Die Auswärtige Presse e.V.

Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Artikel der Kategorie ‘DAP aktuell’

Unsere Mitglieder veranstalten: Elvira Kartseva, Hans-Peter Kurr, Dr. Wolfgang Tekook – von Hamburg bis New York!

Februar 26, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: DAP aktuell, DAP intern, Mitgliederausstellungen, Redaktionelle Beiträge, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Von Johanna Renate Wöhlke

Verehrte und liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage,

aus dem Kreise unserer Mitglieder ist immer wieder Interessantes zu vermelden, das die Vielfalt des Könnens und der Aktivitäten der in der Auswärtigen Presse vereinten Kollegen und Kolleginnen zeigt. In diesem Artikel weise ich hin auf Veranstaltungen und Ausstellungen von: Elvira Kartseva, Hans-Peter Kurr sowie Dr. Wolfgang Tekook. Lesen Sie bitte weiter! (weiterlesen …)

Mitgliederversammlung 2012

Februar 26, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: DAP aktuell, DAP intern Noch keine Kommentare →

Liebe Mitglieder!

Bitte merken Sie sich unsere Mitgliederversammlung dieses Jahres vor: Freitag, 23. März 2012, 19 Uhr – wie im vergangenen Jahr auch in den Räumen der Loge in der Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg (weiterlesen …)

Ginny G. von Bülow, unser neues Mitglied!

Januar 23, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: DAP aktuell, DAP intern Noch keine Kommentare →

Ginny G. von Bülow

Wir begrüßen in unseren Reihen sehr herzlich die Autorin Ginny G. von Bülow und freuen uns sehr, Frau von Bülow als unser Mitglied bei uns zu haben. Besonders freuen wir uns auch darauf, dass sie durch ihre Beiträge das Angebot an Artikeln auf unserer Homepage bereichern wird.

Frau von Bülow lebt in Berlin. Sie ist auch Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren. Nähere Informationen über Ginny G. von Bülow sind in aller Ausführlichkeit auf ihrer Homepage nachzulesen: www.ggvbuelow.de  Noch einmal: Herzlich Willkommen! Der Vorstand

Von Phuket ins Goldene Dreieck

Januar 22, 2012 Von: Tekook Kategorie: Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Vortrag  und  Lesung

Wolf-Ulrich Cropp, Autor und Reisender, begab sich kreuz und quer durch Thailand, den wilden Nordosten Burmas und lebte im buddhistischen Kloster Tham Krabok, in dem Mönche erfolgreich Suchtkranke therapieren.
Nach den spannenden Erlebnissen entstand sein Buch “Models und Mönche” aus dem der Autor auch liest.

Im:  Eidelstedter Bürgerhaus, Alte Elbgaustr. 12, 22523 Hamburg

Am: Sonntag, den 18. 03. 2012

Um:  11.30 Uhr

Eintritt: frei

Alle guten Wünsche zum Neuen Jahr 2012

Januar 01, 2012 Von: Wöhlke Kategorie: DAP intern Noch keine Kommentare →

Sylvester 2012

Alle guten Wünsche für das Neue Jahr 2012 übermittelt Ihnen allen der Vorstand der DAP!

Liebe Mitglieder und Leser unserer Seite!

Der Vorstand der DAP wünscht Ihnen alles Gute für das Neue Jahr 2012.

Möge die Zeit uns alle mitnehmen in ein gutes Jahr, in dem wir unsere Pläne verwirklichen und neue ins Auge fassen können, bei guter Gesundheit, Freude am Leben und Hoffnung in unsere Zukunft!

Bitte schauen Sie auch immer einmal wieder in DAP-aktuell und DAP-intern auf dieser Seite.

Informationen über unser Jubiläum 60 Jahre DAP, Reden und Grußworte sowie Geschichtliches finden Sie dort zu lesen oder klicken Sie hier: http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/zum-ende-des-jahres-60-jahre-dap-und-1000-artikel-auf-unserer-seite/#more-12282

Wir alle sehen uns hoffentlich wieder zur jährlichen Mitgliederversammlung im März 2012.

Der Vorstand

Korczak und die Kinder Jugendtheater in Hamburg

Dezember 17, 2011 Von: Falbe Kategorie: DAP aktuell, Kunst und Kultur Noch keine Kommentare →

 Von Günther Falbe                        Fotos von Tobias Gloger

Es gehört zu den meistgespielten deutschen Nachkriegsstücken, das Schauspiel „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus, das eines der schlimmsten Verbrechen des Naziregimes, den Tod von 200 jüdischen Waisenkindern aus dem Warschauer Ghetto in den Gaskammern des Vernichtungslagers Treblinka behandelt. Mit ihnen starb der Mann, der sie bis zum letzten Atemzug beschützt hatte, der polnische Arzt, Schriftsteller und Pädagoge mit Leib und Seele, Janusz Korczak.

Die Auseinandersetzung

Unter diesem Autorennamen schrieb sich der als Henryk Goldszmit in Warschau geborene Sohn einer jüdischen Anwaltsfamilie in die polnische Literatur des frühen 20.Jahrhunderts ein, weniger ein Pseudonym als ein Synonym für eine tiefe Liebe zu den hilfslosesten in der menschlichen Gemeinschaft, den Waisenkindern. Mit seinem Namen wird immer der singende Zug der Kinder aus dem Waisenhaus Dom Sierot in Warschau, das der Kinderarzt jahrzehntelang geleitet hatte, in das Lager Treblinka verbunden bleiben. Dieses Kapitel des Holokaust erschüttert die Menschen, wo und wie sie sich mit ihm auseinandersetzen.

 

So wie zur Zeit in Hamburg, wo das „TheaterSehnSucht“ das Schauspiel von Erwin Sylvanus in sein Programm aufgenommen hat,

Die Nachricht

das vor allem junge Zuschauer bewegen soll, Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Geschichte in die Gegenwart zu transferieren und sie mit den gravierenden Problemen unserer Zeit zu verbinden. Ein Jugendtheater, das das junge Publikum nicht nur als Zuschauer sieht sondern es mit einbindet in das Thema des Stückes und seine Interpretation mit anschließender Diskussion oder Workshop.

 

Dass diesem Schauspiel Erwin Sylvanus, das den Autor berühmt gemacht hat, in Hamburg eine besondere Bedeutung zukommt, liegt an der bedrückenden Duplizität der authentischen Vorlage: Auch in Hamburg kamen jüdische Kinder ums Leben, die Schule am Bullenhausener Damm trägt deshalb heute den Namen von Janusz Korczak. So bekommt das Stück eine bewegende Nähe, die bei der Erstaufführung in der Jugendkirche, Bei der Flottbeker Mühle, schon zu spüren war. Nicht nur bei den älteren Zuschauern – der „Erlebnisgeneration“ – sondern auch oder gerade bei den Jugendlichen, der eigentlichen Zielgruppe dieses Jugendtheaters. Was dieses Stück ihnen verdeutlichen will und soll, ist Eigenverantwortung, die in die Gesellschaft einzubringen ist, um überhaupt als solche bestehen zu können.

Ist Das zu verantworten

Keine leichte Aufgabe für die Protagonisten, denn es wurde die Form des Sprechtheaters gewählt, weil man mit diesem Stück auch kleine Räume bespielen will wie Klassenzimmer, um so nahe wie möglich an das junge Publikum heran zu kommen und es mit einbeziehen zu können. So muss vor allem die Sprache die Handlung tragen, die im Warschauer Ghetto spielt, in dem Waisenhaus, das Janusz Korczak leitet, und das nun geräumt werden soll, weil die Kinder nach Treblinka gebracht werden sollen. Zwischen dem SS-Führer mit dem Räumungsbefehl und dem Arzt beginnt ein in emotional geführten Dialogen ausgetragener Kampf um die Vollziehung dieses – wie Korczak weiß – tödlichen Vorhabens. Der Arzt will die vier Schwestern retten, sie von der Begleitung befreien. Er selber will die Kinder in das Lager führen, alle Versuche zu seiner Rettung, die an ihn herangetragen werden, lehnt er ab.

 

Das Jugendtheater hat bei der Besetzung des fünf Personen-Stückes eine glückliche Hand gehabt. Ohne aufwendige Ausstattung, vor nur mit wenigen Symbolen versehener Bühne erfüllen die Schauspieler allein mit ihrer Präsenz die Aufgabe, die der Autor mit seiner großartigen Sprache vorgegeben hat – kein Wunder, dass Erwin Sylvanus mit diesem Stück Weltruhm erlangte. Bewusst hat man verzichtet, Kinder auf die Bühne zu bringen. Sie sind gegenwärtig in den beiden Frauengestalten, denen Kerstin Otto und Katharina Herzberg von Rauch Leben gibt.

Zwiesprache

Gösta Liptow bringt als Sprecher die verbindenden Elemente in die Handlung ein, die in ihren entscheidenden Elementen von Thomas Fischer als Offizier und Hans-Peter Kurr als Korczak getragen wird und die ihren Höhepunkt in einem bewegenden Monolog findet, in dem Hans-Peter Kurr alle Register seines Könnens zieht. Der Arzt ringt dem Befehlenden das Leben der vier Schwestern des Waisenhauses ab und tritt dann der Weg in das Dunkel an, aus dem es keine Wiederkehr gibt. Kurr i s t Korczak in Mimik und Sprache, mit der er fast den Raum zu sprengen droht und die Zuschauer, gleich welchen Alters, in seinen Bann zwingt. Großes Sprechtheater unter der Regie von Fred Buchalski, musikalisch begleitet mit eigenen Kompositionen von Kinga Heymann.

Das Ensemble

Es ist zu wünschen, dass „Korczak und die Kinder“ als erstes Stück des dreiteiligen Theaterprogramms, das dieses von der Hamburger Kulturbehörde geförderte Jugendtheater vorlegt, in vielen Schulen und Institutionen zur Aufführung kommt. ( TheaterSehnSucht, Seewartenstraße 10 in 20459 Hamburg, Tel: 040 / 52015701, Mail: jugend@theatersehnsucht.de )

 

Fotos: Tobias Gloger

Zum Ende des Jahres: 60 Jahre DAP und 1000 Artikel auf unserer Seite!

Dezember 14, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: DAP aktuell, DAP intern, Veranstaltungen 3 Kommentare →

von Johanna Renate Wöhlke

Sylvester 2012

Alle guten Wünsche für das Neue Jahr 2012 übermittelt Ihnen allen der Vorstand der DAP!

Liebe Mitglieder der DAP und liebe Leser!

Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende entgegen und wir alle schauen zurück auf unsere gelebte Zeit und verbinden dies mit Hoffnung auf eine gute Zukunft, Gesundheit und das Quäntchen Glück, das wir alle im Leben brauchen und uns ersehnen. Gehen wir das neue Jahr 2012 mit allem Optimismus an, auch wenn die Ereignisse auf unserem “Raumschiff Erde” uns nicht immer singalisieren, dass eitel Freude und Sonnenschein für alle zu erwarten sein wird. In diesem Fall haben wir nicht die Qual der Wahl. In diesem Fall haben wir die Möglichkeit, uns einzumischen, zu akzeptieren, zu (weiterlesen …)

60 Jahre DAP: Dr. László Kova zur “Doppelbegabung” in der DAP

Dezember 13, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: DAP aktuell, DAP intern, Mitgliederausstellungen Noch keine Kommentare →

von Dr. László Kova

(Vortrag bei der Jubiläumsfeier am 9. Dezember 2011)

Dr. László Kova

Dr. László Kova

Die Auswärtigen Presse Hamburg e.V. wurde im Jahr 2011 60 Jahre alt.

Auf  ägyptischem Papyrus und antikem Pergament geschriebene Texte sind bis heute noch lesbar. Die handgeschriebenen Notenblätter von Niccolò Paganini (1782–1840) oder die Schriften von Emanuel Kant (1724-1804) sind wertvolle Dokumente unseres Geistesgutes.

Im Gegensatz dazu ist es im Computerzeitalter schwer, Forschungen über die Vergangenheit durchzuführen. Irgendwann ist die Festplatte voll, man löscht alles, damit man der Gegenwart und Zukunft für eine kurze, absehbare Zeit wieder Platz macht. Computerviren taten und tun auch ihren Dienst, was ebenso ärgerlich ist. (weiterlesen …)

60 Jahre DAP: Mitglieder und Aktivitäten der ersten Stunde

Dezember 11, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: DAP intern, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Podium während der Jubiläumsfeier

Wolfgang Bremke, Johanna Renate Wöhlke (Präsidentin), Sybil Gräfin Schönfeldt, Hans-Peter Kurr ( Beirat), Ruth Geede ( Ruth Vollmer-Rupprecht), Günther Falbe (Ehrenpräsident), Uta Buhr (Vizepräsidentin) während des "Erinnerungspodiums" der Jubiläumsfeier (von links)

Aufbau und Wachstum der DAP in Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ruth Vollmer- Rupprecht ( Ruth Geede) erinnert sich

Erinnerungen an Gründung und Wachstum: Charles de Gaulle zu Gast

Immer dabei – auch in der Politik. Denn der 1.Vorsitzende der neuen Vereinigung war Egon Heymann, ein exzellenter Journalist, der einen guten Draht zu Bonn hatte und dem es gelang, Politiker der ersten Garde nach Hamburg zu Presseveranstaltungen zu holen, für die die AP allein oder mitverantwortlich zeigte. Nicht nur deutsche – sogar Charles de Gaulle war einmal unser Gast. (weiterlesen …)

60 Jahre DAP: Ruth Vollmer-Rupprecht erinnert sich

Dezember 11, 2011 Von: Wöhlke Kategorie: DAP intern, Veranstaltungen Noch keine Kommentare →

Wir alle danken unserem ältesten Mitglied, Ruth Vollmer-Rupprecht, bekannt auch unter dem Namen Ruth Geede (95) dafür, dass sie zum 60jährigen Jubiläum der DAP das Schatzkästlein ihrer Erinnerungen aufgeschlossen hat. Hier veröffentlichen wir den ersten Teil.

Aufbau und Wachstum der DAP in Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ruth Vollmer- Rupprecht ( Ruth Geede) erinnert sich

Ruth Geede

Ruth Geede bei der Jubiläumsfeier im Marriott-Hotel Hamburg

Die Auswärtige Presse wurde am 15.März 1951 in Hamburg von Journalisten gegründet, die als freie Berichterstatter oder feste Korrespondenten für deutsche und ausländische Presseorgane tätig waren. Sie hatten sich hier als Selbständige niedergelassen oder waren von ihren Verlagen beauftragt worden, eine Hamburg-Redaktion einzurichten.

Hamburg war nach Kriegsende zur Pressestadt Nr.1 im in drei Besatzungszonen geteilten Westdeutschland geworden. Bereits 1946 hatte die britische Militärregierung die ersten Lizenzen für Zeitschriften und Zeitungen vergeben. Sie waren, ohne dass es manchem Empfänger zuerst bewusst wurde, unschätzbare Wertpapiere, wie es sich bereits in den ersten Jahren erwies. Die Lebenswege großer deutscher Zeitungspioniere eine Rudolf Augstein, Gerd Bucerius, John Jahr und Axel Springer sind untrennbar mit Hamburg verbunden. Vor allem auf dem Gebiet der aktuellen Berichterstattung wurde Hamburg führend. (weiterlesen …)