Einladung aus Verantwortung
Von Dr. Wolf Tekook

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts startete die Hansestadt Hamburg ein Besuchsprogramm für jüdische Emigranten, die zur Zeit des Nationalsozialismus vertrieben oder deportiert worden waren. Das im Dölling und Galitz- Verlag erschienene Buch Zwischen Imagepflege, moralischer Verpflichtung und Erinnerungen von Lina Nikou liefert neben einem Überblick zu den Senatsaktivitäten auch eine Reihe von sehr lesenswerten subjektiven Kommentaren derer, die der Einladung gefolgt waren.
Entgegen ursprünglichen Erwartungen war die Resonanz der Emigranten auf das Einladungsprogramm sehr gut; über 4500 ehemals Verfolgte besuchten ihre alte Heimat. Nach Meinung der Autorin hätte eine weniger zögerliche Haltung des Senats eine weitaus höhere Zahl von ehemals Hamburger Juden einen Besuch ermöglicht: Bis 1991 galt die Regel, dass nur, wer persönlich um eine Einladung bat, auch vom Senat eingeladen wurde. (weiterlesen …)








Betrachtet man die Architekturbeispiele in Ulrich Höhns’ Buch Die klare Linie, in dem er Bauten und Entwürfe des Hamburger Architekten Michael Kitzmann (und Team) vorstellt, so fühlt man sich an die Hoch- Zeit des Bauhaus erinnert: Kantige oder sanft gebogene Architektur, die ihren Reiz aus der Funktionalität schöpft.
Es gibt Bücher, deren Hochkonjunkturzeit vor Weihnachten liegt. Es gibt Bücher, die berichten vom lobenswerten Einzelinitiativen, um das Leid der Welt zu lindern. Es gibt Bücher, die zu dem Zweck geschrieben werden, die Spendenbereitschaft der Leser anzuregen. Es gibt Bücher, die, um das angestrebte Ziel zu erreichen, Fakten und Meinungen mischen und dadurch einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen.
Ad libitum – Elvira Kartseva
Buch.WolfTek
Edition Kova
EGGart
Emina Kamber
Johanna Renate Wöhlke
MusikTräume-Hartmuth Seitz
Uschi Tisson
WolfTek