosette: Es war der fulminante Höhepunkt und Abschluss einer sechstägigen Konzertreise auf die Baleareninsel. Bei einem anderen Konzert in Arenal umschließen üppige Buntglasfenster das Kirchenrund und die einfallenden Strahlen der Abendsonne sorgten für ein schönes Farbenspiel, das den Auftritt der Sänger- und Sängerinnen perfekt in Szene setzte. Der Soloauftritt der mitgereisten Sopranistin Helga Samson war ein unvergessliches Hörerlebnis ganz besonderer Art.</p>
<p>Musik kann wie ein Rausch sein, ein Versinken in eine Kontemplation, die uns ansonsten nur selten gegönnt ist. Wer Ohren hatte zu hören, und ein Herz um zu fühlen, wird nach dem „Ave Maria“ von Bach-Gounod nur zögerlich und bedauernd wieder aufgetaucht sein aus jener inneren Zone in die sichtbare Welt. Dieses „Ave Maria“ war von religiöser Innbrunst geprägt. Zu einem musikalischen Hochgenuss und spirituellen Tauchgang gleichermaßen gerieten die Konzerte auf Mallorca. Dies ist nicht verwunderlich, war doch ein Abend mit hinreißenden Melodien in dem Programm angekündigt worden.</p>
<p>Als wunderschöne Erinnerung hat sich der Auftritt in der Marienkapelle von Lluc, dem wichtigsten Wallfahrtsort der Insel, eingeprägt. Um La Moreneta, die Schwarze Madonna, zu sehen, pilgern die Mallorquiner in Scharen hierher, auch an diesem Tag. In der dunklen, mystischen Atmosphäre der Kirche lauschten die Pilger andächtig Anton Bruckners „Locus iste“.</p>
<p>Menschlich sehr berührend war der Auftritt in der einst zum Schutz gegen Piratenüberfälle errichteten Festungskirche von Andratx. Mit großer Herzlichkeit wurden die Sängerinnen und Sänger von zwei Chören der schön gelegenen Stadt im Südwesten der Insel empfangen. Das gemeinsame Konzert verzauberte einheimische wie ausländische Hörer gleichermaßen. Nach dem Konzert mochte niemand gleich nach Hause gehen. Bei einem Becher heißer Schokolade ‑  eine mallorquinische Spezialität ‑ und selbst gemachten Tappas, wurden neue musikalische Freundschaften geschlossen. Sam Eu Jakobs und ihr mallorquinischer Gegenpart Jose Maria Moreno schmiedeten sogar Pläne für ein Austauschkonzert hierzulande.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Interpretationen des Ensembles verkörperten gesellige Leichtigkeit wie bei „Freude schöner Götterfunken“, aber auch das Heimatlied „Zwischen Hamburg und Cuxhaven“ fanden viel Beifall.</p>
<p>Hier zeigte sich die gewachsene Vielseitigkeit des Klassikchors Singspiration unter der Leitung von Sam Eu Jakobs, der die Zuschauerohren im Stimmenmeer baden, aber nicht ertrinken ließ.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Stück „Abschied vom Walde“ vereint Dichtung und Musik im Geist der Romantik. Dieses Werk der Romantik ist stilistisch absolut unberührt, es profitiert von der überlegenen Meisterschaft des Ensemples, von absoluter Präzision in Intonation, Zusammenklang und Phrasierung. Dabei fasziniert immer wieder, wie der homogene Gesamtklang sich gleichzeitig außerordentlich plastisch in die individuellen Stimmfarben auffächert, wie auch in der Zurücknahme für den Ensembleklang jede Stimme ihre Souveränität behält. Wenn sich in den Liedern jeweils die Bassstimme als dezentes Fundament herausschält und dazu die sopranhellen Stimmen schweben lässt, dann wird dieser A-capelle-Gesang zu etwas besonderem.</p>
<p>In einem solchen Konzert darf Mozart nicht fehlen, denn Mozarts Musik schließt die Herzen auf. „Laudate Dominum“ war eine besondere Überraschung an dem Abend. Das kam alles so klar und wohlgeformt in den Saal, dass man fasziniert war.</p>
<p>Alles in allem war es eine gelungene Konzertreise und wird bei den Sängern und Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben. Das alles ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass diese Präsenz und Gemeinsamkeit in relativ kurzer Zeit erprobt und erarbeitet werden musste: Chorleiterin Sam Eu Jakobs kann man nicht genug danken dafür, ein so anspruchsvolles Projekt auf die Beine gestellt zu haben und ein solches Ensemble für große Musik im Alten Land und jetzt auch für Mallorca bereit gemacht zu haben. Sie hatte die Gesamtleitung inne und es gebührt ihr größtes Lob dafür, die vielen verschiedenen Beteiligten souverän zu führen und vor allem, jedem Einzelnen zur Höchstleistung zu motivieren. Der Klassikchor Singspiration aus Stade überzeugte durch fein ziselierte Melodien. Bestechend bei vielen Weisen des von Sam Eu Jakobs einfühlsam gesteuerten Ensembles waren präzise gesungene punktierte Noten, die Tonverlängerungen außerhalb des Metrums frei schwebend in den Raum setzten und sie dann doch treffend zurück führten</p>
<p>Natürlichkeit, Schlichtheit und Aufrichtigkeit des Ausdrucks sind die Werte, die hier gefordert sind. Innigkeit und emotionale Klarheit sind die Wegweiser zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis. Diesen Ansprüchen wurde diese Konzertreise gerecht. Verdienter, langer Applaus.</p>
<p>Mit vielen wundervollen Erinnerungen im Gepäck nahm der Chor bei fast 25 Grad und Sonnenschein Abschied von der Insel und landete bei Minus 9 Grad in Bremen. Ein Grund mehr für die Sängerinnen und Sänger zu sagen, „das war zwar die erste Konzertreise, aber gewiss nicht die letzte“.<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konzertreise-auf-mallorca-ein-musikalischer-hochgenuss-und-ein-unvergessliches-erlebnis-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konzertreise auf Mallorca: Ein musikalischer Hochgenuss und ein unvergessliches Erlebnis</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konzertreise-auf-mallorca-ein-musikalischer-hochgenuss-und-ein-unvergessliches-erlebnis/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konzertreise-auf-mallorca-ein-musikalischer-hochgenuss-und-ein-unvergessliches-erlebnis/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 14:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ruebke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=13511</guid>
		<description><![CDATA[Es war ein strahlendblauer Himmel auf Mallorca zur Zeit der Mandelblüte. Das Frühjahr beginnt auf Mallorca weiß oder rosafarben, denn von Januar bis Ende Februar gibt es ein Naturschauspiel der besonderen Klasse &#8211; die Mandelblüte. Mehrere Millionen Mandelbäume verzaubern durch ihre Blüten die Insel.  Zu dieser Zeit sind Menschen auf der Insel, die die Vorboten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein strahlendblauer Himmel auf Mallorca zur Zeit der Mandelblüte. Das Frühjahr beginnt auf Mallorca weiß oder rosafarben, denn von Januar bis Ende Februar gibt es ein Naturschauspiel der besonderen Klasse &#8211; die Mandelblüte. Mehrere Millionen Mandelbäume verzaubern durch ihre Blüten die Insel.  Zu dieser Zeit sind Menschen auf der Insel, die die Vorboten des Frühlings erleben wollen, erste warme Tage genießen möchten, aber auch ihre Sinne weit geöffnet haben nicht nur für die Schönheit der Natur, sondern auch für die Musik.</p>
<p>Der Chor Singspiration aus Stade folgte einer Einladung des mallorquinischen Kulturamtes zur Teilnahme am Kulturprogramm „Mallorca im Winter“. Auf dem Programm des Chors, der mit 25 Sängern, der Sopranistin Helga Samson, der Pianistin Helena Jan, der Chorleiterin Sam Eu Jakobs  und ebenso vielen Freunden und Förderern auf die Insel gekommen war, standen vier Kirchenkonzerte. Volle Häuser und stehende Ovationen belohnten die monatelange Vorbereitung auf diese Reise. Im Gepäck hatte Singspiration unter anderem bekannte Werke wie „Ave Maria“ von Bach-Gounod, „Locus Iste“ von Bruckner, „Freude schöner Götterfunken“ von Beethoven, „In mir Klingt ein Lied“ von Chopin, „Laudate Dominum“ von Mozart, „Panis Angelicus“ von Franck, auch ein Heimatlied „Zwischen Hamburg und Cuxhaven“.</p>
<p>Auf hohem Niveau erlebten die etwa 1000 Besucher das Hauptkonzert des „Klassikchors Singspiration“ aus Stade in der Cathedrale La Seu in der Rundkirche von Palma de Mallorca  unter der weltgrößten Buntglasrosette: Es war der fulminante Höhepunkt und Abschluss einer sechstägigen Konzertreise auf die Baleareninsel. Bei einem anderen Konzert in Arenal umschließen üppige Buntglasfenster das Kirchenrund und die einfallenden Strahlen der Abendsonne sorgten für ein schönes Farbenspiel, das den Auftritt der Sänger- und Sängerinnen perfekt in Szene setzte. Der Soloauftritt der mitgereisten Sopranistin Helga Samson war ein unvergessliches Hörerlebnis ganz besonderer Art.</p>
<p>Musik kann wie ein Rausch sein, ein Versinken in eine Kontemplation, die uns ansonsten nur selten gegönnt ist. Wer Ohren hatte zu hören, und ein Herz um zu fühlen, wird nach dem „Ave Maria“ von Bach-Gounod nur zögerlich und bedauernd wieder aufgetaucht sein aus jener inneren Zone in die sichtbare Welt. Dieses „Ave Maria“ war von religiöser Innbrunst geprägt. Zu einem musikalischen Hochgenuss und spirituellen Tauchgang gleichermaßen gerieten die Konzerte auf Mallorca. Dies ist nicht verwunderlich, war doch ein Abend mit hinreißenden Melodien in dem Programm angekündigt worden.</p>
<p>Als wunderschöne Erinnerung hat sich der Auftritt in der Marienkapelle von Lluc, dem wichtigsten Wallfahrtsort der Insel, eingeprägt. Um La Moreneta, die Schwarze Madonna, zu sehen, pilgern die Mallorquiner in Scharen hierher, auch an diesem Tag. In der dunklen, mystischen Atmosphäre der Kirche lauschten die Pilger andächtig Anton Bruckners „Locus iste“.</p>
<p>Menschlich sehr berührend war der Auftritt in der einst zum Schutz gegen Piratenüberfälle errichteten Festungskirche von Andratx. Mit großer Herzlichkeit wurden die Sängerinnen und Sänger von zwei Chören der schön gelegenen Stadt im Südwesten der Insel empfangen. Das gemeinsame Konzert verzauberte einheimische wie ausländische Hörer gleichermaßen. Nach dem Konzert mochte niemand gleich nach Hause gehen. Bei einem Becher heißer Schokolade ‑  eine mallorquinische Spezialität ‑ und selbst gemachten Tappas, wurden neue musikalische Freundschaften geschlossen. Sam Eu Jakobs und ihr mallorquinischer Gegenpart Jose Maria Moreno schmiedeten sogar Pläne für ein Austauschkonzert hierzulande.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Interpretationen des Ensembles verkörperten gesellige Leichtigkeit wie bei „Freude schöner Götterfunken“, aber auch das Heimatlied „Zwischen Hamburg und Cuxhaven“ fanden viel Beifall.</p>
<p>Hier zeigte sich die gewachsene Vielseitigkeit des Klassikchors Singspiration unter der Leitung von Sam Eu Jakobs, der die Zuschauerohren im Stimmenmeer baden, aber nicht ertrinken ließ.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Stück „Abschied vom Walde“ vereint Dichtung und Musik im Geist der Romantik. Dieses Werk der Romantik ist stilistisch absolut unberührt, es profitiert von der überlegenen Meisterschaft des Ensemples, von absoluter Präzision in Intonation, Zusammenklang und Phrasierung. Dabei fasziniert immer wieder, wie der homogene Gesamtklang sich gleichzeitig außerordentlich plastisch in die individuellen Stimmfarben auffächert, wie auch in der Zurücknahme für den Ensembleklang jede Stimme ihre Souveränität behält. Wenn sich in den Liedern jeweils die Bassstimme als dezentes Fundament herausschält und dazu die sopranhellen Stimmen schweben lässt, dann wird dieser A-capelle-Gesang zu etwas besonderem.</p>
<p>In einem solchen Konzert darf Mozart nicht fehlen, denn Mozarts Musik schließt die Herzen auf. „Laudate Dominum“ war eine besondere Überraschung an dem Abend. Das kam alles so klar und wohlgeformt in den Saal, dass man fasziniert war.</p>
<p>Alles in allem war es eine gelungene Konzertreise und wird bei den Sängern und Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben. Das alles ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass diese Präsenz und Gemeinsamkeit in relativ kurzer Zeit erprobt und erarbeitet werden musste: Chorleiterin Sam Eu Jakobs kann man nicht genug danken dafür, ein so anspruchsvolles Projekt auf die Beine gestellt zu haben und ein solches Ensemble für große Musik im Alten Land und jetzt auch für Mallorca bereit gemacht zu haben. Sie hatte die Gesamtleitung inne und es gebührt ihr größtes Lob dafür, die vielen verschiedenen Beteiligten souverän zu führen und vor allem, jedem Einzelnen zur Höchstleistung zu motivieren. Der Klassikchor Singspiration aus Stade überzeugte durch fein ziselierte Melodien. Bestechend bei vielen Weisen des von Sam Eu Jakobs einfühlsam gesteuerten Ensembles waren präzise gesungene punktierte Noten, die Tonverlängerungen außerhalb des Metrums frei schwebend in den Raum setzten und sie dann doch treffend zurück führten</p>
<p>Natürlichkeit, Schlichtheit und Aufrichtigkeit des Ausdrucks sind die Werte, die hier gefordert sind. Innigkeit und emotionale Klarheit sind die Wegweiser zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis. Diesen Ansprüchen wurde diese Konzertreise gerecht. Verdienter, langer Applaus.</p>
<p>Mit vielen wundervollen Erinnerungen im Gepäck nahm der Chor bei fast 25 Grad und Sonnenschein Abschied von der Insel und landete bei Minus 9 Grad in Bremen. Ein Grund mehr für die Sängerinnen und Sänger zu sagen, „das war zwar die erste Konzertreise, aber gewiss nicht die letzte“.<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/konzertreise-auf-mallorca-ein-musikalischer-hochgenuss-und-ein-unvergessliches-erlebnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>A QUARTET IN TROUBLE: “FUNNY ABOUT LOVE “</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/a-quartet-in-trouble-funny-about-love/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/a-quartet-in-trouble-funny-about-love/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 13:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[In anderen Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=12270</guid>
		<description><![CDATA[THE NEW PLAY AT THE ENGLISH THEATRE OF HAMURG By Uta Buhr Hilarious! The new comedy by the famous British playwright Terence Frisby is heart-warming and thus just the right thing for a dark and rainy day in the dead of winter. In the very beginning nothing seems to be funny for middle-aged Rosie Boston [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE NEW PLAY AT THE ENGLISH THEATRE OF HAMURG</strong></p>
<p><em>By Uta Buhr</em></p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024.jpg"><img class="wp-image-12253 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024.jpg" alt="  " width="400" height="266" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Hilarious! The new comedy by the famous British playwright Terence Frisby is heart-warming and thus just the right thing for a dark and rainy day in the dead of winter. In the very beginning nothing seems to be funny for middle-aged Rosie Boston who has just learned about her husband’s infidelity. Piers Boston, a 53 year old business-man has madly fallen in love with his young and pretty secretary Larissa. He is planning to begin a new life with her in the couple’s posh London apartment overlooking the River Thames. Selfish as Piers is, he does not even seem to expect any objections from his wife either to share her home with Larissa or to move out for good. While Rosie is brooding over her problem, help comes from young Darren Tucker who insists on talking to her. <span id="more-12270"></span>He turns out to be Larissa’s jilted husband who is terribly hurt at being rejected by his wife. While sipping a glass of champagne, Rosie and Darren plan to take an extraordinary revenge on their adulterous partners. First step of the plan: Warren moves in with Rosie. While she gets closer and closer to her young lover, Piers’ business goes bust making him a penniless man from one day to the other. Since he was self-employed, he is not on the dole and he therefore is not entitled to social welfare. What can he do at his advanced age?  Larissa’s unexpected pregnancy complicates the situation the more so as she is getting on his nerves with her chattering all day about “Bumpy” in her constantly swelling belly. And what’s more – Rosie is pregnant too by Darren! Being short of money, Rosie, Darren, Piers and Larissa now share the same apartment and by the time get used to each other. In the end, the quartet ends up to live together in another place in the outskirts of London. This most amusing play about marital infidelity mirrors some of today’s unusual social and sexual relationships.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The actors were no less than brilliant in their different parts. While Debbie Radcliffe and James Walmsley – both already well-known to the habitués of the English Theatre – play the estranged Boston couple with great passion, the “youngsters” Emily Eaves as Larissa and Chris Casey in the role of her revengeful husband give an impressive debut on the Hamburg stage.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Last but not least a few words about the British author Terence Frisby, a playwright much acclaimed in the world of comedy. Just remember his greatest success “There’s a Girl in my Soup” which toured the world from Berlin to Sydney and other places on our globe. The man wrote also a book entitled “Outrageous Fortune”, an autobiographical story about his fifteen years as a litigant in the High Court following his spectacularly awful divorce. Mr. Frisby knows all about marital life and “drama” from his own experience. And for this reason this play about love, infidelity, revenge and – yes – hatred is so authentic.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Recommendation</strong>: Book tickets for this wonderful bittersweet comedy immediately! Phone number: 040 – 227 70 89 – online booking under: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>Last performance of “<strong>Funny about Love</strong>” on February 11, 2012</p>
<p>Next premiere on February 23, 2012: “<strong>The Comedy of Errors</strong>” by William Shakespeare<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/a-quartet-in-trouble-funny-about-love/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Funny about love &#8211; Das neue Stück im English Theatre Of Hamburg</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/funny-about-love-das-neue-stuck-im-english-theatre-of-hamburg/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/funny-about-love-das-neue-stuck-im-english-theatre-of-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=12249</guid>
		<description><![CDATA[ Von Uta Buhr  „FUNNY ABOUT LOVE“ – DIE LIEBE IST EIN SELTSAMES SPIEL… &#160; Ist dies nicht ein Novum in der Welt der Komödie? In dem turbulenten Stück geht es nicht um die berühmt-berüchtigte „ménage à trois“, sondern um die Quadratur einer Beziehung. Einer Beziehung aus vier Personen, die in Bildung und Charakter nicht unterschiedlicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em> Von Uta Buhr</em></span><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> „FUNNY ABOUT LOVE“ – DIE LIEBE IST EIN SELTSAMES SPIEL…</strong></p>
<div id="attachment_12253" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024.jpg"><img class="size-medium wp-image-12253 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1013024-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ist dies nicht ein Novum in der Welt der Komödie? In dem turbulenten Stück geht es nicht um die berühmt-berüchtigte „ménage à trois“, sondern um die Quadratur einer Beziehung. Einer Beziehung aus vier Personen, die in Bildung und Charakter nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist zunächst die von ihrem in der Midlife Crisis befindlichen Gatten Piers gehörnte Ehefrau Rosie, eine Dame von Welt und bester Erziehung, geistreich und ironisch, die selbst die delikatesten Situationen mit der legendären  „stiff upper lip“ meistert. Eine Meisterleistung von Debbie Radcliffe, der gestandenen britischen Aktrice, die dem Publikum des English Theatre bereits aus verschiedenen anderen Rollen bekannt ist. <span id="more-12249"></span>Neben Debbie agiert ein nicht minder begabter Schauspieler. Der elegante, wandlungsfähige Mime James Walmsley ist ein ebenfalls bekannter, stets gern gesehener Gast auf der Bühne an der Mundsburg. Die Rolle des Piers Boston, der den zweiten Frühling seines Lebens  mit seiner flatterhaften Sekretärin Larissa genießen möchte, ist ihm auf den Leib geschrieben. Tja, diese Larissa ist ein gerissenes hübsches Dummchen, das sich mit schriller Stimme und echt „blonden“ Kommentaren durch das Stück schwadroniert. Darstellerin Emily Eaves wirkt mit ihrem Lockenkopf wie ein Rauschgoldengel und ist einfach entzückend! Bleibt noch Darren Tucker, ihr naiver, betrogener Ehemann, der sich für die ihm zugefügte Schmach rächen will. In der Rolle brilliert Chris Casey, der mit schnodderigem Cockneyakzent und liebenswerter Unverfrorenheit die Lacher stets auf seiner Seite hat. Auch er ein Schauspieler, der mühelos in jede Rolle schlüpft – ob Boulevard oder Shakespeare.</p>
<p>Soviel zum Bühnenpersonal dieses hinreißenden, vom britischen Autor  Terence Frisby ersonnenen Lustspiels, das als Ensemble unschlagbar ist. Die Spielfreude des Quartetts reißt jeden Zuschauer zu Beifallsstürmen hin.</p>
<p><strong>Aber nun Vorhang auf für eine bezaubernde Komödie! </strong></p>
<div id="attachment_12259" class="wp-caption alignright" style="width: 343px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012933.jpg"><img class="size-full wp-image-12259" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012933.jpg" alt=" " width="333" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>Das Liebesquartett spielt sich im gediegenen Ambiente einer  Londoner Wohnung hoch über der Themse ab. Rosie Boston wird durch anhaltendes Klingeln an der Haustür aufgeschreckt. Ein junger Mann, der sich durch den Türspalt als Bote vorstellt, begehrt Einlass. Zögerlich bittet die wohlerzogene  Rosie den Fremden namens Darren herein, der sie mit seinem prolligen Cockney-Akzent verwirrt. Während beide Champagner trinken, eröffnet Darren  der erstaunten Rosie, dass Piers’ Geliebte Larissa seine ihm angetraute Ehefrau ist und er sich für beider Untreue rächen will. Die Lady und der Tramp begießen dieses Komplott bei einem weiteren Schluck aus Rosies feinen Kristallgläsern. Darren zieht in die Wohnung der Bostons ein. Dies verärgert  Ehemann Piers, der eigentlich die Absicht hatte, Rosie aus dem Apartment zu treiben, um hier mit seiner inzwischen schwangeren Larissa einzuziehen. Auf die „Leistung“, in seinem Alter  noch Nachwuchs gezeugt zu haben, zeigt sich der Mittfünziger, dessen Ehe mit Rosie in einer über zwanzigjährigen Verbindung kinderlos geblieben ist, besonders stolz. Was nun folgt, wird  manchen Zuschauer  unwillkürlich an Wilhelm Busch’s lakonisches Diktum „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ erinnern. Denn zu allem Überfluss  tritt auch noch die schrill-gesprächige Larissa auf den Plan. Der geordnete Haushalt der Bostons läuft völlig aus dem Ruder, zumal die beiden Rivalen – Platzhirsch Piers und Eindringling Darren – sich so in die Haare geraten, dass die beiden echten Gemälde von William Turner – der ganze Stolz des Hausherrn &#8211;  sprichwörtlich in die „Binsen“ gehen. Oh Schreck, ein jedes war über eine Million Pfund wert. Geld, das der inzwischen bankrotte Piers für seine junge Ehe mit Larissa dringend benötigt  hätte. Die Dialoge werden zunehmend ernster und  beschäftigen sich plötzlich mit sehr aktuellen Themen wie Überbevölkerung der Welt, Überforderung des britischen Renten- und Wohlfahrtssystems sowie globaler Ungerechtigkeit. Speziell Rosie, die rigorose Umweltschützerin und ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Amnesty International, verliert sich in Gedanken über die Zukunft der Menschheit. Zur gleichen Zeit versinkt Piers in grenzenlosem Selbstmitleid, das er mit Whisky zu  ertränken sucht. Merke: Auch eine Komödie kann sich als Korrektiv an den herrschenden Verhältnissen einbringen.</p>
<div id="attachment_12263" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012888.jpg"><img class="size-medium wp-image-12263" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012888-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>Szenenwechsel. Ein paar Monate später sehen wir das Quartett wieder im Londoner Flat &#8211; offenbar fröhlich vereint. Die mittlerweise hochschwangere Larissa nervt sämtliche Akteure mit ihren kindischen Monologen über den Embryo in ihrem Bauch, während Piers gar nicht mehr so begeistert von seiner Vaterschaft zu sein scheint. Mit gemischten Gefühlen sieht  die nicht mehr ganz jugendliche Rosie jetzt Mutterfreuden entgegen, die sie dem virilen Darren verdankt. Wie übrigens auch Larissa, die – wie sich  herausstellt – dem guten alten Piers aus finanziellen Gründen ein Kuckucksei unterschieben wollte. Die Verwirrung ist perfekt. Wie die vier Protagonisten aus dem selbst verschuldeten Schlamassel herauskommen, wird hier nicht verraten. Nur soviel: Ein glückliches, wenn auch unvorhersehbares Ende ist garantiert. Dafür sorgt schon der ebenso erfahrene wie „ausgebuffte“ Stückeschreiber Terence Frisby.</p>
<div id="attachment_12266" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012964.jpg"><img class="size-medium wp-image-12266" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/L1012964-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Funny about love</p></div>
<p>Last but not least ein paar Wort zum Autor des Stückes: Terence Frisby erfreut bereits seit fünfzig Jahren ein begeistertes Publikum mit seiner Kunst – als Stückeschreiber, Schauspieler und Produzent in Personalunion. Seine erfolgreichste Komödie war „There’s a Girl in my Soup“, ein Kassenschlager, der sechseinhalb Jahre am Stück in London lief! Der Mann kennt sich aus in Eheproblemen. Nach seiner ebenso schrecklichen wie spektakulären Scheidung prozessierte er geschlagene fünfzehn Jahre vor dem Obersten britischen Gerichtshof. In seinem autobiographischen Buch „Outrageous Fortune“ setzt er sich mit diesen bitteren Erfahrungen auseinander. Gottlob haben sie seinem wunderbaren Sinn für Humor keinen Abbruch getan.</p>
<p><strong>Empfehlung: </strong> „Funny about Love“ ist ein jedes Herz erwärmender  Knaller für Weihnachten, Silvester und all die trüben Wintertage im Januar und Februar nächsten Jahres. Buchen Sie am besten gleich. Die Karten werden knapp.</p>
<p><strong>„Funny about Love“ </strong>läuft bis einschließlich 11. Februar 2012</p>
<p>Karten unter 040 – 227 70 89 – Online-Buchungen: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p><strong>Nächste Premiere</strong> : The Comedy of Errors“ by William Shakespeare am 23. Februar 2012<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/funny-about-love-das-neue-stuck-im-english-theatre-of-hamburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mein Buchtipp als Geschenk für Weihnachten: Handbuch für Songtexter</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/mein-buchtipp-als-geschenk-fur-weihnachten-handbuch-fur-songtexter/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/mein-buchtipp-als-geschenk-fur-weihnachten-handbuch-fur-songtexter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=12018</guid>
		<description><![CDATA[Von Johanna Renate Wöhlke Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten „Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna Renate Wöhlke</em></p>
<p><strong>Das Buch für professionelles Schreiben und Vermarkten</strong></p>
<div id="attachment_12023" class="wp-caption alignleft" style="width: 278px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Edith-Jeske-und-Tobias-Reitz.jpg"><img class="size-full wp-image-12023   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Edith-Jeske-und-Tobias-Reitz.jpg" alt=" " width="268" height="403" /></a><p class="wp-caption-text">Edith Jeske und Tobias Reitz</p></div>
<p>„Handbuch für Songtexter. Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten“ ist der Titel des Buches. Es ist ein Buch, das Songschreibern helfen will, gut mit Sprache und erfolgreich mit guter Sprache umzugehen. Außerdem geben die Autoren Informationen und Tipps, wie die Ergebnisse vermarktet werden können und informieren umfassend über alles, was ergänzend dazu an Wissen für die Branchenpraxis benötigt wird wie zum Beispiel Urheberrecht, Werkschutz oder Verlagsverträge.</p>
<p>Geschrieben haben das Buch Edith Jeske und Tobias Reitz: Edith Jeske ist langjährige Dozentin für Textdichten und Coach, unter anderem im Popkurs Hamburg an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg. Tobias Reitz ist Germanist und Textdichter, Jahrgang 1979 und der jüngste hauptberufliche Textdichter Deutschlands. Gemeinsam leiten sie die „Celler Schule“, die einzige deutsche Masterclass für Textdichter, gefördert von der GEMA-Stiftung. Sie wurde 1996 von Edith Jeske ins Leben gerufen.<span id="more-12018"></span></p>
<p>Um gute Sprache geht es also. Spüre ich Angst, die Tasten meiner Tastatur  herunterzudrücken? Es könnte sein, ich mache einen Fehler. Dann schriebe ich vielleicht in schlechter Sprache etwas über ein Buch über gute Sprache und gute Reime, von dem ich nach dem Lesen sicher weiß, dass es in guter und lebendiger Sprache geschrieben worden ist &#8211; Wortspiele machen an dieser Stelle Freude, denn dazu hat das Buch überzeugend animiert!</p>
<p>Außerdem ist da noch der Satz von Bastian Sick in seinem Grußwort im Buch – er ist mit beiden Autoren befreundet: „Grammatische Fehler schmerzen mich genauso wie ein unsauberer Reim.“  Er fügt hinzu: „Ich liebe die deutsche Sprache, denn sie ist meine Muttersprache.“</p>
<p>Nach dem Lesen des Buches scheinen mir das die Grundlinien zu sein, an denen sich auch die Autoren aufgestellt haben, um diesen schweren Parcours zu bewältigen: die Liebe zur Sprache und damit verbunden gleichsam eine therapeutische Aufgabe wahrnehmend: Menschen eine erfolgreiche „Schmerztherapie“ in Sachen Reim und Sprache zu empfehlen, in ihrer Muttersprache deutsch.</p>
<div id="attachment_12028" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Celler-Schule.jpg"><img class="size-medium wp-image-12028" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Celler-Schule-300x188.jpg" alt="Im Seminarraum" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Im Seminarraum</p></div>
<p>Nicht jeder wird den Begriff des Schmerzes ins Feld führen, wenn es um unsaubere und schlechte Reime geht. Aber viele werden das Anliegen, das mit diesen Gedanken verbunden ist, uneingeschränkt teilen: Songtexte und deutsche Sprache – das ist ein Feld, das zu bestellen sich lohnt, denn es kann reiche Ernte eingefahren werden. Der deutsche Schlager hat nicht den besten Ruf, wenn es um gute Texte geht. Das soll sich ändern. Die Celler Schule, ihre beiden Dozenten und die Absolventen tragen nun schon 15 Jahre lang dazu bei.</p>
<p>Das Team Jeske-Reitz, professionell und erfolgreich im Markt, hat dieses Buch aber nicht nur für Profis geschrieben. Songtexten ist nur für wenige ein Hauptberuf, aber für viele nebenberuflich attraktiv. Der langjährige Profi findet hier genauso seine Lektüre wie der langjährig auf den Erfolg Hoffende und der Nachwuchs – hoffend auf den einen großen Erfolg, die eine erfolgreiche Single, die GEMA-Überweisung der Einspielsummen des erfolgreichen Hits.</p>
<div id="attachment_12031" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Thomas-Woitekwitsch.jpg"><img class="size-medium wp-image-12031" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Thomas-Woitekwitsch-300x174.jpg" alt="Thomas Woitkewitsch" width="300" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der berühmten Dozenten der &quot;Celler Schule&quot; bei der Arbeit mit Tobias Reitz, Thomas Woitekwitsch</p></div>
<p>Dieses Buch ist ein ehrliches Buch. Es vermittelt fundiertes Wissen in Theorie und praktischen Beispielen, macht Lust auf Sprache und Reimen, ist von der ersten bis zur letzten Zeile ein fesselndes Lesevergnügen,  nimmt mit auf einen hoffnungsvollen Weg für alle, die Lust verspüren und ihre Begabung entwickeln wollen. Aber es  baut keine Wolkenkuckucksheime auf dem Weg zum Erfolg. Am Ende bleibt auch hier die Erkenntnis, dass man den Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten ansteuern kann und ansteuern muss. Der ganz große Erfolg bleibt ein Geheimnis, das zu ergründen wahrscheinlich den Reiz ausmacht, auf diesem Gebiet Professionalität zu erlangen.</p>
<p><strong>Mehr Informationen gibt es auf diesen Seiten im Internet:</strong><br />
<a href="http://www.autorenhaus-verlag.de/">www.autorenhaus-verlag.de</a><br />
<a href="http://www.songtexte-schreiben-lernen.de/">www.songtexte-schreiben-lernen.de</a><br />
<a href="http://www.celler-schule.de/">www.celler-schule.de</a><br />
<a href="http://www.musenlust.de/">www.musenlust.de</a><br />
<a href="http://www.tobias-reitz.de/">www.tobias-reitz.de</a></p>
<p>Kurzfilm zur Celler Schule: www.youtube.com/watch?v=6V-OzK1v3Ds</p>
<table style="width: 28%;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="100%">
<p><div id="attachment_12034" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover.jpg"><img class="size-full wp-image-12034" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Cover.jpg" alt="Cover" width="175" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">Das Cover</p></div></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Edith Jeske und Tobias Reitz</p>
<p>Handbuch für Songtexter.</p>
<p>Mehr Erfolg durch professionelles Schreiben und Vermarkten</p>
<p>Autorenhaus Verlag Berlin, 2011, ISBN 3-86671-096-2</p>
<p>Hardcover, 304 Seiten, 19,95 Euro</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/mein-buchtipp-als-geschenk-fur-weihnachten-handbuch-fur-songtexter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Partner &#8211; ein Konzert</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/zwei-partner-ein-konzert/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/zwei-partner-ein-konzert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 12:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Hartmuth]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=10434</guid>
		<description><![CDATA[Von Hartmuth Seitz Konzert im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals Die Kooperation zwischen dem „Hermann-Rauhe-Festival“ und der „Musikschule an der Oste e.V.“ ist noch jung. Aber jung und schwungvoll haben sich diese Partner zusammen mit der Prof.-Hermann-Rauhe-Grundschule zu einem nächsten Ereignis verabredet. Am 02. September stellen sich um 19:00 Uhr in der Pausenhalle der Prof.-Hermann-Rauhe-Schule  in Wanna [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Hartmuth Seitz</p>
<p>Konzert im Rahmen des Hermann-Rauhe-Festivals</p>
<div id="attachment_10435" class="wp-caption alignleft" style="width: 243px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/Rauhe-und-Seitz-klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-10435 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/08/Rauhe-und-Seitz-klein-291x300.jpg" alt=" " width="233" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Hartmuth Seitz mit Hamburgs berühmtem ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg, Professor Hermann Rauhe, Namensgeber und Schirmherr des Festivals</p></div>
<p>Die Kooperation zwischen dem „Hermann-Rauhe-Festival“ und der „Musikschule an der Oste e.V.“ ist noch jung. Aber jung und schwungvoll haben sich diese Partner zusammen mit der Prof.-Hermann-Rauhe-Grundschule zu einem nächsten Ereignis verabredet.</p>
<p>Am 02. September stellen sich um 19:00 Uhr in der Pausenhalle der Prof.-Hermann-Rauhe-Schule  in Wanna beide Partner einer interessierten  Öffentlichkeit. Den Großteil des Programms bestreitet die Musikschule, die sich mit 3 Gruppen vorstellen wird.</p>
<p>Das <strong>Jazz-Ensemble</strong> und das <strong>Pop-Orchester</strong> stehen mit Stücken von Michael Jackson, Tina Turner und Supertramp sowie einigen Jazz-Klassikern für den beschwingten Teil des Abends. Das <strong>Klassik-Ensemble</strong> ehrt den Namensgeber des Festival,  Prof. Hermann Rauhe mit drei Stücken aus seinem Musical „Gesang der Sterne“.<span id="more-10434"></span></p>
<p>Umrahmt wird dieses musikalische Ereignis von der frisch installierten <strong>Chor-AG</strong> der Grundschule unter Leitung von Kai Rudl, der seit 1990 als Kreiskantor des Kirchenkreises Land Hadeln aktiv ist und  erst vor kurzem für diese neue Chor-AG gewonnen werden konnte.</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/08/zwei-partner-ein-konzert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Moebis&#8221; Theaterschiff wird stolze 100 Jahre alt!</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/moebis-theaterschiff-wird-stolze-100-jahre-alt/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/moebis-theaterschiff-wird-stolze-100-jahre-alt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 14:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=9098</guid>
		<description><![CDATA[Vom Schietgänger zum Theaterdirektor Von Hans-Peter Kurr Das war 1975. Da war der Pott schon 63 Jahre alt. In unseren Tagen hat er stolze einhundert Jahre unter der Flagge, ist noch immer seetüchtig, gilt immer noch als Europas berühmtestes Theaterschiff, steht inzwischen , in der Nachfolge des Moebius-Ehepaares, unter der Leitung von Anke und Gerd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Schietgänger zum Theaterdirektor</strong></p>
<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<div id="attachment_9122" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_neu1.jpg"><img class="size-medium wp-image-9122" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_neu1-200x300.jpg" alt=" " width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach dem Zusammenbruch des “Grossdeutschen Reiches“, nach dem Ende des Zweiten Welkrieges, nach dem Verlust aller Kunst in deutschen Landen, nach den schrecklichen, lebenvernichtenden Bomberangriffen, die Hamburg in einem Umfang skelettierten wie mehr als ein Jahrhundert früher der Brand von 1842 und, nachdem er das Stadttheater Wernigerode, dem er seit 1945 angehörte, verlassen und in die „BRD“ übergesiedelt war, verdiente ein junger Mann im Hafen sein Geld als Schietgänger. So nennt man - heute noch - Männer die, nach dem Löschen derselben, durch deren einzige Öffnung in riesige Behältnisse klettern, um sie von den Resten ihrer – zumeist –flüssigen und klebrigen Fracht zu reinigen. Die Rede ist von Eberhard Moebius, der sich seit 1958 erst langsam in Hamburgs Theaterszene als Gastregisseur hineinarbeiten musste, ehe er, gemeinsam mit seiner Ehefrau Christa, d i e I d e e  seines Lebens hatte: Ein schrottreifes Schiff zu kaufen, es restaurieren zu lassen, es am Nicolaifleet zu vertäuen und ein Theater darauf zu installieren. </p></div>
<p>Das war 1975. Da war der Pott schon 63 Jahre alt. In unseren Tagen hat er stolze einhundert Jahre unter der Flagge, ist noch immer seetüchtig, gilt immer noch als Europas berühmtestes Theaterschiff, steht inzwischen , in der Nachfolge des Moebius-Ehepaares, unter der Leitung von Anke und Gerd Schlesselmann und darf sich „ seit Ewigkeiten“ als „Jeden Abend ausverkauft“ präsentieren! Kein stählerner Epigone, schaukle er nun auf dem Wasser in Wedel, in Bremen oder andernorts, hat ihm das je nachgemacht.Und die berühmten Namen derer, die für diesen beneidenswerten Zustand sorgten, zählen zu den besten , die deutsches Theater und deutscher Film bis heute aufwiesen: Gert Fröbe zeigte hier seine berühmte Torhüter-Nummer, dem in diesen Tagen verstorbenen „Heini“ Reincke wurde zu Joachim Ringelnatz, Richard Münch sprach seinen gepflegten Goethe und andere hochrangige Literatur, bevor er, der in jenen Jahren noch unter Flugangst litt, sich in den Schlafwagenzug nach Zürich begab, um am nächsten Morgen mit seiner Frau, Ella Büchi , in Küsnacht frühstücken zu können . Und das sind nur drei Beispiele aus den vielen Jahren.</p>
<div id="attachment_9125" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_Musenkai.jpg"><img class="size-medium wp-image-9125" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_Musenkai-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Aber nicht nur die Abende wurden hier gestaltet, auch am Tage tat sich macherlei Ergötzliches. So feierte der damalige Chefdramaturg des Ernst Deutsch Theaters, der Autor dieser Zeilen, die Konfirmation seiner ältesten Tochter auf dem Schiff mit Christa, während Moebi an der Mundsburg die köstliche Gilbricht-Komödie „Der Erbe seiner selbst“ mit dem unvergessenen Schauspieler-Komiker-Paar Friedrich Schütter und Günter Jerschke inszenierte.*Nun also wird das Theaterschiff 100. Claudia Schrader, die Presse-Referentin, hat Spannendes dazu zu berichten:Wer je auf Hamburgs schwimmender Bühne für beste Unterhaltung war, wird von seiner einmaligen Atmosphäre schwärmen. „Das Schiff“ liegt mitten in Hamburg, in einer seiner geschichtsträchtigsten Ecken: in direkter Nachbarschaft wurde der Hafen gegründet, und die historische Deichstraße verbindet noch heute das Zentrum mit Speicherstadt und moderner Hafen-City.</p></div>
<p>Auf Europas einzigem hochseetüchtigem Theaterschiff sitzt kein Zuschauer weiter als sieben Meter von der Bühne entfernt. Diese einmalige Nähe zum Publikum ist es, die Künstler und Besucher besonders schätzen.</p>
<p>Doch bevor es zum Theater wurde, hatte DAS SCHIFF schon eine bewegte Geschichte hinter sich:<br />
Sommer 1912. Die Zeit der schweren hölzernen Segelschiffe für die Frachtfahrt ging zu Ende, als sich herausstellte, um wie viel billiger stählerne Schiffe zu nieten waren. Auch die Werft van Diepen in Waterhuizen/Provinz Groningen baute solche Stahlschiffe in Fließbandserie.<br />
Die Baunummer 366 – ein 20,19 Meter langer, elegant-schneeweißer Besan-Ewer – erhielt den stolzen Namen „Seemöve“. Die beiden Masten konnten geklappt werden, damit niedrige Kanalbrücken passierbar wurden und mächtige Seitenschwerter aus Holz, ein typischen Merkmal der Zeit, stabilisierten das Schiff beim Segeln über Watt und See.</p>
<div id="attachment_9127" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_Glocke.jpg"><img class="size-medium wp-image-9127" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_Glocke-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Schröder aus Borstel im Alten Land musste für das Schiff 14500 Gold-Mark hinblättern, der erste Schiffsbrief vom königlichen Amtsgericht in Harburg stammt vom 19.Juni 1912. Eine Woche dauerte die Reise von Hamburg nach Dänemark mit Mais und Dünger. Durch den Nord-Ostsee-Kanal wurden die Segler an einem Tag geschleppt. Windstille oder zu starke See verhinderten oftmals das pünktliche Abliefern der Fracht und so entschloss sich Schröder 1923 eine erste Hilfsmaschine einzubauen. Augenzeugen berichteten, dass Kapitän Schröder in Ohnmacht fiel, als sein 35-PS-Glühkopfbrenner mit Funken und Getöse zum ersten Mal ansprang. 1929 kaufte Kapitän Wilhelm Raap aus Krautsand die „Seemöve“, 1934 ließ er eine 100-PS-Maschine einbauen. Einer der Masten fiel, der Klüverbaum wurde gekappt, und es blieb nur noch eine Hilfsbesegelung.</p></div>
<p>Im Zweiten Weltkrieg sank die „Seemöve“ in einer Bombennacht im Hamburger Hafen. Doch Raap gab nicht auf. Das Schiff wurde gehoben und repariert. Bis 1955 wuchs die „Seemöve“ auf eine Gesamtlänge von 34,50 Meter und ein Volumen von 251 Ladetonnen. Aus dem eleganten Segler war ein Küstenmotorschiff geworden, das kostendeckend auch weitere Reisen unternehmen konnte.<br />
Zehn Jahre später wurde aus der betagten „Seemöve“ eine „MS Rita Funck“, doch auch für dieses Schiff kam bald die Zeit, wo es dem neuen Eigner Horst Funck für die Frachten zu klein wurde. Er wollte verkaufen.</p>
<div class="mceTemp">
<dl>
<dt><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_Musenkai1.jpg"><img class="size-medium wp-image-9129" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DAS_SCHIFF_Musenkai1-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Und so erstanden 1974 Christa und Eberhard Möbius den für die Schifffahrt unwirtschaftlichen Dampfer, die „MS Rita Funck“, und ließen ihn auf der kleinen Familien-Werft Garbers in Rothenburgsort zum Theaterschiff umbauen. Am 13. Oktober 1975 hatte „Das Schiff“ an seinem Liegeplatz im Nikolaifleet Premiere.<br />
Reisen des Schiffes führten und führen bis heute zur Kieler Woche, nach Bremerhaven, Helgoland und zu Häfen rings um Hamburg.</p>
<p>Fotos: © Stagephotographers. Das Schiff</p>
<p>.<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/moebis-theaterschiff-wird-stolze-100-jahre-alt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ohnsorg-Theater Hamburg: Klappsitz-Paten gesucht</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/klappsitz-paten-gesucht/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/klappsitz-paten-gesucht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 21:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8999</guid>
		<description><![CDATA[Eine Bildergalerie über den Umzug des Ohnsorg-Theaters Von Hans-Peter Kurr Aus dem „geordneten Chaos“, das sich dem geneigten Leser in dieser Bildergalerie von der Baustelle im Hamburger Bieberhaus präsentiert, wird sich Ende August 2011 das neue Ohnsorg-Theater in einer Kombination von Schönheit und Funktionalität erheben, sobald am 28. jenes Monats um 20.00 Uhr  der Hauptvorhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Bildergalerie über den Umzug des Ohnsorg-Theaters</strong></p>
<p>Von Hans-Peter Kurr</p>
<div id="attachment_9003" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-02-23-O1239115-Kopie.jpg"><img class="size-medium wp-image-9003" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-02-23-O1239115-Kopie-300x205.jpg" alt=" " width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Aus dem „geordneten Chaos“, das sich dem geneigten Leser in dieser Bildergalerie von der Baustelle im Hamburger Bieberhaus präsentiert, wird sich Ende August 2011 das neue Ohnsorg-Theater in einer Kombination von Schönheit und Funktionalität erheben, sobald am 28. jenes Monats um 20.00 Uhr  der Hauptvorhang der neuen Bühne aufschwingt über Michael Bogdanov’s Inszenierung einer plattdeutschen Fassung des Shakespeare’ schen Komödien-Klassikers „Ein Sommernachtstraum“.</p>
<div id="attachment_9006" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-04-11-Blick-auf-die-Bühne-Nr-90222.jpg"><img class="size-medium wp-image-9006" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-04-11-Blick-auf-die-Bühne-Nr-90222-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Es muß ein – zumindest – ungewöhnliches Erlebnis sein für den weltbekannten britischen Regisseur, in einem komplett neuen Theater eine mundartliche Fassung seines großen englischen Landsmannes zu inszenieren, an einer Stätte also, die dem Deutschen Schauspielhaus an der Kirchenallee direkt gegenüberliegt, dessen Intendant Bogdanov vor über zwanzig Jahren war….wie Schirmer und viele andere von Teilen der Hamburger Kulturpresse ebenso zermürbt wie von den Pfeffersäcken im Rathaus….<span id="more-8999"></span></p>
<div id="attachment_9009" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-05-10-Begehung-Bieberhaus-IMG_1552.jpg"><img class="size-medium wp-image-9009" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-05-10-Begehung-Bieberhaus-IMG_1552-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Nun arbeitet er, nach zahlreichen erfolgreichen Produktionen an den Kammerspielen und im Altonaer Theater zum ersten Mal als Gastregisseur am Ohnsorg, und das Publikum, das – wie der Volksmund sagt – „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ebenfalls von der Grossen Bleichen an den Hauptbahnhof umzieht, darf gespannt dieser ersten Premiere und den nachfolgenden Vorstellungen entgegensehen. 412 neue Sitze im Zuschauerraum ,breiter und mit mehr Beinfreiheit versehen,vergeben, gegen eine einmalige Gebühr von € 500.- , Patenschaften, verbunden mit einer Namensplakette an der Rückenlehne. Eine Idee , die der stets theaterbegeisterte Helmut Schmidt für eine ähnliche Aktion in den damals maroden Kammerspielen, sehr zur Freude von ‚Mütterchen’ Ida Ehre,  initiierte.</p>
<div id="attachment_9012" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-04-11-Drehbühne-Nr.90196.jpg"><img class="size-medium wp-image-9012 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-04-11-Drehbühne-Nr.90196-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Weitere Neuheiten, die das Ohnsorg-Theater nach dem Umzug anbieten will:</p>
<ul>
<li>Es entsteht eine Probebühne mit 100 Sitzplätzen, auf der auch kleine Produktionen gezeigt werden können.</li>
<li>In einem großzügigen Foyer ist eine geräumigere und leistungsfähigere Gastronomie geplant als es bisher an der Grossen Bleichen möglich war.</li>
<li>Die neue Bühne wird völlig andere Maße haben. Im Gegensatz zu der nur 2,65 Meter betragenden Höhe im alten  Kontorhaus an der Grossen Bleichen, wird im Bieberhaus, das ebenfalls ein hamburgisches Kontorhaus war, aufgrund architektonischer Eingriffe, eine variable Bühnenhöhe von  3,30 bis 4,50 Meter erreicht.</li>
<li>300 Tonnen Stahl wurden nach der Entkernung des Bieberhauses neu verbaut.</li>
<li>Der Gesamtfinanzrahmen für den in Kürze beendeten Umbau beträgt immerhin 14,5 Millionen Euro und wird – im Gegensatz zu manch einer anderen,  nachgerade schon skandalösen, Planung wie der Elbphilharmonie &#8211; eingehalten werden. Das versichert der Intendant Christian Seeler….und diesem Sohn hanseatischer Senatoren ist gewiß Glauben zu schenken.</li>
</ul>
<div id="attachment_9020" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DFZ_OT_Vogelperkorr-0711.jpg"><img class="size-medium wp-image-9020" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/DFZ_OT_Vogelperkorr-0711-300x235.jpg" alt=" " width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">© 2010 Dinse Feest Zurl Architekten, Hamburg</p></div>
<p>Fotos: Pressestelle des Ohnsorg-Theaters, Jutta Schwöbel<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/klappsitz-paten-gesucht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Wald, da sind die Räuber&#8230;Abenteuer und Kultur im Spessart</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/im-wald-da-sind-die-rauber-abenteuer-und-kultur-im-spessart/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/im-wald-da-sind-die-rauber-abenteuer-und-kultur-im-spessart/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8905</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien am 26. Juni 2010 im Reiseteil von „Schleswig-Holstein am Sonntag“ Von Uta Buhr Ausgelassen durchstreifen wir den Wald. Durch das dichte Blätterwerk der mächtigen Bäume schimmern die letzten Sonnenstrahlen. Ein Bach murmelt im Gras, in der Ferne hämmert ein Specht. „Wie unheimlich!“ Eine aus der Gruppe schüttelt sich in gespieltem Entsetzen. „Ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien am 26. Juni 2010 im Reiseteil von „Schleswig-Holstein am Sonntag“</p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<div id="attachment_8906" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3805.jpg"><img class="size-medium wp-image-8906" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3805-300x218.jpg" alt=" " width="300" height="218" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Ausgelassen durchstreifen wir den Wald. Durch das dichte Blätterwerk der mächtigen Bäume schimmern die letzten Sonnenstrahlen. Ein Bach murmelt im Gras, in der Ferne hämmert ein Specht. „Wie unheimlich!“ Eine aus der Gruppe schüttelt sich in gespieltem Entsetzen. „Ja, im Wald das sind die Räuber, halli, hallo, die Räu…“ Weiter kommen wir nicht. Denn ein Schuss zerreißt die Stille, Vögel flattern kreischend auf. Und eine Schar abenteuerlicher, in  Lumpen gehüllter Gestalten bricht aus dem Unterholz und stürzt sich auf uns. Der Anführer, ein stattlicher Mann mit Schlapphut und Vorderlader, erklärt uns zu Gefangenen. Und nun beginnt für alle Beteiligten ein Ulk mit Fesselung, Verhören und versöhnlichem Umtrunk am Schluss dieser Räuberpistole. Derlei Überfälle auf Bestellung erfreuen sich als Spessart-Folklore großer Beliebtheit. Pate stand „Das Wirtshaus im Spessart“ von Wilhelm Hauff, der das herrliche Waldgebiet im Elsavatal zwischen Aschaffenburg und Rohrbrunn zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereiste. Das aus bitterer Armut der Spessart-Bewohner geborene Räuberwesen gab es tatsächlich bis 1812. In jenem Jahr wurden die letzten Banditen öffentlich hingerichtet.<span id="more-8905"></span></p>
<div id="attachment_8909" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3824.jpg"><img class="size-medium wp-image-8909" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3824-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>In unmittelbarer Nähe des Tatortes befindet sich die Postkartenidylle Mespelbrunn. Dieses Wasserschloss ist fast zu schön, um wahr zu sein. Der wuchtige Turm, die anmutige Brücke und die angrenzenden, mit Zinnen bewehrten Gebäude spiegeln sich im dunklen Wasser des Weihers. Die von den Grafen von Ingelheim freigebenen Räume – Rittersaal, Kapelle und Chinesischer Salon – sind mit wertvollen Möbeln, Gobelins und Gemälden bestückt. Es wird gemunkelt, die Vorfahren der heutigen Besitzer hätten ihren Reichtum mit Überfällen auf Postkutschen begründet. „Das war seinerzeit ganz normal“, berichtet ein Alteingesessener lakonisch.</p>
<div id="attachment_8912" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3816.jpg"><img class="size-medium wp-image-8912" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3816-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Doch der Spessart ist nicht nur „Räuberland“, sondern zudem die größte Mischwaldregion Deutschlands mit einer  bedeutenden Vogelpopulation &#8211; darunter viele Eulenarten und Spechte. Ein einzigartiges Wandergebiet, das es zu erkunden gilt. In aller Frühe brechen wir auf, durchstreifen prächtige Eichen- und Buchenwälder, stets begleitet von rauschenden Bächen. In verträumten Orten wie Heimbuchental und Weibersbrunn wird eine Rast eingelegt, bevor wir uns nach Aschaffenburg aufmachen.</p>
<div id="attachment_8915" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3838.jpg"><img class="size-medium wp-image-8915" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/IMG_3838-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Die roten Mauern des an den Ufern des Mains gelegenen Schlosses Johannisburg weisen uns bereits aus der Ferne die Richtung. Malerische Fach- und Bürgerhäuser zieren jene Stadt, die Ludwig I.  einst wegen ihres milden Klimas zum „bayerischen Nizza“ erhob. Jeder Rundgang endet in der Stiftskirche, dem ehemaligen Machtzentrum der Erzbischöfe von Mainz. Der größte Schatz des Gotteshauses ist Matthias Grünewalds anrührendes Gemälde „Die Beweinung Christi“, vor dem selbst eilige Besucher in Andacht verharren.</p>
<p><strong>Auskunft:</strong> Touristikverband e.V. Spessarträuberland, Tel. 06092/15 15, E-Mail: <a href="mailto:info@spessartraeuberland.de">info@spessartraeuberland.de</a> – <a href="http://www.spessartraeuberland.de/">www.spessartraeuberland.de</a></p>
<p>Unterkunft: Hotel „Zum Wiesengrund“ in Heimbuchental, Tel. 06092-15 64, E-Mail: <a href="mailto:info@hotel-zum-wiesengrund.de">info@hotel-zum-wiesengrund.de</a> – <a href="http://www.hotel-zum-wiesengrund.de/">www.hotel-zum-wiesengrund.de</a></p>
<p>DZ ab € 50,&#8211; p.P. inkl. Frühstück<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/im-wald-da-sind-die-rauber-abenteuer-und-kultur-im-spessart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Traum von der eigenen Insel</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/der-traum-von-der-eigenen-insel/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/der-traum-von-der-eigenen-insel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 10:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8898</guid>
		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 1. Juli 2011 Von Johanna R. Wöhlke Mir ist da eine exklusive Möglichkeit ins Haus geflattert, eine richtig exklusive. Man bietet mir an, eine Insel zu kaufen, eine richtige kleine tropische Insel und das alles steuerfrei. Meine Gedanken beginnen zu kreisen. Welch ein wunderbarer Gedanke, eine eigene Insel zu haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 1. Juli 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8899" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Der-Traum-von-der-eigenen-Insel.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8899" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/07/Der-Traum-von-der-eigenen-Insel-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Mir ist da eine exklusive Möglichkeit ins Haus geflattert, eine richtig exklusive. Man bietet mir an, eine Insel zu kaufen, eine richtige kleine tropische Insel und das alles steuerfrei. Meine Gedanken beginnen zu kreisen.</p>
<p>Welch ein wunderbarer Gedanke, eine eigene Insel zu haben. Robinson zu spielen, wann immer man möchte und das alles steuerfrei. Unter einer Palme am Strand zu liegen – ohne Kokosnüsse natürlich, die auf den Kopf fallen könnten – ein erfrischendes Getränk in der Nähe und das alles steuerfrei. Allerdings liegt diese Insel so weit weg, dass die Reise dorthin alles andere als paradiesisch zu nennen wäre und damit wohl auch die steuerlich günstige Variante ihren Reiz verlöre.<span id="more-8898"></span></p>
<p>Der Zufall will es, dass mein Freund Wolfgang gerade einen neuen Teich für seine Kois bauen muss. Nach vielen Jahren ging die Teichfolie kaputt. Die Fische wurden schon ausquartiert. Ich hingegen bin gedanklich noch immer auf der Insel und habe einen Inselgedanken, der mir immer sympathischer vorkommt, als ich das höre. Denn Wolfgang hat 360 Quadratmeter Kautschukteichfolie bestellt und muss dafür nun etwa 2500 Euro bezahlen. Das ist deutlich weniger, als ich für meine Insel hätte bezahlen müssen, nämlich 50 000 Euro.</p>
<p>Die Idee ist also klar. Wolfgang baut zu relativ günstigen Preisen einen neuen Teich. In diesen Teich muss er nun nur noch eine Insel einplanen. Das wird nicht allzu schwer sein, Palme inklusive. Kokosnüsse kommen aus dem Supermarkt. Erfrischende Getränke sind immer im Kühlschrank. Paradiesische Töne aus dem Lautsprecher werden auch kein Problem sein. Da hätten wir doch alles beieinander, was das Herz begehrt.</p>
<p>Nicht ganz, meinen Sie? Sie denken an die fehlende Sonne und das fehlende Meeresrauschen? Widersprechen kann ich da nicht. Sonnenscheingarantie ist bei uns wohl nicht abzugeben. Aber seien wir doch ehrlich: Wir haben sie im Herzen. Auch das Meeresrauschen dürfte kein Problem sein. Wahrscheinlich rauscht es nach der dritten Pina Colada und einem Singapur Sling wie von selbst…<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/07/der-traum-von-der-eigenen-insel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;WeltentdeckerCamp&#8221; für Kinder in der HafenCity Hamburg</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/weltentdeckercamp-fur-kinder-in-der-hafencity-hamburg/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/weltentdeckercamp-fur-kinder-in-der-hafencity-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8755</guid>
		<description><![CDATA[von Johanna R. Wöhlke Das Internationale Maritime Museum Hamburg im Mittelpunkt einer Ferienaktion für Kinder im Sommer 2011 Manchmal bleiben von Pressekonferenzen mehr Eindrücke zurück als Informationen über Daten und Fakten. In diesem Fall ist es der eine Satz: „Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden“ und das Zitat von Antoine de Saint-Exupery: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><strong>Das Internationale Maritime Museum Hamburg im Mittelpunkt einer Ferienaktion für Kinder</strong><strong> im Sommer 2011</strong><em><br />
</em></p>
<p>Manchmal bleiben von Pressekonferenzen mehr Eindrücke zurück als Informationen über Daten und Fakten. In diesem Fall ist es der eine Satz: „Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden“ und das Zitat von Antoine de Saint-Exupery: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“</p>
<div id="attachment_8757" class="wp-caption alignleft" style="width: 501px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Die-Pressekonferenz.jpg"><img class="size-large wp-image-8757   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Die-Pressekonferenz-1024x572.jpg" alt=" " width="491" height="274" /></a><p class="wp-caption-text">(von links) Ingo Sobisch (action-family e.V.), Petra Ostarhild (action-family e.V., Sylvia Canel (MdB-FDP), Professor Peter Tamm, Annette Moritz (Museumspädagogin IMM), Holger Freiherr von Neuhoff ( Leiter ÖA des IMM)</p></div>
<p><span id="more-8755"></span></p>
<div id="attachment_8767" class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMM.jpg"><img class="size-large wp-image-8767 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMM-495x1024.jpg" alt=" " width="297" height="614" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Das Internationale Maritime Museum Hamburg (IMM) und der Verein „action-family e.V.“ hatten eingeladen, um ein gemeinsames Ferienprojekt für Kinder vorzustellen: das WeltentdeckerCamp. „Zwölf lange Wochen Sommerferien, für berufstätige Eltern eine echte Herausforderung“, so Ingo Sobisch, 1.Vorsitzender von „action.family e.V.“ – berufstätige Eltern werden ihm zustimmen! Die Hafen City zu erforschen und das Museum mit seinem vielfältigen Angebot wahrzunehmen, das wird im Mittelpunkt dieses Camps stehen.</p>
<p>In dieser Zusammenarbeit beider Institutionen ergeben sich für alle Beteiligten wunderbare Synergien, so wichtig, dass auch der Stifter und Gründer des IMM, Professor Peter Tamm, es sich nicht nehmen ließ, dieses Projekt in den Räumen seines Lebenswerkes vorzustellen. Peter Tamm: „Als Schirmherr des WeltentdeckerCamps weiß ich, dass es in der Hafen City viel zu entdecken gibt und es wichtig ist, gerade für Kinder spielerisch neue Horizonte zu schaffen. Für jeden sollte es das größte Geschenk sein, Kindern die Welt zu zeigen und sie immer wieder neue Entdeckungen machen zu lassen, damit sie aus der Geschichte für ihre Zukunft lernen. Das FerienCamp bringt nicht nur Leben in die HafenCity, sondern ist so spannend, dass ich für ein paar Tage gerne auch mal wieder Kind wäre.“</p>
<div id="attachment_8770" class="wp-caption alignleft" style="width: 263px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Vulkanausbruch.jpg"><img class="size-medium wp-image-8770 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Vulkanausbruch-253x300.jpg" alt=" " width="253" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sylvia Canel und Annette Moritz vom museumspädagogischen Dienst des IMM bei der Demonstration eines Vuklanausbruchs, dahinter ein gewaltiges Modell der Queen Mary 2 aus einer Million Legosteinen</p></div>
<p>Auch die Politik ist mit der FDP-Bundestagsabgeordneten aus Hamburg, Sylvia Canel, als Schirmherrin mit „im Boot“. Sie betonte die ideale Verknüpfung zwischen Bildung, Unterhaltung und Ferien, die von diesem Projekt ausgehen: „Als Mutter zweier Söhne weiß ich, wie wichtig es ist, Kindern immer wieder Erlebnisräume für eine gute Bildung und Erziehung zu öffnen!“</p>
<p>Das Camp soll vom 25. bis 29. Juli und vom 1. bis 5. August durchgeführt werden. „Die Kinder gehen von der HafenCity aus auf große Tour“, so Ingo Sobisch und Petra Ostarhild von action-family e.V. Die Kurse werden mehrsprachig angeboten. Nähere Informationen unter: <a href="http://www.action-family.de/">www.action-family.de</a> sowie <a href="http://www.weltentdeckercamp.de/">www.weltentdeckercamp.de</a> sowie unter der Telefonummer 040 – 55 55 11 11. Informationen über das IMM unter <a href="http://www.internationales-maritimes-museum.de/">www.internationales-maritimes-museum.de</a></p>
<div id="attachment_8775" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/sobisch.jpg"><img class="size-medium wp-image-8775" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/sobisch-300x259.jpg" alt=" " width="300" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Ingo Sobisch und Petra Ostarhild von action-family e.V.</p></div>
<p>Zurück bleibt der erste Eindruck: Wenn man nichts kennt, kann man nichts gut finden -  Kindern also Erfahrungsmöglichkeiten zu eröffnen, und: die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer – Kindern zu helfen, ihre Träume zu entwickeln und zu entfalten und vielleicht am Ende auf eine solide, tragfähige Basis zu stellen. Besonders das IMM dürfte dafür einer der prädestinierten Plätze in Hamburg sein, basiert es doch selbst darauf, dass sich hier ein Begeisterter ein Leben lang mit einer einmaligen und grandiosen maritimen Sammlung seinen Traum vom Meer und vom Wasser erfüllt hat, Peter Tamm. Er hat sich einen Traum erfüllt, von dem er selbst sagt, er sei getragen von „der Demut vor der Grandiosität des Wassers“. Auch das gäbe es also noch zu entdecken!</p>
<div id="attachment_8778" class="wp-caption alignleft" style="width: 486px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Tamm-canel-und-herman.jpg"><img class="size-full wp-image-8778  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Tamm-canel-und-herman.jpg" alt=" " width="476" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Peter Tamm, Sylvia Canel und Heiko Hermans (Vorstand des IMM) (von links)</p></div>
<p>Fotos: Wöhlke<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/weltentdeckercamp-fur-kinder-in-der-hafencity-hamburg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Professor-Hermann- Rauhe Tag 2011</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/professor-hermann-rauhe-tag-2011/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/professor-hermann-rauhe-tag-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 19:18:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Hartmuth]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8663</guid>
		<description><![CDATA[Von Hartmuth Seitz Jedem Landwirt ist bewusst, dass seine Ernte nicht alleine von der Saat abhängig ist, sondern auch vom Zusammenspiel vieler Faktoren. Genau deswegen ist der Zeitraum von den Saatvorbereitungen bis zur Ernte immer wieder spannend.  Somit ist es kein Wunder, wenn vom Säen bis zum Ernten durch aus mehr als ein Jahr vergehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hartmuth Seitz</em></p>
<p>Jedem Landwirt ist bewusst, dass seine Ernte nicht alleine von der Saat abhängig ist, sondern auch vom Zusammenspiel vieler Faktoren. Genau deswegen ist der Zeitraum von den Saatvorbereitungen bis zur Ernte immer wieder spannend.  Somit ist es kein Wunder, wenn vom Säen bis zum Ernten durch aus mehr als ein Jahr vergehen kann. Wenn zwischen Saat und Ernte auch noch eine Hofübernahme eingebettet ist, blicken Altbauer und Jungbäuerin mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Zukunft.</p>
<div id="attachment_8667" class="wp-caption alignleft" style="width: 485px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_013.jpg"><img class="size-full wp-image-8667   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_013.jpg" alt=" " width="475" height="182" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im April des Jahres 2010 entstand im Rahmen der Vorbereitungen für die Namensgebung der jetzigen Prof.- Hermann-Rauhe-Schule in Wanna die Idee eines regelmäßig wiederkehrenden Hermann-Rauhe-Tages. Gesät – getan. Pardon: Gesagt – getan. Doch dann kamen die Unwegbarkeiten der Wachtstumszeiten dazu.  Eine einfache Serie von Windpocken verhinderte den Start im April.<span id="more-8663"></span></p>
<p>Doch jetzt, am 21. Juni 2011, war es dann soweit Der erste Hermann-Rauhe-Tag konnte im Beisein des Namensgebers stattfinden. Musik, Musik, Musik. Schulkinder alleine, in Gruppen, in Klassenkombinationen. Musik mit und ohne Unterstützung. Handgemachte Musik. Alles war vorhanden. Sogar die Aussenstelle der Förderschule GE, Schule am Wiesendamm, die seit mehr als 7 Jahren fester Bestandteil dieser Schule ist, beteiligte sich, und das ist für diese Schulkombination bereits seit langem eine Selbstverständlichkeit, an diesem Programm.</p>
<div id="attachment_8676" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_119.jpg"><img class="size-medium wp-image-8676" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_119-300x202.jpg" alt=" " width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Kurz nach der Namensgebung konnte mit der Kombination der Musiklehrerin Hanna Erbacher, die einst bei Profssor Rauhe an der Musikhochschule in Hamburg studiert hatte, und dem Namensgeber ein optimales Tandem gefunden werden. Ein eigenes Schulorchester sollte aufgebaut werden. Das Tandem sprach sich ab, eine Pauke, ein Metallophon und zwei Altglockenspiele wurden von Professor Rauhe gesponsert, die Ritterstiftung ermöglichte später die Anschaffung von vier klingenden Stäben in Baßlage und einer weiteren Pauke. Zusätzlich konnten aus dem Schul-Etat Instrumente für das Kleine Schlagwerk angeschafft werden.</p>
<p>Die Saat war aufgegangen, gehegt und gepflegt wurde sie seit Februar dieses Jahres. Das Repertoire verdient die Marke „Klein aber fein.“ Liedbegleitungen zur „Zirkusparade“ und ein afrikanisches Kinderlied konnten heuer den Gästen zu Gehör gebracht werden</p>
<p>Um beim bäuerlichen Beispiel zu bleiben. Es musste auch gedüngt werden. Zu einem kleinen Orchester würde ein kleiner Chor passen. Auf der Suche nach einem Chorleiter wurde die Schule bei Kai Rudl pfündig. Der Absolvent der Hamburger Hochschule für Musik und Kreiskantor im Kirchenkreis Land Hadeln war sehr interessiert. Chor und Orchester studieren ihre Stücke in zwei Arbeitsgemeinschaften parallel ein. Das musikalische Tandem hat also Verstärkung gefunden.</p>
<div id="attachment_8679" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_087.jpg"><img class="size-medium wp-image-8679" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_087-300x292.jpg" alt=" " width="300" height="292" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Unterstützt wird dieses Trio von der neuen Schulleitung. Kim Matzner übernahm im Februar dieses Jahres von ihrem Vorgänger -rückschauend betrachtet &#8211; ein  anscheinend gut vorbereitetes Feld. Sogar neue „Methoden“ konnten erfolgreich erprobt und angewandt werden. Ihre Einrad-AG „tanzte“ zur Musik der „Vier Jahreszeiten“ und sorgte somit für staunende Gesichter.</p>
<div id="attachment_8682" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_158.jpg"><img class="size-medium wp-image-8682" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/HR-Tag_158-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Ein Programmpunkt das bei der Anwesenheit von Prof. Hermann Rauhe nicht fehlen. Wieder einmal, und wir kennen ihn nun schon seit mehreren Jahren, gab es den eigens für diesen Tag komponierten vierstimmigen Kanon. „Musik tut gut – Musik macht Mut“. Natürlich unter der Dirigentenschaft des jetzigen Ehrenpräsidenten der Hamburger Hochschule für Musik, der nicht nur seinen Einsatz, sondern die gesamte Veranstaltung sichtlich genoss.</p>
<p>Jedem modernen Landwirt ist bewusst, dass eine ertragreiche Ernte nur dann gewährleistet ist, wenn das Umfeld stimmt. In diesem Fall das Kollegium. Der Hermann-Rauhe-Tag wurde aber nicht nur vom Kollegium erfolgreich mitgestaltend unterstützt, sondern auch von der Elternschaft, die, wie an dieser Schule üblich, mit einem Kuchenbuffet aufwartete, das nach gut 100 Minuten Programm  wirklich zeigte – auch hier ist geackert worden, die Ernte ist zunächst eingefahren. Jetzt darf das Feld für die nächsten Jahre vorbereitet werden.</p>
<div id="attachment_8685" class="wp-caption alignleft" style="width: 301px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Rauhe-und-Seitz-klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-8685" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/Rauhe-und-Seitz-klein-291x300.jpg" alt=" " width="291" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Herrmann Rauhe (links) und Hartmuth Seitz</p></div>
<p>Lassen wir uns also überraschen, was die Prof.-Hermann-Rauhe-Schule in Wanna als nächstes hervorzaubert. Fest steht eines: Der Hof ist gut weitervererbt. Der Altenteiler darf sich beruhigt zur Ruhe setzen – er darf sich jetzt seinen anderen Hobbys und Verpflichtungen widmen.</p>
<p>Fotos. Hartmuth Seitz<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/professor-hermann-rauhe-tag-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleines Fürstentum ganz groß &#8211; ein Streifzug durch den Kulturpark Sayn</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/kleines-furstentum-ganz-gros-ein-streifzug-durch-den-kulturpark-sayn/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/kleines-furstentum-ganz-gros-ein-streifzug-durch-den-kulturpark-sayn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 21:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8543</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien am 18. Juni 2011 in der PAZ (Preußiche Allgemeine Zeitung) Von Uta Buhr Das Szenario könnte nicht stimmiger sein. Eingebettet in die geschwungenen Wege und weiten Rasenflächen des fürstlichen Schlossparks von Sayn, den der berühmte Frankfurter Gartenarchitekt Heinrich Siesmeyer Mitte des 19. Jahrhunderts als englischen Landschaftsgarten konzipierte, liegt der „Garten der Schmetterlinge.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien am 18. Juni 2011 in der PAZ (Preußiche Allgemeine Zeitung)</p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<div id="attachment_8550" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3866.jpg"><img class="size-medium wp-image-8550" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3866-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Das Szenario könnte nicht stimmiger sein. Eingebettet in die geschwungenen Wege und weiten Rasenflächen des fürstlichen Schlossparks von Sayn, den der berühmte Frankfurter Gartenarchitekt Heinrich Siesmeyer Mitte des 19. Jahrhunderts als englischen Landschaftsgarten konzipierte, liegt der „Garten der Schmetterlinge.“ Unter der gläsernen Kuppel des Pavillons tummeln sich in sämtlichen Farben des Regenbogens schillernde Falter aus allen Teilen der Welt. Der in Südamerika beheimatete blaue Morpho, dessen Flügel eine Spannweite von 14 bis 17 Zentimeter erreichen, gilt als Hauptattraktion dieses vom Gezwitscher exotischer Vögel erfüllten Kleinods. Zierliche weiße Brücken spannen sich über  spiegelnden Wasserläufen. Bananenstauden, Palmen und mit duftenden Blüten übersäte Sträucher säumen die Wege.<span id="more-8543"></span></p>
<div id="attachment_8547" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3865.jpg"><img class="size-medium wp-image-8547" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3865-300x231.jpg" alt=" " width="300" height="231" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Schildkröten liegen träge am Boden eines künstlichen Teiches, während bunte Koikarpfen majestätisch ihre Bahnen ziehen. Hier und da huscht ein Leguan im grünen Schuppenkleid vorbei und verschwindet in einer der Grotten. Eine Arche Noah en miniature, deren Reiz sich kein Besucher entziehen kann. Jahr für Jahr strömen Tausende von Menschen von nah und fern nach Sayn, um mehrere Stunden in die Welt exotischer Träume abzutauchen. Diskret angebrachte Informationstafeln klären die Besucher über das Entstehen der zarten Falter und ihr kurzes Leben auf.</p>
<div id="attachment_8552" class="wp-caption alignleft" style="width: 239px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3841.jpg"><img class="size-medium wp-image-8552" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3841-229x300.jpg" alt=" " width="229" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn erinnert sich heute noch leicht amüsiert an die Unkenrufe einer großen deutschen Tageszeitung, die  kurz  nach der Eröffnung des Schmetterlingsgartens im Jahre 1987 einen baldigen Flop des ehrgeizigen Projektes voraussagte.  Diese Prophezeiung hat sich nicht erfüllt. Ganz im Gegenteil. Der von Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn  persönlich betreute Garten ist ein Publikumsmagnet sondergleichen. Fernsehteams aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden geben sich die Klinke in die Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Fürstentum ist ein Mikrokosmos, ein Arkadien am Rhein, kurz  „Kulturpark Sayn“ genannt, das in einem Umkreis von knapp einem Kilometer eine Reihe bemerkenswerter Sehenswürdigkeiten ausweist. Da ist zunächst Schloss Sayn. Bereits aus der Ferne grüßt seine  makellos weiße, mit filigranen Zinnen bewehrte neugotische Fassade. „Wahrhaft ein Märchenschloss“, soll der spätere deutsche Kaiser Wilhelm I. bei seinem Anblick ausgerufen haben. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges völlig ausgebrannt, wurde es in jahrelanger mühevoller Arbeit von der Fürstenfamilie in seinen alten Zustand zurückversetzt. Das Innere birgt neben kostbar ausgestatteten Repräsentationsräumen eine von einem blauen Sternenhimmel überwölbte gotische Kapelle sowie Säle voll  prachtvoller Exponate des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums. Bewundernd stehen die Besucher vor der anmutigen Wendeltreppe und den mit klassischen Reliefs geschmückten Vasen.</p>
<div id="attachment_8555" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3857.jpg"><img class="size-medium wp-image-8555" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3857-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Nur einen Steinwurf entfernt liegt der Entstehungsort dieser Kunstwerke, das Kulturerbe Sayner Hütte. Imposant und gleichermaßen von großer Eleganz präsentiert sich der Eingangsbereich jener Industrieanlage, die am Anfang des 19. Jahrhunderts Richtung weisend war in der Entwicklung der Gusseisentechnologie. Von 1815 bis 1865 befand sie sich im Besitz der preußischen Krone und war einer der drei Standorte der „Königlich-Preußischen Eisengießereien.“ Ein engagierter Freundeskreis bemüht sich zurzeit, die Hütte wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8545" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3876.jpg"><img class="size-medium wp-image-8545" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3876-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p>Vom Schlosspark kommend, wandern wir  hinauf zur Burg Sayn. Dieses trutzige  Bauwerk -   einstiger Stammsitz der fürstlichen Familie &#8211; wurde vor 800 Jahren erbaut. Eine Besichtigung der weitläufigen Burganlage nimmt sich aus wie ein Ausflug ins Mittelalter. Ein hölzernes Tor, über dem der aus Stein gemeißelte Sayner Löwe prangt, führt zunächst in den Inneren Burghof. Im Äußeren Burghof sind die Grundmauern der einstigen Burgkapelle und der 25 Meter tiefe Brunnen zu besichtigen. Der Panoramablick aus der Vogelperspektive über Westerwald und Rheinebene bis hinüber zu den Bergkegeln der Vulkaneifel  ist atemberaubend. Nach dem Abstieg über verschlungene Trampelpfade spazieren wir am munter  sprudelnden Brexbach entlang. Ein Schlenker, und wir stehen vor der blendend hellen Fassade der Abtei zu Sayn, die im frühen 13. Jahrhundert von den Sayner Grafen gegründet wurde. Glanzlichter sind der romanische Kreuzgang,  die Stumm-Orgel  sowie der mit Edelsteinen besetzte Schrein des Apostels Simon.</p>
<div id="attachment_8560" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3870.jpg"><img class="size-medium wp-image-8560" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3870-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>„Viel Spaß im Baum“, heißt es im Kletterwald Sayn, der nur wenige Minuten von der ehrwürdigen Abtei entfernt liegt. Hier wagen nicht nur Jugendliche über Seile, schwankende Brücken und Stege den Aufstieg in die Wipfel der alten Eichen und Buchen. Eine Gaudi übrigens, die kein Risiko birgt, weil die Kletterer vor ihrem Ausflug in schwindelnde Höhen genauestens instruiert und mit Gurten gesichert werden. „Von ganz oben kann man sogar den römischen Wachturm sehen “, erzählt ein etwa zwölfjähriger Knirps ganz aufgeregt, als er wieder festen Boden unter den Füßen hat. Dieser Turm,  der den Kulturpark Sayn nach Osten zum Westerwald abgrenzt, ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes „Römischer Limes.“</p>
<p>Fotos: Uta Buhr<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/kleines-furstentum-ganz-gros-ein-streifzug-durch-den-kulturpark-sayn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wo das Einhorn auf den Teddy trifft: das Steiff-Museum</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/wo-das-einhorn-auf-den-teddy-trifft-das-steiff-museum/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/wo-das-einhorn-auf-den-teddy-trifft-das-steiff-museum/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 18:38:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8227</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“ sowie am 4. Juni 2011 in der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung) von Uta Buhr Auf einem Besuch im Steiff-Museum in der Teddybärklinik begegnet man Kinderträumen Es ist früh am Morgen, und die Bürgersteige in Giengen, der kleinen Stadt an der Brenz, sind noch hochgeklappt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“ sowie am 4. Juni 2011 in der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>von Uta Buhr</em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Auf einem Besuch im Steiff-Museum in der Teddybärklinik begegnet man Kinderträumen</strong></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_8233" class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3762.jpg"><img class="size-medium wp-image-8233" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3762-184x300.jpg" alt=" " width="184" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Uta Buhr kam begeistert von ihrer Reportage zurück! </p></div>
<p>Es ist früh am Morgen, und die Bürgersteige in Giengen, der kleinen Stadt an der Brenz, sind noch hochgeklappt. Vom Bahnhof kommend, schlagen wir den Weg ins Städtchen ein. Links und rechts der Hauptstraße gepflegte Fachwerkhäuser, Blumenschmuck auf Fensterbänken und in Hauseingängen. Eine fast biedermeierliche Idylle, der die auf langen Stangen befestigten Teddybären in bunten Fantasiekostümen etwas Verwegenes verleihen. Ein verlockender Duft nach frischem Brot und Kaffee empfängt uns in der Bäckerei am Platze.</p>
<p>„Das Steiff-Museum öffnet erst um 10 Uhr“, sagt die freundliche Bäckersfrau und serviert uns eine Tasse dampfender Schokolade. Auch der Postbote ist schon auf den Beinen, hält hier und da ein kleines Schwätzchen mit den Bürgern der Stadt und schiebt dann sein gelbes Fahrrad in Richtung Rathaus. Ein Déjà-vu! Wir identifizieren auf Anhieb das Umfeld, in dem die berühmteste Bärenmutter der Welt ihr ganzes Leben verbrachte. Margarete Steiff erblickte 1847 in Giengen das Licht der Welt und starb hier 1909 im Alter von nur zweiundsechzig Jahren.  Erinnerungen an den anrührenden Film mit Heike Makatsch in der Hauptrolle werden wach.<span id="more-8227"></span></p>
<div id="attachment_8236" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3751.jpg"><img class="size-medium wp-image-8236" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3751-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Um Punkt zehn Uhr heißt es: Hereinspaziert in die märchenhafte der Welt der Margarete Steiff! Der moderne Rundbau des Museums am Fuße der Altstadt ist fast bis zum Dach angefüllt mit Steifftieren aller Art und Couleur. Im Eingangsbereich begrüßt ein riesiger Braunbär im Format eines King Kong – Schulterhöhe zwei Meter plus – die Besucher. Er sieht so echt aus, dass Kinder nicht selten bei seinem Anblick einen Schreck bekommen. Sie beruhigen sich sofort, denn gleich nebenan tummelt sich eine aus Affen, Giraffen, Elefanten und anderer Kreatur bestehende Tierwelt unter leuchtenden Frühlingsblumen und bunten seidenen Schmetterlingen. Die weitläufigen Ausstellungsräume gleichen einer Arche Noah, in der so ziemlich alles versammelt ist, was die Schöpfung jemals hervorgebracht hat. Auch ein Exemplar des fabelhaften Einhorns ist hier vertreten. Sein Horn sieht zwar spitz und gefährlich aus, erweist sich beim Anfassen jedoch als kuschelig weich, genauso wie die langen Krallen der Bären. Zum Verlieben sind die Schaukeltiere! Welcher Erwachsene bekäme da nicht Lust, sich  auf den Rücken eines Elefanten oder Löwen zu schwingen und auf den Kufen durch die imaginäre Welt des Dschungels zu schaukeln.</p>
<div id="attachment_8239" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3755.jpg"><img class="size-medium wp-image-8239" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3755-300x288.jpg" alt=" " width="300" height="288" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Steiff-Tiere sind unverwechselbar.  Der Natur täuschend ähnlich nachgebildet und aus bestem Material immer noch von Hand hergestellt, ist ein jedes ein Unikat. Deshalb lieben Kinder diese Kuscheltiere und ziehen sie anderen Produkten selbst dann noch vor, wenn das Original  schon x-mal durch die Waschmaschine gegangen und daher etwas fadenscheinig ist. Aber was geschieht, wenn Teddy sein rechtes Auge oder gar ein Ohr verloren hat? Keine Angst. Es gibt Abhilfe. Denn die Teddybärklinik im Fachwerkhaus gleich nebenan repariert den Schaden in kürzester Zeit. Aber davon später mehr.</p>
<p>Eindringlich ist die Geschichte der Firma Steiff dargestellt, die Anfang des 20. Jahrhunderts  mit ihren gelenkigen Teddybären Weltruhm erlangte. Auf drei Ebenen, einer Ausstellungsfläche von insgesamt 2.400 Quadratmetern, wird der Besucher zunächst in die bescheidenen Anfänge des Unternehmens eingeführt. Eine sanfte Stimme führt ihn durch die gemütliche Nähstube der Margarete Steiff, in der sich wie von magischer Hand berührt Schränke und Kästen öffnen, begleitet vom monotonen Geklapper der Nähmaschine. Die Karriere der durch eine Polioerkrankung halbseitig gelähmten jungen Frau begann mit der Herstellung von Nadelkissen in Form eines  „Elefäntle.“ Auf dem Fuße folgte  Meister Petz, durch den das zarte Fräulein zu einer wahrhaft „bärenstarken“ Persönlichkeit mutierte.</p>
<div id="attachment_8242" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3752.jpg"><img class="size-medium wp-image-8242" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3752-213x300.jpg" alt=" " width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Und schon sind wir mittendrin in einer atemberaubenden Geschichte. Mit dem Lift erheben wir uns in luftige Höhen. Hier treffen wir auf den Bären Knopf und seine Freundin Frieda, die von einer Wolke aus die Erde inspizieren. Sie sind gerade auf der Suche nach dreitausend Steiff-Bären, die bei einem Schiffsunglück auf hoher See verloren gingen. Ganz nebenbei ziehen die beiden das Publikum in ihre detektivische Arbeit mit ein. Der Erfolg bleibt nicht aus. Denn schließlich finden wir die Bären vollzählig und wohlbehalten auf allen  fünf Kontinenten wieder. Dahinter steckt eine Botschaft: Die Steiff-Bären haben die Herzen der Menschen auf der  ganzen Welt erobert und wissen daher nach einer geglückten Rettung aus der Seenot ganz ohne fremde Hilfe, wohin sie gehören. Nach dieser Erkenntnis wartet ein weiteres aufregendes Abenteuer auf Jung und Alt: Der mit zweitausend Ausstellungsstücken größte Streichelzoo der Welt will besichtigt und ausprobiert werden.  Im Gegensatz zu den meisten anderen Museen heißt es hier statt „Berühren verboten“ bitte alles anfassen! Da sitzen sogar Erwachsene auf dem Rücken eines festlich geschmückten indischen Elefanten, zupfen Kinder an den langen Ohren von Meister Lampe. Ein paar Schritte entfernt kann der Besucher einer Näherin bei der Herstellung eines Teddys zusehen, können Kinder sich selbst aus zugeschnittenen Teilen ihr eigenes Kuscheltier erschaffen.</p>
<div id="attachment_8230" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3759.jpg"><img class="size-medium wp-image-8230" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3759-300x274.jpg" alt=" " width="300" height="274" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Auch in der Teddybärklinik herrscht Hochbetrieb. Frau Beck, eine würdige Nachfolgerin von Margarete Steiff, „operiert“ gerade einen stark lädierten Bären, den ein besorgter Familienvater aus Boston  per Luftpost geschickt hat. Kein Thema, Teddy bekommt eine neue Füllung, und der abgerissene linke Arm wird von Expertenhand wieder angenäht. Frau Beck versieht bereits seit fünfundzwanzig Jahren ihren Dienst und bekommt jedes Problem locker in den Griff. Auch maßgeschneiderte Bestellungen werden von der Firma Steiff schnell und zuverlässig erledigt. Eine Familie in Japan will ihrem Sohn zum Schulanfang einen Teddy im Matrosenanzug mit bunter Schultüte schenken. Auftrag ausgeführt, Teddy gut verpackt, und ab geht die Post in Richtung Tokio.</p>
<div id="attachment_8228" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3747.jpg"><img class="size-medium wp-image-8228" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/06/IMG_3747-300x263.jpg" alt=" " width="300" height="263" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Um das Bild abzurunden, bleibt noch der Besuch des Geburtshauses  der Margarete Steiff in der Richard-Steiff-Straße 4. Nein, in einer armen Familie, wie häufig behauptet, wuchs  die Bärenmutter nicht auf. Das mehrstöckige Heim der Familie ist geräumig und mit hübschen Möbeln – viele noch Original – eingerichtet. In dieser Atmosphäre meint man noch den Geist der einstigen Bewohnerin zu spüren. Der Rollstuhl in einer Zimmerecke erinnert daran, dass die Frau niemals auf eigenen Füßen laufen konnte. Dennoch war sie eine Frohnatur mit Freude an allem, was grünte und blühte, kreuchte  und fleuchte.  Der kleine Garten vor dem Haus, den sie selber pflegte, soll ihr Lieblingsplatz gewesen sein. Und musikalisch war Margarete obendrein. In einer Vitrine finden wir ihre Zither und von ihr selbst verfasste Noten. Fazit: Ein erfülltes Leben trotz aller Widrigkeiten und Enttäuschungen. Da kommt uns doch gleich der eingangs erwähnte Film in den Sinn. Wie war es  noch mit dem jungen Mann, der  in Margarete verliebt war, dann aber ihre Freundin ehelichte? Simone Färber, die junge agile Leiterin des Museums, holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Liebesgeschichte hat es nie gegeben. Sie war reine Fiktion des Drehbuchschreibers und diente allein der Dramaturgie des Films. Schade, wir hätten der Heldin eine Romanze von Herzen gegönnt.</p>
<p>Epilog: Unser Besuch in Giengen war so spannend, dass wir unsere eingeplante Zeit um ein Vielfaches überschritten. Deshalb mussten wir einen anderen Termin sausen lassen. Von Bedauern keine Spur. Denn eigentlich hätten wir allzu gern noch mehr Zeit in der magischen Tierwelt  der Margarete Steiff verbracht.</p>
<p><strong>Das Steiff-Museum, Margarete-Steiff-Platz 1, Giengen, ist von April bis Oktober täglich von 9.30  – 19.00 Uhr , von November bis März von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet  8/5 Euro</strong></p>
<p>Fotos: Uta Buhr<strong><br />
</strong><br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/06/wo-das-einhorn-auf-den-teddy-trifft-das-steiff-museum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Notizen von der Küste</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/notizen-von-der-kuste/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/notizen-von-der-kuste/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 06:23:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8168</guid>
		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 31. Mai 2011 Von Johanna R. Wöhlke Dieter ist mit seiner Frau Gertrud an der Nordsee unterwegs, denn es gefällt ihnen einfach immer wieder. Das ist nichts Ungewöhnliches für uns Nordlichter. Wir hier im Norden wissen ja, wie schön es im Norden ist! Wenn Dieter unterwegs ist, sendet er auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 31. Mai 2011</p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_8170" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/31.Mai-2011-Pümmelwurst-002.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8170" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/31.Mai-2011-Pümmelwurst-002-150x150.jpg" alt=" " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Dieter ist mit seiner Frau Gertrud an der Nordsee unterwegs, denn es gefällt ihnen einfach immer wieder. Das ist nichts Ungewöhnliches für uns Nordlichter. Wir hier im Norden wissen ja, wie schön es im Norden ist! Wenn Dieter unterwegs ist, sendet er auch ab und zu auch eine Nachricht. Da steht dann zum Beispiel mit einem Augenzwinkern: Gerade sei er aufgestanden, um ans Meer zu gehen – aber das Meer war weg. So was aber auch.<span id="more-8168"></span></p>
<p>Mit diesem Urlaubsproblem  kann ich den Dieter und seine Frau nicht alleine lassen. Wir im Norden sind freundlich und hilfsbereit. Ich sende ihm also ein Gedicht von mir, in dem ich die Schönheiten des Meeres beschreibe, sozusagen als Beschwörungsformel. Ich weiß ja sicher, dass diese Art der Beschwörung wirken wird, regelmäßig, an der Nordsee immer! Wie erwartet, hat es dann auch funktioniert und Dieter schreibt erfreut: „Dein Gedicht hat geholfen. Das Meer ist wieder da!“ Hurra!</p>
<p>Aber Dieters Urlaub ist noch nicht zu Ende. Er überrascht mit weiteren Nachrichten von der Küste. Diesmal sendet er keine Nachricht, er sendet das Bild eines Plakates vor der Eingangstür der Schlachterei seines Urlaubsortes. Dort scheint es sehr merkwürdig zuzugehen. Die Schlachterei bietet an: Pümmelwurst und Wattwürmer, Biker Beißer und Bauernschinken, Feldjäger und andere Spezialitäten.</p>
<p>Das macht mich nachdenklich. Sollte ich Dieter und Gertrud vielleicht doch lieber anbieten, ihren Urlaub abzubrechen, zu uns zu kommen und sie so davor bewahren, im schönen, friedlichen, wunderbaren Norden zu Kannibalen zu werden? Ich warte erst einmal ab – und da kommt die erlösende Information. Dieter schreibt glaubwürdig. „Ich muss nicht alles probieren!“ Recht so. Gott sei Dank! Allerdings sollte ich mich vielleicht einmal davon überzeugen, was sich hier im Norden an manchen Orten so für neue Essgewohnheiten etabliert haben…<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/notizen-von-der-kuste/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schwarzes Gold auf Schloss Sayn</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/schwarzes-gold-auf-schloss-sayn/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/schwarzes-gold-auf-schloss-sayn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 May 2011 15:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=8095</guid>
		<description><![CDATA[Von Uta Buhr Eine bemerkenswerte Ausstellung auf Schloss Sayn in Rheinland-Pfalz Unter dem Titel „Glanz im Schloss“ findet zurzeit eine Ausstellung prächtiger Eisenkunstguss-Exponate aus der Österreichisch/Ungarischen Monarchie statt.  Einen würdigeren Rahmen für diese Sammlung als das nur wenige Kilometer von Koblenz entfernte Schloss Sayn  hätte man nicht wählen können. Eingebettet in die geschwungenen Wege und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p><strong><em>Eine bemerkenswerte Ausstellung auf Schloss Sayn in Rheinland-Pfalz</em></strong></p>
<div id="attachment_8099" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3863.jpg"><img class="size-medium wp-image-8099" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3863-300x236.jpg" alt=" " width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Unter dem Titel „<strong>Glanz im Schloss</strong>“ findet zurzeit eine Ausstellung prächtiger Eisenkunstguss-Exponate aus der Österreichisch/Ungarischen Monarchie statt.  Einen würdigeren Rahmen für diese Sammlung als das nur wenige Kilometer von Koblenz entfernte Schloss Sayn  hätte man nicht wählen können. Eingebettet in die geschwungenen Wege und Rasenflächen des vom berühmten Gartenarchitekten Heinrich Siesmeyer Mitte des 19. Jahrhunderts konzipierten englischen Gartens liegt dieses im neugotischen Stil erbaute Palais. „Wahrhaft ein Märchenschloss“, soll der erste deutsche Kaiser Wilhelm I. bei seinem Anblick ausgerufen haben. Die im „Rheinischen Eisenkunstguss-Museum“ ausgestellten Stücke dürften Seine Kaiserliche Hoheit ebenfalls begeistert haben. Das Museum ist in einem Flügel des Schlosses untergebracht.</p>
<div id="attachment_8106" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3846.jpg"><img class="size-medium wp-image-8106 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3846-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Während der viel beachteten Museumsnacht am 14. Mai gewährte Museumsleiterin Barbara Friedhofen ihren Gästen Einblicke in die Details der Produktion künstlerischen Feineisengusses, der nach dem Vorbild der Preußischen Eisengießereien in großen Gießereien der Österreichisch-Ungarischen Monarchie sowie in Russland während des 19. Jahrhunderts entstand. Ihre Blütezeit verdankt der Eisenkunstguss in erster Linie herausragenden Persönlichkeiten wie dem  Wiener Unternehmer Joseph Glanz. Nach ihm wurde die Ausstellung „Glanz im Schloss“ auch  benannt, weil eine Vielzahl der Exponate aus seiner Werkstatt stammt.<span id="more-8095"></span></p>
<div id="attachment_8102" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3850.jpg"><img class="size-medium wp-image-8102" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3850-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Ein Rundgang durch die lichtdurchfluteten Räume des Museums zeigt, welchen Effekt Kunstgegenstände aus Gusseisen – dem schwarzen Gold – erzielen können. Einzigartig schön ist die monumentale Büste der Kaiserin Elisabeth von Österreich, Königin von Ungarn. Ihre Gesichtszüge sind fein ziseliert, jedes Detail – von der Frisur bis zum Faltenwurf  des Gewandes – akribisch herausgearbeitet. Desgleichen Kerzenständer, Wandbilder, Kreuze, Madonnenfiguren und Grabplastiken. Für Schmuck gilt: Es muss nicht immer Gold sein! Oder Silber. Die auf einer Mustertafel präsentierten Armbänder, Colliers, Diademe, Ringe und Ohrgehänge bestechen durch ihre filigrane Eleganz. Dennoch – Eisen ist ein ungewöhnliches Material für Schmuckstücke. Barbara Friedhofen erklärt dieses Phänomen folgendermaßen: Während der Befreiungskriege gegen Napoléon Bonaparte wurde Eisen sehr knapp. Hinzu kam die patriotische Komponente. Deutsche und Österreicher spendeten ihren Gold- und Silberschmuck für ihre Freiheit und erhielten als Gegenleistung für ihre vaterländische Gesinnung Ringe oder Medaillons mit der Inschrift: „Gold gab ich für Eisen.“ Voilà – ein neuer Trend war geboren, und Eisenschmuck galt eine Zeitlang als ausgesprochen chic. Die Vorliebe für anmutig geschmiedetes Eisen erreichte auch noch andere Bereiche – zum Beispiel das Herrenzimmer des wohlhabenden Bürgers. Hand auf’s Herz, wer hätte statt der banalen modernen Büroutensilien nicht lieber eine „eherne“ Schreibtischgarnitur! Die  Besucher sind hingerissen von dem fein verzierten Kalenderständer mit grün lasiertem Efeulaub und  dem „Tintenzeug auf ovalem Sockel.“ Bezaubernd ist das „Nähzeug im Etui“, das auf champagnerfarbener Seide ruht. Hat man wirklich Anno dazumal mit dieser verschnörkelten Schere Fäden abgeschnitten, mit diesem feinen Messerchen Säume aufgetrennt! Ein solches Nécessaire wäre heute viel zu schade für den täglichen Gebrauch und gehörte unbedingt ins Museum. Fazit: „Glanz im Schloss“ ist ein Augenschmaus, der zweimal genossen werden sollte.</p>
<div id="attachment_8104" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3853.jpg"><img class="size-medium wp-image-8104" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3853-300x219.jpg" alt=" " width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Der „Kulturpark Sayn“ weist in einem Umkreis von knapp einem Kilometer eine Reihe bemerkenswerter Sehenswürdigkeiten auf. Neben dem makellos weißen,  mit Zinnen bewehrten Schloss Sayn steht das Kulturerbe Sayner Hütte im Fokus öffentlichen Interesses. Ebenso imposant wie elegant präsentiert sich der Eingangsbereich jener Industrieanlage, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts Richtung weisend war in der Entwicklung der Gusseisentechnologie. Von 1815 bis 1865 befand sie sich im Besitz der preußischen Krone und war somit einer der Standpunkte der „Königlich-Preußischen Eisengießereien.“ Eine engagierter Freundeskreis ist im Augenblick dabei, der Hütte ihre alte Strahlkraft zurückzugeben. Das „Rheinische Eisenkunstguss-Museum“ im Schloss zeigt in seiner Dauerausstellung eine große Anzahl hinreißend schöner Gebrauchsgegenstände. Nahezu andächtig stehen die Besucher vor der stabilen und doch so fragil anmutenden Wendeltreppe, zierlichen Gartenmöbeln und mit klassischen Reliefs geschmückten Vasen. Wer aber meint, die Eisengießerei wäre eine angenehme Freizeitbeschäftigung gewesen, irrt gewaltig. Neben den vielen Exponaten demonstriert das Museum auch die Mühsal der Arbeiter in den Eisenhütten jener Zeit. Schutzkleidung gab es noch nicht. Lediglich durch Handschuhe geschützt, gossen die Männer das glühende Roheisen in Formen. Unter nahezu unmenschlichen Bedingungen arbeiteten Männer und auch Kinder bis zu zwölf Stunden in den Gruben und schlugen unter Tage Eisenerz aus dem Gestein. Der Rundgang durch dieses interessante Museum lehrt uns, wie kostbar Eisen ist. Heute mehr denn je. Denn auch in unserem hoch technisierten Zeitalter ist es unverzichtbar.</p>
<p><strong>Die Ausstellung „Glanz im Schloss“ läuft bis einschließlich 25. September 2011</strong></p>
<p>Anschrift: Rheinisches Eisenkunstguss-Museum</p>
<p>Schloss Sayn</p>
<p>Abteistraße 1</p>
<p><span style="text-decoration: underline">56170 Bendorf-Sayn</span></p>
<p>Telefon: 02622/902 913 – E-Mail: <a href="mailto:museum@bendorf.de">museum@bendorf.de</a> &#8211; <a href="http://www.bendorf.de/">www.bendorf.de</a><br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/schwarzes-gold-auf-schloss-sayn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stadersand</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/stadersand/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/stadersand/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 May 2011 15:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Tisson Uschi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=7972</guid>
		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 23. Mai 2011 von Uschi Tisson „Klar Schiff“ an und unter Deck der „Stadersand“. Doch für die Rundum-Erneuerung musste die „alte Dame“ ihren Liegeplatz im Harburger Binnenhafen verlassen. Die ehemalige Hadag-Fähre – sie ist Baujahr 1955 – besitzt keinen Motor mehr und hätte sich ohne fremde Hilfe nicht einen Meter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 23. Mai 2011</p>
<p><em>von Uschi Tisson</em></p>
<div id="attachment_7975" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Stadersand-Werner-Pfeifer-Uschi-Tisson-copyright.jpg"><img class="size-medium wp-image-7975  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Stadersand-Werner-Pfeifer-Uschi-Tisson-copyright-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Hilfe der Barkasse „Kay“ und dem „Festmoker 3“ schipperte die „Stadersand“ durch die Harburger Schleuse. </p></div>
<p>„Klar Schiff“ an und unter Deck der „Stadersand“. Doch für die Rundum-Erneuerung musste die „alte Dame“ ihren Liegeplatz im Harburger Binnenhafen verlassen. Die ehemalige Hadag-Fähre – sie ist Baujahr 1955 – besitzt keinen Motor mehr und hätte sich ohne fremde Hilfe nicht einen Meter in Richtung Elbe bewegen können. Und so nahm der fast so alte Schlepper „Kay“ den so genannten „Lieger“ an den Haken. Mit dem „Festmoker 3“ von Holger Pihl im Schlepptau – er nahm Aufgaben in der Schleuse &#8211; ging es schließlich im Konvoi vom Harburger Hauptdeich in Richtung Elbe mit dem Ziel Behrens-Werft in Finkenwerder.<span id="more-7972"></span></p>
<p>„Viel zu tun gibt es auf dem Schiff“, sagte Eigner Werner Pfeifer, „1990 wurde die Fähre als Wohnschiff umgebaut. Nun ist es an der Zeit, sie von Grund auf zu überholen. Ein Gutachter wird zudem den Rumpf inspizieren. Ebenfalls braucht die ‚Stadersand’ ein neues, so genanntes „Schwimmfähigkeitsattest’.</p>
<div id="attachment_7978" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Stadersand-Werner-Pfeifer-Uschi-Tisson-copyright-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-7978 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Stadersand-Werner-Pfeifer-Uschi-Tisson-copyright-1-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">„Kapitän“ Werner Pfeifer genoß die Fahrt zur Finkenwerder Werft an Deck der ehemaligen Fähre. </p></div>
<p>Die notwendigen Werftarbeiten nutzt Werner Pfeifer, um sein Schiff auch innen aufzumöbeln. „Ich möchte eine schwimmende Pension aufbauen, auf der auch kleinere Kulturveranstaltungen, Partys oder Hochzeiten stattfinden können.“ Dafür werden die sanitären Anlagen, die Küche und die Schlafzimmer erneuert. Auf dem Hauptdeck lässt „Kapitän Pfeifer“ alte gegen doppelt verglaste Fenster eintauschen, um Energiekosten zu senken. Das mehr als 60 Quadratmeter große Sonnendeck bekommt einen neuen Anstrich und – das darf nicht fehlen &#8211; eine kleine Bühne.</p>
<p>„Die Renovierung der &#8220;Stadersand&#8221; ist mein Beitrag zur Harburger Hafenwelt, die sich zur Zeit rasant verändert“, sagte Werner Pfeifer, „die Bewohner der &#8220;balance bay&#8221; auf der Schlossinsel werden in eineinhalb Jahren auf eine frisch lackierte, schneeweiße ‚Stadersand’ schauen. Wir wollen zeigen, dass die alten „Lieger“, Wohnschiffe und Segler ein wichtiger Bestandteil der Hafenathmosphäre sind. Um die Schiffe schln zu halten,  wird schon jetzt in sie investiert.</p>
<p>Die „Stadersand“ soll pünktlich zum Binnenhafenfest „Leinen los“ am Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. Juni,  zurück sein. „Dann sollen auch die Renovierungsarbeiten beendet sein“, sagte der Liedermacher  &#8211; er bekam vor kurzem den Harburger Musikpreis 2011 ( Ehrenpreis) &#8211; und Wohnschiffer aus Leidenschaft. An beiden Nachmittagen wird er die Hafenfestbestbesucher mit „Musik vom Steg“ am Harburger Hauptdeich unterhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Tisson<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/stadersand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stuttgart &#8211; vom Winzerort zur Autometropole</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/stuttgart-vom-winzerort-zur-autometropole/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/stuttgart-vom-winzerort-zur-autometropole/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 19:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=7541</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“ Von Uta Buhr Wer heute von Stuttgart spricht, versteht nur noch Bahnhof! Stuttgart 21 ist in aller Munde. Der Bauzaun rund um den Bahnhof gleicht einer Klagemauer. Eine kunterbunte Sammlung von lässig angepinnten Zetteln, teilweise sehr drastischen Inhalts, künden vom Unmut der Bürger, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 2/11 des Magazins „Sehnsucht Deutschland“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<div id="attachment_7543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3738.jpg"><img class="size-medium wp-image-7543" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3738-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Wer heute von Stuttgart spricht, versteht nur noch Bahnhof! Stuttgart 21 ist in aller Munde. Der Bauzaun rund um den Bahnhof gleicht einer Klagemauer. Eine kunterbunte Sammlung von lässig angepinnten Zetteln, teilweise sehr drastischen Inhalts, künden vom Unmut der Bürger, den Schienenverkehr unter die Erde zu verlegen und dafür unter anderem Teile  eines großen Parks zu opfern.</p>
<div id="attachment_7546" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3739.jpg"><img class="size-medium wp-image-7546" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_3739-300x224.jpg" alt=" " width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>„Das ist nur die Kurzform. Es gibt noch viele andere Gründe für die Volkserhebung“, erklärt mein Taxichauffeur in unverkennbarem Schwäbisch, als er mich durch die Stadt  kutschiert. Seine Empfehlung an mich  lautet allerdings, die Baustelle einfach links liegen zu lassen und das wirklich sehenswerte „Stuagaa“ auf mich wirken zu lassen. Stolz klingt mit, als er erzählt, die Stadt habe es  vom einstigen Weinort  zu Deutschlands Autostadt Nummer eins gebracht. <span id="more-7541"></span>Vor einhundertfünfzig Jahren lebte nämlich noch jeder zweite Einwohner vom Weinanbau. „Und das wissen bestimmt nicht viele Menschen bei Ihnen im Norden“, schließt der Mann und liefert mich vor den Toren des Weingutes Stuttgart am Kurpark ab. Was gibt es Besseres als eine Stadtbesichtigung mit einem guten Tropfen zu beginnen. Wohl gemerkt, aus eigenem Anbau. Denn rund um das in einem Kessel gelegene Stuttgart erheben sich grüne Weinberge. In dem milden Klima des Neckartals gedeiht eine Reihe edler Gewächse, darunter Trollinger, Lemberger, Riesling, Weiß- und Grauburgunder. Die Stadt verfügt über eine Rebfläche von –höre und staune &#8211;  423 Hektar. „Das sind mehr als 2% der gesamten Stadtfläche“, erläutert Weinexperte Bernhard Nanz, während er mir einen spritzigen Riesling einschenkt, dem er einen samtigen Saint Laurent folgen lässt. Meinen ersten Tag in Stuttgart lasse ich in dem behaglichen Ambiente des angesagten <strong>Arcotel Camino </strong>ausklingen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Schwaben sind bescheidene Leute. Und das gilt ganz besonders für die Stuttgarter. Gern machen sie den Fremden mit den kleinen Anfängen ihrer „Groß- und Genussstadt  zwischen Wald und Reben“ vertraut. Um 950 nach unserer Zeitrechnung soll Herzog Liudolf von Schwaben hier ein Gestüt – den Stuotgarten &#8211; gegründet haben. Aha, daher also der heutige Name. Aber vor den schwäbischen Adligen waren schon die Römer hier, denen das milde Klima des Neckartals sicher sehr gelegen kam. Neben dem Rebensaft gab es Thermalwasser. Und Bäder gehörten nun einmal zum römischen „way of life.“ Auch heute aalt man sich noch gern in den warmen Quellen, die hier üppig aus dem Boden sprudeln. Sehr  zu empfehlen ist daher eine Verschnaufpause im MineralBad Cannstatt. Der Badetempel unter einem eleganten Glasdach hat inzwischen Kultstatus erlangt. Zum Kreis der „Bergianer“ gehört, wer regelmäßig das nostalgische  Mineral-Bad Berg ganz in der Nähe besucht, das sich  trotz aller Modernisierungen seinen unwiderstehlichen Charme bewahrt hat. „Das Allerbeschte bei uns isch“, sagt meine Nachbarin im Schwimmbecken, „ dass wir durch die hohe Schüttungsmenge unserer Quellen unser Wasser nicht aufbereiten müssen. Und auch Chlor isch völlig überflüssig.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7638" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/SchPlatz_Brunnen_23.jpg"><img class="size-medium wp-image-7638" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/SchPlatz_Brunnen_23-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Während des Zweiten Weltkrieges ereilte Stuttgart das gleiche Schicksal wie viele  andere deutsche Städte. Weite Teile der Altstadt wurden total zerbombt. Alteingesessene Stuttgarter erinnern sich noch mit Grauen an den Feuersturm vom 12. September 1944, „als die Welt unterging“, wie eine freundliche weißhaarige Dame mir erzählt. Der Wiederaufbau nach Kriegsende folgte – wie anderswo auch – eher praktischen als ästhetischen Kriterien. Wer durch die Stadt bummelt, wird dennoch eine  Harmonie zwischen alter und moderner Bauweise feststellen. Eine wahre  Augenweide ist der monumentale Schlossplatz im Zentrum der Stadt. Er zählt zu den schönsten Barockgärten  Europas. Einst herzoglicher Lustgarten, diente er ab Mitte des 18. Jahrhunderts als Exerzier- und Paradeplatz. Die barocke Gartenanlage entstand erst um 1850 und durfte von den Stuttgarter Bürgern als Flaniermeile genutzt werden.</p>
<div id="attachment_7640" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/SchPlatz_8571.jpg"><img class="size-medium wp-image-7640" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/SchPlatz_8571-300x200.jpg" alt=" " width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Beim Entwurf des Neuen Schlosses stand wie  bei vielen deutschen Potentaten das Château de Versailles Pate. Carl Eugen von Württemberg gab den Bau zwar bereits 1764 in Auftrag. Doch die Vollendung des Schlosses ließ noch lange auf sich warten. Heute ist es Sitz einiger Ministerien der Landesregierung. Die Bebauung rund um den Platz nimmt sich aus wie ein Architekturwettbewerb. Die eleganten, im  klassizistischen Stil erbauten Königsbau-Passagen, die barocke Fassade des Schlosses sowie der prächtige Brunnen und der orientalisch anmutende gusseiserne Musikpavillon verschmelzen zu einer einzigartigen Synthese. Es gehörte schon einiger Mut dazu, dieses prächtige Ensemble durch das 2005 erbaute Kunstmuseum auf dem Kleinen Schlossplatz gleich nebenan zu erweitern. Der von zahlreichen Stuttgartern ungeliebte gläserne Kubus bildet jedoch  einen reizvollen  Kontrapunkt zu dem traditionellen Konzept.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7642" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/SchPlatz_Brunnen_40.jpg"><img class="size-medium wp-image-7642" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/SchPlatz_Brunnen_40-300x199.jpg" alt=" " width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Die schönen Künste und genüssliches Flanieren liegen in der Neckar-Metropole nur einen Atemzug voneinander entfernt. Ein Schlenker, und wir  befinden uns auf der Königsstraße. In dieser 1,2 Kilometer langen Fußgängerzone schlägt das mondäne Herz der Stadt. Hier reiht sich eine schicke Boutique an die nächste, lädt ein Café, eine betörend nach süßen Leckereien duftende Konditorei  zum Verweilen ein. Ein Tipp für Schleckermäulchen: Biegen Sie vom Schillerplatz kommend in die Dorotheenstraße ein und delektieren Sie sich nicht nur  an den Auslagen der Confiserie Selbach. Hier wird die hohe Kunst der „Chocolaterie“  zelebriert. Vergessen Sie Ihren Diätplan und lassen Sie sich verwöhnen. Überflüssige Pfunde werden Sie lässig während der Begehung verschiedener Stadtteile wieder los, die bergauf, bergab und treppauf, treppab  zu mancherlei Sehenswürdigkeiten führt. Nächste Station auf unserem Rundgang ist die  im Jugendstil erbaute Markthalle. Unter der gläsernen Kuppel dieses eleganten Bauwerks aus Stahlbeton wähnt man sich in südliche Breiten versetzt. Mediterran ist auch das Angebot an Obst und Gemüse. Dazwischen blitzblanke Stände mit typisch schwäbischen Spezialitäten wie hausgemachten Spätzle, Maultaschen und natürlich Wein aus den umliegenden Reblagen. Auch hier droht wieder Gefahr für die Linie. Denn wer lässt sich nicht von einer charmanten Marktfrau zum „Koschten“ dieses oder jenes „Sößle“ verführen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7644" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/CHGarten_See_3.jpg"><img class="size-medium wp-image-7644" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/CHGarten_See_3-300x225.jpg" alt=" " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">im chinesischen Garten</p></div>
<p>In das Bohnenviertel, einen von im klassizistischen und historistischen Stil erbauten Häusern geprägten Stadtteil, verliebt sich jeder Tourist auf Anhieb. Hier leben in erster Linie junge Familien und Studenten. Hinter Torbögen verbergen sich Innenhöfe mit Cafés und originellen Läden. Eine Fundgrube für jene, die stets auf der Suche nach dem Besonderen sind. Den Namen verdankt das Viertel übrigens den  Handwerkern und Winzern, die sich im 15. Jahrhundert hier ansiedelten und ihren kleinen Vorgärten Bohnen anpflanzten. Ein reizvoller Gegenentwurf zum nostalgischen Bohnenviertel bildet die Weißenhofsiedlung hoch über den Dächern Stuttgarts. Dieses Paradebeispiel des „Bauhauses“ wurde 1927 von führenden Mitgliedern des Neuen Bauens unter der Leitung des weltberühmten Architekten Ludwig Mies van der Rohe errichtet. In nur einundzwanzig Wochen entstanden einundzwanzig Häuser mit insgesamt dreiundsechzig Wohnungen. Ein Leckerbissen für alle, die an moderner humaner  Architektur ihre Freude haben. Die Palette reicht von einem Doppelhaus des Schweizers Le Corbusier über ein schlichtes Reihenhaus bis hin zu mehrgeschossigen Bauten mit breiten Fenstern mitten im Grünen. Es war das Anliegen dieser genialen Baumeister, die Städter vom Mief stickiger Unterkünfte zu befreien und sie in gesunden, Licht durchfluteten Räumen unterzubringen. Natürlich fanden die Nationalsozialisten wenig Gefallen an  dieser modernen, zukunftweisenden Architektur. Ein Glück für die Nachwelt, dass das Kriegsende den Abriss der Siedlung verhinderte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun aber auf zum Fernsehturm, dem Wahrzeichen Stuttgarts! Bereits 1956 erbaut, gilt er als  die Mutter aller Fernsehtürme in Deutschland. Aus der Vogelperspektive des 217 Meter hohen Turmes genießt man den schönsten Blick auf Stuttgart. Unter uns breiten sich die grünen Rebflächen aus, schrumpfen Kirchtürme zu kurzen Stümpfen, glitzert in weiter Ferne das silberne Band des Neckars. Umwerfend!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7646" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Magnolien-mit-Belvedere-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-7646" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Magnolien-mit-Belvedere-01-300x219.jpg" alt=" " width="300" height="219" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Nun heißt es Treppen – pardon – „Stäffele“ steigen. Da kann einem schon mal die Luft ausgehen. Doch auch da ist für Abhilfe gesorgt. Denn eine Zahnradbahn, im Volksmund „Zacketse“, nimmt die Höhenunterschiede mühelos und liefert hungrige Gäste direkt vor der Tür des ersten Kochs von Stuttgart ab. Das mit einem Michelinstern geadelte Restaurant <strong>Wielandshöhe</strong> des Maître de Cuisine Vincent Klink ist eine Offenbarung für Feinschmecker.  Wo haben wir je einen so leckeren Rehrücken genossen, der buchstäblich auf der Zunge zergeht. Der joviale Chef  macht stets seine Runde durch das elegant minimalistisch gestylte Restaurant und schenkt jedem Gast seine Aufmerksamkeit. Doch es geht auch eine Nummer kleiner. In Stuttgart gibt es viele Gaststätten und Weinstuben, die schwäbische Hausmannskost vom Feinsten auf die blank gescheuerten Tische bringen. Vergnüglich ist ein Abend in der <strong>Weinstube am</strong> <strong>Schellenturm</strong> mitten im historischen Bohnenviertel. Der Schellenturm wurde 1564 als Teil der Stadtmauer erbaut. Hier waren weiland Verbrecher untergebracht. Der Name des Turms geht auf die Fußfesseln zurück, welche die Delinquenten bei ihrer Arbeit im Freien tragen mussten. Die holzgetäfelte Weinstube ist urgemütlich, das Essen vorzüglich und der im Henkelglas kredenzte Wein frisch und spritzig. Als weiteres Highlight gilt der <strong>Stuttgarter Schlachthof </strong>im Stadtteil Cannstatt. Hierher gelangt man sehr bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie zu allen übrigen Destinationen. Neben einer leckeren rustikalen Küche bietet das Haus den „größten Sauhaufen der Welt“ – in zivilem Deutsch das „Schweinemuseum“ genannt. Hier geht es rund um das Schwein als das dem Menschen ähnlichste Tier in allen Lebenslagen, unterlegt mit gängigen Sprüchen und Wortschöpfungen wie Schweinehund, Sauwetter, Schwein gehabt usw. Durch die Ausstellung führt  allwissend bezüglich all der Schweinereien ein charmanter junger Mann namens Holger Siegle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stuttgart deine Museen. Sie sind an Vielfalt kaum zu übertreffen: Weinbaumuseum, Bauhaus-Freilichtmuseum in luftiger Höhe,  Schweinestall im Museum! Bleiben nur noch die beiden weltweit einzigartigen Kultstätten des Automobils – Porsche und Mercedes-Benz. Dies vorweg: Wer bislang kein Autofan war, wird es hier mit absoluter Sicherheit! Das <strong>Porsche Imperium</strong> residiert in Stuttgart-Zuffenhausen rund um den Porsche-Platz. Allein der gigantische postmoderne Museumsbau – im Volksmund „die schönste Garage Stuttgarts“ &#8211; würde eine Fahrt lohnen. Im Inneren stellt sich die Nobelschmiede mit ihren rund achtzig Modellen vor. Schon die ersten Sportwagen des genialen Autokonstrukteurs Ferdinand Porsche suchen an Eleganz und  Schnittigkeit ihresgleichen. Völlig anders, aber nicht minder eindrucksvoll präsentiert sich <strong>Mercedes-Benz </strong>in Untertürkheim. Auch hier eine imposante Architektur aus Stahl und Glas, die den Besucher schon in die Magie der Marke mit dem berühmten Stern einführt. Am Eingang treffe ich Anselm Vogt-Moykopf, einen sehr gebildeten  Stadtführer, der mich auf meinem Rundgang durch die  plastisch mit Bildern,</p>
<div id="attachment_7648" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Schlaich_Turm_5.jpg"><img class="size-medium wp-image-7648" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/Schlaich_Turm_5-225x300.jpg" alt=" " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Fotos, Schautafeln und nie zuvor gesehenen Modellen ausgestatteten Hallen begleitet. Hier wird die Geschichte des Automobils lebendig. Der „Kraftwagen“ wurde in dieser Region erfunden. Drei klugen schwäbischen Köpfen – Carl Benz, Gottfried Daimler und Wilhelm Maybach – verdankt die Welt den für uns Heutige unentbehrlichen fahrbaren Untersatz. Diese epochale Erfindung feiert dieses Jahr  ihren 125. Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch. Auf der riesigen Ausstellungsfläche des Museums tritt der Besucher eine spannende Zeitreise durch die Welt der Mobilität an. Eine große Zahl von  Fahrzeugen ist zu bestaunen – vom ersten Automobil weltweit über die berühmten Silberpfeile bis zu den mit modernster Technologie ausgestatteten Produkten von heute. Den krönenden Abschluss bildet eine halsbrecherische Fahrt im Simulator über die  berühmtesten Rennstrecken der Welt. Ein tolles Erlebnis &#8211; allerdings nur für Menschen mit  stabilem Magen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das wäre also  in aller Kürze die Einführung in eine der  interessantesten und freundlichsten Städte Deutschlands. Und wer jetzt bei Stuttgart immer noch Bahnhof versteht, hat selber Schuld. Ja, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/stuttgart-vom-winzerort-zur-autometropole/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Maiausgabe &#8220;Godot&#8221; im Internet zu lesen</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/maiausgabe-godot-im-internet-zu-lesen/</link>
		<comments>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/maiausgabe-godot-im-internet-zu-lesen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 05:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=7452</guid>
		<description><![CDATA[Von Hans-Peter Kurr &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Die Mai-Ausgabe des Hamburger Theatermagazins &#8220;Godot&#8221; ist jetzt im Internet anzuschauen. KLicken Sie das Bild an, um auf die Seite zu gelangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/Users/Johanna/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-3.png" alt="" /><em> </em></p>
<p><em>Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<div id="attachment_7453" class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><a href="http://www.hamburgertheatermagazin.de/godot.htm"><img class="size-medium wp-image-7453   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/05/s_2011_04_p1_mo-211x300.png" alt=" " width="169" height="240" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Mai-Ausgabe des Hamburger Theatermagazins &#8220;Godot&#8221; ist jetzt im Internet anzuschauen. KLicken Sie das Bild an, um auf die Seite zu gelangen.<span id="more-7452"></span><br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://die-auswaertige-presse.de/2011/05/maiausgabe-godot-im-internet-zu-lesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

