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	<title>Die Auswärtige Presse e.V. &#187; Mitglieder in der Presse</title>
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	<description>Internationale Journalistenvereinigung Hamburg</description>
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		<title>Der große Bogen zum Monotheismus</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 18:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Tekook Dr. Wolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch &#8220;Der Herrscher zweier Horizonte&#8221; von DAP- Mitglied Hans- Peter Kurr Von Dr. Wolf Tekook Wenn man über Personen der Geschichte wenig oder nichts weiß, so mag dies die Fantasie beflügeln: Was wäre, wenn&#8230; ? Eine solche Gestalt ist Setepen-re, die sechste Tochter von Nofretete und Ech-n-aton. Ihr Vater, als Amenophis IV. der neunte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/2bb61d4b168449789d0119f09216914b" alt="" width="1" height="1" /><br />
<strong>Das Buch &#8220;Der Herrscher zweier Horizonte&#8221; von DAP- Mitglied Hans- Peter Kurr</strong></p>
<p><em>Von Dr. Wolf Tekook</em></p>
<div id="attachment_5872" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-5872 " title="DerHerrscherZweierHorizonte" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/12/DerHerrscherZweierHorizonte.gif" alt="" width="200" height="283" /><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p>Wenn man über Personen der Geschichte wenig oder nichts weiß, so mag dies die Fantasie beflügeln: Was wäre, wenn&#8230; ? Eine solche Gestalt ist Setepen-re, die sechste Tochter von Nofretete und Ech-n-aton. Ihr Vater, als Amenophis IV. der neunte Pharao des ägyptischen Neuen Reiches, ist als religiöser Reformator in die Geschichte eingegangen; er führte Aton (die Abendgestalt des Sonnengottes Re) als einzigen Gott in den Götterglauben Ägyptens ein, wenngleich er die alten Götter nicht vollkommen ignorierte. Über Setepen-re wissen die Historiker nur wenig; die meisten Quellen lassen vermuten, dass sie im späten Kindesalter verstorben ist.</p>
<p>Aus dieser Ausgangssituation hat Hans- Peter Kurr eine Erzählung geschaffen, die das alte Ägypten plastisch wiederauferstehen lässt. Zugute kamen ihm dabei sicher seine Studien der Ägyptologie, bevor er sich der Schauspielerei und der Regie zuwandte. In <em>Der Herrscher zweier Horizonte</em> darf Setepen-re weiterleben, wird vom pharaonischen Vater zur weissagenden Priesterin bestimmt, die Erstaunliches vorhersieht. So darf sie in der Geschichte dem Hebräer Moses den Auszug aus Ägypten erlauben und die 10 Plagen, die nach der Verfolgung Moses über das Land fallen, vorhersagen. <span id="more-5871"></span>Sie darf den späteren Pharao Ramses I. gebären und reist nach einer Botschaft der Hebräer nach Palästina, wo sie an der Seite des Moses- Nachfolgers Joshua den Fall der Stadt Jericho erlebt. Vorher hat sie die Feste Masada am Toten Meer bestaunt und Weisheiten der Essener (, die allerdings erst ein Jahrtausend später Geschichtsgeltung bekamen,) vernommen. Selbst die Existenz eines Zimmermannssohnes aus Nazareth sieht sie voraus. Sie reist nach Babylon, um ihre dort verheiratete Schwester zu sehen und das Grab der Semiramis zu sehen, bevor sie nach Ägypten zurückkehrt.</p>
<p>Als Ariadnefaden der Geschichte erscheint der Monotheismus, dem die Königstochter überallhin folgt, auch wenn er in der Geschichte Ägyptens nur eine kurze Rolle spielte; bereits Pharao Tutanchamun machte dem Ein- Gott- Glauben den Garaus. Doch Hans- Peter Kurr spannt einen großen Bogen hinüber zum jüdischen Glauben und zum Christentum, deren Bindeglied Setepen-re ist.</p>
<p>Wenn auch die Übereinstimmung mit historischen Fakten gering ist, zieht die Erzählkunst des Autors den Leser in seinen Bann. In bester orientalischer Tradition wird Reales mit Fiktivem vermischt. Anekdoten und Fabeln reichern den Fortgang der Geschichte an, die der blumenreichen Sprache des Orients nachempfundene Diktion lässt in der Vorstellung des Lesers ein plastisches Bild des alten Ägypten entstehen. Der alten Zeit nachempfundene Lyrik und zitierte Psalmen aus dem Alten Testament lassen das Morgenland und seine Mythen wiederauferstehen.</p>
<p>So kann diese Erzählung sowohl Lesestoff für die Fans historischer Romane sein als auch Ausgangspunkt für weiterführende Lektüre über die Kultur Alt- Ägyptens. Ein umfangreiches Quellenverzeichnis sowie eine Zeittafel der ägyptischen Hochkultur erleichtern den Einstieg in weiterführende Studien. Zuletzt finden die Anhänger des Monotheismus hier eine interessante Fiktion über den Transport des Ein- Gott- Glaubens aus Ägypten nach Palästina vor.</p>
<p><strong>Hans- Peter Kurr<br />
Der Herrscher zweier Horizonte</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Ausgabe:</strong> 120 Seiten</li>
<li><strong>Verlag:</strong> Shaker Media</li>
<li><strong>Sprache:</strong> Deutsch</li>
<li><strong>ISBN-10:</strong> 386858-581-0</li>
<li><strong>ISBN-13:</strong> 978-3-86858-581-0</li>
<li><strong> Größe: </strong>17 x 24 x 0,8 cm</li>
<li><strong>Preis: </strong>11,90 €</li>
</ul>

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		<title>Der Herrscher zweier Horizonte</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 12:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kurr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans-Peter Kurrs Buch &#8220;Der Herrscher der zwei Horizonte&#8221;, bisher vom Leipziger MDG-Verlag betreut, wurde vom Aachener Verlag Shaker-media übernommen und ist nun unter der ISB-Nummer 978 &#8211; 3 &#8211; 86858 &#8211; 581 &#8211; O im Handel erhältlich. Die Schrift erzählt das Leben der sechsten Tochter der Nofretete und des aegyptischen Pharaos der 18. Dynastie ,Ech [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Peter Kurrs Buch &#8220;Der Herrscher der zwei Horizonte&#8221;, bisher vom Leipziger MDG-Verlag betreut, wurde vom Aachener Verlag Shaker-media übernommen und ist nun unter der ISB-Nummer 978 &#8211; 3 &#8211; 86858 &#8211; 581 &#8211; O im Handel erhältlich.<br />
Die Schrift erzählt das Leben der sechsten Tochter der Nofretete und des aegyptischen Pharaos der 18. Dynastie ,Ech &#8211; n aton.<span id="more-4551"></span><br />
Im Rahmen dieser historisierenden Erzählung, die zwischen den aktuellen Erkenntnissen der universitären Aegyptologie, der Archäologie und der Legende siedelt, werden Fragen behandelt wie &#8221; Fand der Exodus des späteren Volkes Israel unter Mose aus dem Land Gosen zur Regierungszeit Ech-n-atons statt, erst später während der Aegide Ramses&#8217; II oder gar seines Nachfolgers Merenptah?&#8221;. Darüber führen Historiker, Archäologen und Reliogionswissenschaftler bis heute ebenso leidenschaftlich  Streitgespräche wie z.B. über Fragen &#8220;Ist die erste, uns in der Menschheitsgeschichte bekanntgewordene religiöse Reformation, initiiert durch eben jenen Pharao Ech-n-aton ( ehedem: Amenophis IV.) blindwütiges Ketzertum oder die Erweckung menschlichen Bewusstseins für Monotheismus und Heliozentrik?&#8221;, &#8220;Wo verblieb Königin Nofretete nach ihrer Verbannung in den Nordpalast von Achet-aton (, dem heutigen El-Amarna ), der auf kargem Wüstenboden errichteten Stadt des Lichtes, in der das Pharaonenpaar nur elf Jahre regierte, und deren Ruinen über 3 000 Jahre unter Sand verschüttet waren, bevor Napoleons Expeditions-Wissenschaftler sie 1799 fanden, sie aber erst 1912 durch die Deutsche Orientgesellschaft ausgegraben wurde?&#8221;, &#8220;War &#8216;Tut-anch-Amun&#8217;, dessen aus Plastik nachgebildete Grabbeigaben (, erst 1922 durch Howard Carter entdeckt) seit 2009 in einer Hamburger Ausstellung gezeigt wurden, ein Millionenpublikum anzogen und nun nach Köln weiterzogen, bevor sie auch in der Hauptstastadt Berlin gezeigt werden sollen,Sohn, Bruder oder Enkel des antiken &#8216;Sonnenkönigs&#8217; ?&#8221;.<br />
Der Autor Kurr geht allen diesen und vielen anderen Fragen sorgfältig auf der Basis des recherchierten heutigen Wissenstandes der Aegyptologie sowie der uns bekannten mythologischen Legenden nach. Dazu kommentiert einer seiner Lehrmeister, Professor von Beckerath, inzwischen emeritierter Aegyptologe der Universität zu Münster, erfahrener Historiker und Philologe:<br />
&#8220;Entgegen anderen Behauptungen wissen wir über jene Zeit so gut wie nichts und sind nach wie vor auf das Konstruieren von Zusammenhängen angewiesen. Das geschieht in diesem Büchlein.&#8221;<br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Philemon und Baucis&#8221; von WolfTek in der Boulevard- Presse</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 11:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tekook</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Tekook Dr. Wolf]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur aktuellen Ausstellung von Bildern der Philemon und Baucis- Reihe erschien heute ein Artikel im Kölner Boulevardblatt Express.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur aktuellen Ausstellung von Bildern der <strong>Philemon und Baucis</strong>- Reihe erschien heute ein Artikel im Kölner Boulevardblatt <strong>Express.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><div id="attachment_4411" class="wp-caption alignleft" style="width: 470px"><strong> </strong><strong><img class="size-large wp-image-4411  " title="artclubPRESSE074EXPRESS28.08.10" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/08/artclubPRESSE074EXPRESS28.08.10-1024x652.jpg" alt="" width="460" height="293" /></strong><p class="wp-caption-text">Aus dem Kölner Express - 28.8.2010</p></div><br />
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Buch unseres Mitgliedes Anna Bardi</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 11:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Woehlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Johanna R. Wöhlke Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen Herausgegeben von Anna Bardi Es liegt schon einige Tage auf meinem Schreibtisch: „Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen. Herausgegeben von Anna Bardi“. Es liegt da in sanftem, abgedunkeltem Hellgrün, weiße Schrift und rote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Johanna R. Wöhlke</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4380" class="wp-caption alignleft" style="width: 223px"><strong> </strong><strong><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/08/Unbenannt-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-4380" title="Unbenannt-2" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/08/Unbenannt-2-213x300.jpg" alt=" " width="213" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p><strong>Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof.</strong></p>
<p><strong>Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen</strong></p>
<p>Herausgegeben von Anna Bardi</p>
<p>Es liegt schon einige Tage auf meinem Schreibtisch: „Literarische Spaziergänge auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Hamburger Autoren erinnern an tote Kollegen. Herausgegeben von Anna Bardi“. Es liegt da in sanftem, abgedunkeltem Hellgrün, weiße Schrift und rote Schrift, ein Bild mit einer Parkbank inmitten eines grünen Gartens auf der Titelseite, überzeugend schon dieses Cover &#8211; ein Buch, einladend zu einem Spaziergang, zu mehreren Spaziergängen – über einen Friedhof.</p>
<p>Ich erinnere mich an den Ohlsdorfer Friedhof  als einen Park, in dem fast wie zufällig auch noch Menschen ihre letzte Ruhestätte finden.  Es gab dort vor vielen Jahren eine Beerdigungsfeier im Winter, der ich beiwohnte. Ein entferntes Familienmitglied wurde zu Grabe getragen. Ich hatte es nicht einmal gekannt. Die Kälte des Winters in den Gliedern zu spüren, macht solche Wege noch kälter, bis in die Seele hinein.<span id="more-4377"></span></p>
<p>Die literarischen Spaziergänge, die Anna Bardi herausgegeben hat, lassen dieses Gefühl der Kälte nicht entstehen. Sie führen nicht nur zu den Gräbern, sondern auch zu den Lebensgeschichten toter Kollegen, die 21 Autoren der Hamburger Autorenvereinigung geschrieben haben. Da schleicht sich keine Kälte in die Glieder. Da entfaltet sich Erinnerung in ihrer besten Form, Erinnerung an berühmte Namen, Gesichter und damit auch an Geschichten und Lebensgeschichten.</p>
<p>So geht es sehr lebendig zu in diesem Buch der Geschichten über tote Schriftstellerkollegen. Sich begegnen, das sich Nahekommen, real werden lassen im Spazierengehen und Erzählen durch Schritte und Schrift, an die Hand genommen durch nachzuvollziehende Wege anhand aufgezeichneter Karten und die im Geschriebenen angebotenen Gedanken und Erinnerungen, aufgeteilt in drei Spaziergänge &#8211; das macht dieses Buch zu einem ganz besonderen Leseerlebnis, gepaart mit dem Angebot, das Gelesene körperlich nachzuvollziehen.</p>
<p>Die Worte der Herausgeberin Anna Bardi in ihrer Einleitung zeigen nicht nur die Beweggründe auf, dieses Buch zu initiieren, sie begründen auch die der Rezensentin so sinn- und gehaltvoll erscheinende Veröffentlichung dieser literarischen Spaziergänge: „…begriff ich sehr früh, dass Leben und Tod einander nicht ausschließen. Später bedeutete mir der Tod eine Hommage an das Leben selbst und der Friedhof ein Museum der Vergänglichkeit unter freiem Himmel.“</p>
<p>Posthum Teil einer solchen Hommage an das Leben zu sein, das hätte all den Kollegen gefallen – von Wolfgang Borchert, Axel Eggebrecht, Peter von Zahn, Julis Campe, Alfred Kerr, Ben Witter, Ida Ehre bis hin zu Heinz Erhardt, um nur einige zu nennen. Da macht es Freude, eines seiner Gedichte aus den literarischen Spaziergängen zu zitieren:</p>
<p>Kaum, dass auf diese Welt du kamst,</p>
<p>zur Schule gingst, die Gattin nahmst,</p>
<p>dir Kinder, Gut und Geld erwarbst –</p>
<p>schon liegst du unten,</p>
<p>weil du starbst.</p>
<p>Vielleicht sind ja auch Sie, verehrte Leserin und verehrter Leser, demnächst auf dem Weg, auf einem literarischen Spaziergang zu ihm und den anderen toten Dichtern, an die Hand genommen von den 21 Autoren der Hamburger Autorenvereinigung. Die Gräber des Ohlsdorfer Parkfriedhofs beherbergen nur ihre Körper. Die Erinnerung aber beherbergt ihren Geist, solange sie währt und lebendig erhalten wird.</p>
<p>Die literarischen Spaziergänge sind 2009 im Verlag Jeudi, Hamburg erschienen, ISBN 978-3-00-028661-2, kosten 15 Euro und sind über den Buchhandel oder über den Verlag zu beziehen:</p>
<p>Verlag Jeudi/Anna Bardi</p>
<p>Am Weiher 19</p>
<p>20255 Hamburg</p>
<table id="Tabelle1" border="4" cellspacing="3" cellpadding="5" bgcolor="#ffffcc">
<tbody>
<tr>
<td>Telefon:</td>
<td colspan="2">040-401 44 40</td>
</tr>
<tr>
<td>Fax:</td>
<td colspan="2">040-401 55 40</td>
</tr>
<tr>
<td>Mobil:</td>
<td colspan="2"></td>
</tr>
<tr>
<td>eMail  /  Homepage:</td>
<td width="239"><a href="mailto:anna@bardi.de">anna@bardi.de</a></td>
<td width="229"><a href="http://www.bardi.de/">http://www.bardi.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>

]]></content:encoded>
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		<title>Ein Mann mit vielen Talenten &#8211; Hans-Peter Kurr</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Woehlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Buhr Uta]]></category>
		<category><![CDATA[Kurr Hans- Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[In loser Folge stellen wir Mitglieder der Auswärtigen Presse e.V. vor, deren Vita besonders interessant ist. Von Uta Buhr Bei diesem Mann drängen sich automatisch Vergleiche mit der Bibel und den Mythen der alten Griechen auf. Hätten laute Trompetenstöße  die wehrhaften Mauern der Stadt Jericho im Heiligen Land nicht zum Einstürzen gebracht, wäre dies der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In loser Folge stellen wir Mitglieder der Auswärtigen Presse e.V. vor, deren Vita besonders interessant ist.</p>
<p><em>Von Uta Buhr<br />
</em></p>
<div id="attachment_3519" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/07/Hans-Peter-Kurr-22.jpg"><img class="size-medium wp-image-3519" title="Hans-Peter Kurr 2" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/07/Hans-Peter-Kurr-22-300x206.jpg" alt=" " width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Hannelore Droege in &quot;Der Biberpelz&quot; von Gerhart Hauptmann</p></div>
<p>Bei diesem Mann drängen sich automatisch Vergleiche mit der Bibel und den Mythen der alten Griechen auf. Hätten laute Trompetenstöße  die wehrhaften Mauern der Stadt Jericho im Heiligen Land nicht zum Einstürzen gebracht, wäre dies der  Donnerstimme eines Hans-Peter Kurr mit Sicherheit spielend gelungen. Jene, die weiland die Trompeten bliesen, sind uns namentlich nicht geläufig, doch der Name des so ungemein wandlungsfähigen Proteus ist uns bekannt. Der allwissende, weissagende Meergeist der Danaer war in der Lage, ständig – je nach Gusto – seine Gestalt zu verändern.</p>
<p>Und da sind wir auch schon mitten im Thema. Ob Hans-Peter Kurr der Weissagung mächtig ist, wissen wir  nicht. Doch als Schauspieler erfindet er sich fast täglich neu, schlüpft von einer Rolle in die nächste wie in eine fremde Haut. Sein Répertoire ist schier unerschöpflich. Tritt er als der Narr in Shakespeares „König Lear“ auf, ist er der Narr. Dasselbe gilt für den Totengräber im „Hamlet.“ Der Mime verschmilzt mit jeder seiner  Rollen. Doch er verkörpert nicht nur dramatische Rollen, sondern bewährt sich mit derselben Verve  im komödiantischen Fach. Wer ihn je in Gerhard Hauptmanns Diebeskomödie  „ Der Biberpelz“ erlebt hat, ist begeistert von seiner Vielseitigkeit und seinem  Spielwitz. <span id="more-3499"></span></p>
<p>Bringen wir es auf den Punkt: Hans-Peter Kurr ist eine echte „Rampensau“ – ein Vollblut-Schauspieler,  der ohne das gleißende Licht der  Scheinwerfer und ein Quäntchen Lampenfieber verkümmern würde! Wer nun meint, damit erschöpfe sich das Talent des Mimen, hat sich gewaltig geirrt. Der Mann trägt viele Hüte, will sagen, er jongliert mit einer Vielzahl von Berufen. Einer davon ist der des Regisseurs. Und der ist nach seinen eigenen Aussagen seine Leib- und Magenrolle.</p>
<p>Welche Stücke hat er schon inszeniert? Oder sollte man nicht besser  fragen, welche Dramen und Komödien er noch nicht auf die Bühne gebracht hat. Besondere Beachtung verdient Kurrs Bearbeitung und Regieleistung von „Mirandolina“ des Italieners Carlo Goldoni. Zuschauer, die der Aufführung  dieser zauberhaften Komödie im Jahre 2004 beiwohnten, sprechen heute noch in den höchsten Tönen davon. Auch die farbenfrohe Inszenierung und historischen Kostüme sollen eine veritable Augenweide gewesen sein.</p>
<p>Doch auch damit ist noch nicht alles über unseren Proteus gesagt. Denn neben Schauspieler und Regisseur ist der Mann auch noch Journalist, Publizist und Rezitator. Wer dem jovialen   Mann mit dem Prophetenbart und der Bassstimme gegenüber sitzt und seiner Vita lauscht, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Nach dem Abitur studierte Hans-Peter Kurr zunächst einmal Ägyptologie. Zwei Jahre ließ er sich hernach zum Redakteur und Fotografen ausbilden. Alles nützliche Fertigkeiten, wie er in Erinnerung an jene ferne  Zeit bekennt. Dann folgte seine „wilde Epoche“ als Auslandsberichterstatter  für verschiedene Blätter, während der er sich in den USA, Mexiko, der seinerzeitigen UdSSR, Japan, China, Indien, Australien, Syrien und Singapur  sowie in fast allen europäischen Ländern herumtrieb.</p>
<div id="attachment_3504" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/07/Hans-Peer-Kurr-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3504 " title="Hans-Peer Kurr 1" src="http://die-auswaertige-presse.de/wp-content/uploads/2010/07/Hans-Peer-Kurr-1-300x213.jpg" alt=" " width="300" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Peter Bause in Shakespeare`s &quot;König Lear&quot;</p></div>
<p>Irgendwann  reichte ihm das Vagabundenleben, und er begann ein Regie- und Schauspielstudium an der berühmten Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen. Die Regieassistenz bei Legenden wie Harry Buckwitz, Arno Assmann und Hans Quest, um nur einige zu nennen, waren sicherlich keine Herrenjahre, sondern Vorbereitungen auf eigene Regiearbeiten in Hamburg, Köln, Düsseldorf, Bad Hersfeld und London. „Von 1981 bis 84 war ich Chefdramaturg am Ernst-Deutsch Theater in Hamburg“, erzählt Hans-Peter Kurr versonnen, „eine wunderbare Zeit.“ Das glaube ich ihm auf’s Wort. Wir sitzen in seinem gemütlichen Raum im Souterrain des Logenhauses in der Moorweidenstraße bei einer von ihm persönlich frisch gebrühten Tasse Kaffee, während er sein bewegtes Leben Revue passieren lässt. Ein riesiger Gold gerahmter Spiegel hängt über dem Sofa. Der wird für Rhetorikkurse benötigt, die Hans-Peter Kurr regelmäßig Menschen erteilt, die sich in der Kunst der freien Rede vervollkommnen wollen. Andere wiederum lernen von der Pike auf, ungehemmt vor Publikum zu sprechen.  „Und dabei sind Mimik und Körpersprache natürlich sehr wichtige Ingredienzien“, betont der Lehrmeister.</p>
<p>Im Nebenraum, seinem Büro, herrscht eine Art geordnetes Chaos. Dies mag widersprüchlich klingen, beschreibt jedoch am besten das Sammelsurium unterschiedlichster Erinnerungsstücke aus einem langen leidenschaftlichen Künstlerleben. Am interessantesten sind die Fotos. Da gibt es eines mit Widmung von keinem Geringeren als Hollywood-Superstar Kirk Douglas, der neben seiner eleganten Frau aus dem Rahmen lächelt. Wenn er erst einmal anfinge, all jene Berühmtheiten zu nennen, mit denen er schon  „Ellbogen gerieben“ hat, lacht Hans-Peter Kurr dröhnend, säßen wir hier noch die ganze Nacht. Dazu aber ist keine Zeit, denn seine Termine drängen. Da steht in einer Stunde eine Probe im „Sprechwerk“ an. Vonwegen Künstler nehmen es mit Zeitabsprachen nicht so genau… Merke: Auch in Schauspielerkreisen gilt Pünktlichkeit als höchste Zier!</p>
<p>Ich erinnere mich gern an Kurrs  Regie in Gottfried Ephraim Lessings „Ernst und Falk -  Gespräche für Freymäurer.“ Ein  wunderbares Stück, das auch im Feuilleton des Hamburger Abendblattes  gelobt wurde. Eines übrigens, das Hans-Peter Kurr als bekennendem Freimaurer und Rosenkreuzer sehr am Herzen liegt. Doch er inszeniert auch gern die Werke seiner jungen Frau Bettina Katalin,  einer begabten Stückeschreiberin. „Knut und Will“ wurde gut vom Publikum aufgenommen, freut sich Hans-Peter Kurr und drückt mir zum Abschied so kräftig die Hand, dass ich fast in die Knie gehe. War der Mann mit den vielen Berufen etwa auch schon einmal Matrose?  Möglich ist alles bei diesem Multitalent, das nach eigenen Worten schon mindestens einmal wieder geboren wurde. Eines aber scheint sicher: Auch im nächsten Leben wird es für ihn wieder eine Berufung vor vielen anderen geben – die des Regisseurs und Spielleiters auf den Brettern, die die Welt bedeuten.</p>
<p>Fotos: Joachim Hiltmann<br />
</p>
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		<title>Emina Kamber</title>
		<link>http://die-auswaertige-presse.de/2010/04/ein-portrat-von-dr-peter-schutt/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 22:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Woehlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[DAP]]></category>
		<category><![CDATA[Kamber Emina]]></category>
		<category><![CDATA[Schütt Dr. Peter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Porträt von Dr. Peter Schütt Ein begnadetes Multitalent aus Bosnien Über Emina Kamber zu schreiben, ist alles andere als einfach. Ich weiß beim besten Willen nicht, wo ich anfangen soll. Nehme ich eines ihrer Bücher zur Hand, zumal eines von ihren poetischen Werken, dann bin ich geneigt, sie als Schriftstellerin über den grünen Klee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Porträt von Dr. Peter Schütt</em><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://www.die-auswaertige-presse.de/html/kamber.html"><img id="Bild168" title="Emina Kamber" src="http://www.die-auswaertige-presse.de/assets/images/Emina_Kamber.jpg" border="0" alt="Emina Kamber" hspace="10" vspace="10" width="160" height="240" align="RIGHT" /></a><strong>Ein begnadetes  Multitalent aus Bosnien</strong><br />
Über Emina Kamber zu schreiben, ist alles  andere als einfach. Ich weiß beim besten Willen nicht, wo ich anfangen  soll. Nehme ich eines ihrer Bücher zur Hand, zumal eines von ihren  poetischen Werken, dann bin ich geneigt, sie als Schriftstellerin über  den grünen Klee zu loben. Schau ich mir dagegen ihre künstlerischen  Arbeiten an, meine ich, ich müsste sie vor allem als Malerin und  Textildesignerin präsentieren. Erfahre ich dagegen von einer neuen  Aktion ihres humanitären Engagements, dann denke ich, ich müsste sie  zuerst als Wohltäterin, als Friedensstifterin, als Brückenbauerin  zwischen Deutschland und dem nächsten Orient, dem Balkan, herausstellen.</p>
<p>Emina  Kamber ist in jeder Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung, ein Leuchtturm,  der anderen Menschen, die nach Orientierung suchen, den Weg weisen,  Signale aussenden und Hoffnung geben kann. Sie ist auch mit ihren  sechzig Lebensjahren immer noch ein Energiebündel, ein geistsprühendes  Multitalent und ein Powerfrau, deren Ausstrahlung sich niemand entziehen  kann, der mit ihr in Kontakt kommt. Sie ist rastlos wie eh und je, sie  gönnt sich keine Ruhe, sie strebt von einem Projekt zum nächsten. <span id="more-388"></span>Heute  ist sie in Hamburg, und morgen schon ist sie wieder unterwegs in ihre  bosnische Heimat, um dort vom Krieg traumatisierten Kindern Unterricht  im Zeichnen und Malen und in textiler Gestaltung zu geben. Mindestens  alle Vierteljahr reist Emina Kamber für mehrere Tage nach Kakanj und  Visoko, um dort Schülerinnen und Schülern Mithilfe der Kunst Freude,  Lebensmut und neues Selbstbewusstsein zu vermitteln. Die 2004 in der  edition Nordwindpress im mecklenburgischen Grabow erschienene  Dokumentation „Wenn die Granaten fallen, bleibt dein Herz stehen&#8221;  vermittelt einen anschaulichen Eindruck von dem aufopferungsvollen, aber  lohnenden kunstpädagogischen Dauereinsatz der Künstlerin in ihrer vom  Bürgerkrieg verheerten und verstörten Heimat.</p>
<p>Als Emina Kamber  vor mehr als vier Jahrzehnten im zarten Alter von 19 Jahren als  Gastarbeiterin aus Exjugoslawien nach Deutschland kam, stand sie zwar  mit leeren Taschen, aber nicht mit leeren Händen da. Kunst und Handwerk  lagen ihr gleichsam im Blut. Ihre große Familie, in der die Frauen immer  eine bedeutende Rolle gespielt haben, war seit Generationen mit der  Herstellung, der künstlerischen Bearbeitung und dem Verkauf von  Textilien beschäftigt. Ihr Großvater eröffnete 1930 die erste Werkstatt  in Bosnien, in der Mädchen und Frauen an Singer-Nähmaschinen aus  Deutschland wertvolle Kleider, Vorhänge, Kissen, Decken und Kopftücher  herstellten. Das kleine Herzogtum Bosnien-Herzegowina, in dem  jahrhundertelang Muslime, katholische und orthodoxe Christen und Juden  friedlich zusammengelebt haben, war ein fruchtbares Biotop für  kunsthandwerkliche Talente. Bosnische Tücher waren überall gefragt,  sowohl im Osmanischen Reich wie in Europa. Eine Ausstellung historischer  bosnischer Textilien, die vor einigen Jahren in Visoko stattgefunden  hat und an der auch die Vorfahren von Emina Kamber mit zahlreichen  Arbeiten beteiligt war, hat zum ersten Mal den kulturellen Reichtum  sichtbar gemacht, über den vor allem die muslimisch geprägten Regionen  in Bosnien verfügen. Die Wiederentdeckung dieses Erbes ist ein wichtiges  Element in dem Prozess der Selbstbesinnung und der Selbstfindung, der  den Bosniern nach dem Ende des Bürgerkrieges helfen soll, ihre  kulturelle und religiöse Identität wiederzugewinnen.<br />
Emina Kambers  Weg in Deutschland begann mit harter Arbeit. Sie hat in einer  Kellerwohnung in Hamburg-Altona gewohnt, hat einen bosnischen Landsmann  geheiratet und hat drei wohlgeratenen Kindern das Leben geschenkt. Mit  Unterstützung ihrer ganzen Familie eröffnete sie in Siebzigerjahren ein  bosnischen Spezialitätenrestaurant, das bald zu einem beliebten  Treffpunkt für die rasch wachsende Hamburger Multikultiszene und für  Künstler und Schriftsteller wurde. Schon früh hat Emina begonnen, selber  zu schreiben. Sie veröffentlichte Gedichte, erhielt dafür mehrere  Literaturpreise, und begann schließlich, eigene Lieder zu texten, zu  komponieren und zu singen. Eine CD mit bosnischen Liebesliedern von ihr  ist bis heute im Handel. Inzwischen legendär ist der internationale  Literaturclub „La Bohemina&#8221;, den Emina Kamber in den Achtzigerjahren  gründete. Zahlreiche ausländische Autoren nicht nur aus Bosnien und  Kroatien, sondern auch aus der Türkei, dem Iran, aus Afrika und  Lateinamerika waren bei ihr zu Gast. Im Vorstand des bundesdeutschen  gewerkschaftlichen Schriftstellerverbandes war Emina Kamber zuständig  für die Beziehungen zu ausländischen Kollegen, ein Amt, das für sie  maßgeschneidert war.<br />
All diesen durchaus erfolgreichen kulturellen  Aktivitäten setzte der Ausbruch des Bürgerkrieges im zerfallenden  Jugoslawien ein jähes Ende. Das Restaurant der Familie Kamber wurde zum  Anlaufpunkt für Flüchtlinge aus ihrer Heimat. Ihr Mann starb unter der  Last der Fürsorge für die heimatvertriebenen Landsleute mit 53 Jahren an  einem Herzinfarkt. Emina stand mit ihren heranwachsenden Kindern allein  da und stürzte sich mit all ihrer Kraft in die Arbeit für die Opfer des  Krieges. Ihr „Hamburger Kriegstagebuch&#8221; vermittelt einen anschaulichen  Einblick in die vielfältigen Aktivitäten, die Emina Kamber während und  nach den Kriegsjahren unternommen hat, um ihren Landsleuten zu helfen,  nicht nur ihren muslimischen Glaubensgeschwistern, sondern allen  Notleidenden. Die Künstlerin sammelte unermüdlich Spenden, sie  organisierte mehrere Lastwagenkonvois von Hamburg nach Sarajewo und  setzte sich sogar selbst mit ans Steuer, um vor Ort die Verteilung der  Spenden zu organisieren. Dieses Band der Solidarität hat bis heute  Bestand. Allerdings geht es nicht mehr um materielle Hilfsgüter, sondern  um eine Art künstlerischer Wiederaufbauhilfe, die Emina Kamber mit  Unterstützung der Hamburger Siemers-Stiftung in den Schulen ihres  Heimatlandes regelmäßig leistet.<br />
Der Krieg ist vorüber, und Emina  Kamber, die Unermüdliche, findet wieder mehr Zeit für ihre poetischen  und künstlerischen Werke. Von ihren literarischen Arbeiten der letzten  Jahren möchte ich vor allem zwei Bücher hervorheben, das wunderschöne,  in der Kulturakademie im türkischen Ferienort Bodrum entstandene  Erzählgedicht „Begegnung an der Ägäis&#8221;, das in einer bibliophilen  Ausgabe kürzlich im Verlag „Das bosnische Wort&#8221; in Wuppertal und Tuzla  herausgekommen ist, und die deutsch-bosnische Anthologie „&#8230;und Bosnien  nicht zu vergessen&#8221;, die Emina Kamber in diesem Jahr zusammen mit Uwe  Friesel ebenfalls im Verlag „Das bosnische Wort&#8221; herausgegeben hat.  Emina Kamber steht mit gutem Grund im Mittelpunkt dieses Buches. Sie war  die Initiatorin von zwei Workshops, an denen deutsche und bosnische  Autoren vor zwei Jahren in Dubrovnik teilgenommen haben. Die wichtigsten  Texte der Anthologie gehen auf die Arbeit in diesen Autorenwerkstätten  zurück, darunter eindrucksvolle Reportagen aus Bosnien und seinen  Nachbarländern von Reimer Eilers, Uwe Friesel, Simo Esic und Emina  Kamber selbst.<br />
Doch die Allseitsbegabte hat nicht nur geschrieben und  internationale Autorentreffen organisiert. Sie hat auch mit neuem  Schwung und neuer Farbigkeit ihr malerisches und bildkünstlerisches Werk  fortgesetzt. Ihre Textilbilder sind so bunt, farbenfreudig und  vielgestaltig wie nie zuvor. Sie leuchten geradezu magisch, scheinen zu  oszillieren und fluoreszieren, sie verbinden orientalische Lust am  Ornamentalen mit der Freude des Westens an der Darstellung menschlicher  Körper. Sie sind eine Augenweide für jeden Betrachter, sie machen Sinn  und sprechen zugleich alle Sinne an. Emina Kamber ist eine beherzte  Frau. Was sie schreibt, was sie malt und alles, was sie anpackt, das tut  sie mit vollem Einsatz. Alles kommt bei ihr vom Herzen, sie gibt aus  vollem Herzen. Sie lässt ihr Herz zu uns sprechen, in Gedichten und  Geschichten, in Bildern und nicht zuletzt in guten Taten und Werken.<br />
</p>
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		<title>Kunstfotografie zwischen Schönheit und Verletzlichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 21:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Woehlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst und Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder in der Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Tekook Dr. Wolf]]></category>
		<category><![CDATA[Wöhlke Johanna Renate]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Krefelder Arzt und Fotograf Dr. Wolf Tekook Von Johanna Renate Wöhlke In seinen Bildern verwebt und verschachtelt er, lässt ineinander fließen und verbindet Gegensätzliches, spielt mit Licht, projeziert und dokumentiert. Da zeigen sich die Facetten des gelebten Lebens, denn der Krefelder Dr. Wolf Tekook (58) ist Arzt und Künstler, Mediziner und Fotograf. Die Galerie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>Der Krefelder Arzt und Fotograf Dr. Wolf Tekook</strong></p>
<p><em>Von Johanna Renate Wöhlke</em><br />
<img id="Bild125" title="Wolf Tekook und zwei seiner Baummotive als große Leinwand-Drucke" src="http://www.die-auswaertige-presse.de/assets/images/Wolf_Tekook_und_zwei_seiner_Baummotive_als_grosse_Leinwand-Drucke.jpg" border="0" alt="Wolf Tekook und zwei seiner Baummotive als große Leinwand-Drucke" hspace="8" vspace="28" width="279" height="360" align="LEFT" /><br />
In  seinen Bildern verwebt und verschachtelt er, lässt ineinander fließen  und verbindet Gegensätzliches, spielt mit Licht, projeziert und  dokumentiert. Da zeigen sich die Facetten des gelebten Lebens, denn der  Krefelder Dr. Wolf Tekook (58) ist Arzt und Künstler, Mediziner und  Fotograf. Die Galerie auf seiner Website zeigt die ganze Bandbreite  seiner Arbeit und seines Könnens: Da ist zum Beispiel das Projekt  Lichtspiele mit Lichtprojektionen; dann Carmina burana, Interpretationen  der Lieder – und Gedichtesammlung aus dem 13. Jahrhundert;  Zwischenmenschliches, das sind Menschen, fotografiert alleine oder zu  zweit und ganz vorne das neue erfolgreiche Projekt „Philemon und Baucis.  Baum-Menschen“, auf 148 Seiten nackte menschliche Körper in Fotografien  von realen Bäumen versteckt, mit ihnen verwoben, verknüpft, in ihnen  zerflossen, die menschliche Haut eingepasst und überlagert durch die  Rindenstruktur der Bäume; Bäume und Menschen optisch interpretiert und  in Szene gesetzt, als seien sie ein Wesen, fantastisch und real  zugleich. Das gleichnamige Buch ist in diesem Frühjahr bei Shaker-Media  als Kunstband erschienen.</p>
<p>Wolf Tekook antwortete auf Fragen zu  diesem Projekt und zu seinem künstlerischen Werk.</p>
<p><em>Wie lange haben Sie insgesamt an dem  Projekt gearbeitet? Es sieht nach einem Mammut-Projekt aus.<br />
Die Grundidee und erste  Vorarbeiten entstanden 2006 und 2007. Es hat vieler Versuche mit  Testbildern gebraucht, bis ich die richtige Technik für eine solche  Darstellung fand.</em></p>
<p><em>Wo sind die Bilder der Bäume entstanden?<br />
</em>Im  gesamten Jahr 2008 habe ich gezielt nach markanten Bäumen gesucht.  Einfach aufgrund der leichten Erreichbarkeit stammen viele Bäume vom  Niederrhein. Ich erinnere mich noch an den ersten Ausflug im Januar  2008. Meine Idee war, schöne Solitärbäume im hierzulande reichlich  vorhandenen bäuerlichen Umfeld aufzunehmen. Ich fuhr mit dem Auto zwei  Stunden durch den nördlichen Niederrhein – und fand nur einen geeigneten  Baum. Danach habe ich mir schnell angewöhnt, meine Kamera bei jeder  Autoreise mitzunehmen – und wenn irgend möglich, keine Autobahnen zu  benutzen.<span id="more-700"></span></p>
<p>Im späten Frühjahr habe ich anlässlich einer Romreise  die Autostrada direkt nach Mailand verlassen und dann viele passende  Bäume gefunden.<br />
Neben dem Niederrhein sind „Baumschwerpunkte“ Ober-  und Mittelitalien, ein Urwald bei Kassel und Ibiza gewesen. Aber auch  vom spanischen Festland, aus Griechenland und dem Nahen Osten gibt es  Vertreter. Insgesamt habe ich im Laufe des Jahres 2008 zirka 2000 Bäume  fotografiert.</p>
<p><em>Wie viele  verschiedene Modelle und Paare waren beteiligt und war es schwer, sie  zu finden?</em><br />
Für das Baumprojekt habe ich 49 Menschen  beiderlei Geschlechts vor der Kamera gehabt. 37 davon haben den Weg in  das Buch gefunden. Die Gesamtzahl der Menschenfotos zum Baumthema liegt  bei knapp 20.000; aus ihnen habe ich etwa 400 geeignete Bilder  ausgewählt.<br />
Um die 200 Bilder sind im Laufe des Jahres 2008 zum Thema  entstanden; die besten fanden Aufnahme in das Buch.</p>
<p>Ganz  entgegen meinen Erwartungen war es überhaupt nicht schwer, „Freiwillige“  für dieses Projekt zu finden. Meine Idee verbreitete sich wie ein  Lauffeuer, und fast alle Abgebildeten schrieben mich an, weil sie mit  dabei sein wollten – oft Menschen, denen es vorher nicht im Traum  eingefallen wäre, sich ohne Kleidung vor der Kamera zu zeigen.</p>
<table border="0" cellspacing="6" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td align="CENTER"><img id="Bild127" title="Entdeckung - von Wolf Tekook" src="http://www.die-auswaertige-presse.de/assets/images/Entdeckung_-_von_Wolf_Tekook.jpg" border="0" alt="Entdeckung - von Wolf Tekook" width="451" height="300" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Eine nette Anekdote am Rande: Unter den Bewerbern war auch ein  Fotograf, der noch nie zuvor auf die andere Seite der Kamera gewechselt  war, aber unbedingt Teil meines Projektes sein wollte. Wir machten gute,  passende Bilder, ich habe ihn erfolgreich „verbaumt“, und er war sehr  zufrieden mit den Ergebnissen. Vor wenigen Wochen fragte ich bei ihm an,  ob er mit einer Namensnennung im Buch „Philemon und Baucis“  einverstanden sei. Erst danach „gestand“ er seiner Lebenspartnerin den  Ausflug in die Modelwelt. Zu seiner Überraschung war sie von den Bildern  begeistert, und er bat mich erst jetzt um den Ausdruck eines Bildes für  die heimische Wand.</p>
<p><em>Mich  interessiert besonders, ob Sie glauben, dass Ihr Beruf einen  unmittelbaren Einfluss auf Gedanken von Schönheit, Hässlichkeit und  Verletzlichkeit hat…</em><br />
Wenn man sich der Medizin widmet, ist  der menschliche Körper das Thema. Ab Beginn des Studiums beschäftigt  man sich zunächst mit dem Idealzustand des gesunden – und schönen –  Körpers, um dann den größten Teil der Ausbildung und der Berufstätigkeit  damit zu verbringen, Abweichungen von diesem Idealzustand möglichst  treffsicher zu erkennen und erkannte Probleme zu kurieren. Insofern ist  das Tun eines Arztes sicher ein Streben nach dem<em> Idealzustand</em> des  gesunden und auch schönen Menschen. Dass Gesundheit und Schönheit ein  Paar sind – wobei Schönheit sich nicht in Zentimetern (90-60-90) messen  lässt und auch nicht einem bestimmten Lebensalter vorbehalten ist. Ich  muss zugeben, dass dieses Streben nach Schönheit mir in meiner Kunst  immer wichtig war – vielleicht gerade, weil ich in meinem Beruf alle  Varianten ihrer Abwesenheit kennenlernte. Verletzlichkeit – das bedeutet  potenziellen Verlust der Schönheit durch Zerstörung, und auch dies ist  mein täglich‘ Brot in der Arbeit. Vielleicht zeigen meine Bilder auch  die Versuche, die Schönheit wiederherzustellen, indem ich idealisiere.<br />
<img id="Bild128" title="Selbstporträt" src="http://www.die-auswaertige-presse.de/assets/images/Selbstportrat.jpg" border="0" alt="Selbstporträt" hspace="8" vspace="4" width="240" height="206" align="RIGHT" /><br />
<em>Was macht Ihre Faszination am Bild aus?</em><br />
Ich  liebe das Gestalten, die Komposition mit verschiedenen<em> Zutaten</em>,  um einem Bild seine Aussage zu geben. Fast alle meine Bilder entstehen  zuerst im Kopf; erst dann versuche ich, das Erdachte sichtbar zu machen.  Die Aussage steht dabei stets im Mittelpunkt; ein<em> nur</em> dekoratives Bild ohne gedanklichen Inhalt ist für meine eigene  künstlerische Arbeit wertlos. Ich kann mich an abstrakten Bildern  anderer Künstler erfreuen; es käme mir aber nie in den Sinn, derartiges  selbst zu versuchen. Insofern könnte man meine Bilder als <em>sichtbar  gemachte Gedanken beschreiben.<br />
</em><br />
I<em>hre Bilder wären ohne die moderne Technik nicht möglich.  Welche Bedeutung haben die technisch-digitalen Möglichkeiten für Sie?</em><br />
Ich  nutze Technik, ich mag es, optimale Werkzeuge zu nutzen – von der  Kamera bis zum Bildbearbeitungsprogramm oder Drucker -, ich bemühe mich,  diese Hilfsmittel bis an die Grenzen der technischen Möglichkeiten  auszureizen. Aber es bleiben Werkzeuge, die es mir erleichtern, meine  Ideen zu verwirklichen; die Ideen ersetzen können sie nicht.<br />
Ein  geläufiger Fotografenwitz ist: „Jetzt fehlt nur noch eine Kamera mit  Motivautomatik!“<br />
Mir sind Menschen bekannt, die eine abertausende  Euro teure Fotoausrüstung besitzen, aber kein einziges Bild hinbekommen,  bei dem man verweilen möchte. Umgekehrt kenne ich Leute, die mit einer  Billigkamera vom Lebensmitteldiscounter Hingucker en masse produzieren.<br />
Die  Entwicklung digitaler Möglichkeiten: Da lasse ich mich überraschen. Als  ich um das Jahr 1990 begann, Pixel herum zu schieben, waren die  Endprodukte grobe Bildchen im Briefmarkenformat. Die Entwicklung war  rasant, und ich denke, die Basistechniken der Bildbearbeitung sind  ausgereift. Aber auch heute entdecke ich mit jeder neuen Version meines  favorisierten Programms Photoshop auch Erweiterungen und Ergänzungen,  die neue Möglichkeiten eröffnen oder einfach das Leben erleichtern.</p>
<p><em>Die nackten Menschen, wären sie auch  so ganz selbstverständlich Teil Ihrer Bilder, wenn Sie kein Arzt wären  und nicht diesen ganz selbstverständlichen Umgang mit Nacktheit gewöhnt?  Ich denke auch an die erotische Komponente.</em><br />
Nacktheit war  für mich nie tabuisiert. Für mich hat Nacktheit etwas mit Schönheit und  auch Reinheit zu tun. Vielleicht hat die Medizin es mir erleichtert,  die Nacktheit von der Zwangsläufigkeit sexueller Gedanken zu trennen.  Bald nach meinem Staatsexamen habe ich einige Jahre in gynäkologischen  Krankenhausabteilungen gearbeitet. Damals wurde ich oft gefragt, ob denn  nicht mein eigenes Liebesleben litte, wenn ich tagtäglich mit  Offenlegung und Krankheiten der Organe konfrontiert würde, die für den  Sexualkontakt bestimmt sind. In dieser Zeit habe ich endgültig gelernt,  zwischen Beruf und Privatleben zu trennen &#8211; und ich denke, es ist mir  bis heute gelungen. In der Fotografie ist das nicht anders als im  Arztberuf: Wenn ich im Studio nackte Menschen fotografiere, ist das  Arbeit: Die Suche nach dem richtigen Ausschnitt, der richtigen  Beleuchtung, der perfekten Pose erfordert hohe Konzentration; für  erotische Gedanken bleibt da keine Zeit.<img id="Bild126" title="Buchcover" src="http://www.die-auswaertige-presse.de/assets/images/Buchcover.jpg" border="0" alt="Buchcover" hspace="6" vspace="5" width="215" height="300" align="LEFT" /><br />
Meine Bilder zielen nicht auf  sexuelle Erregung ab. Seit Beginn der Aufnahmen zum <strong><em>Philemon und Baucis- Thema</em></strong> fotografiere ich immer wieder Paare, und es fasziniert mich zu sehen,  wie Menschen, die im normalen Leben eine Beziehung miteinander haben,  dies auch vor der Kamera zeigen. Zwischen zwei solcher Darstell<em>er  knistert</em> es oft, während wir fotografieren. Mehr als einmal hörte  ich nach einer solchen Fotoserie die überraschte Feststellung, dass das  Paar irgendwann meine Anwesenheit als Fotograf und die Blitze der  Beleuchtungsanlage überhaupt nicht mehr wahrgenommen hat. Das ist dann  zweifellos Erotik, aber zwischen den beiden Hauptdarstellern vor der  Kamera – und es ist unerheblich, ob sie beim Fotografieren bekleidet  oder nackt sind. Gelingt es mir als Fotograf, diese Erotik einzufangen,  werden die Bilder perfekt. Der spätere Betrachter wird dann die Erotik  zwischen den Darstellern spüren; ich glaube allerdings nicht, dass sich  diese Erotik auf den Betrachter überträgt.</p>
<p><em>Wie ist es mit den Reaktionen der Betrachter Ihrer  Werke, mit Kritik, mit Lob?</em><br />
Ich wünsche mir nichts. Das  Öffentlichmachen von Bildern ist ein sehr wichtiger Schritt in der  künstlerischen Entwicklung. Mich hat es gelehrt, sehr viel  selbstkritischer zu werden, viel genauer zu arbeiten. Heute brauche ich  für ein Bild weitaus länger als vor Beginn meiner Ausstellungstätigkeit,  einfach weil ich einem Betrachter nichts Halbgares anbieten will.<br />
Natürlich  freue ich mich, wenn sich Betrachter mit meinen Bildern auseinander  setzen.<br />
Ist die Kritik positiv, freue ich mich und fühle mich  motiviert, weiter zu machen. Werden Probleme, gar Fehler in meinen  Darstellungen angesprochen, wird das Gespräch wichtig: Nur so kann ich  meine eigene Betriebsblindheit abmildern und lernen. Ich liebe  Diskussionen und suche sie! Das Einzige, womit ich nichts anfangen kann,  ist unbegründete Kritik – einerlei ob positiv oder negativ.</p>
<p><em>Ziele, Ideen, Gedanken in die Zukunft ?</em><br />
Eins  ist sicher: Mir werden die Ideen so schnell nicht ausgehen!</p>
<p><em>Würden sie benennen wollen, was Ihre  Kunst ist?</em><br />
Das kann ich nicht. Der Picasso zugeschriebene  Satz „Kunst entsteht im Auge des Betrachters“ weist die Richtung, wo  eine Antwort zu finden sein wird.</p>
<p><em>Macht diese Arbeit Sie glücklich…</em><br />
Kurz und  knapp: JA!</p>
<p>Mehr  Informationen über den Künstler unter <a href="http://www.wolftek.de/">www.wolftek.de</a><br />
</p>
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