Ein Füchslein als Moritatensänger
Ein Füchslein als Moritatensänger
Zu Jarg Patakis’ Schauspielhaus-Inszenierung der “Dreigroschenoper”
Von Hans Peter Kurr
Anstelle des ursprünglich eingeladenen Regisseurs, dessen konzeptionelle Wünsche wohl die Möglichkeiten selbst des Hamburger Schauspielhauses überfordert hätten (Man sprach – hinter vorgehaltener Hand – vom Umbau des gesamten Zuschauerraumes für diese Produktion !?! ) engagierte Friedrich Schirmer Jarg Pataki für die Inszenierung der brechtischen “Dreigroschenoper”, die das Deutsche Schauspielhaus wieder einmal dorthin katapultierte, wohin es – trotz der ehrgeizigen Bemühungen des Thalia-Theaters - nun einmal gehört: An die Spitze der deutschsprachigen Sprechbühnen!
Pataki, seit 2006 Hausregisseur am Theater Freiburg, hatte während der Aera Schirmer an der Kirchenallee bereits bemerkenswert Ibsens “Ein Volksfeind” in Szene gesetzt, jenes Drama um Brunnenvergiftung und den Idealisten Dr. Stockmann, der die Welt vor dem Bösen retten will. (weiterlesen …)

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