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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; DAP aktuell</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 16:49:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der Klosterbruder und die Liebe</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 19:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Hans-Peter Kurr Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“ Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Hans-Peter Kurr</em></p>
<div id="attachment_14784" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg"><img class="size-full wp-image-14784" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/timthumb.php_.jpg" alt="" width="190" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Der Klosterbruder und die Liebe</p></div>
<p>Inken Rahardts phantasiereicher Umgang mit Massenets „Manon“</p>
<p>Als anno Domini 1893 im Hamburger Opernhaus die deutsche Erstaufführung von Puccinis Meisterwerk „Manon Lescaut“ stattfand, von den hanseatischen Besuchern allerdings nicht goutiert und deshalb nach wenigen Vorstellungen abgesetzt wurde, klangen auch die Melodien seines Mitbewerbers um die Gunst der Musikwelt, Jules Massent, aus dessen Oper „Manon“ bereits seit sieben Jahren durch die Opernhäuser.</p>
<p>Etwa 120 Jahre später zählt Ersterer noch immer zu den Vips der europäischen Komponistenrunde. Zweiterer wird uns – in der Regel in Programmen wie denen von Klassikradio oder NDR III – durch die Einspielung seiner Zwischenakt-Musik „Meditation“ aus Massenets bedeutendem, aber selten produzierten Werk „Thais“ nahegebracht.<span id="more-14777"></span></p>
<p>Umso verdienstvoller, daß die mutige Gründerin und Direktorin des Opernlofts, Inken Rahardt , nahezu zeitgleich mit der umstrittenen Puccini-Inszenierung der „Manon Lescaut“ des Philipp Himmelmann an der hiesigen Staatsoper aus Anlaß des Jubiläums „ 333 Jahe Oper in Hamburg „  nicht nur „Manon“ in ihren Spielplan aufgenommen, sondern auch bereits verkündet hat, sie werde zu Beginn der Spielzeit 2012/13  im Haus an der Fuhlentwiete ebenfalls „Thais“ produzieren. Man darf gespannt sein, wer darin diese zwei Wahnsinnspartien Athanael und die der Titelrolle singen wird.</p>
<p>In der soeben herausgekommenen „Manon“-Inszenierung jedenfalls hat Rahardt ein Quartett wertvoller junger Stimmen zusammengeführt , an dessen Spitze eindeutig  der junge Tenor Richard Neugebauer steht, der den Freund und temporären Klosterbruder Des Grieux mit Verve, Hingabe und einem ungewöhnlich edlen Stimmvolumen singt. Die Amerikanerin Lisa Jackson in der Titelrolle entspricht zwar optisch eher dem Schönheitsideal der Enstehungszeit des Werkes, also dem des ausgehenden 19. Jahrhunderts, ihre Stimme aber (, die ja schon mehrfach im Opernloft zu hören war) zeigt in hohem Maße Qualität, Sicherheit und Training. Thomas Briesemeister als  reicher Brétigny und Xenia Ganz als Verkörperung der schönen Lescaut, in der wohl Manons Freundinnen der Originalfassung zusammengefüht wurden, bilden</p>
<p>harmonisch die zweite Hälfte dieses Quartetts, das in dieser Bearbeitung von der mehr als zwanzigköpfigen Besetzung ( + Chor und Ballett ) der Urfassung  übrigblieb.</p>
<p>Dennoch ist der Ablauf schlüssig, Markus Bruker als , dem Hause wohlbekannter, musikalischer Leiter sorgt darüber hinaus für Stilsicherheit.</p>
<p>Aber: Daß die Handlung ins Heute transponiert wurde,ist ja in unseren Tagen keine Besonderheit mehr, ob es allerdings eine gute Idee der Regisseurin ist, die vier Rollenträger ihre jeweiligen Intentionen ungebührlich oft und langatmig von einer Leinwand herab ins Publuikum zu senden, darf zumindest bezweifelt werden, denn: Nur äußerst seltem sind gute Sänger  gute Schauspieler. Und daran mangelt es auch dieser , in allen übrigen Aspekten  gelungenen, Produktion.</p>
<p>Foto: GODOT<br />
</p>
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		<title>Wir trauern um unser Mitglied Jürgen Kausch</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 15:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder, unser Mitglied Jürgen Kausch ist am 30. März in Hamburg im Alter von 72 Jahren verstorben.  Als langjäjhriges Mitglied und Beirat war uns Jürgen stets ein warmherziger Kollege und Freund, dessen Sterben uns alle überraschend getroffen hat und mit großer Trauer erfüllt. Der Schriftsteller und Freund Uwe Friesel hat einen Nachruf auf Jürgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14443" class="wp-caption alignleft" style="width: 267px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Jürgen-Kausch-klein-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-14443" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Jürgen-Kausch-klein-1-257x300.jpg" alt="" width="257" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jürgen Kausch</p></div>
<p>Liebe Mitglieder, unser Mitglied Jürgen Kausch ist am 30. März in Hamburg im Alter von 72 Jahren verstorben.  Als langjäjhriges Mitglied und Beirat war uns Jürgen stets ein warmherziger Kollege und Freund, dessen Sterben uns alle überraschend getroffen hat und mit großer Trauer erfüllt. Der Schriftsteller und Freund <strong>Uwe Friesel</strong> hat einen Nachruf auf Jürgen Kausch geschrieben, dem in seiner Würdigung nichts hinzufügen ist. Wir danken ihm dafür und veröffentlichen ihn hier auf unserer Seite auch in unserem Namen. Die Trauerfeier für Jürgen wird am Freitag, den 13. April 2012 um 12 Uhr in der Bismarck Gedächtniskirche zu Aumühle in der Börnsener Straße stattfinden.<span id="more-14435"></span></p>
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<h1>Uwe Friesel</h1>
<h1>Nachruf auf Jürgen Kausch</h1>
<p><strong> </strong>Unsere Gesellschaft ist geneigt, Allgemeinbildung zu verachten  und Spezialwissen, das sich als Sachkenntnis ausgibt und allerlei Karrieren zulässt, zu hofieren. Dass es sich bei diesem Spezialwissen oft nicht um Bildung, sondern um Einbildung handelt, spielt in unserer auf Profit und Konsum bedachten Gesellschaft kaum eine Rolle. Deshalb haben Technokraten und Bürokraten bei uns Konjunktur, während der Hinterfragende, der In-Frage-Stellende,  dem andere Werte wichtiger  sind, gern ins Abseits gedrängt wird.</p>
<p>Doch gerade wir Autoren wissen, dass wir ohne unseren geheimen Dialogpartner, den Leser, nichts wären.</p>
<div id="attachment_14446" class="wp-caption alignleft" style="width: 266px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Jürgen-Kausch-klein-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-14446" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/Jürgen-Kausch-klein-2-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fröhliche Erinnerung</p></div>
<p>Jürgen Kausch war ein Leser <em>par excellence. </em>Würden alle Deutschen eine derartige Liebe zum gedruckten und sorgsam edierten Buch entwickeln wie er sie zeitlebens hegte, wir hätten keine Krise der Literatur. Er war, wiewohl umfassend gebildet, nicht einfach ein Leser des Bewährten, ein Kenner von Klassik, Romantik und Moderne, sondern er wagte es, sich mit dem Neuen, gerade Entstehenden auseinander zu setzen. Und auch da folgte er nicht den Bestsellerlisten, sondern seiner ureigensten, stets wachen literarischen Neugier. So habe ich ihn bereits in den Sechzigern erlebt, als wir jungen Spunde von „Hamburg Linksliterarisch“ wahrhaftig noch keine überdauernde Lyrik,  sondern eher gedruckte Pamphlete vortrugen, die dem Zeitgeist verpflichtet waren.</p>
<p>Aber das war ja auch wichtig, wie wir heute wissen. Denn die Beobachtung der Achtundsechziger  traf ja zu: „Unter den Talaren / Muff von tausend Jahren.“ Jürgen Kausch, als jemand, der das Kriegsende als kleiner Junge durchaus noch mitbekommen hatte, war natürlich entsetzt über bestimmte Beharrungsphänomene in Justiz und Lehre, und sehr frühzeitig erkannte er, dass die Wahrheit über unsere Vergangenheit eher bei Autoren wie Böll und Grass und Andersch zu finden war als in den gängigen Universitäts-Seminaren jener Zeit.</p>
<p>Er tat zweierlei: er setzte sich mit der in den Sechzigern neu entstehenden Literatur auseinander, blieb also keineswegs bei den Großautoren der Gruppe 47 stehen, und er bewegte sich auf eine protestantische Kirche zu, deren neue Weltoffenheit und schließendliches Bekenntnis, dass die Bekennende Kirche des Dietrich Bonhoeffer wohl doch die einzige, wirklich zu ihrem Wort stehende gewesen war, ihm imponierten und zugleich moralischen Halt gaben.</p>
<p>Bei Bonhoeffer etwa konnte er lesen – und er mag sich dabei wie in einem Spiegel selbst erblickt haben:</p>
<p>&#8220;<em>Qualität ist der stärkste Feind jeder Art von Vermassung. Gesellschaftlich bedeutet das den Verzicht auf die Jagd nach Positionen, den Bruch mit allem Starkult, den freien Blick nach oben und nach unten, besonders was die Wahl des engeren Freundeskreises angeht&#8221;.</em></p>
<p>Vor allem auch die ökumenische Bewegung  im Sinne Bonhoeffers wurde ihm dann ein Leitbild, von dem er ganz persönliches praktisches Handeln ableitete. Wie oft ist er mit Menschen aus fernen Kontinenten, die bei seiner St. Markus-Gemeinde zu Gast waren, durch Hamburg gezogen, um ihnen ein lebendiges Bild seiner geliebten Hansestadt zu vermitteln! Wie häufig auch mit ihnen an die Kieler Förde hinaus gefahren, wo seine Familie ein Haus besitzt mit weitem Blick über Wasser und Schiffe, vor allem Fähren nach Skandinavien, deren Wege er ja kannte, hat er doch selbst lange in Finnland Deutsch und vergleichende Sprachwissenschaften gelehrt.</p>
<p>Vom Studium her war er ein Linguist, einer, der wie nur wenige die Sprachen vergleichen  und sehr viele davon auch sprechen konnte. Das Unterscheidende und das Ähnliche, das Trennende wie das Überbrückende der Sprachen zogen ihn so magisch an wie die Literaturen, die in diesen Sprachen geschrieben wurden. Sie füllten seinen Geist ganz aus und wurden die Leidenschaften seines Lebens.</p>
<p>Und eben deshalb, ich wiederhole mich gern, konnte es keinen besseren Leser geben als Jürgen Kausch, der sich nie zu schade war, in der Markuskirche bei den buchstäblich Völker verbindenden bosnischen Festen seiner Partnerin Emina Kamber für uns Autoren den Büchertisch zu betreuen: fachgerecht, denn das hatte er auch gelernt.</p>
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<p>Bei all dem war er, als Gastgeber wie als Freund, von einer Generosität und Herzensgüte, die ihresgleichen sucht. Es war schwierig, ihm ein Buch zu schenken. Mit der Begründung, wir freien Autoren, die ja auf dem dschungelhaften Büchermarkt genau genommen vogelfrei seien, hätten nichts zu verschenken, bestand er darauf, bei Lesungen unsere Bücher stets zu kaufen. Nur signieren sollten wir sie ihm kostenlos. Das zeigt seine Hochachtung vor der geistigen Leistung ebenso wie sein praktisches Wissen darum, dass nicht alle Autoren Bestseller schrieben oder zu den so genannten Erfolgsautoren zählten. Doch deshalb galten sie ihm keineswegs als geringer. Was in der Literatur gut war oder was schlecht, entschied er selbst und nicht der Großkritiker aus SPIEGEL, FAZ oder ZEIT.</p>
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<p>Ja, Jürgen Kausch war ein unabhängiger Denker und womöglich auch manchem unbequem. Der aufrechte Gang war ihm wichtig. Und womöglich hielt ihn diese Eigenschaft von Karrieren fern, in denen er den Rücken hätte verbiegen müssen.</p>
<p>Jürgen: wir Hamburger Autoren werden wohl nie wieder einen Leser und Begleiter finden wie Dich. In dieser seltenen Besonderheit und warmherzigen Humanität wollen wir Dich im Gedächtnis behalten.</p>
<p>Fotos: Johanna R. Wöhlke<br />
</p>
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		<title>Workshop für Mitglieder in Sachen DAP-Homepage</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 20:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder der DAP! Für alle von uns, die ihr Wissen darüber erweitern wollen, wie ein Artikel auf unserer Homepage eingepflegt wird, bieten wir einen Workshop an: Termin: Sonnabend, 2. Juni 2012,  11 bis 15 Uhr im Logenhaus in der Moorweidenstraße, dem Veranstaltungsort unserer jährlichen Mitgliederversammlungen. Unser Webmaster, Dr. Wolf Tekook, wird deshalb aus Krefeld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitglieder der DAP! Für alle von uns, die ihr Wissen darüber erweitern wollen, wie ein Artikel auf unserer Homepage eingepflegt wird, bieten wir einen Workshop an:</p>
<p><strong>Termin: Sonnabend, 2. Juni 2012,  11 bis 15 Uhr im Logenhaus in der Moorweidenstraße</strong>, dem Veranstaltungsort unserer jährlichen Mitgliederversammlungen.<span id="more-14059"></span></p>
<div id="attachment_14079" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/WolftekLogo175x85.jpg"><img class="size-full wp-image-14079" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/WolftekLogo175x85.jpg" alt="" width="175" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Wolf Tekook</p></div>
<p>Unser Webmaster, Dr. Wolf Tekook, wird deshalb aus Krefeld anreisen und unsere Fragen beantworten. Wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung, denn sie geschieht auf vielfach geäußerten Wunsch unserer Mitglieder. Dank an unseren Webmaster und Dank an Hans-Peter Kurr, der diese Räumlichkeiten für uns arrangiert hat!</p>
<p>Wir sehen uns also dann hoffentlich am 2. Juni &#8211; gut gelaunt und neugierig auf die Wunder und Tücken des Internets <img src='http://die-auswaertige-presse.de/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer hat und kann: laptop mitbringen.</p>
<p>Ihre und Eure  Johanna Renate Wöhlke</p>
<p>Präsidentin</p>
<p>Anmeldungen bitte unter johanna.renate.woehlke@dap-hamburg.de</p>
<p>oder</p>
<p>schreiben Sie einfach einen Kommentar unter diesem Artikel!</p>
<div id="attachment_14061" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Dok8.jpg"><img class=" wp-image-14061 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Dok8.jpg" alt="" width="480" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Alles für den Gehalt unserer Seite!</p></div>
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<p>Liebe Mitglieder,</p>
<p>bei dieser Gelegenheit bitte ich Sie herzlich, Ihre Daten auf unserer Seite mit Ihren aktuellen Daten zu vergleichen und mir mitzuteilen, wenn es Abweichungen gibt. Dies ist unbedingt erforderlich, damit unsere Informationen und vor allem auch unser Ausweis immer an die richtige Adresse gesandt werden können. Herzlichen Dank!</p>
<p>Johanna Renate Wöhlke</p>
<p>Präsidentin</p>
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		<title>Fröhliche Ostern!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Liebe Mitglieder und liebe Leser unserer Seite! Wir möchten Sie in diesen Tagen nicht ohne einen fröhlichen Ostergruß auf unserer Seite empfangen. Diese beiden Küken mögen Ihnen Freude bereiten! Erholsame, entspannende und fröhliche Ostertage wünscht Ihnen der Vorstand!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14225" class="wp-caption alignleft" style="width: 382px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/chicken-double-Ostern-2012.jpg"><img class=" wp-image-14225     " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/04/chicken-double-Ostern-2012.jpg" alt="" width="372" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Fröhliche Ostern! mit EGGart von Cosia Immerscheen</p></div>
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<p>Liebe Mitglieder und liebe Leser unserer Seite!</p>
<p>Wir möchten Sie in diesen Tagen nicht ohne einen fröhlichen Ostergruß auf unserer Seite empfangen. Diese beiden Küken mögen Ihnen Freude bereiten! Erholsame, entspannende und fröhliche Ostertage wünscht Ihnen der Vorstand!<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ginny von Bülow in der Hamburger Spielbank</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 21:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Dame mit Vergangenheit: Lesung aus dem Werk Ginny G. von Bülows am 26. März 2012 in der Spielbank Hamburg Von Uta Buhr Es war schon ein Genuss, der Lesung von Doris Kunstmann  aus dem Werk der Autorin  Ginny von Bülow zuzuhören. Das rauchig-sinnliche Timbre der Stimme der bekannten Hamburger Schauspielerin  verlieh den amüsanten Episoden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Große Dame mit Vergangenheit: Lesung aus dem Werk Ginny G. von Bülows am 26. März 2012 in der Spielbank Hamburg </strong></p>
<p><em>Von Uta Buhr</em></p>
<p>Es war schon ein Genuss, der Lesung von Doris Kunstmann  aus dem Werk der Autorin  Ginny von Bülow zuzuhören. Das rauchig-sinnliche Timbre der Stimme der bekannten Hamburger Schauspielerin  verlieh den amüsanten Episoden der Weltenbummlerin und geistreichen Erzählerin, die am Roulettetisch ebenso zu Hause ist wie auf der Rennbahn, einen unverwechselbaren Reiz. Obwohl die Texte unverhohlene biographische Züge tragen, nimmt man Ginny von Bülow das „Leben einer Tagediebin“ – so der Titel eines ihrer Bücher &#8211; nicht so recht ab. Die Dame von Welt  gehörte mit Sicherzeit nie zu jenen Zeitgenossen, die dem lieben Gott den langen Tag stehlen, wie es <span id="more-14219"></span>im Volksmund heißt. Ihre präzisen Beobachtungen menschlichen Verhaltens in allen Teilen des Globus – sei es  Nordafrika oder  New York,  Ibiza oder Hamburg – zeichnen sie als eine Persönlichkeit aus, die stets mit offenen Sinnen durch das Leben ging und jede interessante Situation und Begegnung akribisch notierte. Neben Fiktion schrieb Ginny von Bülow noch eine Reihe von Essays sowie die viel beachtete Monographie über Franz Spencer, einen der berühmtesten Drehbuchautoren Hollywoods. Auch hieraus verlas Doris Kunstmann einige Passagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Lesung gewährte Frau von Bülow dem atemlos lauschenden Publikum noch einen Einblick in ihr bewegtes Leben, das sie – wie bereits erwähnt – rund um den Erdball führte. Besonders gern dorthin, wo edle Pferde zu bewundern waren oder Roulettetische mit hohen Einsätzen und Gewinnen lockten. Dieses Spiel, erklärte sie, ginge vermutlich auf den großen französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal zurück, der sich Mitte des 17. Jahrhunderts intensiv mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschäftigte und seine viel beachtete „Histoire de la Roulette“ verfasste. In der Spielbank, so die Autorin, bekäme man stets den vollen Gewinn ausgezahlt – frei von irgendwelchen Steuern und sonstigen  Abgaben. Immer vorausgesetzt natürlich, der Spieler hat auf die richtigen Zahlen und Farben gesetzt!</p>
<p>Die Anwesenden dankten Ginny von Bülow und Doris Kunstmann für einen sehr unterhaltsamen Abend.</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sitzend &#8211; Stehend &#8211; Liegend</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 19:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kova Dr. László]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=14100</guid>
		<description><![CDATA[Von Dr. László Kova Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Rudolf-Steiner-Schule, Altona Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste unserer Ausstellung! Die Bezeichnung „Sitzend &#8211; Stehend – Liegend“ deutet nicht auf körperliche Betätigung hin, ist auch keine Werbung für eine orthopädische Praxis in Altona, setzte nicht ins Ziel, die Anwesenden durch sportliche Animation von Ihren Rückenschmerzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: small"><strong>Von Dr. László Kova</strong></span></h1>
<h1><span style="font-size: medium">Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Rudolf-Steiner-Schule, Altona<br />
</span></h1>
<h1></h1>
<div id="attachment_14107" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/03.-Dr.-László-Kova_Eröffnugsrede.jpg"><img class="size-medium wp-image-14107" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/03.-Dr.-László-Kova_Eröffnugsrede-300x235.jpg" alt=" " width="300" height="235" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. László Kova Eröffnugsrede</p></div>
<h1><span style="font-size: small">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste unserer Ausstellung!</span></h1>
<p>Die Bezeichnung „Sitzend &#8211; Stehend – Liegend“ deutet nicht auf körperliche Betätigung hin, ist auch keine Werbung für eine orthopädische Praxis in Altona, setzte nicht ins Ziel, die Anwesenden durch sportliche Animation von Ihren Rückenschmerzen zu befreien. Es ist einfach der Titel unserer Ausstellung.<span id="more-14100"></span></p>
<p>Wie Sie es schon in den letzten Jahren bei unseren Ausstellungen <em>Akt</em> erfahren haben, handelt es sich diesmal auch bei den ausgestellten Arbeiten eigentlich um schnelle Skizzen; keines Falls um ausführlich ausgearbeitete Bilder. Die präsentierten Exemplare spiegeln die Entstehung der Zeichnungen wider, wo das Beschränken auf das Wesentliche, Grundsätzliche und Dynamische  im Vordergrund steht.  Übrigens  ist das Aktzeichnen und Aktmalen für Künstler eine elementare Übung, die das <em>Sehen und Wahrnehmen </em>der Formen und Proportionen immer wieder schult.</p>
<div id="attachment_14110" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/01.-László-Kova_Rückenakt.jpg"><img class="size-medium wp-image-14110" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/01.-László-Kova_Rückenakt-300x214.jpg" alt=" " width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">László Kova Rückenakt</p></div>
<p>Ist der Akt eine neuzeitliche Erscheinung? Nein. Der Mensch interessierte sich vom Anfang an für eigenen Körper, was die Höhlenmalerei und Felsenzeichnungen in Afrika und Frankreich beweisen. Die erste menschliche Skulptur wurde etwa vor 25.000 Jahren v. Chr. geschaffen. Die Figur ist nur 11 cm groß, wurde aus Kalkstein herausarbeitet und heißt<em> Venus von Willendorf.</em> Diese Fruchtbarkeitssymbol hat schwere Brüste, runden Bauch, ein überproportioniertes Gesäß und dicke Schenkel. Sogar ihre Schamlippen sind detailliert dargestellt. Der unbekannte Schaffer dieser Figur war vielleicht der erste Künstler, der eine Aktdarstellung formte.</p>
<p><em>Die Kunstmaler</em>, z.B. Michelangelo, Dürer, Goya, Renoir, Pablo Picasso, Matisse, Schiele, Gustav Klimt,  <em>der Bildhauer</em> Aguste Rodin, sowie<strong> </strong>der deutsche <em>Fotograph</em> Helmut Newton zur Ehre der Frau weltberühmte Werke geschaffen, die das Publikum in den Tempel der Kunst, also in Kunsthallen und Kunstmuseen, immer wieder massenweise bewundert.</p>
<p>Da ich in den letzten zwei Jahren über die Geschichte des Aktzeichnens und Aktmalens in meinen Eröffnungsreden ausführlich gesprochen habe, möchte ich mich hier nicht wiederholen. Aber ich möchte auch nicht versäumen zu erwähnen, dass der Akt als künstlerische Ausdruckerscheinung im privaten Wohnbereich die eigene Legitimität noch nicht vollständig erreicht hat. Hierfür werden Sie gehört haben, dass unsere Boulevardpresse, die populäre Bildzeitung, neulich von ihrer ersten Seite das Aktfoto des schönsten Geschlechts vertrieben hat.</p>
<p>Der Aktzeichner kann seine brodelnden Emotionen nicht immer unterdrücken. Eben das beschrieb Hans Habe, der amerikanische Journalist mit ungarischer Abstammung, in seinem Buch „Der Künstler und sein Modell“.  Dort wird es klar, dass einige Künstler beim Aktmalen am Modell ihre Unabhängigkeit öfter verloren haben. Ich denke hier u.a. an <em>Picasso</em>.</p>
<div id="attachment_14116" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/04.-Barnabás-Nagy-mit-Ukulele-und-Heicke-u.-Heike-Prange-mit-Geige.jpg"><img class="size-medium wp-image-14116" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/04.-Barnabás-Nagy-mit-Ukulele-und-Heicke-u.-Heike-Prange-mit-Geige-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Barnabás Nagy mit Ukulele und Heicke u. Heike Prange mit Geige</p></div>
<p>Sein Modell <em>Fernande Olivier</em> war seine erste Geliebte in Paris, mit der er 7 Jahre zusammen gelebt hat. Der selbe Picasso heiratete die Baletttänzerin <em>Olga Khoklova, </em>die aus dem russischen Adel stammte. Er lernte sie bei seinen Auftragsarbeiten für Kostüm und Bühnenbilder in Rom kennen.</p>
<p>Danach lernte er die anmutige <em>Marie-Therese Walther</em> als 17-jähriges Mädchen kennen. Später trat die intelligente Fotografin<strong> </strong><em>Dora Maar</em><strong> </strong>in sein Leben. Nach dem II. Weltkrieg konnte er der jungen, angehenden Künstlerin <em>Françoise Gilot</em><strong> </strong>nicht widerstehen.<strong>  </strong>Seine zweite Ehefrau war <em>Jacqueline Roque</em>, das Modell, das er am häufigsten darstellte.</p>
<p>Und wie war es mit<em> Salvador Dali?</em> Er hat auf seinen Gemälden seine Frau <em>Gala</em> oft verewigt. Sie war sein Modell, obwohl er eine starke Beziehung zu jungen Männern pflegte. Gala und Dali begangen in den 1960-er Jahren getrennte Wege zu gehen. Dann wurde sein langjähriges Model <em>Amanda Lear</em>, eine Transsexuelle, die als Sängerin in Nachtclubs auftrat.</p>
<p>Ohne weitere Beispiele zu nennen ist es offensichtlich, dass das Modell häufig wie eine schicksalhafte emotionelle Inspiration auf den Maler gewirkt hat. Nicht selten erfolgte zwischen dem Maler und Modell eine langfristige Zusammenarbeit oder führte sogar zur Ehe.</p>
<p>Die Literatur liefert auch Beispiele dafür, dass die Maler-Modell-Beziehung gegebenenfalls mit einer <em>kleinen Enttäuschung</em> enden kann. Dafür möchte ich Ihnen ein witziges Gedicht von Rudi Strahl vortragen, der 1931 in Stettin geboren wurde  und 2001 in Berlin starb:</p>
<p>Modell-Danach-Gekränkt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jüngst sah mich ein Maler, ein reizender Mann,</p>
<p>der wollte mich gleich als Modell.</p>
<p>Er sprach mich direkt auf der Straße an,</p>
<p>dabei war es noch ziemlich hell.</p>
<p>Er wollte mich malen. Mich, die Lolo.</p>
<p>Als Akt. Mit Blumen. Und so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe schon immer für Maler geschwärmt,</p>
<p>doch weiß ich, wie die alle sind:</p>
<p>Zuerst wird gemalt. Und dann Tee aufgewärmt.</p>
<p>Und später bekommt man ein Kind.</p>
<p>Ob auch mir das passiert? Mir, der Lolo?</p>
<p>Als Akt? Mit Blumen? Und so?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ich saß ihm und dachte: Na, hinterher &#8230;</p>
<p>und ich habe ihn angestrahlt.</p>
<p>Und ich war sooo gespannt ­ doch leider hat er</p>
<p>mich dann tatsächlich nur gemalt.</p>
<p>Nur gemalt. Nichts weiter. Mich, die Lolo.</p>
<p>Als Akt. Mit  Blumen. Und so.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_14113" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/02.-Anja-von-Hofen_Grußwort.jpg"><img class="size-medium wp-image-14113" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/02.-Anja-von-Hofen_Grußwort-225x300.jpg" alt=" " width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Anja von Hofen Grußwort</p></div>
<p>Meine Damen und Herren, liebe Gäste! Das Thema Akt bewegt auch die Phantasie des Witzbolds. Und zwar: Ein stolzer Hahn besucht jede Woche den Hühnerhof. Er geht dort wie ein Macho herum, schaut scharf die Hühner an und küsst  dann jedes Huhn. Aber das letzte Huhn küsst er nicht, sondern er zupft aus seinem Gefieder eine Feder und verlässt still den Hühnerhof. Diese Prozedur wiederholt sich mehrere Wochen lang. Eines Tages erscheint der Macho-Hahn wieder auf dem Hühnerhof, stolz zieht er seine Kreise, küsst jedes Huhn und aus dem letzten zupft er wieder eine Feder aus. Dann plötzlich fängt das Huhn an, sich zu beklagen: „Du küsst jedes Huhn. Mich nicht. Du zupfst mir jede Woche eine Feder heraus. Warum? Der Hahn antwortete schelmisch lächelnd: „Ich möchte dich nackt sehen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Damen und Herren! Ich hoffe, dass Sie in unserer Ausstellung ihre Lieblingsbilder finden können. Dafür haben die Protagonisten dieser Ausstellung über den Winter sorgfältig und hart gearbeitet. Wer sind sie namentlich? Sie sind  unsere liebe Leiterin Anja von Hofen, Victoria Bürgin, John Bassiner, Joshua von Hofen, Dr. László Kova, Barnabás Nagy, Anne-Katrin  Piepenbrink und Steffen Schröter. Musikalisch begleiten den heutigen Abend  Heike Prange an der Geige und Barnabás Nagy an der Ukulele.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss wünsche ich Ihnen, sehr geehrte Gäste, einen unterhaltsamen Abend und einen angenehmen Kunstgenuss in unserer Ausstellung, die auch als Hommage unserer weiblichen und männlichen Modelle gelten und im Monat März durchaus als Frühlingsgruß verstanden werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Apropos, etwas Finanzielles:</em> Jeder Mensch ist Adam, Adam aus dem Eden, da wir von ihm abstammen. Aufgrund des Erkenntnisses von Mark Twain, des amerikanischen Schriftstellers, der eigentlich  Samuel Langhorne Clemens hieß, möchte ich einen Kaufverbot unserer Werke aussprechen. Also, es ist verboten, unsere Zeichnungen zu erwerben. Warum sage ich das? Markt Twain analysierte nämlich die Bibel und nach langjährigen Recherchen kam er zu der Feststellung, die das menschliche Verhalten grundsätzlich charakterisiert. So auch Adams Verhalten im Paradies. Und zwar: „Adam war ein Mensch. Er wollte den Apfel nur, weil er verboten war.“</p>
<p><strong> (Rudolf Steiner Schule Altona am 29.03.2012 um 20:00 Uhr; Bleickenallee 1, 22763 Hamburg. Besuchzeiten der Ausstellung: 20.03.-21.05.2012 vom Mo. bis Fr. 10:00-15:00 Uhr. Eintritt ist frei.)</strong></p>
<p>__________</p>
<p>Fotografie von Witka Kova</p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Unser Mitglied Hartmuth Seitz: Ein Musiktraum geht in Erfüllung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 14:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke Sich einbringen in eine Idee und dann mit allen Kräften versuchen, sie zu realisieren: Auf diesem Wege befindet sich gerade unser Mitglied Hartmuth Seitz mit seiner Idee einer Konzertreihe. Auf der Pressekonferenz dazu hat der Kollege der Niederelbe Zeitung, Thomas Schult, einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, dem nichts mehr hinzugefügt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p>Sich einbringen in eine Idee und dann mit allen Kräften versuchen, sie zu realisieren: Auf diesem Wege befindet sich gerade unser Mitglied Hartmuth Seitz mit seiner Idee einer Konzertreihe. Auf der Pressekonferenz dazu hat der Kollege der Niederelbe Zeitung, Thomas Schult, einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, dem nichts mehr hinzugefügt werden muss. Wir haben an dieser Stelle auch schon berichtet. Wir stellen ihn hier ein und wünschen Hartmuth Seitz viel Erfolg für seine Idee!</p>
<div class="mceTemp"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Niederelbe-2.jpg"><img class=" wp-image-13954  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Niederelbe-2.jpg" alt="" width="512" height="414" /></a>
<dl>Niederelbe Zeitung, 26. März 2012</dl>
</div>
<p>&nbsp;<br />
</p>
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		<title>Doris Kunstmann liest Ginny G. von Bülow</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 15:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesung in der Spielbank Hamburg am 26. März 2012 , Casino Esplanade am Stephansplatz 10, um 19 Uhr &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Die Autorin Ginny G. von Bülow, unser neues Mitglied und gleichzeitig Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren, lädt ein zu einer Lesung in die Spielbank Hamburg. Die Schauspielerin Doris [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesung in der Spielbank Hamburg am 26. März 2012 , Casino Esplanade am Stephansplatz 10, um 19 Uhr<br />
</strong></p>
<div id="attachment_13640" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/EinladungV3-1.jpg"><img class="size-full wp-image-13640" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/EinladungV3-1.jpg" alt="" width="400" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Lesungseinladung (Foto Thomas Gottschalk-Westerburg, im Besitz der Spielbank Hamburg)</p></div>
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<p>Die Autorin Ginny G. von Bülow, unser neues Mitglied und gleichzeitig Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren, lädt ein zu einer Lesung in die Spielbank Hamburg. Die Schauspielerin Doris Kunstmann wird dort vergnügliche Texte der Autorin lesen unter dem Titel &#8221; Aus dem Leben einer Tagediebin oder Das Geheimnis des Roulette&#8221;.<span id="more-13638"></span> Dieser Abend, der verspricht, äußerst amüsant zu werden, basiert auf dem Buch von Ginny G. von Bülow &#8220;Aus dem Leben einer Tagediebin oder Wen der Hafer sticht&#8221;, das einen fiktiv-autobiografischen Einblick in das bewegte Leben einer Ich-Erzählerin bietet. Wir freuen uns, unser neues Mitglied Frau von Bülowmit einer so vergnüglichen Veranstaltung vorstellen zu können.</p>
<p>Karten bei der Spielbank Hamburg und unter info@spielbank-hamburg.de, Tel: 040 &#8211; 33 47 33 &#8211; 0</p>
<p><strong>Myrta Köhler, Journalistin, Berlin, schreibt zum Buch:<br />
</strong></p>
<p>&#8220;Die Tagediebin macht es vor: das Leben im hart erarbeiteten Müßiggang. Hingebungsvoll ist sie damit beschäftigt, ihrer Inspiration alle Türen offen zuhalten – vor allem die Hintertür, durch die sich zuvor der Arbeitswille verabschiedet hat. Oder doch wenigstens der Wille, sich einer bürgerlichen Existenz zu unterwerfen. In ihrer Haltung angelehnt an „Bruder Taugenichts“, fliegt sie zwischen kreativen Schüben und schöpferischen Krisen über die Niederungen des Alltags.</p>
<p>Kurzweilig und amüsant schildert die „Lebenskünstlerin“ ihre Suche nach dem großen Durchbruch. Ob auf Ibiza, in New York, in Kopenhagen oder Paris, ob im Kampf mit der Schreibmaschine oder auf der Galopprennbahn – das Ziel ist immer dasselbe: „Soviel Freiheit wie möglich genießen.“</p>
<p>Angesiedelt sind die neun Geschichten im Zeitraum der 1960er und 70er Jahre – und haben bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Wer in Zeiten der Wirtschaftskrise und des steigenden Goldpreises von finanziellen Zweifeln geplagt wird, findet in diesem Buch eine humorvolle Sicht auf die Dinge, und trotz allen Gottvertrauens gelangt die Protagonistin zu der lakonischen Erkenntnis: „Was nützt der Papst meinem Geschäft, wenn es sich um Präservative handelt!“</p>
<p>Obwohl die Texte zweifellos autobiographisch gefärbt sind, erkennt der Leser sich in mehr als nur einem Moment schmunzelnd wieder. Die Autorin G.G. von Bülow komponierte ein farbenfrohes Buch – sich selbst liebevoll auf den Arm nehmend, das Leben umarmend. Zum Schluss wird der Leser der Tagediebin zustimmen, wenn sie den Philosophen Bias (6.Jhdt.v.Chr.) zitiert: „Ortswechsel belehrt weder den Verstand, noch nimmt er einem den Unverstand.&#8221;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir nehmen Abschied von unserem Mitglied Anna Bardi</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/03/wir-nehmen-abschied-von-unserem-mitglied-anna-bardi/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder der DAP! Anna Bardi ist nicht mehr. Am vergangenen Donnerstag wurde sie auf dem Friedhof Hamburg-Ohlsdorf  in die Ewigkeit verabschiedet. Wir gedenken ihrer mit der persönlichen Grabrede einer ihrer engsten Freunde, des Schriftstellers Uwe Friesel. Dieser sehr persönliche Abschied eines Freundes, gesprochen an ihrem Sarg, bringt uns Anna auf eine Weise nahe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong><span style="font-size: small">Liebe Mitglieder der DAP!</span></strong></h1>
<div id="attachment_13501" class="wp-caption alignleft" style="width: 247px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bardi.jpg"><img class="size-medium wp-image-13501" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/03/Bardi-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Anna Bardi</p></div>
<p>Anna Bardi ist nicht mehr. Am vergangenen Donnerstag wurde sie auf dem Friedhof Hamburg-Ohlsdorf  in die Ewigkeit verabschiedet. Wir gedenken ihrer mit der persönlichen Grabrede einer ihrer engsten Freunde, des Schriftstellers Uwe Friesel. Dieser sehr persönliche Abschied eines Freundes, gesprochen an ihrem Sarg, bringt uns Anna auf eine Weise nahe und stellt einen würdigen Abschied dar, wie es angemessener nicht sein kann.</p>
<p>In Namen des Vorstandes</p>
<p>Johanna Renate Wöhlke</p>
<h1><span style="font-size: small">Uwe Friesel</span></h1>
<h2><span style="font-size: small">Nachruf auf Anna</span></h2>
<p>Anna, du hast als bildende Künstlerin eine beinahe persönliche Beziehung zu Deinen Materialien gehabt, fast so, als lebten sie. Du hast nicht etwa beliebige Stoffe verwendet.<span id="more-13496"></span> Zur <em>Feder</em> schreibst du:</p>
<p>„Ich war auf der Suche nach Leichtigkeit, einer Leichtigkeit, die den Schmerz auslöst. Plötzlich wuchsen mir Flügel, und ich war entschlossen: ich wollte ganz lebendig sein. Dann fand ich zerrupfte Federn überall, in Parks, auf den Straßen, hier und in anderen Ländern. Vorher waren sie mir nicht aufgefallen. Eine Feder &#8230; ist dem Gefühl der Sehnsucht sehr nahe.“</p>
<h2>Und über das <em>Holz:</em></h2>
<p>„Die Lindenzweige von fünf Bäumen bekam ich aus dem Garten einer Freundin, sie waren für meinen Kachelofen gedacht. Ich lagerte sie in meiner Wohnung (&#8230;), aber zu einer Form kam &#8230; das alles noch nicht. Ich sagte mir, (&#8230;) bleib ganz ruhig, bleib ganz nah an den Gedanken dran und warte. Und tatsächlich, (&#8230;) das Innere bekam sichtbare Antworten.“</p>
<h2>Und über <em>Eisen, Rost:</em></h2>
<p>„Meine Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke waren häufig alte Sägeblätter. In meinem Keller entstand eine Sammlung. Hier beschleunigte die Feuchtigkeit den Vergänglichkeitsprozess.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, das harte, spröde Eisen war dir erst dann interessant, wenn es lebte und rostete, also wenn es vergänglich war. Seine Vergänglichkeit war dir geradezu ein Beweis für das Leben. Und die kleine Reihe von sehr speziellen Publikationen mit Texten und Videoporträts, die du zuletzt für den Jeudi-Verlag geplant hast und die ich nun ohne dich zu Ende bringen muss – und hoffentlich auch werde, so es meine Kräfte erlauben – diese besondere Publikationsreihe soll wegen dieses unlösbaren Zusammenhangs  den schönen erzählenden Titel tragen: <em>Leben, Liebe, Zeit und Vergänglichkeit.</em></p>
<p>Das war, ob nun genau so formuliert oder nicht, schon immer der Inhalt deiner Schöpfungen.</p>
<p>Zwischen 1990 und 2005 hast du vierzehn ganz unterschiedliche Arbeiten zum Thema „Herzkammer“ geschaffen. Sie reichen von dem Foto einer ägyptischen Oase über das Erinnerungsbuch an deinen Mann Janos bis hin zu meterhohen Konstruktionen und Installationen. Sogar noch in der Aufzählung kann man die Spannweite deiner Themen und den inneren Bezug zu den Materialien erkennen. Die Herzkammer 2 beschreibst du so: „<em>Nur ein Flügelschlag</em>, Installation, Holz / Feder / Hanf / Teer / Botschaften auf Papier, 130 x 200 x 330 cm, St. Jacobi, Hamburg 1993“. Die Herzkammer 9, ausgestellt im Stadtmuseum von Wetzlar im Jahre 1999, bezieht sich auf Goethes Werther und trägt den Titel <em>Mein armes Herz. </em> Die sachliche Objekt-Beschreibung lautet: „Installation Eisen, Holz, Hanf, Teer  55 x 55 x 220 cm.“</p>
<p>Diese „Herzkammer“, von dir bewusst so doppeldeutig erfunden, ist ein innerer Raum von wechselnder Form und Ausdehnung, worin sich Naturwissenschaft und Poesie auf eine zugleich abstrakte wie sinnlich erfahrbare Weise treffen. Wie jede Künstlerin und jeder Künstler von Rang hast du dir aus Bruchstücken der erlebten Welt eine neu erlebbare Welt geschaffen, an der wir teilhaben können. „In diesen Arbeiten,“ schreibst du, „sind meine Gefühle und Gedanken konzentriert. Der Blick ist nach innen gerichtet und hat etwas mit einem Urgefühl zu tun, (&#8230;) mit Liebe, Wahrheit, Leichtigkeit und Vergänglichkeit.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Frühjahr 2007 fuhren wir gemeinsam nach St. Petersburg, um auf Lesungen an der Uni und in einem Gymnasium zum Gelingen der fünfzigjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Hafenstädten beizutragen. Du kamst nicht aber nur als Autorin, sondern in erster Linie als bildende Künstlerin.</p>
<p>Mit deiner multimedialen Ausstellung im Petersburger Museum für Skulptur und Denkmal wie auch in dem angrenzenden Künstlerfriedhof „Nekropole masterov iskusstv“ vollbrachtest du ein kleines Wunder der Völkerverständigung. Auch diesmal ging es dir um die komplexe Beziehung  von <em>Zeit und Vergänglichkeit</em>. Die schimmelfarbigen Oxydationsbilder an den Wänden, die, wie Thomas Sello anmerkte, sich im Prozess ihrer Entstehung gleichzeitig zerstören und neu schaffen, waren mit ihren Stockflecken und Rostinseln selbst Zeit und Vergänglichkeit. Die kleine Modell-Eisenbahn, die mit verhängten Fenstern immer im Kreis herumfuhr, vorbei an Stationen wie „Stadt der Zuversicht“, „Stadt der Stille“, „Stadt der Wollust“, die aber nirgends anhielt, denn <em>Die Zeit steht niemals still</em>, so der Titel dieser Installation – dieser unaufhörlich vorbeiratternde Zug kontrastierte aufs Heftigste mit dem reglos im Sarg liegenden Paar im Video <em>Das Gespräch unter den Graswurzeln</em>.</p>
<p>Vermutlich ist dieser Dialog, den wir etwas später in dieser Abschiedsfeier von Dir noch hören werden, in einem bislang unerforschten Vorzimmer der Ewigkeit anzusiedeln. Mit Metaphern wie „Paradies“ oder „Leben nach dem Tod“ ist ihm jedenfalls nicht beizukommen.</p>
<p>Auch dem Professor Puca aus Sydney kommt man so nicht bei. Professor Puca ist ein weißer Hase. Seine Forschung ist dem <em>Mythos vom absoluten Ende</em> gewidmet, und er ist mit seinem abgeschabten kleinen Lederkoffer eigens angereist, um mit Anna Bardi zu diskutieren. Puca (auch mit zwei „o“ oder „ph“ geschrieben) entstammt der  keltischen Mythologie und kann, wie die Schamanen, ausgedehnte Zeitreisen unternehmen und dabei Tiergestalt annehmen. Oder auch gänzlich unsichtbar bleiben, wie in dem berühmten Film <em>Mein Freund Harvey</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dank Anna Bardi wurde der Hasen-Professor für die Menschen in St. Petersburg aber sichtbar. Sie nahm in mit in die Nekropole der Künstler und ließ ihn einen Blick werfen in ihr Künstlercafé, das dort zu Füßen Dostojewskis aufgebaut war, ein kleines Gewächshaus aus Plexiglas, auf dem auf Russisch und Deutsch viele beziehungsreiche Zitate des Dichters zu lesen standen. Zum Beispiel: „Heute ist wieder alles da: Trauer und Trübsal und Langeweile.“ Oder: „Das Herz ist eine Sache für sich.“ Oder: „Natürlich gehe ich auch jetzt nicht ein ins Paradies. Aber was soll ich denn tun?“</p>
<p>Dostojewski blickte milde von seinem Denkmal auf den unerwarteten Besuch. Es war deutlich, hier trafen sich drei, die mitten im Positivismus unserer Naturwissenschaft und Technik über Transzendenz nachgedacht hatten, also über das, was mit dem Verstand nicht zu fassen ist. Stirb und Werde. Im Diesseits angesiedelte Ewigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch um nun auch ganz normale Friedhofsbesucher in deine Gedanken einzubeziehen, hattest du in die Frontpartie deines Künstlercafés einen Briefschlitz montiert. Und siehe da, als du drei Wochen später zur Finissage zurück kamst, lagen dort, auf zufällige Zettel gekritzelt, viele viele Botschaften, in denen dir für Momente des Nachdenkens gedankt und ein glückliches Fortleben gewünscht wurde.</p>
<p>Nicht unerwähnt bleiben darf hier dein Video-Spaziergang mit Professor Puca durch St. Petersburg, jener denkwürdige Moment, als ihr am Ufer der Newa beim Reiterstandbild Peters des Großen eine Pause einlegtet, sehr zur Freude der Hochzeitspaare, die sich dort immer fotografieren lassen. Nun wollten sie alle unbedingt den weißen Hasen mit aufs Hochzeitsbild bannen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob nun in russischen Presseberichten oder auf privaten Hochzeitsbildern oder auf Fotos von einem großen Hamburger Friedhof, wo das Café der toten Dichter ja wieder auferstanden ist: Puca, der mythische Zeitreisende, ist zurückgekehrt und dokumentiert, und zwar in jener Gestalt, die du, Anna, ihm gegeben hast, die eines grübelnden, knickohrigen Hasenprofessors. Wir sehen ihn hier vor uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In deiner Wohnung war ich immer verzaubert von den Gegensätzen. Ein Arbeitstisch mit Beinen aus Panzergranaten-Hülsen im Atelier, ein Biedermeiertisch samt Sofa in der Küche, die aber in Wahrheit das Wohnzimmer war. Eine endlose Reihe von hochhackigen Schuhen auf dem Sims eines Schranks, allenfalls mit einer Leiter erreichbar, wo andere Leute ihr Schuhwerk in niedrige Regale verstecken. War man bei dir zu Gast, so fand man stets einen Strauss frischer Blumen auf dem Schreibtisch, und natürlich immer das richtige Arbeitslicht für die Nacht. Einmal hast du mich beherbergt, weil ich in Hamburg eine etwas schwierige Operation auskurieren musste, ehe ich in mein schwedisches Exil zurückreisen konnte. Das war unvermutet langwierig, fast drei Wochen. Es gab uns aber Gelegenheit, deine Pläne für die große Ausstellung in St. Petersburg mit allen inhaltlichen, technischen und finanziellen Fragen bis ins Einzelne zu diskutieren. Da habe ich dich als jenen eigenwilligen, großherzigen und sehr klugen Menschen kennen gelernt, dessen wir nun gedenken.</p>
<p>Erlaube mir, Anna, an den Schluss meines Nach-Denkens über dich ein Gedicht zu stellen, das ich im Frühjahr 2007 schrieb und das dir gefallen hat:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em>Gedicht für Anna B.</em></strong></p>
<p><em><span style="text-decoration: underline"> </span></em></p>
<h2><em>War es die linke obere</em></h2>
<h2><em>       Herzkammer</em></h2>
<p><em>                  die gerade</em></p>
<p><em>        zu flimmern begann</em></p>
<p><em>        oder</em></p>
<p><em>die untere rechte?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Trat eben Anna Blume</em></p>
<p><em>                   aus ihrem Merzbau</em></p>
<p><em>        oder war es Anna Bardi</em></p>
<p><em>        auf ihrem Fahrrad</em></p>
<p><em>        mit der Herzkammer im Kopf</em></p>
<p><em>unterwegs nach St. Petersburg?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Fragen über Fragen</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ach, Anna B.</em></p>
<p><em>        von Pleuellampen und Kreissägesonnen erleuchtet</em></p>
<p><em>        wie auch</em></p>
<p><em>        vom vergänglichen Gold des Herbstes am Weiher</em></p>
<p><em>                     hier also lässt du mich </em></p>
<p><em>                     meist waagerecht in deiner Herbstkammer</em></p>
<p><em>        dem kleinen Krebstod von der Schippe hüpfen –</em></p>
<p><em>womit habe ich das verdient?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Doch sehe ich was ich sehe     und</em></p>
<p><em>         fühle was ich fühle    und</em></p>
<p><em>         weiss:</em></p>
<p><em>         </em></p>
<p><em>Wer künftig B sagt</em></p>
<p><em>wird zuerst A sagen müssen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anna, wir werden noch weitere Gespräche führen, wenn ich an unseren Buchprojekten arbeite. Ich verneige mich vor dir und grüße dich.</p>
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		<title>Unser neues Mitglied Violeta Vuckovic</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 13:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir begrüßen unser neues Mitglied aus Frankfurt, Frau Violeta Vuckovic! Violeta Vuckovic (43) ist seit drei Jahren bei Atos Worldline in Frankfurt tätig. Als Diplomingenieurin kam sie 2001 nach Deutschland und absolvierte neben Ihrer IT-Berufstätigkeit den MBA der Universität Hohenheim. Ihre beruflichen Stationen führten sie danach von Stuttgart nach Frankfurt und dort über Deutsche Bahn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13340" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/VV_online.jpg"><img class=" wp-image-13340 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/VV_online.jpg" alt=" " width="214" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Violeta Vuckovic</p></div>
<p>Wir begrüßen unser neues Mitglied aus Frankfurt, Frau Violeta Vuckovic! Violeta Vuckovic (43) ist seit drei Jahren bei Atos Worldline in Frankfurt tätig. Als Diplomingenieurin kam sie 2001 nach Deutschland und absolvierte neben Ihrer IT-Berufstätigkeit den MBA der Universität Hohenheim. Ihre beruflichen Stationen führten sie danach von Stuttgart nach Frankfurt und dort über Deutsche Bahn AG und Lufhansa Konzern zu Atos Worldline. Beruflich ist sie Programme Managerin mit Schwerpunkten auf Geschäftsstrategie und Finanzdienstleistungen. Privat tanzt sie gern, befasst sich mit Themen der multikulturellen Zusammenarbeit, sowie mit Networking sowohl persönlich bei interessanten Veranstaltungen als auch in sozialen Netzwerken im Internet.</p>
<p>Wir freuen uns auf Beiträge und Austausch und Bereicherung um ein interessantes Fach &#8211; und Wissensgebiet. Herzlich Willkommen!</p>
<p>Der Vorstand<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unsere Mitglieder veranstalten: Elvira Kartseva, Hans-Peter Kurr, Dr. Wolfgang Tekook &#8211; von Hamburg bis New York!</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 14:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktionelle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna Renate Wöhlke Verehrte und liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage, aus dem Kreise unserer Mitglieder ist immer wieder Interessantes zu vermelden, das die Vielfalt des Könnens und der Aktivitäten der in der Auswärtigen Presse vereinten Kollegen und Kolleginnen zeigt. In diesem Artikel weise ich hin auf Veranstaltungen und Ausstellungen von: Elvira Kartseva, Hans-Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna Renate Wöhlke</em></p>
<p>Verehrte und liebe Leserinnen und Leser unserer Homepage,</p>
<p>aus dem Kreise unserer Mitglieder ist immer wieder Interessantes zu vermelden, das die Vielfalt des Könnens und der Aktivitäten der in der Auswärtigen Presse vereinten Kollegen und Kolleginnen zeigt. In diesem Artikel weise ich hin auf Veranstaltungen und Ausstellungen von: <strong>Elvira Kartseva, Hans-Peter Kurr sowie Dr. Wolfgang Tekook. Lesen Sie bitte weiter!<span id="more-13241"></span></strong></p>
<p>_____________________________________________________________________________________</p>
<p>&#8220;Tanz auf dem Vulkan&#8221; heißt ein Musikprogramm unseres Mitgliedes Elvira Kartseva</p>
<div id="attachment_13243" class="wp-caption alignleft" style="width: 313px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Flyer_Vorderseite.jpg"><img class=" wp-image-13243  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Flyer_Vorderseite.jpg" alt=" " width="303" height="595" /></a><p class="wp-caption-text">Tanz auf dem Vulkan</p></div>
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<p><strong>Hans-Peter Kurr</strong></p>
<p><strong>Monsun- Theater Hamburg, 22. April 2012, 18 Uhr</strong></p>
<p>Jacques – Ariman de Noir</p>
<p>oder:</p>
<p>Der Tod des Monsieur Molière</p>
<p>…..ist der Titel eines noch nicht uraufgeführten Stückes in 12 Bildern von Bettina Katalin („Knut und Will“, UA im August 2010 im Hamburger „Sprechwerk“) , das am Sonntag, 22. April um 18.00 Uhr im Monsun-Theater im Rahmen einer Schauspieler-Lesung vorgestellt werden wird.</p>
<p>Worum geht es? : Jean-Baptise Poquelin, genannt Molière, „Unterhaltungschef“ am Hofe Ludwigs XIV. in Versailles und Autor zahlreicher, noch heute weltbekannter Komödien, ist , während seine junge Frau Madeleine sich mit einem ihrer Liebhaber vergnügt , 51-jährig , kurz nach der Uraufführung des „Eingebildet Kranken“, den er selber verkörperte , an den Folgen eines Blutsturzes gestorben, weiß es aber nicht:</p>
<p>Die Zwischenwelt erscheint ihm wie die irdische. Allerdings begegnet er dort einer Figur mit menschlichem Aussehen, die er bisher nicht kannte: Monsieur Jacques – Ariman de Noir, die Verkörperung des Todes, der sich anerbietet, dem berühmten Theaterdichter alle diejenigen Stationen seines Daseins im Fleische noch einmal zu präsentieren, die jener nicht bewußt oder nicht deutlich genug durchlebt zu haben glaubt.</p>
<p>So entwickeln sich zahlreiche Rückblende-Szenen, die – ähnlich der Führung Dantes durch Vergil in der „Divina commedia“ – dem interessierten Zuschauer die wichtigsten Stationen von Molières irdischem Dasein im 17. Jahrhundert unserer Zeitrechnung ebenso zeigen wie Kuriosa in seiner näheren Umgebung. Gespielt werden diese Szenen von 13 Darstellern, die Molières erste Frau Armande ebenso zeigen wie deren Tochter Madeleine, die der Dichter später zu seiner zweiten Ehefrau machte, den Sonnenkönig Ludwig XIV und seinen Narren Timonio ebenso  wie den Erzbischof von Paris als Vertreter der Katholischen Kirche, die  jahrelang des Dichters künstlerische Bemühungen zu blockieren versuchte.</p>
<p>_____________________________________________________________________________________________</p>
<p><strong>Hans-Peter Kurr</strong></p>
<p><strong>liest aus seinem Buch: Der Herrscher der zwei Horizonte</strong></p>
<p><strong>29. März 2012, 20 Uhr, Logensaal der Hamburger Kammerspiele, Hartungstraße</strong></p>
<p><span style="font-size: medium;">Hans-Peter Kurr: &#8220;Am 29. März 2012 um 20.00 Uhr lese ich im Logensaal der Hamburger Kammerspiele an der Hartungstrasse aus meinem aegyptischen Kurz-Roman &#8220;Der Herrscher der zwei Horizonte&#8221;, der die Biographie der sechsten Tochter der Nofretete und des Pharaos Ech-n-aton mit Namen Setep-n-re, beschreibt. Diese Geschichte aus der 18. Dynastie der antik-aegyptischen Pharaonen-Liste wird im Anhang noch ein wenig genauer erklärt.&#8221;</span></p>
<div id="attachment_13262" class="wp-caption alignleft" style="width: 490px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Aegypten-Flyer1.jpg"><img class=" wp-image-13262 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Aegypten-Flyer1.jpg" alt=" " width="480" height="403" /></a><p class="wp-caption-text">Aegypten Lesung</p></div>
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<p><strong>Dr. Wolfgang Tekook</strong></p>
<p><strong>stellt zur Zeit seine Fotoarbeiten zum Holocaust in New York aus.</strong></p>
<p>Lesen Sie alles Nähere ausführlich auf der Seite unseres Webmasters!</p>
<div id="attachment_13269" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Puffin_1KLEIN.jpg"><img class="size-full wp-image-13269 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/Puffin_1KLEIN.jpg" alt=" " width="500" height="501" /></a><p class="wp-caption-text">Website des Puffin-Forums</p></div>
<div id="attachment_13315" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-13315" title="120220VernissagePuffin600x234" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/120220VernissagePuffin600x234.jpg" alt="" width="600" height="234" /><p class="wp-caption-text">Impressionen von der Vernissage</p></div>
<div id="attachment_13316" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class=" wp-image-13316 " title="120220VernissagePuffin 028" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/02/120220VernissagePuffin-028.jpg" alt="" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">DAP- Präsidentin Johanna Renate Wöhlke und Schatzmeister Winfried Wöhlke bei der Vernissage</p></div>
<p><a href="http://www.wolftek.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=150" target="_blank">http://www.wolftek.de/modules.php?name=News&amp;file=article&amp;sid=150</a></p>
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		<title>Mitgliederversammlung 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 13:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder! Bitte merken Sie sich unsere Mitgliederversammlung dieses Jahres vor: Freitag, 23. März 2012, 19 Uhr &#8211; wie im vergangenen Jahr auch in den Räumen der Loge in der Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg Nähere Informationen gehen Ihnen fristgerecht per Post zu. Wir freuen uns auf Sie und grüßen herzlich, der Vorstand]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitglieder!</p>
<p>Bitte merken Sie sich unsere Mitgliederversammlung dieses Jahres vor: Freitag, 23. März 2012, 19 Uhr &#8211; wie im vergangenen Jahr auch in den Räumen der Loge in der Moorweidenstraße 36, 20146 Hamburg<span id="more-13238"></span></p>
<p>Nähere Informationen gehen Ihnen fristgerecht per Post zu. Wir freuen uns auf Sie und grüßen herzlich,</p>
<p>der Vorstand<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ginny G. von Bülow, unser neues Mitglied!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir begrüßen in unseren Reihen sehr herzlich die Autorin Ginny G. von Bülow und freuen uns sehr, Frau von Bülow als unser Mitglied bei uns zu haben. Besonders freuen wir uns auch darauf, dass sie durch ihre Beiträge das Angebot an Artikeln auf unserer Homepage bereichern wird. Frau von Bülow lebt in Berlin. Sie ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12953" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/bild-mitglieder.php_.jpg"><img class="size-full wp-image-12953" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/bild-mitglieder.php_.jpg" alt=" " width="150" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Ginny G. von Bülow</p></div>
<p>Wir begrüßen in unseren Reihen sehr herzlich die Autorin Ginny G. von Bülow und freuen uns sehr, Frau von Bülow als unser Mitglied bei uns zu haben. Besonders freuen wir uns auch darauf, dass sie durch ihre Beiträge das Angebot an Artikeln auf unserer Homepage bereichern wird.</p>
<p>Frau von Bülow lebt in Berlin. Sie ist auch Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren. Nähere Informationen über Ginny G. von Bülow sind in aller Ausführlichkeit auf ihrer Homepage nachzulesen:<a href="http://www.ggvbuelow.de/"> www.ggvbuelow.de</a>  Noch einmal: Herzlich Willkommen! Der Vorstand<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Von Phuket ins Goldene Dreieck</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cropp Wolf- Ulrich Dr.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=12924</guid>
		<description><![CDATA[Vortrag  und  Lesung Wolf-Ulrich Cropp, Autor und Reisender, begab sich kreuz und quer durch Thailand, den wilden Nordosten Burmas und lebte im buddhistischen Kloster Tham Krabok, in dem Mönche erfolgreich Suchtkranke therapieren. Nach den spannenden Erlebnissen entstand sein Buch &#8220;Models und Mönche&#8221; aus dem der Autor auch liest. Im:  Eidelstedter Bürgerhaus, Alte Elbgaustr. 12, 22523 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_12925" class="wp-caption alignright" style="width: 222px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-12925" title="SCAN0004" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2012/01/SCAN0004-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p><strong>Vortrag  und  Lesung</strong></p>
<p>Wolf-Ulrich Cropp, Autor und Reisender, begab sich kreuz und quer durch Thailand, den wilden Nordosten Burmas und lebte im buddhistischen Kloster Tham Krabok, in dem Mönche erfolgreich Suchtkranke therapieren.<br />
Nach den spannenden Erlebnissen entstand sein Buch &#8220;Models und Mönche&#8221; aus dem der Autor auch liest.</p>
<p><strong>Im:  Eidelstedter Bürgerhaus, Alte Elbgaustr. 12, 22523 Hamburg</strong></p>
<p><strong>Am: Sonntag, den 18. 03. 2012</strong></p>
<p><strong>Um:  11.30 Uhr</strong></p>
<p><strong>Eintritt: frei</strong><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle guten Wünsche zum Neuen Jahr 2012</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2012/01/alle-guten-wunsche-zum-neuen-jahr-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://die-auswaertige-presse.de/?p=12679</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Mitglieder und Leser unserer Seite! Der Vorstand der DAP wünscht Ihnen alles Gute für das Neue Jahr 2012. Möge die Zeit uns alle mitnehmen in ein gutes Jahr, in dem wir unsere Pläne verwirklichen und neue ins Auge fassen können, bei guter Gesundheit, Freude am Leben und Hoffnung in unsere Zukunft! Bitte schauen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12574" class="wp-caption alignleft" style="width: 195px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Sylvester-2012-klein.jpg"><img class=" wp-image-12574" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Sylvester-2012-klein-211x300.jpg" alt="Sylvester 2012" width="185" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Alle guten Wünsche für das Neue Jahr 2012 übermittelt Ihnen allen der Vorstand der DAP!</p></div>
<p>Liebe Mitglieder und Leser unserer Seite!</p>
<p><strong>Der Vorstand der DAP wünscht Ihnen alles Gute für das Neue Jahr 2012.</strong></p>
<p>Möge die Zeit uns alle mitnehmen in ein gutes Jahr, in dem wir unsere Pläne verwirklichen und neue ins Auge fassen können, bei guter Gesundheit, Freude am Leben und Hoffnung in unsere Zukunft!</p>
<p>Bitte schauen Sie auch immer einmal wieder in DAP-aktuell und DAP-intern auf dieser Seite.</p>
<p>Informationen über unser Jubiläum 60 Jahre DAP, Reden und Grußworte sowie Geschichtliches finden Sie dort zu lesen oder klicken Sie hier:<a href="http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/zum-ende-des-jahres-60-jahre-dap-und-1000-artikel-auf-unserer-seite/#more-12282"> http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/zum-ende-des-jahres-60-jahre-dap-und-1000-artikel-auf-unserer-seite/#more-12282</a></p>
<p>Wir alle sehen uns hoffentlich wieder zur jährlichen Mitgliederversammlung im März 2012.</p>
<p>Der Vorstand<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Korczak und die Kinder  Jugendtheater in Hamburg</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/korczak-und-die-kinder-jugendtheater-in-hamburg-von-gunther-falbe-fotos-tobias-gloger/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[ Von Günther Falbe                        Fotos von Tobias Gloger Es gehört zu den meistgespielten deutschen Nachkriegsstücken, das Schauspiel „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus, das eines der schlimmsten Verbrechen des Naziregimes, den Tod von 200 jüdischen Waisenkindern aus dem Warschauer Ghetto in den Gaskammern des Vernichtungslagers Treblinka behandelt. Mit ihnen starb der Mann, der sie bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> Von Günther Falbe                        Fotos von Tobias Gloger<br />
</em></p>
<p>Es gehört zu den meistgespielten deutschen Nachkriegsstücken, das Schauspiel „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus, das eines der schlimmsten Verbrechen des Naziregimes, den Tod von 200 jüdischen Waisenkindern aus dem Warschauer Ghetto in den Gaskammern des Vernichtungslagers Treblinka behandelt. Mit ihnen starb der Mann, der sie bis zum letzten Atemzug beschützt hatte, der polnische Arzt, Schriftsteller und Pädagoge mit Leib und Seele, Janusz Korczak.</p>
<div id="attachment_12136" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/?attachment_id=12136" rel="attachment wp-att-12136"><img class="size-medium wp-image-12136" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/TGL_111027_korczak_304-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Auseinandersetzung</p></div>
<p>Unter diesem Autorennamen schrieb sich der als Henryk Goldszmit in Warschau geborene Sohn einer jüdischen Anwaltsfamilie in die polnische Literatur des frühen 20.Jahrhunderts ein, weniger ein Pseudonym als ein Synonym für eine tiefe Liebe zu den hilfslosesten in der menschlichen Gemeinschaft, den Waisenkindern. Mit seinem Namen wird immer der singende Zug der Kinder aus dem Waisenhaus Dom Sierot in Warschau, das der Kinderarzt jahrzehntelang geleitet hatte, in das Lager Treblinka verbunden bleiben. Dieses Kapitel des Holokaust erschüttert die Menschen, wo und wie sie sich mit ihm auseinandersetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So wie zur Zeit in Hamburg, wo das „TheaterSehnSucht“ das Schauspiel von Erwin Sylvanus in sein Programm aufgenommen hat,</p>
<div id="attachment_12132" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/?attachment_id=12132" rel="attachment wp-att-12132"><img class="size-medium wp-image-12132" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/TGL_111027_korczak_235-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Die Nachricht</p></div>
<p>das vor allem junge Zuschauer bewegen soll, Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Geschichte in die Gegenwart zu transferieren und sie mit den gravierenden Problemen unserer Zeit zu verbinden. Ein Jugendtheater, das das junge Publikum nicht nur als Zuschauer sieht sondern es mit einbindet in das Thema des Stückes und seine Interpretation mit anschließender Diskussion oder Workshop.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass diesem Schauspiel Erwin Sylvanus, das den Autor berühmt gemacht hat, in Hamburg eine besondere Bedeutung zukommt, liegt an der bedrückenden Duplizität der authentischen Vorlage: Auch in Hamburg kamen jüdische Kinder ums Leben, die Schule am Bullenhausener Damm trägt deshalb heute den Namen von Janusz Korczak. So bekommt das Stück eine bewegende Nähe, die bei der Erstaufführung in der Jugendkirche, Bei der Flottbeker Mühle, schon zu spüren war. Nicht nur bei den älteren Zuschauern – der „Erlebnisgeneration“ – sondern auch oder gerade bei den Jugendlichen, der eigentlichen Zielgruppe dieses Jugendtheaters. Was dieses Stück ihnen verdeutlichen will und soll, ist Eigenverantwortung, die in die Gesellschaft einzubringen ist, um überhaupt als solche bestehen zu können.</p>
<div id="attachment_12142" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/?attachment_id=12142" rel="attachment wp-att-12142"><img class="size-medium wp-image-12142" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/TGL_111027_korczak_25-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ist Das zu verantworten</p></div>
<p>Keine leichte Aufgabe für die Protagonisten, denn es wurde die Form des Sprechtheaters gewählt, weil man mit diesem Stück auch kleine Räume bespielen will wie Klassenzimmer, um so nahe wie möglich an das junge Publikum heran zu kommen und es mit einbeziehen zu können. So muss vor allem die Sprache die Handlung tragen, die im Warschauer Ghetto spielt, in dem Waisenhaus, das Janusz Korczak leitet, und das nun geräumt werden soll, weil die Kinder nach Treblinka gebracht werden sollen. Zwischen dem SS-Führer mit dem Räumungsbefehl und dem Arzt beginnt ein in emotional geführten Dialogen ausgetragener Kampf um die Vollziehung dieses – wie Korczak weiß – tödlichen Vorhabens. Der Arzt will die vier Schwestern retten, sie von der Begleitung befreien. Er selber will die Kinder in das Lager führen, alle Versuche zu seiner Rettung, die an ihn herangetragen werden, lehnt er ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Jugendtheater hat bei der Besetzung des fünf Personen-Stückes eine glückliche Hand gehabt. Ohne aufwendige Ausstattung, vor nur mit wenigen Symbolen versehener Bühne erfüllen die Schauspieler allein mit ihrer Präsenz die Aufgabe, die der Autor mit seiner großartigen Sprache vorgegeben hat – kein Wunder, dass Erwin Sylvanus mit diesem Stück Weltruhm erlangte. Bewusst hat man verzichtet, Kinder auf die Bühne zu bringen. Sie sind gegenwärtig in den beiden Frauengestalten, denen Kerstin Otto und Katharina Herzberg von Rauch Leben gibt.</p>
<div id="attachment_12141" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/?attachment_id=12141" rel="attachment wp-att-12141"><img class="size-medium wp-image-12141" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/TGL_111027_korczak_281-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Zwiesprache</p></div>
<p>Gösta Liptow bringt als Sprecher die verbindenden Elemente in die Handlung ein, die in ihren entscheidenden Elementen von Thomas Fischer als Offizier und Hans-Peter Kurr als Korczak getragen wird und die ihren Höhepunkt in einem bewegenden Monolog findet, in dem Hans-Peter Kurr alle Register seines Könnens zieht. Der Arzt ringt dem Befehlenden das Leben der vier Schwestern des Waisenhauses ab und tritt dann der Weg in das Dunkel an, aus dem es keine Wiederkehr gibt. Kurr i s t Korczak in Mimik und Sprache, mit der er fast den Raum zu sprengen droht und die Zuschauer, gleich welchen Alters, in seinen Bann zwingt. Großes Sprechtheater unter der Regie von Fred Buchalski, musikalisch begleitet mit eigenen Kompositionen von Kinga Heymann.</p>
<div id="attachment_12133" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/?attachment_id=12133" rel="attachment wp-att-12133"><img class="size-medium wp-image-12133" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Neues-Bild1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Das Ensemble</p></div>
<p>Es ist zu wünschen, dass „Korczak und die Kinder“ als erstes Stück des dreiteiligen Theaterprogramms, das dieses von der Hamburger Kulturbehörde geförderte Jugendtheater vorlegt, in vielen Schulen und Institutionen zur Aufführung kommt. ( TheaterSehnSucht, Seewartenstraße 10 in 20459 Hamburg, Tel: 040 / 52015701, Mail: <span style="color: #0000ff"><span style="text-decoration: underline"><a href="mailto:jugend@theatersehnsucht.de">jugend@theatersehnsucht.de</a></span></span> )</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Tobias Gloger<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Ende des Jahres: 60 Jahre DAP und 1000 Artikel auf unserer Seite!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[von Johanna Renate Wöhlke Liebe Mitglieder der DAP und liebe Leser! Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende entgegen und wir alle schauen zurück auf unsere gelebte Zeit und verbinden dies mit Hoffnung auf eine gute Zukunft, Gesundheit und das Quäntchen Glück, das wir alle im Leben brauchen und uns ersehnen. Gehen wir das neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Johanna Renate Wöhlke</p>
<div id="attachment_12574" class="wp-caption alignleft" style="width: 367px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Sylvester-2012-klein.jpg"><img class=" wp-image-12574 " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Sylvester-2012-klein.jpg" alt="Sylvester 2012" width="357" height="505" /></a><p class="wp-caption-text">Alle guten Wünsche für das Neue Jahr 2012 übermittelt Ihnen allen der Vorstand der DAP!</p></div>
<p>Liebe Mitglieder der DAP und liebe Leser!</p>
<p>Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende entgegen und wir alle schauen zurück auf unsere gelebte Zeit und verbinden dies mit Hoffnung auf eine gute Zukunft, Gesundheit und das Quäntchen Glück, das wir alle im Leben brauchen und uns ersehnen. Gehen wir das neue Jahr 2012 mit allem Optimismus an, auch wenn die Ereignisse auf unserem &#8220;Raumschiff Erde&#8221; uns nicht immer singalisieren, dass eitel Freude und Sonnenschein für alle zu erwarten sein wird. In diesem Fall haben wir nicht die Qual der Wahl. In diesem Fall haben wir die Möglichkeit, uns einzumischen, zu akzeptieren, zu<span id="more-12282"></span> verändern, zu kritisieren und &#8211; uns an allem zu erfreuen, was unser Leben im Guten ausmacht. Trotz alledem. Ich halte es da gerne mit den Worten Martin Luthers, der zitiert wird mit der Äußerung, dass er noch heute einen Apfelbaum pflanzte, wenn er wüsste, dass morgen die Welt untergeht.</p>
<p>In diesem Sinne wünscht Ihnen der Vorstand der DAP ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gelingendes Neues Jahr 2012! Wir beendeten es mit einer großartigen Weihnachts- und Jubiläumsfeier und der überaus erfreulichen Nachricht, dass unsere Seite nun über 1000 Artikel anbieten kann. Allen Mitgliedern dafür herzlichen Dank und  allen &#8220;Fröhliche Weihnachten&#8221;!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_12289" class="wp-caption alignleft" style="width: 522px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/DAP-60-Jahre-und-Weihnachten-020.jpg"><img class=" wp-image-12289  " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/DAP-60-Jahre-und-Weihnachten-020.jpg" alt="  " width="512" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">60 Jahre DAP und Weihnachtsfeier</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unsere Jubiläums- und Weihnachtsfeier war ein großer Erfolg und hat allen Beteiligten viel Freude bereitet. Gerne weise ich noch einmal auf die Artikel hin, die sich mit diesem Ereignis auseinandergesetzt haben und empfehle diese Lektüre ihrer Aufmerksamkeit. Sie enthält viel zur Geschichte der DAP und berichtet über die Vernetzung unserer Vereinigung in Hamburg vor Ort.<!--more--></p>
<p>Gleichzeitig ist nun bei der Anzahl der Artikel auf unserer Seite die Tausendermarke erreicht. Das ist ebenfalls ein Grund zur Freude und soll nicht verschwiegen werden!</p>
<p>Hier nun die Links zu den empfohlenen Artikeln über das Jubiläum der DAP. Bilder der Feier werden noch folgen.</p>
<p>Grußworte der Vorsitzenden der Hamburger Autorenvereinigung und des Schriftstellerverbandes Hamburg:</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/60-jahre-dap-prominente-grusworte-der-vorsitzenden-der-hamburger-autorenvereinigung-und-des-hamburger-schriftstellerverbandes-gino-leineweber-und-reimer-eilers/">Klicken Sie hier!</a></p>
<p>Unser ältestes Mitglied Ruth Geede hat sich für uns erinnert und viele Informationen aus dem Gedächtnis für uns in zwei langen Beiträgen aufgeschrieben.</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/60-jahre-dap-mitglieder-und-aktivitaten-der-ersten-stunde/">Klicken Sie hier!</a></p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/60-jahre-dap-ruth-vollmer-rupprecht-erinnert-sich/">Klicken Sie hier!</a></p>
<p>Dr.László Kova hat einen Vortrag über die &#8220;Doppelbegabung&#8221; gehalten.</p>
<p><a href="http://die-auswaertige-presse.de/2011/12/60-jahre-dap-dr-laszlo-kova-zur-doppelbegabung-in-der-dap/">Klicken Sie hier!</a><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>60 Jahre DAP: Dr. László Kova zur &#8220;Doppelbegabung&#8221; in der DAP</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kova Dr. László]]></category>

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		<description><![CDATA[von Dr. László Kova (Vortrag bei der Jubiläumsfeier am 9. Dezember 2011) Die Auswärtigen Presse Hamburg e.V. wurde im Jahr 2011 60 Jahre alt. Auf  ägyptischem Papyrus und antikem Pergament geschriebene Texte sind bis heute noch lesbar. Die handgeschriebenen Notenblätter von Niccolò Paganini (1782–1840) oder die Schriften von Emanuel Kant (1724-1804) sind wertvolle Dokumente unseres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
<h1></h1>
<h1></h1>
<p>von Dr. László Kova</p>
<h1><span style="font-size: small">(Vortrag bei der Jubiläumsfeier am 9. Dezember 2011)</span></h1>
<div id="attachment_12240" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Dr.-L%C3%A1szl%C3%B3-Kova_800-.jpg"><img class="size-medium wp-image-12240" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Dr.-L%C3%A1szl%C3%B3-Kova_800--300x225.jpg" alt="Dr. László Kova" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. László Kova</p></div>
<p>Die Auswärtigen Presse Hamburg e.V. wurde im Jahr 2011 60 Jahre alt.</p>
<p>Auf  ägyptischem Papyrus und antikem Pergament geschriebene Texte sind bis heute noch lesbar. Die handgeschriebenen Notenblätter von Niccolò Paganini (1782–1840) oder die Schriften von Emanuel Kant (1724-1804) sind wertvolle Dokumente unseres Geistesgutes.</p>
<p>Im Gegensatz dazu ist es im Computerzeitalter schwer, Forschungen über die Vergangenheit durchzuführen. Irgendwann ist die Festplatte voll, man löscht alles, damit man der Gegenwart und Zukunft für eine kurze, absehbare Zeit wieder Platz macht. Computerviren taten und tun auch ihren Dienst, was ebenso ärgerlich ist.<span id="more-12235"></span></p>
<p>Das Fax ist auch nicht unproblematisch: Das Papier vergilbt und die Buchstaben verblassen, also verschwindet der Text spurlos. Das alles passierte mir auch. Darauf wurde ich jedoch erst dann aufmerksam, als ich nach Briefen, Konzepten und Notizen der „Doppelbegabung der DAP“ gesucht habe. Einige Unterlagen konnten dennoch ausfindig gemacht werden.</p>
<p>Ich ging 2001 davon aus, dass unsere Journalistinnen und Journalisten über ihren täglichen Job hinaus auch noch über andere Talente verfügen würden. Und zwar im schriftstellerischen und künstlerischen Bereich.  Die vereinsintern gegründete Organisation <em>„Doppelbegabung für Kunst und Literatur“</em> rief unsere Mitglieder im Kalenderjahr 2002 zu Aktivitäten auf, die das Vereinsleben intensivierte und eine Möglichkeit versprach, uns als Schriftsteller und bildende Künstler sowie Fotografen vor der breiten Öffentlichkeit in Form von Lesungen und Ausstellungen zu präsentieren.</p>
<p>Der erste Auftritt war 2002 auf dem Herbstmarkt der Lions Altona,  wo beinahe 10.000 Besucher unsere Bücher, Kataloge, Pressefotos, Gemälde und Skulpturen sahen. Die Ausstellungen in Kooperation mit Lions Altona stärkte unser Auftreten in der Öffentlichkeit und spornte uns zu kontinuierlich kreativem Schaffen an.</p>
<p>Bald danach wurden jährliche vereinsinterne <em>Fotowettbewerbe</em> und <em>Artikelwettbewerbe</em> ins Leben gerufen. Bei der Auswertung zählten nur Pressefotos, die selbst geschossen wurden und Artikel, die aus eigener „Feder“ stammten.</p>
<p>Diese Wettbewerbe setzten unsere Mitglieder ständig in Bewegung, wirkten sich maßgeblich auf die Intensivierung des internen Vereinslebens aus. Hierzu ist erwähnenswert, dass z.B. im Jahr 2005 mehr als 100 Pressefotos von unseren Vereinsmitgliedern eingesendet wurden. In der Jury waren 14 Vereinsmitglieder vertreten, was mehr als 13% der Mitgliedschaf ausmachte. Im Rahmen unserer journalistischen Wettbewerbe wurden anno dazumal 2005 für die Fotoarbeiten 24 Urkunden und für die besten journalistischen Artikel 5 Urkunden ausgehändigt. Statistisch gesehen erwarb jährlich jedes dritte Mitglied eine Auszeichnung.</p>
<p>Die Fotowettbewerbe, Artikelwettbewerbe sowie die Ausstellungen für Kunst und Fotografie eröffneten   den Vereinsmitgliedern ein neues Betätigungs- und Bestätigungsfeld. Nicht selten solchen, die bis dahin nur in der stummen Mitgliederliste existierten.</p>
<p>Die Home Page der DAP berichtete regelmäßig über die Ausschreibungen und Auswertungen der jährlichen Wettbewerbe, was der breiten Internetöffentlichkeit zugänglich war.</p>
<p>Mein Archiv bewahrte ein paar Artikel aus den Printmedien über unsere „Doppelbegabung für bildende Kunst“ auf.  Die Titel dieser Artikel lauteten zum Beispiel: „Zauber der Farben, Journalisten stellen aus“, „Journalisten mit Musik, Lyrik und vielen Bildern“, „Ausstellung: Einstimmung auf den Frühling“ oder „Doppelbegabung, Journalisten als Künstler“. Unsere Präsentation in der Eidelstedter Bücherhalle (z.B. im Kalenderjahr 2005) war für unsere Kollegen, die dort Gemälde und Pressefotos ausstellten, ein großer Erfolg. So wurde unsere Doppelbegabung durch die Presse (im Hamburger Abendblatt, Eidelstedter Anzeiger,  Eidelstedter Wochenblatt, LOKALES Eidelstedt-Eimsbüttel-Stellingen) in der Öffentlichkeit mit den ersten Schritten präsent.</p>
<p>Im Rahmen der Doppelbegabung war eine Lesungsreihe „Journalisten als Dichter – Heiteres und Ernstes“ geplant. Die Lesungen wollten unsere Journalistenkolleginnen und Kollegen auf die Lesebühne bringen, die ihre Poesie und Erzählungen bereits in diversen Magazinen, Anthologien und Gedichtbändern veröffentlicht hatten. Dies betraf literarische Werke in deutscher, aber auch in bosnischer und ungarischer Sprache.</p>
<p>Dieses letzte Vorhaben und noch andere kulturelle Aktivitäten unter dem Stichwort <em>Doppelbegabung</em> konnten im großen Sturm des Vereinlebens 2007 nicht mehr realisiert werden. Bei der Wahl 2007 kandidierte ich als Vizepräsident nicht mehr. Der neue Vorstand setzte andere Prioritäten und so langsam geriet die „Doppelbegabung für Kunst und Literatur“  nach sechs erfolgreichen Jahren in Vergessenheit.</p>
<p>Es sei mir gestattet, ein paar Aktivisten namentlich vorzulesen, die das vergilbte Archiv  bewahrt hat:</p>
<p>01. als Aussteller: Günter Arnold, Michael Beazley, Ruth Geede, Max Eipp, Jörg Rüdiger Groeger, Volker Hamann, Ole P. Jaecks, Emina C. Kamber, Jürgen Kausch, Dr. László Kova, Witka Kova, Iris Neumann, Harry Oswaldt, Hans Joachim Rech, Marcel Schäffler, Johanna Renate Wöhlke</p>
<p>02. in der Jury: Uta Buhr, Günther Falbe, Dr.  Jan Heitmann, Dr. Ferenc Horvath, Hans-Jürgen Mahlitz, Robert Mann, Manuela Rosenthal-Kappi, Dr. Manuel Ruoff, Gunda Seeliger</p>
<p>An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die die von mir initiierten kulturellen Bewegung, also meine Ideen und Realisierung, in der Tat aktiv unterstützt haben.</p>
<p>Liebe DAP (Die Auswärtige Presse Hamburg e.V.)! Ich gratuliere dir zu deinem 60. Geburtstag. Du bist noch jung. Ich wünsche dir eine erfolgreiche Zukunft, kreative Ideen und viele Erneuerungsprozesse. Ich wünsche dir auch  mindestens 100 Jahre alt zu werden.</p>
<p>&nbsp;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>60 Jahre DAP: Mitglieder und Aktivitäten der ersten Stunde</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 16:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vollmer- Rupprecht Ruth]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufbau und Wachstum der DAP in Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg. Ruth Vollmer- Rupprecht ( Ruth Geede) erinnert sich Erinnerungen an Gründung und Wachstum: Charles de Gaulle zu Gast Immer dabei – auch in der Politik. Denn der 1.Vorsitzende der neuen Vereinigung war Egon Heymann, ein exzellenter Journalist, der einen guten Draht zu Bonn hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12210" class="wp-caption alignleft" style="width: 496px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/bildbildbild.jpg"><img class="size-full wp-image-12210   " src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/bildbildbild.jpg" alt="Podium während der Jubiläumsfeier" width="486" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">Wolfgang Bremke, Johanna Renate Wöhlke (Präsidentin), Sybil Gräfin Schönfeldt, Hans-Peter Kurr ( Beirat), Ruth Geede ( Ruth Vollmer-Rupprecht), Günther Falbe (Ehrenpräsident), Uta Buhr (Vizepräsidentin) während des &quot;Erinnerungspodiums&quot; der Jubiläumsfeier (von links)</p></div>
<p><strong>Aufbau und Wachstum der DAP in Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg.</strong></p>
<p><strong>Ruth Vollmer- Rupprecht ( Ruth Geede) erinnert sich</strong></p>
<p><em><strong>Erinnerungen an Gründung und Wachstum: Charles de Gaulle zu Gast</strong></em></p>
<p>Immer dabei – auch in der Politik. Denn der 1.Vorsitzende der neuen Vereinigung war Egon Heymann, ein exzellenter Journalist, der einen guten Draht zu Bonn hatte und dem es gelang, Politiker der ersten Garde nach Hamburg zu Presseveranstaltungen zu holen, für die die AP allein oder mitverantwortlich zeigte. Nicht nur deutsche &#8211; sogar Charles de Gaulle war einmal unser Gast.<span id="more-12208"></span></p>
<p>Die Gründungsmitglieder waren hauptberufliche Journalisten, die ihren Wohnsitz in Hamburg oder der näheren Umgebung hatten. Zu ihnen gehörten Dr.Hans Schaeffer, Hanna Brauweiler, Heinrich Broecker und Holger Hofmann, um nur einige zu nennen, die wesentlich zu dem Renommee der AP beitrugen, der sich nun überall die Türen öffneten, was dem freien Journalisten – selbst wenn er für einen angesehenen Verlag arbeitete – nur mühsam gelungen wäre.  Gemäß der Satzung der Vereinigung, dass diese die Informationsbelange ihrer Mitglieder gegenüber staatlichen und nichtstaatlichen Stellen – insbesondere der Politik, der Wirtschaft und des kulturellen Lebens – vertreten und als Mittler zwischen ihnen und diesen Stellen dienen sollte.</p>
<p>Denn gerade daran hatte es vorher gehapert. Die Staatliche Pressestelle sah sich anscheinend überfordert oder nicht legitimiert, diese Informationsbelange zu erfüllen. Wie wichtig aber die Mitglieder der DAP, zu denen immer mehr ausländische oder für ausländische Verlage arbeitende Kollegen zählten, gerade für die Hansestadt  waren, weil  sie ihre Leser oder Hörer in der ganzen Welt über die aufstrebende Wirtschaftsmetropole berichteten, wurde aber bald von politischer Seite anerkannt. Es kam sogar dazu, dass ein späterer Leiter der Staatlichen Pressestelle, Paul O.Vogel, Mitglied in unserer Vereinigung wurde.</p>
<p>Durch die ausländischen Kollegen erweiterte sich auch für viele Mitglieder der Berichterstattungsraum weit über den norddeutschen Raum hinaus. Man bedenke: Es war in den 50ger Jahren, das deutsche Pressewesen hatte sich geradezu rasant entwickelt, die großen Tageszeitungen, die Mantelverlage mit ihren vielen Regionalausgaben wie die Fachorgane und auch die Rundfunkanstalten waren auf freie Mitarbeiter angewiesen.</p>
<p>Es gab DAP-Mitglieder, die arbeiteten für zehn oder noch mehr renommierte Blätter wie Georg Gallweit, Urberliner aus der Ullstein-Ära, der als Korrespondent für 12 Zeitungen, von der Abendzeitung München über die Ruhr-Nachrichten bis zur Saarbrücker-Zeitung. arbeitete. Er schien nie zu schlafen, in seiner Wohnung am Siemers-Platz brannte immer Licht.</p>
<p>Oder Markus-Joachim Tidick, der das Norddeutsche Büro des Südwestfunks leitete, aber auch für ausländische Sender wie den Österreichischen Rundfunk tätig war. Oder Rosemarie Fiedler-Winter, die 1954 nach Hamburg kam und, als junge aber versierte Journalistin – die besonders durch ein Interview mit Evita Peron bekannt geworden war – für viele Schweizer und deutsche Zeitungen schrieb, sich dann vor allem auf dem Gebiet der Unternehmensforschung einen Namen machte.</p>
<p>Und wie Holger Hofmann, dem vielleicht rührigsten Mitlieder der DAP, der seine Verbindungen zu großen deutschen und ausländischen Unternehmen der Lebensmittelbranche auch dem Verein zur Verfügung stellte und Betriebsbesichtigungen wie Pressereisen arrangierte, die den Beteiligten Berichterstattung aus erster Hand bot. Nicht umsonst wurde er später zum 1.Vorsitzenden gewählt und blieb es lange und erfolgreich.</p>
<p>Dazwischen hatte es die „Ära Samhaber“ gegeben, denn Egon Heymann hatte Hamburg verlassen, um die Chefredaktion des „Rheinischen Merkur“ zu übernehmen. Er verstarb leider schon 1964. Professor Samhaber leitetete  als bekannter Publizist auf dem Gebiet der Europa -und Wirtschaftspolitik in seinem Sinne die Vereinigung, die weiter wuchs und blühte. Durch das hohe Ansinnen, das die AP genoss, und für das die Mitglieder verbürgten, die mit bedeutenden Unternehmen und Institutionen zusammen arbeiteten, kamen viele in -und ausländische Pressereisen zustande. So nach Paris zur NATO, nach Brüssel, Wien, Barcelona, nach  England, Dänemark und sogar einmal im Jahr nach Island, wenn einige Mitglieder mit Hannes Schlünz  eine norddeutsche Weihnachtstanne nach Reykjavik brachten. Holger Hofmann brachte es sogar fertig, in den 70ger Jahren eine Pressefahrt in die DDR zu organisieren. Auch an Fernreisen nahmen einige Mitglieder teil. Unvergessen für die damaligen Teilnehmer wie die „Jamaika-Reise“ oder die Jungfernfahrten wie die der damals einem dänischen Reeder gehörenden „Hamburg“ oder der „Queen Elisabeth“.</p>
<p>Da auch bald als außerordentliche Mitglieder einige PR- und Pressestellenleiter großer Unternehmen zu uns gehörten, trugen auch diese zur Erweiterung des Informationsangebotes erheblich bei und unterstützten den Verein mit ihren Möglichkeiten. Wie Günter Baumann von der Neuen Heimat, Fritz Krull von den HEW, Paul Nepach von Norddeutschen Lloyd, Gerhard Zabel von der Hamburger Hochbahn, Hans-Joachim Cabus von Langnese-Iglu, Eberhard Kruschwitz von der EDEKA – um nur einige Namen aus den ersten Jahrzehnten unseres Vereins zu nennen.</p>
<p>Es würde hier zu weit führen, alle verdienstvollen Mitglieder aufzuführen. Was aber unbedingt noch erwähnt werden muss, ist die gute Kollegialität auch zwischen Mitgliedern, die eigentlich Konkurrenten waren, wenn sich die Verbreitungsgebiete der Zeitungen und Zeitschriften, für sie sie arbeiteten, überschnitten. Im Gegenteil: Man spielte sich die Bälle zu.</p>
<p>In der großen Auf- und Ausbauphase der Bundesrepublik boten gerade Hamburg und der Norddeutsche Raum eine wahre Informationsfülle. Das führte auch dazu, dass viele Presseagenturen und – büros ihren Sitz in Hamburg hatten, deren Herausgeber zu unseren Mitgliedern zählten. Wie Hanna Brauweiler mit ihrem „Frauendienst“ – den später Frau Dr. Eckhardt und dann Ruth und Günther Vollmer-Rupprecht übernahmen -, wie das Ehepaar Herbst mit „Frau von heute“,, wie die Presseagentur Broszio, wie Glaue mit seinem Nordpreß-Dienst, Hans-Otto Lippens mit dem Tagesdienst „Realpolitik“ und Heinz Fremke mit „Conti-Press“. Auch einige dpa-Redakteure und feste Mitarbeiter traten der DAP bei, obgleich die Agentur ihren Hauptsitz in Hamburg hatte. Und als „Auswärtige Presse“ wurde unser Verein seinem Namen mit Mitgliedern aus vielen Nationen gerecht, bis heute – wenn wir uns in unserm Kreis umsehen.</p>
<p>Heute – es ist ein langer Weg, nun fast 60 Jahre lang. Es hat sich viel, sehr viel verändert, so wie das deutsche Pressewesen sich verändert hat, verändern musste. Heute und hier denken wir aber daran, wie es einmal begann. Es gibt noch Mitglieder unter uns, die einen langen Weg mitgegangen sind. Den längsten Rosemarie Fiedler-Winter und Ruth Geede Vollmer- Rupprecht, aber auch andere, die mit ihren persönlichen Erinnerungen noch das bunte Mosaikbild unserer AP füllen können.</p>
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		<title>60 Jahre DAP: Ruth Vollmer-Rupprecht erinnert sich</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wöhlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[DAP intern]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir alle danken unserem ältesten Mitglied, Ruth Vollmer-Rupprecht, bekannt auch unter dem Namen Ruth Geede (95) dafür, dass sie zum 60jährigen Jubiläum der DAP das Schatzkästlein ihrer Erinnerungen aufgeschlossen hat. Hier veröffentlichen wir den ersten Teil. Aufbau und Wachstum der DAP in Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg. Ruth Vollmer- Rupprecht ( Ruth Geede) erinnert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle danken unserem ältesten Mitglied, Ruth Vollmer-Rupprecht, bekannt auch unter dem Namen Ruth Geede (95) dafür, dass sie zum 60jährigen Jubiläum der DAP das Schatzkästlein ihrer Erinnerungen aufgeschlossen hat. Hier veröffentlichen wir den ersten Teil.</p>
<p><strong>Aufbau und Wachstum der DAP in Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg.</strong></p>
<p><strong>Ruth Vollmer- Rupprecht ( Ruth Geede) erinnert sich</strong></p>
<div id="attachment_12202" class="wp-caption alignleft" style="width: 218px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Die-gro%C3%9Fe-alte-Dame-der-DAP.jpg"><img class="size-medium wp-image-12202" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2011/12/Die-gro%C3%9Fe-alte-Dame-der-DAP-208x300.jpg" alt="Ruth Geede" width="208" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ruth Geede bei der Jubiläumsfeier im Marriott-Hotel Hamburg</p></div>
<p>Die Auswärtige Presse wurde am 15.März 1951 in Hamburg von Journalisten gegründet, die als freie Berichterstatter oder feste Korrespondenten für deutsche und ausländische Presseorgane tätig waren. Sie hatten sich hier als Selbständige niedergelassen oder waren von ihren Verlagen beauftragt worden, eine Hamburg-Redaktion einzurichten.</p>
<p>Hamburg war nach Kriegsende zur Pressestadt Nr.1 im in drei Besatzungszonen geteilten Westdeutschland geworden. Bereits 1946 hatte die britische Militärregierung die ersten Lizenzen für Zeitschriften und Zeitungen vergeben. Sie waren, ohne dass es manchem Empfänger zuerst bewusst wurde, unschätzbare Wertpapiere, wie es sich bereits in den ersten Jahren erwies. Die Lebenswege großer deutscher Zeitungspioniere eine Rudolf Augstein, Gerd Bucerius, John Jahr und Axel Springer sind untrennbar mit Hamburg verbunden. Vor allem auf dem Gebiet der aktuellen Berichterstattung wurde Hamburg führend.<span id="more-12197"></span></p>
<p>Als regelmäßig erscheinende  Zeitungen erhielten zuerst die Lizenz der Militärregierung: das Hamburger Echo, die Hamburger Freie Presse,  die Hamburger Allgemeine, die Hamburger Volkszeitung, die Welt und als große Wochenzeitschrift Die Zeit. Ab 1949 kamen das Hamburger Abendblatt und die Hamburger Morgenpost hinzu. Mit der Bild wurde ein Boulevardblatt geschaffen, wie es bisher im deutschen Pressewesen unbekannt war.</p>
<p>Im Rathaus wurde die „Staatliche Pressestelle“ zur Informationszentrale. Sie hatte die Aufgabe, die Tagespresse zu fördern durch Berichte aus der Verwaltungsarbeit, durch Zuleitung von statistischem Material und Auskünften der verantwortlichen Dienststellen, durch Mitteilungen über Personalveränderungen und Beschlüssen der Behörden. Sie sollte auch die in der Presse geübte Kritik und die dort angegebenen Anregungen den interessierten Behördenteilen zur Auswertung zuleiten, aber keine Zensur und keinen Einfluss auf die freie Meinungsbildung der Zeitungen ausüben.</p>
<p>Die freien Journalisten für Presse und Rundfunk und redaktionellen Vertreter auswärtiger und ausländischer Zeitungsverlage, die in immer größerer Zahl nach Hamburg kamen, fanden hier ein breites Feld für ihre Berichterstattung. Als Zulieferer  der Redaktionen hatten in Hamburg bald zahlreiche Presse- und Informationsdienste, Text- und Bildagenturen ihren Sitz. So etwa die Deutsche Presseagentur (dpa), die Vereinigten Wirtschaftsdienste (vwd), der Deutsche Depeschen-Dienst (ddd), die Vereinigten Wirtschaftsdienste (vwd), der Evangelische Pressedienst, die Katholische Nachrichtenagentur und Pressedienste unterschiedlichster Art.</p>
<p>Die für die in- und auswärtige Presse Tätigen waren bei der Staatlichen Pressestelle eingetragen, brauchten aber keine offizielle Akkreditierung. Sie erhielten sie  je nach Bedarf die für die notwendigen Informationen zugestellt. Je schneller sich die Hansestadt zur norddeutschen Wirtschaftsmetropole entwickelte, desto stärker wurde gerade für die Fachjournalisten das Informationsbedürfnis, das nicht  allein von den Mitteilungen der Staatlichen Pressestele befriedigt werden konnte.</p>
<p>Unter den Freien Journalisten erfolgte ein reger Informationsaustausch, vor allem auf den zahlreichen Pressekonferenzen, auf denen sich neue Institutionen und Betriebe vorstellten. Es war für manchen „Freien“ ein sehr mühsamer Weg, an die nötigen Informationen zu gelangen, das Recherchieren „auf eigene Faust“ war nicht immer erfolgreich.</p>
<p>So war es nur folgerichtig, dass sich vor allem die redaktionellen Vertreter auswärtiger Verlage zusammenfanden, um eine Interessengemeinschaft zu gründen,  eine Berufsvereinigung auf freiwilliger Basis, die dem Erfahrungsaustausch dienen, das Betätigungsfeld erweitern, neue Informationsquellen erschließen und das Recherchieren erleichtern sollten</p>
<p>Am 15.März 1951 war es so weit: Die Auswärtige Presse war geboren. Es waren vor allem angesehene Wirtschaftsjournalisten, die sich bereit erklärten, aktiv in der Vereinigung mitzuwirken und ihr einen seriösen Ruf  verschafften. Der Erfolg stellte sich bald ein:  Die Mitglieder der DAP wurden zu gern gesehenen Teilnehmern an  Pressekonferenzen, Betriebsbesichtigungen, Pressefahrten und Informationsveranstaltungen  jeglicher Art.</p>
<p>Die Vereinigung gestaltete ihr eigenes Programm nach den Vorschlägen und Verbindungen der Mitglieder zu  den verschiedensten Institutionen. Es konnten auf den nach Themen konzipierten Veranstaltungen prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur begrüßt werden. Das Arbeitsfeld hatte sich für freie Journalisten wie für feste Korrespondenzen erheblich erweitert. Kein Wunder, dass die AP immer mehr Mitglieder gewinnen konnte, die sie bald zu einer angesehenen Vereinigung in der Presselandschaft der  Freien und Hansestadt Hamburg werden ließ. Was in Hamburg, der deutschen Pressemetropole, auch geschah – die DAP war immer dabei!</p>
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