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Januar, 2012
Januar 25, 2012
Von: Tekook
Kategorie: Kunst und Kultur
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von Götz Egloff, Fotos: Hans Jörg Michel
Kommentar zur europäischen Erstaufführung von
„Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen zu Kapitalismus und Sozialismus mit Schlüssel zur Heiligen Schrift“ von Tony Kushner
in der Inszenierung von Burkhard C. Kosminski am Nationaltheater Mannheim, 21. Januar 2012, Dramaturgie: Ingoh Brux. In Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg.

In einer Zeit, die voll von Antworten auf nicht gestellte Fragen ist, haben wir es mit einem Abend zu tun, der die richtigen Fragen stellt. Was ein Menschenleben im real existierenden Kapitalismus wert ist, ist nur eine davon.Wir werden Zeuge eines Panoptikums allzu menschlicher Abgründe am Beispiel einer amerikanischen Großfamilie italienischer Herkunft. Ihre anarcho-kommunistischen Wurzeln reichen bis in die heutige Zeit und bilden eine Genealogie für die komplexe Gemengelage aus ideologischen, religiösen, sexuellen und ethischen Fragestellungen, die die Familienmitglieder umtreiben. Grundlegende Fragen nach Identität und Zugehörigkeit werden verhandelt. Der Entfremdungstopos wird in aktuelle postmoderne Lebenszusammenhänge transferiert; das Oszillieren zwischen Festhalten an und Aufgabe der transgenerationalen Vermächtnisse wird überlagert von radikaler Weltbefragung und unbändiger Lebensgier der Figuren (Brux).
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Januar 23, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Ausland, Kunst und Kultur, Redaktionelle Beiträge, Reisen
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Von Uta Buhr

Das Guggenheim Museum
Bills Ballhaus in Bilbao, das Bert Brecht in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts als das schönste auf dem ganzen Kontinent besang, gibt es heute nicht mehr. Vorbei ist es mit den Brandylachen am Tanzboden und dem roten Bilbaomond, der durch das löcherige Dach schien…Pilar, die Studentin der Germanistik, hat Lachtränen in den Augen. Nein, dieses proletarische Flair ist total „out.“ Die am Golf von Biscaya gelegene größte Stadt des Baskenlandes wurde einem radikalen Facelifting unterzogen und präsentiert sich heute als eine Metropole der Künste und kulinarischer Genüsse. Die Werften rund um das Hafengelände sind (weiterlesen …)
Januar 23, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: DAP aktuell, DAP intern
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Ginny G. von Bülow
Wir begrüßen in unseren Reihen sehr herzlich die Autorin Ginny G. von Bülow und freuen uns sehr, Frau von Bülow als unser Mitglied bei uns zu haben. Besonders freuen wir uns auch darauf, dass sie durch ihre Beiträge das Angebot an Artikeln auf unserer Homepage bereichern wird.
Frau von Bülow lebt in Berlin. Sie ist auch Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, mit der wir kooperieren. Nähere Informationen über Ginny G. von Bülow sind in aller Ausführlichkeit auf ihrer Homepage nachzulesen: www.ggvbuelow.de Noch einmal: Herzlich Willkommen! Der Vorstand
Januar 23, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Gesellschaft, Hotels, Kunst und Kultur, Lifestyle, Reisen
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Dieser Artikel erschien bereits in folgenden Medien: Rheinische Post am 10. September 2011, Schleswig-Holstein am Sonntg (SaS) am 12. Dezember 2012 und PAZ am 31. Dezember 2011
RENDEZVOUS MIT JAMES BOND UND DERRICK IN DEUTSCHLANDS ERSTEM KRIMIHOTEL
Von Uta Buhr

Das Krimihotel
Oh schaurig ist’s, durch die Eifel zu wandern, möchte man angesichts der zahlreichen Krimis mit Eifeler Lokalkolorit ausrufen. Beim Lesen der spannenden Romane Jacques Berndorfs besteht laut Aussagen von Experten geradezu Suchtgefahr. Hobbydetektiv Siggi Baumeister, der die zum Teil grausigen Mordfälle zwischen geheimnisvollen Maren und verträumten Ortschaften mit Verstand und einer gehörigen Portion Humor löst, ist heute in aller Munde und sein geistiger Vater ein weit über die Landesgrenzen hinaus berühmter Autor.
Was lag da näher, als am Ort der fiktiven Verbrechen eine Eifel-Krimilandschaft zu erschaffen! Hillesheim, ein romantischer, gerade einmal 2 800 Seelen zählender Ort mit mittelalterlicher Stadtmauer und berüchtigtem Hexenturm bot sich als Standort für das erste Krimihotel Deutschlands an. Das Gebäude an der Ecke der Hauptstraße mit (weiterlesen …)
Januar 22, 2012
Von: Tekook
Kategorie: Veranstaltungen
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Vortrag und Lesung
Wolf-Ulrich Cropp, Autor und Reisender, begab sich kreuz und quer durch Thailand, den wilden Nordosten Burmas und lebte im buddhistischen Kloster Tham Krabok, in dem Mönche erfolgreich Suchtkranke therapieren.
Nach den spannenden Erlebnissen entstand sein Buch “Models und Mönche” aus dem der Autor auch liest.
Im: Eidelstedter Bürgerhaus, Alte Elbgaustr. 12, 22523 Hamburg
Am: Sonntag, den 18. 03. 2012
Um: 11.30 Uhr
Eintritt: frei
Januar 17, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Glosse
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Diese Glosse erschien am 17. Januar 2012 im Hamburger Abendblatt
von Uta Buhr
Wer sagt denn, dass man nur auf Mailboxen „wulffen“ kann? Ich erlebe dieses Phänomen jeden Tag im Internet und gestehe, dass ich seit mehreren Wochen von einem Internet-Muffel zu einer Süchtigen mutiert bin. Meine frühere Leidenschaft für Fortsetzungsromane in Zeitungen und Zeitschriften wurde durch die fortlaufende Berichterstattung über unseren amtierenden Bundespräsidenten neu belebt. Jeden Morgen, bevor die Tageszeitung im Briefkasten liegt, schleiche ich mich, noch mit Schlaf in den Augen, vom Bett an meinen PC, um die neuesten Erkenntnisse in dieser inzwischen unendlichen Geschichte zu erfahren und meinen Senf per Kommentar in den hierfür vorgesehenen Kasten zu tippen. (weiterlesen …)
Januar 16, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Hamburg im Fokus, Kunst und Kultur
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Von Hans-Peter Kurr
Unterhaltung….und nicht mehr!
Zur Produktion des „Grossen Gatsby“ im Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Katja Danowski, Samuel Weiss und Stefan Haschke
Es ist nicht recht einsehbar, welche Kriterien die (interimistische) Leitung des Schauspielhauses an der Kirchenallee, nach dem rüden Weggang des qualitäts- und maßstabsbewussten Friedrich Schirmer, bei der Auswahl ihrer Stücke und daraus entstehender Produktionen leiten. Das läßt sich seit Beginn dieser ersten „Vertretungs-Spielzeit“, also mit tiefem Bedauern seit dem unverstehbar in einer Großküche angesiedelten „Cyrano“ konstatieren,mit dem die erste Hälfte der aktuellen Umbausaison begann, in der der Zuschauerraum des ehemals berühmten Gründgens-Hauses überdeckelt werden soll, damit der marode Bühnentrakt nach über einhundert Jahren, zeitgemäßen TÜV-Kriterien entsprechend, umgebaut und wieder seiner vollständigen Funktionalität zugeführt werden kann. (weiterlesen …)
Januar 13, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Ausland, Hamburg im Fokus, Pressemitteilungen
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Uns erreicht folgende Pressemitteilung des Hamburger Senats über das Schicksal eines Kollegen
Der Journalist Dododjon Atovulloev wurde gestern, am 12.1.2012, in einem Moskauer Restaurant bei einem Messerangriff verletzt.
Atovulloev erlitt mehrere Stichwunden nahe des Herzens. (weiterlesen …)
Januar 12, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Kunst und Kultur, Politik
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Von Dr. Manuel Ruoff
Er war der »Hauptmann von Köpenick« Vor 90 Jahren starb Wilhelm Voigt – Der Ostpreuße zog den preußischen Militarismus durch den Kakao wie kein anderer
Seine Köpenickiade gehört zu den komischsten Episoden der preußischen Geschichte. Nichtsdestoweniger war der Ostpreuße Wilhelm Voigt eine traurige Figur. Tragik zieht sich durch sein Leben vom Anfang bis zum Ende.
Der am 13. Februar 1849 in Tilsit geborene Sohn eines Schuhmachermeisters, der den Beruf seines Vaters ergreift, wird schon mit 14 Lebensjahren straffällig. Es folgt eine Karriere als Kleinkrimineller mit einem halben Dutzend Verurteilungen wegen Diebstahls und Urkundenfälschung. 1890 versucht er dann mittels einer Brechstange, sich in Wongrowitz, Provinz Posen in den Besitz der Gerichtskasse zu bringen. Er wird erwischt und im Februar des darauffolgenden Jahres „wegen schweren Diebstahls im Rückfalle zu 15 Jahren Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf zehn Jahre und Zulässigkeit von Polizeiaufsicht“ verurteilt. Voigt sitzt die Haftstrafe ab und wird einen Tag vor seinem 57. Geburtstag aus der Haft entlassen. (weiterlesen …)
Januar 11, 2012
Von: Wöhlke
Kategorie: Geschichte, Gesellschaft, Lifestyle, Wirtschaft
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Von Dr. Manuel Ruoff
Vor 150 Jahren wurde August Oetker geboren. Den Tod seines einzigen Sohnes konnte der Unternehmensgründer nicht verwinden
Wie kann die Welt wissen, dass Du etwas Gutes tust, wenn Du es ihr nicht anzeigst?“ Diese Suggestivfrage stammt von August Oetker, dem Gründer des Lebensmittelkonzerns „Oetker-Gruppe“ mit der berühmten Marke „Dr. Oetker“. Heute besteht ein weitgehender Konsens, dass es insbesondere Werbung und Marketing waren, die den Erfolg des Firmengründers erklären. Ein weiterer Faktor war seine fachlich-naturwissenschaftliche Qualifikation. Er war der Sohn eines Bäckermeisters und durch seine Mutter, eine Rechtsanwaltstochter, Enkel eines Akademikers. Nach dem Besuch der Bürgerschule und dem Abitur machte der am 6. Januar 1862 in Obernkirchen geborene Niedersachse erst eine Apothekerlehre und studierte dann Pharmazie. Er schloss das Studium in Berlin mit der Note „sehr gut“ ab und promovierte anschließend in Freiburg über die Frage „Zeigt der Pollen in den Unterabtheilungen der Pflanzen-Familie charakteristische Unterschiede?“ (weiterlesen …)