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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Redaktionelle Beiträge</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>Ein Empfang wie für eine Königin!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 07:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit und Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Mai 2012 Einlaufen zum Hafengeburtstag auf der Queen Mary 2. Abendblatt-Autorin Johanna R. Wöhlke war an Bord und schildert ihre Eindrücke Von Johanna R. Wöhlke Es ist das Ziel meiner Reise und nicht mehr weit. Hamburg. Nur noch eben schnell da vorne rechts -  pardon, steuerbord -  um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>erschienen im Hamburger Abendblatt am 16. Mai 2012</p>
<p><strong>Einlaufen zum Hafengeburtstag auf der Queen Mary 2. </strong></p>
<p><strong>Abendblatt-Autorin Johanna R. Wöhlke war an Bord und schildert ihre Eindrücke</strong></p>
<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<div id="attachment_15153" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-21.jpg"><img class="size-full wp-image-15153 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-21.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Menschenmengen an den Landungsbrücken begrüßen die Queen Mary 2 mit Riesenjubel</p></div>
<p>Es ist das Ziel meiner Reise und nicht mehr weit. Hamburg. Nur noch eben schnell da vorne rechts -  pardon, steuerbord -  um die Ecke rum, eine große Ecke, genauer gesagt eine riesige Kurve – und dann sind wir in der Elbmündung, in der Elbe und ich in sechs Stunden etwa wieder Zuhause. Nicht nur die „Kurve“ ist riesig. Das Schiff, auf dem ich auf dem Balkon vor unserer Kabine auf Deck 12 backbord stehe, ist es auch: die Queen Mary 2. Sie ist mehr als ein Schiff, sie ist ein „Ocean Liner“, eine Schiffsgattung also, von der geschrieben wird, dass ihre bedeutende Zeit schon lange vorbei sei und in die Zeit reicht,<span id="more-15152"></span> als es noch keine Flugzeuge gab und lange Distanzen von Kontinent zu Kontinent nur auf dem Meer zurückgelegt werden konnten: Europa – Amerika, das ging nur mit dem Schiff. Das ist Schifffahrtsgeschichte, zu der auch der Untergang der Titanic gehört. Vor wenigen Tagen haben wir, aus New York kommend, wenige Seemeilen entfernt die Stelle passiert, an der sie unterging. Meine erste Transatlantik Überquerung geht also ihrem Ende entgegen: zehn Tage Reise bis Hamburg, davon sechs auf hoher See bei fast immer Windstärke 8 und Wellengang um die fünf Meter. Das alles hat diesem Schiff nichts ausgemacht.</p>
<p>Nun also die Elbe, die Elbe entlang mit der Queen Mary 2. Da wird nichts untergehen können. Da wird etwas aufgehen, so sind sich hier alle sicher: das von allen an Bord mit großer Freude erwartete Hafenfest in Hamburg und damit verbunden der gigantische Empfang für die Queen, im Jahr 2004 in Dienst gestellt, und in deren Tradition sich einst nicht nur die  großen alten Dampfer wiederfinden lassen werden, sondern auch dieses Hamburg, dieses über alle Maßen begeisterte Hamburg und sein Empfang für dieses Schiff, das als Flaggschiff der britischen Reederei Cunard Line zu den berühmtesten Schiffen der Welt gehört und mit seinen 345 Metern Länge das drittlängste Passagierschiff der Welt ist. Schwarz, weiß, rot, elegant und schnittig – so hat dieses Schiff die Herzen der Hamburger und ihrer Gäste erobert. Wird es auch dieses Mal so sein?</p>
<p>Am vorigen Abend hatte Unterhaltungschef Ray Rouse am Ende der letzten Show an Bord mit bewegenden Worten auf dieses Hamburg eingestimmt. Hamburg, die heimliche Hauptstadt der Queen, das werde morgen ein fantastischer Tag werden, an dem sich alle die Zeit nehmen sollten an Deck zu sein, zu genießen und sich begeistern zu lassen.</p>
<div id="attachment_15159" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/bild-HA-2.jpg"><img class="size-full wp-image-15159" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/bild-HA-2.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Große und kleine Segler kommen der Queen bereits ab Stade entgegen</p></div>
<p>Hamburg scheint sich herausputzen zu wollen, denn sie Sonne strahlt an diesem Morgen. Das war während der Überfahrt wahrlich nicht immer so. Da ist sie, die Elbmündung, und die ruhig dahin fließende Elbe. Fast scheint das Schiff zu stehen. Der Helgoland Catamaran kommt uns entgegen und wühlt das Wasser auf. Alles bleibt ruhig bis zur Höhe von Stade. Die ersten kleinen Segelschiffe nähern sich der Queen, um sie zu begleiten. Der Hamburger Jachthafen in Wedel gleitet vorüber und wieder schließen sich kleinere Boote an. Einige von ihnen warten auf die kleinen Wellen der Queen, um sie zu schneiden und ordentlich durchgeschaukelt zu werden.</p>
<p>Am Ufer sind nun immer mehr Menschen wahrzunehmen. In Schulau können wir die berühmte Schiffsbegrüßungszeremonie kaum verstehen, denn ein Kleinflugzeug macht sich offensichtlich einen Spaß daraus, die Queen eine Weile in der Luft zu begleiten und fliegt in großen Bögen über dem Schiff hin und her.</p>
<p>Aber schon dort stehen die Menschen dicht bis an das Ufer, winken und rufen. Nun wird es immer voller auf dem Fluss und an den Ufern. Wir passieren das Kraftwerk Wedel, Falkenstein und Wittenbergen, Blankenese. Dort zeigt sich Hamburg von seiner eleganten Seite. Die ersten größeren Segler kommen uns entgegen, zum Teil voll besetzt mit Menschen, Winken und Rufen auf beiden Seiten. Ich traue mich von ganz oben ein lautes „Hummel, Hummel“ in die Weite zu rufen und erhalte ein vielfaches und lautes „Mors, Mors“ zurück. Das ist Hamburg! So geht es weiter.</p>
<p>Nicht nur an Bord werden die weißen Handtücher aus den Kabinen geholt, um damit zu winken. An Land haben sich die Wartenden auch mit allerlei Tüchern ausgestattet und das Nobelhotel Louis C. Jacob schießt auf diesem Feld den Vogel ab: Aus allen Fenstern und von der berühmten Lindenterrasse aus wird mit riesigen weißen Tischtüchern gewinkt – oder sind es Betttücher? Egal – wir gleiten weiter und nun sehe ich auch direkt vor mir Ray Rouse und die Mannschaft auf der Brücke begeistert gestikulieren.</p>
<p>Ein riesiges Containerschiff kommt uns entgegen. Der Raddampfer „Freya“ hat heute seine Jazzbrunchfahrt offensichtlich voll ausgebucht, als wir ihm auf der Höhe des Seegerichtshofes begegnen. Schiffchen und Schiffchen, Segler um Segler kommen uns entgegen und schließen hinter der Queen wieder auf, um sie in den Hafen zu begleiten. Natürlich darf das Schiffshorn nicht fehlen. Zur Begeisterung aller ertönt auch immer wieder von den kleinen Schiffen ein gegen die gewaltigen Bässe der Queen zaghaft klingendes Tuten, das mit fröhlichem Lachen und Rufen beantwortet wird. Wie hellhörig es auf dem Fluss doch ist!</p>
<p>Die Bugsierer des Wasserballettes machen Welle für die kleineren Schiffe, ELBE 1 passiert uns, die auslaufende AIDA sol erscheint neben der Brücke der Queen – und Hunderte ihrer Passagiere stehen an Deck und winken und rufen. Die kleine „Wilhelmsburg“ erinnert mich an meinen Weg nach Hause, der nachher über die Elbbrücken führen wird und: Nun beginnt es, mir die Sprache zu verschlagen. Menschen, Menschen, Menschen soweit es freie Stellen am Fluss gibt säumen das Ufer an der Backbordseite. Wieviele mögen das sein? Vom Ufer her ertönt laut die englische Nationalhymne. Zweimal vernehme ich laut und deutlich, dass jemand meinen Namen ruft. „Johanna, Johanna!“ Bin ich gemeint, haben sich Freunde auf den Weg gemacht, um auch mich zu begrüßen? Aber nein, es gibt viele Johannas auf der Welt und sicher auch auf diesem Schiff.</p>
<p>Wir fahren an der AIDA blu vorbei, am Fischmarkanleger und Fischmarkt, den Dampfern der Hafenrundfahrten, dem Schaufelraddampfer Louisiana Star, der Cap San Diego, zwei Marinekreuzern, die Elbphilharmonie in Augenhöhe und immer mehr Menschen, Menschen, Menschen, winken, rufen und einfach nur schauen, schauen auf dieses majestätische Schiff, das sich nun bereit macht anzulegen. Ein Menschenmeer erwartet die Königin.</p>
<div id="attachment_15162" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/IMGP0363.jpg"><img class="size-full wp-image-15162" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/IMGP0363.jpg" alt="" width="400" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Die Autorin ist Harburger Künstlerin und stellt in New York aus</p></div>
<p>Dazu muss Captain Kevin Oprey sein Schiff aber erst einmal drehen. Auf dieses Manöver scheinen hier alle gewartet zu haben. Die Menschen schauen gespannt zu. Es ist nicht viel Platz. Es scheint, als drehe sich ein Riese in einer viel zu kleinen Badewanne. Sachte und kaum wahrnehmbar vollzieht die Queen dieses Manöver und ich kann nun bis zu den Elbbrücken schauen und erblicke inmitten der Kräne des Containerhafens die Kirchturmspitze von Altenwerder, fast Zuhause.</p>
<p>Die Queen hat angelegt und die Nase wieder elbabwärts. Die Passagiere können nun langsam das Schiff verlassen. Jetzt kommt das „Meer“ von Koffern, Autos und Taxen, in dem es sich nicht so elegant gleiten lässt! Hinter der Queen liegt die „Deutschland“, das allen bekannte Fernseh &#8211; „Traumschiff“. Ich werde noch lange von dieser Fahrt träumen. Die Hamburger und ihre Gäste haben wieder einmal bewiesen, dass Fröhlichkeit, Gastfreundlichkeit, Spontaneität und Herzlichkeit für sie keine Fremdwörter sind. Es sollen 2,1 Millionen gewesen sein, die da auf die Queen gewartet haben, und ich weiß jetzt, wie das aussieht und werde es nie vergessen.</p>
<p>Text und Fotos: Wöhlke</p>
<p>Die Fotoausbeute dieser Fahrt auf der Elbe zurück nach Hamburg aus New York kommend ist so überwältigend, dass an dieser Stelle eine Fotostrecke mit Hamburg-Bildern folgen wird: Hamburg, wie es lacht, lebt und mit seinen Gästen seinen Hafen feiert!</p>
<p>An dieser Stelle darf ich auch noch privat anmerken: Das Rätsel des Rufens meines Namens hat sich gelöst. Es waren Freunde, die in der Hafencity wohnen und auf ihrem Balkon mit Freunden und Nachbarn gefeiert haben. Was ich als eine Stimme vernahm, war ein &#8220;Chor&#8221; von etwa fünfzig Stimmen. Danke! Auch das wird mir unvergesslich bleiben!</p>
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		<title>“Moon over the Brewery” – Die fabelhafte Welt der Amanda</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Uta Buhr Das neue Stück am English Theatre of Hamburg So fabelhaft wie die Welt der Amélie, alias Audrey Toutou, die sich in ihrer Fantasie ein herrliches Dasein rund um den Montmartre  auf den zarten Leib schneidert, stellt sich jene der Amanda Waslyk nicht dar. Der frühreife Teenager, der gerade einmal dreizehn Jahre zählt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p><strong>Das neue Stück am English Theatre of Hamburg </strong></p>
<div id="attachment_15140" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-15140" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der große Gatsby?</p></div>
<p>So fabelhaft wie die Welt der Amélie, alias Audrey Toutou, die sich in ihrer Fantasie ein herrliches Dasein rund um den Montmartre  auf den zarten Leib schneidert, stellt sich jene der Amanda Waslyk nicht dar. Der frühreife Teenager, der gerade einmal dreizehn Jahre zählt, hat Mühe, sich mit der Tristesse einer schmutzigen Stadt namens Beertown  im „Kohlenpott“ Pennsylvanias zu arrangieren. Da Amanda häufig allein ist, erfindet sie einen Gefährten namens Randolph, der ihr nach Lust und Laune Gesellschaft leistet und jeweils in die Rollen der von ihr verehrten Romanfiguren schlüpft. Selbstverständlich ist Randolph nur für sie und das Publikum sicht- und hörbar.<span id="more-15138"></span></p>
<p>Als der Vorhang sich hebt, verkörpert der imaginäre Freund – Amandas alter ego – den  großen Gatsby. In Gestus und Habitus scheint der junge Mann just dem Buch seines Autors F. Scott Fitzgerald entsprungen zu sein. Zwischen dem jungen Mädchen in seiner braven Schuluniform und dem geckenhaft in strahlendes Weiß gekleideten Randolph entspinnt sich ein verschwörerischer Dialog, der darauf hinausläuft, jeden Mann, der auch nur das geringste Interesse an Amandas Mutter bekundet, sofort aus dem Haus zu ekeln. Arme Mum, denkt so mancher Zuschauer voller Mitleid.</p>
<div id="attachment_15143" class="wp-caption alignright" style="width: 276px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-3.jpg"><img class="size-full wp-image-15143" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-3.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schwieriges Verhältnis</p></div>
<p>Als ob Miriam Waslyk es als allein erziehende Mutter dieser reichlich komplizierten Tochter  nicht schon schwer genug hätte. Zumal sie, die als Kellnerin mühsam ihr Geld verdient, auch noch künstlerische Ambitionen hegt, für die ihr viel zu wenig Zeit bleiben. Allerdings kann sie ihrer malerischen Leidenschaft ohnehin nur nachts frönen &#8211; dem guten alten Mond, der in voller, halber oder sichelhafter Schönheit die Wände des schlichten Heims der kleinen Familie schmückt.</p>
<p>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, wusste schon der geniale Satiriker Wilhelm Busch. Denn ganz gegen Amandas und Randolphs Willen betritt der ebenso sympathische wie gewitzte Warren Zimmerman die Szene. Warren in seiner Eigenschaft als Briefträger ist gleichzeitig ein „postillon d’amour“, der um die Gunst der attraktiven Miriam wirbt. Selbstverständlich versuchen Amanda und Randolph, der sich inzwischen in den ebenso berühmten wie gefürchteten Apachenführer Geronimo verwandelt hat, Warren aus dem Haus zu vertreiben. Dieser Versuch endet in  heiter bis turbulenten Szenen. Doch Warren erweist sich als ebenbürtiger Gegner der beiden. Am Ende gewinnt er selbst das Herz der eifersüchtigen Amanda.</p>
<div id="attachment_15146" class="wp-caption alignleft" style="width: 276px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-4.jpg"><img class="size-full wp-image-15146" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-4.jpg" alt="" width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Harrakiri</p></div>
<p>Jeder weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit ist, die Geister, die man rief, wieder loszuwerden. Das muss auch Amanda erkennen, die Randolph wiederholt mit einem beschwörenden „Go away“, zu vertreiben sucht. In seiner  Verzweiflung tritt dieser  als furchtloser Samurai im Kimono auf und droht gar, Harakiri zu begehen, wenn Amanda ihm nicht folgt. Wer erleben will, ob es gelingt, Randolph wieder in das  Schattenreich, dem er einst entsprang,  zu verbannen, sehe sich „ Moon over the Brewery“ selbst an. Abgesehen von einigen Längen ist das Stück recht amüsant und wird zudem mancher Mutter aus der Seele sprechen, die sich mit ihrem pubertierenden Nachwuchs herumschlagen muss.</p>
<p>An dieser Stelle muss angemerkt werden, dass dieses Stück von Bruce Graham gegen all die   dramaturgischen Feuerwerke, die wir in letzter Zeit auf der Mundsburger Bühne erleben durften, ziemlich abfällt. Kein Wunder, welcher Autor kann es schon mit einem William Shakespeare, einem D. H. Lawrence oder einem George Bernard Shaw aufnehmen. Dennoch, die Schauspieler gaben ihr Bestes, zeigten Spielfreude und komödiantisches Talent und holten aus dem Stück heraus, was es hergab. Allen voran Charlotte Croft , die keinen Tag älter als dreizehn wirkte und die schmollende, renitente Amanda überzeugend verkörperte. Beim Publikum kam das Stück offensichtlich gut an. Es dankte mit freundlichem Applaus, unter das sich auch einige Bravorufe mischten.</p>
<p>Autor Bruce Graham hat bereits eine Reihe von Bühnenwerken geschrieben, die in der angelsächsischen Welt große Erfolge feierten, bei uns jedoch noch ziemlich unbekannt sind. Er wurde mit vielen bedeutenden Preisen geehrt – darunter mit einem Award der Rockefeller Foundation und der Statuette der Princess Grace Foundation.</p>
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<p><strong>„ Moon over the Brewery“ </strong>läuft bis einschließlich 30. Juni 2012   &#8211; Karten unter</p>
<p>Telefon 040 – 227 70 89 – Online-Buchungen: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>Anschließend geht das Theater in die Ferien und meldet sich im Herbst mit einer neuen Premiere zurück. Wir geben das neue Stück rechtzeitig an dieser Stelle bekannt.</p>
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		<title>„Moon over the Brewery“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[In anderen Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[By Uta Buhr „Moon over the Brewery“ by Bruce Graham – the new play at the English Theatre of Hamburg The fabulous world that teenager Amanda Waslyk has built around her dull existence can by no means compete with that of Amélie, alias Audrey Toutou. Do you remember that gorgeous French film, showing those hot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>By Uta Buhr</em></p>
<p>„<strong>Moon over the Brewery“ by Bruce Graham – the new play at the English Theatre of Hamburg</strong></p>
<div id="attachment_15133" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1.jpg"><img class="size-full wp-image-15133" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1.jpg" alt="" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">A fabulous world</p></div>
<p>The fabulous world that teenager Amanda Waslyk has built around her dull existence can by no means compete with that of Amélie, alias Audrey Toutou. Do you remember that gorgeous French film, showing those hot spots and old quarters around Montmartre? In order to cope with her loneliness in Beertown, a dirty coal town in Pennsylvania, thirteen year old Amanda invents Randolph, a smart and handsome<span id="more-15129"></span> young man whom only she and, of course, the audience can see and hear. Since precocious Amanda loves books, and novels in particular, by such famous authors as F. Scott Fitzgerald, her dream companion appears on stage in the outfit  of the Great Gatsby and behaves as snobbishly as Fitzgerald’s hero. Amanda’s single mom Miriam hates her daughter’s “friendship” with invisible Randolph, although she is unable to chase him away. Miriam makes her and Amanda’s living by working as a waitress in a diner, although she is an artist and would like to paint all day long. Since she is free at night, she concentrates all her talent on the moon. The walls of the small family home are decorated with pictures of her favourite subject – full-moons, half-moons and crescent-moons.</p>
<p>While Miriam is longing for some male companionship, Amanda and Randolph try everything possible to prevent her from meeting a lover. In spite of their conspiratorial actions, one sunny morning Warren Zimmerman, a friendly postman, turns up and falls in love with Miriam. At such critical times, Amanda asks Randolph for help to clear the house of Warren, the unwelcome guest. However, Amanda and her imaginary partner Randolph have obviously underestimated their common enemy who beats both with his own weapons – resourcefulness and kindness. In the end, Amanda succumbs to Warren’s charm and therefore   tries to get rid of Randolph. However, Randolph sticks to her like a bur…</p>
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<p>Although “Moon over the Brewery” is a funny, yet touching play it can by now means compete with “blockbusters” such as “The Comedy of Errors” or “The Fox” –two outstanding performances at the English Theatre we have become used to lately.</p>
<p>Bruce Graham, although a success in the Anglo-Saxon world, is still widely unknown in Germany. Maybe we will have the chance to see another play written by him in not too distant a future.</p>
<p><strong>Final Performance</strong> of “Moon over the Brewery” on June 30, 2012 – tickets by telephone 040 – 227 70 89 – online-bookings: <a href="http://www.englishtheatre.de/">www.englishtheatre.de</a></p>
<p>The readers of our DAP Homepage will be informed about the next premiere in early autumn as soon as the title of the new play is known to us. Please have a little patience.</p>
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		<item>
		<title>RIU PALALCE TIKIDA BEACH Agadir/Marokko</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Landsky Monika]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Monika Landsky Ein 5 Sterne Traumhotel Direkt am ca. 17 km langen feinen Sandstrand, der 150 &#8211; 200 m breit ist, liegt das ungefähr 5 Wochen alte moderne wunderschöne behindertengerechte Traumhotel. Vom Strand nur durch die 7 km lange, wunderschöne Promenade getrennt. Diese geht vorbei an Hotels, Cafes, Geschäften und Restaurants, die sehr gepflegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Monika Landsky</em></p>
<p><strong>Ein 5 Sterne Traumhotel</strong></p>
<div id="attachment_15116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-058.jpg"><img class="size-medium wp-image-15116" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-058-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Poollandschaft</p></div>
<p>Direkt am ca. 17 km langen feinen Sandstrand, der 150 &#8211; 200 m breit ist, liegt das ungefähr 5 Wochen alte moderne wunderschöne behindertengerechte Traumhotel. Vom Strand nur durch die 7 km lange, wunderschöne Promenade getrennt. Diese geht vorbei an Hotels, Cafes, Geschäften und Restaurants, die sehr gepflegt sind. Enden tut sie an der neuen schönen Marina</p>
<p>Als wir im Riu Palace ankamen, stockte uns fast der Atem. Ein Riesenportal mit großer breiter Treppe, gesäumt von Palmen und Pflanzen führt zum Eingang. Wir wurden von einem freundlichen<span id="more-15110"></span> Kofferträger begrüßt. Dann gingen wir in die Halle, gefühlt so groß wie ein Fußballfeld. Man schaut über die vielen sehr schön gestellten Sitzgruppen und orientalischen Figuren und Ornamenten hinaus auf das Meer.</p>
<p>In der Halle sind sehr dekorativ diverse Figuren mit orientalischem Einschlag dekoriert. In der Mitte ein Springbrunnen. Das Hotel ist sehr modern aber gemütlich eingerichtet. Die Farben gehen von beige, muscat und braun über etwas schwarz und weiß. Das zieht sich durch das gesamte Hotel, dekoriert mit orientalischen sehr geschmackvollen Designobjekten.</p>
<p>.Rechts in der Halle befindet sich die Rezeption mit sehr freundlichen Mitarbeitern. Es wird natürlich französich aber auch sehr gut deutsch und englisch gesprochen. Während die Anmeldeformalitäten abgewickelt werden, erfrischen man sich mit einem angebotenen Willkommensdrink. Danach begleitet man sie in Ihr gebuchtes Zimmer. Es gibt ca. 400 Zimmer in einer Größe von ungefähr 30qm. Ebenfalls auch Suiten. Ich würde Ihnen gern ein Zimmer mit Meerblick oder Poolblick mit seitlichem Meerblick empfehlen. Der Blick ist wunderschön und Sie können das Treiben und Laufen am Strand und auf der Promenade beobachten. Das Leben beginnt dort schon um ca.6 Uhr. Man hört es aber nicht, sondern nur das Meeresrauschen. Der Sonnenuntergang ist ein Traum, mehr geht nicht.</p>
<div id="attachment_15119" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-020.jpg"><img class="size-medium wp-image-15119" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-020-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die Halle</p></div>
<p>Die Zimmer sind in den bereits beschriebenen Farben eingerichtet. Eine Ecke beherbergt den Einbauschrank aus braunem Holz. In einem Schrank befindet sich der Wasserkocher für Kaffe oder Tee .Beides und auch der Kühlschrank werden täglich neu aufgefüllt. Das Bett hat eine Größe von 2 x 2 m mit einer festen Matratze und 3 verschiedenen Kissen. Sie schlafen wie in Abrahams Schoß, also sehr gut. Vor dem Bett ist eine Anrichte auf der ein großer Flachbildschirm steht. Sie empfangen alle wichtigen Programme der jeweiligen Nation in perfekter Qualität.</p>
<div id="attachment_15122" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-009.jpg"><img class="size-medium wp-image-15122" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-009-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Blick in ein Zimmer</p></div>
<p>Die Nachttischlampen sind an der Wand befestigt und haben als Extra einen biegsamen Strahler. So können sie auf Punkt beleuchten und stören Ihren Bettnachbarn nicht. Eine Stufe tiefer ist ein Tisch mit zwei gemütlichen Sesseln. Danach geht man auf die 10 qm große Terrasse ebenfalls mit Tisch und zwei bequemen Sesseln. Das Bad hat ein Doppelwaschbecken, Wanne, Bidet und Dusche. Föhn ist so selbstverständlich wie Klinex und Steckdose für Rasierer.</p>
<p>Alle Zimmer gehen von einem langen mit marokkanischen Lampen beleuchteten Flur ab. Jeweils nur zwei sind nebeneinander in einer Einbuchtung. Darum ist es wohl auch so ruhig. Geht man Richtung Halle kommt man an einem sehr schön bepflanzten Platz mit diversen Loungemöbel und einer Bar vorbei. Der Blick geht über die Poolanlage auf das Meer. Dort können sie auch genau wie aus der Halle den Sonnenuntergang beobachten. Von diesem Platz geht es auch zu dem Veranstaltungssaal. Eingerichtet mit Tischen und sehr gemütlichen Sesseln. Sie werden mit Drinks bedient, während auf der Bühne wirklich gute und tgl.wechselnde Aufführungen geboten werden. Wlan ist selbsverständlich kostenlos und in der Halle und Umgebung.</p>
<p>Weiter durch eine Tür in die Halle wo sich rechts die Bar befindet. Wiederum Tische mit bequemen Sesseln und Couchen. Natürlich auch Barhockern. Sehr sauber und gut gekleidetes geschultes Personal fragt nach Ihren Wünschen. Es gibt unter Anderem viele verschiedene Cocktails, alle sehr lecker. Die Bar kann es mit jeder in einer deutschen Großstadt aufnehmen. In der Bar hört man tgl. wechselnde Barlifmusik. Sehr schön.</p>
<p>Von der Halle geht auch das Hauptrestaurant mit Terrasse ab. Es gibt auch ein typisch marokkanisches und ein italienisches Restaurant, welche man wahlweise besuchen kann. Das Hauptrestaurant ist naturgemäß recht groß aber sehr schön mit dunklem Holz abgeteilt. Die Tische mit weißen Decken und Servietten. Die Getränke werden Ihnen gebracht.<br />
Das Essen ist sehr gut und reichhaltig. Es wird stets von den Köchen an einer der drei Kochecken frisch zubereitet. Zutaten alle frisch. Sehr gute Auswahl an Fleisch und Fisch und frischem Gemüse, alles sehr schmackhaft.</p>
<p>Für die Vorspeisen, Salate, Früchte und Desserts gibt es 3 alleinstehende Buffetinseln. So entsteht nicht das nervige Drängeln und Anstehen. Alles relaxed. Pausenlos wird geschaut ob alles noch sauber und appetitlich aussieht und eben auch nachgefüllt.</p>
<p>Morgens ist alles genau so reichhaltig und gut. Es gibt z.B. 10 Krüge mit frischen Obst- und Gemüsesäften-vor den Kannen jeweils eine geschnitzte Frucht, damit man sieht was sich in der jeweiligen Kanne befindet. Zu jeder Mahlzeit eine große Auswahl an frischen verschieden Früchten. Natürlich auch eine Müsliecke .Alles sehr liebevoll aufgebaut.</p>
<p>Die Poolanlage ist riesengroß mit breiten Holzliegen und dicken Auflagen. Alles wieder in kleineren Plätzen aufgeteilt. Diverse hübsche Pavillons mit beiten Liegeflächen und vielen Kissen. Es gibt 3 Pools. Ein Innenpool der auf 30 Grad erwärmt wird, neben dem Fitnessraum mit vielen der neuesten Geräte, 2 Außenpools von denen einer &#8220;naturwarm&#8221; ist und der andere auf 26 Grad erwärmt wird. Dieser hat auch einen großen Whirlpool. Es gibt einen Kinderspielplatz auf Wunsch mit Betreuung des Personals</p>
<p>Seitlich der Pools ist die Poolbar mit &#8220;Wasserbarhockern&#8221; und Tischen und Stühlen. Sie müssen sich aber nicht von Ihrer Liege erheben wenn Sie einen Drink möchten. Ein wirklich weiß gekleideter, gepflegter Kellner oder Kellnerin fragen Sie nach Ihren Wünschen und bringen alles an die Liege. In der Gartenanlage befinden sich auch Toiletten die immer mit einer Putzfrau besetzt sind, die ohne Ende wischt und reinigt.</p>
<p>Mittags essen Sie im Gartenrestaurent mit großer Terrasse. Es bietet die gleiche Qualität und Auswahl wie das Hauptrestaurant beim Abendessen.</p>
<p>Das Hotel hat einen eigenen sehr großen privaten Strandabschnitt mit schönen Liegen und in Kürze auch einer Getränkebar.</p>
<p>Das Hotel wird Tag und Nacht bewacht. Aber eigentlich muss das nicht sein. Sie können überall in dem Ort problemlos bummeln und shoppen. Besonders Leder und Lederanfertigungen und vieles Schönes mehr.</p>
<div id="attachment_15125" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-029.jpg"><img class="size-medium wp-image-15125" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/agadir-029-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das Riu</p></div>
<p>Ausflüge werden ebenfalls angeboten z.B. nach Marrakesch. Da erkundigt man sich im Hotel. Wenn Sie einmal in das Centrum fahren möchten, nehmen Sie eines der vielen kleinen orangenen Taxis. Die fahren Sie für 2 Euro zum Centrum, z.B. Cafe Fontain .Ober für 1 Euro in den alten Sook, der ungeheuer interessant ist und sehenswert.</p>
<p>Obgleich das Hotel erst wenige Wochen alt ist, läuft doch alles schon wie am &#8220;Schnürchen&#8221;. Zu unserer Zeit wurden noch kleinere Handwerks- und Gartenarbeiten erledigt, aber das störte überhaupt nicht. Nun müssen die Pflanzen und Bäume wachsen.</p>
<p>Alles in Allem eines der schönsten Strandhotels die wir kennen, und wir reisen sehr viel .Das Hotel und Agadir sind eine Reise wert. Jack White hat einmal vor Jahren ein Buch über die 100 schönsten Strandhotels geschrieben, dieses wäre sicher darin vorgekommen.</p>
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		<title>Das Deutschlandlied und die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ruoff Dr. Manuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Manuel Ruoff Bund knüpft gegen Heuss’ Widerstand an Weimar an Ein Briefwechsel machte vor 60 Jahren das Deutschlandlied zur Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland Der Aufbau der Bundesrepublik Deutschland orientierte sich unter Ausschluss dessen, was für den Untergang der Weimarer Republik verantwortlich gemacht wurde, weitgehend am Vorbild der ersten Republik. Das gilt grundsätzlich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Manuel Ruoff</em></p>
<p><strong>Bund knüpft gegen Heuss’ Widerstand an Weimar an</strong></p>
<p>Ein Briefwechsel machte vor 60 Jahren das Deutschlandlied zur Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland</p>
<p>Der Aufbau der Bundesrepublik Deutschland orientierte sich unter Ausschluss dessen, was für den Untergang der Weimarer Republik verantwortlich gemacht wurde, weitgehend am Vorbild der ersten Republik. Das gilt grundsätzlich auch für die Staatssymbolik. Die Landesflagge wurde ebenso von Weimar übernommen wie das Staatswappen. Weimars Nationalhymne wurde auch die der Bundesrepublik, doch verlief hier die Übernahme weniger reibungslos. Vor allem dreierlei wurde dem Deutschlandlied von seinen Gegnern übel genommen. Da war zum ersten, dass die Nationalsozialisten im Gegensatz zum schwarz-rot-goldenen Dreifarb und dem rotbewehrten, schwarzen Adler auf goldenem Grund das Deutschlandlied – in Kombination mit ihrem Horst-Wessel-Lied – als Nationalsymbol beibehalten hatten. Da war zum zweiten, dass die in der ersten Strophe enthaltene geografische Verortung <span id="more-15103"></span>Deutschlands zwischen Maas und Memel sowie Etsch und Belt nicht mit den Grenzen der Bundesrepublik übereinstimmte. Und da war zum dritten, dass die ebenfalls im ersten Vers zu findenden Worte „Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt“ von der Feindpropaganda gerne in der Weise interpretiert wurden, dass damit die Deutschen eine herausgehobene Stellung ihrer Nation gegenüber den anderen beanspruchten.</p>
<p>Der prominenteste Gegner einer Übernahme des Deutschlandliedes als Nationalhymne der Bundesrepublik war deren erster Präsident Theodor Heuss. Des Professors Argumentation in der Frage, welche Symbole sich die junge Republik geben solle, war in sich widersprüchlich. So setzte er sich für die Übernahme der Reichsflagge der Weimarer Republik mit dem Argument ein, dass „die schwarz-rot-goldene Flagge immerhin schon eine gewisse Geschichte gehabt hat“, und erteilte dem Versuch aus dem christlichen Lager, die Weimarer Farben mit dem christlichen Kreuzmotiv nach skandinavischem Muster zu verbinden, eine klare Absage:  „Ich habe das Gefühl, dass wir mit dem Versuch, aus dem gegebenen Farbenvorrat nun eine neue Flagge zu konstruieren, etwas in das Kunstgewerbliche hineingeraten sind.“ Andererseits unterstellte er jenen, die mit dem Deutschlandlied die Nationalhymne der Weimarer Republik übernehmen wollten, die ja auch „immerhin schon eine gewisse Geschichte gehabt hat“, „Traditionalismus“ und „restaurative Bedürfnisse, die trotz des ungeheuren Einbruchs in die deutsche Geschichte in dem Volk vorhanden sind“.</p>
<p>Man darf wohl davon ausgehen, dass die Mehrheit der Deutschen das Deutschlandlied als Nationalhymne wollte. Und es gab in der Nachkriegszeit immer wieder Deutsche, die dem Mehrheitswillen ihrer Landsleute Gehör verschafften. Kaum dass die Bundesrepublik gegründet und der erste Deutsche Bundestag gewählt war, gab es einen fraktionsübergreifenden Antrag, das „,Deutschlandlied‘ in seiner ursprünglichen Form“ als Bundeshymne anzuerkennen, der allerdings nach seinem Verweis an den Rechtsausschuss dort versickerte.</p>
<p>Da die Gegner des Deutschlandliedes insbesondere dessen erste Strophe kritisierten, gab es schon frühzeitig den Versuch, diesen mit einer Betonung der dritten Strophe entgegenzukommen. So hatte sich der spätere rheinland-pfälzische Kultusminister Albert Finck bereits am 9. August 1949 in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ für die dritte Strophe als provisorisches Bundeslied ausgesprochen und am Ende einer Wahlveranstaltung seiner CDU in Lindau die Anwesenden aufgefordert, gemeinsam die dritte Strophe zu singen. Unter den Teilnehmern dieser Veranstaltung war neben Helmut Kohl auch Konrad Adenauer, der im darauffolgenden Jahr in Berlin analog vorging.</p>
<p>Bei einer Großveranstaltung im Titania-Palast am 18. April 1950 forderte der Bundeskanzler die Anwesenden auf, gemeinsam die dritte Strophe zu singen. Wie bei der SPD war auch bei den Westalliierten die Reaktion gespalten. Doch der Bundespräsident reagierte eindeutig negativ. Für ihn war der dritte Vers keine Lösung. Er bescheinigte diesem zwar eine „echte und sinnvolle Würde“, doch wandte er ein: „Ihn isoliert zu nehmen, wie manche vorschlagen, wird aber zu knapp.“ Deshalb ließ er bereits an dem der Veranstaltung folgenden Tag durch sein Amt klarstellen, dass das Absingen der dritten Strophe des Deutschlandliedes bei derartigen politischen Veranstaltungen wie der im Titania-Palast keine Entscheidung in der Frage der Nationalhymne für die Bundesrepublik bedeute und diese vielmehr nach deutschem Staatsrecht ihm zustehe.</p>
<p>Da ihm die dritte Strophe „zu knapp“ war, hätte Heuss die hinsichtlich ihrer musikalischen Qualität über jeden Zweifel erhabene Haydn-Melodie des Deutschlandliedes mit weiteren, neuen Strophen oder einem völlig neuen Text versehen können, so wie es beispielsweise Wladimir Putin mit der Sowjethymne getan hat. Doch auch dieses lehnte er ab, da die Folge ein „ewiger Sängerwettstreit der stärkeren Stimmen“ zwischen den Anhängern des alten und des neuen Textes wäre.</p>
<p>Heuss wollte das, was er in der Flaggenfrage abgelehnt hatte: ein Kunstprodukt, eine Neuschöpfung aus der Retorte. Er wollte den Weg der DDR gehen mit einem neuen Text und einer neuen Melodie und der Hoffnung, dass das Volk damit schon warm würde. Er orderte bei dem Dichter Rudolf Alexander Schröder einen Text und bat Carl Orff, diesen zu vertonen. Der Musikpädagoge und Komponist der „Carmina Burana“ antwortete sehr treffend. Er wies darauf hin, dass der Schröder-Text mit einer Nationalhymne so viel gemein habe wie eine Konzertarie mit einem Volkslied und es ihm schwer scheine, diesen „irgend geeignet zu vertonen“. Ihm zumindest scheine „diese Aufgabe unmöglich“. Er schlug vor, Schröders Text zu verwerfen, und verwies ansonsten auf seinen Frankfurter Kollegen Hermann Reutter als einen „ausgezeichneten, mit hymnischer Ausdruckskraft begabten Musiker“. Orff war klug genug zu wissen, wie schwer es war, mehr oder weniger auf Knopfdruck eine Melodie zu komponieren, die es mit jener Haydns aufnehmen konnte. Er warf deshalb vorsichtig die Frage auf, ob „sich nicht in unserer unsterblichen Klassik (Mozart oder Beethoven) ein Satz fände, der neben Haydn standhielte“.</p>
<p>Heuss hielt jedoch am Schröder-Text fest und beauftragte Reutter mit der Vertonung. Das Ergebnis war ein Stück, mehr Choral denn Nationalgesang. Am 31. Dezember 1950 ließ er die „Hymne an Deutschland“, so der Titel, seinem Volk im Anschluss an seine Silvesteransprache durch den Rundfunk präsentieren. Der Funke sprang nicht über. Der erfahrene Politiker der Weimarer Republik Carl Severing brachte es in seinem Schreiben an Heuss vom 8. Januar 1951 auf den Punkt, wenn er die Melodie als zu wenig lebhaft, warm und packend kritisierte und anschließend im Grunde in dieselbe Kerbe wie Carl Orff haute: „Dem Professor Heuss brauche ich nicht zu erzählen, dass man dramatische und lyrische Werke in der Tat ,auf Bestellung‘ schreiben kann und das nicht alle ,bestellten‘ Werke minderwertig zu sein brauchen. Aber eine Nationalhymne, die in das Volksbewusstsein eindringen soll, stellt höhere Anforderungen als zum Beispiel eine Festaufführung zur Einweihung des Suezkanals.“</p>
<p>Heuss’ Alternativvorschlag ließ sich ohne totalitäre Mittel nicht als Nationalhymne durchsetzen. Andererseits führte das Fehlen einer Nationalhymne für die Bundesrepublik auf internationalem Parkett zu immer kurioseren Peinlichkeiten. Im Ergebnis gab Heuss Adenauers Druck schließlich auf die denkbar formloseste Art nach. Mit Datum vom 29. April 1952 trug der Kanzler dem Präsidenten die „Bitte der Regierung“ vor, „das Hoffmann-Haydn’sche Lied als Nationalhymne anzuerkennen. Bei staatlichen Veranstaltungen soll die dritte Strophe gesungen werden.“ Drei Tage später antwortete das Staatsoberhaupt dem Regierungschef: „Da ich kein Freund von pathetischen Dramatisierungen bin und mit mir selbst im reinen bleiben will, muss ich nach meiner Natur auf eine ,feierliche Proklamation‘ verzichten. Wenn ich also der Bitte der Bundesregierung nachkomme, so geschieht das in der Anerkennung des Tatbestandes.“<br />
</p>
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		<title>Yoga gegen Herzrhythmusstörungen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 18:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin, Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Egloff Götz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Götz Egloff Wie das American College of Cardiology letztens veröffentlichte, kann Yoga gegen Herzrhythmusstörungen sowie begleitende Angstzustände hilfreich sein. Der amerikanische Kardiologe Dhanunjaya Lakkireddy vom Universitätsklinikum Kansas City, USA, stellte in einer kleinen Studie mit 49 Patienten mit Herzrhythmusstörungen (paroxysmales Vorhofflimmern) fest, dass mittels Teilnahme an einem dreimonatigen Yoga-Kurs knapp ein Viertel symptomfrei wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Götz Egloff</em></p>
<div id="attachment_15098" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/imageyoga.jpg"><img class="size-full wp-image-15098" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/imageyoga.jpg" alt=" " width="224" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Übung macht den Meister</p></div>
<p>Wie das American College of Cardiology letztens veröffentlichte, kann Yoga gegen Herzrhythmusstörungen sowie begleitende Angstzustände hilfreich sein. Der amerikanische Kardiologe Dhanunjaya Lakkireddy vom Universitätsklinikum Kansas City, USA, stellte in einer kleinen Studie mit 49 Patienten mit Herzrhythmusstörungen (paroxysmales Vorhofflimmern) fest, dass mittels Teilnahme an einem dreimonatigen Yoga-Kurs knapp ein Viertel symptomfrei wurde. Die Kontrollgruppe absolvierte statt Yoga übrigens ein normales Sportprogramm. Im Schnitt ging die Anzahl der Flimmeranfälle bei der Yoga-Gruppe von 3,8 auf 2,1 zurück.<span id="more-15095"></span> Gemessene  Angst- und Depressivitätswerte nahmen ebenso ab. Dies ist ein beachtliches Ergebnis und stärkt die Sichtweise der psychosomatischen Medizin, in manchen Kreisen heutzutage besser als Mind Body Medicine bekannt. Es besteht allerdings Konsens darüber, dass die o.g. Studie keinesfalls zum Anlass genommen werden kann, eine schulmedizinische Medikation vorschnell abzusetzen. Im Gegenteil; Veränderungen im körperlich-seelischen Gefüge gehen in der Regel langsam voran und müssen von Arzt und Therapeut sorgfältig begleitet werden.</p>
<p>American College of Cardiology, KUMC, press release, 2011</p>
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		<title>Fünf Bäume in Israel</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 09:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Buschow Rolf- Michael]]></category>

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		<description><![CDATA[ „Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“ Von Michael Buschow Es gibt Menschen, über die immer wieder kontrovers diskutiert  wird. Eine dieser Personen ist Felix Graf von Luckner, bekannt als der „Seeteufel“, der mit seinem Segelschiff „Seeadler“ im Ersten Weltkrieg auf Kaperfahrt ging.Dieser Mann war genau aus dem Holz geschnitzt, das dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> „Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“</strong></p>
<p><em>Von Michael Buschow</em></p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_15012" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-15012" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Nationalfonds-0011.jpg" alt="" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Nationalfonds</p></div>
</div>
<div class="mceTemp">Es gibt Menschen, über die immer wieder kontrovers diskutiert  wird. Eine dieser Personen ist Felix Graf von Luckner, bekannt als der „Seeteufel“, der mit seinem Segelschiff „Seeadler“ im Ersten Weltkrieg auf Kaperfahrt ging.Dieser Mann war genau aus dem Holz geschnitzt, das dem nach Vorbildern dürstenden deutschen Volk  1918  Idole und Helden bot. Natürlich gefiel  sich Luckner auch in der Rolle des umjubelten, weitgereisten Gentleman-Seehelden und nicht zuletzt bestritt er seinen Lebensunterhalt dank seiner Popularität in Form von Büchern, Autogrammkarten und Vorträgen. Er als Prominenter mußte spätestens ab 1933  im sogenannten „Tausendjährigen Reich“ unweigerlich über kurz oder lang in direkte Berührung mit den braunen Machthabern kommen, die sich bekanntermaßen gerne mit „Helden“ aus Krieg, Sport und Kultur umgaben. Kaum ein Deutscher konnte sich dem NS-Staat entziehen. Es galt für viele sich anzupassen, nur um in Ruhe gelassen zu werden. Nein, ein „Heiliger“ war Felix Graf Luckner nicht, auch kein Widerstandskämpfer und man könnte ihm wie auch anderen die zeitweise Nähe zu Personen des NS-Regimes vorwerfen.  Aber sein ganzes Leben lang handelte er oft spontan, manchmal unüberlegt naiv und ohne auf negative Konsequenzen für sich zu achten.<span id="more-15007"></span></div>
<div class="mceTemp">Er war einfach so und blieb im Grunde immer der, der er einst war- ein einfacher und hilfsbereiter Matrose „vor dem Mast“ auf einem Windjammer- ein Kamerad.Ein für Luckner typisches wenn nicht gar bezeichnendes Ereignis fand Ende 1943 im zerbombten Berlin statt. Der Graf, mittlerweile bei den NS-Oberen in Ungnade gefallen (Sonder-Ehrengericht), spazierte nach einem Bombenangriff der Alliierten durch die Trümmerwüste der Reichshauptstadt, als ihn eine Frau direkt ansprach, sich als bisher versteckt lebende Jüdin (Rose –Röschen- Janson geb. Linhardt, geb. 16.10.1885 in Basel) zu erkennen gab und ihn mit den Worten: „Ich bin Jüdin, meine ganze Familie haben sie schon abgeholt, -jetzt bin ich an der Reihe“ * um Hilfe bat.Nach eigener Aussage gab der Graf dieser vor Angst schlotternden Frau einen von ihm gerade in den rauchenden Ruinen spontan aufgelesenen Ausweis auf den Namen Frieda Schäfer. Nicht nur das – er nahm die Frau und führte sie – „zu einer guten Bekannten, deren Wohnung die SS als eine Art Privatlokal beschlagnahmt hatte“*. (*Zitate aus dem Buch: Aus siebzig Lebensjahren-Koehler Verlag 1955). <!--more--></div>
<div class="mceTemp">Und hier, direkt unter den Augen der SS also, brachte  Graf Luckner die Jüdin, die sich nun Frieda Schäfer nannte als Küchenhilfe unter! Das bewahrte sie vor dem Konzentrationslager und rettete fraglos ihr Leben.Bei Luckners zweiter Nachkriegsreise in die USA 1949 während eines Vortrages in der deutschen St.Pauls Kirche in New York, überraschte ihn diese Frau, die 1948 einen GI  geheiratet hatte und  in die Staaten ausgewandert war mit einem persönlichen Dank an ihren Lebensretter. Luckner erhielt 1951 einen Brief von ihr  und 1959 schließlich, während der NBC-Fernsehsendung „This is your life“ traf der Graf ein letztes Mal auf Frieda Schäfer, die ihm vor dem Publikum und laufenden Kameras um den Hals fiel.</div>
<div id="attachment_15013" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-full wp-image-15013" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Nationalfonds-0021.jpg" alt="" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Luckner</p></div>
<p>Mag sein, daß den damaligen Vorsitzenden des Direktoriums des Zentralrates der Juden in Deutschland Prof. Dr.med. Herbert Lewin diese „Anekdote“ aus Luckners Leben veranlasste, dem Grafen 1966 posthum fünf Bäume im „Thomas Mann Wald“ in Israel als Erinnerung zu pflanzen. Auf jeden Fall war sich Prof. Lewin bewußt, <em>wen</em> er in der Urkunde des Jüdischen Nationalfonds als „bewährten Freund Israels“ bezeichnete. Und sicher ist auch, daß in den Nachkriegsjahren nur wenigen Deutschen diese Ehrung verliehen wurde.</p>
<p>Man kann heute über Graf Luckner geteilter Meinung sein, aber historische Fakten und Dokumente lassen sich nicht verleugnen.</p>
<p>-Jüdischer Nationalfonds (Keren Kajemeth Lelsrael)-1901 auf Initiative von Theodor Herzl als vorbereitende Organisation für eine jüdische Heimstätte (Staat) in Palästina gegründet.</p>
<p>Ehrenhaine in Israel  wurden nach Martin Buber, Thomas Mann und Hermann Hesse benannt. Dort gepflanzte Bäume ehren Menschen, die Juden halfen zu überleben.</p>
<p>-Prof.Dr.med. Herbert Lewin (1899-1982), in den dreissiger Jahren Chefarzt d. Jüdischen Krankenhauses Berlin später des Israelitischen Krankenhauses Köln-Ehrenfeld. Häftling im</p>
<p>Konzentrationslager im Ghetto Lodz, Auschwitz-Birkenau, Oranienburg, Schwarzheide. Führte  im Mai 1945 im Auftrag Konrad Adenauers einen Rücktransport Kölner KZ-Häftlinge.</p>
<p>Nach 1945 Chefarzt der Städtischen Frauenklinik zu Offenbach</p>
<p>1963-1969 Vorsitzender des Direktoriums des Zentralrates der Juden in Deutschland</p>
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		<title>Spannungsfreies Wohnen im neuen roomz graz – Steinsetzung löst negative Energiefelder auf</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 15:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15.09.2012 wird das neue roomz graz eröffnet. Am Anfang des zukunftsträchtigen Hotelprojekts stand ein Stein. Nicht irgendein Stein, sondern einer, der die gesamte Liegenschaft in der Conrad von Hötzendorfstraße vor Baubeginn in eine stabilisierende und harmonische Schwingung gebracht hat. Die Betreiber des roomz graz beauftragten im Sinne ihrer künftigen Gäste Ing. Manfred Kovacs von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>15.09.2012</strong> wird das <strong>neue roomz graz</strong> eröffnet. Am Anfang des zukunftsträchtigen Hotelprojekts stand ein Stein. Nicht irgendein Stein, sondern einer, der die gesamte Liegenschaft in der Conrad von Hötzendorfstraße vor Baubeginn in eine stabilisierende und harmonische Schwingung gebracht hat. Die Betreiber des roomz graz beauftragten im Sinne ihrer künftigen Gäste Ing. Manfred Kovacs von Vital Projekt, einen renommierten Vitaltrainer, mit einer <strong>Erdharmonisierung</strong>. Das Ziel war es, das roomz graz durch positive Schwingungen zu einem <strong>besonderen Wohlfühlplatz</strong>zu machen. Was steckt dahinter? Ein Platz speichert die Geschehnisse,</p>
<div id="attachment_14995" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/spannungsfreies-wohnen-im-neuen-roomz-graz-steinsetzung-lost-negative-energiefelder-auf/murinsel-cafe_-_tourismus_graz__roomz_/" rel="attachment wp-att-14995"><img class="size-full wp-image-14995" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/05/Murinsel-Cafe_-_Tourismus_Graz__roomz_.jpg" alt="" width="194" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Murinsel-Cafe in Graz</p></div>
<p>die auf ihm stattgefunden haben – positive wie negative Ereignisse. Geomanten (sie beschäftigen sich mit den Energiestrukturen der Erde in Wechselwirkung mit den Menschen) können mit Hilfe von sogenannten Steinsetzungen Grundstücke wieder neutralisieren und <strong>energetische Blockaden aufheben</strong>.<strong> </strong>Am Ende des oft mehrtägigen Revitalisierungsprozesses ist die Grundschwingung des Grundstücks aufbauend und positiv. Vor der Fundamentplatte des roomz graz wurde ein Zentrumsstein aus Granit in der Erde vergraben und dadurch mit der dortigen Erde energetisch verbunden. Dieser Stein pulsiert im Boden und strahlt eine positive Schwingung auf das gesamte Hotel aus. So werden im roomz graz Räume und Umgebungen geschaffen, die die <strong>Gesundheit </strong>und das <strong>Wohlbefinden</strong> sowie den <strong>Erfolg </strong>der Menschen unterstützen. Ing. Manfred Kovacs versichert, dass sich sowohl die Hotelmitarbeiter als auch die Gäste in dem neuen Haus besonders wohlfühlen werden. Beste Aussichten also für künftige roomz-graz-Gäste. Das extravagante 276-Betten-Hotel liegt direkt im Messe-Quadrant und wird durch cooles Design, räumliche Dynamik, innovative Architektur, durchdachte Funktionalität und ein <strong>herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis</strong> neue Akzente in der Grazer Hotellerie setzen</p>
<div>
<p><strong>Facts – roomz graz Budget Design Hotel</strong></p>
<p>Eröffnung: 15.09.2012</p>
<p>133 Zimmer, 5 barrierefreie Zimmer, 5 roomz family,  2 gläserne Dachgeschoss-Suiten, 276 Betten, Parkgarage, Air Condition, Internetzugang + WLAN, Flatscreen-TV, Video on Demand, Safe, Telefon, Meetingräume, Lounge/24-hours-Bar, A-la-carte-Restaurant, Sitzgarten, 3 Seminarräume für bis zu 80 Personen, Fitnesscenter, gegenüber der Messe und der Stadthalle, 15 Minuten zu Fuß ins Zentrum von Graz, 3 Minuten von der Autobahn, Straßenbahn direkt vor dem Hotel</p>
<p><strong>Preise:</strong> ab 59 Euro im EZ, ab 69 Euro im DZ</p>
<p><strong>Adresse : </strong>Conrad von Hötzendorfstraße 92–96, 8010 Graz</p>
<p><strong>Verantwortlich für die Umsetzung des Hotelprojekts: </strong>Bernhard Haselsteiner (Generalmanager), Mag. Eva Schmalhardt (Hoteldirektion und Verkaufsleitung roomz vienna + graz), Dr. Thomas Schartel (Geschäftsführer)</p>
</div>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der gläserne Klang der ZEIT</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/der-glaserne-klang-der-zeit-notizen-zu-ingrid-lausunds-neuem-stuck-in-den-kammerspielen-4/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans Peter-Kurr Eine Schauspiel-Uraufführung mit dem Titel „ZEIT“ fand auf der Bühne der Kammerspiele statt und dennoch geschah einhundertundfünf Minuten……nichts. Zu beschreiben ist dieses Nichts schwer, es zu erleben war ein bemerkenswertes inneres Abenteuer, das eine Erinnerung hinterläßt wie der gläserne Klang vom Frost geröteter Blätter, die vom schwarzen Gerippe ansonsten nackter Baumäste herabrauschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em>Von Hans Peter-Kurr</em></span></p>
<p><span style="font-size: large"><span style="font-size: small">Eine Schauspiel-Uraufführung mit dem Titel „ZEIT“ fand auf der Bühne der Kammerspiele statt und dennoch geschah einhundertundfünf Minuten……nichts. Zu beschreiben ist dieses Nichts schwer, es zu erleben war ein bemerkenswertes inneres Abenteuer, das eine Erinnerung hinterläßt wie der gläserne Klang vom Frost geröteter Blätter, die vom schwarzen Gerippe ansonsten nackter Baumäste herabrauschen :</span><strong> <span id="more-14932"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Auf der durch zahlreiche Schals in viele Auftritts- und Abgangs-Gassen eingeteilten Bühne erscheinen links, zunächst einzeln nacheinander, fünf Schauspieler, gehen – zumindest in den ersten acht Minuten des Abends stumm – nach rechts und verschwinden wieder. Was der Zuschauer zunächst für einen „ slowly runnig gag“ halten könnte, stellt sich später als d a s Stilmittel für die gesamte Vorstellungsdauer heraus. Hinzu kommt, allerdings nach langer Zeit, Sprache.Aber auch die auf ungewöhnliche Weise: Jeder Darsteller hat eine Art</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Monolog zum Thema Zeit zur Verfügung, den er, bruchstückhaft in einzelne Sätze oder Satzfetzen aufgeteilt, bei jedem der bald unzählbaren Gänge von links nach rechts ins Publikum schleudert. Menschliche Begegnungen, die ebenfalls hier und da auf dem Weg dieser Individuen vom Jugendfrühling zum Tod stattfinden, scheitern zumeist am Phänomen der niemals ausreichend vorhandenen Zeit.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Zudem hat die Regisseurin Ingrid Lausund, die auch die Texte geschrieben hat, das Ganze für aufmerksame Zuschauer raffiniert inszeniert. Beispiele: Der Rucksack einer jungen Mutter-Frau wird von Auftritt zu Auftritt schwerer und größer, bis sie ihn kaum noch zu tragen vermag. Oder: Nachdem die Einzelnen offensichtlich ihre Lebenshöhepunkte überschritten haben – ohne das ‚Problem Zeit’ lösen zu können &#8211; breitet sich Schwärze auf der Bühne aus, die schließlich nur noch von Fußrampen und einem Fünf-Kilowatt-Scheinwerfer ausgeleuchtet ist, so daß die Darsteller bei ihren sich zermürbend wiederholenden Gängen riesige Schatten auf die Schals werfen, assoziativ an Platons Höhlengleichnis erinnernd. Zudem wird der Zuschauer bereits nach wenigen Minuten zu erahnen vermögen, was sich im unsichtbaren Teil der Hinterbühne abspielen muß: Zuweilen treten Darsteller, die soeben erst rechts abgegangen sind, in atemberaubender Geschwindigkeit links wieder auf. Das muß sich etwa so abspielen wie diejenige Szene in der alten, schwarz-weissen, „Raub der Sabinnerinen“-Verfilmung, die zeigt, wie als römische Legionärs-Statisten verkleidete Feuerwehr-Männer, in allerdings viel zu geringer Zahl , einen schier endlosen Heereswurm darstellen sollen, indem sie hinter der Bühne im Sprintertempo von einer Seite zu anderen Seite hetzen, um diesen Effekt zu erzielen. Kompliment an die fünf Schauspieler, die diese Art Marathon allabendlich über einhundertmal bewältigen müssen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Fazit: Ein, für Darsteller und Zuschauer gleichermaßen anstrengender ,Theaterabend, dessen merkwürdiger Untertitel hier noch verraten werden soll:<br />
„Die erschöpfte Schnecke wirft ihr Haus weg und flippt richtig aus“.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large"><strong>Der Rest ist Schweigen&#8230;&#8230;&#8230;.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;<br />
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		<title>Ssählawih oder C’est la vie? Gelungene Kurt-Tucholsky-Revue</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/05/ssahlawih-oder-cest-la-vie-gelungene-kurt-tucholsky-revue-auf-hamburgs-einhundertjahrigem-theaterschiff/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Hans &#8211; Peter Kurr Im Geburtsdatum trennen sie 22 Jahre, die „eiserne Schnauze“ Kurt Tucholsky, der nur 45 Jahre auf unserem Planeten verbrachte und das eiserne Hamburger Theaterschiff, das heute noch lebt…. Und das kam so (,……wie es in manchen Geschichten heißt) Nach dem Zusammenbruch des „Großdeutschen Reiches“, das eintausend Jahre überleben sollte, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small"><em>Von Hans &#8211; Peter Kurr</em></span></p>
<p><span style="font-size: small">Im Geburtsdatum trennen sie 22 Jahre, die „eiserne Schnauze“ Kurt Tucholsky, der nur 45 Jahre auf unserem Planeten verbrachte und das eiserne Hamburger Theaterschiff, das heute noch lebt….</span></p>
<p><span style="font-size: small">Und das kam so (,……wie es in manchen Geschichten heißt)<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium"><span style="font-size: small">Nach dem Zusammenbruch des „Großdeutschen Reiches“, das eintausend Jahre überleben sollte, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach dem Verlust aller Kunst in deutschen Landen, nach den schrecklichen</span><span style="font-size: small">,</span><span style="font-size: small"> lebenvernichtenden</span><strong> <span id="more-14924"></span>Bomberangriffen, die Hamburg in einem Umfang skelettierten wie mehr als ein Jahrhundert früher der Grosse Brand von 1842 und, nachdem er das Stadttheater Wernigerode, dessen Ensemble er seit 1945 angehörte, verlassen hatte und in die sog. „BRD“ übergesiedelt war, verdiente ein junger Mann im Hamburger Hafen sein Brot als „Schietgänger“. So nennt man – heute noch – Männer, die in die einzige Öffnung riesiger Behälter, nach dem Löschen derselben klettern, um sie von den Resten ihrer –zumeist klebrigen – Fracht zu reinigen</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Die Rede ist von Eberhard Moebius, der sich seit 1958 langsam in Hamburgs Theaterszene einarbeiten mußte, ehe er, gemeinsam mit Ehefrau Christa, d i e I d e e seines Lebens hatte: Ein schrottreifes Schiff zu kaufen, es restaurieren zu lassen, es am Nicolaifleet zu vertäuen und ein Theater darauf zu installieren.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Das geschah 1975. Da war der Pott bereits 63 Jahre alt. In unseren Tagen nun hat er gut einhundert Jahre unter der Flagge, ist noch immer seetüchtig, steht inzwischen, in der Nachfolge des Moebius-Ehepaares , unter der Leitung von Anke, Gerd und Heiko Schlesselmann. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Berühmte Namen zählen zu den besten, die deutsches Theater und deutscher Film bis heute aufwiesen:</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Gert Fröbe zeigte hier seine berühmte Torhüter-Nummer,der kürzlich verstorbene „Heini“ Reincke wurde hier zu Joachim Ringelnatz, Richard Münch sprach seinen gepflegten Goethe und andere hochrangige Literatur, bevor er, der in jenen Jahren noch unter Flugangst litt, den Schlafwagenzug nach Zürich nahm, um morgens mit seiner Frau Ella Büchi in Küsnacht frühstücken zu können.Das sind nur drei Beispiele aus vielen Jahren.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Nun also 100-jähriger Geburtstag. Einer der Höhepunkte der Jubiläums-Programm-Kette ist zweifellos die heiter mit „Ssälawih“ betitelte Kurt-Tucholsky-Revue, die Nadja Eustermann, Johannes Kirchberg und Frank Roder in diesen Tagen bieten: Drei bewundernswert vielseitig begabte Schauspieler und Kabarettisten sind an Bord zu erleben, die begeisterten Reaktionen des Publikum dröhnen, nahezu raumsprengend , durch den alten Kahn am Nicolaifleet, wenn dieses Terzett „Tucho“ präsentiert, musikalisch ebenso souverän wie verbal, dazu optisch, durch zahlreichen Kostümwechsel, äußerst abwechslungsreich.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Fazit: Ein faszinierender –in der Regie von Sylvia Richter (, die auch das Buch dieser Revue schrieb) einfallsreich gestalteter – Abend, gewürzt mit Tempo, Temperament , politischen Humor und gesellschaftskritischem Witz, der nicht nur den großen Tucholksky ehrt, sondern auch die Tradition des Theaterschiffes würdig fortführt.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium"><strong>Nächste Vorstellungen: 6., 9., 17., 18. Mai 2012.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large"><strong><br />
</strong></span><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Klosterbruder und die Liebe</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/04/der-kosterbruder-und-die-liebe/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 19:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“ Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<div id="attachment_14784" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg"><img class="size-full wp-image-14784" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg" alt="" width="190" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Der Klosterbruder und die Liebe</p></div>
<p>Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“</p>
<p>Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen Oper „Manon“ bereits seit sieben Jahren durch die Opernhäuser.</p>
<p>Etwa 120 Jahre später zählt Ersterer noch immer zu den Vips der europäischen Komponistenrunde. Zweiterer wird uns – in der Regel in Programmen wie denen von Klassikradio oder NDR III – durch die Einspielung seiner Zwischenakt-Musik „Meditation“ aus Massenets bedeutendem, aber selten produzierten Werk „Thais“ nahegebracht.<span id="more-14777"></span></p>
<p>Umso verdienstvoller, daß die mutige Gründerin und Direktorin des Opernlofts, Inken Rahardt , nahezu zeitgleich mit der umstrittenen Puccini-Inszenierung der „Manon Lescaut“ des Philipp Himmelmann an der hiesigen Staatsoper aus Anlaß des Jubiläums „ 333 Jahe Oper in Hamburg „  nicht nur „Manon“ in ihren Spielplan aufgenommen, sondern auch bereits verkündet hat, sie werde zu Beginn der Spielzeit 2012/13  im Haus an der Fuhlentwiete ebenfalls „Thais“ produzieren. Man darf gespannt sein, wer darin diese zwei Wahnsinnspartien Athanael und die der Titelrolle singen wird.</p>
<p>In der soeben herausgekommenen „Manon“-Inszenierung jedenfalls hat Rahardt ein Quartett wertvoller junger Stimmen zusammengeführt , an dessen Spitze eindeutig  der junge Tenor Richard Neugebauer steht, der den Freund und temporären Klosterbruder Des Grieux mit Verve, Hingabe und einem ungewöhnlich edlen Stimmvolumen singt. Die Amerikanerin Lisa Jackson in der Titelrolle entspricht zwar optisch eher dem Schönheitsideal der Enstehungszeit des Werkes, also dem des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ihre Stimme aber (, die ja schon mehrfach im Opernloft zu hören war) zeigt in hohem Maße Qualität, Sicherheit und Training. Thomas Briesemeister als  reicher Brétigny und Xenia Ganz als Verkörperung der schönen Lescaut, in der wohl Manons Freundinnen der Originalfassung zusammengefüht wurden, bilden</p>
<p>harmonisch die zweite Hälfte dieses Quartetts, das in dieser Bearbeitung von der mehr als zwanzigköpfigen Besetzung ( + Chor und Ballett ) der Urfassung  übrigblieb.</p>
<p>Dennoch ist der Ablauf schlüssig, Markus Bruker als , dem Hause wohlbekannter, musikalischer Leiter sorgt darüber hinaus für Stilsicherheit.</p>
<p>Aber: Daß die Handlung ins Heute transponiert wurde,ist ja in unseren Tagen keine Besonderheit mehr, ob es allerdings eine gute Idee der Regisseurin ist, die vier Rollenträger ihre jeweiligen Intentionen ungebührlich oft und langatmig von einer Leinwand herab ins Publuikum zu senden, darf zumindest bezweifelt werden, denn: Nur äußerst seltem sind gute Sänger  gute Schauspieler. Und daran mangelt es auch dieser , in allen übrigen Aspekten  gelungenen, Produktion.</p>
<p>Foto: GODOT<br />
</p>
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		<title>Vor 75 Jahren: Groß-Hamburg Gesetz änderte Grenzen</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/04/vor-75-jahren-gros-hamburg-gesetz-anderte-grenzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 21:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ruoff Dr. Manuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein letztes Mal vor dem Ende Vor 75 Jahren änderte das Groß-Hamburg-Gesetz Preußens Grenzen Am 1. April 1937 veränderten sich noch einmal Preußens Grenzen in nennenswerter Weise. Da die Grenzverschiebungen vor allem den Großraum Hamburg betrafen, trägt die entsprechende gesetzliche Grundlage  vom 26. Januar 1937 den Titel „Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“. Hamburg hatte im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein letztes Mal vor dem Ende</p>
<p>Vor 75 Jahren änderte das Groß-Hamburg-Gesetz Preußens Grenzen</p>
<p>Am 1. April 1937 veränderten sich noch einmal Preußens Grenzen in nennenswerter Weise. Da die Grenzverschiebungen vor allem den Großraum Hamburg betrafen, trägt die entsprechende gesetzliche Grundlage  vom 26. Januar 1937 den Titel „Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“.</p>
<p>Hamburg hatte im 19. Jahrhundert und vor allem nach der Reichs­einigung und dem Zollanschluss eine Blütezeit als „Deutschlands Tor zur Welt“ erlebt. Die Freie und Hansestadt war dabei über ihre politischen Grenzen hinausgewachsen. Bereits im Ersten Weltkrieg, aber vor allem in der nachfolgenden Weimarer Zeit hatte sich die Hamburger Politik und Verwaltung um eine Anpassung der politischen Grenzen bemüht, war dabei aber am preußischen Nachbarn und dem Föderalismus gescheitert.<span id="more-14768"></span></p>
<p>Zu einer Wende kam es erst nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten. Dieses lag zum einen an der Doppelfunktion Hermann Görings als preußischer Ministerpräsident und Beauftragter für den Vierjahresplan. Dieses führte dazu, dass sich der Landesfürst Preußens nicht auf das Betreiben preußischer Kirchturmpolitik beschränken konnte, sondern aus ureigenstem Interesse auch die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft im Auge haben musste. Insofern musste es auch ihm ein Dorn im Auge sein, dass der Wirtschaftsgroßraum Hamburg durch die politische preußisch-hamburgische Grenze gespalten wurde.</p>
<p>Erleichtert wurde die Grenzverschiebung zudem durch den Zentralismus des Dritten Reiches, dem zufolge die übergeordneten Reichsinteressen Vorrang zu haben hatten vor den Partikularinteressen der Reichsländer. Nach dem Wechsel vom Deutschen Bund zum Deutschen Reich und der Umwandlung vom Kaiserreich zur Republik bewirkte die NS-Machtergreifung weitere Zentralisierungsschübe in Deutschland.</p>
<p>Und die Spitze dieses Zentralstaates stand in der Person Adolf Hitlers auch hinter dem Groß-Hamburg-Projekt. Wie es dazu kam, beschreibt Hamburgs Bürgermeister Carl Vincent Krogmann: „Eine Wende erfolgte, als Hitler die Modelle für die Hochbrücke und eine Landeanlage für Überseefahrgastschiffe vorgeführt wurden, die in der Nähe der Altonaer Grenze gebaut werden sollten. Hitler fragte, warum die Landeanlage nicht weiter westlich geplant sei. Ich erwiderte, das sei Altonaer Gebiet, darüber könne Hamburg nicht verfügen. So dürfen wir nicht denken, entgegnete Hitler, die Trennung von Altona und Hamburg sei ein Unsinn.“ Anderswo heißt es, dass Hitler die Unsinnigkeit der Trennung von Altona und Hamburg bewusst wurde, als er bei einer Fahrt auf dem Ausflugsschiff „Jan Molsen“ vom Hafen aus elbabwärts sich selber ein Bild davon machen konnte, wie sehr das preußische Altona und das selbstständige Hamburg mittlerweile zu einer Einheit verwachsen waren.</p>
<p>Es ist bezeichnend für den damals erreichten Stand der Zentralisierung in Deutschland, dass die preußisch-hamburgische Grenzveränderung nicht etwa durch ein preußisch-hamburgisches, sondern durch ein Reichsgesetz geschah. Unterschrieben wurde es von Hitler sowie dem Reichsinnen- und dem Reichsfinanzminister. Als vierte Unterschrift trug es zwar die des preußischen Ministerpräsidenten, aber in dessen Eigenschaft als Beauftragter für den Vierjahresplan.</p>
<p>Hamburgs Arrondierung durch das Groß-Hamburg-Gesetz führte zur Eingemeindung seiner bis dahin preußischen Nachbarstädte Altona, Harburg und Wandsbek sowie von 27 Gemeinden. Allerdings wurde auch vormals hamburgisches Territorium nun preußisch. Zu nennen ist hier vor allem Hamburgs alte Exklave an der Elbemündung Cuxhaven. Im Saldo vergrößerte sich Hamburgs Fläche von 415 auf 745 Quadratkilometer und die Einwohnerzahl stieg von 1,19 Millionen auf 1,68 Millionen.</p>
<p>Wie der Titel des dieser Arrondierung zugrunde liegenden Gesetzes bereits erahnen lässt, betraf es auch andere Gebietsbereinigungen. Das Ziel war es dabei insbesondere, historisch gewachsene, aber verwaltungstechnisch widersinnige Exklaven im norddeutschen Raum zu beseitigen. Der Artikel II über „andere Gebietsvereinigungen“ betraf außer Preußen auch die Flächenländer Mecklenburg und Oldenburg, begann aber mit einer Regelung bezüglich der Freien und Hansestadt Lübeck. Die einstige Königin der Hanse verlor ihre Reichsunmittelbarkeit. Sie wurde der preußischen Provinz Schleswig-Holstein zugeschlagen.</p>
<p>Heute sind die NS-Herrschaft und ihr Zentralismus ebenso Geschichte wie der preußische Staat, aber maßgebliche Bestimmungen des in der NS-Zeit beschlossenen und vor 75 Jahren in Kraft getretenen Groß-Hamburg-Gesetzes haben bis heute Bestand. Hamburg hat im Wesentlichen immer noch die durch das Groß-Hamburg-Gesetz erhaltenen Grenzen. Und Lübeck ist immer noch nicht nur geografisch, sondern auch politisch Bestandteil Schleswig-Holsteins.<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Er führte die Lassalleaner in die SPD</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 21:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ruoff]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Manuel Ruoff Und mit Wilhelm Liebknecht begründete der Sozialdemokrat Wilhelm Hasenclever die Parteizeitung »Vorwärts« Das Wissen darum, dass die SED 1946 aus der Vereinigung der „rechten“ SPD mit der „linken“ KPD in der Ostzone hervorgegangen ist, sollte zur Allgemeinbildung gehören. Schon weniger bekannt sein dürfte, dass die SPD ihrerseits selber aus einer Vereinigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Manuel Ruoff</em></p>
<p>Und mit Wilhelm Liebknecht begründete der Sozialdemokrat Wilhelm Hasenclever die Parteizeitung »Vorwärts«</p>
<p>Das Wissen darum, dass die SED 1946 aus der Vereinigung der „rechten“ SPD mit der „linken“ KPD in der Ostzone hervorgegangen ist, sollte zur Allgemeinbildung gehören. Schon weniger bekannt sein dürfte, dass die SPD ihrerseits selber aus einer Vereinigung hervorgegangen ist. 1875 vereinigte sich der „rechte“ Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV), die Lassalleaner, mit der „linken“ Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), wie die SPD sich damals noch nannte. Ähnlich wie bei der Vereinigung von 1946 war auch nach der von 1875 die Spitze der neuen Partei erst einmal paritätisch besetzt. <span id="more-14761"></span>Vorsitzende wurden Georg Wilhelm Hartmann von der SDAP und der bisherige ADAV-Vorsitzende Wilhelm Hasenclever. Als ein Jahr nach der SDAP-Gründung mit dem „Vorwärts“ das noch heute erscheinende Zentralorgan der neuen Partei gegründet wurde, erhielt auch dieses eine paritätisch besetzte Spitze. Die SDAP war in der Chefredaktion durch Wilhelm Liebknecht vertreten, der ADAV abermals durch Hasenclever.</p>
<p>Wenn Hasenclever auch heute nicht mehr jedem ein Begriff sein mag, so ist sein Name doch untrennbar mit der Gründungsphase der SPD verbunden. Vor 175 Jahren, am 19. April 1837 kam der Sozialdemokrat im westfälischen Arnsberg zur Welt. Nach Mittlerer Reife und dem Erlernen des väterlichen Handwerks entdeckte der Sohn eines Lohgerbereibesitzers im örtlichen Turnverein seine Liebe zur Rhetorik. Er begann, als Re­dakteur der „Westfälischen Volkszeitung“ sein Brot zu verdienen. Bei dieser Arbeit lernte er die Ideen Ferdinand Lassalles kennen und wurde dessen Anhänger. Nachdem dieser 1864 in einem Duell getötet worden war, trat Hasenclever in den bis dahin von dem Arbeiterführer geleiteten ADAV ein. Dort stieg er schnell auf. Bereits eineinhalb Jahre nach seinem Eintritt in den Verein wurde er dessen Sekretär, 1869 zog er als dessen Kandidat in den Norddeutschen Reichstag ein und 1871 übernahm er die Vereinsleitung. Verständlicherweise widmete sich der Journalist in seiner Parteiarbeit vor allem als Redakteur und Herausgeber von Parteiorganen sowie als Redner und Schriftsteller der Agitation und Propaganda.</p>
<p>Der Druck durch die bismarck-sche Politik führte in der Amtszeit Hasenclevers als ADAV-Präsident und unter dessen tätiger Mithilfe zu einer zunehmenden Solidarisierung zwischen den beiden anfänglich miteinander um die Gunst der Arbeiter konkurrierenden Arbeiterparteien und 1875 dann zu deren Zusammenschluss. Hasenclever wurde neben seinem Reichstagsmandat einer der beiden Vorsitzenden und einer der beiden Zentralorgans-Chefredakteure der neuen Partei.</p>
<p>1888 brach bei Hasenclever eine Geisteskrankheit aus und er begab sich in die bei Berlin gelegene Heilanstalt Maison de la santé, in der mit ihm am 3. Juli 1889 einer der Gründungsväter der SPD verstarb.<br />
</p>
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		<title>Weibliches Pendant zum Alten Fritz</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 21:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ruoff Dr. Manuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Manuel Ruoff Der jüngsten Schwester Friedrichs des Großen, Anna Amalia, wird die größte Ähnlichkeit mit ihrem Bruder nachgesagt Von allen Geschwistern soll Anna Amalia von Preußen Friedrich dem Großen am ähnlichsten gewesen sein. Gerne ließ sie sich von ihrem Bruder für die Musik begeistern. Bereits als 15-Jährige schreibt sie Friedrich: „Mein teurer Bruder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Manuel Ruoff</em></p>
<p>Der jüngsten Schwester Friedrichs des Großen, Anna Amalia, wird die größte Ähnlichkeit mit ihrem Bruder nachgesagt</p>
<p>Von allen Geschwistern soll Anna Amalia von Preußen Friedrich dem Großen am ähnlichsten gewesen sein. Gerne ließ sie sich von ihrem Bruder für die Musik begeistern. Bereits als 15-Jährige schreibt sie Friedrich: „Mein teurer Bruder, Sie wissen, daß ich mich seit einiger Zeit ein bißchen mit der Musik beschäftige und ich brenne vor Lust mich darin zu perfektionieren. Hätten Sie die Güte, mir in dieser noblen Absicht zu helfen und mir einige nette Stücke zuzusenden, mit denen ich weiter üben könnte.“ <span id="more-14755"></span>Allerdings hatte Anna Amalia es als Mädchen noch schwerer, dieser Liebe nachzugehen, als die Prinzen, die es beim Soldatenkönig als Vater schon schwer genug hatten. Vor diesem Hintergrund brachte der Thronwechsel vom Vater zum Bruder im Jahre 1740 eine Erleichterung. Als 17-Jährige erhielt die am 9. November 1723 in Berlin geborene Prinzessin endlich mit ihrer älteren Schwester Luise Ulrike Cembalo-, Klavier- und Gesangsunterricht. Offenkundig unterrichtete sie dabei nicht nur der Domorganist Gottlieb Hayne, sondern auch ihr Bruder. Letzterer, ein leidenschaftlicher Flötenspieler, schenkte ihr in den 40er Jahren dann auch eine Flöte. Später kam bei Anna Amalia noch das Spiel auf der Violine und Orgel hinzu. Was dem Bruder die Flöte, wurden ihr schließlich Klavier und Orgel, die Lieblingsinstrumente.</p>
<p>Mit 21 Jahren begann sie mit dem Komponieren, mit 35 ließ sie sich von Johann Philipp Kirnberger, der als Schüler Johann Sebastian Bachs gilt, in die Kontrapunkttechnik einweisen. Als bedeutender denn ihre Kompositionen gilt jedoch die Musikaliensammlung (Amalien-Bibliothek), die sie der Nachwelt hinterlassen hat. Im Jahre des Thronwechsels von ihrem Vater zu ihrem Bruder fing sie mit deren Aufbau an. Thematische Schwerpunkte bildeten dabei neben dem von ihr geschätzten Johann Sebastian Bach auch sein Sohn Carl Philipp Emanuel sowie auch Georg Friedrich Händel, Johann Adolph Hasse und die Gebrüder Graun.</p>
<p>Es ist unklar, ob die Musik die einzige Liebe Anna Amalias war. Die von ihrem Bruder geplante Ehe mit dem damaligen schwedischen Thronfolger Adolph Friedrich blieb aus. Angeblich scheiterte sie an der Weigerung der calvinistischen Hohenzollernprinzessin zum Luthertum der Schweden zu konvertieren. Stattdessen heiratete der spätere Schwedenkönig Anna Amalias Schwester Luise Ulrike. Bei dieser Hochzeit des Jahres 1744 soll Anna Amalia Friedrich von der Trenck kennengelernt haben. Ob sie die Geliebte des berühmten Abenteurers war, wie es der ZDF-Zweiteiler von 2003 „Trenck – Zwei Herzen gegen die Krone“ mit Ben Becker in der Titelfigur und Anna Maria Lara in der Rolle der Preußenprinzessin darstellt und der für sein Aufschneiden berüchtigte Fried­rich von der Trenck andeutet, ist fraglich.</p>
<p>Sie heiratete jedenfalls weder Trenck noch irgendeinen anderen Mann. Wollte und sollte sie dennoch ihre soziale Stellung behalten, blieb ihr nur der Weg ins  Stift. Noch im Jahr der Hochzeit ihrer Schwester Luise Ulrike mit dem eigentlich für sie ausgesehenen Mann wurde die Calvinistin zur Koadjutorin des lutherischen Stiftes Quedlinburg gewählt. Nach dem Tode der Äbtissin Maria Elisabeth Herzogin von Holstein-Gottorp übernahm sie 1755 als deren Nachfolgerin die Regierung des Stifts.</p>
<p>Für Anna Amalia handelte es sich offenkundig um einen Versorgungsposten. So zog sie dem Stiftleben das Leben bei Hofe vor. Nichtsdestotrotz soll sie ihren Amtspflichten gewissenhaft nachgekommen sein. Insbesondere ihre Personalpolitik und die Einschränkung der unzähligen Fest- und Bußtage wird gelobt.</p>
<p>Abgesehen von ihrer Liebe zur Musik und ihren Gesichtszügen sollen Anna Amalia und Friedrich sich auch in ihrer Schrulligkeit sowie auch dem bitteren Sarkasmus im Alter geähnelt haben. Vor 225 Jahren, am 30. März 1787, starb Anna Amalia in Berlin.<br />
</p>
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		<title>Eine Probe auf Rechtsstaat und Kultur: Anders Breivik</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke Am Rande gesagt… Der moderne Rechtsstaat ist über Jahrhunderte gewachsen und hat sich entwickelt unter Qualen und Schmerzen vieler Menschen. Sie haben gekämpft und gelitten, überzeugt und argumentiert, insistiert und nicht aufgegeben, die Suche nach und den Begriff von Gerechtigkeit zu entwickeln und zu festigen. Für kultivierte Menschen ist es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><strong>Am Rande gesagt…</strong></p>
<p>Der moderne Rechtsstaat ist über Jahrhunderte gewachsen und hat sich entwickelt unter Qualen und Schmerzen vieler Menschen. Sie haben gekämpft und gelitten, überzeugt und argumentiert, insistiert und nicht aufgegeben, die Suche nach und den Begriff von Gerechtigkeit zu entwickeln und zu festigen.</p>
<p>Für kultivierte Menschen ist es in diesen Tagen besonders schwer, die Zeitung aufzuschlagen und einem Gesicht zu begegnen, das zu einem menschlichen Monster gehört, dessen selbstgefällige und menschenverachtende Selbstdarstellung der Inhalte und Antriebe seines Handelns die Grenzen dessen erreicht, was in einem funktionierenden Rechtsstaat als gewährleistet betrachtet werden muss: Das Recht auf rechtliches Gehör und das Recht auf ein faires Verfahren vor dem Richter.<span id="more-14742"></span></p>
<p>Das menschliche Monster hat einen Namen, Anders Behring Breivik. Das menschliche Monster hat ein auf den ersten Blick nicht unsympathisches Gesicht. Es kann lächeln, ein seltsames Lächeln. Da steht ein Mensch, der im Denken und Fühlen jedes normalen Menschen Schauer des Grauens, des Entsetzens und der Fassungslosigkeit auslöst. Verstehen, was ist Verstehen des Handelns eines Menschen in solch einem Fall? Wie soll das gehen? Wer soll das leisten können und wollen?</p>
<p>Ich beneide das norwegische Gericht und die Richter nicht. Ihre Aufgabe ist schwerer als schwer. Im Namen einer zivilisierten Gesellschaft zu Gericht sitzen zu müssen über einen Menschen, für den all diese Werte nichts bedeuten. Er hat sich seine eigene Welt zusammenargumentiert, in der es keinen Platz für die Akzeptanz der Werte einer entwickelten und kultivierten Gesellschaft gibt.</p>
<p>Er schafft sich seine Gesellschaft und die Rechtfertigungsgründe seines Handelns selbst, koste es, was es wolle. Er tobte sich an Kindern aus. Das Wehrlose nahm er sich zum Vernichtungsziel für den Irrsinn eines irrationalen Gedankengebäudes, das er sich selbst aufgebaut hat. Ein Platz in der Geschichte und in der psychologischen Forschung ist ihm sicher.</p>
<p>Dieses Gerichtsverfahren ist eine harte Probe für den modernen Rechtsstaat und seine Vertreter. Ich beneide sie nicht. Sie haben meine Anerkennung und meinen Respekt. Funktionsbeweise dieser Art stellen alles auf die Probe, was wir sind, unsere Werte, unsere Geschichte und Zukunft.</p>
<p>Der Schöffe Thomas Indrebe wurde von seinem Amt entbunden, weil er in einem Chat-Forum die Todesstrafe für Breivik gefordert hat, die es in Norwegen nicht gibt. Dies war ein Gebot der Rechtsstaatlichkeit. Aber seien wir ehrlich – waren und sind wir in diesem einen, besonderen Fall nicht alle ein wenig Indrebe? Die größte Herausforderung an den Menschen, die größte Gefahr und das größte Rätsel für den Menschen ist der Mensch selbst. Dies ist ein Fall, an dem diese Erkenntnis leider erneut bekräftigt werden muss.<br />
</p>
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		<title>Wie Marokko französische Kolonie wurde</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:34:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ruoff Dr. Manuel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dr. Manuel Ruoff Vergebens versuchte das Deutsche Reich, dem afrikanischen Staat seine Unabhängigkeit zu bewahren Der Anfang vom Ende der marokkanischen Unabhängigkeit begann damit, dass Frankreich an der ihm gegenüberliegenden Küste des Mittelmeeres Brückenköpfe bildete, diese immer mehr ausbaute und schließlich als Herr über Algerien zum Nachbarn Marokkos wurde. 1830 besetzten französische Truppen Algier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dr. Manuel Ruoff</em></p>
<p>Vergebens versuchte das Deutsche Reich, dem afrikanischen Staat seine Unabhängigkeit zu bewahren</p>
<p>Der Anfang vom Ende der marokkanischen Unabhängigkeit begann damit, dass Frankreich an der ihm gegenüberliegenden Küste des Mittelmeeres Brückenköpfe bildete, diese immer mehr ausbaute und schließlich als Herr über Algerien zum Nachbarn Marokkos wurde. 1830 besetzten französische Truppen Algier, Oran und Beleb el-Anab.</p>
<p>Dass Marokko erst 1912 Kolonie wurde, was für ein afrikanisches Land schon bemerkenswert spät ist, lag zum einen am Deutschen Reich, das sich lange für die marokkanische Unabhängigkeit einsetzte, und zum anderen an der Zerstrittenheit zwischen den an Nordafrika interessierten Kolonialmächten. Noch 1880 garantierten die Vereinigten sowie ein Dutzend europäische Staaten, darunter die Großmächte, die Souveränität Marokkos.<span id="more-14736"></span></p>
<p>1899 beendeten jedoch Großbritannien und Frankreich ihre Kolonialrivalitäten in Nordafrika, die schließlich in der sogenannten Faschoda-Krise kulminiert waren, mit dem Sudanvertrag. In ihm erkannte London Nordwestafrika mit Marokko als französische Interessensphäre an. Diese französisch-britische Aufteilung der Interessensphären wurde 1904 durch die Entente cordiale (herzliches Einverständnis) bestätigt. Auf die gegenseitige Neutralisierung Frankreichs und Englands konnte Marokko nun nicht mehr setzen.</p>
<p>Es blieb nur noch die Freundschaft Deutschlands. So wie Frankreichs Präsident François Mitterrand nach dem Mauerfall durch seinen Besuch in der DDR im Dezember 1989 diese aufwertete und deutlich machte, dass sein Land am Fortbestand dieses Staates interessiert war, besuchte der Deutsche Kaiser Wilhelm II. im März 1905 das Sultanat Marokko. Während Deutschland mit seiner wettbewerbsfähigen Industrie außer auf Marokkos Souveränität auch auf die ebenfalls in der Madrider Konvention beschlossene Chancengleichheit der Vertragsunterzeichner auf dem marokkanischen Markt pochte, versuchte das protektionistische Frankreich, Marokko mehr oder weniger offen zu kolonialisieren, um dessen Markt exklusiv für sich zu haben. Angesichts dieses Bruchs der Madrider Konvention durch die Republik setzte das Reich nach jener von Madrid eine erneute internationale Konferenz durch, die von Algeciras. Dort standen 1906 Marokko und Deutschland England und Frankreich gegenüber. Das Ergebnis war ein Kompromiss. Die durch die Madrider Konvention international garantierte Souveränität Marokkos wurde wie die Handelsfreiheit bestätigt. Dafür erhielt Frankreich Privilegien.</p>
<p>Diese reichten Paris jedoch nicht. So kam es schon kurz darauf in Marokko zu Unruhen, wobei ähnlich wie heute in Syrien der Verdacht besteht, dass das Ausland dahintersteckte, in diesem Falle Frankreich. Und mit der selben Begründung, mit der heute westliche Politiker eine Intervention in Syrien fordern, nämlich mit der Verhinderung eines Bürgerkrieges, intervenierte damals in Marokko ein französisches Expeditionskorps. Während allerdings heute selbst die radikalsten Befürworter einer Intervention in Syrien nicht auf die Idee kämen zu behaupten, dessen Präsident wünsche dieses, legitimierte Frankreich seine Intervention in Marokko mit einem angeb­lichen Hilferuf des Sultans. Im Frühjahr 1911 marschierten französische Truppen in die marokkanische Hauptstadt Fès und in Rabat ein.</p>
<p>Die Deutschen leisteten Widerstand und zeigten nun ihrerseits militärisch Präsenz in Marokko. Im Sommer des Jahres 1911 reagierten sie mit der Entsendung ihres Kanonenbootes „Panther“ nach Agadir. Dieser sogenannte Panthersprung nach Agadir gilt heute gemeinhin als Auslöser der sogenannten zweiten Marokkokrise. Dass er eine Reaktion auf eine französische Intervention war, wird meist verschwiegen.</p>
<p>Ähnlich wie Russland und China die Westmächte beim „Regime Change“ (Regimewechsel) in Libyen ließ damals Deutschland das von Großbritannien unterstützte Frankreich bei der Entmachtung des marokkanisches Sultans zugunsten eines französischen Kolonialregimes gewähren. Daran änderte auch nichts der gerne als Säbelrasseln und Kanonenbootpolitik kritisierte „Panthersprung nach Agadir“.</p>
<p>Im Herbst 1911 lässt sich das Reich sein Einverständnis zur Einrichtung des Protektorates Französisch-Marokko für eine Vergrößerung seines Schutzgebietes Kamerun abkaufen. Von der deutschen Schutzmacht alleingelassen, sieht sich der marokkanische Sultan gezwungen, am 30. März des Folgejahres im marokkanisch-französischen Vertrag von Fès zugunsten Frankreichs auf seine Souveränität zu verzichten.<br />
</p>
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		<title>Bote Willis vornehme Tour</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 20:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glosse erschien am 17. April 2012 im Hamburger Abendblatt Von Uta Buhr An der Frage, ob man über Geschmack streiten kann oder nicht, scheiden sich von jeher die Geister. Manche von uns treiben es zuweilen gar zu bunt mit ihrer Kleidung. Andere hingegen mögen’s eher schlicht und ergreifend. Besonders die Männerwelt erscheint allzu oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Glosse erschien am 17. April 2012 im Hamburger Abendblatt</p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>An der Frage, ob man über Geschmack streiten kann oder nicht, scheiden sich von jeher die Geister. Manche von uns treiben es zuweilen gar zu bunt mit ihrer Kleidung. Andere hingegen mögen’s eher schlicht und ergreifend. Besonders die Männerwelt erscheint allzu oft grau in grau im tristen Büro- und Börsenlook.</p>
<p>Ganz anders unser Bote Willi. Zählte auch er bis vor kurzem noch zur Kategorie der grauen Mäuse, hat er sich zum Frühlingsbeginn zu einer wahren Augenweide gemausert. So modebewusst würde er selbst einem anspruchsvollen Herrenmagazin zur<span id="more-14730"></span> Ehre gereichen: Die Bügelfalte seiner sandfarbenen Hose ist messerscharf, das Hemd dezent gestreift, die Krawatte vorbildlich gebunden. Und in seinen spitzen Schuhen kann man sich spiegeln. Diese elementare Wandlung erklärt Willi wie folgt: „Tja, früher kam es nicht so drauf an. Da beschickte ich die Hafengegend. Aber seit kurzem habe ich die vornehme Tour in den Geschäftsvierteln rund um Hamburg, einschließlich Phoenix-Center, übernommen. Und immer vorbei an den schicken Läden und eleganten Damen. Das verpflichtet doch – oder?“</p>
<p>Neuerlich erscheint Willi stets mit einem frischen Veilchen im Knopfloch seines Samtblazers. Manche Kollegen mokieren sich über ihn und finden das total übertrieben. Doch Willi lässt sich nicht beirren. „Lieber’n Veilchen im Knopfloch als eins im Auge“, sagt er schreitet würdig von dannen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Luxus Feriendorf in der Algarve</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 15:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer Angelika]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Angelika Fischer Martinhal Beach Resort &#38; Hotel &#8211; Erstes 5- Sterne- Luxus- Feriendorf am südwestlichsten Zipfel Europas Während in den vergangenen Jahrzehnten vielerorts an der iberischen Südküste Betonburgen aus dem Boden gestampft wurden, ist die portugiesische Algarve am südwestlichsten Punkt Europas vergleichsweise noch wild und urwüchsig. Ein gelungenes Beispiel, wie sich ein Luxus- Ferienresort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Angelika Fischer</em></p>
<p><strong>Martinhal Beach Resort &amp; Hotel &#8211; Erstes 5- Sterne- Luxus- Feriendorf am südwestlichsten Zipfel Europas</strong></p>
<div id="attachment_14575" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Hotel-Außenansicht.jpg"><img class="size-medium wp-image-14575" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Hotel-Außenansicht-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das Hotel in der Abenddämmerung</p></div>
<p>Während in den vergangenen Jahrzehnten vielerorts an der iberischen Südküste Betonburgen aus dem Boden gestampft wurden, ist die portugiesische Algarve am südwestlichsten Punkt Europas vergleichsweise noch wild und urwüchsig. Ein gelungenes Beispiel, wie sich ein Luxus- Ferienresort organisch in die Landschaft einfügen kann, ist das vor anderthalb Jahren neu eröffnete Martinhal Beach Resort &amp; Hotel. Das auf 42 Hektar großzügig angelegte Feriendorf ist das wohl eleganteste an der Algarve und überdies das einzige 5-Sterne- Resort in der Region.<span id="more-14568"></span></p>
<div id="attachment_14578" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Pool-und-Strand.jpg"><img class="size-medium wp-image-14578" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Pool-und-Strand-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf die Poolanlage und den Strand</p></div>
<p>Von der Idee bis zur Eröffnung verstrichen gut investierte acht Jahre, die das Unternehmer- Ehepaar Roman und Chitra Stern mit Konzeptgestaltung, Planung und Bau zubrachte. Als dann das Resort seine Pforten für Gäste öffnete, war auf den ersten Blick erkennbar: Hier sind nicht nur 80 Millionen Euro investiert worden, vielmehr ist eine Symbiose entstanden zwischen moderner Architektur und urwüchsiger Natur, die ihresgleichen sucht. Für das Konzept zeichnet denn auch kein Geringerer verantwortlich als der britische Stardesigner Sir Terence Conran, der den Begriff „Biodesign“ prägte.</p>
<div id="attachment_14581" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Zimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-14581" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Zimmer-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der Designerzimmer</p></div>
<p>Noch in einem weiteren Punkt setzt das Martinhal zukunftsweisende Akzente: Es tritt den Beweis an, dass sich Luxus und Design auf der einen sowie Kinder- und Familienfreundlichkeit auf der anderen Seite nicht ausschließen. Alles ist hier abgestimmt auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern. Im Dorf findet sich für jede Altersklasse die passende Betreuung, von der Kinderkrippe (6 bis 23 Monate) über den Kids- Club (2 bis 4 Jahre) und den Fox- Club (5 bis 8 Jahre) bis hin zum Explorer- und Teenager- Club. Mit ausgebildeten Animateuren können die Kinder hier neue Sportarten ausprobieren wie Paddle- Tennis oder Wasserpolo. Auch Reiten, Mountainbiken und Windsurfen stehen auf dem Programm. „Dennoch ist das Martinhal keins der üblichen Clubhotels, in denen alles rund um die Uhr animiert wird, was sich bewegt“, betont Roman Stern. Er sieht sein Resort vielmehr als einen Ort, an dem die Privatsphäre der Familie und das Zusammensein im Familienkreis im Mittelpunkt steht. „Eben weil uns Familien so wichtig sind, fördern wir ihren Zusammenhalt“, fügt der vierfache Familienvater hinzu und ergänzt: „In der Vorsaison erhalten Gäste 30 Prozent Nachlass auf ein Doppelzimmer im schicken Boutiquehotel, wenn sie gleichzeitig eines der 132 Häuser buchen. Das ist ideal für Familien, die zum Beispiel ihre Omas und Opas mitbringen möchten.“</p>
<div id="attachment_14584" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Küchenchef.jpg"><img class="size-medium wp-image-14584" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Küchenchef-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Küchenchef Vasco Rebocho präsentiert den „Catch of the Day“</p></div>
<p>Obwohl die Häuser über top ausgestattete Designerküchen verfügen, zieht es die meisten Gäste doch in eines der drei Themenrestaurants: das elegante Gourmetrestaurant „O Terraço“, das Strandrestaurant „As Dunas“ oder Café- Bistro „Os Gambozinos“. Auf den Tisch kommt grundsätzlich, was in der Region wächst und gedeiht oder frisch aus dem Meer in der Hotelküche bei Chefkoch Vasco Rebocho „anlandet“.</p>
<div id="attachment_14587" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Restaurant-O-Terraço.jpg"><img class="size-medium wp-image-14587" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Martinhal-Restaurant-O-Terraço-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Das Restaurant „O Terraço“ mit Meerblick</p></div>
<p>Insgesamt umfasst das stilvolle Feriendorf ein Hotel mit 38 Zimmern, 132 Designerhäuser à la Terence Conran, 10 Luxusvillen im portugiesischen Kolonialstil und 23 Reihenhäuser in traditioneller Landesarchitektur. Es liegt direkt an einem 900 Meter langen Traumstrand, der zum Relaxen einlädt. Wassersportler starten von hier aus zum Segeln, Surfen oder Tauchen. Das Resort wird quasi „umarmt“ vom 75 Millionen Quadratmeter großen Costa- Vicentina- Nationalpark mit seiner vielfältigen Flora und Fauna. Trotz seiner ruhigen, abgeschiedenen Lage verfügt das Resort über eine vergleichsweise gute Verkehrsanbindung: Der Flughafen Faro liegt nur etwa 75 Autominuten entfernt, und auch bis in die Hauptstadt Lissabon sind es nicht mehr als rund drei Autobahnstunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Angelika Fischer, Fotos: Hotel</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<item>
		<title>Püppchens Lehrstück</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 14:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glosse]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Glosse erschien am 13. April im Hamburger Abendblatt Von Uta Buhr Trotz  Tiefdruckgebieten, die uns einen Mix aus Graupelschauern, Wind und gelegentlichen Gewittern bescheren,  naht der Frühling mit Brausen. Besonders bei den Modemachern. Eine Freundin, wegen ihrer elfenhaften Zierlichkeit Püppchen genannt, erhielt unlängst ein Angebot für streckende, schlank machende  Modelle. „Gnädige Frau“, lautete der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Glosse erschien am 13. April im Hamburger Abendblatt</p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>Trotz  Tiefdruckgebieten, die uns einen Mix aus Graupelschauern, Wind und gelegentlichen Gewittern bescheren,  naht der Frühling mit Brausen. Besonders bei den Modemachern. Eine Freundin, wegen ihrer elfenhaften Zierlichkeit Püppchen genannt, erhielt unlängst ein Angebot für streckende, schlank machende  Modelle. „Gnädige Frau“, lautete der vertrauliche Brief. „Wenn man erst einmal die Vierzig überschritten hat, bleiben hässliche Pölsterchen nicht aus. Wir helfen Ihnen, diese geschickt zu verbergen. Jetzt, wo der Frühling naht, ist das besonders wichtig.“<span id="more-14559"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Püppchen schrieb empört zurück: „Woher wissen Sie eigentlich mein Alter und meine Adresse? Lassen Sie mich in Zukunft gefälligst in Ruhe. Denn trotz meiner Jahre kann ich figürlich noch mit jedem jungen Mädchen konkurrieren, bei Kleidergröße 34!“ Da schlug das Modeunternehmen erneut zu. Jemand aus dem Kundenkreis habe dringend darum gebeten, sie mit dem fraglichen Informationsmaterial zu beliefern. Die angestrengte Suche nach der Übeltäterin in Püppchens Freundinnenkreis aber ging ins Leere. Keine der Damen wollte es gewesen sein. „Niemandem kann man mehr trauen“, bekannte Püppchen schließlich deprimiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor ein paar Tagen befreite Paul, Püppchens Ehemann, sie aus der quälenden Ungewissheit. Er outete sich als Urheber des Anschlags: „Ich habe die Unterlagen angefordert“, gestand er trotzig, „damit du endlich aufhörst, mir ständig Vorhaltungen über mein Gewicht zu machen und mir mit Artikeln über Schlankheitskuren den Appetit zu verderben.“ Das hat gesessen. Ab sofort darf Paul wieder nach Herzenslust schlemmen.<br />
</p>
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		<title>Domenica: Das Fotobuch</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 16:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Domenica Niehoff (1945 – 2009), Deutschlands bekannteste Hure, war eine Frau, die ihre Energien verschleuderte, sie hatte ein weites Herz für Viele, und das nicht nur für Männer. »Ich hatte alles. Alle Schichten. Sie waren winselnd, bettelnd, fordernd, gemein. Brav, lieb, reich, arm, jung, alt«, sagte sie 2008. Prominente wie die Thurn und Taxis ließen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14520" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2012/04/domenica-das-fotobuch/domenica1/" rel="attachment wp-att-14520"><img class=" wp-image-14520 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Domenica1-199x300.jpg" alt="" width="159" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Domenica: Das Fotobuch.</p></div>
<p>Domenica Niehoff (1945 – 2009), Deutschlands bekannteste Hure, war eine Frau, die ihre Energien verschleuderte, sie hatte ein weites Herz für Viele, und das nicht nur für Männer. »Ich hatte alles. Alle Schichten. Sie waren winselnd, bettelnd, fordernd, gemein.</p>
<p>Brav, lieb, reich, arm, jung, alt«, sagte sie 2008. Prominente wie die Thurn und Taxis ließen sich gern mit ihr fotografieren, die Popgruppe Trio präsentierte ihr Dekolleté auf einem Plattencover – unter dem Titel »Bum Bum«, bei entwürdigenden Promi- und Medienevents wurde sie verheizt.</p>
<p>Ende der 80er Jahre begann sie, sich als Streetworkerin für junge drogenabhängige Prostituierte zu engagieren, bis an die Grenzen ihrer Kräfte. Sie selbst stieg aus dem Milieu<span id="more-14519"></span> aus. Mehrere Versuche, sich eine Existenz als Kneipen- und Trödelladenbesitzerin aufzubauen, scheiterten, zuletzt wohnte sie schwerkrank in einer Sozialwohnung auf dem Hamburger Kiez.</p>
<p>In Bildern aus dem privaten Nachlass Domenicas, ergänzt um Fotos von Günter Zint, der Domenica dreißig Jahre lang als Freund begleitete, zeichnet dieses Fotobuch die Biografie einer legendären und engagierten Frau nach.</p>
<p>Der Herausgeber Günter Zint, geb. 1941, Fotograf, arbeitete in den<br />
60er Jahren als »Hausfotograf« des Star-Club, später für die Magazine<br />
»Spiegel«, »Stern« und »konkret«. Er ist Begründer der »St. Pauli<br />
Nachrichten« und Initiator des St. Pauli Museums.</p>
<p><em><strong>- Ein Fotobuch über eine legendäre Frau</strong></em><br />
<em><strong>- Ihr Leben in ausdrucksstarken Bildern und Texten</strong></em><br />
<em><strong>- Hrsg. von Günter Zint, Kiezfotograf und Freund Domenicas</strong></em></p>
<p><strong>Dölling und Galitz Verlag GmbH</strong><br />
<strong>München · Hamburg gegr. 1986</strong><br />
<strong>www.dugverlag.de</strong><br />
</p>
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