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Artikel der Kategorie Mai 23rd, 2018

Flittern de luxe mit dem Salzkammergut-Kuschelfaktor

Mai 23, 2018 Von: Falbe Kategorie: Ausland, Pressemitteilungen, Reisen Kommentare deaktiviert für Flittern de luxe mit dem Salzkammergut-Kuschelfaktor

Schlosshotel Korb

Die aufregendsten Tage einer Ehe sind wohl die ersten als frisch verheiratetes Paar. Um die wundervolle Stimmung des Hochzeitstages so richtig auszukosten sagen Paare ein zweites Mal „Ja“: Zum Flittern de luxe im Wellness- und Kuschelhotel Winzer am Attersee.

Der Traum vom perfekten Kuschelurlaub wird im Wellness- und Kuschelhotel Winzer**** in St. Georgen am Attersee schon bei der Ankunft wahr. Familie Winzer streut Frischvermählten in den romantisch-luxuriösen Kuschel-Suiten Rosen. Toppen kann man das Feeling nur noch in der 60 m2 großen Suite Harmonie. Die luxuriöseste Suite des Hauses mit hochwertigen ZirbenholzMöbeln und himmlischem Kissenbergebett ist ein perfekter Rückzugsort für romantische Stunden zu zweit und für bildhaft schöne Flitterwochen. (mehr …)

Revolutionäres Potenzial

Mai 23, 2018 Von: Maren Schönfeld Kategorie: Buchrezension, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Lifestyle, Politik, Redaktionelle Beiträge Kommentare deaktiviert für Revolutionäres Potenzial

von Götz Egloff

Buchcover

Rezension zu Zana Ramadani: Die verschleierte Gefahr. Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen. Europa-Verlag, Berlin, 2017

Politische Korrektheit ist zu einem Menetekel geworden. Einst als sprachbewusste Kategorie gestartet, hat sich der Begriff von Gegenständen und Sachverhalten abgelöst und rückverwandelt nun die Realität in bloße Sprachspiele. Wenn alles eingeebnet ist und gut Begründetes gleichrangig neben schlecht oder gar nicht Begründetem steht, ist alles gleichwertig. Kultur heißt aber auch, Unterscheidungen treffen zu können. Politische Korrektheit ist eben nicht wissenschaftliche, auch nicht epistemologische Korrektheit, sondern ein politischer Imperativ, den man teilen kann oder eben nicht. In der jetzigen Handhabung ist er brandgefährlich, nicht nur weil er gesellschaftliche Machtstrukturen verschleiert mitsamt Denunziation und Exkommunikation ihrer Gegner, sondern weil Bedeutungsfelder ausgeblendet werden, die latent bleiben, aber erspürt werden.

Zum Glück hat die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani das begriffen und letztes Jahr ein Buch vorgelegt, das ihr – wie könnte es anders sein – einiges an Scherereien gebracht hat. Doch mutig genug, heiße deutsche Eisen anzufassen, konnte sie schon bei Femen ihr Engagement unter Beweis stellen, als sie im Jahr 2013 mit ihren Kolleginnen Heidi Klums Verkennungs-Wettbewerb, genannt ´GNTM´, bloßstellte. Im Nachgang zu der Aktion kam bei Femen-Aktivistin Hellen Langhorst ein seltsamer Rechtfertigungsdruck auf, den jene jedoch angemessen agierte: Femen kämpfe gegen Sexindustrie, Religion und Diktatur. ´Diktatur, wo?´ mochten manche fragen, ´in Nord-Korea?´ Oder vielleicht in unseren Köpfen? Nichts weniger als die allumfassende Diktatur des marktradikalen Neoliberalismus war kurzerhand Thema. So machten Femen einen gesellschaftlichen blinden Fleck mittels situativer Objektivierung sichtbar, und deren Bild-(Ver)störung bewirkte allerhand Unruhe, die im kurzatmigen medialen Raum gleichermaßen Wellen schlagen wie verhallen musste.

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