Die Auswärtige Presse e.V.

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Artikel der Kategorie Juli 25th, 2018

Echtes Sommerg’fühl beim Wandern im Raurisertal

Juli 25, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Echtes Sommerg’fühl beim Wandern im Raurisertal

Trinkwasserbrunnen

Goldenes Tal der Alpen, Juwel des Nationalparks Hohe Tauern, ursprünglichstes Hochtal der Alpen: so wird das Raurisertal im Salzburger Land gerne genannt. Auch wenn die Zeiten des Goldabbaus bald 100 Jahre zurückliegen, steckt das Raurisertal voller Schätze.
Die alten Säumerpfade im Seidlwinkltal, Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler im Krumltal, Gold und Wetterforscher im Hüttwinkltal, Sagen und Legenden aus dem Gaisbachtal, herrliche Natur im Forsterbach: Die fünf Seitentäler machen das 30 Kilometer lange Raurisertal zu einem der schönsten, größten und vielfältigsten Wandergebiete im Nationalpark Hohe Tauern. Mit einem über 295 Kilometer langen Netz an markierten Wanderwegen und Alpinsteigen hat das Raurisertal in allen Höhenlagen für jeden Anspruch etwas zu bieten. In den Sommermonaten sind rund 30 Almen, Berghütten und Alpengasthöfe bewirtschaftet, die große und kleine Naturentdecker mit echter Gastfreundschaft und Nationalpark-Schmankerln willkommen heißen. (mehr …)

Lyrischer Spaziergang an den Gestaden der Elbe

Juli 25, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Buchrezension, Freizeit und Hobby, Geschichte, Gesellschaft, Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur, Literarisches, Lyrik, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Lyrischer Spaziergang an den Gestaden der Elbe

von Uta Buhr

(c) Wiesenburg Verlag

Dieses kleine Buch – es umfasst knapp 80 Seiten – hebt sich wohltuend von so manchem Werk ab, das sich wortreich mit den Befindlichkeiten Hamburgs beschäftigt und allzu oft dieselben Sujets in den Mittelpunkt stellt. Mit „Töne, metallen, trägt der Fluss“ hat Maren Schönfeld einen Band vorgelegt, der Lyrik und Prosa rund um Geschichten und Geschicke der Hansestadt elegant mit einander verbindet.

Postkartenromantik ist nicht die Sache der Autorin. Sie richtet ihr Augenmerk nicht auf die allseits bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern leuchtet völlig andere Aspekte aus. Und dies in der ihr eigenen klaren Sprache. Das Gedicht „Heute Nacht“ ist ein besonders schönes Beispiel ihres schnörkellosen Stils: „Durch die Zahnlücken / der Stadt pfeift / Sturm heute Nacht // das Lied der verlorenen / Gedanken, die wir suchen“ Dem Stadtteil Ottensen – im Volksmund „Mottenburg“, in welchem Maren Schönfeld seit Langem wohnt, widmet sie vier Strophen, in welchen sie den Wandel eines ehemaligen Industriestandortes  mit rauchenden  Schornsteinen und rußigen  Häuserfassaden in einen sogenannten „In“-Stadtteil beschreibt. Hier im ehemaligen Quartier der armen Glasbläser, deren Lungen durch ihr aufreibendes Metier irreparable Schäden erlitten, die der Volksmund sarkastisch „Motten“ nannte, leben heute vornehmlich Künstler und arrivierte junge Leute, die gern ihren Latte Macchiato in einem der vielen Cafés und Bistros genießen. Sie wissen nichts von dem Elend, in welchem die Altvorderen dieses Quartiers einst ihr Leben fristeten. (mehr …)