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Internationale Journalistenvereinigung Hamburg
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Artikel der Kategorie Dezember, 2010

Der große Bogen zum Monotheismus

Dezember 31, 2010 Von: Tekook Kategorie: Buchrezension, Geschichte, Mitglieder in der Presse Kommentare deaktiviert für Der große Bogen zum Monotheismus


Das Buch „Der Herrscher zweier Horizonte“ von DAP- Mitglied Hans- Peter Kurr

Von Dr. Wolf Tekook

Wenn man über Personen der Geschichte wenig oder nichts weiß, so mag dies die Fantasie beflügeln: Was wäre, wenn… ? Eine solche Gestalt ist Setepen-re, die sechste Tochter von Nofretete und Ech-n-aton. Ihr Vater, als Amenophis IV. der neunte Pharao des ägyptischen Neuen Reiches, ist als religiöser Reformator in die Geschichte eingegangen; er führte Aton (die Abendgestalt des Sonnengottes Re) als einzigen Gott in den Götterglauben Ägyptens ein, wenngleich er die alten Götter nicht vollkommen ignorierte. Über Setepen-re wissen die Historiker nur wenig; die meisten Quellen lassen vermuten, dass sie im späten Kindesalter verstorben ist.

Aus dieser Ausgangssituation hat Hans- Peter Kurr eine Erzählung geschaffen, die das alte Ägypten plastisch wiederauferstehen lässt. Zugute kamen ihm dabei sicher seine Studien der Ägyptologie, bevor er sich der Schauspielerei und der Regie zuwandte. In Der Herrscher zweier Horizonte darf Setepen-re weiterleben, wird vom pharaonischen Vater zur weissagenden Priesterin bestimmt, die Erstaunliches vorhersieht. So darf sie in der Geschichte dem Hebräer Moses den Auszug aus Ägypten erlauben und die 10 Plagen, die nach der Verfolgung Moses über das Land fallen, vorhersagen. (mehr …)

Guten Rutsch!

Dezember 30, 2010 Von: Tekook Kategorie: DAP intern Kommentare deaktiviert für Guten Rutsch!

Das Alte geht, das Neue wird mit vielen Gedanken, Wünschen, Hoffnungen, aber manchmal auch mit Bangen oder Sorgen erwartet.

Der DAP- Vorstand wünscht allen Mitgliedern einen fantastischen Start in das Jahr 2011.

Das Technische Hilfswerk THW

Dezember 30, 2010 Von: Tekook Kategorie: Gesellschaft, Rundfunk Kommentare deaktiviert für Das Technische Hilfswerk THW

Gunda Seeliger: Du und Deine Welt Das Technische Hilfswerk THW


Bundesverband der Organtransplantierten

Dezember 30, 2010 Von: Tekook Kategorie: Medizin, Gesundheit, Rundfunk Kommentare deaktiviert für Bundesverband der Organtransplantierten

Gunda Seeliger: Du und Deine Welt 2010 – Bundesverband der Organtransplantierten


Es geht nichts verloren

Dezember 23, 2010 Von: Kurr Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Es geht nichts verloren

Zum 25. Todestag des grossen Menschendarstellers Richard Münch
Von Hans-Peter Kurr

„Meine Damen und Herren!  Lassen Sie uns in Folgendem einig sein: ‚Für jede Lösung gibt es ein Problem!‘ “ Dieser Satz stammt von Richard Münch, einem der bedeutendsten Mitglieder des Gründgens-Ensembles vom Deutschen Schauspielhaus an der Hamburger Kirchenallee, gesprochen allerdings vor Mitgliedern eines ihm nicht sofort vertrauten Ensembles am Ernst-Deutsch-Theater bei Probenbeginn zu seiner Inszenierung der Aischylos-„Perser“.
So war er, dieser grosse alte Barde,  Herr durch und durch, niveauvoll und geistreich, höchstqualifizierter Sprecher, nuancenreicher Menschendarsteller,verheiratet mit Gründgens‘ wundervollem Gretchen, Ella Büchi,  phantasiebegabter Poet, Rezitator von hohen Gnaden, der ,wie sein Kollege Will Quadflieg, einmal Erlerntes stets auswendig vortrug Als er hohes Lebensalter erreicht hatte und nur noch als Rezitator auf Eberhard Moebius‘ „Schiff“ auftrat, pflegte er nächtens im Schlafwagen von der Elbe an die Limmat zu fahren 1., weil er am Morgen mit Ella in Zürich frühstücken wollte und 2 .wegen seiner ,ihm selber als nicht therapierbar geltenden,  Flugangst. (mehr …)

Allen DAP- Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest

Dezember 23, 2010 Von: Tekook Kategorie: DAP intern 1 Kommentar →

… und danke für die Geduld bei der Neukonzeption der Homepage.

Wie anderes im digitalen Zeitalter ablaufen könnte, ist unten zu sehen.


Die Schrecken der Postmoderne

Dezember 20, 2010 Von: Tekook Kategorie: Kunst und Kultur 1 Kommentar →

Bret Easton Ellis seit 25 Jahren Enfant terrible der Gegenwartsliteratur

Von Götz Egloff

Westliche Gesellschaften stolpern von einer Krise in die nächste, während Politiker zwischen Rat- und Hilflosigkeit alle möglichen Regelungs- oder Entregelungsversuche starten, um angeblich das Gemeinwohl zu reanimieren. Doch nichts von alledem scheint zu greifen. Warum nicht? Womöglich, weil wir es in der Politik mit einer „Mischung aus tödlicher Wirklichkeit und simulativer Evozierung und Bewältigung von Pseudorealitäten“ zu tun haben (H. Vester, Soziologie der Postmoderne, 1993)? Dabei stellt sich sogleich die Frage, wie Realität(en) von Pseudorealität(en) letztendlich zu unterscheiden wäre(n), und ob dies überhaupt möglich ist.

Bret Easton Ellis hat die in der Literatur gängige Frage nach dem „Wer bin ich?“ neu (mit-)definiert.

Das Thema Identitätssuche, das z.B. an Jack Kerouac (“On the Road”) erinnert, dort jedoch noch existenzielle Fragen aufwirft, gewinnt im gesellschaftlichen Gefüge von Hybridität und Hyperrealität, in der sich der Protagonist des 1985 erschienenen Romans „Less Than Zero“ („Unter Null“) von Ellis im Los Angeles der achtziger Jahre befindet, die Dimension einer Außer-Kraft-Setzung nicht nur des Orientierungssinnes. (mehr …)

Zodwa Selele ist eine Offenbarung

Dezember 19, 2010 Von: Kurr Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Zodwa Selele ist eine Offenbarung

Notizen zur Musical-Produktion „Sister act“ im Hamburger Operettenhaus

Von Hans-Peter Kurr

Dort, wo die Geschichte Hamburgs als Deutschlands Musical-Stadt Nr. 1 mit dem hinreissend-romantischen Märchen „Cats“ einst begonnen hat, als die Schlesselmann-Aera des damals scheinbar verlorenen Operettenhauses endete,wird jetzt ein veritabler Schmaus für Augen und Ohren gezeigt: Whoopi Goldbergs Nonnen sind an die Elbe gekommen ,gerieren sich temperamentvoll und bewundernswert präzise und vertreiben die letzten Schatten der weitaus langweiligeren Vorgänger-Produktion, die mit Udo Jürgens Hilfe stets behauptete, sie sei noch niemals in News York gewesen……

Eines der entscheidenen Erfolgskriterein dieser neuen Produktion besteht darin, dass die Wahl-Hamburgerin Daniela Ziegler als Mutter Oberin auf der Bühne steht, ihre unnachahmliche Stimme (, die wir seit langem z.B als Evita, als Velma in „Chikago“, als Norma in „Sunset Boulevard“ – in dem in Konkurs gegangenen Musical-Haus in Niederhausen bei Frankfurt – bewundern durften. Die Ziegler ist eine der vielseitigsten freiberuflichen Menschendarstellerinnen, die wir – glücklicherweise – in den Mauern der Hansestadt haben. (mehr …)

Wissen ist Macht

Dezember 19, 2010 Von: Kurr Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Wissen ist Macht

Über die Entstehung von Schauspielen

Von Hans-Peter Kurr

Will ein Autor Theaterstücke schreiben, um Menschen aufzurütteln, ihnen dringende Probleme vor Augen zu führen, sie auf soziale Missstände aufmerksam zu machen? Will er ein persönliches Anliegen auf der Bühne dargestellt sehen oder möchte er für einen Schauspieler oder eine Schauspielerin, die der Autor bewundert, eine „Traumrolle“ schreiben?

Was auch immer die Motive sind, eines sollte nicht fehlen: die Lust, Figuren zu erfinden. Aber das funktioniert nicht ohne Basiswissen, denn: Theaterstücke werden für Schauspieler und Zuschauer geschrieben. Also wollen wir, die Autoren, beide zunächst kennen lernen.

Schauspieler

„Stellen Sie sich vor: Sie sitzen jetzt im Zimmer oder liegen im Bett und lesen. Stehen Sie auf, gehen Sie ans Fenster, sehen Sie nach, ob es regnet, schließen Sie das Fenster und begeben Sie sich in die Ausgangsstellung. Das kann jeder, das ist doch einfach, das ist keine Kunst? Haben Sie’s versucht? Wirklich und tatsächlich? Tun Sie’s, bitte, denn Sie erfahren dadurch vieles über das Theater, was Ihre Parkett- und Galerieweisheit sich nicht träumen lässt. Versuchen Sie’s – dann erst lesen Sie weiter! (mehr …)

Die Welt ist sein Zuhause

Dezember 19, 2010 Von: Kurr Kategorie: Kunst und Kultur Kommentare deaktiviert für Die Welt ist sein Zuhause

Neuer Künstlerischer Leiter der „Joop-van-den-Ende-Academy“: Perrin Manzer Allen
Von Hans-Peter Kurr

Im Alter von zwölf Jahren stand er zum ersten Mal auf der Bühne, die Welt ist heutzutage sein Zuhause. Sein Name: Perrin Manzer Allen. Seine Profession(en!): Musiker, Darsteller, Regisseur, Komponist, Sänger, Arrangeur, Casting- und Gesangsberater.
Seine Arbeits- und Wohnorte: Boston, New York, Los Angeles, London, Paris, Hamburg, Wien, München, Rom.
Sein aktueller beruflicher Schwerpunkt: Neuer künstlerischer Leiter der „Joop-van-den-Ende- Academy“ in Hamburg.
Sein Ziel: Setzt sich aktiv für die Entdeckung und Förderung junger Talente ein. (mehr …)