Die Auswärtige Presse e.V.

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Artikel der Kategorie Oktober, 2018

Der Gipfel der Skifahrergefühle: Vom Heliskiing bis zum Privatchauffeur trägt der Zürserhof seine Gäste auf Händen

Oktober 16, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Der Gipfel der Skifahrergefühle: Vom Heliskiing bis zum Privatchauffeur trägt der Zürserhof seine Gäste auf Händen

Skispass am Arlberg

Wenn vom Arlberg die Rede ist, leuchten die Augen der ambitionierten Skifahrer. Die Skiwelt des Arlbergs gilt als Paradies, als das wohl prächtigste Skigebiet der Alpenregion. Mit seinen 300 Kilometern Pisten ist der Arlberg Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet. Er zählt zu den weitläufigsten, abwechslungsreichsten und schneesichersten Skiregionen überhaupt. Doch damit noch nicht genug: 180 Kilometer Tiefschnee- und Variantenabfahrten im freien Gelände sind der ultimative Kick für jeden begeisterten Skifahrer. Mitten in diesem winterlichen Traum verwöhnt das Ski und Spa Resort Zürserhof*****s seine Gäste auf höchstem Niveau. Der Zürserhof ist eine Welt für sich. Edles Wohnambiente, perfekter Service, ein unvergleichlich exklusives SPA und ein Paradies für Gourmets gehen an dieser Adresse Hand in Hand. Direkt an der Piste und doch ungestört in einem privaten Resort gelegen, krönt das elegante Haus mit seinem luxuriösen Urlaubsambiente jeden Skiurlaub. (mehr …)

Klezmerklänge und Falafel  – Bummel durch Budapests altes jüdisches Viertel

Oktober 16, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Ausland, Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Politik, Redaktionelle Beiträge, Reisen Kommentare deaktiviert für Klezmerklänge und Falafel  – Bummel durch Budapests altes jüdisches Viertel

Dieser Artikel erschien in der
August-Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes.

Von Uta Buhr

Große Synagoge, Foto ArvidO, Pixabay

Es mag etwas abgeschmackt klingen. Aber die Elisabethstadt, Budapests altes jüdisches Viertel, ist wieder auferstanden aus Ruinen. Wie Phönix aus der Asche. Es beginnt gleich hinter der Großen Synagoge am Kleinen Ring.

Alteingesessene freuen sich, dass dieser ehemals herunter gekommene Stadtteil  sich inzwischen zu einem In- und Ausgehviertel gemausert hat, in dem es bis in die frühen Morgenstunden brummt. Alte baufällige Häuser wurden entkernt, restauriert, verputzt und strahlen jetzt in neuem Glanz. Restaurants, in der eine exzellente Koscher-Küche zelebriert wird, eine Vielzahl an Cafés, Geschäften und schicken Boutiquen prägen das Gesicht des Viertels und legen Zeugnis ab vom Wiedererwachen jüdischer Kultur in Budapest. „Den Grundstein legten unsere Vorfahren im 19. Jahrhundert, als sie als sie sich auf der Pester Seite außerhalb der einstigen Stadtmauer ansiedelten“, erklärt eine junge Stadtführerin namens Esther während eines Rundgangs durch das lebhafte, aus allen Nähten platzende Viertel.

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Jeden Tag ein schönes Stück Tirol

Oktober 14, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Jeden Tag ein schönes Stück Tirol

Spass beim Paragleiten

Berge und ursprüngliche Natur, viel Sport, Urtirolerisches und Sehenswertes: Diese Mischung macht Imst in Tirol zu einer Ferienregion, in der es sich gut leben lässt. Familien und Urlaubsgenießer, die einen Sommer abseits des hektischen Massentourismus schätzen, schöpfen hier aus dem Vollen.

Imst liegt im Oberinntal, dort wo sich der Inn seinen Weg zwischen Ötztaler, Stubaier und Lechtaler Alpen ostwärts bahnt. Die Landschaft zwischen den schroffen Kalkalpen und den bis oben hin bewachsenen Zentralalpen ist von einer Vielfalt geprägt, die man selten auf so engem Raum findet: Ringsum stehen Dreitausender Spalier, es gibt wilde Schluchten, Schwemmterrassen und malerische Almen. (mehr …)

War die Novemberrevolution eine Revolution?

Oktober 09, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Politik, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für War die Novemberrevolution eine Revolution?

Dieser Artikel ist in der Preußischen Allgemeinen Zeitung
Nr. 38 vom 21.09.2018 erschienen.

von Maren Schönfeld 

Sonderausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte zu den Ereignissen vor 100 Jahren

Blick in die Ausstellung Revolution Hamburg 1918_19, Foto SHMH (7)

In der betont föderalistisch strukturierten Bundesrepublik Deutschland nehmen sich diverse Landesmuseen der Novemberrevolution vor 100 Jahren an. Das gilt auch für das Museum für Hamburgische Geschichte. Das Besondere an dieser Ausstellung ist, dass die Frage aufgeworfen wird, ob die Novemberrevolution überhaupt eine Revolution war. „Revolution! Revolution? Hamburg 1918–1919“ lautet denn auch der Titel der Sonderausstellung, die noch bis zum 25. Februar im Museum am Holstenwall zu sehen ist.

Ein Flur führt zur schweren Glastür, hinter der sich die Ausstellung befindet. An den Flurwänden stimmen auf der linken Seite Repliken zeitgenössischer Plakate und auf der rechten 20 chro­nologisch geordnete Extrablätter des „Hamburger Fremdenblatts“ und der „Neuen Hamburger Zeitung“ aus den Wochen vor der Novemberrevolution auf die Thematik ein.

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Eines der besten Spa Hotels in Europa: 10.000 m² Wellness der Superlative nur einen Steinwurf von Wien entfernt

Oktober 09, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Eines der besten Spa Hotels in Europa: 10.000 m² Wellness der Superlative nur einen Steinwurf von Wien entfernt

Ansicht des Hotels

Größer kann ein Wellnessangebot wohl kaum noch sein. 10.000 m² ist die Badelandschaft im Spirit Hotel Thermal Spa***** im ungarischen Bad Sárvár nahe der Grenze zu Österreich groß. 22 Becken in- und outdoor bilden ein Badeparadies, das seinesgleichen sucht. Diejenigen, die aktive Erholung bevorzugen, werden im Erlebnisbecken und im 25 Meter langen Sportbecken ihren Alltagsstress los. In den Thermalbecken entspannen müde Gelenke. Massagebänke, Geysire und ein Wasserstrombecken, eigene Kinderbecken und viele weitere Attraktionen bietet die einzigartige Badewelt. Erstklassiges Design und romantische Rückzugsbereiche, kleine Bäche und Wasserfälle, edle Materialien und eine großzügige Architektur schaffen ein außergewöhnliches Wohlfühlambiente. Die Saunalandschaft präsentiert sich als Refugium der Ruhe und Entspannung auf höchstem Niveau. Neun verschiedene Saunen sind das ganze Jahr über eine gesunde Wohltat. Thalasso Therapie, Stressbehandlungen, Hamam und Ayurveda, Razul, vielfältige Massagen, spezielle Wellnessrituale, exklusive Beauty und einzigartige Heilanwendungen sowie Medical Wellness machen das Spirit Hotel zu einem der besten Spa-Hotels in Europa. In 70 Behandlungsräumen erleben Gäste mehr als 100 individuelle Wohlfühlanwendungen zur Entspannung, Entgiftung, Vitalisierung und Verjüngung. Die Thai-Massagen werden ausschließlich von Therapeuten durchgeführt, die an der WATPO Massageschule in Bangkok ausgebildet wurden. Eine Spezialität des Hauses sind Anwendungen nach dem französischen Thali´sens-Konzept. Dabei vereint sich wirkungsvoll die Heilkraft von Meerwasser, Schlamm und Algen mit wertvollen Pflanzenextrakten aus Gewürzen, Sesam, grünem Tee, Haselnuss, exotischen Früchten und Pflanzenölen. Ein Highlight sind die Beauty-Anwendungen mit mySPIRIT skincare Produkten. Die exklusiven Gesichtsbehandlungen wurden mit dem „Großen Preis für Ungarische Produkte“ und im Rahmen der European Health and Spa Awards mit dem Preis „Best Produktinnovation (Kosmetik) 2015“ ausgezeichnet. Sie unterstützen mit Bio-Hautpflegemitteln und ätherischen Ölen, die den strengsten Kriterien entsprechen, die Gesundheit der Haut.

Ergänzt wird das Wellness-Angebot des Spirit Hotels durch ein umfassendes In- und Outdoor-Sportprogramm sowie das hoteleigene Bewegungsprogramm mit Morgengymnastik, Stretching, Pilates, Wirbelsäulengymnastik, Aqua-Fitness, Softball und Spinning.

Das Fünf-Sterne-Hotel ist umgeben von sieben Seen und Wäldern und liegt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum von Bad Sárvár entfernt. Dank der kristallklaren Luft, der unberührten Natur und dem aus der Tiefe der Erde entspringenden Heilwassers ist Bad Sárvár als Gesundheitsdestination europaweit bekannt und Mitglied des elitären Kreises der Royal Spas of Europe. Das Spirit Hotel verfügt über eine hoteleigene Heilquelle. Täglich werden die Heilwasserbecken des Spa-Hotels mit frischem Thermalwasser befüllt. Somit sind diese 100 Prozent frei von chemischen Zusätzen.

St. Martin im Spirit Hotel (09.–11.11.18)
Leistungen:
2 Ü im Zimmer Premium inkl. HP und Gänsespezialitäten, SPIRIT Welcome Drink, 10.000 m² Wellness und SPA, Saunalandschaft, Fitnessstudio, Sport- und Fitnessprogramme, kostenfreies WIFI – Preis p. P.: ab 144 Euro

Spirit Liebe (buchbar bis 23.12.18)
Leistungen:
Übernachtung inkl. HP, SPIRIT Welcome Drink, romantische Extras für Paare, 10.000 m² Wellness und SPA, Saunalandschaft, Fitnessstudio, Sport- und Fitnessprogramme, kostenfreies WIFI – Preis p. P.: ab 137 Euro
https://www.spirithotel.hu/de/angebote/spirit_liebe_de_184

Spirit Hotel Thermal Spa*****superior
Spirit Hotel Thermal Spa*****superior
Vadkert krt. 5.
9600 Sárvár

Der Bayerische Wald in Weiß: Die pure Erholung

Oktober 07, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Der Bayerische Wald in Weiß: Die pure Erholung

Gelände um den Angerhof

Wieder einmal den Schnee unter den Schuhen knirschen hören oder in der Pferdekutsche den Alltag vergessen. Zeitlos durch unberührte Winterlandschaften wandern oder wie in Kindertagen mit dem Schlitten den Hügel hinunter sausen. Wie oft sehnt man im Alltag derartig entspannende Momente herbei. Im Angerhof****s Sport- und Wellnesshotel ist all das – und noch viel mehr Wohltuendes – möglich. Das renommierte Hotel im Luftkurort St. Englmar im Bayerischen Wald ist ein unvergleichliches Wohlfühlareal und gilt als führendes Wellness- und Beauty-Resort. 2.000 m² sind einem Verwöhnprogramm von Kopf bis Fuß vorbehalten: (mehr …)

Das Rieser packt das Beste vom Achensee-Winter in den Urlaub

Oktober 06, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Das Rieser packt das Beste vom Achensee-Winter in den Urlaub

Der Winterurlaub steckt im Das Rieser in Pertisau am Achensee voller Versprechungen: Draußen glitzernde Schnee-Erlebnisse, drinnen heimelige Lieblingsplätze und eine 4.000 m2 große Spa- und Wasserwelt, in welcher die klirrende Winterkälte kuschligem Wohlbefinden Platz macht.

Der Wintergenuss kennt im Das Rieser****S in Pertisau am Achensee viele Spielarten: gleich neben dem Hotel startet die Loipe, die Skipisten, Winterwanderwege und Rodelstrecken sind nur einen Schneeballwurf entfernt. So wohltuend auch die Bewegung in gesunder See- und Bergluft ist, so schön ist das Heimkehren in die gepflegte Gastlichkeit bei Familie Rieser. Der „erklärte Lieblingsplatz“ für viele ist die 4.000 m² große Spa- und Wasserwelt samt Sauna Refugium und Ruhezonen. Wer noch mehr für die seelische und körperliche Balance tun möchte, hat an sechs Tagen pro Woche beim Aktiv- und Vitalprogramm die Gelegenheit. Kulinarisch spielt Das Rieser ebenso in der ersten Liga. Vom großen Frühstücksbuffet über den leichten Mittagsimbiss, den Kuchentreff bis zum köstlichen Abend-Wahlmenü samt eigenen Kindermenüs werden die Gäste mit viel Liebe „eingekocht“. Als Rückzugs- und Kuschelplatz empfehlen sich die heimeligen Zimmer und Suiten, darunter auch die neuen, exklusiven Alpinlofts und Turmsuiten mit bis zu 75 m2 Wohnfläche. (mehr …)

Berge und Seen: (Ski)urlaub am Traunsee – Ein Tipp für Individualisten und Feinschmecker

Oktober 03, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Berge und Seen: (Ski)urlaub am Traunsee – Ein Tipp für Individualisten und Feinschmecker

Eisstockschießen

Wenn sich der Winter über den Traunsee legt, dann wird es im Landhotel Post Ebensee so richtig gemütlich. Der Umbau des Hauses ist abgeschlossen, das traditionsreiche Hotel erstrahlt im neuen Glanz und erwartet die Wintergenießer. Landauf, landab schwärmen Feinschmecker von der Küche der Post. Das Beste, das das Salzkammergut zu bieten hat und noch viel mehr wird in dem Haus von Gastgeberfamilie Leitner serviert. Dass in Ebensee auch die Wintersportler auf ihre Rechnung kommen, ist vielleicht noch so etwas wie ein „Geheimtipp“. Ruhe und Winteridylle lassen sich im Landhotel Post perfekt mit aktiven Wintertagen im Schnee verbinden. Der Feuerkogel, Oberösterreichs sonnenreichstes Skigebiet, ist nur einen Katzensprung entfernt. Bei einem fantastischen Rundum-Panoramablick auf den Dachstein sowie in die Seenregion und mit gemütlichen Hütten für den Einkehrschwung genießen Skifahrer bestens präparierte Pisten. Tiefschneefreaks finden auf der zwei Kilometer naturbelassenen Abfahrt ins Tal ihre Herausforderung. Tourengeher und Schneeschuhwanderer schätzen das Plateau als Ausgangspunkt für ihre Touren (markierte Trails für Schneeschuhwanderer). Langlaufen am Langbathsee ist ein Naturerlebnis für sich. Wenn der See zufriert, tummeln sich dort die Eisläufer und Eisstockschützen. Eine Winterwanderung am Ufer des Traunsees oder eine flotte Laufrunde an der frischen Winterluft – Ebensee im Winter ist eine Reise wert. Nach einem Tag im Schnee kommt die neue Bio-Alpensalz-Sauna im Landhotel Post gerade recht, um sich aufzuwärmen. In bester Lage, nur 150 Meter vom Seeufer entfernt und angrenzend an den Rathauspark, wohnen Gäste in neu renovierten Zimmern – Seeblick inklusive. Als Mitglied der „Landhotels Österreich“ steht das Landhotel Post für echte österreichische Gastlichkeit und Küche sowie Tradition, Brauchtum und Regionalität. Familie Leitner ist in der mittlerweile fünften Generation eine Gastgeberfamilie mit einer „ansteckenden“ Leidenschaft für die Schönheiten und Köstlichkeiten des Salzkammerguts.

Landhotel Post Ebensee
Landhotel Post Ebensee, Leitner KG
Hauptstraße 19
4802 Ebensee
Tel.: +43 6133 – 5208
office@hotel-post-ebensee.at

„Bonum bono – dem Guten das Gute“: Ein grandioser Auftakt

Oktober 01, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Humor, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für „Bonum bono – dem Guten das Gute“: Ein grandioser Auftakt

Zur Premiere „Aus großer Zeit“ am Altonaer Theater am 22. September 2018

von Maren Schönfeld

Aus großer Zeit (c) 11 G2 Baraniak

Die Romane „Aus großer Zeit“ und „Schöne Aussicht“ haben zusammen 988 Seiten sind die ersten beiden Teile der neunbändigen „Chronik des deutschen Bürgertums“ von Walter Kempowski. Sie reichen von der Kaiserzeit über die Zwanzigerjahre bis zu den Anfängen den Hitlerreichs.
Insofern kann man es durchaus als ambitioniert bezeichnen, aus diesen Romanen ein einziges Theaterstück zu machen, so viel Stoff in zweieinhalb Stunden abzuhandeln. Wenn man die Romane gelesen hat, fragt man sich, ob das Vorhaben überhaupt gelingen kann. Wenn man das Stück gesehen hat, weiß man: Es kann nicht nur gelingen, es ist gelungen.  Neun Schauspieler verkörpern dabei mehr als 27 Figuren – und das überzeugend und mitreißend. Als Kulisse hängt eine vollgepackte Kleiderstange am hinteren Bühnenrand. Die Schauspieler ziehen eine andere Jacke an, setzen einen Hut auf – und schon sind sie jemand anders. Alternativ gehen sie kurz von der Bühne und kommen als ein anderer Charakter zurück. Diesen ungewöhnlichen Wechsel hat man als Zuschauer schnell kapiert, und er stört nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil: Diese Art des Spiels ist eine sehr gute Möglichkeit, die Bandbreite des Einzelnen zu erleben. Jede und jeder überzeugt in allen Rollen.

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Kein schöner Land in dieser Zeit?

Oktober 01, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Gastartikel, Geschichte, Gesellschaft, Humor, Kunst und Kultur, Literarisches, Redaktionelle Beiträge, Theaterrezensionen Kommentare deaktiviert für Kein schöner Land in dieser Zeit?

Zur Premiere von „Tadellöser & Wolff“ am Altonaer Theater am 23. September 2018

von Lena Boßmann

Tadellöser und Wolff (c) G2 Baraniak

,,Kein schöner Land in dieser Zeit“ singt die Familie Kempowski im Chor und läutet das Stück ein. Unter ihnen natürlich auch Walter Kempowski, der sich nun aus der Formation löst und in seine Funktion als Erzähler schlüpft. Die am Vortag vorgestellte Dramaturgie wird damit fortgeführt, auch heute spielt das neunköpfige Ensemble sehr viele Rollen. Besser hätte man die Stimmung des Stückes nicht zusammenfassen können. Ein fröhliches, dennoch durch Nostalgie belastetes Lied, das die Familie in ihrer Zurückgezogenheit, ihrem gemeinsamen Versuch, nach Biedermeier-Art die Normalität in totalitären Zeiten zu bewahren, portraitiert. Durch Walter als Erzähler und Handelnden, wird der autobiografische Charakter des Werkes treffend widergespiegelt.

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