Berühmt für seinen „sanft- aktiven“ Tourismus

Die Tiroler Bergwelt ist ein Urlaubsparadies für die ganze Familie
Alpbachtal Seenland – ein Urlaubserlebnis für die ganze Familie
Von Angelika Fischer
Tirol pur auf engstem Raum – nicht weniger als das erwartet den Urlauber in der Region Alpbachtal Seenland. Besonders in den Sommermonaten zeigt sich die Gegend, die mit Alpbach das „schönste Dorf“ und mit Rattenberg die „kleinste Mittelalterstadt“ Österreichs zu bieten hat, von ihrer ursprünglichsten Seite. Fünf Badeseen, die der Region ihren zweiten Namensteil verliehen, dazu 900 Kilometer Wanderwege, 20 markierte Bike- Routen und, last, but not least, 33 urige Hütten zum Einkehren sind Grundlage für aktive und entspannte Urlaubstage. „Wir haben uns den ‚sanft-aktiven’ Tourismus auf die Fahnen geschrieben“, erläutert Markus Kofler, Geschäftsführer Alpbachtal Seenland Tourismus, „zwischen Natur und Kultur, Moderne und Tradition bieten wir eine vielfältige Erlebniswelt für alle Altersklassen.“

Bei der Almwanderung steht auch eine Stallbesichtigung mit auf dem Programm
Dazu zählt für die jüngeren Gäste der Juppi Kid’s Club in Reith, wo alle Kinder in altersgerecht eingeteilten Gruppen unter naturpädagogischer Führung die Bergwelt erkunden. Der Tag auf dem Bauernhof zum Beispiel steht unter dem Motto „von der Kuh zur Milch“, während bei der abendlichen Fackelwanderung oder beim Nachtgeländespiel der Abenteuergeist geweckt wird. Von Juli bis September werden an jedem zweiten Mittwoch im Juppi- Zauberwald Geheimnisse der Natur entdeckt beim Pfadfinden, Wurzelbasteln oder Quizspielen. Auch der zwei Kilometer lange Familienerlebnisweg ist bequem mit der 8-er Gondelbahn auf den Reitherkogel erreichbar – sogar der Kinderwagen darf mitkommen!

Rast mit Blick auf einen der reißenden Bergbäche
Im Museum Tiroler Bauernhöfe gehen in den Monaten Juli und August an jedem Mittwoch Kindernachmittage mit unterschiedlichen Themen über die Bühne. Bei dem Programm „vom Korn zum Brot“ können die kleinen Bäcker selbst einen Laib backen und mitnehmen, beim „Töpfer-Workshop“ oder „Kunst aus Stein“ traditionelle Handwerkskunst kennen lernen. Übrigens: Die selbst gemachten Tongefäße können eine Woche nach dem Brennen im Museum abgeholt werden – also am besten gleich am Urlaubsanfang den Museumsbesuch einplanen!

Mit der Naturpädagogin auf Erlebnistour im Bergwald
Mit mehreren geführten Wanderungen pro Woche macht die Ferienregion der ganzen Familie Beine. Rund um Blumen und Kräuter dreht sich die Alm- Erlebniswanderung, bei der am Ende auch den Kühen ein Besuch im Stall abgestattet wird und aus den gesammelten Kräutern ein köstlicher Tee aufgegossen wird. Konditionell anspruchsvoller sind die Botanik- Gesteinswanderung am Hösljoch- Thalerkögel oder die Entdeckertour „auf den Spuren des Adlers“ am Zireiner See. Neu ist die Familienwanderung auf dem „Sagenweg“ vom Reintalersee über den malerischen Berglsteinersee zum Asperhof. Dort gibt es ein Puppenmuseum zu besichtigen, und bei einem abschließenden Quiz kann jeder seine „Bauernhof- Matura“ absolvieren. Zur Stärkung gibt es original Tiroler Hausmannskost vom Hof.
Zu den zehn Orten der Region zählen das bekannte Dorf Alpbach, der Einkaufsmarkt Brixlegg, Österreichs kleinste Mittelalterstadt Rattenberg, Reith als schönstes Blumendorf Europas, das ursprüngliche Hochtal Brandenberg, Kundl, Münster und Radfeld.
Die Region Alpbachtal Seenland liegt auf halber Strecke zwischen Kufstein und Innsbruck im Inntal und ist mit dem Auto bestens erreichbar über die Inntalautobahn (ohne Maut!), per Bahn über die ICE-Bahnhöfe Jenbach oder Wörgl sowie die Regionalbahnhöfe Brixlegg oder Rattenberg. Vom 50 Kilometer entfernten Flughafen Innsbruck gibt es einen Bustransfer nach Alpbach.
Weitere Infos: Alpbachtal Seenland Tourismus in Kramsach, Tel. +43/ 5336/ 600600,
E-Mail: info@alpbachtal.at, Internet: www.alpbachtal.at

Ad libitum – Elvira Kartseva
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